Symbolfoto - "Bundespolizei"
Schleusung auf A7 bei Füssen: Acht Moldauer zurückgewiesen – Fahrer in U-Haft
Die Bundespolizei hat am Sonntagabend (11. Oktober 2026) am Grenztunnel Füssen auf der A7 zwei Fahrzeuge mit insgesamt zehn Insassen kontrolliert. Dabei deckten die Beamten eine mutmaßliche Schleusung auf. Acht moldauische Staatsangehörige besaßen weder gültige Aufenthaltstitel noch Arbeitserlaubnisse. Ein 29-jähriger Rumäne sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Bundespolizei stoppt zwei Fahrzeuge am Grenztunnel Füssen
Die Schleusung auf A7 bei Füssen fiel den Beamten bei einer Grenzkontrolle auf. Sie stoppten einen Transporter und einen Pkw mit italienischen Kennzeichen.
Am Steuer des Transporters saß ein 29-jähriger Rumäne. Neben ihm reisten ein 26-jähriger Landsmann und vier Moldauer im Alter von 22, 22, 24 und 42 Jahren.
Den zweiten Wagen steuerte ein 23-jähriger Moldauer. Drei weitere Männer im Alter von 23, 28 und 36 Jahren saßen ebenfalls im Fahrzeug.
Angebliche Messemonteure wollten nach Nordrhein-Westfalen
Bei der Kontrolle erklärten die Insassen, dass sie nach Nordrhein-Westfalen reisen wollten. Dort wollten sie nach Angaben des rumänischen Fahrers im Messebau arbeiten.
Allerdings fehlten allen acht Moldauern die erforderlichen Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnisse. Die Bundespolizei stellte zudem fest, dass sich einige Männer bereits seit bis zu drei Jahren unerlaubt im Schengen-Raum aufhielten.
Alle zehn kontrollierten Personen konnten sich gegenüber den Einsatzkräften ausweisen.
Mutmaßliche Schleusung: Rumänischer Fahrer kommt in Untersuchungshaft
Nach der Kontrolle leitete die Bundespolizei Ermittlungen gegen zwei Fahrer ein. Der 29-jährige Rumäne erhielt eine Anzeige wegen versuchten Einschleusens von Ausländern.
Auch der 23-jährige moldauische Fahrer muss sich als mutmaßlicher Mittäter verantworten. Die Beamten stellten die Mobiltelefone beider Beschuldigter sicher.
Am Montagvormittag (12. Oktober) führten die Ermittler den rumänischen Hauptbeschuldigten einem Richter vor. Anschließend kam der 29-Jährige in Untersuchungshaft.
Acht Moldauer vom Flughafen Memmingen zurückgewiesen
Die Schleusung auf A7 bei Füssen hatte auch für die acht moldauischen Staatsangehörigen Konsequenzen. Die Bundespolizei zeigte alle acht Männer wegen versuchter unerlaubter Einreise an.
Am Montagnachmittag brachten die Beamten die Männer zum Flughafen Memmingen. Von dort aus erfolgte ihre Rückweisung auf dem Luftweg nach Chișinău in Moldau.
Zusätzlich veranlasste die Bundespolizei Ausschreibungen zur Einreiseverweigerung in die Schengen-Staaten.
26-jähriger Rumäne durfte weiterreisen
Für den 26-jährigen rumänischen Mitfahrer ergaben sich dagegen keine strafrechtlichen Konsequenzen. Die Bundespolizei stellte bei ihm keine entsprechenden Verstöße fest und ließ ihn auf freien Fuß.
Damit endete die Grenzkontrolle für neun der zehn Insassen mit strafrechtlichen Ermittlungen. Während der mutmaßliche Hauptbeschuldigte in Untersuchungshaft sitzt, mussten die acht Moldauer Deutschland wieder verlassen.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
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