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Schwerer Unfall auf A1

17. September 2026 3 Minuten gelesen
Schwerer Unfall auf der A1

Sieben Verletzte – Lebensgefahr möglich!

Ein schwerer Unfall auf der A1 hat am heutigen Tag einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Zwischen der Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld und dem Autobahnkreuz Wuppertal-Nord kollidierten in Fahrtrichtung Bremen vier Autos. 

E-Call meldet schweren Unfall auf der A1

Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehr Schwelm und den Rettungsdienst des Ennepe-Ruhr-Kreises um 13:14 Uhr. Zunächst ging über ein automatisches E-Call-System eine unklare Unfallmeldung ein.

Weitere Anrufer schilderten anschließend das Ausmaß des Unfalls. Auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Kamen befanden sich zufällig auf der Autobahn und meldeten vier beteiligte Pkw sowie mehrere verletzte Personen. Außerdem ging die Leitstelle zunächst davon aus, dass sich noch eine Person in einem Fahrzeug befand.

Der Einsatzleiter erhöhte daraufhin das Einsatzstichwort. Die Leitstelle entsandte zusätzliche Rettungsmittel, den Leitenden Notarzt des Ennepe-Ruhr-Kreises und den Abschnittsleiter Rettungsdienst.

Unfallstelle erstreckt sich über rund 100 Meter

Die Einsatzkräfte fanden vier beschädigte Fahrzeuge vor. Die Autos standen über eine Strecke von rund 100 Metern verteilt auf dem Standstreifen sowie auf der rechten und mittleren Fahrspur.

Passanten und die zufällig anwesenden Kräfte der Feuerwehr Kamen hatten bereits mit der Erstversorgung begonnen. Alle Insassen konnten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen. Die Feuerwehr musste deshalb niemanden mit technischem Gerät aus einem Fahrzeug retten.

Auch ein Krankentransportwagen der Stadt Datteln befand sich zufällig im Rückstau. Dessen Besatzung schloss sich dem Einsatz an und unterstützte die Versorgung der Verletzten.

Sieben Menschen erleiden Verletzungen

Der Rettungsdienst untersuchte und versorgte nach dem schweren Unfall auf der A1 insgesamt sieben Personen.

Fünf Menschen erlitten leichte Verletzungen. Zwei weitere Personen verletzten sich schwer. Bei einem dieser Patienten konnten die Einsatzkräfte eine Lebensgefahr nicht ausschließen.

Rettungswagen brachten die beiden Schwerverletzten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Auch einen Teil der Leichtverletzten transportierten die Helfer in Kliniken nach Hagen und Wuppertal.

Rund 40 Einsatzkräfte vor Ort

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte den Rettungsdienst. Der Abschnittsleiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt koordinierten gemeinsam die medizinischen Maßnahmen.

Insgesamt beteiligten sich rund 40 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen an dem Einsatz. Die Feuerwehr Schwelm rückte mit dem Löschzug Stadt, den hauptamtlichen Kräften und dem Einsatzführungsdienst aus.

Die Feuerwehr Schwelm dankte den Einsatzkräften aus Kamen und Datteln für ihre schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Sie hob außerdem die reibungslose Zusammenarbeit aller beteiligten Rettungsdienstkräfte hervor.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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