Schweres Sexualdelikt in Oberdürenbach: Polizei setzt auf DNA-Reihenuntersuchung
Die Kriminalpolizei Mayen ermittelt weiterhin intensiv im Zusammenhang mit einem schweren Sexualdelikt zum Nachteil eines siebenjährigen Kindes.
Nach dem aktuellen Ermittlungsstand ereignete sich die Tat am Samstag, 21. Juni 2025, zwischen 17.00 und 17.30 Uhr in der Ortsgemeinde Oberdürenbach im Landkreis Ahrweiler. Trotz umfangreicher Ermittlungsmaßnahmen gelang es bislang nicht, einen männlichen Tatverdächtigen zu identifizieren.
Ermittlungen bislang ohne Durchbruch
Die Ermittlerinnen und Ermittler werteten zahlreiche Spuren aus und prüften Hinweise aus der Bevölkerung. Auch die öffentliche Berichterstattung trug bislang nicht zur Identifizierung des Täters bei. Das Polizeipräsidium Koblenz informierte bereits mehrfach über den Fall und bat um Hinweise. Die Kriminalpolizei hält den Ermittlungsdruck weiterhin hoch.
DNA-Reihenuntersuchung als zentraler Ermittlungsansatz
Als weitere Maßnahme führt die Kriminalinspektion Mayen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Koblenz vom 23. bis 25. Januar 2026 eine groß angelegte DNA-Reihenuntersuchung Oberdürenbach durch. Die Maßnahme findet zentral in der Sporthalle Niederzissen statt und dient dem Abgleich einer tatrelevanten Spur.
Die Entnahme der Speichelprobe erfolgt ausschließlich auf freiwilliger Basis. Angesprochen wird ein klar definierter Personenkreis, der zuvor schriftlich benachrichtigt wird. Insgesamt erhalten über 2.000 Personen eine entsprechende Aufforderung zur Unterstützung der Ermittlungen.
Ausweitung nach früherer Untersuchung
Bereits am 5. und 6. August 2025 führte die Polizei in Oberdürenbach eine erste DNA-Reihenuntersuchung durch. Da diese keinen entscheidenden Treffer ergab, weiteten die Ermittler die Maßnahme nun auf weitere Ortsgemeinden aus. Ziel bleibt es, den Täter eindeutig zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.
Hinweise für Medienvertreter
Medien, die über die DNA-Reihenuntersuchung berichten möchten, wenden sich bitte vorab an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Koblenz. Die Kontaktaufnahme erfolgt telefonisch unter 0261/103-50020 oder -21. Die Polizei bittet um Verständnis für die sensible Lage und den besonderen Schutz des Opfers.
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