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  • Explosion in Daaden: Wohn- und Geschäftshaus zerstört

    Explosion in Daaden: Wohn- und Geschäftshaus zerstört

    Explosion Daaden: Acht Verletzte, Gasversorgung unterbrochen

    In Daaden kam es am Donnerstag gegen 15:40 Uhr in der Betzdorfer Straße zu einer heftigen Explosion in einem Wohn- und Geschäftshaus mit Döner-Imbiss. Unmittelbar danach stürzte das Gebäude ein und geriet zudem in Brand. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei arbeiteten sofort eng zusammen, sicherten die Umgebung und verschafften sich rasch einen Überblick. Während sie die Lage stabilisierten, kümmerten sie sich zugleich um mehrere Verletzte.

    Nach dem aktuellen Stand verletzte der Unglücksfall acht Menschen. Ein 15-jähriger Jugendlicher erlitt schwere Verletzungen; ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Spezialklinik. Weitere sieben Personen brachte der Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus. Aus Respekt vor den Betroffenen nennen die Behörden derzeit keine weiteren Details zum Gesundheitszustand.

    Gasversorgung im Stadtgebiet unterbrochen – Hilfe im Bürgerhaus

    Die Explosion zerstörte das Gebäude vollständig. Gleichzeitig führte das Geschehen zu einer Unterbrechung der Gasversorgung im Stadtgebiet Daaden. Der Netzbetreiber arbeitet nach Angaben der Behörden mit Hochdruck an der Entstörung. Weil jedoch unklar bleibt, wie lange die Einschränkung noch andauert, richtete die Kommune im Bürgerhaus Daaden eine Anlaufstelle ein. Dort erhalten Betroffene unter anderem warmes Trinken sowie eine adäquate Versorgung für Kinder und Säuglinge. Wer Unterstützung braucht, meldet sich bitte direkt vor Ort.

    Ermittlungen und Sicherheitshinweise

    Die Kriminalinspektion Betzdorf nahm die Ermittlungen zur Ursache auf. Bis die Fachleute Statik und Messwerte bewerten, bleibt der Bereich rund um die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt. Achtet deshalb auf Absperrungen, meidet Zündquellen und haltet Fenster in unmittelbarer Nähe geschlossen. Bitte nutzt ausschließlich offizielle Informationen der Polizei und der Verwaltung, um Gerüchte zu vermeiden.

    So geht es weiter

    Die Kräfte vor Ort arbeiten Schritt für Schritt: Sie sichern Trümmer, kontrollieren Leitungen, überwachen die Gaslage und unterstützen Betroffene. Sobald es neue, belastbare Erkenntnisse gibt, informieren die Verantwortlichen zeitnah. Wir bleiben an der Sache und bereiten fortlaufend Updates vor, damit ihr alle nötigen Fakten schnell und kompakt findet.

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    Offizielle Auskünfte: Polizei Koblenz – Pressestelle · Bürgerhaus Daaden (Anlaufstelle) · Kriminalinspektion Betzdorf

    Explosion in Daaden: Wohn- und Geschäftshaus zerstört

    In Daaden (Westerwald) hat am Donnerstagnachmittag eine Explosion ein Wohn- und Geschäftshaus mit einem Döner-Imbiss vollständig zerstört. Das Gebäude stürzte nach dem Knall ein, Trümmerteile liegen im Umfeld. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei arbeiten seit dem Nachmittag unter Hochdruck an der Einsatzstelle. Während die Kräfte das Gebiet sichern, behandeln sie mehrere Betroffene. Nach aktuellem Stand erlitten drei Menschen Verletzungen, darunter ein Jugendlicher, den ein Rettungshubschrauber in eine Klinik flog. Gleichzeitig sperrt die Polizei den Bereich weiträumig ab, damit die Einsatzkräfte sicher arbeiten können.

    Weil vor Ort Gas austritt, gehen die Spezialisten äußerst vorsichtig vor. Sie prüfen Leitungen, messen kontinuierlich die Konzentration und lüften die Umgebung. So verhindern sie weitere Zündquellen. Außerdem richten sie Absperrungen ein, damit Schaulustige auf Abstand bleiben und Rettungswege frei sind. Anwohnerinnen und Anwohner sollen Fenster geschlossen halten und den Gefahrenbereich meiden. Die Ermittler klären nun, wie es zu der Explosion kommen konnte. Offizielle Angaben zur Ursache liegen noch nicht vor, deshalb verzichten wir bewusst auf Spekulationen.

    Großeinsatz läuft – offizielle Infos und Anlaufstellen

    Die Polizei Koblenz informiert laufend über den Stand des Großeinsatzes. Zusätzlich bereiten Feuerwehr und Polizei eine gemeinsame Pressekonferenz vor, um Fragen zur Lage, zu den Sperrungen und zum weiteren Vorgehen zu beantworten. Parallel dazu koordiniert die Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf logistische Maßnahmen vor Ort.

    Das gilt jetzt für Verkehr und Umfeld

    Rund um die Einsatzstelle kommt es zu erheblichen Einschränkungen. Rechnet also mit Sperrungen und Umleitungen. Plant mehr Zeit ein und folgt unbedingt den Anweisungen der Einsatzkräfte. Sobald die Messungen stabile Werte zeigen und Statiker die Umgebung geprüft haben, entschärfen die Behörden die Lage schrittweise. Bis dahin gilt: Abstand halten, keine offenen Flammen, keine Zündquellen – und bitte keine Drohnenflüge, damit Rettungshubschrauber sicher an- und abfliegen können.

    Einordnung und weitere Berichterstattung

    Wir halten euch auf dem Laufenden und ordnen die Ereignisse ein. Für zusätzliche Hintergründe und bundesweite Entwicklungen klickt euch gern durch unsere Ressorts. Dort findet ihr zudem Fahndungen und wichtige Hinweise der Behörden – schnell, übersichtlich und verlässlich.

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    Symbolbild

  • Gasverpuffung in einem Haus in Bitzen

    Gasverpuffung in einem Haus in Bitzen

    Gasverpuffung in einem Haus in Bitzen

    Am frühen Freitagmorgen, 09.06.2023, ereignete sich in einem Haus in Bitzen eine Verpuffung. Gegen 05:30 Uhr kam es zu einem deutlich hörbaren Knallgeräusch, das die Hausbewohner und Anwohner weckte.

    Über die Rettungsleistelle in Montabaur wurden die Feuerwehr von Hamm sowie die Polizei Wissen alarmiert. Erst vor drei Tagen, Dienstag, 06.06.2023, kam es in derselben Straße in Bitzen auf einem nahegelegenen Grundstück zum Austritt von Flüssiggas aus einem eingegrabenen Erdtank. Bei der heutigen Verpuffung wurde in dem betreffenden Haus im Keller mehrere Türen beschädigt. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz befanden sich mehrere Feuerwehren, Rettungsdienst, das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg), eine Fachfirma für Gas sowie der Stromversorger, der erneut den Strom abstellte.

    Die Kreisverwaltung Altenkirchen als Katastrophenschutzbehörde wurde informiert. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist am Dienstag ausgetretenes Propan-Butan Gasgemisch in den Keller des benachbarten Hauses eingedrungen. Wie bereits am Dienstag wurden erneut Messungen in den benachbarten Häusern und der Kanalisation durchgeführt, um eventuelle Gasansammlungen aufzuspüren.

    Die an die Verpuffung angrenzenden Häuser wurden zeitweise evakuiert.


    Da die Messungen keine relevanten Gaskonzentrationen ergaben, wurde die Evakuierung am Freitagabend aufgehoben und die Bewohner durften in ihre Häuser zurück.

  • Entscheidung ist durch – 2024 keine Öl und Gasheizungen mehr

    Entscheidung ist durch – 2024 keine Öl und Gasheizungen mehr

    Der Heiz-Hammer von Robert Habeck (53, Grüne) ist beschlossene Sache! Das Bundeskabinett stimmte heute Vormittag dem umstrittenen Gesetz zum Heizungsverbot zu!

    Damit steht fest: Ab 2024 dürfen keine neuen Ölheizungen mehr eingebaut werden. Und: Gasheizungen dürfen nur noch unter ganz bestimmten Bedingungen neu installiert werden.

    Der Heiz-Hammer ist damit offiziell!

    Bis zuletzt gab es nach BILD-Informationen vor allem von Seiten der FDP massiven Protest gegen einzelne Punkte im Gesetz. U.a. stören sich die Liberalen an den strengen Bedingungen für den künftigen Einbau von Gasheizungen und harten Strafen.

    Finanzminister Christian Lindner (44, FDP) gab deshalb im Kabinett eine Protestnote zu Protokoll. Darin heißt es u.a.: Er stimme nur zu „in dem Bewusstsein, dass die Fraktionen des Deutschen Bundestags im parlamentarischen Verfahren diesen Gesetzentwurf intensiv beraten und auch weitere notwendige Änderungen vornehmen werden“.

    Bedeutet: Die FDP-Führung hofft, dass es bei den Beratungen im Bundestag (bis Juni) noch Änderungen gibt.

    Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung Wärme zu mindestens 65 Prozent aus Erneuerbaren Energien (z.B. Sonne, Wind) erzeugen.

    Habeck beziffert die Kosten pro Jahr auf 9,1 Milliarden Euro. Demgegenüber sieht er eine Entlastung (bezogen auf 18 Jahre) von 11 Milliarden Euro.

    Besonderer Knackpunkt: der mögliche Einbau von Gasheizungen ab 2024. Die FDP ist dafür, will die Heizungen mit Ökogas (z.B. Wasserstoff) betreiben lassen. Doch die Bedingungen im Gesetz trotz massiver Proteste – auch der Stadtwerke – zu streng dafür. Es gilt, dass ein Stadtwerk bis 2030 bereits 50 % Ökogas liefern muss, ab 2035 sind es dann 65 %. Nicht erreichbar, sagen die Stadtwerke.

     

    Die FDP geht davon aus, dass das Wirtschaftsministerium kein ernsthaftes Interesse am Hochlauf der beiden Energiequellen hat und stattdessen auf Wärmepumpen setzen will.

    Michael Kruse (39), energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion: „Wirtschaftsminister Habeck blendet innovative Lösungen wie Wasserstoff und Biogas aus. Diesen und viele weitere Unzulänglichkeiten des Gesetzentwurfs werden wir im Parlament heilen.“

    Ausnahme für Über-80-Jährige: Es gibt Ausnahmefälle für die 65-%-Vogabe aus „technischen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Gründen“ – hier gilt, dass eine rein fossile Heizung für einen kurzen Übergangszeitraum weiter eingebaut werden darf.

    Bedeutet: Die Ausnahme gilt „für Eigentümer von Wohngebäuden mit nicht mehr als sechs Wohnungen, die selber im Gebäude wohnen und älter als 80 Jahre sind“.

    Strafen: Wer z.B. nach 30 Jahren Betriebsdauer seinen Öl- und Gasheizung nicht z.B. gegen eine Wärmepumpe austauscht, dem drohen satte Strafen von bis zu 50.000 Euro!

    BILD – NTV 

  • Gefahrenlage: Polizei und Feuerwehr räumen zwölf Wohnhäuser

    Gefahrenlage: Polizei und Feuerwehr räumen zwölf Wohnhäuser

    Werdohl

    Ein Werdohler (34) hat am heutigen Abend gegenüber Bekannten seinen Suizid angekündigt und hierzu in seiner Wohnung am Kupferhammerweg Gas ausgebracht. Polizei und Feuerwehr erhielten gegen 21 Uhr Kenntnis vom Vorfall. In der Folge wurden zwölf Wohnhäuser am Kupferhammerweg und Ludemerter Weg geräumt. Polizeibeamten gelang es gegen 22.30 Uhr den Mann zu überwältigen und in Gewahrsam zu nehmen. Die Feuerwehr führte Messungen durch und lüftete die Wohnräume. Die Anwohner konnten kurz vor 23 Uhr in die Häuser zurückkehren. Das Ordnungsamt und ein Arzt wurden informiert und die Prüfung einer Zwangseinweisung in eine psychiatrische Klinik veranlasst.