Schlagwort: Gießen

  • Schwarzarbeitskontrollen in der Speditions- und Logistikbranche in Hessen

    Schwarzarbeitskontrollen in der Speditions- und Logistikbranche in Hessen

    Schwarzarbeitskontrollen in der Speditions- und Logistikbranche in Hessen

    Gießen

    107 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Gießen nahmen heute bei Schwerpunktkontrollen die Speditions- und Logistikbranche ins Visier.

    Ab den frühen Morgenstunden wurden in Nord-, Ost- und Mittelhessen die Beschäftigungsverhältnisse von 329 Fahrern und Beschäftigten aus 157 Firmen überprüft. Dazu wurden an mehreren Autobahnen
    und Bundesstraßen insgesamt sieben Kontrollstellen eingerichtet und Fahrzeuge herausgezogen.

    Im Focus standen sowohl der Schwerlastverkehr als auch Kurier- und Expressfahrer. Darüber hinaus wurden bei einigen Firmen Geschäftsunterlagen überprüft. Im Kreis Gießen wurde das Depot eines Paketdienstleisters und eine Zustellbasis der Deutschen Post AG in die Kontrollen einbezogen.

    “Unser Augenmerk lag insbesondere auf der Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns, der Einhaltung von sozialversicherungsrechtlichen Anmeldepflichten, aber auch auf dem unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen sowie der illegalen Beschäftigung von Ausländern, so Michael Bender, Pressesprecher des Hauptzollamtes Gießen.

    Bei den Kontrollen wurden die Zöllner zum Teil von der Landespolizei, dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) und dem Arbeitsschutz des Regierungspräsidiums Kassel unterstützt.

    Bislang ergaben sich bei den Befragungen und Prüfungen in 41 Fällen erste Hinwiese auf Unregelmäßigkeiten. Um die festgestellten Unregelmäßigkeiten weiter zu untersuchen, schließen sich nun umfangreiche Nachprüfungen an. Dabei werden die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmer*innen mit der
    Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen sowie weiteren Geschäftsunterlagen abgeglichen.

    Auf der A 5 bei Reinhardshain wurden ein weißrussischer Fahrer vorläufig festgenommen, der als Leihfahrer von einer litauischen Firma für ein deutsche Spedition unterwegs war. Allerdings ohne erforderliche gegen den 56-Jährigen und seinen Arbeitgeber wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die zuständige Ausländerbehörde wird ihn ausweisen. Auch ein usbekischer Fahrer, der ebenfalls im Auftrag einer litauischen Firma als Leiharbeiter für eine Spedition aus Baden-Württemberg unterwegs war und auf der A 7 bei Kassel von den Kontrolleuren aus dem Verkehr gezogen wurde, wird wegen ungenehmigter Arbeitsaufnahme durch die Ausländerbehörde Kassel ausgewiesen.

    Im Kreis Bad Hersfeld wurde ein ukrainischer Fahrer angehalten, dem die Arbeitsaufnahme lediglich in Polen jedoch nicht in Deutschland gestattet war. Ihn erwartet nun ein Bußgeld. “Solche Kontrollen sind aus unserer Sicht weiter nötig. Sie tragen zur Aufrechterhaltung eines fairen Wettbewerbs und zur Gewährleistung fairer Arbeitsbedingungen in der Branche”, so Bender.

  • Polizeibeamte mit Messer bedroht

    Polizeibeamte mit Messer bedroht

    Polizeibeamte mit Messer bedroht

    Gießen –

    Ein Autofahrer hielt am frühen Samstag (12.10.) neben einem Auto an der Kreuzung Bismarckstraße / Ludwigstraße an. Gegen 4 Uhr zeigte er dessen beiden Insassen plötzlich und ohne erkennbaren Grund ein Springmesser und bedrohte sie verbal aus seinem Fahrzeug heraus.

    Was der 25-Jährige zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte war, dass er soeben eine Zivilstreife der Gießener Kriminalpolizei bedroht hatte. Die Beamten ließen den Mann zunächst gewähren, forderten Unterstützung an und stoppten den Kriminellen kurz darauf. Es folgte seine Festnahme. Es wurde niemand verletzt.

    Bei der Durchsuchung stellten die Beamten neben einem Springmesser noch einen Baseballschläger sowie einen Schlagring sicher. Der Festgenommene musste mit zur Dienststelle. Sie leiteten ein Strafverfahren ein, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der deutsche Staatsangehörige entlassen. Der Grund für sein Verhalten ist Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.

  • Linden: 13-Jährige vermisst

    Linden: 13-Jährige vermisst

    Linden: 13-Jährige vermisst

    Gießen

    Seit heute Morgen wird die 13-jährige Xenia R. aus Linden vermisst. Sie wurde letztmalig gegen 8 Uhr im Bereich der Gießener Straße in Leihgestern gesehen. Seitdem ist ihr Aufenthaltsort unbekannt.

    Xenia ist 159 cm groß, schlank und hat lange, dunkelrot gefärbte Haare. Sie trug zuletzt einen schwarzen Rucksack. Es liegen Hinweise vor, dass sie sich in der Gießener Innenstadt aufhalten könnte.

    Die Polizei bittet um Unterstützung: Wer kann Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort der Vermissten machen? Wer hat sie seit heute Morgen gesehen?

    Die Ermittler bitten um Hinweise an die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 oder an jede andere Polizeidienststelle.

  • Bedrohung mit Messer führt zu Schusswaffengebrauch durch die Polizei

    Bedrohung mit Messer führt zu Schusswaffengebrauch durch die Polizei

    Bedrohung mit Messer führt zu Schusswaffengebrauch durch die Polizei

    Grünberg-Harbach –

    Mehrere Polizeistreifen waren am frühen Freitagmorgen (12. Juli) im Grünberger Ortsteil Harbach im Einsatz, nachdem eine Rettungswagenbesatzung gegen 02.50 Uhr polizeiliche Unterstützung angefordert hatte.

    Nach bisherigem Kenntnisstand hatte sich ein 61-Jähriger lebensgefährliche Verletzungen zugefügt, weshalb Familienangehörige eine Rettungswagenbesatzung zu Hilfe riefen. Der Grünberger bedrohte die Sanitäter mit einem Messer, worauf diese die Polizei alarmierten. Die Polizei rückte mit mehreren Streifen an. Ersten Erkenntnissen zufolge rannte der 61-Jährige mit einem Messer bewaffnet in der Wohnung auf die Polizisten zu.

    Ein Polizeibeamter schoss auf den 61-Jährigen. Die anwesende Rettungswagenbesatzung versorgte den an einen Oberschenkel getroffenen Grünberger. Er trug keine lebensgefährlichen Verletzungen davon und wird aktuell in einem Krankenhaus behandelt.

    Die Ermittlungen hierzu dauern an.

  • Linden: 12-Jähriger vermisst

    Linden: 12-Jähriger vermisst

    Linden: 12-Jähriger vermisst

    Gießen

    Die Polizei sucht nach dem 12-jährigen Jason. Er wurde letztmalig heute Morgen gegen 8 Uhr im Bereich der Ludwigstraße in Großen-Linden gesehen. Seitdem ist sein Aufenthaltsort unbekannt.

    Jason ist ca. 160 cm groß, hat eine etwas kräftigere Figur und eine dunkle Hautfarbe. Er hat kurze, schwarze Haare. Zuletzt trug er eine graue Kapuzenjacke, einen roten Pullover, eine graue Jogginghose und Turnschuhe.

    Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer hat Jason seit heute Morgen gesehen? Wer kann Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben?

    Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 oder jede andere Polizeidienststelle.

  • Polizei zieht Weinliebhaber aus dem Verkehr !

    Polizei zieht Weinliebhaber aus dem Verkehr !

    Polizei zieht Weinliebhaber aus dem Verkehr !

    Gießen

    Am Samstag (09.12.2023) informierte ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer die Autobahnpolizei über ein verdächtiges Fahrzeug auf der A 5 in Richtung Kassel. Der Kleinbus schien überladen, die Anhängerkupplung schliff teilweise über den Asphalt.

    Beamte der Polizeiautobahnstation Butzbach stoppten den Transporter daraufhin auf dem Rastplatz Limes (Landkreis Gießen).

    Bei der folgenden Kontrolle zeigte sich schnell der Grund der schleifenden Anhängerkupplung: Das Fahrzeug war um mehr als 80 Prozent überladen.

    Sprichwörtlich bis unter die Decke hatten der 29-jährige Fahrer und sein Mitfahrer Kartons voller Wein gestapelt. Die Ladung war zudem völlig ungesichert.

    Die über 1.800 Flaschen machten rund 1650 Kilogramm Beladung aus, das erlaubte Gesamtgewicht war somit deutlich überschritten.

    Da der Fahrer im Ausland wohnhaft ist, musste er noch vor Ort eine Sicherheitsleistung in dreistelliger Höhe entrichten. Zudem durfte er erst weiterfahren, nachdem Teile der Ladung ordnungsgemäß in ein weiteres Fahrzeug umgeladen wurden.

  • 27-Jähriger nach Überfällen in Untersuchungshaft

    27-Jähriger nach Überfällen in Untersuchungshaft

    27-Jähriger nach Überfällen in Untersuchungshaft

    Gießen

    Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Wetzlar und des Polizeipräsidiums Mittelhessen

    Nach einem Überfall dieses Jahr in Mittelhessen führten umfangreiche Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zu einem 27-jährigen dringend Tatverdächtigen. Polizeikräfte nahmen den rumänischen Staatsbürger Mitte November fest. Die Ermittlungsbehörden gehen derzeit davon aus, dass der Festgenommene für weitere Taten in Bayern und Baden-Württemberg sowie im deutschsprachigen Ausland verantwortlich ist.

    Täter und Opfer kamen über die Online-Dating-Plattform “HUNQZ” bzw. “Romeo” für Homosexuelle in Kontakt. Die verabredeten Treffen in den Wohnungen der Opfer nutzte der 27-Jährige, um diese auszurauben.

    Aufwendige Auswertungen von Mobilfunkdaten führten die Ermittler letztlich zu dem in Rumänien lebenden 27-Jährigen. DNA-Spuren von dem mittelhessischen Tatort und einem Tatort in Tübingen sowie einem Überfall in der Schweiz werden dem dringend Tatverdächtigen zugeordnet. Bei seiner Festnahme in Frankfurt am Main stellten die Ermittler zudem Beute aus einem Überfall im Raum Würzburg sicher. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der 27-Jährige einem Haftrichter vorgeführt, der gegen diesen Untersuchungshaft anordnete.

    Inwieweit der 27-Jährige für weitere Taten in der Bundesrepublik sowie im deutschsprachigen Ausland verantwortlich ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

    Staatsanwaltschaft und Polizei schließen nicht aus, dass weitere Opfer von Überfällen, nach Treffen über die Online-Dating-Plattformen “HUNQZ” bzw. “Romeo” für Homosexuelle, diese bisher nicht bei der Polizei angezeigt haben. Die Ermittlungsbehörden bitten mögliche Opfer, sich dringend an die für ihren Wohnort zuständige Polizei zu wenden.

  • 74-Jährige nach Wohnhausbrand in Lebensgefahr

    74-Jährige nach Wohnhausbrand in Lebensgefahr

    74-Jährige nach Wohnhausbrand in Lebensgefahr

    Gießen

    Am Donnerstagmorgen, gegen 09.00 Uhr, kam es im Tannenweg in Großen-Linden zu einem Wohnhausbrand.

    Dabei wurde eine 74-jährige Hausbewohnerin sehr schwer verletzt und nach einer Erstbehandlung
    in einem Gießener Krankenhaus mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

    Zwei weitere Hausbewohner erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden vom Rettungsdienst zur Behandlung in eine Klinik gebracht. Ein Ersthelfer wurden wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung
    vor Ort behandelt.

    Der Schaden des Brandes, der offenbar im Erdgeschoss entstanden ist, beläuft sich auf mehrere Hundert tausend Euro. Das Haus ist aktuell nicht mehr bewohnbar.

    Die Feuerwehr konnte das Feuer inzwischen löschen. Zur Ursache des Brandes können aktuell noch
    keine Angaben gemacht werden.

  • Mann sorgt für Ärger im Bahnhof Gießen

    Mann sorgt für Ärger im Bahnhof Gießen

    Mann sorgt für Ärger im Bahnhof Gießen

    Gießen

    Ein 42-jähriger Mann aus Gießen löste gestern Abend (13.11. / 18:15 Uhr) aufgrund seines Verhaltens einen Polizeieinsatz aus. Zunächst soll der 42-Jährige mit zwei Männern in eine verbale Streitigkeit geraten und den beiden mit Gewalt gedroht haben. Kurze Zeit später soll er dann versucht haben, in den Service-Point der Deutschen Bahn einzudringen. Dabei zerstörte er das Sichtschutzrollo des Infostandes. Eine verständigte Streife des Bundespolizeireviers Gießen nahm den Störenfried schließlich fest. Für weitere polizeiliche Maßnahmen musste er die Beamten zum Revier begleiten. Gegen 19 Uhr kam der Mann wieder frei.

    Weiterer Vorfall

    Gegen 20:15 Uhr geriet der 42-Jährige in einen Streit mit einem 28-jährigen Mann aus Gießen. In der abfahrbereiten HLB 24899 soll der 42-Jährige den 28-Jährigen angesprochen haben, wodurch es zu einer zu-nächst verbalen Auseinandersetzung kam. Der Streit setzte sich am Bahnsteig 13 fort. Dort soll dann der 28-Jährige dem 42-Jährigen gegen das Bein getreten haben. Wieder musste eine Streife des Bundespolizeireviers Gießen ausrücken, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen beide Männer wieder frei. Dem 42-jährigen Unruhestifter wurde am Ende ein Platzverweis erteilt.

    Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen die beiden Männer Straf-verfahren u.a. wegen Bedrohung, Sachbeschädigung und Körperverletzung eingeleitet.

    Wer weitere Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr.: 0561-81616 0 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

  • Schwer verletztes Kind – Zeugen gesucht + Raub + Mehrere Einbrüche

    Schwer verletztes Kind – Zeugen gesucht + Raub + Mehrere Einbrüche

    Schwer verletztes Kind – Zeugen gesucht + Raub + Mehrere Einbrüche

    Gießen

    Laubach: Schwer verletztes Kind – Zeugen gesucht

    Mit dem Verdacht auf schwere Kopfverletzungen brachten Rettungskräfte einen 8-jährigen Jungen in ein Krankenhaus. Das Kind war am Samstag (07.10.2023) auf seinem Fahrrad im Bereich der Straße
    “Am Weinberg” unterwegs. Gegen 17.35 Uhr kam es zur Kollision mit einem Autofahrer im Einmündungsbereich der Herrenhausgasse.

    Nach derzeitigen Erkenntnissen flog das Kind aus dem Landkreis Gießen über die Motorhaube und erlitt dabei die schweren Verletzungen. Es trug keinen Fahrradhelm. Der 18-jährige BMW-Fahrer aus dem Landkreis Gießen blieb unverletzt. Durch den Unfall entstand Schaden am Fahrzeug und dem Kinderfahrrad. Der Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

    Die Polizeistation Grünberg sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter 06401 91430.

    Gießen: Raub

    Im Theaterpark sprach ein Mann einen 38-Jährigen an und bat ihn um eine Zigarette. Nachdem der Mann zustimmte und zusammen mit dem Unbekannten rauchte, kam plötzlich ein zweiter Unbekannter hinzu. Zusammen rissen die Männer am Samstag (07.10.2023) gegen 20.15 Uhr am Rucksack des 38-Jährigen. Dieser wehrte sich, woraufhin die Räuber Reizgas in seine Augen sprühten und zudem auf ihn einschlugen und traten. So gelang es ihnen schließlich, den Rucksack zu rauben.

    Anschließend flüchteten die Beiden. Im Rucksack befand sich neben persönlichen Gegenständen u.a. Bargeld. Die Täter beschrieb das Opfer als Nordafrikaner mit schlanker Figur. Einer der Angreifer soll
    ca. 175 cm, der andere etwas größer gewesen sein. Beide hätten kurze, schwarze Haare, einer hatte zudem krauses Haar.

    Der Überfallene erlitt bei der Tat leichte Verletzungen. Rettungskräfte behandelten ihn vor Ort.

    Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0641 7006-6555.

    Gießen: Mehrere Einbrüche

    Aus der Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Thielmannweg erbeutete ein Unbekannter Schmuck. Unklar ist bislang, wie der Dieb am Samstag (07.10.2023) zwischen 19.15 Uhr und 22.00 Uhr in die Wohnung gelangen konnte.

    Bargeld klaute ein Einbrecher aus einer Apotheke am Kreuzplatz. Gewaltsam drückte er die Glasschiebetüren des Eingangsbereichs auf und gelangte so in den Verkaufsraum. Die Tat ereignete
    sich am Sonntag (08.10.2023) gegen 03.40 Uhr.

    Ein Fenster eines Büroraums schmissen Unbekannte mit einem Gullydeckel ein. So gelangten sie in die Räume einer Boulderhalle im Lehmweg. Sie schlugen am Sonntag (08.10.2023) gegen 03.30 Uhr zu, nahmen nach derzeitigen Erkenntnissen aber nichts mit.

    Ein Supermarkt in der Ederstraße war am Sonntag (08.10.2023) gegen 08.05 Uhr das Ziel von Einbrechern. Nachdem sie mit einem Gegenstand die Glastür des Marktes einwarfen, klauten sie Koffer sowie Bargeld aus einer Kasse. Zurück blieb ein Schaden von mehreren Tausend Euro.

    Die Kriminalpolizei sucht zu allen Fällen Zeugen. Hinweise werden unter der
    Telefonnummer 0641 7006-6555 erbeten.

    Lich: Einbruch in Einfamilienhaus

    In der Gartenstraße in Muschenheim brach ein Unbekannter in ein Einfamilienhaus ein. Irgendwann zwischen Sonntag (24.09.2023), 12.00 Uhr und Freitag (06.10.2023), 21.00 Uhr hebelte er ein Fenster auf. Aus dem Haus in der Gartenstraße erbeutete er u.a. eine Uhr, einen Fotoapparat und Bargeld.

    Die Kriminalpolizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter 0641 7006-6555.

    Biebertal: Firmeneinbruch

    In der Straße “An der Hardt” brachen Unbekannte in ein Firmengebäude in Rodheim-Bieber ein. Dazu brachen sie ein Hoftor auf. Auf dem Gelände beschädigten sie Bewegungsmelder und durchtrennten Stromkabel. Sie hebelten an einer Tür und nutzen einen Gabelstabler der geschädigten Firma, um Kabeltrommeln mit Kupferkabel zu klauen. Der Wert des Kupfers wird auf 75.000 Euro beziffert. Sie schlugen im Zeitraum zwischen Freitag (06.10.2023), 13.00 Uhr bis Montag (09.10.2023), 05.40 Uhr zu.

    Die Kriminalpolizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter 0641 7006-6555.

    Gießen: Verdecke von Cabriolets aufgeschlitzt

    Gleich mehrere Cabrioletdächer schlitzen Unbekannte im Stadtgebiet auf. Im Schwarzlachweg klauten sie zwischen Samstag (07.10.2023), 20.00 Uhr und Sonntagmorgen, 09.30 Uhr eine Sonnenbrille und Zigarettenfilter aus einem schwarzen Smart.

    In der Georg-Schlosser-Straße schnitten sie das Dach eines blauen Fiat auf, klauten jedoch nichts aus dem Auto. Die Tat ereignete sich zwischen Freitag (06.10.2023), 16.00 Uhr und Sonntagmittag, 12.30 Uhr. Aus einem in derselben Straße geparkten, weiß-braunen Fiat klauten Diebe eine Sonnenbrille sowie ein Musikinstrument.

    Aus einem Audi A 5 klauten Unbekannte eine Golftasche mit Golfschlägern und ein Lasermessgerät. Auch hier schnitten sie das Dach des Cabrios auf. Das Fahrzeug stand Freitagabend, 19.00 Uhr bis Sonntagmittag, 12.30 Uhr in der Wetzsteinstraße.

    In derselben Straße beschädigten die Unbekannten auch noch das Dach eines Mercedes SLK sowie eines Fiat 500, nahmen allerdings aus beiden Autos nichts mit. Die Fahrzeuge parkten zwischen Samstagabend, 20.15 Uhr und Sonntagmittag, 12.30 Uhr.

    In allen Fällen sucht die Polizei Zeugen. Wem ist etwas Verdächtiges im Bereich aufgefallen? Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641 7006-3555.

    Gießen/A45: Planen aufgeschlitzt

    An zwei Anhängern von LKW machten sich Unbekannte in der Nacht von Donnerstagabend (05.10.2023), ca. 18.00 Uhr bis Freitagmorgen, 06.15 Uhr zu schaffen. Sie schlitzen kleine Löcher in die Planen der Sattelauflieger und gelangten so an die Ladung. In einem Fall erbeuteten die Kriminellen am “Maxi Autohof” in der Rheinfelser Straße über 140 Reifen im Wert von über 7.000 Euro. Dementsprechend gehen die Ermittler davon aus, dass sie diese umluden und mit einem weiteren Fahrzeug abtransportierten.

    Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0641 7006-3555.

    Gießen: Am Marktplatz entblößt

    Am Samstag (07.10.2023) fiel ein 35-jähriger Mann in der Innenstadt auf. Der somalische Asylbewerber habe demnach nicht nur Passanten bepöbelt, sondern auch sein Geschlechtsteil am Marktplatz öffentlich gezeigt. Der Vorfall ereignete sich gegen 22.20 Uhr. Eine alarmierte Streife der Polizeistation Gießen Nord traf den alkoholisierten Mann an. Die Polizeibeamten mussten schließlich den Rettungsdienst anfordern, um den Mann aufgrund seiner Alkoholisierung in ein Krankenhaus bringen zu lassen. Sie leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein.

    Gießen: “Hitlergruß” gezeigt

    Ein 51-Jähriger zeigte in Richtung eines Streifenwagens am Sonntagmittag (08.10.2023) gegen 12.35 Uhr in der Frankfurter Straße mehrfach den “Hitlergruß”. Die Beamten der Polizeistation Gießen Nord nahmen den Mann daraufhin fest und mit zur Dienststelle. Sie leiteten ein Strafverfahren gegen den deutschen Staatsbürger ein.

    Gießen: Wahlplakat beschädigt

    Einer Streife der Polizeistation Gießen Süd fiel am Sonntagabend (08.10.2023) in der Frankfurter Straße ein Mann auf, der gegen 20.30 Uhr ein Wahlplakat der Partei “Die Linke” von dem Mast einer Laterne abriss. Der Mann versuchte noch zu fliehen, wurde aber durch die Beamten eingeholt und kontrolliert. Das Plakat wurde leicht beschädigt. Die Beamten entließen den Mann vor Ort und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein.

  • Tötungsdelikt in Hessen !

    Tötungsdelikt in Hessen !

    Tötungsdelikt in Hessen !

    Gießen

    Am frühen Sonntagmorgen (17.09.2023) kam es in der Grünberger Straße in Reiskirchen zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil eines 30-jährigen lettischen Staatsangehörigen. Ein 41-jähriger türkischer Staatsangehöriger aus dem Landkreis Gießen steht in dringendem Tatverdacht, nach einer vorangegangenen, zunächst verbalen und körperlichen Auseinandersetzung, dem 30-jährigen mittels eines Messers derart schwere Verletzungen zugefügt zu haben, dass dieser im unmittelbaren Nahbereich in der Carl-Benz-Straße in Reiskirchen verstarb.

    80er Koblenz Party

    Im Rahmen sofort eingeleiteter Ermittlungen nahmen Polizeibeamte den 41-jährigen Tatverdächtigen am Sonntagvormittag (17.09.2023) vorläufig fest.

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen wurde der 41-Jährige am Montagmittag dem Haftrichter am Amtsgericht Gießen vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags. Er befindet sich nunmehr in einer hessischen Justizvollzugsanstalt.

    Die Staatsanwaltschaft Gießen ordnete noch am Sonntag die Obduktion des Leichnams an. Diese soll im Laufe des Montags erfolgen.

    Weitere Auskünfte können zum jetzigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erteilt werden.

  • 16-Jährige in Bus belästigt !

    16-Jährige in Bus belästigt !

    16-Jährige in Bus belästigt !

    Gießen – 

    Grünberg: 16-Jährige in Bus belästigt

    Am Mittwoch (13.09.2023) stieg eine 16-Jährige am Schloss kurz vor 15.00 Uhr in den Bus der Linie 74. Mit ihr zusammen stieg ein bislang unbekannter Mann ein und setzte sich im Bus in ihre Nähe. Dann führte er exhibitionistische Handlungen vor der jungen Frau durch. Der Unbekannte stieg an einer Haltestelle in Klein-Eichen aus. Es befanden sich weitere Fahrgäste im Bus, die als Zeugen infrage kommen.

    80er Koblenz Party

    Ebenso sucht die Polizei weitere Zeugen, die Angaben zu dem Mann machen können. Er wurde als 20
    bis 30 Jahre alt und schlank beschrieben. Er hat eine dunkle Hautfarbe, schwarze kurze Haare, einen vorstehenden Oberkiefer und auffällig gelbe Zähne.

    Er trug eine Jeans und hatte ein Hemd oder ein T-Shirt an. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer kann Hinweise zu der Person geben? Wer hat diese Person im
    Nahbereich Grünberger Schloss oder Umgebung schon einmal gesehen? Wer saß ebenfalls in der Buslinie 74?

    Hinweise bitte an die Telefonnummer 0641 7006-6555.

    Pohlheim: Kinder angesprochen – Zeugen gesucht

    Am Freitag (11.09.2023) sprach nach derzeitigen Erkenntnissen ein Unbekannter aus einem Fahrzeug heraus eine Gruppe Schüler an. Die Gruppe stand gegen 08.00 Uhr in Holzheim an der Bushaltestelle “Schälgärten”, als dort ein weißer Kleinbus hielt.

    Der unbekannte Fahrer habe den Kindern angeboten, diese mit zur Schule zu nehmen, da sonst kein Bus mehr fahre. Die Kinder reagierten richtig, lehnten das Angebot ab und erzählten später ihren Eltern vom Vorfall. Der Mann fuhr ohne weitere Gespräche davon.

    Die Polizei ermittelt, bittet um Hinweise und fragt: Wer hat den Mann oder den weißen Kleinbus gesehen? Ist der Mann oder das Fahrzeug vorher schon einmal aufgefallen?

    Zeugen wenden sich bitte unter der Telefonnummer 0641 7006-6555 an die Polizei.

    Gießen: Frau berührt

    Am Marktplatz im Bereich der Bushaltestelle berührte ein Unbekannter eine 19-Jährige gegen deren Willen im Oberkörperbereich. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch gegen 13.25 Uhr.

    Den Mann beschrieb die Frau als ca. 50 Jahre alt, etwa 180 cm groß mit mitteleuropäischer Erscheinung.
    Er hat ein ungepflegtes Erscheinungsbild, blonde, kurze Haare und einen Dreitagebart. In seinem rechten Ohr hat er einen Tunnel. Er trug zur Tatzeit eine graue Kapuzenjacke, blaue Jeans und einen dunklen Rucksack.

    Die Polizei sucht Zeugen und bittet unter 0641 7006-6555 um Hinweise.

    Gießen: Einbrüche

    Zwischen Mittwochabend (13.09.2023) und Donnerstagmorgen gegen 06.35 Uhr erbeuteten Einbrecher mehrere Wertgegenstände in der Straße Lutherberg aus einem dortigen Gemeindehaus. Sie hebelten dazu mehrere Türen auf und flüchteten nach der Tat unerkannt.

    Mehrere Fahrräder der Marke “Canyon” im Wert von ca. 10.000 Euro erbeutete ein Dieb zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen aus einem Keller. Gegen 07.30 Uhr bemerkte ein Anwohner
    der Mittermaierstraße den Einbruch. Neben seinem Keller wurden sechs weitere aufgebrochen und durchsucht. Die Ermittlungen dauern an.

    In der Friedrichstraße schlugen Einbrecher zwischen Dienstag (05.09.2023) und Freitag (08.09.2023) zu. Dort verschafften sie sich Zutritt zum Mehrfamilienhaus und versuchten einen Keller aufzuhebeln.
    Der Versuch misslang jedoch.

    Hinweise zu den Fällen erbittet die ermittelnde Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641 7006-6555.

    Wettenberg: Betrunken Unfall gebaut

    Am frühen Mittwochabend fuhr eine Frau mit ihrem Fahrzeug die Seestraße in Krofdorf-Gleiberg entlang. Sie stieß dabei gegen einen geparkten Audi. Hierbei verletzte sich die 59-Jährige Fahrerin aus dem Landkreis Gießen leicht. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der entstandene Schaden auf 10.000 Euro. Die eingeschalteten Schutzleute stellten Alkoholgeruch bei der Unfallverursacherin fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Eindruck, das Gerät zeigte 1,73 Promille an. Die Frau musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Auf sie kommt nun ein Strafverfahren zu.

    Gießen: Auto aufgebrochen

    In der Alicenstraße brach ein Unbekannter am Mittwoch in der Zeit von 20.15 Uhr bis 22.50 Uhr einen geparkten Audi auf. Er schlug eine Seitenscheibe ein und gelangte so an ein auf dem Sitz liegendes Laptop. Die Polizeistation Gießen Süd bittet um Zeugenhinweise unter 0641 7006-3555.

    Buseck: Weißes Fahrzeug flüchtet nach Unfall

    Gegen 11.00 Uhr am Mittwoch hörte die Besitzerin eines weißen VW einen Knall. Ihren Caddy hatte sie zuvor in der Schanzenstraße in Alten-Buseck geparkt. Nach dem Knall sah die Frau noch ein weißes, nicht näher beschriebenes Auto vom Unfallort wegfahren. Der Verursacher hielt nicht an und kümmerte sich nicht weiter um den Schaden von mehreren Hundert Euro. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet um Zeugenhinweise unter 0641 7006-3755.

  • Wo ist Dennis F. (31) ?

    Wo ist Dennis F. (31) ?

    Wo ist Dennis F. (31) ?

    Gießen

    Die Polizei bittet um Mithilfe: Seit heute Morgen wird der 31-jährige Dennis Fraizer aus Hungen vermisst.

    80er Koblenz Party

    Er benötigt dringend ärztliche Hilfe. Herr Fraizer ist vermutlich mit einem weißen Kia Optima mit den Kennzeichen GI-DF 113 unterwegs.

    Herr Fraizer ist ca. 175 cm groß, hat eine kompakte Statur und dunkelblonde, kurze Haare. An beiden Oberarmen hat er Tätowierungen. Hinweise zu seinem Aufenthaltsort bitte an die Polizei in Gießen unter 0641 7006-6555 oder an jede andere Polizeidienststelle.

  • Katzenbaby ertränkt / Polizei sucht wichtige Zeugen !

    Katzenbaby ertränkt / Polizei sucht wichtige Zeugen !

    Katzenbaby ertränkt / Polizei sucht wichtige Zeugen !

    Ein Fall von Tierquälerei beschäftigt derzeit die Ermittlungsgruppe der Gießener Polizei. Am Montag (21.08.2023) übergaben Zeugen drei Katzenbabys an das Tierheim des Tierschutzvereins Gießen. Den Schilderungen der Zeugen zufolge, hatten sie einen Mann daran hindern können, die Tierbabys in einer Regentonne zu ertränken. Eine vierte Katze habe dies nicht überlebt, so die Zeugen gegenüber einer Mitarbeiterin des Tierheims.

    Das Tierheim erstattete Strafanzeige bei der Polizei. Der Vorfall soll sich am Montag in Wettenberg-Wißmar, in der Nähe der Bahnhofstraße zugetragen haben. Weitere Details zum Tatort, der Tatzeit und dem dringen tatverdächtigen Mann sind der Polizei derzeit nicht bekannt. Ebenso liegen den Ermittlern die Personalien der Zeugen nicht vor.

    Die Polizei in Gießen ermittelt wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und bittet die Tatzeugen, die die Katzenbabys am Montag beim Tierheim abgaben, sich unter Tel.: (0641) 7006-3555 zu melden.

  • Cold Case “Sabrina” – Reihenuntersuchung im Fall eines im Jahr 1999 bei Büdingen tot aufgefundenen Säuglings

    Cold Case “Sabrina” – Reihenuntersuchung im Fall eines im Jahr 1999 bei Büdingen tot aufgefundenen Säuglings

    Cold Case “Sabrina” – Reihenuntersuchung im Fall eines im
    Jahr 1999 bei Büdingen tot aufgefundenen Säuglings

    Gießen – 

    Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Gießen und der Polizeidirektion Wetterau

    Wetterau – Büdingen: Der Fall eines bereits Ende der 90er Jahre im Raum Büdingen tot aufgefundenen Säuglings beschäftigt weiterhin die Staatsanwaltschaft und die Ermittler der Arbeitsgruppe “Sabrina”.

    Kriminalitätsinspektion Wetterau lädt ca. 400 Frauen zur freiwillige Abgabe einer DNA Vergleichsprobe

    Im November 2021 führten Strafverfolgungsbehörden eine aufwändige Reihenuntersuchung zur Identifizierung der leiblichen Mutter des toten Säuglings durch. Hierzu hatte die Arbeitsgruppe “Sabrina” der Regionalen Kriminalitätsinspektion Wetterau ca. 400 Frauen der in Frage kommenden Personengruppe, die noch im Bereich Büdingen wohnhaft waren, postalisch um eine freiwillige
    Abgabe einer DNA Vergleichsprobe in die Wolfgang-Konrad-Halle in Lorbach eingeladen.

    Ca. 220 weitere Frauen waren bereits deutschlandweit verzogen und wurden durch die für die
    jeweiligen Wohnorte zuständigen Dienststellen kontaktiert. Für die Reihenuntersuchung kommen
    alle Frauen in Betracht, die am 01.04.1999 – dem Tag, an dem ein Spaziergänger in der Feldgemarkung zwischen Lorbach und Vonhausen den toten Säugling fand – zwischen 13 und 30 Jahre alt waren und
    im Bereich Büdingen wohnten.

    Mittlerweile wurden die Speichelproben von rund 450 Frauen mit dem DNA-Profil von Sabrina verglichen. Die Auswertung der Proben führte bisher nicht zur Identifizierung von Sabrinas Mutter.

    Weitere Frauen werteten die Ermittler durch die Einwohnermeldetaten aus

    Im Zuge der Ermittlungen werteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AG “Sabrina” die Einwohnermeldetaten der infrage kommenden Personen aus. Unter anderem bedingt durch Umzug
    oder Eheschließungen und den damit oftmals einhergehenden Namensänderungen waren umfangreiche Ermittlungen bei den Einwohnermeldeämtern der Gemeinden erforderlich.

    Dies führte die Ermittler zu etwa 200 weiteren Frauen, die zum Zeitpunkt der Tat in Büdingen wohnten, aber bei der ersten Reihenuntersuchung 2021 nicht berücksichtigt wurden. Hinzu kommen etwa
    100 Frauen, die zur Reihenuntersuchung zwar eingeladen waren, aber ohne Rückmeldung nicht
    erschienen sind.

    Die insgesamt knapp 300 Frauen werden nun zu einem zweiten Termin für die DNA-Reihenuntersuchung eingeladen. Dieser findet am 08.09. und 09.09.2023 in der Polizeistation Büdingen statt. Die Einladungen werden auf dem Postweg zugestellt. Sollte man den Termin nicht wahrnehmen können, oder die
    Abgabe der Speichelprobe verweigern, wird um telefonische Rückmeldung gebeten.

    Informationen zum Cold Case “Sabrina” sind auf der Homepage des Polizeipräsidiums Mittelhessen unter dem folgenden Link eingestellt: https://k.polizei.hessen.de/2775128370

    Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Friedberg unter Tel.: (0611) 32866 3759 oder per Mail an 
    AG-Sabrina-K10-FB.ppmh@polizei.hessen.de entgegen.

    Weitere Auskünfte erteilt ausschließlich die Pressestelle der Staatsanwaltschaft in Gießen, Oberstaatsanwalt Hauburger (Tel.: 0641/934 – 3230).

  • Polizei unterstützt Ordnungsamt bei Räumung – 71-Jähriger musste mit auf die Wache

    Polizei unterstützt Ordnungsamt bei Räumung – 71-Jähriger musste mit auf die Wache

    Polizei unterstützt Ordnungsamt bei Räumung

    Gießen – 

    Das Ordnungsamt benötigte am Freitagvormittag die Unterstützung der Polizei, da der Betroffene einer Zwangsräumung diese massiv störte. Nach ersten Erkenntnissen soll der 71-jährige Mann aus Gießen die Angestellten des Räumungsunternehmens mit dem Stock gedroht und verjagt haben.

    Als die Mitarbeiter den Senior aufforderten, den Stock wegzulegen, versuchte er diese mit dem Stock zu schlagen. Die Ordnungsamtkräfte setzten Pfefferspray ein und nahmen den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Eine Untersuchung durch eine Besatzung eines Rettungswagens lehnte der Senior ab.

    Anschließend kam der 71-jährige solange mit auf die Polizeiwache, bis die Räumung abgeschlossen war. Gegen ihn leiteten die Polizisten ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.

    Aufgrund der mehrfachen Nachfrage möchten wir klar stellen, dass es sich bei der Maßnahme des Ordnungsamtes nicht um eine Zwangsräumung der Wohnung des 71-jährigen Mannes handelte, sondern des Gartengrundstücks. Das Grundstück des Betroffenen war in einem absolut verwahrlosten Zustand und musste von einer Firma entmüllt werden.

     

  • 2 Tote in Fernwald-Steinbach aufgefunden

    2 Tote in Fernwald-Steinbach aufgefunden

    Gießen – 

    Nachdem ein 29-jähriger Mann aus dem Landkreis Gießen am Freitag, den 07.07.2023 unentschuldigt
    auf seiner Arbeitsstelle nicht erschienen war und sich Hinweise auf einen möglichen Suizid ergaben, begaben sich Polizei und Rettungsdienst unverzüglich zu der in Fernwald-Steinbach gelegenen Wohnung.

    Nach Betreten der Wohnung konnten sowohl der 29-jährige Bewohner, als auch dessen 30-jährige
    Ehefrau nur noch tot aufgefunden werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand tötete der 29-jährige zunächst seine Ehefrau, bevor er sich selbst das Leben nahm.

    Zu den konkreten Begleitumständen der Tat oder zu möglichen Motiven können derzeit
    aus ermittlungstaktischen- sowie aus Pietätsgründen keine Angaben gemacht werden.

    Weitere Auskünfte werden ausschließlich über die zuständige Staatsanwaltschaft in Gießen erteilt.

     

  • Polizeibilanz nach Chaostagen in Gießen

    Polizeibilanz nach Chaostagen in Gießen

    Polizei zieht nach vier Tagen vorläufiges Resümee + 26 Polizeibeamte verletzt + 131 Personen ins Gewahrsam genommen + 125 Strafverfahren eingeleitet

    Auf Einsatzkräfte wurde mit Flaschen und Rauchbomben geworfen, die Bundespolizei verhinderte noch den Bau eines Molotowcocktails: Beim Eritrea-Festival kam es wie im vergangenen Jahr zu Ausschreitungen. Nicht ohne Grund hatte die Stadt das Festival verbieten wollen – und scheiterte an der Justiz.

     

    Das Polizeipräsidium Mittelhessen hat nach der herausfordernden und dynamischen Einsatzlage aufgrund einer in den Hessenhallen stattfindenden Kulturveranstaltung und angemeldeter Gegenversammlungen und Protesten in Gießen ein vorläufiges Resümee der letzten vier Einsatztage gezogen.

    Während des Einsatzes kam es am Samstag verstärkt zu Angriffen auf die Polizei, Auseinandersetzungen, Sachbeschädigungen, Blockaden und anderen Störaktionen. Die Polizei musste, um Angriffe abzuwehren, mehrmals den Schlagstock und Pfefferspray einsetzen. Zu einem Einsatz des Wasserwerfers kam es nicht. Mittlerweile stieg die Anzahl verletzter Polizeibeamtinnen und -beamten auf 26 an. Sieben davon erlitten schwerere Verletzungen wie einen Knochenbruch, offene Schürfwunden und Bänderrisse.
    Nachfragen bei der Rettungsleitstelle ergaben, dass dort bislang keine Personen mit schweren Verletzungen, die entweder die Veranstaltung besuchen wollten oder die sich gegen die Veranstaltung positionierten, bekannt sind. Weiter hat weder die Rettungsleitstelle noch die Polizei Erkenntnisse, dass es zu Verletzungen unbeteiligter Dritter kam. Insgesamt führte die Polizei an den vier Einsatztagen im Zusammenhang mit den Veranstaltungen über 1.800 Kontrollen bzw. Identitätsfeststellungen und rund 130 freiheitsentziehende Maßnahmen durch. Ein Gericht legte die jeweilige Dauer der freiheitsentziehenden Maßnahme fest.
    Die Polizei fertigte bislang 125 Strafanzeigen, fast ausschließlich wegen Verdacht des Landfriedensbruchs. Rückblick Das Polizeipräsidium Mittelhessen hat unmittelbar nach der Anmeldung der Kulturveranstaltung mit den Vorbereitungen begonnen. Hierzu wurde ein Vorbereitungsstab im Polizeipräsidium eingerichtet. In die Planungen flossen u.a. die Erfahrungen nach den Vorkommnissen bei der Veranstaltung im Jahr 2022 mit ein. Zudem gab es in den sozialen Medien Aufrufe, die Veranstaltung in diesem Jahr gewaltsam zu verhindern.

    Die Gewaltaufrufe richteten sich gegen die Teilnehmenden der Veranstaltung, sowie gegen die Polizei.

    Das Polizeipräsidium Mittelhessen hat im Vorfeld die für die Genehmigung von Veranstaltungen und Versammlungen zuständige Kommune eingehend beraten. Die Polizei hat dabei für den Fall, dass die Veranstaltung stattfindet, die Gefahrenprognose der Anreise von gewalttätigen Störern auch aus dem europäischen Ausland anhand von konkreten Hinweisen skizziert. Die polizeiliche Gefährdungslagenbewertung wurde durch den Verlauf des gestrigen Tages leider bestätigt. Die Gefährdungslagebewertung der Polizei war auch Bestandteil der Verbotsverfügung der Stadt Gießen, die dann jedoch durch das Verwaltungsgericht aufgehoben wurde.
    Auf Anregung des Polizeipräsidiums Mittelhessen erging außerdem bereits am 5. Juli eine Rechtsverordnung über das Verbot des Führens von Waffen im Gießener Stadtgebiet. Aufgrund der Erkenntnisse hat die Polizei mit dem Großeinsatz bereits am Donnerstag, 06.07.23, begonnen. Der erste Einsatztag verlief ruhig.

    In der Nacht zum Freitag identifizierte die Polizei einen eigens aus dem Ausland eingereisten 47 Jahre alten Mann, als die Person, die im Vorfeld in den sozialen Medien offenbar zu erheblichen Gewalttaten in Gießen gegenüber der Kulturveranstaltung aufgerufen hatte. Die Polizei nahm diesen Mann in Gewahrsam und ein Gericht ordnete die Dauer des Gewahrsams bis Montag an. Der Aufbau der Veranstaltung begann nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtes und des Verwaltungsgerichtshofs am frühen Freitagnachmittag. Darüber hinaus fand am Freitag eine angemeldete Versammlung statt. Diese begann mit einer Kundgebung am Bahnhofsvorplatz und endete nach einem Aufzug vom Hauptbahnhof, über die Bahnhofstraße, Westanlage, Rodheimer Straße, Schlachthofstraße in der Straße “An den Hessenhallen”. In der Spitze nahmen bis zu 250 Personen teil. Die Polizei kontrollierte mehrere der Versammlungsteilnehmer wegen des Verdachts der Teilnahme trotz entgegenstehendem “Aufenthalts- Betretung – und Teilnahmeverbot”. Der Verdacht bestätigte sich nicht, sodass die Polizei die Betroffenen wieder entließ. Eine der kontrollierten Versammlungsteilnehmenden hatte in eritreischer Sprache zu Gewaltaktionen aufgerufen. Die Polizei nahm diesen Mann in Gewahrsam.

    Zwischenzeitlich meldeten sich am Freitagnachmittag viele besorgte Bürgerinnen und Bürger wegen einer kursierenden Sprachnachricht, die Auslöser für Gerüchte über konkrete Gefährdungen der Gießener Bevölkerung war. Grundlage der Nachricht waren wohl die auch der Polizei bekannten Aufforderungen zu Gewalttaten gegen die Veranstaltung sowie die Polizei. Hieraus entwickelten sich jedoch diffuse Gerüchte über Gewalttaten gegen die Bevölkerung. Die Polizei appellierte, auch in Form einer Pressemeldung, an die Bevölkerung, solche in diesem Fall falsch interpretierten Meldungen nicht ohne Prüfung weiterzuverbreiten und verwies auf die offiziellen Kanäle für gesicherte Informationen zu dem Einsatz.

    Nach einer zunächst ruhigen Nacht zum Samstag (08.07.2023) kam es ab etwa 09.00 Uhr den gesamten Tag zu massiven Angriffen auf die Polizei mit Stein- und Flaschenwürfen. Immer wieder versuchten unterschiedlich große Gruppen Zäune zu überwinden und polizeiliche Absperrungen zu durchbrechen. Durch die Steinwürfe wurden zudem Busse mit Teilnehmenden auf dem Weg zur Veranstaltung beschädigt. Personen rissen Absperrzäune um und traten gegen Autos bzw. bewarfen diese mit Gegenständen. Ferner kam es gelegentlich zu Auseinandersetzungen zwischen Besuchern und Gegnern dieser Veranstaltung.

    Die Polizei reagierte in allen Fällen konsequent, kontrollierte an diesem Einsatztag mehrere hundert Personen und stellte deren Identitäten fest. Es kam zu einer Vielzahl von freiheitsentziehenden Maßnahmen. An diesem Tag erlitten 26 Polizistinnen und Polizisten Verletzungen, sieben davon schwerere.

    Leider erschwerte die ungeprüfte Weiterleitung von ungesicherten Informationen unbekannter Herkunft über die Sozialen Medien auch am Samstag die Arbeit der Polizei.

    Ab Samstagmittag kursierte eine Meldung über eine bei einer “Störaktion getötete” Person. Diese Meldung bestätigte sich bis zum Samstagabend und auch bis heute in keiner Weise. Die Polizei bat nochmals nachdrücklich darum, Meldungen nicht ungeprüft weiter zu verbreiten, sondern sich ausschließlich aus offiziellen Quellen zu informieren. Die Veranstaltung in den Hessenhallen besuchten nach polizeilichen Informationen mehr als 2.000 Personen.

    Im Laufe der Nacht zum Sonntag kam es zu keinen weiteren Störungen , insbesondere zu keinen Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten.

    Der Sonntag blieb dann ebenfalls ruhig und ohne weitere Vorkommnisse. Zeitweise waren täglich über tausend Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Neben Einsatzkräften aus Hessen, waren auch Polizistinnen und Polizisten aus anderen Bundesländern sowie der Bundespolizei im Einsatz.

    Es wurden speziell geschulte Kräfte, wie Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten und Taktische Kommunikatoren eingesetzt. Wasserwerfer und Sonderwagen waren vorgehalten, Polizeihubschrauber und Polizeidrohnen wurden eingesetzt.

    Polizeihunde, sowie die Reiterstaffel der Hessischen Polizei unterstützen den Einsatz.

    WELT – Polizei Mittelhessen

     

  • Großeinsatz der Polizei in Gießen dauert an !

    Großeinsatz der Polizei in Gießen dauert an !

    Großeinsatz der Polizei in Gießen dauert an !
    60 Ingewahrsamnahmen in der vergangenen Nacht

    Die polizeilichen Einsatzmaßnahmen in Mittelhessen verliefen den Großteil der vergangenen Nacht ruhig. In der ersten Nachthälfte kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere Fahrzeuge und Personen und sprachen etwa 50 Platzverweise aus.

    https://blaulichtmyk.de/gewaltausschreitungen-in-giessen-dauern-an/

    Eine Wende nahm der Einsatzverlauf gegen 05.30 Uhr, als mehrere Personengruppen versuchten in Richtung des Veranstaltungsgeländes Hessenhallen zu gelangen. Aufgrund eines Videos, welches auf einer Social-Media-Plattform veröffentlicht wurde, ergaben sich Hinweise auf einen von ihnen geplanten Angriff auf die Kulturveranstaltung. Mit einer Vielzahl von Einsatzkräften konnte das Vordringen zu den Hessenhallen verhindert werden.

     

    In diesem Zusammenhang wird aktuell eine Gruppe von ca. 60 Personen zur Verhinderung gewalttätiger Aktionen in Gewahrsam genommen. Die Polizei wird im Laufe des Samstages mit über 1000 Einsatzkräften in Gießen präsent sein. Neben den hessischen Kolleginnen und Kollegen, kommen heute auch Kräfte aus dem Saarland, Sachsen, Niedersachen, Baden-Württemberg und von der Bundespolizei zur Unterstützung nach Mittelhessen. Die eritreische Kulturveranstaltung findet heute und morgen wie angemeldet in den Hessenhallen in Gießen statt. Auch eine für heute angemeldete Kundgebung in der Schlachthofstraße darf durchgeführt werden. Ein ursprünglich dorthin angemeldeter Aufzug wurde hingegen durch die Versammlungsbehörde untersagt. In der Gießener Innenstadt kann es heute aufgrund der genannten Veranstaltungen und Versammlungen zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

    Unter der Telefonnummer (0641) 306-1111 hat die Stadt Gießen für Ihre Bürgerinnen und Bürger ein Info-Telefon eingerichtet.

    Heute soll in Gießen das Eritrea-Festival stattfinden.