Schlagwort: Drohungen

  • Feuer unter schlafendem Obdachlosen gelegt

    Feuer unter schlafendem Obdachlosen gelegt

    Feuer unter schlafendem Obdachlosen gelegt – Mordkommission ermittelt

    Die Ermittler stellten fest, dass der Brand unmittelbar unter dem Kopf des 61-Jährigen gelegt wurde. Im Umfeld der Haltestelle entdeckten Beamte zudem zahlreiche drohende Schriftzüge in roter Farbe, die sich gegen den Mann richteten. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren, befragte Anwohner und prüft Videoaufnahmen aus dem Umfeld der Dumberger Straße.

    Bewusste Gefährdung – Polizei prüft Tatmotiv

    Die bisherigen Erkenntnisse deuten auf eine vorsätzliche Brandstiftung hin. Die Mordkommission bewertet den Vorfall als Brandanschlag an Bushaltestelle Essen und untersucht, ob die Drohungen im Zusammenhang mit der Tat stehen. Ermittler prüfen, ob weitere Straftatbestände wie versuchter Mord oder gefährliche Körperverletzung in Betracht kommen.

    Zeugenaufruf der Mordkommission

    Die Mordkommission bittet um Hinweise von Zeugen. Wer in der Nacht von Montag auf Dienstag im Bereich der Haltestelle „Burgruine“ oder der Dumberger Straße verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Geräusche wahrgenommen hat – insbesondere zwischen 2:00 und 2:30 Uhr –, soll sich melden. Relevante Beobachtungen umfassen auch das Anbringen oder Anfertigen der roten Drohungen.

    So erreichen Sie die Polizei

    Sicherheitshinweise für Passanten

    Passanten sollen bei Rauch- oder Flammenentwicklung sofort den Notruf 112 wählen, Abstand halten und keine glimmenden Gegenstände anfassen. Wer Anzeichen von Brandstiftung feststellt, dokumentiert die Situation – ohne sich zu gefährden – und informiert umgehend die Polizei.

    Einordnung und weitere Berichterstattung

    Die Redaktion begleitet den Fall fortlaufend und aktualisiert den Beitrag, sobald neue gesicherte Informationen vorliegen. Bis dahin gilt der Zeugenaufruf als zentraler Baustein, um den Brandanschlag an Bushaltestelle Essen aufzuklären.

    Weiterführende Informationen

    Hinweis der Redaktion: Wer strafbare Inhalte wie Hassbotschaften im öffentlichen Raum bemerkt, meldet diese ebenfalls der Polizei. Jede Beobachtung kann helfen, den Brandanschlag an Bushaltestelle Essen aufzuklären.

  • Größerer Polizeieinsatz an Grundschule in Kiel

    Größerer Polizeieinsatz an Grundschule in Kiel

    Aktuell größerer Polizeieinsatz am Schützenpark

    Kiel

    In diesen Minuten findet ein größerer Polizeieinsatz an einer Grund- und Gemeinschaftsschule am Schützenpark statt. Auslöser ist eine Bedrohung, die über einen Messengerdienst ausgesprochen wurde. Stand jetzt besteht keine Gefahr. Die Polizei ist jedoch mit starken Kräften vor Ort.

    80er Koblenz Party

    Kurz vor 12 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis, dass ein ehemaliger Schüler über einen Messengerdienst Drohungen gegen Mitschüler ausgesprochen haben soll. Der nicht in Kiel wohnhafte Schüler soll
    zudem an der Schule gesehen worden sein.

    Die Polizei nahm die Drohung ernst und entsandte sofort zahlreiche Einsatzkräfte an die Schule. In Absprache mit der Schulleitung verblieben die Schülerinnen und Schüler mitsamt den Lehrkräften zunächst in den Klassenräumen.

    Es fand eine umfangreiche Absuche des Schulgeländes statt, wobei keine Hinweise auf den Aufenthalt des besagten ehemaligen Schülers erlangt werden konnten. Zwischenzeitlich wurde die Angabe, dass dieser auf dem Schulgelände gesehen worden sein soll, widerrufen.

    Der Einsatz dauert aktuell noch an.

  • 24jähriger bedroht Reisende im Zug mit dem Tode

    24jähriger bedroht Reisende im Zug mit dem Tode

    Bremen – 

    Bahnhof Syke, Bahnstrecke Osnabrück – Bremen

    08.08.2023 / 15:30 Uhr

    Ein Reisender teilte über den Notruf mit, dass ein junger Mann im RE4460 auf der Fahrt von Osnabrück nach Bremen lautstark seine Meinung verkündet habe, dass alle anderen Reisenden im Zug getötet werden müssten. Außerdem habe er von einer Bombe und dem Koran gesprochen.

    Mit Halt des Zuges am zuvor geräumten Bahnhof Syke gingen Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Polizei Syke gemeinsam vor. Bundespolizisten durchsuchten den Zug und konnten den 24jährigen Syrer vorläufig festnehmen. Der Mann wehrte sich derartig gegen die Festnahme, dass ihn vier Beamte aus dem Zug tragen mussten. Gefährliche Gegenstände wurden weder bei dem Mann noch im Zug gefunden.

    Nach ersten Ermittlungen könnte er sich mit einer zweiten Person unterhalten haben, die den Zug bei einem Halt an den Bahnhöfen Diepholz, Barnstorf oder Twistringen verlassen haben könnte. Weitere Zeugen bzgl. der Geschehnisse im Zug oder eines möglichen Gesprächspartners des Mannes werden gesucht und gebeten sich unter Tel. 0421/16299-7777 bei der Bundespolizei Bremen zu melden.

    Über den Schrecken hinaus kamen durch den Vorfall keine Reisenden zu Schaden. Um 17:19 Uhr konnte der Zug seine Fahrt fortsetzen. Durch den Vorfall entstanden Verspätungen im Bahnbetrieb.

    Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eröffnet. Die Prüfung weiterer Maßnahmen und Ermittlungen dauert an.

  • Mehrere Reisende im Zug bedroht

    Mehrere Reisende im Zug bedroht

    Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf – 

    Die Bundespolizei nahm Freitagabend einen Mann vorläufig fest, der mehrere Frauen in einem Regionalexpress bedroht haben soll.

    Gegen 19:30 Uhr soll der Mann in einem Zug auf der Fahrt nach Frankfurt/Oder mehrere Reisende mit Worten bedroht haben. Dabei sprach er Todesdrohungen aus und äußerte sich volksverhetzend.

    Alarmierte Bundespolizeikräfte nahmen den 39-jährigen Deutschen am Bahnhof Charlottenburg vorläufig fest. Während der Festnahme verhielt sich der alkoholisierte Mann (1,7 Promille Atemalkoholgehalt) äußerst aggressiv und schlug unvermittelt seinen Kopf gegen eine Glasscheibe. Dabei verletzte er sich leicht an der Lippe, lehnte jedoch eine medizinische Versorgung ab.

    Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung und Volksverhetzung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der bereits polizeibekannte Mann auf freien Fuß.