Schlagwort: Erpressung

  • Hemer: Sextortion nach Datingplattform: Polizei warnt vor Erpressung mit intimen Bildern

    Hemer: Sextortion nach Datingplattform: Polizei warnt vor Erpressung mit intimen Bildern

    Sextortion-Fall angezeigt

    Ein Fall aus Hemer zeigt, wie schnell ein vermeintlich harmloser Kontakt über eine Datingplattform in eine ernste Bedrohung umschlagen kann. Ein Anfang-30-Jähriger geriet nach einem Chat mit einer angeblich netten Bekanntschaft in eine Erpressungssituation. Zunächst tauschte er über einen Messenger anzügliche Bilder aus. Kurz darauf folgte die Forderung nach Geld. Gleichzeitig drohte die unbekannte Person damit, die privaten Aufnahmen zu veröffentlichen.

    Der Mann aus Hemer reagierte richtig. Er ging auf die Forderungen nicht ein, schaltete die Polizei ein und brach den Kontakt sofort ab. Genau dieses Verhalten kann in solchen Fällen entscheidend sein. Denn bei Sextortion nach Datingplattformen setzen Täter gezielt auf Angst, Scham und Zeitdruck. Sie versuchen, Betroffene unter Druck zu setzen und zu schnellen Zahlungen zu bewegen.

    Polizei rät bei Sextortion nach Datingplattformen klar zur Anzeige

    Die Polizei macht deutlich, dass solche Erpressungsversuche immer wieder auftreten. Wer betroffen ist, sollte den Vorfall anzeigen und die Kommunikation mit den Tätern konsequent beenden. Das Bezahlen der geforderten Summe löst das Problem in vielen Fällen nicht. Stattdessen folgen oft weitere Forderungen. Für Betroffene steigt damit nicht nur der finanzielle Schaden. Auch der psychische Druck nimmt häufig weiter zu.

    Sextortion nach Datingplattformen bleibt deshalb ein ernstes Thema im Bereich digitaler Kriminalität. Täter nutzen gezielt persönliche Bilder, um Menschen einzuschüchtern. Gerade auf Datingplattformen und in Messenger-Diensten entstehen schnell Kontakte, die zunächst vertrauenswürdig wirken. Genau dieses Vertrauen missbrauchen Kriminelle anschließend.

    Private Bilder nur mit größter Vorsicht verschicken

    Die Polizei rät grundsätzlich zu großer Wachsamkeit beim Versand privater oder intimer Bilder. Wer solche Aufnahmen verschickt, gibt einen Teil der Kontrolle aus der Hand. Selbst wenn der Kontakt zunächst sympathisch und glaubwürdig erscheint, lässt sich nie sicher ausschließen, wer tatsächlich hinter einem Profil steckt. Schon wenige Nachrichten können ausreichen, damit Täter Druckmittel aufbauen.

    Wichtig ist deshalb, Auffälligkeiten früh ernst zu nehmen. Dazu zählen plötzliches Drängen auf intime Inhalte, schnelle Wechsel auf Messenger-Dienste oder direkte Forderungen nach Bildern. Kommt es anschließend zu Drohungen, sollten Betroffene Beweise sichern, Screenshots anfertigen, keine Zahlungen leisten und sofort die Polizei informieren.

    So sollten Betroffene jetzt handeln

    Wer Opfer von Sextortion wird, sollte Ruhe bewahren und überlegt handeln. Der wichtigste Schritt besteht darin, nicht auf die Erpressung einzugehen. Danach sollten alle Nachrichten, Profile, Benutzernamen und Zahlungsforderungen dokumentiert werden. Anschließend empfiehlt sich der direkte Kontakt zur Polizei. Ebenso sinnvoll bleibt es, den Kontakt zu blockieren und die jeweiligen Plattformen über den Vorfall zu informieren.

    Der aktuelle Fall aus Hemer zeigt deutlich: Wachsamkeit, schnelles Handeln und eine Anzeige bei der Polizei können helfen, den Druck der Täter zu durchbrechen und weitere Schäden zu begrenzen.

    Mehr aktuelle Meldungen findest Du auch in unseren Rubriken Deutschland, Bremen und Verkehr.

    Hilfreiche Informationen zum Thema bietet außerdem die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Köln: SEK stürmt Wohnung – Mutmaßlicher Erpresser (28) und vier Komplizen festgenommen

    Köln: SEK stürmt Wohnung – Mutmaßlicher Erpresser (28) und vier Komplizen festgenommen

    SEK Einsatz in Köln – Fünf Männer nach mutmaßlicher Erpressung festgenommen

    In Köln ist es in der Nacht zu Freitag (13. Februar) zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Spezialeinheiten der Polizei nahmen in einer Wohnung im Stadtteil Volkhoven/Weiler einen mutmaßlichen Erpresser (28) sowie vier weitere beteiligte Männer (30, 32, 35, 39) vorläufig fest. Bei dem Zugriff wurde nach Angaben der Polizei niemand verletzt.

    Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Erpressung, Freiheitsberaubung und Bedrohung. Im Mittelpunkt steht ein 28-jähriger Mann, dem die Ermittler vorwerfen, am Montag (9. Februar) eine Frau (25) über mehrere Stunden gegen ihren Willen in einem Hotel festgehalten zu haben. Ziel soll es gewesen sein, einen fünfstelligen Geldbetrag zu erpressen.

    Frau konnte sich befreien und das Hotel verlassen

    Nach bisherigen Erkenntnissen gelang es der 25-Jährigen, sich unter einem Vorwand aus der Situation zu lösen. Sie konnte das Hotel verlassen und sich in Sicherheit bringen. Die Polizei leitete daraufhin umfangreiche Ermittlungen ein.

    Die Beamten gehen aktuell davon aus, dass der Tatverdächtige die Geldforderung auch nach dem Vorfall weiter aufrechterhielt. Dabei soll er die Frau gemeinsam mit vier weiteren Männern massiv bedroht und eingeschüchtert haben.

    Bedrohung mit Schusswaffen und Messern

    Wie die Polizei mitteilt, sollen die fünf Männer die 25-Jährige mit Schusswaffen und Messern bedroht haben. Die Ermittler sehen darin einen besonders schwerwiegenden Vorwurf, da die Tat nicht nur auf psychischen Druck setzte, sondern auch konkrete Gewaltmittel im Raum standen.

    Der Fall zeigt erneut, wie schnell aus einer finanziellen Forderung eine gefährliche Eskalation entstehen kann. Gerade die Kombination aus Freiheitsberaubung, Drohungen und dem Einsatz von Waffen erhöht die Brisanz der Ermittlungen deutlich.

    Durchsuchung in Köln: Langwaffen, Bajonette, Munition und Drogen gefunden

    Intensive Ermittlungen führten die Einsatzkräfte schließlich zu einer Wohnung im Kölner Norden. Dort griffen die Spezialeinheiten in der Nacht zu Freitag zu. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten Kriminalbeamte zwei Langwaffen, drei Bajonette sowie Munition sicher. Zusätzlich fanden die Einsatzkräfte Betäubungsmittel und mehrere Mobiltelefone.

    Die sichergestellten Gegenstände sollen nun kriminaltechnisch ausgewertet werden. Dabei prüfen die Ermittler unter anderem, ob die Waffen in Zusammenhang mit weiteren Straftaten stehen oder ob es Hinweise auf weitere Beteiligte gibt.

    Haftbefehl lag bereits vor

    Besonders brisant: Gegen den 28-Jährigen lag bereits ein Haftbefehl aus dem Kreis Kleve vor. Deshalb soll er noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Ob auch gegen die vier weiteren Männer Haftgründe vorliegen, klären die Ermittler aktuell.

    Ermittlungen laufen weiter

    Die Polizei arbeitet derzeit an der vollständigen Aufklärung der Hintergründe und Tatbeteiligungen. Auch die genaue Rolle der vier weiteren Männer bleibt Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Weitere Informationen sollen folgen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

    Mehr aktuelle Polizeimeldungen aus Köln und Umgebung findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland.

    Offizielle Hinweise und Informationen findest Du bei den zuständigen Behörden, zum Beispiel bei der Polizei NRW sowie bei der Justiz NRW.

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  • Pornhub wird erpresst

    Pornhub wird erpresst

    Pornhub Nutzerdaten Erpressung: Hacker drohen mit Leak von Millionen Datensätzen

    Pornhub wird erpresst

    Eine neue Pornhub Nutzerdaten Erpressung sorgt für Aufsehen. Cyberkriminelle behaupten, sie hätten massenhaft Nutzerdaten erbeutet. Außerdem drohen sie mit einer Veröffentlichung, falls kein Geld fließt. Solche Drohungen setzen Betroffene oft enorm unter Druck, und genau darauf zielen die Täter ab.

    Was die Täter behaupten

    Nach Medienberichten soll eine bekannte Hackergruppe hinter dem Angriff stehen. Sie spricht von einem Datensatz in sehr großer Größenordnung. Genannt werden dabei unter anderem E-Mail-Adressen sowie technische Nutzungsdaten. Außerdem steht im Raum, dass auch Aktivitäten von zahlenden Accounts betroffen sein könnten. Wichtig bleibt jedoch: Täter übertreiben bei Erpressungen häufig, weil sie Angst erzeugen wollen.

    Datenklau über Drittanbieter als Risiko

    Bei Vorfällen dieser Art geht es nicht immer um einen direkten Einbruch in die Plattform selbst. Oft nutzen Dienste externe Anbieter für Analyse oder Auswertung. Genau dort entstehen zusätzliche Angriffsflächen, und deshalb raten Experten zu besonderer Vorsicht. Wenn Kriminelle an solche Daten gelangen, können sie sie für gezielte Betrugsversuche verwenden.

    Warum solche Daten so gefährlich sind

    Schon eine Kombination aus E-Mail-Adresse und Nutzungsverhalten reicht für sehr überzeugendes Phishing. Außerdem bauen Täter daraus Erpressungs-Mails, die wie „Beweise“ wirken sollen. Deshalb zählt bei einer Pornhub Nutzerdaten Erpressung vor allem eins: Ruhe bewahren, und dann konsequent absichern.

    So schützt Du Dich jetzt konkret

    Wenn Du dort jemals ein Konto genutzt hast, ändere vorsorglich Passwörter bei wichtigen Diensten. Nutze dabei ein einzigartiges Passwort, und aktiviere überall 2FA, wo es geht. Außerdem solltest Du bei verdächtigen E-Mails nie auf Links klicken. Und falls jemand Geld fordert, zahle nicht, sondern dokumentiere alles.

    • Prüfe Deine Postfächer auf neue, ungewöhnliche Mails und SMS.
    • Aktiviere Zwei-Faktor-Authentifizierung bei E-Mail und wichtigen Accounts.
    • Nutze einen Passwort-Manager und setze lange, einzigartige Passwörter.
    • Melde Erpressung und Phishing bei den zuständigen Stellen.

    Hilfreiche Hinweise findest Du auch bei offiziellen Stellen: BSI-Checkliste zu Phishing, bei Polizei-Beratung: Checkliste Phishing sowie bei der Verbraucherzentrale zu Erpressungs-Mails.

    Mehr Meldungen aus Deutschland liest Du in unserer Rubrik Deutschland. Aktuelle Fahndungen findest Du außerdem hier: Fahndung.

    Unterm Strich zeigt der Fall erneut, wie schnell sich digitale Erpressung zuspitzt. Und deshalb gilt bei jeder Pornhub Nutzerdaten Erpressung: schnell absichern, nichts bezahlen und Betrugsversuche melden. Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Sieben Jugendliche sollen Lehrerin missbraucht und Wohnung angezündet haben

    Sieben Jugendliche sollen Lehrerin missbraucht und Wohnung angezündet haben

    Schock-Prozess in Wien: Jugendliche sollen Lehrerin missbraucht und Wohnung angezündet haben

    In Wien sorgt ein erschütternder Fall für Entsetzen: Sieben Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren stehen derzeit vor dem Landgericht Wien. Die Anklage wiegt schwer – Missbrauch, Erpressung, Diebstahl und Brandstiftung. Ihr Opfer: eine 28-jährige Lehrerin, die durch die Taten schwer traumatisiert wurde.

    Der Beginn einer fatalen Beziehung

    Im April 2024 begann laut Anklage ein zunächst einvernehmliches Verhältnis zwischen der Lehrerin und einem ehemaligen Schüler. Da der Jugendliche damals 16 Jahre alt war, blieb die Beziehung rechtlich unbedenklich. Doch der Schüler prahlte vor Freunden mit der Affäre – und löste damit eine Spirale aus Gewalt und Erpressung aus.

    Drohungen, Missbrauch und Erpressung

    Ab Mai 2024 suchten mehrere Jugendliche regelmäßig die Wohnung der Pädagogin auf. Sie gaben sich als Mitglieder einer kriminellen Gang aus, nutzten die Räume zum Drogenkonsum und sollen die Frau mehrfach missbraucht haben. Von mindestens einem Übergriff existieren laut Staatsanwaltschaft Fotos.

    Die Täter drohten der Lehrerin, ihre angeblichen „Partys“ mit Drogen und Sex an die Schulleitung zu melden, falls sie nicht bezahle. Die 28-Jährige musste den Jugendlichen demnach Taxifahrten, Zigaretten und Mahlzeiten finanzieren – aus Angst vor öffentlicher Bloßstellung.

    Brandanschlag und psychische Folgen

    Während die Lehrerin im Januar 2025 im Ausland war, sollen drei der Angeklagten in ihre Wohnung eingebrochen sein. Sie stahlen Wertgegenstände und legten anschließend Feuer. Die Wohnung brannte teilweise aus. Nur in Teilen gestanden die Jugendlichen die Diebstähle und den Brand.

    Ein psychiatrisches Gutachten bescheinigt dem Opfer eine posttraumatische Belastungsstörung und eine chronische Depression. Der Prozess vor dem Wiener Landgericht läuft noch bis zum 20. Oktober – aus Opferschutzgründen weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

    Hintergrund: Ermittlungen und Haft

    Die Hauptangeklagten – ein Iraker (15), ein Rumäne (17) und ein Afghane (15) – sitzen in Untersuchungshaft. Sie bestreiten die Vorwürfe und sprechen laut ihren Verteidigern von „einvernehmlichen Kontakten“. Die Staatsanwaltschaft hält dem detaillierte Beweise und Zeugenaussagen entgegen.

    Weitere Nachrichten aus Österreich findest du unter BlaulichtMYK Deutschland oder in der Rubrik News. Auch aktuelle Fahndungen sind dort abrufbar.

  • Überfall auf Tankstelle

    Überfall auf Tankstelle

    Überfall auf Tankstelle

    Mainz – Gonsenheim

    Am 15.10.24 gegen 19:45 Uhr kam es zu einer schweren räuberischen Erpressung zum Nachteil einer Tankstelle in der Kurt-Schumacher-Straße in Mainz-Gonsenheim.

    Ein bislang unbekannter Täter betrat mit einem Messer in der Hand die Tankstelle und forderte gegenüber dem Personal, die Herausgabe von Bargeld. Nachdem der Täter eine bislang unbekannte Menge an Geld erbeutete, flüchtete er in unbekannte Richtung.

    Der Täter trug eine schwarze Plastikmaske und eine Brille. Es soll sich vermutlich um einen Jugendlichen oder Heranwachsenden handeln. Zudem trug er bei der Tatausführung eine blaue Weste mit einem großen “M” auf dem Rücken, sowie eine verwaschene Jeans.

    Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit dem Gemeinsamen Sachgebiet Jugend unter der Rufnummer 06131/5861042 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pdmainz.hdr@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

  • Hagener wird mit Nacktbildern erpresst – Schützen Sie sich vor Sextortion

    Hagener wird mit Nacktbildern erpresst – Schützen Sie sich vor Sextortion

    Hagener wird mit Nacktbildern erpresst – Schützen Sie sich vor Sextortion

    Hagen

    Mit einer vermeintlichen Französin schrieb ein 37-Jähriger Hagener über die Social-Media-Plattform. Im Verlauf des schriftlichen Kontakts forderte sie ihn auf, ihr Nacktfotos zuzusenden. Der Hagener kam dem nach. Kurz darauf erhielt er ein Drohschreiben mit der Aufforderung Geld zu überweisen. Andernfalls würden die Fotos im Internet veröffentlicht werden. Der Mann kam der Zahlungsaufforderung nicht nach und verständigte die Polizei.

    Sextortion, eine gefährliche Form der Erpressung, basiert auf der Androhung, intime Bilder oder Videos einer Person zu veröffentlichen, um Geld oder weitere kompromittierende Inhalte zu erzwingen. Täter nutzen oft Social Media oder Dating-Plattformen, um Vertrauen aufzubauen und ihre Opfer zu sexuellen Handlungen vor der Kamera zu verleiten. Die Aufnahmen werden dann zur Erpressung verwendet. Seien Sie vorsichtig mit persönlichen oder intimen Inhalten im Internet – einmal geteilt, kann es schwer sein, die Kontrolle zurückzuerlangen. Vermeiden Sie es, mit unbekannten Personen intime Bilder oder Videos auszutauschen. Melden Sie sofort verdächtige Aktivitäten und blockieren Sie potenzielle Erpresser. Falls Sie betroffen sind, bleiben 

  • Mit Nacktbildern erpresst

    Mit Nacktbildern erpresst

    Mit Nacktbildern erpresst

    Pirmasens

    Ein junger Mann aus Pirmasens ist auf Online-Betrüger hereingefallen und hat sich von ihnen erpressen lassen. Wie der 21-Jährige bei der Polizei anzeigte, war er über soziale Medien von einer unbekannten Frau angeschrieben worden. Nachdem zunächst über eine Foto-Plattform erste Nachrichten hin und her gingen, habe man dann den Chat über einen Handy-Messangerdienst fortgesetzt und dabei auch Nacktbilder ausgetauscht.

    Nachdem der Mann mehrere Bilder von sich geschickt hatte, schrieb ihm die Unbekannte, dass sie die Fotos gespeichert habe und weiterverbreiten würde, wenn er nicht umgehend 800 Euro bezahlt.
    Der 21-Jährige besorgte Gutschein-Karten im Wert von mehreren hundert Euro und übermittelte die Codes. Weitere Zahlungen lehnte – zum Glück – seine Bank ab.

    Der Betroffene entschloss sich daraufhin zur Anzeige. Die Ermittlungen wegen Erpressung laufen.

    Um sich vor solchen unliebsamen Überraschungen zu schützen, empfehlen die Präventionsexperten der Polizei:

       - Verschicken Sie keine Nacktaufnahmen.
       - Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen an.
       - Prüfen Sie regelmäßig Ihre Account- und 
         Privatsphäre-Einstellungen.
       - Seien Sie zurückhaltend mit der Veröffentlichung persönlicher 
         Daten wie Anschrift, Geburtsdatum oder Arbeitgeber.
       - Stimmen Sie keinen Entblößungen oder intimen Handlungen in 
         (Video-)Chats zu, wenn Sie die Person erst seit kurzem kennen.
       - Halten Sie Betriebs- sowie Virenschutzsysteme auf Ihren 
         Endgeräten wie Smartphone, Laptop, Tablet oder Computer immer 
         auf dem aktuellen Stand, um sich vor Schadsoftware (Malware) zu 
         schützen.
  • Nach Besuch auf Erotikportal: 35-jähriger Mann erpresst !

    Nach Besuch auf Erotikportal: 35-jähriger Mann erpresst !

    Nach Besuch auf Erotikportal: 35-jähriger Mann erpresst !

    Mönchengladbach

    Unbekannte Täter haben von einem 35-jährigen Mann einen vierstelligen Geldbetrag erpresst. Der Mann hatte per Whatsapp mehrere Frauen kontaktiert, die auf einem Erotikportal im Internet sexuelle Leistungen anbieten.

    Kurz drauf erhielt er Nachrichten, in denen die Täter ihm und seiner Familie Gewalt androhten.
    Der 35-jährige überwies mehrfach über einen Zahlungsdienstleister Geld.

    Als die Forderungen nicht aufhörten, schaltete er die Polizei ein. Die Beamten ermitteln nun wegen Erpressung.  

  • Personenfahndung wegen Erpressung

    Personenfahndung wegen Erpressung

    Braunschweig – 

    In den frühen Morgenstunden des 15. April ist es in der Innenstadt von Braunschweig zu einer räuberischen Erpressung zum Nachteil eines, aus Spanien stammenden, Mannes gekommen.

    Der 34-Jährige war gegen 03.00 Uhr gerade im Begriff, Geld an einem Automaten abzuheben, als ihm von hinten ein Gegenstand in den Rücken gedrückt und er zur Herausgabe von Bargeld und EC-Karte gezwungen wurde.

    Bedroht wurde er dabei durch zwei bislang unbekannte Täter, denen es gelang, einen vierstelligen Geldbetrag zu erpressen.

    An einem Geldautomaten am Welfenhof können im Rahmen der Ermittlungen Videoaufnahmen vom Tatgeschehen gesichert werden.

    Auf Antrag wurde durch eine Richterin des Amtsgerichtes Braunschweig die Veröffentlichung von Abbildungen der Täter zum Zwecke der Öffentlichkeitsfahndung angeordnet.

    Die folgenden Abbildungen zeigen

    Täter 1:

       - männlich
       - helle Hautfarbe
       - bekleidet mit schwarzer Jacke, dunklem Kapuzenpullover, Kapuze 
         aufgezogen, darunter dunkles Basecap

    Täter 2:

       - männlich
       - helle Hautfarbe
       - bekleidet mit olivfarbener Jacke, darunter helle Oberbekleidung 
         mit aufgesetzter Kapuze

    Die Kriminalpolizei bittet Personen, die Hinweise zu den abgebildeten Personen geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0531/476-2516 zu melden.

  • Unerwartetes erotisches Telefonat einer Erpresserin

    Unerwartetes erotisches Telefonat einer Erpresserin

    Kaiserslautern

    Der Anruf einer freizügigen Dame sorgte am Samstag bei einem Mann aus Kaiserslautern für eine Überraschung. Der 27-Jährige sah zu seiner Verwunderung einen Videoanruf einer unbekannten Nummer auf seinem Mobiltelefon und sollte noch mehr Ungewöhnliches zu sehen bekommen: Eine unbekannte Frau zeigte sich in dem Telefonat gänzlich nackt, ehe sie nach einiger Zeit wieder auflegte. Kaum hatte die Fremde das Telefonat beendet, kontaktierten weitere unbekannte Rufnummern den Mann und wiesen ihn an, Geld zu überweisen. Falls er der Zahlungsaufforderung nicht nachkomme, werde man eine Aufzeichnung des pikanten Telefonats an sämtliche Facebook-Kontakte des 27-Jährigen weiterleiten, so die Erpresser. Bisher blieb der Anruf für den Mann folgenlos. Dennoch rät die Kriminalpolizei zur erhöhten Vorsicht im Umgang mit unbekannten Telefonnummern und Internetbekanntschaften. 

  • Räuberische Erpressung auf Spielplatz in Bendorf

    Räuberische Erpressung auf Spielplatz in Bendorf

    Am 06.01.2023, um 18:25 Uhr, kam es auf einem Spielplatz in der Straße “Im Stein-Reich” in Bendorf zu einer räuberischen Erpressung zum Nachteil eines 13-jährigen Jugendlichen.

    Der Geschädigte hielt sich mit vier weiteren Jugendlichen auf dem Spielplatz auf, als er durch einen Täter unter Vorhalt eines Messers dazu aufgefordert wurde, seine Schulter-Tasche herauszugeben. Ein Mittäter versucht den Spielplatz zu umrunden, um den möglichen Fluchtweg abzuschneiden. Drei der Jugendlichen konnten über einen Begrenzungszaun hinweg flüchten, bevor die Täter sie erreichen konnten.

    Bei den Tätern soll es sich um zwei dunkel gekleidete junge Männer gehandelt haben. Einer wäre athletisch und ca. 180-185 cm groß gewesen.
    Die Figur des zweiten Täters wäre eher hager gewesen.

    Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei der Polizei in Bendorf zu melden.

    Telefon: 02622-94020

  • Zweifache Räuberische Erpressung mit Schusswaffe

    Zweifache Räuberische Erpressung mit Schusswaffe

    Lübeck

     

    +++ Gemeinsame Medieninformation der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++

    Am Montagabend (13.12.2021) hat ein junger Mann in Lübeck St. Jürgen innerhalb mutmaßlich weniger Stunden einen 17-jährigen und eine 60-jährige Lübeckerin mittels einer Schusswaffe bedroht und anschließend beraubt. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst, konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen jedoch kurze Zeit später in Tatortnähe von der Polizei und festgenommen werden.

    Bisherigen Erkenntnissen nach soll der 22-jährige Tatverdächtige zunächst gegen 20.05 Uhr einen 17-jährigen Jugendlichen in Höhe der Bushaltestelle Grönauer Baum in der Ratzeburger Allee angesprochen haben. Unter dem Vorwand, angeblich Hilfe zu benötigen, habe er er den Jugendlichen kurz darauf mit einer Waffe bedroht und die Herausgabe von Bargeld und Wertgegenständen gefordert. Danach konnte der 22-Jährige mit der Beute zunächst unerkannt entkommen.

    Kurz nach der Tat, gegen 21:25 Uhr, betrat ein maskierter Mann den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Ratzeburger Allee und forderte unter Vorhalt einer Waffe die Herausgabe von Bargeld. Die bedrohte Verkäuferin konnte sich ins Freie flüchten und alarmierte die Polizei. Dank der guten Personenbeschreibung erkannte eine Funkwagenbesatzung des 4. Polizeireviers einen tatverdächtigen Mann in Tankstellennähe. Es handelte sich erneut um den 22-jährigen Lübecker, der verdächtig ist, kurz zuvor den 17-jährigen Jugendlichen überfallen zu haben. Bei anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen stellten die Beamten neben der Tatwaffe auch das Raubgut sicher.

    Am Dienstagmittag (14.12.2021) wurde der festgenommene Mann auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft dem Haftrichter des Amtsgerichts Lübeck vorgeführt. Dieser erließ antragsgemäß Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der schweren räuberischen Erpressung. Unter strengen Auflagen wurde der Lübecker vom Vollzug der Untersuchungshaft verschont, d. h. er muss nicht in die Justizvollzugsanstalt, solange er sich an die Auflagen hält.

    Er wird sich wegen der Taten in einem Strafverfahren verantworten müssen.

  • Räuberische Erpressung mit Messer

    Räuberische Erpressung mit Messer

     
     

    Bad Segeberg

     

    Sonntagabend (03.10.2021) ist es in der Kellerstraße in Rellingen zu einer Räuberischen Erpressung zum Nachteil eines Pizza-Boten gekommen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte der 39-jährige Fahrer eines Lieferservice gegen 23:00 Uhr eine Lieferung im Bereich Kellerstraße 2-12 zuzustellen.

    Als der Lieferant den angegebenen Namen nicht finden konnte, kehrte er zu seinem Fahrzeug zurück. Hier kam ein bislang unbekannter Täter auf ihn zu und forderte unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld.

    Nachdem ihm der Geschädigte eine Umhängetasche mit einem geringen Geldbetrag ausgehändigt hatte, floh der Täter zu Fuß.

    Die Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief bislang erfolglos.

    Der Räuber soll ungefähr 1,80 Meter groß und circa 30 Jahre alt sein. Er hatte blonde kurze Haare, war dunkel gekleidet und trug einen Mund-Nasen-Schutz. Vom Phänotypus her soll es sich um einen Mitteleuropäer gehandelt haben, der akzentfreies Deutsch sprach.

    Nach dem bisherigen Stand dürfte die Bestellung als Vorwand gedient haben, um dem Geschädigten abzupassen.

    Die Kriminalpolizei in Pinneberg hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die nähere Angaben zur Fluchtrichtung, Identität und zu einem möglicherweise verwendeten Fahrzeug geben können.

    Die Beamten bitten um sachdienliche Hinweise unter 04101 2020.

  • versuchte räuberische Erpressung am Bahnhof in Bad Hönningen

    versuchte räuberische Erpressung am Bahnhof in Bad Hönningen

    Samstagmittag versuchte ein 41-jähriger Mann aus Bad Hönningen 1000EUR von einem 23-jährigen zu erpressen. Der Beschuldigte soll bereits im Vorfeld durch aggressives Auftreten gegenüber weiteren bislang unbekannten Personen am Bahnhof Bad Hönningen aufgefallen sein. Gegen 12 Uhr drängte der amtsbekannte Beschuldigte den Geschädigten unter Androhung von Repressalien in eine Ecke am Gleis und forderte ihn auf 1000 EUR aufzutreiben. Erst als weitere Passanten hinzukamen und der Zug in Richtung Neuwied eintraf, konnte sich der Geschädigte der Situation entziehen. Im Rahmen der Fahndung konnte der Täter anschließend angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Dem stark alkoholisierten Mann wurde zunächst im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Aufgrund der Schwere der Tat ging der mit einem grauen Sportanzug der Marke adidas bekleidete Mann in Haft und wird einem Haftrichter vorgeführt. Zeugen und insbesondere weitere Geschädigte, die zuvor ebenfalls durch den Täter angegangen oder erpresst wurden, werden gebeten sich bei der Polizei Linz zu melden.

  • Zeugen nach dreister  räuberischer Erpressung gesucht

    Zeugen nach dreister räuberischer Erpressung gesucht

     
     

    Kiel

    Mittwochabend bedrohten zwei unbekannte Täter auf Höhe der Einmündung Wahlestraße / Klausdorfer Weg einen 23-jährigen Mann und forderten die Herausgabe seiner Wertgegenstände. Nachdem die Täter Bargeld erhalten hatten und der Geschädigte das Vorhandensein von weiteren Wertgegenständen verneinte, flüchteten sie. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.

    Um 17:30 Uhr ging der 23-jährige Geschädigte die Wahlestraße in Richtung Klausdorfer Weg entlang, als ihn dort in Höhe der Einmündung Wahlestraße / Klausdorfer Weg zwei männliche Personen anhielten. Einer der Männer schubste den Geschädigten unvermittelt, bevor ihn beide Täter zur Herausgabe seiner Wertgegenstände in Form von Geld und Handy aufforderten. Der Geschädigte übergab den Tätern daraufhin einen mittleren zweistelligen Bargeldbetrag. Der Täter, welcher den jungen Mann zuvor auch geschubst hatte, drohte nun mit Schlägen. Der Geschädigte wiederholte mehrmals, dass er nicht mehr Geld bei sich habe. Die Täter ließen von ihm ab und flüchteten in Richtung Wahlestraße / Schönberg.

    Die Täter sollen Mitte 20 Jahre alt und ca. 180 cm – 185 cm groß gewesen sein. Die Figur der Männer sei schlank beziehungsweise sportlich gewesen. Sie sollen Hochdeutsch ohne Akzent gesprochen haben. Beide Täter sollen dunkel gekleidet gewesen sein und einen Kapuzenpullover getragen haben, bei dem die Kapuze jeweils tief ins Gesicht gezogen war. Beide Täter sollen einen blauen Mund-Nasen-Schutz und einer von ihnen vermutlich weiße Schuhe getragen haben.

    Das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat die Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung aufgenommen. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter 0431- 160 3333 in Verbindung zu setzen.

  • Festnahmen nach Überfall in Kobern-Gondorf

    Festnahmen nach Überfall in Kobern-Gondorf

    Festnahmen nach Überfall in Kobern-Gondorf am 04.01.2021

    Die Staatsanwaltschaft Koblenz führt ein Ermittlungsverfahren gegen einen 25jährigen deutschen sowie einen 29jährigen türkischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen erpresserischen Menschenraubs.

    Am 04.01.2021 verschafften sich zwei mit Sturmhauben maskierte und bewaffnete Personen kurz nach 2.30 Uhr Zutritt zu einem einen Gastronomiebetrieb umfassenden Anwesen in Kobern-Gondorf. Nachdem sie das Dach des Anwesens überquert hatten, brachen sie ein Fenster zum Wohnbereich der schlafenden Geschädigten auf.
    Sie zerrten die 72- bzw. 78jährigen Eheleute unter Vorhalt einer Schusswaffe und eines Elektroschockers sowie unter Todesdrohungen aus dem Bett und fesselten sie. Anschließend verbrachten sie die Ehefrau in einen anderen Raum und forderten von ihr die Öffnung eines Tresores.
    Auf den Einwand der Geschädigten, dass es keinen Tresor gebe, machten sich die Täter in einem weiteren Zimmer auf die Suche, woraufhin es der kurzzeitig unbeobachtet gelassenen Geschädigten gelang telefonisch einen Notruf abzusetzen. Hierauf ergriffen die Täter die Flucht.

    Insbesondere aufgrund von DNA-Spuren konnte ein Verdacht gegen die beiden 25- bzw. 29jährigen Beschuldigten erhärtet werden.
    Mit Beschluss vom 20.04.2021 erließ das Amtsgericht Koblenz daher Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des gemeinschaftlichen erpresserischen Menschenraubs und Fluchtgefahr gegen beide Beschuldigte.
    Die im Westerwald wohnhaften Männer konnten am 23.04.2021 durch Kräfte der Kriminalinspektion Koblenz festgenommen werden.
    Beide Beschuldigte machten bei ihrer Vorführung vor dem Amtsgericht am selben Tag von ihrem Schweigerecht Gebrauch und befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft.

    Die Ermittlungen, die insbesondere die Auswertung von Beweismitteln, die im Rahmen von Durchsuchungen bei den Beschuldigten sichergestellt wurden, umfassen, dauern an.
     

    Rechtliche Hinweise:

    Wegen erpresserischen Menschenraubs macht sich nach § 239a des Strafgesetzbuches u.a. strafbar, wer sich eines Menschen bemächtigt, um die Sorge des Opfers um sein Wohl zu einer Erpressung auszunutzen.

    Ein Haftbefehl wird vom Gericht erlassen, wenn gegen einen Beschuldigten ein dringender Tatverdacht und ein so genannter Haftgrund bestehen. Der Haftbefehl dient der ordnungsgemäßen Durchführung des staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens sowie, sofern es zur Anklageerhebung kommen sollte, des gerichtlichen Strafverfahrens. Der Erlass eines Haftbefehls bedeutet mithin nicht, dass gegen die verhaftete Person bereits ein Tatnachweis geführt worden wäre oder zu führen sein wird. Vor einer rechtskräftigen Verurteilung gilt vielmehr weiterhin die Unschuldsvermutung für den Beschuldigten.

  • Freier von Prostituierter erpresst

    Freier von Prostituierter erpresst

    Lindau/Duisburg – Am Montagnachmittag (26. April) hat die Bundespolizei eine ungarische Staatsangehörige in Untersuchungshaft eingeliefert.
    Wegen räuberischer Erpressung im Jahr 2011 war die damals Heranwachsende, die als Prostituierte arbeitete, per Haftbefehl gesucht worden.

    Lindauer Bundespolizisten kontrollierten Montagnacht auf der BAB 96 die 29-Jährige als Fahrerin eines Pkw mit ungarischer Zulassung. Bei der Fahndungsüberprüfung stellten die Beamten fest, dass gegen die Frau ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Duisburg wegen räuberischer Erpressung vorlag. Demnach hatte die Ungarin im Februar 2011 in einem Etablissement in Duisburg als Prostituierte gearbeitet und von einem Freier immer wieder hohe Summen Bargeld erpresst. Zunächst verlangte sie mehr für ihre Leistung, später immer wieder mehrere hundert Euro sowie den Ausweis des Mannes als Pfand. Sie drohte dem Geschädigten unter anderem damit, seine Familie zu zerstören. Als der Freier der damals 19-Jährigen weitere 2.200 Euro übergeben hatte, sie jedoch weitere 300 Euro forderte, informierte der Mann letztlich die Polizei.

    Die Bundespolizisten lieferten die Verhaftete am Montagnachmittag in die Justizvollzugsanstalt Memmingen ein.

  • Räuberische Erpressung – Bahnhof Olympiapark

    Räuberische Erpressung – Bahnhof Olympiapark

    Räuberische Erpressung – stillgelegter S-Bahnhof Olympiapark
    Am Samstag, 17.04.2021, gegen 19:00 Uhr, hielten sich eine 17-jährige Schülerin, eine 18-jährige Schülerin und ein 18-jähriger Schüler, alle aus München, im Bereich des stillgelegten S-Bahnhofes Olympiapark auf.

    Dort traten nun zwei unbekannte Männer an sie heran und fragten sie zunächst nach Zigaretten.
    Als die drei angaben, keine zu haben, forderten die beiden Männer die Herausgabe von Geld.
    Dabei drohten sie Schläge an, wenn ihnen das Geld nicht ausgehändigt werden würde.
    Die drei übergaben nun einen geringen Bargeldbetrag.
    Anschließend flüchteten die beiden Männer von der Tatörtlichkeit in unbekannte Richtung.

    Die Polizei wurde anschließend verständigt.
    Die unverzüglich eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben jedoch ergebnislos.

    Die Täter werden wie folgt beschrieben:

    Täter 1:
    Männlich, ca. 25 Jahre alt, ca. 180 – 185 cm groß, schlank, trug einen Vollbart, sprach akzentfrei Deutsch; war bekleidet mit einer schwarzen Winterjacke

    Täter 2:
    Männlich, ca. 25 Jahre alt, ca. 180 – 185 cm groß, kräftige Statur, trug einen Bart

     

    Zeugenaufruf:
    Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des stillgelegten S-Bahnhofes Olympiapark Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
    Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
  • Frau mit Fotos erpresst  – Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl

    Frau mit Fotos erpresst – Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl

    Mittenwald/Fürstenwalde 

    Am Freitagabend (19. Februar) hat die Bundespolizei einen per Untersuchungshaftbefehl gesuchten Pakistaner hinter Gitter gebracht.
    Der Mann hatte einer Frau nachgestellt und ihr mit der Veröffentlichung von intimen Fotos gedroht.

    Bundespolizisten überprüften am Grenzübergang Mittenwald einen pakistanischen Staatsbürger als Insasse eines Fernreisebusses aus Bologna.
    Zwar konnte sich der mittlerweile in Italien wohnhafte Reisende ordnungsgemäß ausweisen, bei der Überprüfung seiner Personaldaten schlug jedoch der Fahndungscomputer an.
    Gegen den 27-Jährigen lagen zwei Fahndungsnotierungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder aus dem Jahr 2018 vor.
    Der Mann wurde per Aufenthaltsermittlung wegen Zuwiderhandlung gegen vollstreckbare Anordnungen sowie mit Untersuchungshaftbefehl wegen Nachstellung gesucht.

    Demnach soll der pakistanische Staatsangehörige eine Frau gegen ihren Willen umarmt, geküsst und dabei Selfies aufgenommen und diese anschließend in seinem Facebook-Profil gepostet haben.
    Der 27-Jährige drohte der Geschädigten immer wieder mit der Verbreitung, unter anderem an ihre Familie, sowie Veröffentlichung von freizügigen Fotos, falls sie den Kontakt zu ihm abbrechen würde.
    Als Gegenleistung für die Löschung der Aufnahmen verlangte der Pakistaner sogar Sex, was die Frau jedoch ablehnte.

    Die Bundespolizisten führten den Pakistaner dem Richter beim Amtsgericht Wolfratshausen vor und lieferten den Verhafteten anschließend in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim ein.