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  • Urteil im Millionenfall: Haftstrafen für Betreiber illegaler Zigarettenfabrik in Düsseldorf

    Urteil im Millionenfall: Haftstrafen für Betreiber illegaler Zigarettenfabrik in Düsseldorf

    Urteil gegen Betreiber einer illegalen Zigarettenfabrik in Düsseldorf

    Das Landgericht Düsseldorf hat am 27.03.2026 vier weitere Angeklagte wegen Steuerhinterziehung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Im Mittelpunkt stand der Betrieb einer illegalen Zigarettenfabrik in Düsseldorf, der einen enormen Steuerschaden verursachte.

    Illegale Produktion über Monate organisiert

    Nach den Feststellungen des Gerichts betrieben die Täter zwischen April 2024 und März 2025 gemeinsam mit weiteren Beteiligten eine professionelle Produktionsanlage für Zigaretten. Die Fabrik arbeitete ohne Genehmigung und unter Umgehung sämtlicher steuerlicher Vorschriften.

    Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Essen deckten die Anlage am 18.03.2025 auf. Die Durchsuchung erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf. Dabei stellten die Behörden umfangreiche Beweismittel sicher.

    Steuerschaden von über 54 Millionen Euro

    Die illegale Produktion verursachte nach aktuellen Erkenntnissen einen Steuerschaden von mehr als 54 Millionen Euro. Die Täter hatten gezielt darauf abgezielt, Tabaksteuer zu umgehen und die Zigaretten anschließend gewinnbringend auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.

    Weitere Informationen veröffentlichte der Zoll im Rahmen der Ermittlungen.

    Mehrjährige Haftstrafen für alle Angeklagten

    Das Gericht verhängte gegen die Angeklagten folgende Strafen:

    • Ein polnischer Haupttäter erhielt eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren.
    • Ein weiterer polnischer Angeklagter, der als Vorarbeiter tätig war, wurde zu fünf Jahren verurteilt.
    • Zwei ukrainische Facharbeiter (Tabakschneider) erhielten Haftstrafen von drei Jahren und drei Monaten sowie zwei Jahren und zehn Monaten.

    Das Gericht sah es als erwiesen an, dass alle Verurteilten aktiv in die Organisation und Durchführung der illegalen Produktion eingebunden waren.

    Urteil noch nicht rechtskräftig

    Das Urteil ist derzeit noch nicht rechtskräftig. Die Angeklagten können gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen.

    Weitere aktuelle Meldungen zu Ermittlungen und Kriminalität findest Du auch in unserer Kategorie News sowie unter Deutschland und Fahndungen.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Vergewaltigungs-Prozess – Angeklagter lehnt weibliche Dolmetscherin ab

    Vergewaltigungs-Prozess – Angeklagter lehnt weibliche Dolmetscherin ab

    Vergewaltigungs-Prozess in Düsseldorf: Angeklagter lehnt weibliche Dolmetscherin ab

    Vor dem Landgericht Düsseldorf hat ein aufsehenerregender Vergewaltigungsprozess begonnen. Zwei Männer aus Syrien müssen sich wegen schwerer Vorwürfe verantworten. Gleich zu Beginn sorgte jedoch ein ungewöhnlicher Zwischenfall für Aufmerksamkeit, denn einer der Angeklagten wollte nicht von einer Frau gedolmetscht werden. Dadurch verzögerte sich der Prozessstart erheblich.

    Schwere Vorwürfe nach Nacht in der Altstadt – der Prozess in Düsseldorf wegen Vergewaltigung

    Nach Angaben der Polizei Nordrhein-Westfalen sollen die beiden Angeklagten im Sommer 2025 in der Düsseldorfer Altstadt eine junge Frau kennengelernt haben. Die 27-Jährige war stark alkoholisiert und damit kaum noch in der Lage, sich zu wehren. Dennoch führten die Männer sie laut Anklage zu einem Auto.

    Dort kam es zu einer gemeinschaftlichen Vergewaltigung. Mindestens einer der Angeklagten soll die Tat auf der Motorhaube begangen haben, während der andere den Bereich absicherte. Die Staatsanwaltschaft wertet das Geschehen als besonders schwere Straftat. Entsprechend drohen im Falle einer Verurteilung langjährige Haftstrafen.

    Ähnliche schwere Sexualdelikte beschäftigen immer wieder die Justiz, wie Berichte auf blaulichtmyk.de zeigen.

    Angeklagter verweigert Dolmetschung durch Frau

    Für zusätzliche Brisanz sorgte das Verhalten eines Angeklagten im Gerichtssaal. Der Mann erklärte über seinen Verteidiger, dass er sich schäme, von einer weiblichen Dolmetscherin übersetzt zu werden. Er könne unter diesen Umständen keine Angaben machen.

    Die Vorsitzende Richterin unterbrach daraufhin die Verhandlung. Zwar besteht ein Anspruch auf eine verständliche Übersetzung, doch das deutsche Recht sieht keine freie Wahl des Geschlechts der Dolmetscherin oder des Dolmetschers vor. Dennoch musste das Gericht reagieren, um ein faires Verfahren sicherzustellen.

    Rolle der Dolmetscherin im Strafverfahren

    Die betroffene Dolmetscherin handelte nach den Vorgaben des Gerichts und erfüllte ihre Aufgabe fachlich korrekt. Ihre Rolle ist rechtlich klar definiert, denn sie sorgt dafür, dass Angeklagte ihre Rechte wahrnehmen können. Persönliche oder kulturelle Vorbehalte dürfen ihre Arbeit grundsätzlich nicht infrage stellen.

    Der Fall zeigt jedoch, dass Gerichte in der Praxis immer wieder mit kulturellen Konflikten konfrontiert werden. Solche Situationen führen nicht selten zu Verzögerungen und zusätzlichem organisatorischem Aufwand.

    Gericht setzt Verfahren fort

    Nach der Organisation eines männlichen Dolmetschers konnte das Verfahren fortgesetzt werden. Die Justiz NRW betonte, dass der Ablauf des Prozesses nun ohne weitere Störungen gewährleistet sei.

    Die Angeklagten bestreiten die Tatvorwürfe bislang. In den kommenden Verhandlungstagen sollen Zeugen gehört und weitere Beweise geprüft werden. Der Prozess reiht sich damit in eine Vielzahl schwerer Sexualstrafverfahren ein, über die auch blaulichtmyk.de regelmäßig berichtet.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • 16-jährige Maria M. vermisst – Polizei bittet um Hinweise

    16-jährige Maria M. vermisst – Polizei bittet um Hinweise

    Maria M. vermisst: 16-Jährige seit dem 6. Januar 2026 verschwunden

    Die Polizei bittet derzeit die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach der 16-jährigen Maria M. Seit dem 06.01.2026 gilt Maria M. vermisst. Ihr Aufenthaltsort ist bislang unbekannt. Zuletzt hielt sich die Jugendliche im Bereich Koblenz-Arenberg auf.

    Der Fall Maria M. beschäftigt aktuell die Kriminalpolizei Koblenz. Da es sich um eine Minderjährige handelt, stuft die Polizei das Verschwinden als besonders sensibel ein und setzt auf Hinweise aus der Bevölkerung.

    Personenbeschreibung der Vermissten

    Maria M. ist schlank, etwa 160 Zentimeter groß und hat dunkle Haare. Zudem trägt sie eine Brille. Angaben zu ihrer zuletzt getragenen Kleidung liegen derzeit nicht vor. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass Maria ihre Kleidung gewechselt hat.

    Mit Deutschland-Ticket unterwegs

    Nach aktuellem Ermittlungsstand ist Maria im Besitz eines Deutschland-Tickets und nutzt öffentliche Verkehrsmittel. Dadurch ergibt sich ein weiter möglicher Bewegungsradius.

    Ein konkreter Hinweis deutet auf einen Aufenthalt in Montabaur hin. Darüber hinaus könnte sich Maria M. zumindest kurzzeitig auch in Düsseldorf sowie Köln aufgehalten haben. Die Polizei überprüft derzeit alle bekannten Reiserouten und Meldungen.

    Fotos veröffentlicht

    Zur Unterstützung der Fahndung hat die Polizei aktuelle Fotos der Vermissten veröffentlicht. Diese sind unter folgendem Link abrufbar: Fotos der vermissten Maria M.

    Die Ermittler hoffen, dass Zeugen die Jugendliche anhand der Bilder wiedererkennen und Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben können.

    Hinweise an die Polizei

    Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Koblenz unter der Telefonnummer 0261 / 92156-390 entgegen. Alternativ können sich Zeugen auch an jede andere Polizeidienststelle wenden oder Informationen über die Polizei Rheinland-Pfalz weitergeben.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch unter News, Deutschland und im Bereich Fahndungen.

    Polizei bittet um erhöhte Aufmerksamkeit

    Der Fall Maria M. vermisst zeigt erneut, wie wichtig die Mithilfe der Öffentlichkeit ist. Die Polizei bittet insbesondere Reisende im öffentlichen Nahverkehr um erhöhte Aufmerksamkeit und darum, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden.

  • Schüsse auf Taxi in Düsseldorf: Mann schwer verletzt – Mordkommission ermittelt

    Schüsse auf Taxi in Düsseldorf: Mann schwer verletzt – Mordkommission ermittelt

    Schüsse auf Taxi in Düsseldorf: Mann schwer verletzt – Mordkommission ermittelt

    Ein schweres Gewaltverbrechen erschütterte am Dienstagnachmittag die Düsseldorfer Innenstadt.

    Im Bereich der Kaiserstraße fielen gegen 14:40 Uhr mehrere Schüsse auf ein Taxi. Ein Mann erlitt dabei schwere Verletzungen. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

    Notrufe aus der Kaiserstraße – Großeinsatz der Polizei

    Mehrere Anrufer meldeten der Leitstelle der Polizei Düsseldorf, dass Unbekannte auf ein Taxi geschossen haben sollen. Die Polizei reagierte umgehend und entsandte zahlreiche Einsatzkräfte in den Innenstadtbereich. Streifenwagen sperrten angrenzende Straßen ab, um mögliche Fluchtwege zu kontrollieren.

    Zur Unterstützung der Fahndung setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein. Die Beamten suchten intensiv nach dem oder den mutmaßlichen Tätern. Hinweise auf eine Festnahme liegen derzeit nicht vor.

    Mann durch mehrere Schüsse schwer verletzt

    Nach dem aktuellen Ermittlungsstand trafen mehrere Schüsse einen Mann, der sich im oder am Taxi aufhielt. Rettungskräfte versorgten den Verletzten noch am Tatort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Die Polizei stuft die Verletzungen als schwer ein. Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand machte sie bislang nicht.

    Spurensicherung und Zeugenbefragungen

    Die Kriminaltechnische Untersuchungsstelle sicherte noch am Nachmittag umfangreiche Spuren am Tatort. Ermittler der Kriminalpolizei befragten erste Zeugen, die sich zum Tatzeitpunkt im Bereich der Kaiserstraße aufhielten. Die Polizei bittet weitere Zeugen, sich zu melden.

    Staatsanwaltschaft und Mordkommission übernehmen Ermittlungen

    Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf übernahm gemeinsam mit einer Mordkommission der Düsseldorfer Polizei die weiteren Ermittlungen. Die Hintergründe der Tat bleiben bislang völlig unklar. Weder zu einem möglichen Tatmotiv noch zur Identität der Täter äußerten sich die Behörden.

    Weitere Informationen veröffentlicht die Polizei regelmäßig über ihre offiziellen Kanäle sowie auf der Website der Polizei Nordrhein-Westfalen. Auch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf informiert bei neuen Entwicklungen.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland und Fahndungen.

  • Familientragödie in Düsseldorf – Mutter und Baby tot

    Familientragödie in Düsseldorf – Mutter und Baby tot

    Familientragödie in Düsseldorf-Oberbilk: Mutter und Baby tot in Wohnung entdeckt

    In Düsseldorf-Oberbilk erleben Anwohner am Samstag einen Einsatz, der sie so schnell nicht vergessen. Polizeikräfte öffnen am späten Vormittag eine Erdgeschosswohnung an der Oberbilker Allee und stoßen in den Räumen auf eine tote Frau und ihr ebenfalls verstorbenes Baby. Gleichzeitig finden die Einsatzkräfte den Familienvater schwer verletzt. Er kommt unter Bewachung in ein Krankenhaus, während Mordkommission und Staatsanwaltschaft noch am selben Tag die Ermittlungen aufnehmen.

    Polizei öffnet Wohnung in Oberbilk und findet Mutter und Baby tot

    Gegen kurz nach 11 Uhr treffen mehrere Streifenwagen und Rettungskräfte an dem Mehrfamilienhaus in Düsseldorf-Oberbilk ein. Nachdem die Beamten die Wohnung im Erdgeschoss öffnen, sehen sie sofort das ganze Ausmaß der Tragödie: Die Mutter und ihr Kind leben nicht mehr, jede Hilfe kommt zu spät. In dieser Wohnung in der Oberbilker Allee endet das Leben der kleinen Familie auf brutalste Weise. Damit steht bereits am Einsatzort fest, dass hier mehr als ein medizinischer Notfall vorliegt.

    In denselben Räumen entdecken die Polizisten den 43-jährigen Partner der Frau, der zugleich der Vater des Babys ist. Er weist schwere Verletzungen auf. Rettungskräfte stabilisieren ihn, bringen ihn in eine Klinik und die Polizei nimmt ihn als Tatverdächtigen fest. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass der Mann mit slowakischer Staatsangehörigkeit seine Partnerin und das gemeinsame Kind getötet hat. Die Hintergründe sind jedoch völlig offen, weshalb die Ermittler jede Spur sorgfältig sichern und jeden Hinweis prüfen.

    Während Notärzte um das Leben des Mannes kämpfen, sichern weitere Kräfte das Umfeld. Der Bereich vor dem Haus bleibt über Stunden abgesperrt, Kriminaltechniker gehen ein und aus, Schaulustige bleiben hinter Flatterband und Polizeifahrzeugen stehen. Im Treppenhaus sehen Zeugen nach eigenen Angaben große Mengen Blut, was zusätzlich zeigt, wie heftig sich das Geschehen offenbar abgespielt hat.

    Vater schwer verletzt im Krankenhaus – Tatverdacht und Unschuldsvermutung

    Der 43-Jährige steht im Zentrum der Ermittlungen. Nach derzeitiger Einschätzung von Polizei und Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass er seine Familie angegriffen hat. Möglich erscheint, dass er danach versucht hat, sich selbst das Leben zu nehmen. Offizielle Stellen betonen jedoch, dass viele Details noch unklar sind und die Auswertung von Spuren, Zeugenaussagen und Gutachten erst am Anfang steht.

    Trotz des schweren Verdachts gilt der Mann rechtlich als nicht verurteilt. Bis zu einer möglichen rechtskräftigen Entscheidung durch ein Gericht greift die Unschuldsvermutung. Ermittler und Staatsanwaltschaft machen daher nur so viele Angaben, wie es für die Öffentlichkeit notwendig ist. Vor allem halten sie entscheidende Informationen bewusst zurück, damit nur die wirklichen Täterkenntnisse später in einem möglichen Prozess eine Rolle spielen. Weitere Details wollen die Behörden frühestens in den kommenden Tagen mitteilen.

    Spurensicherung und Rechtsmedizin klären Todesumstände

    Noch am Nachmittag und bis in die Abendstunden hinein arbeiten Spezialisten der Spurensicherung in der Wohnung. Sie fotografieren jeden Raum, sichern Blutspuren, verpacken mögliche Beweisstücke in Tüten und Kisten und tragen diese Schritt für Schritt aus dem Haus. So stellen die Ermittler sicher, dass später jedes Detail rekonstruiert werden kann – vom Ablauf in der Wohnung bis zu den Verletzungen der Opfer.

    Gegen den frühen Abend treffen Bestatter am Mehrfamilienhaus ein. Sie bringen die Körper von Mutter und Kind aus der Wohnung und fahren sie in die Rechtsmedizin. Dort untersuchen Gerichtsmediziner die Leichname genau. Sie klären, welche Verletzungen vorliegen, wie lange Mutter und Baby bereits tot sind und ob sich Rückschlüsse auf die verwendete Gewaltform ziehen lassen. Diese Ergebnisse werden eine wichtige Grundlage für die Mordkommission darstellen.

    Mordkommission ermittelt – bislang keine bekannten Einsätze wegen häuslicher Gewalt

    Die Mordkommission der Kriminalpolizei Düsseldorf und die Staatsanwaltschaft übernehmen den Fall gemeinsam. Nach aktuellem Stand liegen den Behörden keine Hinweise auf frühere Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt in dieser Familie vor. Genau das macht die Tat für viele Beobachter noch schwerer begreifbar, denn nach außen wirkte das Familienleben offenbar unauffällig.

    Die Ermittler rekonstruieren jetzt, was in den Stunden und Tagen vor dem Tod der Frau und des Babys geschah. Sie sprechen mit Nachbarn, werten digitale Spuren aus und prüfen, ob es Streit, Trennungsabsichten, finanzielle Probleme oder andere Konflikte gab. Parallel sichern sie alle Informationen, die später in einem möglichen Prozess wichtig werden können. Spekulationen über ein Motiv oder über Details der Tat helfen in dieser Situation niemandem, deshalb bitten die Behörden darum, unbestätigte Gerüchte nicht weiterzuverbreiten.

    Wer sich über offizielle Entwicklungen informieren möchte, findet aktuelle Mitteilungen im Pressebereich der Polizei Düsseldorf. Weitere Hintergründe zu schweren Gewaltdelikten in Deutschland und zu vergleichbaren Fällen findest du außerdem jederzeit im übergeordneten News-Bereich von BlaulichtMYK sowie in unserer Rubrik Nordrhein-Westfalen. Einen ausführlichen Hintergrundbericht zu einem anderen aufsehenerregenden Tötungsdelikt liest du in unserem Beitrag zum Mordfall Fabian in Güstrow.

    Hilfe für Betroffene von Gewalt in Partnerschaften

    Fälle wie diese Familientragödie in Düsseldorf-Oberbilk zeigen, wie schnell Gewalt im privaten Umfeld eskalieren kann. Wenn du selbst Gewalt in deiner Beziehung erlebst oder dir Sorgen um eine Freundin, einen Nachbarn oder ein Familienmitglied machst, solltest du nicht zögern und dir Unterstützung holen. Das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ berät rund um die Uhr anonym und kostenfrei unter der Nummer 116 016 sowie online auf hilfetelefon.de. In akuten Gefahrensituationen wählst du immer den Notruf 110 und holst sofort die Polizei.

    Die Ermittlungen zu den Todesumständen der Mutter und ihres Babys laufen weiter. Erst wenn Spurenauswertung, Gutachten und Vernehmungen abgeschlossen sind, können Polizei und Staatsanwaltschaft genauer einordnen, was in der Wohnung in Düsseldorf-Oberbilk wirklich geschehen ist.

  • Falschfahrt auf A 535  86-Jähriger schwer verletzt !

    Falschfahrt auf A 535 86-Jähriger schwer verletzt !

    Falschfahrt auf A 535 bei Velbert: 86-Jähriger bei Frontalzusammenstoß schwer verletzt

    Falschfahrt auf der A 535 bei Velbert

    Am Freitagabend, dem 28. November 2025, gegen 19:20 Uhr kam es auf der A 535 bei Velbert zu einer schweren Falschfahrt. Ein 86-jähriger Mann aus Wuppertal fuhr mit seinem Renault in Fahrtrichtung Velbert, allerdings auf der falschen Richtungsfahrbahn in Richtung Wuppertal. Zuvor war er offenbar verkehrt auf die Autobahn aufgefahren und damit als Falschfahrer unterwegs.

    Während der Fahrt als Falschfahrer näherte sich der Senior kurz vor der Anschlussstelle Wülfrath einem ordnungsgemäß fahrenden Ford. Der 61-jährige Ford-Fahrer aus Velbert konnte die Gefahr trotz Reaktion nicht vollständig abwenden, sodass beide Fahrzeuge frontal kollidierten. Durch die Wucht des Zusammenpralls entstanden erhebliche Schäden an beiden Pkw.

    Schwerverletzter Falschfahrer und weitere Verletzte

    Der 86-Jährige erlitt bei der Kollision lebensgefährliche Verletzungen. Rettungskräfte versorgten ihn noch an der Unfallstelle und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus, in dem Ärzte nun um sein Leben kämpfen. Der 61-jährige Fahrer des Ford wurde bei dem Frontalzusammenstoß leicht verletzt und kam ebenfalls in ärztliche Behandlung.

    Neben den beiden unmittelbar beteiligten Fahrzeugen traf es auch eine weitere Verkehrsteilnehmerin: Trümmerteile flogen über die Fahrbahn und beschädigten den VW einer 46-jährigen Frau aus Velbert. Sie blieb körperlich unverletzt, musste sich jedoch um ihr beschädigtes Auto kümmern und erlebte die Unfalllage aus nächster Nähe.

    Autobahn gesperrt – Unfallaufnahmeteam im Einsatz

    Unmittelbar nach der Falschfahrt auf der A 535 sicherten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst die Unfallstelle. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei kam zum Einsatz, um Spuren zu sichern, die genaue Kollisionsstellung der Fahrzeuge zu dokumentieren und die Rekonstruktion des Unfallgeschehens zu ermöglichen.

    Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsarbeiten sperrten die Einsatzkräfte die A 535 in Fahrtrichtung Velbert zeitweise komplett. Der Verkehr staute sich in diesem Bereich, Autofahrer mussten die Unfallstelle weiträumig über Ausfahrten und Umleitungen umfahren. Gegen 1:24 Uhr in der Nacht gaben die Einsatzkräfte die Autobahn nach Abschluss der Maßnahmen schließlich wieder frei.

    Hintergrund: Hohe Gefahr durch Falschfahrer

    Falschfahrten zählen zu den gefährlichsten Situationen auf Autobahnen. Fahrzeuge bewegen sich mit hoher Geschwindigkeit aufeinander zu, sodass selbst kurze Reaktionszeiten oft nicht ausreichen. Schon wenige Sekunden entscheiden darüber, ob Fahrer noch ausweichen oder bremsen können. In vielen Fällen enden Falschfahrten wie auf der A 535 bei Velbert mit schweren oder sogar tödlichen Verletzungen.

    Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass Autofahrer bei entsprechenden Warnmeldungen im Radio oder auf Anzeigetafeln besonders aufmerksam fahren, die Geschwindigkeit reduzieren, Überholvorgänge vermeiden und im Zweifel den nächsten Rastplatz oder die nächste Abfahrt nutzen sollen. Wer selbst als möglicher Falschfahrer einen Fehler bemerkt, soll sofort anhalten, Warnblinkanlage einschalten, im Fahrzeug bleiben und die Polizei über den Notruf 110 informieren.

    Ermittlungen zur Falschfahrt laufen weiter

    Die Polizei sichert weiterhin Spuren und wertet Zeugenaussagen aus, um exakt nachzuvollziehen, wie der 86-Jährige falsch auf die A 535 auffahren konnte und wie lange er als Falschfahrer unterwegs war. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen bislang nicht vor, die Ermittlungen dauern jedoch an.

    Weiterführende Informationen

    Aktuelle Meldungen der Polizei Düsseldorf zu Verkehrsunfällen und Einsätzen finden sich in den offiziellen Pressemitteilungen der Polizei Düsseldorf. Weitere Nachrichten zu schweren Unfällen, Falschfahrten und Blaulicht-Themen stehen auf der BlaulichtMYK-News-Übersicht, in der Rubrik Deutschland sowie im Bereich Verkehr bereit.

  • Explosion in Düsseldorf: Hubschrauber im Einsatz !

    Explosion in Düsseldorf: Hubschrauber im Einsatz !

    Explosion in Düsseldorf: Wohnhaus erschüttert – Hubschrauber im Einsatz

    In Düsseldorf schreckt in der Nacht zu Donnerstag eine Explosion in einem Wohnhaus zahlreiche Menschen auf. Gegen 4.15 Uhr hören Anwohner einen lauten Knall und wählen sofort den Notruf. Kurz darauf rücken zahlreiche Einsatzfahrzeuge an, über dem Wohngebiet kreist ein Hubschrauber, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen.

    Nach ersten Informationen kommt es in einem Mehrfamilienhaus zu einer Explosion, die die Fassade sichtbar beschädigt. Die Polizei bestätigt den Vorfall noch in den frühen Morgenstunden und spricht von einem laufenden Einsatz in einem Wohngebiet. Schon wenige Minuten danach verbreiten sich erste Fotos und Eindrücke in sozialen Netzwerken, während viele Anwohner weiter verunsichert am Fenster stehen.

    Wohngebiet von lautem Knall aufgeschreckt

    Mehrere Anwohner berichten, dass sie von einem plötzlich einsetzenden, sehr lauten Knall aus dem Schlaf gerissen wurden. Viele greifen instinktiv zu Handy oder Festnetztelefon und informieren die Einsatzleitstellen. Die Straße füllt sich rasch mit Blaulicht, während die Kräfte von Polizei und Rettungsdienst das Gebiet anfahren und sich Zug um Zug vorarbeiten.

    Während der Hubschrauber über dem Wohngebiet kreist, sichern Einsatzkräfte den Bereich rund um das betroffene Haus ab. Anwohner, die vor die Tür treten, werden gebeten, Abstand zu halten und Zufahrten für weitere Fahrzeuge freizulassen. Trotz der angespannten Situation bleibt die Lage geordnet, weil die Kräfte vor Ort klar und deutlich kommunizieren.

    Polizei bestätigt Explosion – Ursache noch unklar

    Ein Sprecher der Polizei bestätigt am Morgen: In einem Wohngebäude hat es eine Explosion gegeben. Zum aktuellen Zeitpunkt ist noch nicht klar, wodurch der Knall ausgelöst wurde und welches konkrete Geschehen dahintersteckt. Spekulationen über mögliche Ursachen machen zwar schnell die Runde, doch die Ermittler halten sich bewusst zurück und verweisen auf laufende Untersuchungen.

    Wichtig ist zunächst eine gute Nachricht: Nach den bisherigen Erkenntnissen wird niemand verletzt. Rettungskräfte kontrollieren betroffene Bereiche und halten sich in Bereitschaft, finden aber keine Verletzten. Parallel beginnen Spezialisten der Polizei, Spuren zu sichern und den Schaden am Gebäude genau zu dokumentieren.

    Ermittlungen laufen – Behörden bleiben ansprechbar

    Solche nächtlichen Explosionen verunsichern viele Menschen in der Umgebung, besonders in dicht bebauten Wohngebieten. Umso wichtiger sind verlässliche Informationen der zuständigen Stellen. Hinweise und aktuelle Meldungen rund um größere Einsätze veröffentlicht die Polizei Düsseldorf regelmäßig auf ihren offiziellen Kanälen. Dort informieren die Behörden auch darüber, an wen sich Zeugen wenden sollen.

    Auch die Feuerwehr Düsseldorf berichtet fortlaufend über Einsätze im Stadtgebiet und gibt praktische Hinweise zum richtigen Verhalten in Gefahrensituationen. Für die Menschen vor Ort zählt an diesem Morgen vor allem eines: Klarheit darüber, wie es zu der Explosion kommen konnte und ob weitere Gefahren drohen. Bis belastbare Ergebnisse vorliegen, laufen die Ermittlungen im Hintergrund weiter.

    Wer sich für weitere Hintergründe zu größeren Ereignissen in der Landeshauptstadt interessiert, findet auf unserem Portal bereits zahlreiche Beiträge zu dramatischen Vorfällen in Düsseldorf – etwa zum Polizeieinsatz mit Schüssen auf einen bewaffneten Mann, zum schweren Zwischenfall beim Feuerwerk auf der Rheinkirmes, als ein Feuerwerkskörper in eine Menschenmenge flog, oder zum verheerenden Brand an einem Kiosk, bei dem ein Kiosk in Düsseldorf explodierte und mehrere Menschen starben.

  • Five Guys steht in Deutschland vor dem Aus

    Five Guys steht in Deutschland vor dem Aus

    Five Guys in Deutschland vor dem Aus: Millionenverluste setzen Kette stark unter Druck

    Five Guys in Deutschland vor dem Aus: Millionenverluste, Warnungen der Prüfer und ein möglicher Verkauf verunsichern Gäste.

    Five Guys in Deutschland steht stark unter Druck. Die Burgerkette sammelt seit 2017 hohe Verluste. Inzwischen sollen sich rund 60 Millionen Euro angesammelt haben. Obwohl viele Gäste die Marke feiern, reicht der Umsatz nicht aus, um die Kosten zu stemmen. Deshalb wächst die Sorge, dass Five Guys in Deutschland vor dem Aus steht.

    Seit 2017 schreibt die Kette hohe Verluste

    Five Guys startete 2017 mit viel Euphorie in Deutschland. Das Konzept galt damals als frischer US-Import. Viele Gäste mochten die großen Portionen und die frei wählbaren Toppings. Doch wirtschaftlich blieb der Erfolg aus. Jahr für Jahr stiegen die Verluste. Allein 2023 kamen laut Berichten rund 7,5 Millionen Euro hinzu.

    Hohe Mieten, steigende Löhne und teure Lebensmittel erhöhen den Druck zusätzlich. Besonders Innenstadtlagen kosten viel Geld. Gleichzeitig wächst die Konkurrenz. Neue Burgerkonzepte setzen auf regionale Zutaten, digitale Prozesse oder niedrigere Preise. Five Guys kämpft deshalb auf einem Markt, der sich ständig verändert.

    Wirtschaftsprüfer schlagen Alarm

    Wirtschaftsprüfer weisen inzwischen auf eine deutliche Unsicherheit hin. Sie stellen infrage, ob Five Guys das Deutschlandgeschäft in dieser Form weiterführen kann. Diese Einschätzung zeigt, wie ernst die Lage ist. Normalerweise arbeiten große Ketten stabil. Wenn ein Unternehmen trotz hoher Bekanntheit dauerhaft Verluste schreibt, droht eine grundlegende Krise.

    Branchenexperten sprechen inzwischen offen von einem möglichen Scheitern. Sie bewerten die Zahlen klar und sehen ein Konzept, das in Deutschland nicht genug Ertrag bringt. Ein dauerhafter Millionenverlust gilt in der Systemgastronomie als großes Warnsignal.

    Verkauf des Europageschäfts wird geprüft

    Laut Berichten sucht der britische Eigentümer bereits nach einem Käufer für große Teile des Europageschäfts. Dieser Schritt zeigt, dass die Probleme nicht nur Deutschland betreffen. Ein Verkauf könnte neue Chancen bringen. Ein neuer Investor könnte Kapital und frische Ideen einführen. Gleichzeitig drohen harte Einschnitte. Weniger rentable Märkte stehen möglicherweise vor dem Rückzug.

    Wie viele Standorte betroffen wären, ist offen. Klar ist jedoch: Die Unsicherheit wächst. Die Entwicklung betrifft zahlreiche Arbeitsplätze in den Restaurants und in der Verwaltung. Gäste fragen sich inzwischen, ob sie ihre Burger in Zukunft noch bei Five Guys bekommen können.

    Welche Folgen Gäste in Deutschland spüren könnten

    Die Lage bleibt kritisch. Ohne einen starken Rettungsplan steht Five Guys in Deutschland vor dem Aus. Mehrere Szenarien sind möglich. Ein neuer Investor könnte das Konzept umbauen. Die Kette könnte einzelne Standorte schließen. Im schlimmsten Fall zieht sich Five Guys komplett zurück. Bis zu einer Entscheidung bleiben die Restaurants geöffnet, doch die wirtschaftliche Last steigt weiter.

    Ein Rückzug würde die Burgerlandschaft verändern. Viele Gäste mögen die frischen Zutaten und die individuellen Kombinationen. Sollte die Kette verschwinden, würden andere Marken die frei werdenden Flächen nutzen. Der Konkurrenzkampf in den Innenstädten würde weiter zunehmen.

    Weitere Entwicklungen und Nachrichten aus Deutschland findest du unter Deutschland sowie auf der Startseite. Auch aktuelle Polizeimeldungen erscheinen regelmäßig unter News.

  • Auffahrunfall in Mettmann fordert 3 Verletzte

    Auffahrunfall in Mettmann fordert 3 Verletzte

    Verkehrsunfall in Mettmann Nordstraße

    Am Mittwoch, 22. Oktober 2025, ereignete sich in Mettmann ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Leichtverletzten.

    Die Polizei Mettmann berichtete, dass sich der Unfall gegen 11:30 Uhr auf der Nordstraße in Höhe der Hausnummer 37 ereignete.

    Unfallhergang auf der Nordstraße

    Eine 52-jährige Düsseldorferin fuhr mit ihrem VW Touran in Richtung Berliner Straße.

    Als sie an einer Engstelle abbremsen wollte, um einem entgegenkommenden Fahrzeug das Passieren zu ermöglichen, bemerkte eine 18-jährige Fahranfängerin aus Lohne die Situation zu spät. Sie fuhr mit ihrem Toyota Aygo auf den VW auf.

    Durch den Aufprall erlitt die 49-jährige Beifahrerin im VW leichte Verletzungen.

    Auch die junge Toyota-Fahrerin sowie ihre Beifahrerin verletzten sich leicht. Die VW-Fahrerin selbst blieb unverletzt. Alle drei Verletzten kamen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.

    Polizei und Rettungskräfte im Einsatz

    Rettungskräfte und Polizeibeamte waren schnell vor Ort. Während der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Nordstraße in beide Richtungen, um die Bergungsarbeiten sicher durchzuführen. Der Verkehr wurde währenddessen umgeleitet.

    Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 13.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach Abschluss der Maßnahmen gab die Polizei die Fahrbahn wieder frei.

    Hinweis der Polizei Mettmann

    Die Polizei weist erneut darauf hin, dass ausreichender Sicherheitsabstand im Stadtverkehr lebenswichtig ist. Bereits ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann schwere Folgen haben. Weitere Informationen zu Verkehrsunfällen und Präventionsmaßnahmen bietet die Polizei NRW.

    Weitere regionale Polizeimeldungen finden Sie auf blaulichtmyk.de/news/ und blaulichtmyk.de/verkehr/.

  • Polizei sucht vermisste 13-jährien – Öffentlichkeitsfahndung gestartet

    Polizei sucht vermisste 13-jährien – Öffentlichkeitsfahndung gestartet

    Fahndungsrückahme zur vermissten 13-jährien 

    Die Öffentlichkeitsfahndung nach der seit Montag vermissten 13-jährigen aus Mönchengladbach wird hiermit zurückgenommen.

    Ihr Aufenthaltsort konnte inzwischen ermittelt und das Mädchen von Einsatzkräften angetroffen werden. Die 13-Jährige wurde einem sorgeberechtigten Elternteil übergeben.

    Wir bitten die Öffentlichkeit, im Rahmen der Fahndung verbreitete Fotos und personenbezogene Daten nicht weiter zu teilen und diese zu löschen und danken für die Mithilfe.

    Polizei bittet um Mithilfe bei Suche nach Fiona Fee S.

    Seit Montagnachmittag, dem 22. September, gilt die 13-jährige Fiona Fee S. aus Mönchengladbach als vermisst. Das Mädchen verließ das Elternhaus, um sich mit einer Freundin zu treffen, kehrte jedoch nicht wie vereinbart gegen 18 Uhr zurück. Alle bisherigen polizeilichen Maßnahmen führten bislang nicht zum Auffinden der Jugendlichen. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe.

    Letzter bekannter Aufenthalt

    Ermittlungen ergaben, dass Fiona in Düsseldorf mit Freunden unterwegs gewesen sein soll. Dort könnte sie sich auch weiterhin aufhalten. Seit ihrem Verschwinden ist die 13-Jährige telefonisch nicht erreichbar.

    Beschreibung der Vermissten

    Beim letzten Kontakt trug Fiona eine graue Jacke und schwarz-weiße Schuhe. Auffällig ist ihr stark geschminktes Erscheinungsbild mit aufgeklebten Wimpern. Ihre brustlangen, dunkelblonden Haare sind ebenfalls ein markantes Merkmal.

    Ein aktuelles Foto der Vermissten ist im Fahndungsportal der Polizei NRW verfügbar.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Polizei stellt folgende Frage an die Öffentlichkeit: Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort der vermissten Fiona Fee S. machen? Jede Beobachtung kann entscheidend sein. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen.

    Weitere aktuelle Meldungen finden Sie auch unter News und Fahndungen.

    Öffentlichkeitsfahndung bleibt aktiv

    Solange das Mädchen nicht gefunden ist, setzt die Polizei ihre Fahndung nach Fiona Fee S. fort. Die Bevölkerung spielt dabei eine wichtige Rolle. Jede Information, die zur Aufklärung beiträgt, unterstützt die Ermittler erheblich.

  • Straßenbahn kollidiert mit LKW – 5 Personen verletzt

    Straßenbahn kollidiert mit LKW – 5 Personen verletzt

    Straßenbahn kollidiert mit LKW 

    Neuss

    Am 22.07.2025 kollidierte gegen 14:30 Uhr kurz hinter der Haltestelle “Am Kaiser” eine aus
    Düsseldorf kommende Straßenbahn mit einem Lkw.

    Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle, brachten die Passagiere aus der Bahn auf den Gehweg und unterstützten den Rettungsdienst und den Notarzt bei der Sichtung der Verletzten.

    Von den rund 35 Passagieren erlitten fünf Verletzungen, zwei von ihnen mussten in ein
    Krankenhaus transportiert
    werden.

    Nach rund einer Stunde konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

  • Durchsuchungen und Festnahme wegen Terrorverdachts in NRW

    Durchsuchungen und Festnahme wegen Terrorverdachts in NRW

    Ermittlungsverfahrens wegen gewerbsmäßigen Betruges und Terrorismusfinanzierung

    Essen

    Das Polizeipräsidium Essen führt unter Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf ein umfangreiches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betruges.

    Im Rahmen dieses Ermittlungsverfahrens ergaben sich Hinweise darauf, dass die durch die Betrugstaten erlangten Vermögenswerte der Finanzierung eines islamistisch-terroristisch motivierten Anschlags dienen sollten.

    Um die weitere Planung und Umsetzung dieser Tat zu verhindern sowie den Sachverhalt weiter aufzuklären, wurden heute (9. Juli) in den frühen Morgenstunden Durchsuchungsmaßnahmen bei den Beschuldigten in Essen und Dortmund durchgeführt und ein 27-jähriger Mann mit bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit durch Spezialeinsatzkräfte vorläufig festgenommen.

    Zudem wurden Durchsuchungsmaßnahmen bei dritten Personen, die derzeit als Zeugen geführt werden, zwecks Beschlagnahme von Beweismitteln durchgeführt.

    Insgesamt wurden zeitgleich sechs Objekte in den Städten Essen, Dortmund, Düsseldorf und Soest durchsucht. Aktuell dauern die polizeilichen Maßnahmen noch an.

    Darüberhinausgehende Informationen können auf Grund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht erteilt werden.

  • 22-jähriger aus Andernach vermisst – Polizei bittet um Hinweise

    22-jähriger aus Andernach vermisst – Polizei bittet um Hinweise

    Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem 22-Jährigen aus Andernach erledigt!

    Bezugnehmend auf unsere gestrige Meldung teilen wir mit, dass der Vermisste im Bereich Remagen angetroffen wurde. Die Fahndung wird somit zurückgenommen. Vielen Dank für die Unterstützung!

    22-jähriger Samson Carden M. aus Andernach vermisst – Polizei bittet um Hinweise

    Andernach

    Seit dem 28.06.2025 gegen 19.20 Uhr wird der 22-jährige Samson Carden M. vermisst. Zuletzt gesehen wurde er in Andernach. Er könnte sich in einer hilflosen Lage befinden.

    Es ist möglich, dass er sich im Raum Düsseldorf aufhält.

    Personenbeschreibung:

       - ca. 175 cm groß
       - blau-graue Augen
       - rot-braune Haare / Bart
       - bekleidet mit kurzer, schwarzer Hose, schwarze Daunenweste, 
         weißes U-Hemd, vermutlich weiße Sneaker, schwarze Basecap (alles
         sehr verdreckt/schmutzig)

    Ein Foto des Vermissten ist in unserem Fahndungsportal einsehbar: https://s.rlp.de/Vjlreix

    Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Koblenz unter 0261 92156390.

  • Düsseldorf-Altstadt Kontrollen in der Waffenverbotszone – Mehr als 8.000 Personen kontrolliert

    Düsseldorf-Altstadt Kontrollen in der Waffenverbotszone – Mehr als 8.000 Personen kontrolliert

    Im Rahmen eines erneuten behördenübergreifenden Einsatzes zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität und Durchsetzung der Waffenverbotszone kontrollierten Dutzende Polizistinnen und Polizisten am Freitag, dem 13. Juni, bis in die späte Nacht in der Düsseldorfer Altstadt bei Schwerpunktkontrollen zahlreiche Besucher “der längsten Theke der Welt.”

    Unter anderem wurden nahezu alle über die U-Bahn-Aufgänge am Bolker Stern einströmenden Personen angesprochen, oberflächlich abgetastet und mitgeführte Taschen und Rucksäcke in Augenschein genommen.
    Bei konkreten Verdachtsfällen erfolgten Durchsuchungen in Durchsuchungszelten. So wurden in der Nacht von Freitag (13. Juni) auf Samstag (14. Juni) über 8.700 Personen kontrolliert.

    Hier das Ergebnis inklusive des allgemeinen Altstadteinsatzes:

    Sichergestellt wurden: 15 Messer und zwei Reizstoffsprühgeräte nach der Waffenverbotszonenverordnung und nach dem Waffengesetz. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Messer mit kurzen Klingenlängen wie “Schweizer Taschenmesser” oder “Multiwerkzeuge”.

    37 Platzverweise und vier Ingewahrsamnahmen wurden von den Einsatzkräften ausgesprochen. “Das Einsatzaufkommen war überschaubar, die Stimmung unter den Besuchern größtenteils friedlich und ausgelassen. Nach 01:00 Uhr kam es vereinzelt zu Streitigkeiten.

    Aggressives Verhalten konnte im überwiegenden Teil der Fälle durch die Einsatzteams niederschwellig und schnell “entschärft” werden,” so die Einsatzleitung in der Polizeiinspektion  Düsseldorf Mitte.

  • Mit dem Spielzeuggewehr durch den Zoll

    Mit dem Spielzeuggewehr durch den Zoll

    Täuschend echte Softair Kalaschnikow führt zu Ärger beim Zoll

    Düsseldorf

    Der Zoll am Düsseldorfer Flughafen ist den Fund von Waffen gewohnt. Seien es Schlagringe, Springmesser oder Würgehölzer.

    Doch auch die Beamten trauten zuerst ihren Augen nicht, als sie im Röntgengerät die Umrisse
    eines Sturmgewehres im Gepäck einer Reisenden sahen.

    Die 39-jährige ukrainische Staatsangehörige reiste am 28.05.2025 aus der Republik Moldau
    nach Düsseldorf ein, wo sie von den Zöllnern angehalten und zur Gepäckkontrolle gebeten
    wurde.

    Beim scannen ihres Gepäcks konnten die Beamten dann einen Gegenstand feststellen, der augenscheinlich eine Schusswaffe darstellte. Die Reisende wurde zur Rede gestellt und gab an, dass es sich bei der Waffe lediglich um ein Spielzeug handele, welches sie als Geschenk für ihren Sohn mitbringe.

    Bei der anschließenden Kontrolle stelle sich dann heraus, dass es sich im vorliegenden Fall tatsächlich um eine Softair Waffe im Stil des Sturmgewehrs “Kalaschnikow” handelte. Diese war dem Original aber täuschend echt nachgebildet und auf den ersten Blick nicht als Spielzeug zur erkennen.

    Da die Softair nicht dem Waffengesetz unterliegt und im öffentlichen Raum lediglich nicht geführt werden darf, konnte die Frau ihre Reise – samt Spielzeugwaffe wieder fortsetzen.

    Die Zöllner wiesen sie aber deutlich darauf hin, gerade im Hinblick auf die Verwechslungsgefahr, dass auch ein vermeintliches Spielzeug zu großem Ärger führen kann, gerade wenn nicht erkennbar ist, dass es sich eben um ein solches handelt.

  • Drogengeschäfte aus dem Hotelzimmer heraus?

    Drogengeschäfte aus dem Hotelzimmer heraus?

    Tatverdächtiger festgenommen – Betäubungsmittel, Bargeld und Pistole sichergestellt – Untersuchungshaft

    Düsseldorf

    Am Samstag um die Mittagszeit nahmen Polizisten der Wache Mörsenbroich einen mutmaßlichen Drogendealer in seinem Hotelzimmer fest.

    Er hatte dort augenscheinlich Betäubungsmittel im großen Stil zum Weiterverkauf gelagert.
    Ein Fehler wurde ihm zum Verhängnis: Er hatte seine Aufenthaltsverlängerung nicht dem Hotel mitgeteilt. Ein Richter ordnete Untersuchungshaft an.

    Hotelmitarbeiter reagieren vorbildlich – Polizei wird alarmiert

    Um 12:00 Uhr sollte ein 22-jähriger Düsseldorfer aus einem Zimmer eines Hotels in Pempelfort auschecken.

    Da er dies nicht tat, betraten Reinigungskräfte dieses und staunten nicht schlecht, als sie eine größere Menge Marihuana vorfanden. Sie verließen umgehend das Zimmer, informierten einen Hotelmitarbeiter, der wiederum vorbildlich die Polizei verständigte.

    In Begleitung der Beamten betrat der Hotelmitarbeiter das Zimmer im 13. Stock, da auf Klopfen nicht geöffnet wurde.

    Skurrile Szene auf dem Balkon – Festnahme des Tatverdächtigen

    Auf dem Balkon zeigte sich ein skurriles Bild:

    Der Düsseldorfer lag dort in einer Badewanne mit zwei Mobiltelefonen in den Händen.
    Wahrscheinlich erstaunt über den unerwarteten Besuch, warf er diese kurzerhand über das Balkongeländer.

    Durchsuchung bringt umfangreiche Drogenfunde ans Licht

    Nach Einholung eines Durchsuchungsbeschlusses konnten im Hotelzimmer knapp über ein Kilogramm Haschisch, circa 600 Gramm Marihuana und fast 14 Gramm Kokain gefunden werden. Neben diversen Verpackungsmaterialien und einer Feinwaage kamen noch 930 Tilidin-Tabletten, eine geladene Pfefferspray-Pistole und rund 11.000 Euro Bargeld hinzu. Die beiden Mobiltelefone hatten glücklicherweise keine Passanten getroffen und konnten ebenfalls sichergestellt werden.

    Richter ordnet Untersuchungshaft an – Ermittlungen dauern an

    Der wegen ähnlich gelagerter Delikte polizeibekannte Deutsche wurde festgenommen und einem Richter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen dauern an.

  • Schwerer Verkehrsunfall auf der A52 bei Niederkrüchten – Mann lebensgefährlich verletzt

    Schwerer Verkehrsunfall auf der A52 bei Niederkrüchten – Mann lebensgefährlich verletzt

    Schwerer Verkehrsunfall auf der A 52 bei Niederkrüchten – Fahrer erleidet lebensgefährliche Verletzungen

    Düsseldorf

    Am Dienstagmorgen kam es auf der Autobahn A52 bei Niederkrüchten zu einem schweren Verkehrsunfall.

    Ein Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

    Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus.

    Kastenwagen prallt gegen Pfeiler eines Verkehrsschildes

    Gegen 7:30 Uhr fuhr ein 22-jähriger Mann aus der niederländischen Provinz Limburg mit seinem Peugeot Bipper. Er war in Fahrtrichtung Mönchengladbach unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Elmpt und Niederkrüchten verlor er in einer Linkskurve die Kontrolle. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend kollidierte der Kastenwagen frontal mit einem Verkehrsschildpfeiler.

    Lebensgefahr – Rettungshubschrauber im Einsatz

    Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer schwer verletzt. Ein alarmierter Rettungshubschrauber landete auf der Autobahn. Die A52 wurde dafür kurzzeitig in beide Richtungen voll gesperrt.

    Der Verletzte wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus geflogen.

    Polizei sichert Spuren – Verkehrsbehinderungen bis zum Mittag

    Spezialisten des Verkehrsunfallaufnahmeteams der Polizei übernahmen die Spurensicherung.

    Die Arbeiten vor Ort dauern voraussichtlich bis 12:30 Uhr an.

    Der Verkehr in Richtung Mönchengladbach wird derzeit an der Anschlussstelle Elmpt abgeleitet.

    Autofahrer sollten den Bereich großräumig umfahren.

  • Gewässerverunreinigung am Zollhafen

    Gewässerverunreinigung am Zollhafen

    Gewässerverunreinigung am Zollhafen

    Duisburg

    Sonntagnachmittag (20. April, 15:15 Uhr) rief ein Besucher des Düsseldorfer Rheinturms bei der Wasserschutzpolizei Düsseldorf an.

    Er berichtete, dass er von der Aussichtsplattform einen schimmernden Film im Zollhafen entdeckt habe. Die Substanz, bei der es sich nach ersten Erkenntnissen um Diesel oder Öl handelte, hatte sich schon über eine große Wasserfläche des Hafens verteilt.

    Zur besseren Ermittlung wurde neben der Feuerwehr Düsseldorf noch ein Hubschrauber der Fliegerstaffel angefordert. Die Ausdehnung der Verunreinigung hatte sich von der Einfahrt des Zollhafens bis zum Beckenende gezogen.

    Sie umfasste auch die Wasserflächen zwischen den Steganlagen und die Boxen der Liegeplätze.
    Ein Verursacher ließ sich aus der Luft nicht feststellen.

    Die Feuerwehr und eine Vertreterin des Umweltamtes nutzten zur Eindämmung Ölschlängel, die vor der Hafenbeckeneinfahrt ausgelegt worden sind.

    Die durchgehende Schiffsfahrt wurde durch die Maßnahmen nicht beeinträchtigt. Die
    Wasserschutzpolizei hat eine Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und die weiteren
    Ermittlungen übernommen.

  • Polizei hebt Drogenversteck in Supermarkt aus

    Polizei hebt Drogenversteck in Supermarkt aus

    Polizei hebt Drogenversteck in Supermarkt aus – Dealer festgenommen – Ermittlungsrichter

    Düsseldorf

    Der Polizei ist gestern Nachmittag ein Dealer ins Netz gegangen, der seine Drogenvorräte ganz nonchalant in einem Supermarkt versteckt hatte. Er wird noch heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

    Am späten Nachmittag fiel Zivilbeamten der Polizeiinspektion Mitte ein Mann auf, der am
    Konrad-Adenauer-Platz verschiedene Personen ansprach und diesen augenscheinlich Betäubungsmittel anbot.

    Die Polizisten observierten den 28-jährigen Algerier und konnten beobachten,
    wie er mehreren Menschen dann auch mutmaßlich Drogen verkaufte.

    Als der Tatverdächtige sich in einen nahen Supermarkt begab und dort an den Schließfächern,
    die eigentlich für Kunden und deren Taschen vorgesehen sind, hantierte, unterzogen die Beamten den Mann einer Kontrolle.

    Es kam heraus, dass der 28-Jährige das Schließfach als Vorratsbunker für Cannabis benutzt hat. Die Polizisten fanden hier ein knappes Kilogramm. Darüber hinaus hatte der Dealer einen niedrigen vierstelligen Bargeldbetrag bei sich.

    Wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Cannabis in einer nicht geringen Menge wird der Mann noch heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.