Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt
Wörth am Rhein. Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Freitagnachmittag (24. Juli 2026) auf der B10 am Wörther Kreuz einen Großeinsatz ausgelöst. Ein 82 Jahre alter Motorradfahrer zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu. Rettungskräfte versorgten den Mann direkt an der Unfallstelle und brachten ihn anschließend mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus.
Motorradfahrer wechselt über Sperrfläche die Fahrbahn
Nach Angaben der Polizei fuhr der 82-Jährige gegen 13.15 Uhr zunächst auf der B10 in Richtung Landau. Danach wechselte er auf die Auffahrt zur B9 in Richtung Germersheim.
Kurz darauf wollte der Mann offenbar wieder auf die B10 zurückfahren. Dafür überquerte er die markierte Sperrfläche. Gleichzeitig näherte sich auf dem rechten Fahrstreifen eine Sattelzugmaschine. Wenige Augenblicke später kam es zum Zusammenstoß.
Das Motorrad prallte gegen den rechten hinteren Reifen des Aufliegers. Durch den heftigen Aufprall verlor der Fahrer sofort die Kontrolle über seine Maschine und stürzte auf die Fahrbahn.
Rettungskräfte kämpfen um das Leben des Seniors
Der Motorradfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst rückten mit zahlreichen Einsatzkräften zum Wörther Kreuz aus. Zusätzlich landete ein Rettungshubschrauber in der Nähe der Unfallstelle.
Die Einsatzkräfte versorgten den 82-Jährigen zunächst vor Ort. Danach brachte ihn der Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Der Fahrer der Sattelzugmaschine blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Die Polizei untersucht nun den genauen Ablauf des Unfalls.
Staus und Umleitung auf der B10
Während die Rettungskräfte arbeiteten und die Polizei Spuren sicherte, mussten Autofahrer deutliche Einschränkungen hinnehmen. Die Beamten sperrten die B10 in Richtung Landau für rund eineinhalb Stunden und leiteten den Verkehr über die B9 um.
Dadurch bildeten sich rund um das Wörther Kreuz längere Staus. Erst nach Abschluss der Bergungsarbeiten konnten die Einsatzkräfte die Fahrbahn wieder freigeben.
Polizei sucht die genaue Ursache
Jetzt klären die Ermittler, warum der Motorradfahrer die Sperrfläche überquerte und weshalb es anschließend zu der Kollision mit dem Sattelzug kam. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit noch nicht fest.
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