Nachtragsmeldung zum Auffahrunfall auf der A61
Am Dienstag, 21.04.2026, kam es gegen 13:56 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 61 in Fahrtrichtung Ludwigshafen. Kurz hinter der Anschlussstelle Emmelshausen übersah ein 62-jähriger Mercedes-Fahrer ein Stauende und verursachte einen folgenschweren Auffahrunfall.
Mercedes kracht in abbremsenden Sattelschlepper
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Fahrer auf dem rechten Fahrstreifen einem abbremsenden Sattelschlepper hinten auf. Durch die Wucht des Aufpralls verkeilte sich der Mercedes unter dem Auflieger des Lkw. Die Situation entwickelte sich innerhalb weniger Sekunden und ließ dem Fahrer offenbar keine Möglichkeit mehr zu reagieren.
Die 41-jährige Fahrerin des Sattelschleppers blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Mercedes hingegen erlitt einen Totalschaden und musste später abgeschleppt werden.
Fahrer schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz
Der 62-jährige Unfallverursacher zog sich schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus nach Koblenz. Ein zunächst alarmierter Rettungshubschrauber landete zwar an der Unfallstelle, wurde jedoch letztlich nicht benötigt und konnte wieder abdrehen.
Autobahn voll gesperrt – 10 Kilometer Stau
Für die Dauer der Unfallaufnahme, die medizinische Versorgung sowie die Räumung der Fahrbahn sperrten Einsatzkräfte die Richtungsfahrbahn Süden vollständig für etwa 1,5 Stunden. Anschließend blieb die Strecke für weitere 30 Minuten teilweise gesperrt.
Infolge der Sperrung bildete sich zeitweise ein Rückstau von bis zu zehn Kilometern. Der Verkehr wurde erheblich beeinträchtigt.
Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften
Mehrere Einsatzkräfte arbeiteten an der Unfallstelle zusammen. Neben zwei Fahrzeugen der Polizei Rheinland-Pfalz waren rund 20 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Emmelshausen vor Ort. Außerdem unterstützten die Autobahnmeisterei, ein Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber sowie ein Abschleppdienst die Maßnahmen.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen hohen fünfstelligen Betrag.
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