Schlagwort: Bremen-Neustadt

  • Getöteter Schwan am Werdersee: Polizei Bremen ermittelt wegen Tierquälerei

    Getöteter Schwan am Werdersee: Polizei Bremen ermittelt wegen Tierquälerei

    Getöteter Schwan am Werdersee – Polizei Bremen bittet um Hinweise

    Ein schockierender Fund hat am Mittwochnachmittag für Bestürzung in der Bremer Neustadt gesorgt. Eine Spaziergängerin entdeckte am Werdersee einen getöteten Schwan am Werdersee, dem der Kopf samt Hals abgetrennt worden war. Die Tat ereignete sich auf der sogenannten Werderinsel und wirft zahlreiche Fragen auf.

    Tierkadaver in Grünstreifen nahe Rad- und Fußweg gefunden

    Nach bisherigen Erkenntnissen lag der tote Schwan in einem Grünstreifen zwischen Rad- und Fußweg, unweit des Seeufers. Der Bereich zählt zu einem beliebten Naherholungsgebiet und wird täglich von Spaziergängern, Joggern und Radfahrern frequentiert. Umgehend alarmierte Einsatzkräfte der Polizei Bremen trafen kurze Zeit später am Fundort ein.

    Die Beamtinnen und Beamten sicherten den Tatort und suchten das unmittelbare Umfeld sorgfältig ab. Dabei überprüften sie insbesondere Uferbereiche und Grünflächen auf weitere Kadaver oder verletzte Tiere. Weitere Funde machten die Einsatzkräfte jedoch nicht.

    Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz

    Die Polizei Bremen leitete gemeinsam mit der zuständigen Tierschutzbehörde ein Ermittlungsverfahren ein. Der Vorwurf wiegt schwer: Es handelt sich um eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz. Dieses sieht bei vorsätzlicher Tötung eines Wirbeltieres eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine empfindliche Geldstrafe vor.

    Der getötete Schwan am Werdersee sorgt nicht nur bei Anwohnern für Entsetzen. Auch Tierschützer zeigen sich alarmiert, da es sich um ein besonders grausames Vorgehen handelt. Schwäne stehen in Deutschland unter besonderem Schutz und gelten als Symboltiere vieler Gewässer.

    Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung

    Um die Tat aufzuklären, setzt die Polizei Bremen nun auf die Mithilfe der Bevölkerung. Zeugen, die am Mittwochnachmittag verdächtige Beobachtungen im Bereich der Werderinsel gemacht haben oder Hinweise zu möglichen Tatverdächtigen geben können, sollen sich dringend melden.

    Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegen. Jede noch so kleine Beobachtung kann für die Ermittlungen von Bedeutung sein.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus Bremen und dem Umland findest Du auch in unserem Bereich Bremen sowie unter Fahndungen und News. Offizielle Informationen veröffentlicht die Polizei Bremen regelmäßig auf ihrer Website. 

  • Fußgängerin verstirbt nach Verkehrsunfall: Straßenbahn erfasst 51-Jährige

    Fußgängerin verstirbt nach Verkehrsunfall: Straßenbahn erfasst 51-Jährige

    Fußgängerin verstirbt nach Verkehrsunfall: Straßenbahn erfasst 51-Jährige in Bremen-Neustadt

    Ein schwerer Verkehrsunfall in Bremen hat am Montagnachmittag ein Menschenleben gefordert. In der Neustadt kollidierte eine 51 Jahre alte Fußgängerin mit einer Straßenbahn und wurde anschließend von einem Auto erfasst. Die Frau starb wenig später im Krankenhaus.

    Fußgängerin verstirbt nach Verkehrsunfall an der Westerstraße

    Nach bisherigen Erkenntnissen betrat die 51-Jährige gegen 16.20 Uhr im Bereich einer Fußgängerfurt an der Westerstraße die Gleise bei Rotlicht. Zeitgleich fuhr eine Straßenbahn von der Haltestelle „Am Neuen Markt“ an. Es kam zur Kollision.

    Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte die Bahn die Frau zurück auf die Fahrbahn. Dort erfasste sie ein fahrendes Auto. Einsatzkräfte leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Trotz aller Bemühungen erlag die Frau am frühen Abend in einer Klinik ihren schweren Verletzungen.

    Kollision beim Anfahren der Straßenbahn

    Die Straßenbahn setzte gerade aus dem Haltestellenbereich in Richtung Westerstraße ein. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Fußgängerin das Rotlicht missachtete. Die Polizei prüft nun genau, wie sich der Ablauf in den entscheidenden Sekunden entwickelte.

    Sperrungen führen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen

    Während der umfangreichen Unfallaufnahme sperrte die Polizei den Bereich rund um die Unfallstelle zeitweise vollständig. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auch der Straßenbahnverkehr lief nur eingeschränkt. Autofahrer und Fahrgäste mussten längere Wartezeiten in Kauf nehmen.

    Polizei ermittelt weiter zum genauen Unfallhergang

    Die Polizei Bremen führt die weiteren Ermittlungen. Sie wertet Spuren aus und befragt Zeugen, um den genauen Hergang zu rekonstruieren. Offizielle Informationen stellt die Behörde über ihre eigenen Kanäle bereit, unter anderem auf der Webseite der Polizei Bremen.

    Weitere Meldungen aus der Hansestadt findest Du in der Rubrik Bremen. Aktuelle Berichte rund um Verkehrsunfälle stehen im Bereich Verkehr. Einen Überblick über Einsätze und Polizeimeldungen aus ganz Deutschland bietet außerdem Deutschland.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • 22-Jähriger von Gruppe in Bremen attackiert

    22-Jähriger von Gruppe in Bremen attackiert

    22-Jähriger von Gruppe attackiert in Bremen-Neustadt

    Ort: Bremen-Neustadt, Friedrich-Ebert-Straße | Zeit: Freitag, 10.10.2025, 13:15 Uhr

    Zeugen stoppen Flucht – Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

    In der Bremer Neustadt attackierte eine Gruppe drei unbekannter Männer einen 22-Jährigen an einer Bushaltestelle. Ohne Vorwarnung schlug einer dem Mann ins Gesicht. Unmittelbar danach prügelten alle drei gemeinschaftlich weiter und traten dem Opfer mehrfach gegen den Kopf. Erst als mehrere Zeugen laut hupten und dadurch aufmerksam machten, ließen die Täter ab und flüchteten. Rettungskräfte versorgten den 22-Jährigen vor Ort und brachten ihn anschließend ambulant in ein Krankenhaus.

    Täterbeschreibung und Hinweisaufruf

    Die drei Angreifer sollen jeweils 20–25 Jahre alt und etwa 1,75–1,85 Meter groß sein. Einer trug eine hellblaue Trainingsjacke, eine beigefarbene Kappe und eine weite Baggy-Jeans. Ein weiterer Täter trug einen grauen Kapuzenpullover sowie eine helle Baggy-Jeans. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

    Polizei mahnt: Tritte gegen den Kopf können tödlich sein

    Schon ein einzelner Tritt kann lebensgefährliche Verletzungen verursachen. Die Polizei Bremen betont deshalb, dass sie solche Gewaltdelikte konsequent verfolgt und die Ermittlungen mit Hochdruck führt. Wer zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen an der Friedrich-Ebert-Straße gemacht hat oder die Täter wiedererkennt, soll sich bitte umgehend melden.

    Was Zeugen jetzt tun können

    • Melden Sie sich jederzeit telefonisch beim Kriminaldauerdienst: 0421 362-3888.
    • Nutzen Sie zudem die Onlinewache der Polizei Bremen, falls Sie Hinweise digital übermitteln möchten.
    • Bleiben Sie als Zeuge erreichbar und notieren Sie Beobachtungen (Zeit, Kleidung, Fluchtrichtung, besondere Merkmale).

    Mehr zum Thema

    Offizielle Informationen und aktuelle Pressemeldungen finden Sie fortlaufend im Pressearchiv der Polizei Bremen sowie auf der Seite des Polizeireviers Neustadt. Regionale Blaulicht-News aus Bremen bündeln wir außerdem in unserer Rubrik Bremen; bundesweite Meldungen lesen Sie in der Übersicht Deutschland.

    Hinweis der Redaktion

    Wir aktualisieren den Beitrag, sobald neue Fakten vorliegen. Wenn Sie in der Nähe wohnen oder regelmäßig dort unterwegs sind, prüfen Sie bitte mögliche Dashcam- oder Handyaufnahmen aus dem Zeitraum 10.10.2025, 13:00–13:30 Uhr und stellen Sie diese der Polizei zur Verfügung.