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Schwerer Frontalcrash in Lübeck-St. Jürgen – fünf Verletzte

28. Juli 2026 2 Minuten gelesen
Schwerer Verkehrsunfall in Lübeck

Linienbus und Lkw stoßen frontal zusammen

Ein schwerer Verkehrsunfall in Lübeck hat am Dienstagmorgen (28.07.2026) im Stadtteil St. Jürgen einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Ein Linienbus und ein Lkw kollidierten auf der Straße Langensahl frontal miteinander. Insgesamt wurden fünf Menschen verletzt, darunter beide Fahrzeugführer schwer.

Beide Fahrer in Fahrzeugen eingeklemmt

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr ein Lkw gegen 09:00 Uhr die Straße Langensahl aus Richtung Kronsforder Landstraße. Gleichzeitig war ein Linienbus aus Richtung Raabrede in Richtung Kronsforder Landstraße unterwegs.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Lkw auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit dem entgegenkommenden Gelenkbus zusammen. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden die Fahrerkabinen massiv deformiert.

Der 36-jährige Lkw-Fahrer sowie der 55-jährige Busfahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten beide Männer mit technischem Rettungsgerät. Rettungswagen brachten die Schwerverletzten anschließend in Lübecker Krankenhäuser.

Drei Fahrgäste verletzt

Zum Unfallzeitpunkt befanden sich nach ersten Erkenntnissen neun Fahrgäste im Linienbus. Drei Personen erlitten Verletzungen. Zwei Fahrgäste mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Über die Schwere ihrer Verletzungen liegen derzeit keine weiteren Angaben vor.

Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst

Der schwere Verkehrsunfall in Lübeck erforderte den Einsatz zahlreicher Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Zusätzlich wurde ein Leitender Notarzt zur Unfallstelle alarmiert, um die medizinische Versorgung zu koordinieren.

Da aus beiden Fahrzeugen Betriebsstoffe austraten, übernahm eine Spezialfirma die Reinigung der Fahrbahn. Die Maßnahmen dauerten bis in die Nachmittagsstunden an.

Sachverständiger rekonstruiert Unfallhergang

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein unabhängiger Sachverständiger zur Unfallstelle hinzugezogen. Dieser soll den genauen Unfallhergang rekonstruieren und die Ursache des Frontalzusammenstoßes klären.

Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern derzeit an.

Hoher Sachschaden und Verkehrsbehinderungen

Sowohl der Gelenkbus als auch der Lkw waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt
werden. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Ermittler auf einen hohen fünfstelligen Eurobetrag.

Während der Unfallaufnahme, der Bergungsarbeiten sowie der Fahrbahnreinigung kam es im Bereich der Kronsforder Landstraße, der Straße Langensahl und im angrenzenden Gewerbegebiet zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Weitere Informationen

Weitere aktuelle Meldungen finden Sie in unserem Bereich Deutschland sowie unter Verkehr.

Informationen der zuständigen Behörden veröffentlicht die Polizei Schleswig-Holstein sowie die Staatsanwaltschaft Schleswig-Holstein.

  • Schleswig-Holstein

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