Schlagwort: Bremerhaven

  • Bremerhaven: Gartenlaube brennt in voller Ausdehnung

    Bremerhaven: Gartenlaube brennt in voller Ausdehnung

    Feuerwehr Bremerhaven löscht brennende Gartenlaube

    Ein Brand in den frühen Morgenstunden hat die Feuerwehr Bremerhaven am heutigen Tag gefordert. Gegen 5:00 Uhr alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte zu einer brennenden Gartenlaube im Bereich Weg 70.

    Gartenlaube steht in Vollbrand

    Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Bremerhaven brannte eine rund 70 Quadratmeter große Gartenlaube bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen hatten das Gebäude vollständig erfasst und drohten, auf umliegende Strukturen überzugreifen.

    Schnelles Eingreifen verhindert Ausbreitung

    Die Feuerwehr leitete umgehend intensive Löschmaßnahmen ein. Zwei Trupps unter Atemschutz bekämpften den Brand gezielt. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen gelang es den Einsatzkräften, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen.

    Besonders entscheidend:

    Die Feuerwehr verhinderte erfolgreich ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude. Dadurch blieb der Schaden auf die betroffene Gartenlaube begrenzt.

    18 Einsatzkräfte vor Ort

    Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Bremerhaven im Einsatz. Sie arbeiteten Hand in Hand, um die Lage schnell unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Gefährdung auszuschließen.

    Polizei nimmt Ermittlungen auf

    Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun die Hintergründe des Vorfalls.

    Weitere Informationen könnten im Laufe der Ermittlungen folgen. Hinweise zur Ursache werden aktuell durch die zuständigen Behörden ausgewertet.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch unter News, Deutschland oder Verkehr.

    Offizielle Informationen veröffentlicht die Feuerwehr Bremerhaven sowie die Polizei Bremen.

  • Kellerbrand in Bremerhaven-Lehe: Mehrfamilienhaus unbewohnbar

    Kellerbrand in Bremerhaven-Lehe: Mehrfamilienhaus unbewohnbar

    Mehrfamilienhaus nach Großeinsatz unbewohnbar

    Ein Kellerbrand in Bremerhaven hat am gestrigen Abend im Stadtteil Lehe einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Gegen 18:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Auguststraße alarmiert. Vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus, dass ein ausgedehnter Brand im Kellerbereich eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses die Ursache war.

    Rauch breitet sich bis ins Dachgeschoss aus

    Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatte sich der Brandrauch bereits über den Treppenraum bis in das Dachgeschoss ausgebreitet. Dort trat er sichtbar aus Dachfenstern aus. Die Einsatzleitung reagierte sofort und leitete umfangreiche Maßnahmen ein, um die Bewohner zu schützen und den Kellerbrand in Bremerhaven unter Kontrolle zu bringen.

    Alle Bewohner wurden umgehend evakuiert. Sechs Personen hatten sich bereits eigenständig durch den stark verrauchten Treppenraum ins Freie gerettet. Dabei erlitten sie Rauchgasvergiftungen.

    Mehrere Verletzte, darunter Kinder

    Die betroffenen Personen, darunter auch Kinder, erhielten noch vor Ort eine rettungsdienstliche Erstversorgung. Anschließend transportierten Rettungskräfte sie zur weiteren Behandlung in Kliniken in Bremerhaven.

    Aufgrund der Anzahl der Verletzten erhöhte die Feuerwehr das Alarmstichwort. Zusätzliche Einsatzkräfte, Rettungsmittel sowie mehrere Notärzte wurden nachalarmiert.

    Feuerwehr kämpft unter Atemschutz im Keller

    Die Brandbekämpfung erfolgte durch Trupps unter Atemschutz im Kellerbereich. Parallel kontrollierten Einsatzkräfte sämtliche Wohnungen, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen im Gebäude befanden.

    Die Entrauchung gestaltete sich schwierig, da die baulichen Gegebenheiten den Einsatz erschwerten. Der Treppenraum, mehrere Wohnungen sowie der Keller wurden erheblich durch Rauch und Ruß beschädigt.

    Gebäude derzeit unbewohnbar

    Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen stand fest: Eine Rückkehr der Bewohner ist vorerst nicht möglich. Für die Unterbringung wurden alternative Lösungen organisiert.

    Im weiteren Verlauf rettete die Feuerwehr mehrere Haustiere aus dem Gebäude. Diese konnten unverletzt an ihre Besitzer übergeben werden.

    Großeinsatz mit rund 40 Kräften

    Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie unterstützende Einheiten im Einsatz. Dazu gehörten auch Kräfte aus dem Landkreis Cuxhaven, dem Deutschen Roten Kreuz und den Johannitern. Mehrere Notärzte, darunter ein leitender Notarzt, unterstützten die Maßnahmen.

    Aufgrund der starken Hitzeentwicklung wurde die Energieversorgung des Gebäudes zunächst durch die Feuerwehr abgeschaltet und anschließend durch den zuständigen Versorger vollständig getrennt.

    Ermittlungen zur Brandursache laufen

    Zur Ursache des Kellerbrand in Bremerhaven sowie zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch keine Informationen vor. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch unter News, Deutschland und Verkehr.

    Offizielle Informationen stellt auch die Feuerwehr Bremerhaven sowie das Deutsche Rote Kreuz bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Haft für Tanztrainer (35) aus Bremen !

    Haft für Tanztrainer (35) aus Bremen !

     

    Haftstrafe gegen Tanztrainer (35) wegen sexuellem Missbrauch: Gericht verurteilt 35-Jährigen

    Das Landgericht Bremen hat einen 35-jährigen ehemaligen Tanztrainer zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Mann soll Kinder und Jugendliche über Jahre hinweg sexuell missbraucht haben. Damit steht nun ein klares Urteil im Raum, und zugleich bleibt der Blick auf den Opferschutz gerichtet. Wer Hilfe braucht oder Hinweise geben möchte, findet Anlaufstellen bei der Polizei Bremen sowie bei der Staatsanwaltschaft Bremen.

    Vorwürfe aus Bremerhaven und langer Tatzeitraum

    Nach den Angaben des Gerichts soll der Angeklagte im Zeitraum von 2009 bis Ende 2022 als Tanztrainer mit vier minderjährigen Zeugen sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Dabei geht das Landgericht von schweren Vorwürfen aus. Denn laut der Pressemitteilung sollen einzelne Taten sogar mit oralem oder analem Eindringen verbunden gewesen sein. Außerdem betont das Gericht, dass der Mann einen Teil des Tatzeitraums noch im Heranwachsenden-Alter verbracht haben soll, später jedoch als Erwachsener handelte. Genau dieser lange Zeitraum macht den Fall besonders schwerwiegend.

    Die Hauptverhandlung startete bereits am 8. Dezember 2025. Dennoch blieb vieles im Detail nicht öffentlich, weil das Verfahren sensible Inhalte berührte. Gleichzeitig zeigte der Fall, wie wichtig Schutzkonzepte in Vereinen, Schulen und Trainingsumfeldern sind. Denn Täter nutzen dort oft Nähe und Vertrauen aus, und genau das erschwert frühe Meldungen.

    Urteil und Opferschutz im Mittelpunkt

    Die Öffentlichkeit bekam das Strafmaß mit, doch die mündliche Urteilsbegründung erfolgte unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das Gericht entschied diesen Schritt auf Antrag, unter anderem von geschädigten Zeugen. So schützt das Landgericht die Betroffenen, und zugleich verhindert es zusätzliche Belastungen. Informationen zum Ablauf und zu Pressehinweisen veröffentlicht die Pressestelle des Gerichts auf der offiziellen Seite des Landgerichts Bremen.

    Mit dem Urteil bestätigt das Gericht die Schwere der Taten. Damit rückt die Haftstrafe gegen Tanztrainer wegen sexuellem Missbrauch erneut in den Fokus. Viele Menschen fragen sich jetzt, wie früh Warnsignale erkennbar werden und wie Einrichtungen konsequent reagieren. Vor allem Eltern achten stärker auf klare Regeln, transparente Strukturen und feste Ansprechpartner.

    Warum der Fall viele Menschen beschäftigt

    Der Fall sorgt auch deshalb für Aufmerksamkeit, weil Berichte aus dem Umfeld die Debatte über Prävention verstärkt haben. Dabei geht es nicht nur um einzelne Taten, sondern auch um Strukturen. Denn Täter bauen oft Druck auf, und sie setzen Betroffene mit Angst oder Scham unter Stress. Genau deshalb brauchen Kinder und Jugendliche sichere Wege, um sich Hilfe zu holen, und außerdem brauchen sie Erwachsene, die konsequent handeln.

    Wer sich für weitere Meldungen aus dem Norden interessiert, findet aktuelle Themen in unseren Bereichen Deutschland und Bremen. Auch Fahndungen und Warnhinweise sammeln wir im Bereich Fahndung. Die Haftstrafe gegen Tanztrainer wegen sexuellem Missbrauch zeigt erneut, wie wichtig konsequente Ermittlungen sind, und zugleich zeigt sie, wie zentral Opferschutz bleibt.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

     

  • 13-Jähriger missbraucht Notruf in Bremerhaven – Polizei beschlagnahmt Handy

    13-Jähriger missbraucht Notruf in Bremerhaven – Polizei beschlagnahmt Handy

    Notruf missbraucht: 13-Jähriger sorgt in Bremerhaven für Polizei- und Feuerwehr-Einsatz

    Ein Anruf zum Spaß kann ernste Folgen haben. Genau das zeigte ein Vorfall am Mittwochabend, dem 4. Februar, im Bremerhavener Stadtteil Lehe. Gegen 19.15 Uhr wählte eine männliche Person den Polizeinotruf 110 – ohne echten Notfall. Die Polizei reagierte sofort und schickte einen Streifenwagen zur angegebenen Adresse.

    Polizei trifft 13-Jährigen – Anruf „nur aus Spaß“

    Vor Ort trafen die Beamten auf einen 13-jährigen Jungen. Der Jugendliche gab offen zu, den Notruf lediglich aus Spaß gewählt zu haben. Um seinen Angaben Nachdruck zu verleihen, zeigte er den Polizisten die Anrufliste seines Mobiltelefons. Dort ließ sich eindeutig nachvollziehen, dass von diesem Gerät aus die 110 gewählt worden war.

    Die eingesetzten Kräfte wussten allerdings bereits mehr. In den Wochen zuvor gingen von derselben Rufnummer mehrfach Notrufe bei Polizei und Feuerwehr ein – jedes Mal ohne echten Anlass.

    Handy als Tatmittel beschlagnahmt

    Aufgrund der wiederholten Notrufmissbräuche beschlagnahmten die Beamten das Mobiltelefon des Jungen als Tatmittel. Während der polizeilichen Maßnahmen kam es zu einer weiteren Eskalation: Eine über den Feuerwehrnotruf 112 alarmierte Rettungswagenbesatzung erschien am selben Hauseingang. Angeblich benötigte eine Nachbarin dringend medizinische Hilfe.

    Auch dieser Einsatz entpuppte sich als Falschmeldung. Die betroffene Frau war wohlauf und hatte keinen Notruf abgesetzt. Die Polizei prüft nun, ob auch dieser Einsatz auf das Konto des 13-Jährigen geht.

    Strafbar – auch wenn der Anrufer minderjährig ist

    Der Junge gilt zwar als nicht strafmündig, dennoch bleibt der Notrufmissbrauch kein Kavaliersdelikt. Die Beamten wiesen sowohl ihn als auch seine Mutter ausdrücklich auf das strafrechtliche Fehlverhalten hin. Notrufmissbrauch kann erhebliche finanzielle Folgen nach sich ziehen, etwa durch die Kosten unnötiger Einsätze.

    Durch solche Falschanrufe blockieren Täter Leitungen für echte Notfälle. Im schlimmsten Fall fehlen Rettungskräfte dort, wo Menschen dringend Hilfe benötigen.

    Polizei erklärt: Wann darf ich den Notruf wählen?

    Die Polizei stellt klar: Wer sich in einer echten Gefahrensituation unsicher fühlt, sollte immer den Notruf wählen. Ein ernst gemeinter Anruf hat keinerlei negative Konsequenzen. Strafbar wird es erst dann, wenn jemand bewusst falsche Angaben macht oder den Notruf missbraucht.

    Polizei-Notruf 110 wählen bei:

    • Straftaten oder Verdacht auf Straftaten
    • Gefahrensituationen
    • Verdächtigen Beobachtungen
    • Schweren Verkehrsunfällen

    Notruf 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst wählen bei:

    • Lebensgefahr, etwa bei Herzinfarkt oder Schlaganfall
    • Schweren Unfällen mit Verletzten
    • Akuten medizinischen Notfällen
    • Bränden, Rauchentwicklung oder akuten Gefahrenlagen

    Ruhe bewahren und W-Fragen beantworten

    Wer einen Notruf absetzt, sollte ruhig bleiben und die sogenannten W-Fragen beantworten: Wo ist etwas passiert? Was ist geschehen? Wie viele Personen sind betroffen? Welche Verletzungen liegen vor? Wer ruft an? Das Gespräch beendet immer die Leitstelle – nicht der Anrufer.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus der Region findest Du auch in unseren Rubriken News, Bremen und Verkehr. Offizielle Informationen stellt zudem die Polizei Bremerhaven bereit.

  • Bremerhaven: Schiff droht im Hafen zu sinken!

    Bremerhaven: Schiff droht im Hafen zu sinken!

    Feuerwehr verhindert Kentern eines Katamarans im Neuen Hafen

    Die Feuerwehr Bremerhaven hat heute einen drohenden Schiffsunfall im Neuen Hafen erfolgreich abgewendet. Gegen 13:20 Uhr erreichte die Integrierte Regionalleitstelle die Meldung über ein sinkendes Boot am Anleger des Boardinghouse Neuer Hafen. Beim betroffenen Wasserfahrzeug handelte es sich um einen rund sieben Meter langen, unbemannten Katamaran. Das Boot lag bereits stark auf der Steuerbordseite und drohte zu kentern.

    Schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte verhindert Untergang

    Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr trafen nur wenige Minuten später am Einsatzort ein und übernahmen sofort Sicherungsmaßnahmen. Mehrere Pumpen kamen zum Einsatz, um das eindringende Wasser aus dem Rumpf zu entfernen und die Lage zu stabilisieren. Durch die schnelle Reaktion gelang es, den drohenden Untergang des Katamarans zu verhindern.

    Parallel dazu befestigten speziell ausgebildete Feuerwehrtaucher einen Hebesack am Rumpf des Boots. Dieser sorgte für zusätzlichen Auftrieb und richtete den Katamaran schrittweise wieder auf. Die Maßnahme zeigte rasch Wirkung und sicherte das Boot gegen weiteres Einsinken.

    THW und Polizei unterstützen vor Ort

    Während der technischen Maßnahmen kam es zu einem Austritt von Betriebsmitteln. Das Technische Hilfswerk rückte mit vier Einsatzkräften an und errichtete Barrieren, um die Ausbreitung der Verunreinigungen im Hafenbecken zu stoppen. Damit verhinderten die Helfer eine weitere Belastung des Hafenwassers.

    Zur Absicherung des Taucheinsatzes sperrte die Wasserschutzpolizei den Schiffsverkehr im Neuen Hafen für die Dauer der Maßnahmen. Zusätzlich begleitete das Umweltamt den Einsatz und unterstützte die Beurteilung möglicher Gefahren für das Gewässer.

    Koordinierter Einsatz mit deutlicher Wirkung

    Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie vier Kräfte des THW im Einsatz. Die enge Zusammenarbeit der Behörden führte dazu, dass der Katamaran erfolgreich stabilisiert und ein weiteres Absinken verhindert wurde. Der Vorfall endete ohne Verletzte, jedoch mit einem technisch anspruchsvollen Rettungseinsatz, der den beteiligten Organisationen viel Präzision abverlangte.

    Weitere regionale Meldungen rund um Blaulichtthemen finden Sie auf BlaulichtMYK News sowie bundesweite Ereignisse unter Deutschland. Informationen der Behörden stellt zudem die Polizei bereit.

  • Polizei stoppt Drogenfahrt – Fake Penis soll Urintest täuschen

    Polizei stoppt Drogenfahrt – Fake Penis soll Urintest täuschen

    Polizei enttarnt Urin-Trick

    In der Nacht zu Dienstag, 21. Oktober, stoppte eine Streifenwagenbesatzung auf der Autobahn 27 einen Audi mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Am Anschluss Überseehäfen kontrollierten die Einsatzkräfte den 28-jährigen Fahrer – und entdeckten neben Cannabisgeruch einen dreisten Manipulationsversuch beim Drogentest.

    Tempoverstoß führt zur Kontrolle

    Die Beamten erkannten den Audi kurz vor Mitternacht in einer Tempo-80-Zone und registrierten eine deutlich überhöhte Geschwindigkeit. Sie fuhren am Fahrzeug vorbei, gaben das Signal „Bitte folgen!“ und leiteten den Wagen an der Abfahrt Überseehäfen von der A27. Der Fahrer reagierte ungewöhnlich: Er fuhr plötzlich sehr langsam und stockend hinter dem Streifenwagen her.

    Am Kontrollort überprüften die Polizisten Fahrzeug und Insassen. Bereits beim Öffnen des Fensters stellten sie intensiven Marihuana-Geruch fest. Der Mann wirkte schläfrig und unkonzentriert, sodass der Verdacht auf eine Drogenfahrt auf der A27 in Bremerhaven im Raum stand.

    Cannabisgeruch, Geständnis – und ein Manipulationsversuch

    Auf Nachfrage gab der 28-Jährige an, Cannabis im Auto zu transportieren, das angeblich nicht ihm gehöre. Er bestritt dennoch den Konsum und stimmte einem freiwilligen Urin-Schnelltest zu. Kurz vor der Abgabe deckten die Polizisten den Versuch auf, das Ergebnis zu verfälschen: Am Oberschenkel des Fahrers hing ein unechter Penis mit einer bereitgestellten, gefälschten Urinflüssigkeit.

    Nachdem diese Option wegfiel, gab der Mann eine echte Probe ab. Der Test reagierte positiv auf den Cannabis-Wirkstoff THC. Damit erhärtete sich der Verdacht auf eine Drogenfahrt.

    Drogenfund: über 90 Gramm Marihuana und etwas Kokain

    Die Einsatzkräfte durchsuchten den Audi und fanden mehrere sogenannte Verkaufseinheiten Marihuana – insgesamt mehr als 90 Gramm. Außerdem stellten sie eine geringe Menge Kokain sicher. Die Indizien sprachen für unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln. Die Polizisten leiteten eine Strafanzeige ein und fertigten zusätzlich eine Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss.

    Auf dem Revier entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Die Beamten stellten die Fahrzeugschlüssel, die Betäubungsmittel, mehrere Mobiltelefone und den Fake-Penis sicher.

    Konsequenzen und weitere Maßnahmen

    Den 28-Jährigen erwarten nun Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln sowie wegen Fahrens unter Drogeneinfluss. Je nach Ergebnis der Blutuntersuchung drohen ein Fahrverbot oder die Entziehung der Fahrerlaubnis, Geld- bzw. Freiheitsstrafen im Betäubungsmittelverfahren sowie Punkte im Fahreignungsregister. Die Polizei setzte zudem weitere Maßnahmen zur Beweissicherung in Gang.

    Die Ortspolizeibehörde Bremerhaven veröffentlicht fortlaufend Hinweise zum aktuellen Einsatzgeschehen. Bürgerinnen und Bürger erreichen die Behörde über die offiziellen Kontaktseiten.

    Hinweis für Verkehrsteilnehmer

    Wer unter Einfluss berauschender Mittel fährt, gefährdet sich und andere. Polizeikontrollen erkennen Drogenfahrten regelmäßig – auch bei vermeintlichen „Tricks“. Schon der Nachweis von THC kann zu empfindlichen Sanktionen führen. Bleiben Sie nüchtern am Steuer und planen Sie im Zweifel Alternativen ein.

    Mehr Einsatz- und Verkehrsmeldungen aus dem Norden finden Sie in unseren Rubriken Bremen, Verkehr und den aktuellen News.

     

  • LKW-Führerhaus brennt in Bremerhaven

    LKW-Führerhaus brennt in Bremerhaven

    Bremerhaven: LKW Brand

    Bremerhaven

    Am 22. Mai 2025 um 04:32 Uhr wurde der IRLS Unterweser über einen Brand in der Bismarckstraße informiert.

    Bei Eintreffen der Feuerwehr Bremerhaven befanden sich keine Personen mehr im Fahrzeug, da der Fahrer, der in seinem LKW geschlafen hatte, das Fahrzeug bereits verlassen hatte. Der Brand betraf das Führerhaus des LKW-Zuges, das in Vollbrand stand.

    Die Einsatzkräfte setzten zwei Trupps unter Atemschutz sowie zwei C-Rohre ein, um das Feuer zu bekämpfen. Dank des schnellen und professionellen Einsatzes konnte ein Übergreifen des Feuers auf die Hydraulikleitungen des Sattelaufliegers sowie die Fahrzeugtanks verhindert werden. Das Führerhaus wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Die Ursache des Brandes ist zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch unklar. Insgesamt waren 16 Einsatzbeamte bei diesem Einsatz beteiligt.

  • Verkehrsunfall auf der A 27

    Verkehrsunfall auf der A 27

    Verkehrsunfall auf der Autobahn

    Bremerhaven

    Heute Morgen um 7:35 Uhr wurde die Feuerwehr Bremerhaven zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 27 in Fahrtrichtung Bremerhaven, kurz vor der Ausfahrt Wulsdorf alarmiert.

    Vor Ort kollidierten zwei LKW

    Die Fahrerin des hinteren LKW wurde bei dem Aufprall eingeklemmt und schwer verletzt. Aufgrund der Verformung des LKWs war der Einsatz von schwerem technischen Gerät notwendig, um sie schonend zu retten. Nach der Befreiung wurde die Patientin an den Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven übergeben und mit notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht. Zur Sicherung der Einsatzkräfte war es nötig die Autobahn in Fahrtrichtung Bremerhaven, zeitweise, voll zu sperren.

    Der zweite beteiligte LKW war mit Gefahrgut beladen, zeigte aber nur geringe sichtbare Schäden. Nach Überprüfung der Ladung konnte kein Austritt von Gefahrgut festgestellt werden. Über den technischen Zustand der LKW sowie die Unfallursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

    Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte im Einsatz. 

  • Angriff auf Polizei und Rettungsdienst

    Angriff auf Polizei und Rettungsdienst

    Angriff auf Polizei und Rettungsdienst

    Bremerhaven

    Nach Angriffen auf Polizeibeamte und Notfallsanitäter wurde der alkoholisierte Beteiligte einer
    Schlägerei in Bremerhaven am Samstag, 4. Januar 2025, gegen 12 Uhr zum Polizeigewahrsam verbracht.

    Die Polizei wurde am vergangenen Samstagmittag durch einen Notruf auf eine Schlägerei zwischen
    zwei Männern im Bereich Rickmersstraße Ecke Fritz-Reuter-Straße in Bremerhaven hingewiesen.
    Die eingesetzten Polizeibeamten trennten die beiden Kontrahenten am Einsatzort voneinander und befragten sie zur Auseinandersetzung.

    Einer der Täter versuchte hierbei, sich der Befragung zu entziehen und den Angriff auf seinen Gegner fortzusetzen. Dabei beschimpfte er seinen Kontrahenten weiterhin. Weil die Polizisten ihn
    zurückhielten, lenkte er nun seine Aggressionen gegen die Beamten.

    Der alkoholisierte Täter beschimpfte die Polizisten, spuckte in ihre Richtung und drohte ihnen,
    sie zu schlagen. Die Situation eskalierte, als der Täter schließlich auch die hinzugerufenen
    Notfallsanitäter angriff, die seine leichten Verletzungen aus der Schlägerei behandeln wollten.

    Dem Täter mussten Handfesseln angelegt werden, um weitere Angriffe auf die eingesetzten Kräfte
    von Polizei und Feuerwehr zu unterbinden. Zur Durchführung weiterer Maßnahmen wurde er
    zum Polizeigewahrsam verbracht.

    Auf der Fahrt und auch im Gewahrsam setzte der Täter die Angriffe mit Tritten gegen die Polizeibeamten fort. Der Täter wurde im Einsatzverlauf immer aggressiver und leistete Widerstand gegen jegliche polizeiliche Maßnahme. Im Polizeigewahrsam wurde eine Blutentnahme angeordnet. Den Täter erwarten nun Verfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Durch das aggressive Verhalten des Täters wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.

  • Erfolgreiche Reanimation: Polizei und Feuerwehr arbeiten bei Rettung Hand in Hand

    Erfolgreiche Reanimation: Polizei und Feuerwehr arbeiten bei Rettung Hand in Hand

    Erfolgreiche Reanimation: Polizei und Feuerwehr arbeiten bei Rettung Hand in Hand

    Bremerhaven

    Hand in Hand agierten am heutigen Dienstagvormittag, 17. Dezember, am Elbinger Platz in
    Bremerhaven-Geestemünde wieder einmal die Kräfte von Polizei und Berufsfeuerwehr Bremerhaven.

    Eine Streifenwagenbesatzung, die sich wegen eines anderen Einsatzes in der Nähe befand, wurde
    gegen 9.35 Uhr von einem Zeugen zu einem Linienbus gerufen. Hier solle sich eine Person in einer hilflosen Lage befinden. Als die Polizisten den Bus erreichten, fanden sie im hinteren Bereich des Fahrzeugs einen Mann vor, der keine Vitalzeichen aufwies.

    Sofort alarmierten die Polizeibeamten über Funk die Rettungskräfte der Feuerwehr hinzu und begannen mit Reanimationsmaßnahmen. Hierbei setzten sie auch einen automatisierten externen Defibrillator ein, der zur Ausrüstung ihres Streifenwagens gehörte. Nur wenig später trafen Notärztin und Notfallsanitäter sowie weitere Kräfte der Feuerwehr ein und übernahmen die weiteren Rettungsmaßnahmen. Um eine störungsfreie Arbeit der Einsatzkräfte zu gewährleisten und die Persönlichkeitsrechte der erkrankten Person zu schützen, stellten weitere Polizeibeamte Sichtschutzwände auf.

    Der Patient wurde nach der medizinischen Versorgung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren.

  • Öffentliche Fahndung nach Raub auf Spielhalle

    Öffentliche Fahndung nach Raub auf Spielhalle

    Öffentliche Fahndung nach Raub auf Spielhalle

    Bremerhaven

    Nach einem Raubüberfall auf eine Spielhalle, der sich in der Nacht zu Montag, 14. Oktober, in Bremerhaven-Schiffdorferdamm ereignet hat, sucht die Polizei mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach dem Unbekannten.

    Gegen 1 Uhr hatte der Mann die Spielhalle an der Schiffdorfer Chaussee betreten, den Angestellten mit einer Waffe bedroht und Bargeld erbeutet. Das erlangte Geld verstaute der Räuber in einem dunklen Rucksack und flüchtete wenige Minuten später über die Schiffdorfer Chaussee in westlicher Richtung.

    Der Mann wird als zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß beschrieben. Er war zur Tatzeit mit einer weißen Sturmhaube maskiert und dunkel gekleidet. Zudem hatte er einen dunklen Rucksack bei sich.

    Mit Bildern aus einer Überwachungskamera der Spielhalle fahndet die Polizei nach dem Unbekannten und fragt: Wer hat die Person in der Nacht zu Montag gesehen oder kann Angaben zu seiner Identität machen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0471/953-4444 entgegen.

  • Schüsse auf Gaststätte – Polizei sucht Zeugen

    Schüsse auf Gaststätte – Polizei sucht Zeugen

    Schüsse auf Gaststätte – Polizei sucht Zeugen

    Bremerhaven

    Die Polizei Bremerhaven wurde am heutigen frühen Donnerstagmorgen, 14. November, zu einem
    Einsatz im Stadtteil Lehe alarmiert.

    Die Einsatzkräfte wurden gegen 3.30 Uhr von der Einsatzleitstelle zu einer Gaststätte in der Frenssenstraße, nahe der Stormstraße, beordert. Anrufer hatten hier offenbar mehrere Einschüsse im Gastraum wahrgenommen. Verletzt wurde bei der Tat glücklicherweise niemand. Die Beamten sicherten Spuren am Einsatzort.

    Die Kriminalpolizei Bremerhaven ermittelt und bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zur Tat geben können, sich unter der Telefonnummer 0471/953-4444 zu melden.

  • Bremerhaven: Brand im Kirchturm

    Bremerhaven: Brand im Kirchturm

    Brand im Kirchturm

    Bremerhaven

    In der Nacht auf Dienstag wurde die Feuerwehr Bremerhaven um 23 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung in den Stadtteil Wulsdorf alarmiert. Noch während der Fahrt zur Einsatzstelle erreichten die Integrierte Regionalleitstelle Unterweser-Elbe mehrere Notrufe, die einen Brand in einem Gebäude in der Straße “Am Jedutenberg” meldeten. Aufgrund der eingehenden Meldungen erhöhte die Integrierte Regionalleitstelle die Alarmstufe und entsandte weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle.

    Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde eine massive Rauchentwicklung sowie Flammenschein im Kirchturm einer Kirche festgestellt. Umgehend wurden Löschmaßnahmen eingeleitet und weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle beordert.

    Nur wenige Minuten nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus dem Dach des Kirchturms und entzündeten den Dachstuhl vollständig und schlagartig. Ein Betreten des Kirchturms
    war zu diesem Zeitpunkt für die Einsatzkräfte aufgrund der Brandintensität nicht mehr möglich.

    Um das Übergreifen der Flammen auf das Kirchenschiff zu verhindern, wurden Einsatzkräfte zum
    Schutz in das Innere des Kirchenschiffs geschickt.

    Die Höhe des Kirchturms und die rasante Brandausbreitung erschwerten die Löscharbeiten erheblich. Dank des schnellen und umsichtigen Einsatzes der Feuerwehr Bremerhaven konnten jedoch historisch wertvolle Gegenstände aus dem Kirchenschiff gerettet und der Küsterin übergeben werden. Der entschlossene Einsatz zeigte Wirkung: Das Kirchenschiff blieb unversehrt.

    Gegen 2 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden. An der Einsatzstelle wurde eine Brandsicherheitswache eingerichtet, die voraussichtlich bis in die Morgenstunden im Einsatz bleiben wird.

    Im Einsatz waren die Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremerhaven, die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wulsdorf, der Freiwilligen Feuerwehr Lehe, der Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven sowie die Polizei.

    Zur Schadensursache und Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Auskunft geben. Die Polizei hat die Ursachenermittlung aufgenommen.

  • Bremerhaven: Auffahrunfall auf der A27

    Bremerhaven: Auffahrunfall auf der A27

    Bremerhaven: Auffahrunfall auf der Autobahn

    Bremerhaven

    Auf der Bundesautobahn 27 hat sich heute (2. September 2024) gegen 12.15 Uhr ein Auffahrunfall zwischen einem PKW und einem LKW ereignet. Der Fahrer des PKW konnte sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien, wurde durch den Rettungsdienst vor Ort untersucht und anschließend in ein Bremerhavener Krankenhaus transportiert.

    Bei beiden Fahrzeugen liefen Betriebsstoffe aus, welche durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Hilfe von Bindemitteln aufgenommen wurden.

    Der Unfall ereignet sich zwischen den Anschlussstellen Bremerhaven-Geestemünde und Bremerhaven-Zentrum in Fahrtrichtung Cuxhaven. Die Fahrbahn wurde zeitweise durch die Polizei voll gesperrt. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremerhaven am Einsatz beteiligt. Über die Unfallursache und die Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Aussage treffen.

  • Autos kollidieren unweit des Bremerhavener Hauptbahnhofs

    Autos kollidieren unweit des Bremerhavener Hauptbahnhofs

    Autos kollidieren unweit des Bremerhavener Hauptbahnhofs

    Bremerhaven

    Zwei verletzte Personen, zwei kaputte Autos und rund 40.000 Euro Sachschaden:
    Das ist die vorläufige Bilanz eines Abbiegeunfalls, der sich am Montagmorgen, 26. August,
    in Bremerhaven-Geestemünde ereignet hat.

    Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 36-Jährige um kurz vor 8 Uhr mit einem Mercedes auf der Friedrich-Ebert-Straße in nördlicher Richtung unterwegs. In dem Auto saßen noch zwei weitere Personen.

    Als die Autofahrerin nach links in die Bismarckstraße abbog, kam es zum Zusammenstoß mit einem vorfahrtberechtigten Audi, welcher die Friedrich-Ebert-Straße in südlicher Richtung befuhr. Durch
    die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes um die eigene Achse gedreht und blieb stark
    beschädigt
    mitten auf der Kreuzung stehen.

    Am mit einer fünfköpfigen Familie besetzten Audi lösten die Airbags aus; der Wagen wurde stark beschädigt. Der 45-jährige Fahrer und eines der mitfahrenden Kinder erlitten leichte Verletzungen.

    Einsatzkräfte der Polizei Bremerhaven und der Feuerwehr Bremerhaven eilten zur Unfallstelle.
    Die Rettungswagenbesatzungen der Feuerwehr versorgten die Verletzten und brachten den Audi-Fahrer in ein Krankenhaus. Die Polizeibeamten sicherten die Unfallstelle ab und nahmen den Sachverhalt auf.
    Da
    die viel befahrene Kreuzung unweit des Hauptbahnhofs nun während des morgendlichen Berufsverkehrs blockiert war, mussten zahlreiche Fahrzeuge und Linienbusse kurzzeitig umgeleitet werden. Verkehrsbehinderungen waren die Folge.

    Die am Unfall beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Eine Fachfirma reinigte die Fahrbahn von ausgetretenen Betriebsstoffen. Gegen die Mercedes-Fahrerin wird nun
    wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.

  • Verurteilung wegen Mordes an Ehefrau im Bremerhaven rechtskräftig

    Verurteilung wegen Mordes an Ehefrau im Bremerhaven rechtskräftig

    Verurteilung wegen Mordes an Ehefrau im Bremerhaven rechtskräftig

    Der in Leipzig ansässige 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revisionen des Angeklagten und
    der Staatsanwaltschaft Bremen gegen ein Urteil des Landgerichts Bremen verworfen, durch das der Angeklagte am 23. Mai 2023 wegen Mordes und Vortäuschens einer Straftat zu einer lebenslangen Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt worden ist.

    Nach den Feststellungen des Landgerichts verabreichte der Angeklagte seiner Ehefrau am Abend
    des 4. Februar 2022 heimlich Diazepam und brachte sie entgegen ihrer Gewohnheit dazu, Wein zu trinken, um sie in ihrer Abwehr- und Reaktionsfähigkeit erheblich zu schwächen.

    Nachdem seine Frau in einen benommenen Zustand geraten war, erwürgte er sie. Der Angeklagte zerteilte den Leichnam, verstaute ihn in einem Koffer und warf diesen von einer Brücke in die Geeste. Bei der Polizei gab er der Wahrheit zuwider an, seine Ehefrau habe ihn verlassen und im Zuge dessen 13.000 Euro gestohlen. Er wollte sich durch die Tötung das Sorgerecht für die gemeinsame 5-jährige Tochter sichern, nachdem er zu der Überzeugung gelangt war, seine Ehefrau werde ihn für einen anderen Mann verlassen.

    Der an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidende Angeklagte ging davon aus, zum Wohle des Kindes zu handeln, weil nur er es angemessen versorgen könne.

    Auf dieser tatsächlichen Grundlage hat das Landgericht den Angeklagten rechtsfehlerfrei wegen Mordes und Vortäuschens einer Straftat zu einer lebenslangen Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt. Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil hatte daher – abgesehen von einer geringfügigen Korrektur des Adhäsionsausspruchs – keinen Erfolg. Die Revision der Staatsanwaltschaft hat der Bundesgerichtshof auf Antrag des Generalbundesanwalts ebenfalls als unbegründet verworfen. Die Anklagebehörde hatte beanstandet, dass das Landgericht neben dem Mordmerkmal der Heimtücke nicht zusätzlich das der niedrigen Beweggründe bejaht und die besondere Schwere der Schuld des Angeklagten festgestellt hat.

    Die Wertungen des Landgerichts sind indes auch insoweit von Rechts wegen nicht zu beanstanden gewesen.

    Das Urteil des Landgerichts Bremen ist damit rechtskräftig.