Schlagwort: Autobahnpolizei Montabaur

  • Betrunkene LKW-Fahrer nach Wochenruhezeit gestoppt – Polizei Montabaur zieht klare Bilanz

    Betrunkene LKW-Fahrer nach Wochenruhezeit gestoppt – Polizei Montabaur zieht klare Bilanz

    LKW-Fahrer Alkoholkontrolle auf Rastanlagen bei Montabaur

    Die Polizeiautobahnstation Montabaur führte am Sonntagabend turnusmäßige Abfahrtskontrollen auf den Tank- und Rastanlagen Montabaur und Heiligenroth durch. Die Beamten überprüften gezielt die Fahrtüchtigkeit von LKW-Fahrern nach deren gesetzlich vorgeschriebener Wochenruhezeit. Ziel der Maßnahme war es, alkoholisierte Fahrer frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen und so die Sicherheit auf der Autobahn nachhaltig zu erhöhen.

    Mehrheit der kontrollierten Fahrer verhält sich vorbildlich

    Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 23 LKW-Fahrer. Positiv fiel auf, dass sich der Großteil der Fahrer verantwortungsbewusst verhielt. 18 Fahrzeugführer waren vollständig nüchtern und durften ihre Fahrt ohne Einschränkungen fortsetzen. Dieses Ergebnis zeigt, dass viele Berufskraftfahrer die Risiken von Alkohol am Steuer ernst nehmen und ihre Verantwortung im Straßenverkehr kennen.

    Restalkohol und erhebliche Verstöße festgestellt

    Bei zwei weiteren Fahrern stellten die Beamten eine geringe Restalkoholkonzentration fest. Diese lag unterhalb eines kritischen Wertes und dürfte innerhalb weniger Stunden vollständig abgebaut sein. Eine Weiterfahrt war nach entsprechender Wartezeit möglich.

    Deutlich gravierender fielen jedoch drei andere Kontrollen aus. Diese LKW-Fahrer wiesen Atemalkoholkonzentrationen von über einem Promille auf. In zwei Fällen lagen die Werte sogar erheblich darüber. Der höchste gemessene Wert betrug alarmierende 3,5 Promille. Die Polizei untersagte diesen Fahrern die Weiterfahrt für mindestens zehn Stunden, in Einzelfällen sogar bis zu 24 Stunden oder bis zur vollständigen Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit.

    Alkoholabbau dauert länger als viele vermuten

    Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass der menschliche Körper nur begrenzt Alkohol abbauen kann. Als Faustregel gilt ein Abbau von etwa 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde. Wer stark alkoholisiert ist, bleibt somit über viele Stunden hinweg fahruntüchtig. Gerade bei LKW-Fahrern kann dies fatale Folgen haben, da sie tonnenschwere Fahrzeuge bewegen.

    Weitere Verkehrsmeldungen und Polizeiberichte findest Du in unserem Bereich Verkehr sowie unter Deutschland. Offizielle Informationen zum Thema Alkohol am Steuer stellt auch die Polizei bereit.

  • Unfall mit Kuh auf der A 48 bei Ransbach-Baumbach

    Unfall mit Kuh auf der A 48 bei Ransbach-Baumbach

    Autofahrer kollidiert mit Kuh

    Am Dienstagabend kam es auf der A 48 bei Ransbach-Baumbach zu einem schweren Verkehrsunfall.

    Gegen 20:45 Uhr meldete die Autobahnpolizei Montabaur eine entwichene Kuh, die sich unmittelbar neben der Fahrbahn aufhielt. Nur eine Minute später folgte die Meldung über die Kollision mindestens eines Fahrzeuges mit dem Tier.

    Fahrzeugführer schwer verletzt

    Bei dem Zusammenstoß erlitt ein Autofahrer schwere Verletzungen. Einsatzkräfte mussten die Person aus dem Fahrzeug befreien, da sie eingeklemmt war. Der Verletzte wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Rettungsmaßnahmen liefen unmittelbar nach dem Unfall an und dauerten mehrere Stunden.

    Sperrung und Staubildung

    Die Fahrtrichtung Koblenz der A 48 war während der Unfallaufnahme voll gesperrt. Erst nach Abschluss der Ermittlungsarbeiten konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Aktuell kommt es jedoch weiterhin zu Staubildungen. Autofahrer müssen mit Verzögerungen rechnen.

    Unfallursache noch unklar

    Wie die Kuh auf die Fahrbahn gelangen konnte, ist bislang ungeklärt. Die Polizei ermittelt die genauen Umstände. Hinweise auf ein mögliches Ausbrechen aus einem nahegelegenen Stall oder eine unzureichende Sicherung liegen bisher nicht vor.

    Appell an Verkehrsteilnehmer

    Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer darum, von Nachfragen abzusehen. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, erfolgt eine unaufgeforderte Nachberichterstattung. Tierunfälle auf Autobahnen stellen ein erhebliches Risiko dar und führen häufig zu schweren Folgen für Mensch und Tier.

    Weitere regionale Nachrichten finden Sie auf unseren Seiten zu Deutschland und Verkehr.

  • Unfall A3 bei Dierdorf: LKW touchiert PKW – Unfallflucht

    Unfall A3 bei Dierdorf: LKW touchiert PKW – Unfallflucht

    LKW touchiert PKW auf A3

    Am heutigen 09. September 2025 kam es auf der A3 bei Dierdorf zu einem folgenschweren Zusammenstoß.

    Ein LKW-Gespann mit tschechischer Zulassung befuhr den rechten Fahrstreifen, ein PKW mit
    Hamburger Zulassung
    den mittleren von drei Fahrstreifen.

    Der LKW schert ohne rechtzeitige Ankündigung mittels Fahrtrichtungsanzeiger auf den mittleren Fahrstreifen aus und übersieht den PKW auf Höhe des Anhängers.

    Es kommt zum Kontakt zwischen Anhänger und PKW.

    Der PKW prallt nach links in die Mittelschutzplanke, wird zurückgewiesen und kommt beschädigt auf der Mittelspur zum Stehen.

    Der 25-jährige Fahrer aus dem Ruhrgebiet bleibt unverletzt, sein 32-jähriger Beifahrer erleidet leichte Verletzungen. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen liegt im unteren fünfstelligen Bereich.

    Flucht des LKW und Fahndungserfolg

    Der unfallverursachende LKW entfernt sich vom Unfallort, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

    Ein aufmerksamer Zeuge meldet das betroffene Gespann, auch wenn er den Crash nicht direkt
    beobachtet hat.

    Polizeikräfte stellen das LKW-Gespann im Bereich der Autobahnpolizei Wiesbaden und kontrollieren Fahrer sowie Fahrzeug.

    Der Anhänger weist passende Unfallspuren auf.

    Nach Vortrag bei der Staatsanwaltschaft Koblenz ordnen die Ermittler die Entziehung der Fahrerlaubnis
    des 33-jährigen LKW-Fahrers an und setzen eine Sicherheitsleistung im mittleren vierstelligen Bereich fest.

    Diese dient der Durchführung des zu erwartenden Strafverfahrens, da der Beschuldigte keinen
    Wohnsitz in Deutschland
    hat.

    Zeugenaufruf der Autobahnpolizei

    Die Autobahnpolizei Montabaur bittet um Hinweise von Personen, die den Unfall A3 Dierdorf LKW PKW beobachtet haben oder relevante Dashcam-Aufnahmen besitzen.

    Melden Sie sich bitte per E-Mail oder telefonisch bei der Dienststelle. In Notfällen wählen Sie 110.

    Hintergrund und Einordnung

    Der Fall unterstreicht, wie gefährlich Spurwechsel ohne Blinker auf vielbefahrenen Autobahnen sind.

    Gerade bei hohem Verkehrsaufkommen auf der A3 müssen LKW-Fahrer Sicht prüfen, anzeigen und erst dann wechseln. Die Unfallflucht zieht regelmäßig empfindliche strafrechtliche Konsequenzen nach sich. Für die Unfallaufnahme und die spätere Beweisführung sind Zeugenhinweise und Videoaufzeichnungen entscheidend.

    Wenn Sie ähnliche Fälle verfolgen möchten, finden Sie weiterführende Berichte im
    Themenbereich Deutschland und aktuelle Fahndungen auf unserem Portal.

  • Verkehrsunfall mit 7 beteiligten Fahrzeugen auf der A48

    Verkehrsunfall mit 7 beteiligten Fahrzeugen auf der A48

    Verkehrsunfall mit 7 beteiligten Fahrzeugen im morgentlichen Berufsverkehr auf der A48

    Koblenz

    Am Montagmorgen, dem 30. Juni 2025, kam es gegen 07:48 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 48 in Fahrtrichtung Autobahndreieck Dernbach. Der Unfall ereignete sich auf Höhe der Anschlussstelle Koblenz-Nord.

    Nach aktuellem Ermittlungsstand begann der Unfall mit einem Auffahrunfall auf dem rechten Fahrstreifen der Ausfahrt. Ein Pkw fuhr im dichten Berufsverkehr auf das vor ihm bremsende Fahrzeug auf.

    In der Folge wurden drei weitere Fahrzeuge aufeinander
    geschoben.

    Eines der beteiligten Fahrzeuge wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den linken Fahrstreifen abgewiesen. Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem weiteren Pkw, der das seitlich stehende Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig erkennen konnte.

    Kurz darauf kollidierte auch der Fahrer einer Sattelzugmaschine mit einem der Unfallfahrzeuge. Der Lkw touchierte ein Fahrzeug seitlich.

    Vier Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit

    Vier Fahrzeuge wurden bei dem Unfall so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Drei Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Nach einer ärztlichen Untersuchung konnten sie aber wieder entlassen werden.

    Großeinsatz und Verkehrsbehinderungen

    Die Einsatzstelle wurde von mehreren Organisationen betreut:

    Der Verkehr staute sich über mehrere Stunden, da die Unfallaufnahme, Bergung und Reinigung der Fahrbahn längere Zeit in Anspruch nahmen.

  • Polizei Montabaur verhindert Alkoholfahrten bei Lkw-Kontrollen an Rastanlagen

    Polizei Montabaur verhindert Alkoholfahrten bei Lkw-Kontrollen an Rastanlagen

    Polizei Montabaur verhindert Alkoholfahrten bei Lkw-Kontrollen an Rastanlagen

    Montabaur/Heiligenroth

    Am Sonntag, 15.06.2025, in der Zeit von 21:00 Uhr bis 22:00 Uhr, führte die Polizeiautobahnstation Montabaur präventive Abfahrtskontrollen an den Tank-/Rastanlagen Montabaur und Heiligenroth durch.

    Von insgesamt 19 kontrollierten Lkw-Fahrern durften 3 ihren geplanten Fahrtantritt nach dem Wochenende noch nicht antreten. In den vorgenannten Fällen ergaben die freiwilligen Atemalkoholtests Werte von 0,59, 2,15 und 2,35 Promille. Bis zur Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit wurde der Fahrtantritt untersagt und mit entsprechenden Sicherstellungen verhindert.

    Bei allen anderen überprüften Fernfahrern gab es aus polizeilicher Sicht keine Beanstandungen.