Zwei Schwerverletzte nach Durchbruch der Mittelleitplanke
Ein schwerer LKW-Unfall auf der A3 bei Ratingen hat am Mittwoch (25.02.2026) gegen 13:24 Uhr einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Die Feuerwehr Ratingen alarmierte man auf die Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Oberhausen. Zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und dem Rastplatz Stockweg durchbrach ein Lastkraftwagen aus bislang ungeklärter Ursache die Mittelleitplanke.
Fünf Fahrzeuge in Unfall verwickelt
In den LKW-Unfall waren insgesamt zwei LKW sowie drei PKW verwickelt. Zunächst meldeten Zeugen, ein Autofahrer sei in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Diese Information bestätigte sich jedoch nicht. Der Fahrer konnte sein Fahrzeug mithilfe einer zufällig anwesenden Notfallsanitäterin der Feuerwehr Velbert eigenständig verlassen.
Zwei Schwerverletzte per Rettungshubschrauber transportiert
Der Rettungsdienst untersuchte vor Ort drei leichtverletzte Personen. Zwei schwerverletzte Menschen versorgten die Einsatzkräfte medizinisch und transportierten sie anschließend mit einem Rettungshubschrauber sowie einem Rettungswagen in Krankenhäuser nach Duisburg und in den Kreis Mettmann. Zum Einsatz kam unter anderem der Rettungshubschrauber Christoph 9 aus Duisburg.
Diesel und Hydrauliköl ausgelaufen
Bereits während der Erstmaßnahmen stellten die Kräfte den Brandschutz sicher. Zudem streuten sie größere Mengen ausgelaufenen Dieselkraftstoffs sowie Hydrauliköls mit Bindemittel ab. Die untere Wasserbehörde des Kreises Mettmann begleitete die Maßnahmen.
Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort
Beim LKW-Unfall auf der A3 bei Ratingen befanden sich zahlreiche Einsatzkräfte im Einsatz. Neben dem Führungsdienst rückten die Berufsfeuerwehr Ratingen von beiden Standorten sowie die Freiwillige Feuerwehr aus Hösel und Mitte aus. Der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus, ein Notarzt aus Ratingen sowie die Autobahnpolizei unterstützten die Maßnahmen. Auch die Autobahnmeisterei beteiligte sich am Einsatz.
Die Feuerwehr Duisburg unterstützte im nördlichen Einsatzabschnitt mit Führungsdienst, mehreren Löschfahrzeugen und zusätzlichem Bindemittel. Die Einsatzleitung bedankte sich ausdrücklich für die reibungslose Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte.
Autobahn in Richtung Köln gesperrt
Während die Polizei die Ermittlungen zur Unfallursache fortführt, bleibt die Autobahn bis auf Weiteres in Fahrtrichtung Köln gesperrt. Verkehrsteilnehmer müssen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen.
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