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Schweres Zugunglück: Hochgeschwindigkeitszug entgleist – 39 Tote, Dutzende Verletzte

19. Januar 2026 3 minutes read
Zugunglück bei Córdoba

Zugunglück bei Córdoba: Hochgeschwindigkeitszug entgleist – 39 Tote und zahlreiche Verletzte

Ein verheerendes Zugunglück bei Córdoba erschüttert Spanien und ganz Europa. Am Sonntagabend entgleiste ein Hochgeschwindigkeitszug nahe der andalusischen Stadt Córdoba und kollidierte mit einem entgegenkommenden Personenzug. Nach aktuellen Behördenangaben starben mindestens 39 Menschen, rund 75 weitere erlitten Verletzungen, 15 davon schwer.

Entgleisung an Weiche löst Katastrophe aus

Der Unglückszug des privaten Bahnunternehmens Iryo war um 19.39 Uhr von Málaga in Richtung Madrid unterwegs. Im Bereich der Gemeinde Adamuz sprang der Zug an einer Weiche aus bislang ungeklärter Ursache von den Gleisen. Die letzten drei Waggons entgleisten, einer kippte um und geriet auf das Nachbargleis.

Dort prallten die Fahrzeuge frontal mit einem entgegenkommenden Personenzug der staatlichen Bahn zusammen. Auch dessen erste beiden Waggons entgleisten. In beiden Zügen gab es Todesopfer, unter ihnen auch der Lokführer.

Rettungskräfte kämpfen bis in die Nacht

Unmittelbar nach dem Zugunglück bei Córdoba begannen dramatische Rettungsarbeiten. Feuerwehr und Rettungsdienste befreiten eingeklemmte Fahrgäste aus den verdrehten Waggons. Laut Feuerwehr erschwerten verhedderte Metallteile den Zugang erheblich.

Fünf mobile Intensivstationen, mehrere Notfallfahrzeuge sowie spezialisierte Pflegeeinheiten rückten an. Die Einsatzkräfte behandelten Schnittwunden, Quetschungen, Prellungen und schwere Knochenbrüche. Insgesamt brachten Helfer 73 Verletzte in sechs umliegende Krankenhäuser.

Fahrgäste helfen sich gegenseitig

Ein Journalist, der im Hochgeschwindigkeitszug saß, berichtete, dass das Bordpersonal sofort nach Ärzten fragte. Zugbegleiter schlugen Scheiben mit Nothämmern ein und halfen den Passagieren beim Verlassen der Wagen. Videos vom Unglücksort zeigen Menschen, die aus schräg liegenden Waggons kletterten.

Anwohner und Behörden im Großeinsatz

Auch Anwohner aus Adamuz eilten zur Unglücksstelle. Gemeinsam mit dem Bürgermeister versorgten freiwillige Helfer unverletzte Fahrgäste. Busse brachten Hunderte Überlebende vom Unfallort weg, wo sie anschließend psychologisch betreut wurden.

Moderne Strecke, neue Züge – Ursache unklar

Im Zug befanden sich nach offiziellen Angaben 317 Passagiere. Die Unfallursache bleibt weiterhin ungeklärt. Spaniens Verkehrsminister Óscar Puente zeigte sich sichtlich betroffen. Die Strecke sei erst im Mai 2025 für rund 700 Millionen Euro saniert worden. Auch der eingesetzte Frecciarossa-Zug sei mit nur vier Jahren relativ neu.

Der Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Madrid und Andalusien wurde vorerst vollständig eingestellt. Bereits fahrende Züge kehrten umgehend zu ihren Ausgangsbahnhöfen zurück.

Weitere Informationen zum Thema Verkehr findest Du in unserem Bereich Verkehr sowie aktuelle Meldungen unter News. Berichte aus Deutschland und Europa stehen außerdem in der Rubrik Deutschland bereit.

Offizielle Informationen veröffentlichen unter anderem die Policía Nacional, die Guardia Civil sowie das spanische Innenministerium.

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