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Sicherheitstipp: So setzen Sie im Notfall den richtigen Notruf ab

6. Mai 2026 3 Minuten gelesen
Notruf richtig absetzen

Sicherheitstipp: Notruf richtig absetzen

Die Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ informiert mit einem aktuellen Sicherheitstipp darüber, wie Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall richtig handeln und den Notruf korrekt absetzen. Ein schneller und präziser Notruf kann entscheidend sein, damit Rettungskräfte ohne Verzögerung helfen können.

Wann sollte die 112 gewählt werden?

Die Notrufnummer 112 gilt europaweit und verbindet Anrufende direkt mit Feuerwehr und Rettungsdienst. Sie sollte bei medizinischen Notfällen, Bränden oder Unfällen gewählt werden, bei denen schnelle Hilfe erforderlich ist.

Die Rettungsleitstelle ist rund um die Uhr erreichbar. Nach der Alarmierung informiert sie bei Bedarf zusätzlich die Polizei. Der Anruf bei der 112 ist kostenlos. Selbst ohne regulären Handyempfang kann ein Notruf häufig erfolgen, da sich das Mobiltelefon automatisch in andere verfügbare Netze einwählt.

Wann ist die 110 richtig?

Die Notrufnummer 110 ist für akute Gefahrenlagen oder Straftaten vorgesehen. Auch Zeugen verdächtiger Situationen oder Personen können sich jederzeit an die Polizei wenden.

Dazu zählen beispielsweise Einbrüche, Bedrohungen, Gewalttaten oder ungewöhnliche Beobachtungen, die außerhalb alltäglicher Situationen liegen. Die Polizei ist ebenfalls rund um die Uhr erreichbar.

Welche Informationen benötigt die Leitstelle?

Wer einen Notruf absetzt, sollte möglichst ruhig bleiben und klare Angaben machen. Die Leitstelle benötigt genaue Informationen, um passende Einsatzkräfte schnell koordinieren zu können.

Wo ist es passiert?

Besonders wichtig ist eine möglichst exakte Ortsangabe. Dazu gehören Ort, Straße, Hausnummer, Stadtteil, Stockwerk oder weitere Hinweise zum Einsatzort. Zusätzlich wird beim Notruf automatisch die Rufnummer übertragen.

Was ist passiert?

Beschreiben Sie kurz und prägnant die Situation. Je genauer die Angaben sind, desto besser kann die Leitstelle reagieren.

Wie viele Personen sind betroffen?

Nennen Sie die Anzahl der betroffenen Personen, damit ausreichend Einsatzkräfte alarmiert werden können.

Gibt es Verletzte?

Beschreiben Sie Verletzungen oder erkennbare Symptome möglichst genau. Diese Informationen helfen Rettungsdienst und Feuerwehr bei der Vorbereitung des Einsatzes.

Warten Sie auf Rückfragen

Legen Sie nach dem Gespräch nicht sofort auf. Die Mitarbeitenden der Leitstelle stellen oft weitere Fragen, um die Lage besser einschätzen zu können. Beenden Sie das Gespräch erst, wenn die Leitstelle dazu auffordert.

Die richtige Reihenfolge im Notfall

Die eigene Sicherheit steht immer an erster Stelle. Bringen Sie sich zunächst selbst in Sicherheit, setzen Sie anschließend den Notruf ab und leisten Sie danach Erste Hilfe.

Beobachten Sie die Situation weiter und informieren Sie die Leitstelle erneut, wenn sich die Lage verändert. Machen Sie sich außerdem bemerkbar, sobald Rettungskräfte eintreffen.

Keine Angst vor den Kosten

Die Initiative weist darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger aus Sorge vor möglichen Kosten keinen Notruf vermeiden sollten. Strafbar und kostenpflichtig ist ausschließlich der absichtliche Missbrauch eines Notrufs.

Mit Kindern den Notruf üben

Auch Kinder sollten früh lernen, wie ein Notruf funktioniert. Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern spielerisch die sogenannten W-Fragen üben. Wichtig ist dabei, Kindern die Angst vor dem Telefonat zu nehmen und zu erklären, dass die Leitstelle immer hilft.

Jede Übung kann im Ernstfall Leben retten.

Weitere Informationen zu aktuellen Sicherheitsthemen finden Sie auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

Hilfreiche Informationen zum Notruf bietet außerdem das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie die Polizei Deutschland.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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