Schlagwort: Fliegerbombe

  • Amerikanischer Blindgänger auf der Mosel bei Koblenz erfolgreich entschärft

    Amerikanischer Blindgänger auf der Mosel bei Koblenz erfolgreich entschärft

    Blindgänger auf der Mosel entschärft

    Die Entschärfung einer amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in Koblenz erfolgreich abgeschlossen worden.

    Der 500 Kilogramm schwere Blindgänger war am Gründonnerstag bei Baggerarbeiten im Rhein im Bereich der Pfaffendorfer Brücke entdeckt worden. Am Mittwoch konnte der Kampfmittelräumdienst die Bombe schließlich auf der Mosel unschädlich machen.

    Blindgänger Koblenz entschärft: Verlegung in den Gülser Moselbogen

    Die Verantwortlichen entschieden sich gegen eine Entschärfung direkt am Fundort. Eine Maßnahme im Rhein hätte eine Evakuierung von rund 16.000 Menschen notwendig gemacht. Außerdem wären weite Teile der städtischen Infrastruktur erheblich eingeschränkt worden. Deshalb verlegte man das Baggerschiff mit dem Blindgänger in den Gülser Moselbogen.

    Diese Vorgehensweise hatte sich bereits im vergangenen Jahr bei einem ähnlichen Fund im Bereich der Pfaffendorfer Brücke bewährt. Auch diesmal setzte die Stadt auf diese Lösung, um die Auswirkungen für die Bevölkerung und den Verkehr so gering wie möglich zu halten.

    Evakuierung in Lay und Güls verlief weitgehend reibungslos

    Für die Entschärfung mussten im Umkreis von 1000 Metern rund 1100 Menschen in den Stadtteilen Lay und Güls bis 8.30 Uhr ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

    Die Evakuierung verlief nach Angaben der Einsatzleitung weitgehend planmäßig. Nur drei Personen mussten durch gutes Zureden zum Verlassen des Sperrbereichs bewegt werden.

    Nachdem das gesicherte Gebiet um 9.45 Uhr freigegeben worden war, begann der Kampfmittelräumdienst mit seiner Arbeit auf dem Baggerschiff. Dort lagerte der Blindgänger bereits seit Donnerstag. Um 10.11 Uhr kam schließlich die erlösende Meldung: Der Blindgänger in Koblenz wurde erfolgreich entschärft.

    Rund 200 Einsatzkräfte an Maßnahme beteiligt

    Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt. Dazu gehörten unter anderem der Kampfmittelräumdienst, Einsatzkräfte der Stadt, Rettungsdienste sowie weitere beteiligte Behörden und Organisationen. Der koordinierte Ablauf sorgte dafür, dass die Maßnahme ohne größere Zwischenfälle beendet werden konnte.

    Bürgermeisterin Ulrike Mohrs dankte nach dem erfolgreichen Einsatz allen Beteiligten für ihren Beitrag. Sie lobte besonders die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Organisationen. Zudem hob sie die Geduld und das Verständnis der betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Güls und Lay hervor.

    Stadt Koblenz lobt Zusammenarbeit und Zusammenhalt

    Mit dem erfolgreichen Abschluss des Einsatzes zeigt sich erneut, wie wichtig eine enge Abstimmung zwischen Behörden, Einsatzkräften und Bevölkerung bei solchen Lagen ist. Der Fall macht zugleich deutlich, dass auch viele Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg weiterhin Blindgänger entdeckt werden und aufwendig entschärft werden müssen.

    Weitere aktuelle Meldungen aus dem Bereich Verkehr, bundesweite Polizeinachrichten aus Deutschland sowie weitere Einsätze und Zeugenaufrufe unter Fahndungen findest Du ebenfalls auf unserem Portal.

    Offizielle Informationen zum Bombenfund veröffentlicht die Stadt Koblenz. Hintergründe zur Baustelle an der Pfaffendorfer Brücke gibt es auf dem offiziellen Projektportal.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten in Mainz-Mombach entdeckt

    Amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten in Mainz-Mombach entdeckt

    Fliegerbombe in Mainz-Mombach gefunden – Spezialkräfte im Einsatz

    Bei Bauarbeiten auf einem Firmengelände in der Rheinallee im Mainzer Stadtteil Mombach haben Arbeiter am Montagnachmittag eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

    Der Fund ereignete sich in Höhe des Industriehafens und löste umgehend einen Großeinsatz von Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst aus. Die Fliegerbombe Mainz-Mombach stellt aufgrund ihres Zustands eine besondere Herausforderung dar.

    Blindgänger stark beschädigt – Entschärfung derzeit nicht möglich

    Nach ersten Einschätzungen handelt es sich um einen stark beschädigten Blindgänger. Fachleute können aktuell weder die genaue Menge des enthaltenen Sprengstoffs noch das Gesamtgewicht der Bombe bestimmen. Eine sofortige Entschärfung scheidet deshalb aus. Spezialkräfte des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz führen am Dienstag weiterführende Maßnahmen durch, um das weitere Vorgehen festzulegen.

    Sicherheitsmaßnahmen: Gelände abgesperrt, Mitarbeiter evakuiert

    Unmittelbar nach dem Fund sperrten Einsatzkräfte den betroffenen Bereich weiträumig ab. Ein angrenzendes Firmengebäude wurde vorsorglich geräumt. Rund ein Dutzend Mitarbeiter mussten ihre Arbeitsplätze verlassen und wurden vorzeitig in den Feierabend geschickt. Die Einsatzleitung sichert das Areal gegen unbefugten Zutritt und bittet eindringlich darum, die Absperrungen strikt zu beachten. Die Fliegerbombe Mainz-Mombach darf unter keinen Umständen betreten oder berührt werden.

    Rad- und Fußweg am Industriehafen weiterhin gesperrt

    Bis auf Weiteres bleibt nicht nur die Baustelle selbst gesperrt, sondern auch der landseitige Rad- und Fußweg in Höhe des Industriehafens. Nach aktuellem Stand rechnen die Behörden jedoch nicht mit der Sperrung öffentlicher Straßen oder der Räumung weiterer Firmengebäude. Die Situation bleibt dennoch dynamisch und wird fortlaufend neu bewertet.

    Feuerwehr informiert über weitere Entwicklung

    Sobald die Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes abgeschlossen sind oder zusätzliche Maßnahmen notwendig werden, informiert die Feuerwehr Mainz erneut per Pressemitteilung sowie über ihre Social-Media-Kanäle. Auch die Polizei Mainz begleitet den Einsatz unterstützend.

    Weitere aktuelle Einsatzlagen und Entwicklungen aus der Region findest Du jederzeit auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland. Verkehrliche Einschränkungen und sicherheitsrelevante Meldungen veröffentlichen wir zusätzlich in der Rubrik Verkehr.

    Die Fliegerbombe Mainz-Mombach zeigt erneut, dass auch Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg Kampfmittel im Boden eine reale Gefahr darstellen. Einsatzkräfte appellieren an die Bevölkerung, Funde dieser Art sofort zu melden und den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge zu leisten.

  • Bombenfund Koblenz: Weitere Informationen zur Entschärfung am Freitag

    Bombenfund Koblenz: Weitere Informationen zur Entschärfung am Freitag

    Bombenfund: Weitere Informationen zur Entschärfung am Freitag

    Wie berichtet wird am kommenden Freitag, 4. April, eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Bereich des Gülser Moselbogens durch den Kampfmittelräumdienst entschärft. Die Bombe befindet sich derzeit auf einem Baggerschiff, auf welchem die Entschärfung auch stattfinden wird.

    Im beigefügten Handzettel, welcher auch in den betroffenen Bereichen der notwendigen Evakuierung verteilt wird, finden sich die relevanten Informationen zur Entschärfung bzw. Evakuierungsmaßnahme.

    Hier sind nochmal ein paar wesentliche Informationen:

    Die Entschärfung erfolgt am Freitag, 4. April.

    Die Evakuierung hat bis 8.30 Uhr zu erfolgen, das heißt ab diesem Zeitpunkt darf sich außer den Einsatzkräften niemand mehr in der Evakuierungszone befinden.

    Die Evakuierungszone im Radius von 1.000 Metern um den Entschärfungsort betrifft einen Teil von Koblenz-Lay und auf der anderen Moselseite den Campingplatz sowie den Sporthafen Güls. Die Evakuierungszone ist auf den Karten des Handzettels ersichtlich.

    Über Lautsprecherdurchsagen wird in den betroffenen Bereichen nochmals auf die Evakuierung aufmerksam gemacht.

    Für Fragen aus der Bevölkerung ist bei der Feuerwehr Koblenz ein Bürgertelefon
    eingerichtet: 0261 40404-8000.

    Die Kinder der Kindertagesstätte sowie der Grundschule Lay, welche nicht privat betreut werden können, kommen ab 8 Uhr in der Schützenhalle Lay unter und werden dort während der Evakuierungsmaßnahme zusätzlich neben dem Kita-Personal bzw. den Lehrkräften der Grundschule, von Kräften des Jugendamtes betreut.

    Personen, welche während der Evakuierung nicht anderweitig unterkommen, können sich ab 8 Uhr in der Legiahalle einfinden, welche als Aufenthaltsort zur Verfügung stehen wird. Haustiere können hierhin nicht mitgebracht werden. Verpflegung steht dort außerdem nicht zur Verfügung.

    Die Entschärfung der Bombe kann erst erfolgen, sobald der zu evakuierende Bereich freigeben ist.

    Dies bedeutet, dass Einsatzkräfte den Bereich ab 8.30 Uhr kontrollieren werden. Je schneller dann die Freigabe an den Kampfmittelräumdienst erteilt werden kann, umso schneller kann mit der Entschärfung begonnen werden.

    Während der Entschärfung werden auch die Bundesstraße 416 auf der linken Moselseite, sowie die Bahnlinie an der Mosel gesperrt. Die Bundesstraße 327 (Hunsrückhöhenstraße) und der Layer Bergweg werden befahrbar bleiben.

    Die Abfallabfuhr in Lay läuft im betroffenen Bereich zeitlich vor der Evakuierungsmaßnahme durch und ist somit nicht betroffen.

    Aktuelle Informationen zur Bombenentschärfung sind jederzeit unter www.koblenz.de/bombe zu finden.

  • Sonntag Entschärfung einer Fliegerbombe in Dietrichsdorf

    Sonntag Entschärfung einer Fliegerbombe in Dietrichsdorf

    Sonntag Entschärfung einer Fliegerbombe in Dietrichsdorf

    Kiel

    Sonntag entschärft der Kampfmittelräumdienst in der Schwentine, Höhe Seefischmarkt in
    Kiel-Dietrichsdorf, eine Fliegerbombe. Rund 7300 Personen müssen ihre Wohnungen verlassen. Der Bereich rund um die Schwentinemündung ist von der Sperrung betroffen.

    Bei Sondierungsarbeiten stießen Mitarbeiter einer Kampfmittelbergungsfirma auf die amerikanische
    500-Kilo-Bombe in der Schwentinemündung. Der Kampfmittelräumdienst muss die Bombe zur Entschärfung analog zum letzten Mal wieder auf die Kaikante mittels Hebeballons umlagern. Hierzu
    sind neben schwerem Gerät auch wieder Taucher im Einsatz.

    In einem gemeinsamen Gespräch legten Vertreterinnen und Vertreter von Kampfmittelräumdienst, Polizei, Stadt Kiel, Feuerwehr, Rettungsdienst, KVG, CAU, Seehafen Kiel und weiteren beteiligten Stellen fest,
    dass die Bombe Sonntagmittag entschärft wird.

    Bis 11 Uhr müssen alle Häuser und Wohnungen verlassen sein 

    Bis 11 Uhr müssen alle Anwohnerinnen und Anwohner im auf der Karte gekennzeichneten Bereich
    ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Zur gleichen Zeit richtet die Polizei die Straßensperrungen ein.
    Die B 502 ist dieses Mal nicht von der Sperrung betroffen.

    Besatzungsmitglieder der anliegenden Schiffe im Bereich der Schwentinemündung im abgesperrten Bereich haben ebenfalls die Schiffe zu verlassen. Auch wird der Schwerlastverkehr gebeten den
    Bereich großräumig zu umfahren.

    Sobald sichergestellt ist, dass sich niemand mehr im Sperrbereich aufhält, beginnen die Experten des Kampfmittelräumdienstes mit der Entschärfung der Bombe. Angaben zur Dauer können nicht gemacht werden. Anwohnerinnen und Anwohner sollten sich jedoch auf eine mehrstündige Abwesenheit einstellen und an Nahrung, Getränke und benötigte Medikamente denken.

    Für diejenigen, die während der Entschärfung nicht anderweitig unterkommen können, steht die Mensa der Ellerbeker-Schule (Klausdorfer Weg 62-64) am Sonntag ab 10 Uhr als Ersatzunterkunft zur Verfügung.

    Hilfebedürftige Anwohner werden gebeten sich beim Servicetelefon zu melden

    Anwohnerinnen und Anwohner, die Hilfe beim Verlassen ihrer Wohnungen benötigen, werden gebeten, sich frühzeitig unter 0431 / 5905 555 beim Servicetelefon der Kieler Berufsfeuerwehr zu melden. Die Nummer ist Freitag und Samstag im Zeitraum 08 Uhr bis 16 Uhr sowie Sonntag ab 07 Uhr erreichbar.

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Kiel verteilen ab heute Handzettel an alle betroffenen Haushalte. Darüber hinaus wird die Bevölkerung über Warn-Apps informiert. Da erfahrungsgemäß
    nicht alle Betroffenen durch Medien und Handzettel erreicht werden, bitten wir darum, sich gegenseitig zu informieren. Insbesondere soll an die Menschen gedacht werden, die kein Deutsch sprechen. Weitere Informationen zur Entschärfung stellt die Stadt Kiel auf ihrer Homepage www.kiel.de/entschaerfung 
    zur Verfügung.

    Etwaige Fahrplanänderungen des ÖPNV teilen die betroffenen Unternehmen auf den jeweiligen
    Online-Auftritten (www.kvg-kiel.de / www.vkp.de) mit.

    Polizei hält über Sozialen Medien Informationen bereit 

    Die Polizei wird am Evakuierungstag in den Sozialen Medien über den Fortlauf des Einsatzes informieren. Die Facebook-Seite der Polizei Kiel und Plön ist unter http://t1p.de/pdkielfacebook abrufbar, der
    Twitter-Account lautet @SH_Polizei.

    Ein Presseteam der Polizeidirektion Kiel ist am Einsatztag unter den bekannten Telefonnummern erreichbar und befindet sich ab 10:30 Uhr an der Ellerbeker Schule im Klausdorfer Weg. Pressevertreterinnen und -vertreter haben nach der Entschärfung die Möglichkeit, am Entschärfungsort O-Töne der Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes zu erhalten.

  • Bombe im Koblenzer Stadtteil Rauental erfolgreich entschärft

    Bombe im Koblenzer Stadtteil Rauental erfolgreich entschärft

    (25.05.2023) Die 500kg schwere amerikanische Fliegerbombe im Bereich der Peter-Klöckner-Straße
    im Koblenzer Stadtteil Rauental ist am heutigen Donnerstag erfolgreich entschärft worden.

    Die Bombe war am vergangenen Montag bei planmäßigen Sondierungsarbeiten in dem Gebiet
    gefunden worden. Sie verfügte über einen intakten Front- und Heckzünder.

    Für die Entschärfungsmaßnahme hatten rund 650 Menschen den Evakuierungsbereich bis 17 Uhr verlassen und die umliegenden Gewerbebetriebe schließen müssen. Zudem wurde auch der Schiffs- bzw. Fahrzeugverkehr auf der Mosel sowie der B49 im betreffenden Teilstück unterbunden. Nachdem das Evakuierungsgebiet durch Feuerwehr- und Polizeikräfte gesperrt und vom Ordnungsamt kontrolliert worden war, konnte der Kampfmittelräumdienst um 18.10 Uhr mit der Entschärfung der Fliegerbombe beginnen, die um 20.17 Uhr erfolgreich beendet wurde.

    Die Sperrung des Evakuierungsbereichs wurde anschließend aufgehoben und alle Anwohnerinnen und Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren. Die Notunterkunft in der Sporthalle der Freiherr-Vom-Stein Grundschule, die von 10 Personen während der Entschärfungsmaßnahme genutzt worden war, konnte ebenfalls aufgelöst werden.

    Es handelte sich um einen gemeinsamen Einsatz von Feuerwehr, Ordnungsamt, Polizei, Kampfmittelräumdienst, Rettungsdiensten und der Stadtverwaltung Koblenz, an dem insgesamt rund
    130 Personen beteiligt waren.

  • Bombenfund im Rauental

    Bombenfund im Rauental

    Bei planmäßigen Sondierungsarbeiten ist im Bereich der Peter-Klöckner-Straße in Koblenz eine 500kg schwere amerikanische Fliegerbombe gefunden worden.

    Die Bombe verfügt über einen intakten Front- und Heckzünder und wird am Donnerstag, 25. Mai
    durch den Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz entschärft. Der Evakuierungsradius beträgt 500m um den Fundort der Bombe. Die betroffene Bewohnerschaft sowie die Mitarbeitenden der gewerblichen Betriebe müssen den Evakuierungsbereich bis spätestens 17 Uhr verlassen haben.

  • Fliegerbombe vesteckt – Durchsuchungen wegen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz

    Fliegerbombe vesteckt – Durchsuchungen wegen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz

    Polizeieinsatz wegen Verstoß gegen Kriegswaffenkontrollgesetz

    Nachdem am Freitag bereits umfangreiche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz an mehreren Örtlichkeiten in Frankfurt am Main durchgeführt wurden, beendete die Frankfurter Polizei den Einsatz am Samstag.

    Bei den andauernden Durchsuchungsmaßnahmen konnten in dem Objekt in Bergen-Enkheim weitere potentielle Sprengmittel, Munition, Stichwaffen und Betäubungsmittel aufgefunden werden.

    Fliegerbombe versteckt

    Zur Begutachtung und Entschärfung waren auch wieder Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamtes im Einsatz. Alle sprengstoffverdächtigen Gegenstände wurden überprüft und sicher geborgen. Weitere Sprengungen und Absperrungen vor Ort waren nicht erforderlich. Nach Abschluss der Maßnahmen gab die Polizei das Objekt wieder frei, sodass die Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

    Die am Vorabend in einer Gartenparzelle im Frankfurter Süden gefundenen Sprengmittel wurden ebenfalls durch die Entschärfer des Landeskriminalamtes eingehend überprüft. Nach erfolgter Begutachtung konnte auch hier ein gefahrloser Abtransport gewährleistet werden.

    Die Ermittlungen sowie Einlassungen des 26-jährigen Tatverdächtigen führten schließlich noch zu einer Feldscheune im Frankfurter Norden. Dort hatte der 26-Jährige eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg vergraben. Auch diese wurde überprüft und nach entsprechender Beurteilung als nicht zündfähig befunden sowie anschließend fachgerecht geborgen.

    Die Auswertung der umfangreich sichergestellten Beweismittel dauert an.

    Der 26-jährige Hauptverdächtige wurde gestern der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht vorgeführt. Sie ordnete die Untersuchungshaft gegen ihn an.

  • Kiel: Fliegerbombe wird Sonntag entschärft

    Kiel: Fliegerbombe wird Sonntag entschärft

    Kiel – 

    Eine im Werftpark aufgefundene Fliegerbombe wird Sonntag entschärft. Rund 5.800 Personen müssen ihre Häuser verlassen. Auch der Ostring sowie die Werftstraße sind von der Sperrung betroffen.

    Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes überprüften sogenannte Blindgängerhinweispunkte und stießen hierbei auf die amerikanische 250 Kilo-Bombe im Werftpark. In einem gemeinsamen Gespräch legten Vertreterinnen und Vertreter von Kampfmittelräumdienst, Polizei, Stadt Kiel, Feuerwehr, Rettungsdienst, KVG, TKMS, CAU und weiteren beteiligten Stellen fest, dass die Bombe am frühen Sonntagnachmittag entschärft werden wird.

    Vor Entschärfungsbeginn müssen die Anwohnerinnen und Anwohner im gekennzeichneten Bereich bis 13 Uhr ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Ab 11 Uhr richtet die Polizei Straßensperren ein, so dass niemand mehr in den Sperrbereich hineinfahren kann.

    Als bedeutsam ist zu erwähnen, dass in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf Sommerzeit, also eine Stunde nach vorn, umgestellt wird. Betroffene sollten diesen Umstand bei ihrer Planung berücksichtigen.

    Der Ostring wird Sonntag ab 11 Uhr zwischen der Stoschstraße und der Grabastraße gesperrt. Gleiches gilt für die Werftstraße von der Elisabethstraße bis zur Kleinen Ziegelstraße. Der Schwerlastverkehr wird gebeten diesen Bereich großräumig zu umfahren.

    Sobald sichergestellt ist, dass sich niemand mehr im Sperrbereich aufhält, beginnen die Experten des Kampfmittelräumdienstes mit der Entschärfung der Bombe, die über einen Heckzünder verfügt. Angaben zur Dauer können nicht gemacht werden. Anwohnerinnen und Anwohner sollten sich jedoch auf eine mehrstündige Abwesenheit einstellen.

    Für alle gilt: Je schneller und unkomplizierter der Bereich verlassen wird, desto eher kann mit der Entschärfung begonnen werden. Unnötige Diskussionen mit Einsatzkräften verlängern die Maßnahmen und somit den Zeitraum, bis alle in ihre Wohnungen zurückkehren können.

    Für diejenigen, die während der Entschärfung nicht anderweitig unterkommen können, steht die Mensa der Hans-Christian-Andersen-Schule (Stoschstraße 24-26) am Sonntag ab 11 Uhr als Ersatzunterkunft zur Verfügung.

    Anwohnerinnen und Anwohner, die Hilfe beim Verlassen ihrer Wohnungen benötigen, werden gebeten, sich frühzeitig unter 0431 / 5905 555 beim Servicetelefon der Kieler Berufsfeuerwehr zu melden. Die Nummer ist Samstag im Zeitraum 07 Uhr bis 16 Uhr sowie Sonntag ab 07 Uhr erreichbar.

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Kiel verteilen ab heute mehrsprachige Handzettel an alle betroffenen Haushalte. Da erfahrungsgemäß nicht alle Betroffenen durch Medien und Handzettel erreicht werden, bitten wir darum, sich gegenseitig zu informieren. Insbesondere soll an die Menschen gedacht werden, die kein Deutsch sprechen. Darüber hinaus wird die Bevölkerung über Warn-Apps informiert. Weitere Informationen zur Entschärfung stellt die Stadt Kiel auf ihrer Homepage www.kiel.de/entschaerfung zur Verfügung.

    Etwaige Fahrplanänderungen des ÖPNV können im Online-Auftritt der Kieler Verkehrsgesellschaft
    (www.kvg-kiel.de) eingesehen werden.

    Die Polizei wird am Evakuierungstag in den Sozialen Medien über den Fortlauf des Einsatzes informieren.
    Die Facebook-Seite der Polizei Kiel und Plön ist unter http://t1p.de/pdkielfacebook abrufbar, der Twitter-Account lautet @SH_Polizei.

    Ein Pressesprecher der Polizeidirektion Kiel ist unter den bekannten Telefonnummern am Einsatztag erreichbar und befindet sich im Einsatzraum. Treffpunkt für Medienvertreterinnen und Medienvertreter ist ab 11 Uhr die Feuer- und Rettungswache Ost der Kieler Berufsfeuerwehr in der Röntgenstraße. Nach der Entschärfung haben Pressevertreterinnen und -vertreter die Möglichkeit, am Entschärfungsort O-Töne der Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes zu erhalten.

  • Bomben im Koblenzer Stadtteil Güls erfolgreich entschärft – Sperrungen wieder aufgehoben

    Bomben im Koblenzer Stadtteil Güls erfolgreich entschärft – Sperrungen wieder aufgehoben

    Die zwei britischen 500kg schweren Fliegerbomben am Burgberg im Koblenzer Stadtteil Güls sind am Dienstag erfolgreich entschärft worden.

    Am Aschermittwoch, 22. Februar, war bei routinemäßigen Sondierungsarbeiten in dem Gebiet zunächst eine Bombe mit intaktem Heckzünder gefunden worden. Bei weiteren Durchsuchungen war eine weitere Bombe gefunden worden, die nur noch zur Hälfte vorhanden, aber ebenfalls mit intaktem Heckzünder ausgestattet war.

    Für die Entschärfungsmaßnahme hatten rund 900 Menschen den Evakuierungsbereich bis 9 Uhr verlassen müssen. Nachdem das Gebiet durch Feuerwehr- und Polizeikräfte gesperrt und vom Ordnungsamt kontrolliert worden war, konnte der Kampfmittelräumdienst (KMRD) um 9.46 Uhr mit der Entschärfung beginnen.
    Um 13.53 Uhr kam die Nachricht der erfolgreichen Entschärfung beider Bomben.

    Die Sperrung des Evakuierungsbereichs konnte anschließend wieder aufgehoben werden und alle Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren. Die Notunterkunft in der Sporthalle der Grundschule Güls, die von fünf Personen während der Entschärfungsmaßnahme genutzt worden war, konnte ebenfalls aufgelöst werden.

    Es handelte sich um einen gemeinsamen Einsatz von Feuerwehr, Ordnungsamt, Polizei, Kampfmittelräumdienst, Rettungsdienste und der Stadtverwaltung Koblenz, an dem insgesamt 90 Personen beteiligt waren.

  • Weltkriegsbombe muss gesprengt werden

    Weltkriegsbombe muss gesprengt werden

    Bremen

    Ort: 	Bremen-Blumenthal, OT Farge, Tanklager Farge
    Zeit: 	23.01.23

    Bei Kampfmittelräumarbeiten wurde am Montagabend in Farge eine 500 Kilogramm Sprengbombe auf dem Gelände des Tanklagers Farge gefunden. Aufgrund der Lage und des Zustandes der englischen Fliegerbombe kann diese nicht entschärft werden und muss in den kommenden Stunden gesprengt werden.

    Einsatzkräfte der Polizei Bremen beginnen in den kommenden Minuten mit der Evakuierung der Anwohner im Umkreis von 1000 Metern.

    Der Zugverkehr in diesem Bereich ist bereits eingestellt, die BSAG und der Fährverkehr werden in Kürze folgen.

    Für die Anwohner stehen Evakuierungsräume in der Oberschule An der Lehmhorster Straße und an der Oberschule An der Egge zur Verfügung. Durch die BSAG werden Busse bereitgestellt, die die Anwohner bei Bedarf dorthin bringen. Diese starten an der Farger Straße Ecke Kapellenstraße und Farger Straße Ecke Betonstraße.

    Die Polizei Bremen informiert über Twitter, sobald die Bombe gesprengt wurde. Weitere Presseauskünfte können ab Dienstagmorgen in der Pressestelle erfragt werden.