Wagen überschlägt sich nach Aufprall gegen Baum
Ein schwerer Unfall auf der L213 bei Pulheim hat am Abend des 22. März einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Zwischen Pulheim-Brauweiler und Bergheim-Glessen verlor eine Autofahrerin aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Wagen prallte frontal gegen einen Baum, überschlug sich anschließend und blieb auf dem Dach auf einem Fahrradweg liegen. Die Fahrerin erlitt schwere Verletzungen.
Um 18:37 Uhr alarmierte die Leitstelle den ehrenamtlichen Löschzug Brauweiler, die Hauptwache Pulheim sowie einen Rettungswagen zur Einsatzstelle auf der L213. Als die ersten Kräfte eintrafen, fanden sie die schwer verletzte Frau bereits neben dem verunglückten Fahrzeug vor. Die Besatzung des Rettungswagens übernahm sofort gemeinsam mit ersten Feuerwehrkräften die Versorgung der Patientin.
Notarzt versorgt schwer verletzte Fahrerin auf der L213
Kurz nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte unterstützte auch ein Notarzt die medizinische Versorgung. Nach der Erstbehandlung transportierte der Rettungsdienst die schwer verletzte Frau in Begleitung des Notarztes in ein zuständiges Notfallkrankenhaus. Der schwere Unfall auf der L213 bei Pulheim machte damit einen schnellen und koordinierten Rettungseinsatz erforderlich.
Nach dem augenscheinlichen Lagebild war das Auto frontal gegen einen Alleebaum geschleudert. Durch die Wucht des Aufpralls kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Die Unfallstelle befand sich neben dem Baum auf einem angrenzenden Fahrradweg.
Feuerwehr Pulheim sichert Unfallstelle und leuchtet Bereich aus
Insgesamt etwa 20 Einsatzkräfte waren unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Peter Fenkl mit vier Feuerwehrfahrzeugen vor Ort. Neben der Unterstützung bei der Patientenversorgung kümmerte sich die Feuerwehr um auslaufende Betriebsstoffe, stellte den Brandschutz sicher, leuchtete die Einsatzstelle aus und sperrte den betroffenen Bereich ab.
Ein Teil der Kräfte blieb auch nach dem Abtransport der Verletzten an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr unterstützte dort die Polizei bei der Absicherung und leuchtete den Bereich weiter aus, bis ein Abschleppunternehmen das Unfallfahrzeug bergen konnte. Der schwere Unfall auf der L213 bei Pulheim führte damit über die eigentliche Rettung hinaus zu einem längeren Einsatz vor Ort.
Polizei übernimmt weitere Ermittlungen
Wie es zu dem Unfall kommen konnte, geht aus den vorliegenden Informationen bislang nicht hervor. Die weiteren Ermittlungen zur Ursache des schweren Unfalls auf der L213 bei Pulheim liegen bei der Polizei. Fest steht, dass die Fahrerin bei dem Aufprall schwere Verletzungen erlitt und nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht wurde.
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Offizielle Informationen zur Feuerwehr Pulheim findest Du unter feuerwehr-pulheim.de. Informationen der Polizei im Rhein-Erft-Kreis stehen unter rhein-erft-kreis.polizei.nrw bereit.
