Schlagwort: Friedberg

  • Kripo im Wetteraukreis warnt vor vermehrten Schockanrufen

    Kripo im Wetteraukreis warnt vor vermehrten Schockanrufen

    Schockanrufe im Wetteraukreis

    Die Kriminalpolizei im Wetteraukreis warnt aktuell vor einer auffälligen Häufung betrügerischer Telefonanrufe. Am Donnerstag, 19.03.2026, gingen im gesamten Kreisgebiet vermehrt Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern ein. Besonders häufig registrierten die Ermittler die Anrufe im Bereich Bad Vilbel und Karben sowie im Ostkreis. Auch aus Friedberg wurden entsprechende Fälle gemeldet.

    Bei der Masche geben sich die Täter am Telefon als Polizeibeamte aus. Sie behaupten, ein naher Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei. Danach setzen die Anrufer die Betroffenen gezielt unter Druck. Sie erklären, dem Angehörigen drohe nun eine Inhaftierung. Diese könne angeblich nur durch die sofortige Zahlung einer hohen Kaution verhindert werden.

    Schockanrufe im Wetteraukreis: Polizei meldet bislang keinen erfolgreichen Fall

    Nach aktuellem Stand blieb es am Donnerstag bei Versuchen. Der Polizei ist bislang kein Fall bekannt geworden, in dem die Täter mit dieser perfiden Betrugsmasche Erfolg hatten. Genau deshalb appellieren die Ermittler jetzt eindringlich an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und sich von solchen Anrufen nicht einschüchtern zu lassen.

    Schockanrufe im Wetteraukreis zeigen erneut, wie skrupellos Betrüger vorgehen. Sie bauen innerhalb weniger Sekunden enormen psychischen Druck auf und versuchen, ihre Opfer zu überstürzten Entscheidungen zu drängen. Vor allem die erfundene Notlage eines nahestehenden Menschen soll Angst auslösen und den klaren Blick auf die Situation verhindern.

    So sollten Betroffene bei verdächtigen Anrufen reagieren

    Die Polizei rät dringend dazu, am Telefon keine Auskünfte über Geld, Konten, Schmuck oder andere Vermögenswerte zu geben. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch sofort beenden und selbstständig die Polizei verständigen. Dafür kann auch der Notruf 110 gewählt werden.

    Ebenso wichtig ist ein klarer Grundsatz: Die Polizei fordert niemals telefonisch Geld, Wertgegenstände oder Bankunterlagen. Wer sich unsicher fühlt, sollte sofort Angehörige, Nachbarn oder andere Vertrauenspersonen hinzuziehen. Niemand sollte Bargeld, Schmuck oder sensible Unterlagen an unbekannte Personen übergeben.

    Familie und Bekannte sensibilisieren

    Die Kriminalpolizei empfiehlt außerdem, das Thema offen in der Familie und im Bekanntenkreis anzusprechen. Gerade ältere Menschen geraten häufig ins Visier solcher Täter. Wer über die Masche informiert ist, erkennt Warnzeichen meist schneller und reagiert besonnener.

    Schockanrufe im Wetteraukreis bleiben damit ein ernstes Thema für die Region. Umso wichtiger ist es, über die Vorgehensweise der Täter aufzuklären und im Verdachtsfall sofort richtig zu handeln.

    Weitere Informationen zu aktuellen Meldungen aus Deutschland findest Du auch in unseren Rubriken Deutschland, Hessen und Fahndungen.

    Weitere offizielle Tipps zum Schutz vor Telefonbetrug und Schockanrufen gibt es bei der Polizeilichen Kriminalprävention sowie beim Bundeskriminalamt.

  • Friedberg: Verkehrsdienst kontrolliert Winterreifen – sieben Fahrzeuge beanstandet

    Friedberg: Verkehrsdienst kontrolliert Winterreifen – sieben Fahrzeuge beanstandet

    Friedberg: Verkehrsdienst nimmt Winterreifen unter die Lupe

    Der Regionale Verkehrsdienst Wetterau hat am Donnerstagvormittag (30.01.2026) gezielte Verkehrskontrollen im Stadtgebiet von Friedberg durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die Winterreifenpflicht Friedberg – insbesondere die Frage, ob Fahrzeuge bei winterlichen Straßenverhältnissen mit der gesetzlich vorgeschriebenen Bereifung unterwegs waren.

    Die Ordnungshüter überprüften zahlreiche Fahrzeuge und stellten dabei mehrere Verstöße fest. Neben Mängeln bei der Ladungssicherung sowie Verstößen gegen die Gurtpflicht und Sozialvorschriften fiel vor allem ein Punkt ins Gewicht: Bei insgesamt sieben Autos entsprach die Bereifung nicht den gesetzlichen Anforderungen.

    Winterreifenpflicht Friedberg: M+S-Kennzeichnung reicht nicht mehr aus

    Die Polizei legte bei den Kontrollen ein besonderes Augenmerk auf die Kennzeichnung der Reifen. Seit dem 1. Oktober 2024 gilt: Bei winterlichen Straßenverhältnissen reicht die reine „M+S“-Kennzeichnung (Matsch und Schnee) nicht mehr aus, um als zulässige Winterbereifung anerkannt zu werden.

    Stattdessen dürfen Autofahrer bei Schnee, Eis oder Glätte nur noch Reifen verwenden, die mit dem „Alpine“-Symbol gekennzeichnet sind. Dieses Bergpiktogramm mit Schneeflocke bestätigt, dass der Reifen bestimmte Mindestanforderungen an die Griffigkeit auf Schnee erfüllt. Genau diese Vorgabe spielt bei der Winterreifenpflicht Friedberg eine zentrale Rolle.

    Sommerreifen und veraltete Kennzeichnung: Polizei beanstandet sieben Fahrzeuge

    Bei den sieben beanstandeten Fahrzeugen stellten die Beamten entweder Sommerreifen oder Reifen fest, die lediglich über die inzwischen veraltete M+S-Kennzeichnung verfügten. Damit erfüllten die Fahrzeuge die Vorgaben der situativen Winterreifenpflicht nicht.

    Die Polizei machte deutlich, dass Verstöße gegen die Winterreifenpflicht Friedberg nicht nur riskant sind, sondern auch schnell teuer werden können – insbesondere dann, wenn es zu gefährlichen Situationen oder Unfällen kommt.

    Bußgelder und Punkte: Fahrer und Halter betroffen

    Die Konsequenzen treffen nicht nur die Fahrzeugführer, sondern auch die Halter. Gegen die Fahrer leiteten die Verkehrsexperten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Diese ziehen ein Bußgeld von mindestens 60 Euro sowie einen Punkt in Flensburg nach sich.

    Auch Fahrzeughalter müssen mit Konsequenzen rechnen, wenn sie die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs mit unzulässiger Bereifung zulassen. Laut geltendem Bußgeldkatalog drohen ihnen 75 Euro Bußgeld sowie ebenfalls ein Punkt im Fahreignungsregister.

    Polizei setzt weiter auf Kontrollen im Wetteraukreis

    Mit den Maßnahmen will der Regionale Verkehrsdienst Wetterau die Verkehrssicherheit in der kalten Jahreszeit erhöhen. Gerade bei winterlichen Bedingungen können falsche Reifen die Bremswege deutlich verlängern und die Kontrolle über das Fahrzeug erschweren. Deshalb bleibt die Winterreifenpflicht Friedberg auch weiterhin ein Schwerpunkt bei Verkehrskontrollen in der Region.

    Weitere Meldungen aus der Region findest Du jederzeit in unserem Bereich News sowie unter Verkehr.

    Offizielle Informationen und Hinweise zur Verkehrssicherheit stellt auch die Polizei bereit, zum Beispiel über die Polizei Hessen.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Hammer-Angriff in Friedberg: Teenager attackiert Schüler auf Schulhof

    Hammer-Angriff in Friedberg: Teenager attackiert Schüler auf Schulhof

    Hammer-Angriff in Friedberg

    In Friedberg (Bayern) kam es am frühen Morgen zu einem schockierenden Körperverletzungsdelikt.
    Ein 15-jähriger Jugendlicher soll auf dem Gelände seiner ehemaligen Schule zwei Schüler (beide 14) mit einem Hammer attackiert haben.

    Die Opfer, ein irakischer sowie ein deutsch-kosovarischer Staatsbürger, erlitten leichte Verletzungen und
    wurden in ein Krankenhaus
    gebracht.

    Polizeieinsatz mit Großaufgebot

    Der Angriff ereignete sich kurz vor Unterrichtsbeginn auf dem Schulhof der Mittelschule Friedberg.

    Zahlreiche Streifenwagen und Polizeibeamte rückten sofort an, sperrten Teile des Schulumfelds ab und sicherten den Tatort.

    Laut Angaben der Polizei Augsburg bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Allgemeinheit.

    Der Schulbetrieb konnte nach kurzer Unterbrechung fortgeführt werden.

    Festnahme des Täters

    Nach ersten Erkenntnissen war der 15-Jährige früher Schüler der Mittelschule.

    Unmittelbar nach der Tat versuchte er zu fliehen, konnte jedoch in der Nähe des Tatorts von Einsatzkräften gestellt werden.

    Bei der Durchsuchung stellten Beamte neben dem Hammer weitere gefährliche Gegenstände sicher.

    Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen, das Motiv des Angreifers ist derzeit unklar.

    Betreuungsgruppe eingerichtet

    Um Schüler und Lehrer zu unterstützen, richteten das Landratsamt Aichach-Friedberg und die Polizei eine spezielle Betreuungsgruppe ein. Diese soll Zeugen des Vorfalls und Betroffene psychologisch begleiten.

    Der mutmaßliche Täter ist deutscher Staatsbürger. 

    Hintergrund

    Friedberg, eine Kleinstadt in Schwaben mit rund 30.000 Einwohnern, wurde durch diesen Hammer-Angriff in Friedberg stark erschüttert. Gewalt an Schulen sorgt bundesweit immer wieder für Schlagzeilen. Der aktuelle Vorfall zeigt, wie wichtig Präventionsarbeit, Betreuung und Sicherheitskonzepte an Bildungseinrichtungen sind.

    Mehr aktuelle Nachrichten aus der Region finden Sie unter BlaulichtMYK News oder im Bereich Deutschland.

  • Lkw deutlich überladen

    Lkw deutlich überladen

    Lkw deutlich überladen

    Friedberg

    Auf der A5 in Höhe der Anschlussstelle Butzbach zog am Montagvormittag (06.01.2025) ein Lkw einer Gerüstbaufirma den Blick einer Streife der Verkehrsüberwachung der Polizeiautobahnstation Mittelhessen auf sich.

    Bei der Überprüfung stellten die Ordnungshüter eine unzureichende Ladungssicherung fest. Zudem war das zulässige Gesamtgewicht erheblich überschritten. Auf einer Brückenwaage erreichte der Lkw, der maximal 3.500 kg schwer sein durfte, ein Gewicht von 6.300 kg, was einer Überladung von 80 % entspricht.

    Hierbei war die Last außerdem ungleichmäßig verteilt. Das Gerüst musste auf andere Fahrzeuge umgeladen werden. Auf Fahrer und Halter kommen nun Bußgelder und ein Punkt in Flensburg zu.