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  • Gaswolke über Aschaffenburg: Behörden warnen

    Gaswolke über Aschaffenburg: Behörden warnen

     

    Gaswolke über Aschaffenburg: Behörden warnen – bleiben Sie drinnen

    Über Aschaffenburg zieht am 7. Oktober 2025 eine gelbliche Gaswolke über Aschaffenburg. Auslöser ist nach ersten Behördenangaben ein Störfall in einem Betrieb im benachbarten Mainaschaff. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst arbeiten vor Ort mit Hochdruck. Die Stadt und Warn-Apps stufen die Lage als ernst ein. Sie schützen sich jetzt, indem Sie Fenster und Türen schließen, Lüftungen sowie Klimaanlagen ausschalten und das Gebiet weiträumig meiden.

    Was passiert ist – und was jetzt gilt

    • In Mainaschaff kam es zu einem chemischen Zwischenfall. Dabei entstand eine gelbliche Wolke, die über das Stadtgebiet zieht.
    • Behörden rufen dazu auf, in Gebäuden zu bleiben und Fenster/Türen geschlossen zu halten.
    • Schalten Sie Lüftungen/Klimaanlagen ab und holen Sie Menschen aus dem Freien ins Haus – ohne sich selbst zu gefährden.
    • Im Notfall wählen Sie 112. Folgen Sie ausschließlich offiziellen Behördenhinweisen.

    So schützen Sie sich und Ihre Familie

    Sie handeln richtig, wenn Sie Türen und Fenster abdichten (z. B. mit feuchten Tüchern an Spalten), Haustiere ins Haus holen und auf offene Flammen verzichten. Informieren Sie Nachbarinnen und Nachbarn, besonders Kinder, ältere Menschen und Personen mit Einschränkungen. Vermeiden Sie Autofahrten in betroffene Bereiche. Bleiben Sie informiert über KatWarn und die Mitteilungen der Stadt.

    Offizielle Informationen im Blick behalten

    Aktuelle amtliche Hinweise finden Sie bei der Stadt Aschaffenburg sowie beim Polizeipräsidium Unterfranken. Für Warnmeldungen nutzen Sie zusätzlich KatWarn.

    Hintergrund zum Einsatz

    Die Einsatzkräfte sichern die betroffene Anlage, prüfen Messwerte und leiten Maßnahmen ein, die die Emissionen begrenzen. Feuerwehrtrupps arbeiten in spezieller Schutzausrüstung. Sie vermeiden bitte Gafferfahrten und einsatzrelevante Bereiche. Sobald Entwarnung vorliegt, informieren die Behörden über ihre Kanäle.

    Mehr Hintergründe bei uns

    Weitere bundesweite Lagemeldungen und Sicherheitsinformationen bündeln wir im Ressort Deutschland. Einen schnellen Überblick über neue Einsatzberichte erhalten Sie auf unserer Startseite. Spezifische Öffentlichkeitsfahndungen sammeln wir im Bereich Fahndung.

    Hinweis: Folgen Sie ausschließlich offiziellen Quellen. Teilen Sie Gerüchte nicht weiter.

  • Nach tödlichem Messerangriff in Aschaffenburg: Ermittlungen wegen Strafvereitelung im Amt eingeleitet

    Nach tödlichem Messerangriff in Aschaffenburg: Ermittlungen wegen Strafvereitelung im Amt eingeleitet

    Tödlicher Messerangriff in Aschaffenburg: Ermittlungen wegen Strafvereitelung im Amt eingeleitet

    Aschaffenburg (Bayern)

    Nach dem tödlichen Messerangriff im Aschaffenburger Schöntal-Park durch den 26-jährigen Afghanen Enamullah O. liegt nach Informationen ein fatales Behördenversagen vor. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Coburg wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt gegen beteiligte Polizeibeamte.

    Frühere Messerattacke in Flüchtlingsunterkunft

    Bereits am 29. August 2024 kam es zu einem gefährlichen Angriff durch Enamullah O. In einer Flüchtlingsunterkunft im unterfränkischen Alzenau attackierte der ausreisepflichtige Asylbewerber eine ukrainische Mitbewohnerin mit einem Hackebeil.

    „Wäre ich nicht zufällig vorbeigegangen und hätte die Schreie meiner Mitbewohnerin gehört, hätte er sie umgebracht“, schilderte eine 23-jährige Ukrainerin.

    Polizei nahm keine Anzeige auf

    Die Polizei wurde nach dem Angriff alarmiert, nahm jedoch keine Anzeige auf. Stattdessen wurde Enamullah O. lediglich für einen Tag in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Erst am
    24. Januar, zwei Tage nach dem tödlichen Messerangriff im Schöntal-Park, leitete die
    Staatsanwaltschaft Aschaffenburg Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen ihn ein.

    Ermittlungen wegen Strafvereitelung im Amt

    Oberstaatsanwalt Dr. Michael Koch erklärte am Dienstag: „Aufgrund einer Strafanzeige wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt im Zusammenhang mit dem polizeilichen Einsatz am 29.08.2024 in einer Flüchtlingsunterkunft in Alzenau eingeleitet.“

    Aus Gründen der Neutralität wurde die Coburger Staatsanwaltschaft mit dem Fall betraut. Die Ermittlungen werden durch das Bayerische Landeskriminalamt geführt.

    Video dokumentiert den Angriff

    Ein Video zeigt, wie Nachbarn Enamullah O. am Boden fixierten. Die verletzte Ukrainerin läuft mit blutigem Ellbogen durch den Raum. Laut Innenministerium habe die Frau damals nicht angegeben,
    woher ihre Verletzungen stammten.

    Mitbewohnerin Mane erklärte: „Sie spricht kein Deutsch und hatte keinen Anwalt.“ Die Polizei Unterfranken dementierte zunächst den Einsatz am 29. August. Später räumte sie lediglich eine verbale Auseinandersetzung ein.

    Zahlreiche Vorstrafen gegen den Täter

    Laut Innenministerium wurden gegen Enamullah O. 18 Strafverfahren in zwölf Tatkomplexen in Bayern und vier in Hessen geführt. Fünf Verfahren wurden eingestellt, in zwei Fällen ergingen Geldstrafen. Weitere Verfahren sind noch anhängig.

    Tödliche Messerattacke in Aschaffenburg: Alle bekannten Details

     

  • Tödliche Messerattacke in Aschaffenburg: Alle bekannten Details

    Tödliche Messerattacke in Aschaffenburg: Alle bekannten Details

    Tödliche Messerattacke in Aschaffenburg: Alle bekannten Details

    Eine tödliche Messerattacke erschüttert die Stadt Aschaffenburg. Ein 28-jähriger Afghane griff am Mittwochmittag im Park Schöntal mehrere Menschen an. Bei der Tragödie wurden ein zweijähriger Junge und ein 41-jähriger Mann tödlich verletzt. Drei weitere Personen erlitten teils schwere Verletzungen.
    Der Vorfall hat bundesweit für Entsetzen gesorgt. Kanzler Olaf Scholz sprach von einer “Terror-Tat”.
    Die Ermittlungen laufen, doch viele Fragen bleiben offen.

    Der Ablauf der Tat

    Der Angriff ereignete sich um 11.45 Uhr im Park Schöntal in der Innenstadt von Aschaffenburg.
    Nach Angaben des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann handelte der Täter “unvermittelt und gezielt”. Ziel des Angriffs war eine Kindergartengruppe.

    Ein zweijähriger Junge wurde tödlich verletzt. Ein 41-jähriger Mann, der Zivilcourage zeigte und
    die Kinder schützen wollte, wurde ebenfalls getötet. Drei weitere Menschen, darunter ein
    zweijähriges Mädchen, wurden teils schwer verletzt.

    Passanten verfolgten den Täter nach der Tat und ermöglichten der Polizei, ihn nach zwölf Minuten festzunehmen. Laut Herrmann konnte durch das mutige Eingreifen weiterer Passanten
    möglicherweise Schlimmeres verhindert werden.

    Der mutmaßliche Täter

    Der Tatverdächtige ist ein 28-jähriger Mann afghanischer Staatsangehörigkeit. Er wurde festgenommen und sollte bald einem Haftrichter vorgeführt werden. Ob er sich bereits zu der Tat geäußert hat, ist unklar.

    Der Verdächtige war zuvor in psychiatrischer Behandlung. Er war mindestens dreimal wegen Gewaltdelikten aufgefallen und wurde jeweils behandelt und entlassen. Seit Mitte November 2022 hielt
    er sich in Deutschland auf. Sein Asylverfahren wurde beendet, da er seine freiwillige Ausreise angekündigt hatte. Diese hat er jedoch nicht vollzogen.

    Motiv des Angriffs

    Kanzler Olaf Scholz bezeichnete die Tat als unfassbaren “Terror-Akt”.
    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erklärte jedoch, dass es keine Hinweise auf ein
    islamistisches Motiv gebe. Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf die psychische Gesundheit
    des Täters. In seiner Unterkunft wurden entsprechende Medikamente gefunden.

    Die Ermittler fanden keine Beweise für eine radikale Gesinnung. Die genaue Motivlage bleibt weiterhin unklar.

    Die Opfer der Tragödie

    Unter den Todesopfern ist ein zweijähriger Junge marokkanischer Abstammung.
    Zudem kam ein 41-jähriger Mann ums Leben, der die Kinder schützen wollte. Er war selbst Vater von
    zwei Kindern.

    Ein zweijähriges Mädchen syrischer Herkunft erlitt schwere Verletzungen im Halsbereich.
    Ein 72-jähriger Mann wurde mit Stichverletzungen im Brustkorb operiert. Beide befinden sich außer Lebensgefahr. Eine Erzieherin brach sich beim Versuch zu fliehen den Arm. Sie wird ebenfalls ärztlich behandelt.

    Reaktionen aus der Politik

    Die Tat löste eine Welle der Bestürzung aus. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sprach von einem “entsetzlichen Tag für Bayern”. Er drückte den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus.
    Kanzler Scholz forderte eine umfassende Aufklärung und betonte, dass Toleranz Grenzen habe.

    Auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Wirtschaftsminister Robert Habeck reagierten erschüttert. CDU-Chef Friedrich Merz und Sahra Wagenknecht nahmen die Tat zum Anlass, politische Konsequenzen zu fordern. Wagenknecht plädierte für einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik.

    Die nächsten Schritte

    Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Die Behörden bitten Zeugen um Mithilfe.
    Ein Portal für die Zusendung von Fotos und Videos soll bald eingerichtet werden. Ziel ist es, den genauen Ablauf der Tat aufzuklären. 

  • Gewalttat im Park – Zwei Tote und mehrere Verletzte – darunter ein Kind

    Gewalttat im Park – Zwei Tote und mehrere Verletzte – darunter ein Kind

    Tragische Gewalttat im Park Schöntal in Aschaffenburg: Zwei Tote und Schwerverletzte

    Im Park Schöntal, mitten in der Innenstadt, wurden mehrere Menschen Opfer eines Angriffs mit einer Stichwaffe. Nach bisherigen Erkenntnissen gab es zwei Todesopfer und mehrere Verletzte.

    Zwei Tote und mehrere Verletzte – darunter ein Kind

    Die Polizei bestätigte, dass zwei Menschen bei der Tat ums Leben kamen. Nach Informationen soll eines der Opfer ein Kind sein. Insgesamt wurden drei Erwachsene und ein Kind mit Stichverletzungen gemeldet. 

    Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

    Die Polizei konnte zwei Tatverdächtige festnehmen. Ein Verdächtiger versuchte offenbar, über die Gleise des nahegelegenen Südbahnhofs zu fliehen. Aus Sicherheitsgründen wurde der Bahnverkehr in diesem Bereich vorübergehend eingestellt.

    Die genauen Hintergründe der Tat sind bisher nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Polizei hat den Tatort weiträumig abgesperrt. Ein Sprecher erklärte jedoch, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestehe.

    Weiträumige Absperrungen im Bereich Park Schöntal

    Die Polizei sicherte den Tatort mit großem Aufwand ab, um Beweise zu sichern und die genauen Abläufe zu rekonstruieren. Anwohner und Passanten wurden gebeten, den Bereich rund um den Park zu meiden.

    Der Park Schöntal liegt im Herzen von Aschaffenburg und ist ein beliebtes Ausflugsziel.  

    Ermittlungen laufen – Bevölkerung aufgerufen, Hinweise zu melden

    Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht hat, wird gebeten, sich bei der zuständigen Polizeidienststelle zu melden. Jedes Detail könnte helfen, die Hintergründe der Gewalttat aufzuklären.