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SEK-Einsatz in Absberg eskaliert: Zwei Männer flüchten, schießen auf Polizei und verunfallen

28. Januar 2026 4 minutes read
Schüsse auf SEK in Absberg

Schüsse auf SEK in Absberg: Fluchtfahrt endet nach Unfall in Weißenburg

Ein geplanter Polizeieinsatz in Absberg (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) ist am Dienstagnachmittag (27.01.2026) eskaliert. Zwei Männer flüchteten mit einem Pkw vor einer Kontrolle und eröffneten während der Fahrt das Feuer auf Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK). Die Flucht endete kurz darauf mit einem Unfall am Ortseingang von Weißenburg, wo die Tatverdächtigen festgenommen wurden.

SEK sollte Wohnung in Absberg durchsuchen

Kriminalpolizeiliche Ermittlungen hatten zuvor ergeben, dass sich in einer Wohnung in Absberg Personen aufhalten könnten, die möglicherweise mit scharfen Schusswaffen bewaffnet sind. Aufgrund dieser Erkenntnisse forderten die Einsatzkräfte Unterstützung durch das SEK an.

Gegen 17:00 Uhr stellten die Beamten vor dem zu durchsuchenden Anwesen ein Fahrzeug fest: einen Mercedes A 200 mit niederländischer Zulassung, besetzt mit zwei Männern. Als die Polizei das Auto kontrollieren wollte, beschleunigte der Fahrer plötzlich und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit.

Schüsse während der Verfolgungsfahrt

Die Flucht führte zunächst in Richtung Pfofeld. Bereits während dieser ersten Phase gaben die Insassen aus dem Fahrzeug heraus Schüsse in Richtung eines Polizeifahrzeugs ab. Damit entwickelte sich der Einsatz zu einer hochgefährlichen Lage für alle Beteiligten.

Die Verfolgungsfahrt setzte sich anschließend fort und führte über Dornhausen, Gundelsheim, Wachenhofen und Weimersheim bis nach Weißenburg. Dabei sollen die Tatverdächtigen innerorts teilweise mit weit über 100 km/h unterwegs gewesen sein. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Fahndung aus der Luft.

Unfall am Kreisverkehr – Festnahme nach Crash

Am Kreisverkehr an der Emetzheimer Straße in Weißenburg verunfallte der Mercedes und kollidierte mit einem unbeteiligten Pkw. Um eine mögliche Weiterfahrt zu verhindern, schossen Spezialeinsatzkräfte zu diesem Zeitpunkt auf einen Reifen des stehenden Fluchtfahrzeugs.

Durch den Unfall wurden Fahrer und Beifahrer im Mercedes eingeklemmt. Einsatzkräfte befreiten beide Männer im weiteren Verlauf und nahmen sie anschließend fest.

Verletzte bei Einsatz und Unfall

Die beiden Insassen des Fluchtfahrzeugs sind türkische Staatsangehörige im Alter von 23 und 24 Jahren. Beide zogen sich bei dem Unfall Verletzungen zu und kamen unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus.

Drei Beamte des SEK erlitten im Rahmen des Zugriffs Verletzungen und benötigten eine ärztliche Behandlung. Die Insassen des unbeteiligten Fahrzeugs wurden nach aktuellem Ermittlungsstand nicht schwerer verletzt, jedoch vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Am Polizeifahrzeug stellten die Beamten zudem ein Einschussloch im Bereich der Motorhaube fest. Damit bestätigt sich, wie ernst die Situation während der Flucht gewesen ist.

Dritte Person am Anwesen festgenommen – Suche nach möglichem vierten Täter

Nachdem der Mercedes vom Wohnanwesen in Absberg geflüchtet war, überwachten Polizeikräfte das Gebäude weiter. Als kurze Zeit später ein 30-jähriger Mann (türkisch) das Haus verlassen wollte, nahmen ihn Beamte fest. Dabei zog sich der Mann eine Kopfplatzwunde zu.

Das SEK durchsuchte das Anwesen anschließend, traf jedoch keine weiteren Personen an. Weil die Polizei eine vierte flüchtige Person nicht ausschließen konnte, suchten Einsatzkräfte den Bereich bis etwa 23:00 Uhr ab. Dabei unterstützten erneut ein Polizeihubschrauber sowie ein Personensuchhund – jedoch ohne Ergebnis.

Haftanträge wegen versuchten Mordes und gefährlichen Eingriffs

Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den 24-jährigen Beifahrer wegen versuchten Mordes. Gegen den 23-jährigen Fahrer beantragte sie Haft wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Ansbach in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Die Ermittler prüfen außerdem, ob die Tatverdächtigen in gewaltbereite Gruppierungen eingebunden sind.

Polizei bittet um Hinweise

Personen, die während der Flucht auf der genannten Strecke gefährdet oder geschädigt wurden, sollen sich bei der Polizei melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Blaulicht findest Du auch unter News sowie in der Rubrik Deutschland.

Offizielle Informationen und Präventionshinweise gibt es zudem bei der Bayerischen Polizei und bei der Bayerischen Justiz.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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