Schlagwort: Bundespolizei

  • Heusenstamm: Leichnam in Mülltonnen entdeckt: 39-Jährige nach Fund an Grenze festgenommen

    Heusenstamm: Leichnam in Mülltonnen entdeckt: 39-Jährige nach Fund an Grenze festgenommen

    Leichnam in Ottostraße entdeckt – 39-jährige Tatverdächtige festgenommen

    Nachdem Einsatzkräfte am Mittwoch (25.02.) einen Leichnam in der Ottostraße aufgefunden hatten, haben Ermittler nun eine Tatverdächtige festgenommen. Beamte der Bundespolizei trafen die 39-jährige Frau am Freitagmorgen gegen 1:30 Uhr am Grenzübergang Schwedt/Oder an. Sie bewegte sich zu Fuß in Richtung Polen. Die Einsatzkräfte nahmen sie vorläufig fest.

    Leichnam in mehreren Teilen in Mülltonnen entdeckt

    Der Leichnam in der Ottostraße wurde nach bisherigen Erkenntnissen in mehreren Teilen in Mülltonnen aufgefunden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen weiterhin auf Hochtouren. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zweigstelle Offenbach – führt das Verfahren gemeinsam mit der Polizei.

    Nach aktuellem Stand besteht gegen die 39-Jährige der dringende Verdacht, für den Tod des Mannes verantwortlich zu sein. Weitere Details zu den genauen Umständen oder möglichen Tatmotiven veröffentlichten die Behörden bislang nicht.

    Festnahme am Grenzübergang Schwedt/Oder

    Die Bundespolizei stellte die Frau am Grenzübergang Schwedt/Oder fest und nahm sie vorläufig fest. Informationen zur Festnahme veröffentlichen die Behörden unter anderem auf der Seite der Bundespolizei. Die Ermittler prüfen nun die weiteren Abläufe und Hintergründe.

    Die Beschuldigte soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt einer Haftrichterin vorgeführt werden. Diese entscheidet über den Erlass eines Haftbefehls.

    Weitere Informationen angekündigt

    Mit Blick auf die andauernden Ermittlungen geben die Behörden derzeit keine weiteren Einzelheiten bekannt. Polizei und Staatsanwaltschaft kündigten für Montag, den 02.03., eine weitere gemeinsame Pressemitteilung an.

    Aktuelle Entwicklungen zu diesem Fall und weitere Meldungen findest Du auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland. Weitere Berichte zu Ermittlungen und Fahndungen veröffentlichen wir zusätzlich im Bereich Fahndungen.

    Der Fall um den Leichnam in der Ottostraße sorgt weiterhin für großes öffentliches Interesse. Sobald neue gesicherte Erkenntnisse vorliegen, informieren wir zeitnah über den aktuellen Stand der Ermittlungen.

  • 12-jähriger stellt sich nach brutalem Treppenangriff im Bahnhof Berlin-Hermannstraße

    12-jähriger stellt sich nach brutalem Treppenangriff im Bahnhof Berlin-Hermannstraße

    Treppen-Attacke in Berlin: Zwölfjähriger stellt sich nach brutalem Angriff!

    Nach dem Treppenangriff in Berlin Hermannstraße hat sich ein Zwölfjähriger der Polizei gestellt. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend gegen 20:10 Uhr im Bahnhof Berlin-Hermannstraße im Bezirk Neukölln. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

    Jugendliche sollen Tat gefilmt haben

    Nach bisherigen Erkenntnissen sprach ein 26-jähriger Mann vor dem Bahnhof eine vierköpfige Jugendgruppe an. Die Gruppe entfernte sich zunächst. Kurz darauf folgten die Jugendlichen dem Mann in den Bahnhof bis zu einer Treppe.

    Dort holten drei der Jugendlichen ihre Handys hervor und begannen offenbar zu filmen. Ihr Begleiter lief dem 26-Jährigen gezielt hinterher und sprang ihm mit dem Fuß in den Rücken. Durch den Tritt verlor der Mann das Gleichgewicht und stürzte die Treppe hinunter.

    Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma

    Ein Zeuge alarmierte umgehend den Notruf und leistete Erste Hilfe. Rettungskräfte brachten den 26-jährigen gebürtigen Letten mit dem Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in ein Krankenhaus. Die Einsatzkräfte sicherten Videoaufzeichnungen der Tat.

    Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

    Zwölfjähriger und Mittäter stellen sich

    Nach dem Treppenangriff in Berlin stellte sich am Montag ein Zwölfjähriger bei der Polizei. Auch seine mutmaßlichen Mittäter meldeten sich. Diese sind 14, 14 und 15 Jahre alt.

    Die Ermittlungen zum Treppenangriff in der Berliner Hermannstraße dauern an. Die Polizei prüft weiterhin die gesicherten Videoaufnahmen und wertet die Aussagen der Beteiligten aus.

    Polizei bittet weiterhin um Hinweise

    Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Telefonnummer 030 / 2977790 zu melden. Alternativ steht die kostenfreie Servicenummer 0800 / 6 888 000 zur Verfügung. Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Berlin findest Du auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

  • Mann spuckt DB-Sicherheitsmitarbeitern ins Gesicht – Bundespolizei nimmt 55-Jährigen fest

    Mann spuckt DB-Sicherheitsmitarbeitern ins Gesicht – Bundespolizei nimmt 55-Jährigen fest

    Münchner Hauptbahnhof: 55-Jähriger spuckt DB-Sicherheitsmitarbeitern ins Gesicht

    München. Am Donnerstagmorgen (12. Februar) kam es am Münchner Hauptbahnhof zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein Mann zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit angegriffen hatte. Der Vorfall ereignete sich gegen 07:55 Uhr im Bereich des Ausgangs Bayerstraße. Die Bundespolizei rückte an, nahm den Mann vorläufig fest und brachte ihn zur Dienststelle.

    Hausrechtsmaßnahme löst aggressiven Zwischenfall aus

    Nach bisherigen Erkenntnissen setzte die DB Sicherheit zuvor eine Hausrechtsmaßnahme gegen einen 55-jährigen, wohnsitzlosen deutschen Staatsangehörigen durch. Der Mann hielt sich auf einer Treppe am Ausgang Bayerstraße auf und stellte sich dort gerade eine mit Cannabis gefüllte Zigarette her.

    Da der Konsum von Cannabis in Bahnhöfen verboten ist, forderten ihn die Sicherheitsmitarbeiter auf, den Bereich zu verlassen. Der Mann ignorierte diese Aufforderung jedoch. Daraufhin führten ihn die Mitarbeiter der DB Sicherheit aus dem Bereich heraus.

    Mann spuckt zwei DB-Mitarbeitern ins Gesicht

    Während der Maßnahme zeigte der 55-Jährige laut Polizeiangaben ein lautstarkes und aggressives Verhalten. Schließlich spuckte er den beiden Mitarbeitern der DB Sicherheit aus kurzer Distanz ins Gesicht. Bei den Betroffenen handelt es sich um einen 21-jährigen und einen 18-jährigen Mitarbeiter.

    Die Leitstelle der DB Sicherheit forderte anschließend Unterstützung durch die Bundespolizei an. Als die Streife am Münchner Hauptbahnhof eintraf, hatten die beiden Sicherheitsmitarbeiter den Mann bereits am Boden fixiert und gefesselt.

    Bundespolizei nimmt 55-Jährigen vorläufig fest

    Die Bundespolizei übernahm die weitere Sachverhaltsaufnahme und brachte den Mann zur Dienststelle. Sichtbare Verletzungen entstanden durch den Vorfall nach aktuellem Stand nicht. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief jedoch positiv.

    Nach telefonischer Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft verzichteten die Beamten auf eine Blutentnahme. Im Anschluss entließen sie den Mann wieder auf freien Fuß.

    Anzeige wegen Körperverletzung

    Gegen den 55-Jährigen läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung. Die Bundespolizei leitete die entsprechenden Maßnahmen ein. Ob weitere Delikte im Zusammenhang mit dem Vorfall geprüft werden, ist derzeit nicht bekannt.

    Der Münchner Hauptbahnhof zählt täglich zu den am stärksten frequentierten Bahnhöfen Deutschlands. Gerade in den Morgenstunden kommt es dort immer wieder zu Einsätzen, bei denen die DB Sicherheit und die Bundespolizei gemeinsam für Ordnung sorgen.

    Mehr Meldungen rund um Polizei, Bundespolizei und Einsätze findest Du auch in unseren Rubriken News, Deutschland und Fahndungen.

    Offizielle Informationen zur Bundespolizei findest Du auch auf der Website der Bundespolizei.

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  • Aufbruchsserie an Fahrkartenautomaten: Bundespolizei fasst zwei Tatverdächtige in Dortmund-Mengede

    Aufbruchsserie an Fahrkartenautomaten: Bundespolizei fasst zwei Tatverdächtige in Dortmund-Mengede

    Automaten-Knacker geschnappt!

    Nach einer monatelangen Aufbruchsserie von Fahrkartenautomaten hat die Bundespolizei am frühen Montagmorgen (9. Februar) zwei Männer direkt am Tatort festgenommen. Einsatzkräfte griffen die Verdächtigen an der Bahnhaltestelle Dortmund-Mengede auf frischer Tat bei einem erneuten Aufbruchsversuch.

    Elf Taten seit November 2025

    Die Ermittler werfen den beiden deutschen Staatsangehörigen im Alter von 34 und 28 Jahren vor, seit November 2025 insgesamt elf Fahrkartenautomaten aufgebrochen zu haben. Die Serie erstreckte sich über mehrere Städte im Münsterland sowie in Teilen von Nordrhein-Westfalen.

    Betroffen waren Bahnhöfe und Haltepunkte in Ahlen (zweimal), Buldern, Drensteinfurt, Borken, Dülmen, Senden-Bösensell, Lippstadt, Neubeckum, Hamm-Heessen und zuletzt Dortmund-Mengede.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie auch in unserer Rubrik Deutschland sowie unter News.

    Immer gleiches Muster

    Nach bisherigen Erkenntnissen gingen die Tatverdächtigen bei der Aufbruchsserie stets nach dem gleichen Muster vor. Sie verschafften sich gewaltsam Zugang zu den Automaten und entwendeten Bargeld aus dem Innenraum.

    Die Täter erbeuteten nach aktuellem Ermittlungsstand einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag. Gleichzeitig entstand erheblicher Sachschaden: Die Beschädigungen summieren sich nach Angaben der Behörden auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag.

    Haftbefehl gegen 34-Jährigen

    Die Bundespolizei führte die beiden Männer am Dienstagnachmittag (10. Februar) einem Haftrichter vor. Dieser ordnete Untersuchungshaft gegen den 34-jährigen Tatverdächtigen aus Everswinkel an.

    Den Haftbefehl gegen den 28-jährigen Mann aus Ahlen setzte das Gericht unter Auflagen außer Vollzug. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern weiterhin an.

    Ermittlungen laufen weiter

    Die Beamten prüfen derzeit, ob die Beschuldigten für weitere Taten im Zusammenhang mit der Aufbruchsserie Fahrkartenautomaten verantwortlich sind. Zudem werten Spezialisten Spuren und sichergestellte Beweismittel aus.

    Informationen zu aktuellen Fahndungen finden Sie außerdem in unserer Kategorie Fahndungen.

    Die Bundespolizei verstärkt nach der Serie ihre Kontroll- und Präventionsmaßnahmen an besonders gefährdeten Standorten.

  • Mehrere Tausend Euro Schaden – Diebstahl im S-Bahn-Betriebswerk Steinhausen

    Mehrere Tausend Euro Schaden – Diebstahl im S-Bahn-Betriebswerk Steinhausen

    Diebstahl im S-Bahn-Betriebswerk Steinhausen: Schaden im fünfstelligen Bereich

    Steinhausen. Im S-Bahn-Betriebswerk in Steinhausen kam es am vergangenen Wochenende zu einem besonders schweren Diebstahl. In der Zeit von Samstag (7. Februar) bis Montagvormittag (9. Februar) entwendeten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter mehrere Gegenstände im Gesamtwert von mehreren Zehntausend Euro.

    Ein 40-jähriger Mitarbeiter einer Metallbaufirma stellte am Montag (9. Februar) gegen 12:00 Uhr fest, dass aus einem Container mehrere Werkzeuge gestohlen worden waren. Der Container stand während des gesamten Tatzeitraums auf dem Gelände des Betriebswerks in Steinhausen.

    Werkzeuge im Wert von rund 2.000 Euro verschwunden

    Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten die Täter aus dem Container mehrere Werkzeuge. Der Wert der gestohlenen Gegenstände liegt bei etwa 2.000 Euro. Wie die Täter in den Container gelangten, ist derzeit noch unklar und Teil der laufenden Ermittlungen.

    Deckenleuchten im Wert von 14.000 Euro gestohlen

    Neben den Werkzeugen fehlten außerdem mehrere Deckenleuchten, die einer Baufirma zugeordnet werden. Diese Leuchten sollen einen Gesamtwert von etwa 14.000 Euro haben.

    Buntmetallkabel der Deutschen Bahn im Wert von 28.000 Euro entwendet

    Besonders schwer wiegt zudem der Diebstahl von Buntmetallkabeln der Deutschen Bahn. Die Kabel lagerten ebenfalls auf dem Gelände des Betriebswerks. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 28.000 Euro.

    Damit summiert sich der entstandene Gesamtschaden auf deutlich über 40.000 Euro. Wie die Täter die sperrigen Gegenstände abtransportierten, ist bislang nicht bekannt. Auch dazu ermittelt die zuständige Bundespolizei.

    Bundespolizei sichert Spuren am Tatort

    Die Ermittlungen übernahm die Bundespolizei. Kräfte sicherten am Tatort Spuren und prüfen nun, ob es Hinweise auf den oder die Täter gibt. Gerade bei Diebstählen von Buntmetallen gehen Ermittler häufig von professionell agierenden Tätergruppen aus, da diese Materialien schnell weiterverkauft werden können.

    Zeugen gesucht: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht?

    Die Bundespolizeiinspektion München bittet Zeuginnen und Zeugen, die im Zeitraum von Samstag bis Montagvormittag verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich zu melden. Wichtig sind insbesondere Hinweise zu:

    • verdächtigen Fahrzeugen oder Transportern
    • Personen, die sich unbefugt auf dem Gelände aufhielten
    • ungewöhnlichen Geräuschen oder Aktivitäten in der Nacht
    • Bewegungen rund um Container oder Lagerflächen

    Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089 515550 0 entgegen. Alternativ können sich Zeuginnen und Zeugen auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

    Weitere Meldungen rund um aktuelle Polizeieinsätze und Ermittlungen findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland.

    Offizielle Informationen zur Bundespolizei gibt es zudem direkt über die Website der Behörde unter bundespolizei.de.

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  • Beziehungsstreit eskaliert am Bahnhof Erdweg: Frau bedroht Ex-Partner mit Messer – Mann zeigt Hitlergruß

    Beziehungsstreit eskaliert am Bahnhof Erdweg: Frau bedroht Ex-Partner mit Messer – Mann zeigt Hitlergruß

    Frau soll Ex-Partner mit Messer bedroht haben

    Am Donnerstagabend (5. Februar) kam es gegen 19:30 Uhr am Bahnsteig des Bahnhofs Erdweg zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein Beziehungsstreit am Bahnhof Erdweg eskalierte nach bisherigen Erkenntnissen so stark, dass Einsatzkräfte von Bundespolizei und Landespolizei eingreifen mussten.

    Im Mittelpunkt standen eine 37-jährige deutsche Staatsangehörige und ihr 36-jähriger Ex-Partner. Beide gerieten zunächst in einen heftigen Streit, der in Gewalt umschlug und schließlich strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.

    Messerbedrohung und Schläge am Bahnsteig

    Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen soll die 37-Jährige ihren Ex-Partner im Verlauf des Streits mit einem Messer bedroht haben. Im Anschluss soll der 36-Jährige die Frau geschlagen haben. Ein 48-jähriger Zeuge beobachtete die Auseinandersetzung und wählte umgehend den Notruf.

    Die Frau flüchtete danach vom Tatort. Im Rahmen der Fahndung stellte eine Streife der Bundespolizei die 37-Jährige jedoch kurze Zeit später und nahm sie vorläufig fest.

    Hitlergruß und verfassungsfeindliche Parolen während des Einsatzes

    Der 36-Jährige blieb am Bahnsteig und wurde dort von Kräften der Landespolizei angetroffen. Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte der Mann nach Angaben der Polizei den Hitlergruß und äußerte verfassungsfeindliche Parolen.

    Damit kommt neben der Körperverletzung ein weiterer schwerwiegender Straftatbestand hinzu. Die Ermittlungen laufen nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

    Blutentnahmen angeordnet – Frau kommt ins Klinikum

    Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München II ordneten die Behörden bei beiden Beteiligten Blutentnahmen an. Die 37-Jährige erlitt Schwellungen unterhalb des rechten Auges.

    Außerdem brachten Kräfte der Landespolizei die Frau aufgrund einer möglichen Eigengefährdung in ein Klinikum. Der 36-Jährige blieb nach bisherigen Angaben unverletzt und durfte nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wieder gehen.

    Atemalkoholwerte deutlich erhöht

    Ein freiwilliger Atemalkoholtest zeigte bei beiden Beteiligten deutliche Werte. Der Mann hatte demnach 2,26 Promille, die Frau 1,34 Promille.

    Ermittlungen gegen beide Beteiligte

    Gegen den 36-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung sowie wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. Die 37-Jährige muss sich wegen Bedrohung und versuchter Körperverletzung verantworten.

    Der Beziehungsstreit am Bahnhof Erdweg zeigt erneut, wie schnell persönliche Konflikte in der Öffentlichkeit eskalieren können – insbesondere unter Alkoholeinfluss. Die Polizei bittet Zeugen, die weitere Beobachtungen gemacht haben, sich bei den zuständigen Dienststellen zu melden.

    Weitere Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Rubriken News, Deutschland und Fahndungen. Offizielle Hinweise und Präventionsinformationen stellt außerdem die Polizei bereit.

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  • Bundespolizei fasst per Haftbefehl gesuchte Französin am BER – Reizstoffsprühgerät entdeckt

    Bundespolizei fasst per Haftbefehl gesuchte Französin am BER – Reizstoffsprühgerät entdeckt

    Haftbefehl am Flughafen Berlin Brandenburg: Bundespolizei nimmt 36-Jährige fest

    Berlin/Schönefeld. Die Bundespolizei hat am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) am Montagmorgen eine Frau festgenommen, nach der die Staatsanwaltschaft München per Haftbefehl suchte. Die 36-jährige französische Staatsangehörige geriet im Rahmen einer Kontrolle am Airport ins Visier der Einsatzkräfte.

    Reizstoffsprühgerät bei Luftsicherheitskontrolle entdeckt

    Am frühen Morgen erschien die Reisende an der Luftsicherheitskontrolle. Dort stellte ein eingesetzter Luftsicherheitsassistent ein verbotenes Reizstoffsprühgerät fest. Nach dem Fund zogen Mitarbeitende die Bundespolizei hinzu, die anschließend die Identität der Frau überprüfte.

    Bei der Kontrolle ermittelten die Beamten, dass gegen die Französin ein Haftbefehl am Flughafen Berlin Brandenburg vorlag. Damit nahm der Vorfall eine unerwartete Wendung: Aus einer Routinekontrolle entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit eine Festnahme.

    Staatsanwaltschaft München suchte die Frau per Vollstreckungshaftbefehl

    Nach Angaben der Bundespolizei hatte die Staatsanwaltschaft München bereits im April des vergangenen Jahres einen Vollstreckungshaftbefehl erlassen. Hintergrund war ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

    Die Einsatzkräfte eröffneten der Frau den Haftbefehl und nahmen sie noch vor Ort fest. Damit setzte die Bundespolizei den bestehenden Haftbefehl am Flughafen Berlin Brandenburg konsequent durch und verhinderte eine mögliche Weiterreise.

    Ersatzfreiheitsstrafe: 1.646 Euro konnten nicht gezahlt werden

    Da die Ersatzfreiheitsstrafe in Höhe von 1.646 Euro nicht unmittelbar beglichen werden konnte, brachten die Beamten die Festgenommene in eine brandenburgische Justizvollzugsanstalt. Dort muss die Frau nun die weiteren Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Vollstreckungshaftbefehl abwarten.

    Bundespolizei kontrolliert am BER regelmäßig Reisende

    Die Bundespolizei führt am Flughafen BER regelmäßig Kontrollen durch, um die Sicherheit im Luftverkehr zu gewährleisten. Dazu gehören Identitätsprüfungen, die Zusammenarbeit mit der Luftsicherheitskontrolle sowie die Überprüfung von Verstößen gegen waffenrechtliche Bestimmungen oder bestehende Fahndungsmaßnahmen.

    Der aktuelle Fall zeigt erneut, wie schnell sich ein Routinevorgang zu einer Festnahme entwickeln kann, wenn ein Haftbefehl am Flughafen Berlin Brandenburg vorliegt oder verbotene Gegenstände entdeckt werden.

    Weitere Nachrichten aus dem Bereich Polizei und Ermittlungen findest Du auch in unseren Rubriken News und Deutschland. Aktuelle Meldungen rund um Einsätze und Kontrollen veröffentlichen wir außerdem unter Fahndungen.

    Mehr Informationen zur Arbeit der Bundespolizei gibt es auch auf der offiziellen Seite der Bundespolizei.

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  • Horror im Regionalexpress! Zugbegleiter brutal attackiert – er musste reanimiert werden!

    Horror im Regionalexpress! Zugbegleiter brutal attackiert – er musste reanimiert werden!

    Regionalexpress bei Landstuhl: Zugbegleiter nach Angriff lebensgefährlich verletzt

    Am Montagabend kam es in einem Regionalexpress, der den Bahnhof Landstuhl in Richtung Homburg verließ, zu einem dramatischen Zwischenfall. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn wurde während einer Fahrkartenkontrolle körperlich angegriffen und dabei so schwer verletzt, dass er vor Ort reanimiert werden musste. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen noch am Ereignisort fest.

    Fahrkartenkontrolle eskaliert: Angriff auf Zugbegleiter

    Nach bisherigen Erkenntnissen kontrollierte der 36-jährige Zugbegleiter einen Reisenden, der keinen gültigen Fahrschein vorzeigen konnte. Als der Mann deshalb aus dem Zug verwiesen werden sollte, griff er den Bahnmitarbeiter unvermittelt an. Dabei erlitt der Zugbegleiter lebensbedrohliche Verletzungen.

    Der Vorfall löste bei den Fahrgästen große Bestürzung aus. Mehrere Reisende alarmierten umgehend die Polizei und leisteten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte Erste Hilfe. Diese schnelle Reaktion dürfte eine entscheidende Rolle gespielt haben, denn der schwerverletzte Zugbegleiter musste noch vor Ort reanimiert werden.

    Rettungsdienst bringt Schwerverletzten ins Krankenhaus

    Nach der medizinischen Erstversorgung transportierte der Rettungsdienst den Zugbegleiter in ein Krankenhaus. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand liegen derzeit keine weiteren offiziellen Angaben vor. Die Ermittlungsbehörden gehen jedoch von einem äußerst schweren Tatgeschehen aus.

    Tatverdächtiger festgenommen – Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

    Den mutmaßlichen Angreifer, einen 26-jährigen Mann, nahmen Kräfte der Landespolizei des Saarlandes und der Bundespolizei vor Ort fest. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Zuständig ist die Kriminaldirektion Kaiserslautern beim Polizeipräsidium Westpfalz.

    Nach aktuellem Stand soll der Tatverdächtige noch heute einem Richter beim Amtsgericht Zweibrücken vorgeführt werden. Die Ermittler prüfen nun, wie es genau zu der Eskalation kommen konnte und welche Hintergründe eine Rolle gespielt haben.

    Polizei bittet um Hinweise zum Tatablauf

    Die Behörden arbeiten weiterhin an der Rekonstruktion des Tatablaufs. Zeugenbefragungen und weitere Ermittlungsmaßnahmen sollen klären, wie sich die Situation im Zug entwickelte und welche Handlungen unmittelbar zu den schweren Verletzungen führten. Die Ermittlungen dauern an.

    Weitere Polizeimeldungen aus der Region findest Du auch in unseren Bereichen News und Deutschland.

    Offizielle Informationen zu Einsätzen und Ermittlungen veröffentlichen unter anderem die Bundespolizei sowie die jeweiligen Polizeipräsidien der Länder.

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  • Koffer mit Schmuck im Railjet gestohlen: 55-Jährige verliert Wertgegenstände auf Fahrt nach München

    Koffer mit Schmuck im Railjet gestohlen: 55-Jährige verliert Wertgegenstände auf Fahrt nach München

    Schmuck-Diebstähle in Railjet und ICE: Bundespolizei warnt vor Gepäckklau im Fernverkehr

    Die Bundespolizei ermittelt nach zwei schweren Diebstählen im Bahnverkehr und warnt Reisende vor einer wachsenden Gefahr: Gepäckdiebstahl im Fernverkehr. Innerhalb weniger Tage verschwanden in einem Railjet sowie in einem ICE hochwertige Schmuckstücke und persönliche Gegenstände. Der entstandene Schaden liegt insgesamt bei rund 40.000 Euro.

    Railjet 82: Koffer mit Schmuck und Kleidung verschwindet auf Fahrt nach München

    Am Montagabend (2. Februar) wurde eine 55-jährige Deutsche Opfer eines dreisten Diebstahls. Die Frau war zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr mit dem Railjet 82 von Innsbruck nach München unterwegs. Als sie am Münchner Hauptbahnhof ankam, bemerkte sie, dass ihr Koffer samt Inhalt verschwunden war.

    Im Gepäck befanden sich mehrere wertvolle Gegenstände, darunter Goldringe, ein Brillantring sowie hochwertige Kleidung. Die Polizei beziffert den Schaden auf etwa 21.500 Euro. Ein bislang unbekannter Täter soll den Koffer während der Fahrt entwendet haben.

    Ähnlicher Fall im ICE: Schmuck im Wert von 18.500 Euro gestohlen

    Bereits am Freitagnachmittag (30. Januar) kam es zu einem ähnlichen Vorfall im ICE 1507 auf der Strecke zwischen Nürnberg und München. Eine 60-jährige Deutsche stellte ihren Koffer in einer Gepäckablage ab und nahm in der Nähe Platz – allerdings ohne direkten Sichtkontakt zu ihrem Reisegepäck.

    Beim Aussteigen bemerkte die Berlinerin, dass ihr Koffer geöffnet und durchwühlt auf dem Boden lag. Als sie ihre Wertsachen kontrollierte, stellte sie den Verlust von hochwertigem Schmuck im Wert von rund 18.500 Euro fest.

    Bundespolizei ermittelt – und gibt klare Hinweise für Reisende

    In beiden Fällen ermittelt die Bundespolizei wegen Diebstahls. Gerade bei längeren Strecken im Fernverkehr raten die Beamten zu besonderer Vorsicht. Denn Täter nutzen häufig Momente aus, in denen Reisende abgelenkt sind, schlafen oder ihr Gepäck außerhalb des direkten Blickfelds abstellen.

    So schützt Du Dich vor Gepäckdiebstahl im Fernverkehr

    Damit es gar nicht erst zu einem Gepäckdiebstahl im Fernverkehr kommt, empfiehlt die Bundespolizei mehrere Maßnahmen. Reisende sollten ihr Gepäck jederzeit im Blick behalten und besonders wertvolle Gegenstände nicht unbeaufsichtigt lassen. Auch das Zugpersonal kann helfen, wenn Dir eine Person oder Situation verdächtig vorkommt.

    • Reisegepäck möglichst immer beaufsichtigen und nicht außer Sichtweite abstellen
    • Wertsachen wie Schmuck, Geld und Dokumente körpernah tragen
    • Verdächtige Personen sofort dem Zugpersonal melden
    • Bei Verlust unverzüglich Anzeige bei der Bundespolizei erstatten

    Wichtig: Wer einen Diebstahl feststellt, sollte schnell handeln. Videoaufzeichnungen an Bahnsteigen stehen oft nur zeitlich begrenzt zur Verfügung. Eine rasche Meldung erhöht deshalb die Chancen, Täter zu identifizieren und Beweise zu sichern.

    Die beiden aktuellen Fälle zeigen erneut, wie professionell Diebe im Zug vorgehen. Ein Gepäckdiebstahl im Fernverkehr kann innerhalb weniger Minuten passieren – und verursacht nicht nur finanzielle Schäden, sondern auch erheblichen Stress für Betroffene.

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    Offizielle Informationen und Hinweise zum sicheren Reisen veröffentlicht die Bundespolizei ebenfalls regelmäßig über ihre Kanäle, unter anderem auf der Seite der Bundespolizei.

     

  • Polizei stoppt Graffiti-Aktion: Vier Sprayer nach Angriff auf S-Bahn in Blankenfelde gestellt

    Polizei stoppt Graffiti-Aktion: Vier Sprayer nach Angriff auf S-Bahn in Blankenfelde gestellt

    Graffiti-Sprayer in Blankenfelde festgenommen: Bundespolizei stoppt nächtliche Aktion an S-Bahn

    Blankenfelde/Mahlow. In der Nacht zu Sonntag nahm die Bundespolizei vier Tatverdächtige vorläufig fest, nachdem Unbekannte mehrere abgestellte S-Bahn-Wagen am S-Bahnhof Blankenfelde großflächig besprüht hatten. Die Einsatzkräfte stellten die Verdächtigen wenig später in der Ortslage Mahlow. Insgesamt entstand an den betroffenen Zügen ein erheblicher Schaden, da die Täter eine Gesamtfläche von rund 180 Quadratmetern mit Farbe verunreinigten.

    Triebfahrzeugführer meldet vermummte Gruppe an abgestellter S-Bahn

    Gegen 1:30 Uhr informierte ein Triebfahrzeugführer der S-Bahn Berlin GmbH die Polizei über eine auffällige Situation: Demnach sollen zwölf vermummte Personen gerade vier Wagen einer abgestellten S-Bahn besprühen. Die alarmierten Kräfte der Bundespolizei rückten daraufhin umgehend aus und suchten die Umgebung nach möglichen Tatverdächtigen ab.

    Vier Tatverdächtige in Mahlow gestellt

    Im Zuge der Fahndung gelang es den Einsatzkräften, in Mahlow vier mutmaßliche Täter in einem Fahrzeug zu stellen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um eine 22-jährige Frau sowie drei Männer im Alter von 27 und 28 Jahren. Auffällig: An der Kleidung der Personen stellten die Beamten deutliche Farbanhaftungen fest. Diese Spuren könnten in den weiteren Ermittlungen eine wichtige Rolle spielen.

    Durchsuchung bringt Spraydose, Handschuhe und Technik ans Licht

    Ein Bereitschaftsstaatsanwalt ordnete eine Durchsuchung des Fahrzeugs an. Dabei fanden die Einsatzkräfte unter anderem eine Spraydose, Stoffhandschuhe, mehrere Mobiltelefone, ein Fernglas sowie eine Kamera. Solche Gegenstände gelten bei Graffiti-Taten häufig als typisches Tatwerkzeug und könnten Hinweise auf weitere Beteiligte oder frühere Aktionen liefern.

    Ermittlungen wegen Sachbeschädigung – weitere Täter flüchtig

    Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die vier polizeibekannten Personen sowie gegen weitere, bislang unbekannte und geflüchtete Tatverdächtige. Im Mittelpunkt steht der Verdacht der Sachbeschädigung. Parallel prüft die Bundespolizei im Rahmen der weiteren Ermittlungen, ob sie Gebühren für den polizeilichen Einsatz erheben kann. Damit könnten zusätzliche Kosten auf die Beteiligten zukommen.

    Nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen

    Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamtinnen und Beamten die vier Tatverdächtigen zunächst auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an. Dabei wird auch entscheidend sein, ob die Bundespolizei weitere Personen aus der Gruppe identifizieren kann und ob sich ein Zusammenhang zu anderen Graffiti-Fällen im S-Bahn-Netz herstellen lässt.

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    Offizielle Informationen der Bundespolizei findest Du auch über die Website der Bundespolizei.

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  • Bundespolizei entdeckt 1020 lebende Küken im Auto

    Bundespolizei entdeckt 1020 lebende Küken im Auto

    Bundespolizei entdeckt 1020 Küken im Auto bei Kontrolle am Grenzübergang B9/Bienwald

    Ein ungewöhnlicher Tiertransport hat am Donnerstag, den 29. Januar 2026, die Bundespolizei am Grenzübergang B9/Bienwald beschäftigt. Gegen 18:40 Uhr kontrollierten Beamte ein kleines Kraftfahrzeug, in dem drei junge Männer unterwegs waren. Bereits während der Überprüfung fiel den Einsatzkräften ein auffälliges Detail auf: Aus dem Fahrzeuginneren waren deutlich zwitschernde Geräusche zu hören.

    Bei der anschließenden Kontrolle bestätigte sich der Verdacht schnell. Die Bundespolizisten fanden mehrere Kartons mit insgesamt 1020 lebenden Küken im Auto. Die Kartons lagen lose im Kofferraum sowie auf der Rückbank des Fahrzeugs. Eine Versorgung der Tiere mit Futter oder Wasser war nach Angaben der Beamten nicht vorhanden. Die Kartons verfügten lediglich über Öffnungen zur Luftzufuhr.

    Fahrer spricht von Transport im Auftrag eines Freundes

    Der 20-jährige deutsche Fahrer erklärte auf Nachfrage, dass er die Tiere im Auftrag eines Freundes in Frankreich abgeholt habe. Ziel sei ein Geflügelhof im niedersächsischen Uelzen gewesen. Entsprechende Transport- oder Begleitdokumente konnte der Mann zunächst jedoch nicht vorlegen. Lediglich ein französisches Dokument zum Impfstatus der Tiere händigte er den Beamten aus.

    Im weiteren Verlauf konnte der Eigentümer des Geflügelhofs schließlich ein Gesundheitszeugnis des Zuchtbetriebes nachreichen. Damit lagen zumindest grundlegende Nachweise zur Herkunft und zum Gesundheitsstatus vor. Dennoch blieb die Situation für die Tiere kritisch, da der Transport ohne erkennbare Versorgung stattfand.

    Keine Sicherstellung – Veterinäramt nicht erreichbar

    Nach einer Güterabwägung und nach Beratung mit dem Veterinäramt Lörrach entschieden die Beamten, von einer Sicherstellung abzusehen. Das zuständige Veterinäramt war aufgrund der späten Uhrzeit nicht erreichbar. Zudem war eine adäquate Unterbringung der Küken in dieser Größenordnung zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.

    Dem Fahrer gestatteten die Einsatzkräfte deshalb die Weiterfahrt. Gleichzeitig leiteten die Beamten den Vorfall zur Prüfung weiter, da ein möglicher Verstoß gegen die Tierschutztransportverordnung im Raum steht. Der Sachverhalt ging zur möglichen Ahndung als Ordnungswidrigkeit an das Veterinäramt Germersheim. Zusätzlich informierten die Beamten auch das Veterinäramt Uelzen, in dessen Zuständigkeitsbereich sich der Geflügelhof befindet.

    Ermittlungen und Prüfung durch Veterinärbehörden

    Ob es sich tatsächlich um einen Verstoß handelt und welche Konsequenzen drohen, prüfen nun die zuständigen Veterinärämter. Der Fall zeigt, wie schnell Tiertransporte problematisch werden können, wenn Versorgung, Dokumentation oder Transportbedingungen nicht eindeutig geklärt sind. Vor allem bei lebenden Tieren spielt die Einhaltung von Vorschriften eine zentrale Rolle, um unnötiges Leid zu verhindern.

    Weitere Informationen zu Polizeieinsätzen und Kontrollen findest Du auch in unserem Bereich Verkehr sowie in den aktuellen Meldungen unter News.

    Mehr Hinweise zu gesetzlichen Vorgaben und Zuständigkeiten geben auch offizielle Stellen wie das Portal der Bundespolizei sowie die zuständigen Veterinärbehörden.

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  • 43-jährige Mexikanerin tritt bei Einreisekontrolle nach Bundespolizisten – Rückflug nach Mexiko angeordnet

    43-jährige Mexikanerin tritt bei Einreisekontrolle nach Bundespolizisten – Rückflug nach Mexiko angeordnet

    43-jährige Mexikanerin bei Einreisekontrolle: Rückflug nach Mexiko nach Angriff auf Bundespolizisten

    Eigentlich wollte eine 43-jährige Mexikanerin bei Einreisekontrolle am 27. Januar nach Deutschland einreisen, um hier einen Arztbesuch wahrzunehmen. Doch statt einer problemlosen Einreise kam es zu einem massiven Zwischenfall mit der Bundespolizei. Aufgrund ihres Verhaltens musste die Frau letztlich die Rückreise nach Mexiko antreten.

    Wie die Bundespolizei mitteilte, erschien die Frau zunächst regulär zur Einreisekontrolle. Dabei stellten die eingesetzten Beamten fest, dass sie sich in der Vergangenheit bereits mehrfach unerlaubt in Deutschland aufgehalten hatte. Aus diesem Grund wollten die Polizisten die Hintergründe der erneuten Einreise klären und nahmen die 43-Jährige mit auf die Dienststelle.

    Unkooperativ auf der Wache: Frau wirft sich zu Boden und tritt nach Beamten

    Auf der Wache eskalierte die Situation zunehmend. Die 43-jährige Mexikanerin bei Einreisekontrolle verhielt sich laut Angaben der Beamten immer unkooperativer. Sie soll sich zu Boden geworfen und anschließend nach Bundespolizisten getreten haben. Dabei traf sie einen Beamten am Schienbein.

    Die Einsatzkräfte griffen ein und mussten die Frau schließlich fesseln, um weitere Angriffe zu verhindern. Solche Situationen kommen zwar immer wieder vor, dennoch bedeuten sie für die Beamten ein erhöhtes Risiko, da schnelle Reaktionen und konsequentes Handeln erforderlich sind.

    Beleidigung und Mittelfinger: Dolmetscherin ebenfalls betroffen

    Neben dem körperlichen Angriff blieb es nicht bei Widerstandshandlungen. Die Frau soll zudem eine Dolmetscherin beleidigt und ihr den Mittelfinger gezeigt haben. Dadurch weitete sich der Vorfall weiter aus und führte zu zusätzlichen Maßnahmen durch die Bundespolizei.

    Ermittlungsverfahren eingeleitet – Bundespolizei ordnet Zurückweisung an

    Die Bundespolizei leitete nach dem Vorfall ein Ermittlungsverfahren ein. Außerdem veranlassten die Beamten die Zurückweisung der 43-Jährigen. Damit durfte sie nicht nach Deutschland einreisen und musste ihren Rückflug nach Mexiko antreten.

    Die Bundespolizei weist in solchen Fällen regelmäßig darauf hin, dass aggressives Verhalten bei Kontrollen nicht nur die Situation verschärft, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Gerade bei bereits bekannten Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht prüfen die Behörden Einreisen besonders genau.

    Weitere Informationen rund um aktuelle Einsätze und Polizeimeldungen findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland.

    Offizielle Hinweise und Ansprechpartner bietet die Bundespolizei.

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  • Unbekannter wirft Steine auf BOB-Zug am Bahnhof Schliersee

    Unbekannter wirft Steine auf BOB-Zug am Bahnhof Schliersee

    Bahnhof Schliersee: Unbekannter beschädigt BOB-Zug  

    Am Bahnhof Schliersee hat ein Unbekannter in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (27./28. Januar) offenbar einen abgestellten Zug der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) mutwillig beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass der Täter die Scheiben vermutlich mit Steinen beworfen hat.

    Mitarbeitende der Bayerischen Oberlandbahn meldeten die Schäden am Dienstagmorgen gegen 05:30 Uhr. Demnach wurden an einem am Bahnhof Schliersee abgestellten Zug zwei Scheiben beschädigt: Zum einen traf es die Scheibe einer Tür, zum anderen ein Fenster.

    Die beschädigten Flächen umfassen laut Angaben etwa 0,5 Quadratmeter sowie 1 Quadratmeter.

    Schaden im unteren vierstelligen Bereich

    Die Art der Beschädigungen deutet nach aktuellem Stand auf Steinwürfe hin. Der entstandene Sachschaden liegt im unteren vierstelligen Bereich. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen.

    Besonders brisant: Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf einen Mann, der bereits am Mittwoch an derselben Stelle von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden war.

    Laut Bundespolizei soll er zuvor per E-Mail gegenüber der BOB angekündigt haben, Scheiben eines Zuges zu beschädigen.

    Zeugen gesucht: Wer hat etwas am Bahnhof Schliersee gesehen?

    Die Bundespolizei bittet nun die Bevölkerung um Unterstützung. Wer Hinweise zur Tat geben kann oder verdächtige Beobachtungen am Bahnhof Schliersee gemacht hat, soll sich dringend melden.

    Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089/5155500 entgegen.

    Weitere Meldungen aus der Region

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  • Mutmaßliches Sexualdelikt im Partyzug

    Mutmaßliches Sexualdelikt im Partyzug

    Sexuelle Belästigung im Partyzug: Bundespolizei greift in Rosenheim ein

    Am Samstag, dem 24. Januar, hat die Bundespolizei am Bahnhof Rosenheim einen deutschen Staatsangehörigen festgenommen. Der Mann war mit einem sogenannten Partyzug von Kitzbühel nach Ingolstadt unterwegs. Während der Fahrt kam es auf Höhe von Kiefersfelden zu einem schwerwiegenden Zwischenfall, der schließlich einen Polizeieinsatz erforderlich machte.

    Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann eine Mitreisende auf der Tanzfläche des Sonderzugs unvermittelt sexuell belästigt haben. Mehrere Zeugen berichteten, dass er der Frau plötzlich in den Schritt fasste. Die Geschädigte forderte ihn umgehend auf, dies zu unterlassen. Statt Einsicht zu zeigen, reagierte der Mann jedoch aggressiv und aufbrausend.

    Organisator alarmiert Bundespolizei

    Der verantwortliche Organisator des Partyzugs befand sich ebenfalls an Bord. Mehrere Fahrgäste machten ihn auf den Vorfall aufmerksam. Daraufhin verständigte er umgehend die Polizei. Beim planmäßigen Halt des Zuges in Rosenheim warteten bereits Beamte der Bundespolizei und nahmen den Tatverdächtigen in Empfang.

    Im Gespräch mit den Einsatzkräften erklärte der Mann, er könne sich an den Vorfall nicht erinnern. Die Bundespolizisten stellten jedoch schnell fest, dass der Beschuldigte deutlich alkoholisiert war. Sie nahmen die Aussagen der geschädigten Frau sowie mehrerer Zeugen auf. Anschließend durften diese ihre Zugreise fortsetzen.

    1.100 Euro Sicherheitsleistung angeordnet

    Die Beamten schlossen den Beschuldigten von der Weiterfahrt aus und brachten ihn zur örtlichen Dienststelle der Bundespolizei. Dort blieb er mehrere Stunden. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Rosenheim ordnete eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.100 Euro an. Diese Maßnahme dient der Sicherung des anstehenden Strafverfahrens wegen sexueller Belästigung im Partyzug.

    Erst nachdem der Mann den geforderten Betrag hinterlegt hatte, durfte er die Dienststelle wieder verlassen. Die weiteren Ermittlungen führt nun die Staatsanwaltschaft. Der Vorfall zeigt erneut, dass sexuelle Übergriffe auch in ausgelassener Stimmung keinen Platz haben und konsequent verfolgt werden.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Rubriken Deutschland, News und Verkehr. Informationen zur Arbeit der Ermittlungsbehörden bietet zudem die Bundespolizei sowie die Staatsanwaltschaft Rosenheim.

  • Belästigung in Berliner S-Bahn eskaliert: Mann greift Jugendlichen mit Glasflasche an

    Belästigung in Berliner S-Bahn eskaliert: Mann greift Jugendlichen mit Glasflasche an

    Belästigung in Berliner S-Bahn führt zu gewalttätiger Eskalation

    Ein Vorfall in einer Berliner S-Bahn hat am Samstagabend für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Nachdem ein Mann während der Fahrt mehrere Reisende belästigt haben soll, eskalierte die Situation und endete in einer handfesten Auseinandersetzung. Die Belästigung in der Berliner S-Bahn führte schließlich zu einer vorläufigen Festnahme durch Einsatzkräfte.

    Jugendlicher greift ein und wird angegriffen

    Gegen 19:50 Uhr soll der 31-jährige Mann während der Fahrt mit einer S-Bahn der Linie S1 zwei junge Mädchen bedrängt haben. Ein 16-jähriger Mitreisender bemerkte das Verhalten und stellte den Mann zur Rede. Er forderte ihn deutlich auf, sein Verhalten sofort zu unterlassen. Statt einzulenken, reagierte der Mann aggressiv.

    Nach Angaben der Polizei schlug der Tatverdächtige dem Jugendlichen mit seiner Jacke und verletzte ihn dabei an der Hand. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen beiden Personen. Die Situation spitzte sich weiter zu, als eine Glasflasche zu Bruch ging.

    Angriff mit Glasflasche in der S-Bahn

    Der 31-Jährige soll anschließend versucht haben, den Jugendlichen mit der zerbrochenen Glasflasche am Oberkörper und am Kopf zu treffen. Andere Fahrgäste alarmierten daraufhin die Polizei. Beim Halt am S-Bahnhof Schöneberg griffen Einsatzkräfte der Bundespolizei sowie der Polizei Berlin ein und nahmen den Mann vorläufig fest.

    Die Ermittler leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein. Der Tatverdächtige gilt als bereits einschlägig polizeibekannt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,19 Promille.

    Rettungseinsatz und weitere Ermittlungen

    Da der alkoholisierte Mann über Schmerzen klagte, brachten Rettungskräfte ihn zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Der verletzte Jugendliche benötigte nach ersten Erkenntnissen keine stationäre Behandlung.

    Die Belästigung in der Berliner S-Bahn zeigt erneut, wie schnell Zivilcourage in gefährliche Situationen umschlagen kann. Die Bundespolizei appelliert an Fahrgäste, in solchen Fällen umgehend das Zugpersonal oder die Polizei zu informieren.

    Weitere Polizeimeldungen aus der Hauptstadt findest Du in der Kategorie Berlin & Region sowie unter News und Deutschland.

  • Wegen Kindesmissbrauchs gesucht: Internationaler Fahndungserfolg am Frankfurter Flughafen

    Wegen Kindesmissbrauchs gesucht: Internationaler Fahndungserfolg am Frankfurter Flughafen

    Festnahme Frankfurter Flughafen: International gesuchter Türke aus Thailand eingereist

    Die Bundespolizei hat am Frankfurter Flughafen einen international gesuchten Mann festgenommen. Die Einsatzkräfte griffen am 22. Januar 2026 zu, als der 43-jährige türkische Staatsangehörige aus Thailand einreiste. Ein aktueller Fahndungshinweis führte die Beamten direkt zum Ziel und beendete die monatelange Suche der türkischen Justiz.

    Türkische Behörden suchten den Mann seit Januar 2025 international. Ihm werfen die Ermittler den sexuellen Missbrauch eines Kindes sowie Freiheitsberaubung vor. Nach Angaben der Behörden droht ihm in der Türkei eine Gesamtfreiheitsstrafe von acht Jahren und 14 Monaten. Die Festnahme am Frankfurter Flughafen markiert damit einen wichtigen Schritt im internationalen Rechtshilfeverfahren.

    Bekannter Straftäter auch in Deutschland aufgefallen

    Der 43-Jährige trat auch in Deutschland bereits polizeilich in Erscheinung. Die Akten führen unter anderem Delikte wie Erpressung und Urkundenfälschung. Zudem stuften die Behörden den Mann als Betäubungsmittelkonsumenten ein. Diese Erkenntnisse erhöhten aus Sicht der Ermittler das Gefährdungspotenzial bei der Kontrolle.

    Während der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle führten die Einsatzkräfte eine Durchsuchung durch. Dabei fanden sie ein Messer mit einer Klingenlänge von neun Zentimetern. Die Bundespolizei leitete daraufhin ein zusätzliches Ermittlungsverfahren wegen des Waffenfundes ein.

    Überstellung an das Amtsgericht Frankfurt am Main

    Nach Abschluss aller erforderlichen Maßnahmen überstellten die Beamten den Mann an die Justiz. Das Amtsgericht Frankfurt am Main übernahm den vorläufig Festgenommenen und prüft nun die weiteren Schritte im Auslieferungsverfahren. Die Entscheidung über eine Übergabe an die türkischen Behörden liegt bei den zuständigen Justizstellen.

    Erfolgreiche Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg

    Der Fall zeigt erneut die Bedeutung internationaler Fahndungsarbeit. Die enge Zusammenarbeit zwischen ausländischen Behörden und der Bundespolizei führte in diesem Fall zu einem schnellen Zugriff. Solche Fahndungserfolge stärken die grenzüberschreitende Strafverfolgung und erhöhen die Sicherheit an internationalen Verkehrsknotenpunkten.

    Weitere aktuelle Meldungen rund um Polizei, Justiz und Ermittlungen findest Du in unserem Bereich News, in der Rubrik Fahndungen sowie unter Deutschland. Auch die zuständige Justiz in Hessen informiert regelmäßig über laufende Verfahren.

    Mit der Festnahme Frankfurter Flughafen endet für den Gesuchten eine monatelange Flucht. Nun entscheidet die Justiz über seine Zukunft und eine mögliche Auslieferung in die Türkei.

  • Entgleiste Lok in Hattersheim: Trafoöl läuft aus – Bahnstrecke im Rhein-Main-Gebiet gesperrt

    Entgleiste Lok in Hattersheim: Trafoöl läuft aus – Bahnstrecke im Rhein-Main-Gebiet gesperrt

    Entgleiste Lok in Hattersheim

    In den frühen Morgenstunden des Dienstags kam es in Hattersheim am Main zu einem folgenreichen Zwischenfall im Bahnverkehr.

    Gegen 03:43 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Hattersheim in den Bereich der Voltastraße. Eine Lokomotive war entgleist, aus dem Triebfahrzeug traten Betriebsstoffe aus. Die Einsatzkräfte reagierten umgehend und leiteten umfangreiche Sicherungsmaßnahmen ein.

    Trafoöl tritt aus – Einsatzstichwort erhöht

    Bereits kurz nach dem Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage vor Ort. Aus der entgleisten Lok lief Trafoöl aus.

    Aufgrund der Gefährdung erhöhte die Einsatzleitung das Stichwort auf „H GEFAHR 1“ und alarmierte zusätzlich den GABC-Gefahrstoffzug des Main-Taunus-Kreises. Gemeinsam arbeiteten Feuerwehr und Spezialkräfte daran, eine weitere Ausbreitung der Stoffe zu verhindern.

    Den Einsatzkräften gelang es, einen undichten Tank mit rund 2.700 Litern Trafoöl abzudichten. Nach bisherigen Erkenntnissen traten etwa 50 Liter Trafoöl sowie weitere 50 Liter sonstige Betriebsstoffe aus. Die Feuerwehr setzte sofort Auffang- und Sicherungssysteme ein, um Boden und Umwelt zu schützen.

    Lokführer im Krankenhaus – Oberleitung beschädigt

    Der Triebwagenführer brachte sich nach dem Unfall eigenständig in ein Krankenhaus. Angaben zu seinem Gesundheitszustand liegen aktuell nicht vor. Durch die Entgleisung beschädigte die Lok zudem die Oberleitung erheblich. Aus diesem Grund sperrte die Bahn die Strecke zwischen Frankfurt-Höchst und Flörsheim vollständig.

    Die Sperrung führte zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr des Rhein-Main-Gebiets. Fahrgäste mussten mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Informationen zu aktuellen Verkehrslagen findest Du auch im Bereich Verkehr sowie in den aktuellen Nachrichten.

    Einsatz nach rund dreieinhalb Stunden beendet

    Gegen 07:20 Uhr beendete die Feuerwehr Hattersheim den Einsatz. Die weiteren Maßnahmen, darunter die Bergung der Lok und die Instandsetzung der beschädigten Bahnstrecke, übernimmt die Deutsche Bahn. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. 

  • Bundespolizei durchsucht Wohnungen nach Graffiti-Angriff auf S-Bahn in Berlin

    Bundespolizei durchsucht Wohnungen nach Graffiti-Angriff auf S-Bahn in Berlin

    Graffiti-Angriff auf S-Bahn: Bundespolizei durchsucht Wohnungen in Berlin und Brandenburg

    Die Bundespolizei ging am Mittwochmorgen mit mehreren Einsatzkräften gegen eine mutmaßliche Graffiti-Gruppe vor. In vier Berliner Bezirken sowie in einer brandenburgischen Gemeinde durchsuchten Beamtinnen und Beamte die Wohnungen von sieben Männern. Die Ermittler verdächtigen die Gruppe der gemeinschaftlichen Sachbeschädigung nach einem großflächigen Graffiti-Angriff auf einen S-Bahnwaggon.

    Tat am Bahnhof Messe Süd beobachtet

    Am 30. Oktober 2025 gegen 23:55 Uhr bemerkten Zivilkräfte der Bundespolizei am Bahnhof Messe Süd eine Gruppe von rund zehn Personen. Die Tatverdächtigen besprühten während des fahrplanmäßigen Halts der S-Bahn einen Waggon auf einer Fläche von etwa 40 Quadratmetern. Nach der Aktion flüchteten sie mit drei Fahrzeugen in das umliegende Straßenland.

    Einsatzkräfte stoppten kurze Zeit später einen Pkw und nahmen die vier Insassen vorläufig fest. Die Ermittlungen konzentrierten sich anschließend auf weitere mutmaßliche Beteiligte des Graffiti-Angriffs auf die S-Bahn.

    Gericht ordnet Durchsuchungen an

    Auf Antrag der Bundespolizei ordnete das Amtsgericht Tiergarten die Durchsuchung der Wohnräume von sieben verdächtigen Personen an. Die Einsatzkräfte fanden bei den zwischen 16 und 26 Jahre alten Männern umfangreiche Beweismittel. Dazu zählten Sprayer-Utensilien, Skizzen, Mobiltelefone sowie mehrere Speichermedien.

    Die Beamtinnen und Beamten stellten sämtliche Gegenstände sicher und werteten sie für das laufende Ermittlungsverfahren aus. Die Funde sollen Hinweise auf weitere Taten liefern und die Beteiligung der einzelnen Tatverdächtigen klären.

    Pyrotechnik und Schreckschusswaffe entdeckt

    In einer der durchsuchten Wohnungen stießen die Einsatzkräfte zusätzlich auf Pyrotechnik sowie eine Schreckschusswaffe. Die Bundespolizei leitete daraufhin weitere Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und das Waffengesetz ein. Diese richten sich gegen einen 16-jährigen deutschen Tatverdächtigen.

    Verdächtige bleiben auf freiem Fuß

    Nach Abschluss aller Maßnahmen entließen die Bundespolizisten die teilweise vor Ort angetroffenen Tatverdächtigen auf freien Fuß. Die Ermittlungen zum Graffiti-Angriff auf die S-Bahn dauern an.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du in unserem Bereich News sowie in der Rubrik Deutschland. Offizielle Informationen stellen unter anderem die Bundespolizei und die Polizei Berlin bereit.

  • Europaweit gesuchter Straftäter am Flughafen München festgenommen

    Europaweit gesuchter Straftäter am Flughafen München festgenommen

    Europaweit gesuchter Straftäter am Flughafen München festgenommen

    Die Bundespolizei hat am Dienstag, den 13. Januar, einen europaweit gesuchten Straftäter am Flughafen München festgenommen. Die Einsatzkräfte stoppten den 26-jährigen niederländischen Staatsangehörigen noch vor seinem geplanten Abflug in die USA. Die internationale Fahndung bestätigte sich unmittelbar während der grenzpolizeilichen Kontrolle.

    Internationale Fahndung führte zur Festnahme

    Gegen den Mann bestand eine internationale Ausschreibung zur Auslieferung in die Niederlande. Dort suchen ihn die Justizbehörden wegen mehrerer schwerwiegender Straftaten. Dazu zählen unter anderem Freiheitsberaubung, Erpressung, umfangreicher Drogenhandel sowie tätliche Angriffe. Zusätzlich lag eine aktive Fahndung der Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen den 26-Jährigen vor.

    Die Beamten der Bundespolizei identifizierten den Mann im Rahmen der routinemäßigen Ausreisekontrolle. Der Verdächtige wollte von Bremen über München nach Los Angeles reisen. Noch vor dem Boarding griffen die Einsatzkräfte zu und verhinderten die Ausreise.

    Kontrolle am Flughafen brachte Klarheit

    Während der Überprüfung der Personalien bestätigten die polizeilichen Datenbanken die internationale Fahndung. Die Bundespolizei nahm den Mann daraufhin fest und leitete die weiteren rechtlichen Schritte ein. Solche Kontrollen zeigen regelmäßig ihre Bedeutung im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität.

    Die Bundespolizei arbeitet in solchen Fällen eng mit internationalen Behörden zusammen. Informationen aus europäischen Fahndungssystemen ermöglichen es, gesuchte Straftäter auch bei kurzfristigen Reisebewegungen zuverlässig zu identifizieren.

    Vorführung vor Gericht und Haft in Landshut

    Nach der Festnahme führten die Beamten den Niederländer dem zuständigen Amtsgericht Landshut vor. Das Gericht ordnete anschließend die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt Landshut an. Dort befindet sich der Mann derzeit in Haft und wartet auf die formelle Auslieferung an die niederländischen Behörden.

    Der Fall unterstreicht die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung. Flughäfen gelten dabei als besonders sensible Kontrollpunkte, an denen Fahndungserfolge regelmäßig erzielt werden.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Rubriken News, Deutschland und Fahndungen. Offizielle Informationen stellt zudem die Bundespolizei bereit.