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  • Diebstahl von Regenrinnen an Kirchengebäude in Friedewald

    Diebstahl von Regenrinnen an Kirchengebäude in Friedewald

     

    Diebstahl von Regenrinnen an Kirchengebäude in Friedewald: Polizei sucht Zeugen

    In Friedewald kam es zwischen dem 4. November 2025, 21:00 Uhr, und dem 5. November 2025, 10:00 Uhr, zu einem Diebstahl von Regenrinnen an der evangelischen Kirche in der Schloßstraße. Unbekannte Täter trennten mehrere kupferne Rinnen und Fallrohre ab und transportierten das Metall anschließend ab. Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Einschätzungen im mittleren vierstelligen Bereich.

    Tatzeit und Vorgehen

    Die Täter agierten zielgerichtet und nutzten das Dunkel der Nacht, um die kupfernen Bauteile zu demontieren. Diebstahl von Regenrinnen an Kirchen und öffentlichen Gebäuden verursacht nicht nur hohe Materialkosten, sondern zieht oft auch Folgeschäden nach sich: Durch fehlende Ableitung von Regenwasser können Fassaden und Fundamente in Mitleidenschaft geraten.

    Hinweise an die Polizei

    Wer in der Nacht vom 4. auf den 5. November verdächtige Geräusche, Fahrzeuge oder Personen im Bereich der Schloßstraße bemerkt hat, meldet sich bitte bei der zuständigen Dienststelle. Die Polizeiinspektion Betzdorf nimmt Hinweise entgegen. Alternativ informieren Sie die Kriminalpolizei, etwa die Kriminalinspektion Betzdorf. Jede Beobachtung hilft, die Tat aufzuklären.

    Präventionstipps für Kirchengemeinden und Anwohner

    • Markieren Sie Kupferelemente mit gravierbaren Identifikationsnummern und dokumentieren Sie diese.
    • Setzen Sie auf verdeckte oder schwer zugängliche Verschraubungen sowie die Sicherung von Fallrohren mit innenliegenden Halterungen.
    • Installieren Sie Bewegungsbeleuchtung und kamerabasierte Überwachung an neuralgischen Punkten.
    • Stimmen Sie sich mit Nachbarn ab und melden Sie ungewöhnliche Arbeiten außerhalb üblicher Zeiten.

    Einordnung und regionale Hinweise

    Metalldiebstähle treten immer wieder auf, besonders wenn der Wert von Buntmetallen steigt. Unsere laufende Berichterstattung zu vergleichbaren Fällen und polizeilichen Maßnahmen finden Sie in den Rubriken Deutschland, Fahndungen sowie in unserem News-Archiv. So bleiben Sie informiert, wie Ermittler vorgehen und worauf Bürger achten sollten.

    Zeugenaufruf

    Sie haben verdächtige Beobachtungen gemacht oder verfügen über Aufzeichnungen von Dashcams bzw. privaten Kameras aus dem genannten Zeitraum? Melden Sie sich bitte bei der Polizei. Diebstahl von Regenrinnen lässt sich häufig durch Hinweise aus der Bevölkerung aufklären.

    Kontakt der Polizeiinspektion Betzdorf: Telefon 02741 926-0 • E-Mail pibetzdorf@polizei.rlp.de • Notfälle immer über 110.

  • Tödlicher Unfall auf der B62 bei Friedewald

    Tödlicher Unfall auf der B62 bei Friedewald

    34-jähriger Fahrer verstirbt noch an der Unfallstelle

    Am Sonntagabend, den 2. November, ereignete sich gegen 20:50 Uhr auf der Bundesstraße 62 zwischen Unterneurode und Friedewald ein tragischer Verkehrsunfall. Ein 34-jähriger Autofahrer aus Friedewald verlor dabei sein Leben.

    Überholmanöver mit fatalem Ausgang

    Der Mann befuhr mit seinem grauen Ford Fiesta die B62 in Richtung Friedewald, als er kurz nach dem Abzweig nach Lautenhausen einen schwarzen VW Passat überholte. Wegen entgegenkommenden Verkehrs zog der Fahrer seinen Wagen abrupt nach rechts. Dabei geriet er ohne Fremdbeteiligung von der Fahrbahn ab.

    Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf der Beifahrerseite zum Liegen. Der Fahrer wurde aus dem Wagen geschleudert und so schwer verletzt, dass er trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle verstarb.

    Polizei und Gutachter ermitteln den Unfallhergang

    Die Polizei sperrte die B62 für etwa dreieinhalb Stunden voll, um die Unfallstelle zu sichern und Spuren zu sichern. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter, um die genaue Unfallursache zu rekonstruieren.

    Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro. Der Ford Fiesta war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.

    Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften

    Rund 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Friedewald, der Rettungsdienst mit Notarzt sowie zwei Streifen der Polizei waren vor Ort im Einsatz. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. 

    Weitere aktuelle Nachrichten aus der Region finden Sie unter blaulichtmyk.de/news/ und blaulichtmyk.de/verkehr/.

  • Vollsperrung der BAB 4 nach Verkehrsunfall mit zwei schwer verletzten Personen – Fahrer unter Alkoholeinfluss

    Vollsperrung der BAB 4 nach Verkehrsunfall mit zwei schwer verletzten Personen – Fahrer unter Alkoholeinfluss

    FriedewaldAm Montag, dem 13. Februar 2023, gegen 19:15 Uhr, kam es auf der BAB 4, Kirchheim
    in Richtung Dresden, zwischen der AS Friedewald und der AS Wildeck-Hönebach, ca. km 340,000, Gemarkung Wildeck, Landkreis Hersfeld-Rotenburg, zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 45-jähriger Ukrainer mit einem polnischen Kleintransporter
    den o. g. Autobahnabschnitt auf dem linken von zwei Fahrstreifen. Aus noch ungeklärter Ursache kam er
    nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke, von dort wurde er abgewiesen und schleuderte über alle zwei Fahrstreifen in Richtung Außenschutzplanke, durch den heftigen Aufprall wurde er abermals abgewiesen und wieder in Richtung Mittelschutzplanke geschleudert, dort kam der Kleintransporter zum Stehen.

    Eine Rundfunkwarnmeldung wurde umgehend veranlasst.

    Der Fahrer des Kleintransporters konnte sein Fahrzeug ohne fremde Hilfe verlassen, die herbeigeilten Ersthelfer stellten eine Platzwunde am Hinterkopf fest.

    Ein nachfolgender 72-jähriger Fahrzeugführer aus dem Landkreis Zwickau erkannte die ungesicherte Unfallstelle zu spät und fuhr auf das Heck des Kleintransporters auf. Hierbei wurde der Fahrer schwer verletzt und zunächst eingeklemmt, dieser konnte jedoch kurze Zeit später durch Rettungskräfte aus dem Fahrzeug befreit werden.

    Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte durch die aufnehmende Funkstreife starker Alkoholgeruch bei dem Fahrer des Kleintransporters festgestellt werden, ein freiwillig angebotener Atemalkoholtest wurde verweigert. Die erforderliche Blutentnahme erfolgte im Anschluss an die Unfallaufnahme im Klinikum Bad Hersfeld.

    Aufgrund der vorliegenden Verletzungsmuster wurden alle beteiligten Personen nach erfolgter Erstversorgung an der Unfallstelle zur weiteren medizinischen Behandlung ins Klinikum Bad Hersfeld transportiert.

    Vor Ort waren zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Feuerwehr Bad Hersfeld eingesetzt.

    Über einen Zeitraum von etwa zwei Stunden musste die BAB 4 in östlicher Fahrtrichtung voll gesperrt werden.

    Es bildete sich ein entsprechender Rückstau auf der Bundesautobahn.

    Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt.