Seit 6 Uhr laufen Polizeieinsätze in NRW und Rheinland-Pfalz. Das Polizeipräsidium Köln und das Bundeskriminalamt führen die Maßnahmen mit Beteiligung von Spezialeinheiten durch. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts des organisierten Waffen- und Rauschgifthandels.
Die Ermittlungsverfahren liegen bei der Staatsanwaltschaft Köln und der ZeOS NRW. Die Abkürzung steht für die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen. Die Behörden gehen damit einem Verdacht auf organisierte Straftaten nach.
Polizei Köln und Bundeskriminalamt im Einsatz
An den Maßnahmen beteiligen sich das Polizeipräsidium Köln und das Bundeskriminalamt. Zudem unterstützen Spezialeinheiten die Einsätze in beiden Bundesländern. Die Mitteilung nennt jedoch keine konkreten Einsatzorte.
Auch zum Umfang der Maßnahmen machen die Behörden bislang keine näheren Angaben. Die vorliegende Ankündigung enthält weder eine Zahl der eingesetzten Kräfte noch Angaben zu möglichen Festnahmen oder sichergestellten Gegenständen.
Ermittlungen wegen Waffen- und Rauschgifthandels
Im Mittelpunkt der Polizeieinsätze in NRW und Rheinland-Pfalz steht der Verdacht des organisierten Waffen- und Rauschgifthandels. Weitere Einzelheiten zu den Beschuldigten oder den konkreten Tatvorwürfen nennt die Mitteilung nicht.
Die Behörden rechnen damit, dass die Einsatzmaßnahmen noch länger andauern. Einen Zeitpunkt für ihren Abschluss nennen sie bislang nicht. Deshalb lässt die erste Mitteilung auch noch keine abschließende Bilanz des Einsatzes zu.
Behörden kündigen Pressekonferenz in Köln an
Die Staatsanwaltschaft Köln und die Polizei Köln wollen im Rahmen einer Pressekonferenz weitere Informationen geben. Dabei wollen sie sowohl über den Einsatz als auch über den Stand des in Köln anhängigen Ermittlungsverfahrens informieren.
Stellungnahme im Polizeipräsidium geplant
Als Veranstaltungsort nennen die Behörden das Polizeipräsidium Köln am Walter-Pauli-Ring 2–6 in 51103 Köln. Die angekündigte Pressekonferenz soll um 11 Uhr beginnen. Die Terminangabe in der Vorlage enthält allerdings einen Widerspruch zwischen Wochentag und Datum.
Bis zur weiteren Stellungnahme bleiben viele Details der Polizeieinsätze in NRW und Rheinland-Pfalz offen. Die bisherige Mitteilung bestätigt die beteiligten Behörden, den Beginn um 6 Uhr und den Hintergrund der Ermittlungen.
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