Schlagwort: Bundespolizei Frankfurt

  • Daueraufenthalt beendet – Abschiebung eines abgelehnten Asylantragstellers

    Daueraufenthalt beendet – Abschiebung eines abgelehnten Asylantragstellers

    Bundespolizei deckt Identitätstäuschung am Flughafen Frankfurt auf

    Am 12. Mai haben Einsatzkräfte der Bundespolizei am Flughafen Frankfurt einen indischen Staatsangehörigen unmittelbar nach seiner Einreise nach Deutschland wieder nach Portugal abgeschoben. Der 27-Jährige war den Beamten bei der Kontrolle eines Fluges aus Portugal aufgefallen.

    Zunächst legte der Mann gültige portugiesische Dokumente vor. Allerdings kamen den Beamten im Verlauf der Kontrolle Zweifel am angegebenen Reisegrund für die Einreise nach Deutschland auf. Daher führten die Fahnder eine intensivere Überprüfung durch.

    Fingerabdruckabgleich bringt frühere Identität ans Licht

    Im Rahmen der weiteren Kontrolle überprüften die Bundespolizisten die Fingerabdrücke des Mannes. Dabei stellte sich heraus, dass der 27-Jährige bereits im Jahr 2022 unter einer anderen Identität einen Asylantrag in Deutschland gestellt hatte. Dieser Antrag wurde später abgelehnt.

    Die anschließenden Ermittlungen ergaben außerdem, dass der Mann entgegen seiner Angaben offenbar nicht in Portugal lebte. Stattdessen hatte er seinen Lebensmittelpunkt weiterhin in Deutschland und ging hier nach Erkenntnissen der Behörden einer unerlaubten Erwerbstätigkeit nach.

    Portugiesischer Aufenthaltstitel sichergestellt

    Nach Abschluss der Maßnahmen stellten die Beamten den portugiesischen Aufenthaltstitel sicher. Nach Einschätzung der Ermittler wurde dieser offensichtlich unter falschen Angaben erlangt.

    Die Bundespolizei leitete daraufhin die sofortige Abschiebung ein. Noch am selben Tag musste der Mann nach Portugal zurückkehren.

    Mehrere Strafanzeigen und Einreiseverbot

    Den 27-Jährigen erwarten nun mehrere Strafanzeigen. Zusätzlich verhängten die Behörden gegen ihn ein Aufenthalts- und Einreiseverbot für die Bundesrepublik Deutschland.

    Die Bundespolizei führt regelmäßig Kontrollen am Flughafen Frankfurt durch, um unerlaubte Einreisen, Identitätstäuschungen sowie Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz aufzudecken.

    Weitere Meldungen aus Deutschland findest Du auch unter Deutschland, Fahndungen und News.

    Weitere Informationen zur Bundespolizei gibt es unter bundespolizei.de.

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  • Verbotene Waffen am Frankfurter Flughafen entdeckt

    Verbotene Waffen am Frankfurter Flughafen entdeckt

    Verbotene Waffen am Flughafen Frankfurt entdeckt – Bundespolizei beschlagnahmt Schleuder und Elektroschocker

    Frankfurt/Main –

    In den vergangenen zwei Tagen hat die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt/Main zwei gefährliche Gegenstände sichergestellt.

    Ein 46-jähriger Deutscher und ein 18-jähriger Slowake hatten Waffen im Handgepäck mitgeführt.

    Schleuder und Elektroschocker bei Kontrolle entdeckt

    Bei der Sicherheitskontrolle fiel zuerst eine Präzisionsschleuder mit Unterarmstütze auf. Kurz darauf wurde ein getarnter Elektroschocker in Taschenlampenform entdeckt. Beide Gegenstände sind in Deutschland verboten. Sie unterliegen dem Waffengesetz.

    Der Besitz, das Mitführen und der Erwerb solcher Waffen sind strafbar. Gegen beide Männer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Nach der Beschlagnahme durften sie ihre Reisen nach Wien und Barcelona fortsetzen.

    Bundespolizei warnt vor Mitnahme verbotener Gegenstände

    Die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt appelliert an alle Reisenden: Prüfen Sie vor Reiseantritt sorgfältig Ihr Handgepäck. Verbotene Gegenstände wie Waffen können zu Verzögerungen, Bußgeldern oder strafrechtlichen Folgen führen. Im schlimmsten Fall verpassen Betroffene ihren Flug.

  • Versuchter Mord – gesuchte Kanadierin am Flughafen Frankfurt festgenommen

    Versuchter Mord – gesuchte Kanadierin am Flughafen Frankfurt festgenommen

    Festnahme am Flughafen Frankfurt: Frau soll Mord in Auftrag gegeben haben

    Frankfurt/Main

    Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am vergangenen Freitag eine 49-jährige kanadische Staatsangehörige bei ihrer Ankunft aus Toronto am Flughafen Frankfurt am Main festgenommen.

    Gegen die Frau lag ein internationaler Haftbefehl der Schweizer Behörden wegen versuchten Mordes vor.

    Die Beschuldigte soll drei Personen gegen Barzahlung beauftragt haben, ihren ehemaligen Lebensgefährten zu töten. Die Täter griffen das Opfer mit Macheten an, was zu schwerwiegenden Verletzungen führte.

    Die Kanadierin wurde am 05. Juni 2025 dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Frankfurt am Main vorgeführt.

    Ihr droht eine lebenslängliche Gefängnisstrafe.