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Sky Betrug Niederbayern: Ehepaar vor Gericht in Landshut

22. September 2025 3 minutes read
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Sky Betrug Niederbayern: Ehepaar vor Gericht in Landshut

Landshut – In Niederbayern steht ein Ehepaar wegen Sky Betrug Niederbayern vor Gericht. Der Vorwurf lautet auf Software-Piraterie im besonders großen Stil. Sergej M. (68) und Valentina M. (70) sollen nämlich mit manipulierten Receivern über Jahre hinweg einen enormen Millionenschaden beim Pay-TV-Sender Sky verursacht haben. Deshalb verhandelt das Landgericht Landshut den Fall nun in insgesamt 26 Prozesstagen.

Manipulierte Receiver im großen Stil verkauft

Zwischen 2014 und 2019 verkauften die beiden aus ihrem Elektrogeschäft heraus sogenannte „Russen-Receiver“. Mit diesen Geräten konnten die Kunden das gesamte Sky-Angebot empfangen, und zwar ohne ein offizielles Abonnement abzuschließen. Jeder Receiver kostete rund 250 Euro, außerdem verlangten die Angeklagten für notwendige Software-Updates jeweils weitere 50 Euro. Dadurch entstand eine fortlaufende Einnahmequelle, die das Paar im großen Stil nutzte. Insgesamt sollen 1755 Receiver verkauft und zusätzlich 2856 Software-Updates durchgeführt worden sein.

Millionenschaden für Sky durch Software-Piraterie

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Paar vor, 539.438 Euro mit der illegalen Masche eingenommen zu haben. Damit, so die Anklage, sei für Sky ein Schaden von 4,426 Millionen Euro entstanden. Jeder Kunde sparte sich nämlich monatlich fast 80 Euro an regulären Abogebühren. Somit hatte jeder einzelne Verkauf spürbare finanzielle Folgen für den Pay-TV-Sender. Deshalb sieht die Anklage in dem Vorgehen einen schweren gemeinschaftlichen Computerbetrug.

Schweigen vor Gericht – Strafrabatt möglich

Vor dem Landgericht Landshut äußerten sich die Angeklagten bislang nicht zu den Vorwürfen. Es fanden jedoch sogenannte Erörterungsgespräche statt, wodurch sich die Möglichkeit einer Verständigung eröffnete. Denn im Falle eines Geständnisses könnte das Ehepaar mit einem Strafrabatt rechnen. Dennoch bleibt abzuwarten, wie die Richter die Beweise und die zahlreichen Zeugenaussagen – darunter Ermittler, Kunden und Sky-Mitarbeiter – bewerten werden.

Sky reagiert mit klarer Botschaft

Eine Unternehmenssprecherin von Sky erklärte: „Wir nehmen Piraterie sehr ernst. Illegale Angebote werden systematisch analysiert, und wir leiten regelmäßig Strafverfahren ein.“ Dadurch macht Sky unmissverständlich deutlich, dass der Kampf gegen Software-Piraterie höchste Priorität besitzt. Außerdem unterstreicht das Unternehmen, dass es eigene Strafanträge gegen Nutzer illegaler Angebote stellt. Wie hoch der jährliche Schaden tatsächlich ausfällt, wollte Sky allerdings nicht konkretisieren. Dennoch sei die Zahl der Ermittlungen in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen.

Weitere Hintergründe zu ähnlichen Fällen finden Sie in unserem Nachrichtenbereich: Aktuelle News, Deutschland-Meldungen, Fahndungen.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie zudem bei der Polizei sowie beim Justizportal der Staatsanwaltschaft.

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