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  • GIEßEN: Diebe machen sich an Autos zu schaffen – Polizei gibt wichtige Tipps

    GIEßEN: Diebe machen sich an Autos zu schaffen – Polizei gibt wichtige Tipps

    Dreiste Diebe ziehen durch Gießen

    In der Stadt Gießen und im Landkreis Gießen kommt es erneut zu mehreren Autoaufbrüchen und Diebstählen aus unverschlossenen Fahrzeugen. Die Polizei warnt deshalb eindringlich vor sorglos zurückgelassenen Wertgegenständen im Auto.

    Der Diebstahl aus Autos in Gießen beschäftigt die Ermittler derzeit an mehreren Orten. In den vergangenen Tagen gingen Unbekannte Fahrzeuge in der Pestalozzistraße, im Hasenpfad, in der Grünberger Straße, im Trieb, im Eichendorffring und in der Eichgärtenallee an.

    Auch Watzenborn-Steinberg und Grünberg betroffen

    Nicht nur im Stadtgebiet Gießen machten sich Täter an Autos zu schaffen. Auch in Watzenborn-Steinberg und in Grünberg kam es zu entsprechenden Vorfällen. Die Kriminellen erbeuteten dabei unterschiedliche Gegenstände aus den Fahrzeugen.

    Nach Angaben der Polizei nahmen die Täter unter anderem Musikinstrumente, einen Schulranzen, Bargeld, eine Handtasche und Tankkarten mit. Damit zeigt sich erneut: Schon scheinbar kleine oder alltägliche Gegenstände können Diebe anlocken.

    Diebe suchen gezielt nach Beute im Fahrzeug

    Häufig schauen Täter zunächst in geparkte Fahrzeuge und achten auf sichtbare Wertgegenstände. Entdecken sie etwas Interessantes, schlagen sie eine Seitenscheibe ein, greifen in Sekundenschnelle ins Auto und flüchten anschließend mit der Beute.

    Immer wieder stellen Ermittler außerdem fest, dass Kriminelle gezielt nach unverschlossenen Fahrzeugen suchen. Teilweise laufen sie ganze Straßenzüge ab und prüfen, ob Autobesitzer ihr Fahrzeug nicht abgeschlossen haben.

    Der Diebstahl aus Autos in Gießen zeigt deshalb, wie wichtig einfache Sicherheitsmaßnahmen im Alltag sind. Wer sein Fahrzeug konsequent verschließt und keine Wertgegenstände sichtbar liegen lässt, macht es Tätern deutlich schwerer.

    Polizei gibt klare Verhaltenstipps

    Die Polizei rät: Lassen Sie keinerlei Wertgegenstände im Fahrzeug zurück, auch nicht für kurze Zeit. Schon etwas Münzgeld für Parkautomaten kann einem Dieb als Anreiz genügen, eine Scheibe einzuschlagen.

    Autofahrer sollten außerdem immer prüfen, ob ihr Fahrzeug ordnungsgemäß verschlossen ist. Das gilt auch dann, wenn sie sich nur wenige Minuten entfernen. Wer verdächtige Personen oder Beobachtungen macht, sollte unverzüglich die Polizei informieren.

    So schützen Sie Ihr Auto besser

    Räumen Sie Handtaschen, Geldbörsen, Karten, Schlüssel, Schulranzen, Musikinstrumente und elektronische Geräte aus dem Fahrzeug. Lassen Sie auch keine Taschen sichtbar liegen, selbst wenn sich darin keine Wertsachen befinden.

    Der Diebstahl aus Autos in Gießen verdeutlicht: Täter handeln oft schnell und nutzen jede Gelegenheit. Weitere Polizeimeldungen finden Sie in unserer Rubrik Deutschland. Aktuelle Verkehrsmeldungen gibt es außerdem im Bereich Verkehr.

    Informationen zur zuständigen Polizei finden Bürger beim Polizeipräsidium Mittelhessen – Polizeidirektion Gießen. Hinweise und Anzeigen können zudem über die Onlinewache der Polizei erfolgen.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Öffentlichkeitsfahndung nach sexueller Belästigung – Polizei bittet um Hinweise

    Öffentlichkeitsfahndung nach sexueller Belästigung – Polizei bittet um Hinweise

    Öffentlichkeitsfahndung Gießen: Kripo sucht Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung

    Die Öffentlichkeitsfahndung in Gießen beschäftigt derzeit die Ermittler der Kriminalpolizei. Ein bislang unbekannter Mann steht im Verdacht, am 18. Oktober 2025 eine 31-jährige Frau in einem Baumarkt in Gießen sexuell belästigt zu haben. Zudem soll sich der Tatverdächtige vor der Frau entblößt haben.

    Tat am 18. Oktober 2025 im Baumarkt

    Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Vorfall während des regulären Geschäftsbetriebs. Die 31-Jährige wurde im Markt von dem Mann belästigt. Darüber hinaus entblößte sich der Verdächtige ihr gegenüber. Die Frau informierte anschließend die Polizei.

    Eine Überwachungskamera zeichnete den Mann am Tattag auf. Trotz umfangreicher Ermittlungen gelang es den Beamten bislang nicht, die Identität des Verdächtigen festzustellen. Nachdem die Staatsanwaltschaft einen entsprechenden Gerichtsbeschluss erwirkte, veröffentlicht die Polizei nun Bilder des Mannes im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung.

    Beschreibung des Tatverdächtigen

    Der Gesuchte wird auf Ende 20 geschätzt. Er ist etwa 180 bis 185 Zentimeter groß und sprach Deutsch. Der Mann hat dunkle Augen sowie schwarze Haare. Zum Tatzeitpunkt trug er einen dunklen Bart.

    Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, um die Identität des Mannes zu klären und die weiteren strafrechtlichen Schritte einzuleiten.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Kriminalpolizei Gießen fragt: Wer kann Angaben zu der auf der veröffentlichten Collage abgebildeten Person machen?

    Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 entgegen.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Hessen finden Sie in unserer Rubrik Deutschland sowie unter Fahndungen.

    Offizielle Informationen der Polizei Hessen stellt auch das Polizeiportal Hessen bereit.

  • Nach Brand vor Synagoge in Gießen: Tatverdächtiger in psychiatrischem Krankenhaus untergebracht

    Nach Brand vor Synagoge in Gießen: Tatverdächtiger in psychiatrischem Krankenhaus untergebracht

    Nach Brand vor Synagoge: Tatverdächtiger in psychiatrischem Krankenhaus untergebracht

    Gießen. Nach einem Brand vor der Synagoge der jüdischen Gemeinde in Gießen hat die Polizei am Dienstagabend einen 32-jährigen deutschen Staatsangehörigen festgenommen. Die Ermittlungsbehörden werfen dem Mann schwere Brandstiftung sowie das Verwenden verfassungswidriger Kennzeichen vor. Ein Gericht ordnete inzwischen die vorläufige Unterbringung des Tatverdächtigen in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

    Rollcontainer vor Synagoge in Brand gesetzt

    Nach dem aktuellen Ermittlungsstand schob der Beschuldigte mehrere Rollcontainer, die mit Pappe und Altpapier gefüllt waren, in den Eingangsbereich der Synagoge. Anschließend setzte er das Papier sowie die Container in Brand. Während der Tat zeigte der Mann nach Zeugenaussagen den sogenannten Hitlergruß in Richtung des jüdischen Gotteshauses.

    Durch das schnelle Eingreifen eines aufmerksamen Passanten konnte Schlimmeres verhindert werden. Der Zeuge löschte den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr. Dadurch verhinderten die Beteiligten ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohngebäude und die Synagoge selbst.

    Zeugen halten Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest

    Unmittelbar nach der Tat sprachen Zeugen den Mann an. Gemeinsam hielten sie ihn bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort fest. Die Einsatzkräfte nahmen den 32-Jährigen anschließend fest. Im Eingangsbereich der Synagoge sowie am Gebäude entstand Sachschaden in bislang unbekannter Höhe.

    Die Polizei leitete noch am Abend umfangreiche Ermittlungen ein. Dabei prüften die Beamten sowohl den genauen Tathergang als auch mögliche Hintergründe der Tat. Die Ermittlungen führt die Polizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Gießen.

    Hinweise auf psychische Erkrankung

    Im Verlauf der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Tatverdächtigen. Aus diesem Grund beantragte die Staatsanwaltschaft die Vorführung vor eine Haftrichterin. Am Dienstagnachmittag ordnete das Amtsgericht Gießen schließlich die vorläufige Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

    Ob dem Brand vor der Synagoge eine gezielte politische oder antisemitische Motivation zugrunde lag, klären die Ermittler derzeit weiter. Aufgrund der laufenden Untersuchungen machen Polizei und Staatsanwaltschaft aktuell keine weiteren Angaben.

    Ermittlungen dauern an

    Der Fall sorgt in Gießen und darüber hinaus für große Aufmerksamkeit. Angriffe auf jüdische Einrichtungen gelten als besonders sensibel und rufen regelmäßig ein hohes polizeiliches Aufgebot hervor. Die Behörden betonen, dass sie jede Form extremistischer oder antisemitischer Straftaten konsequent verfolgen.

    Weitere Informationen veröffentlicht die Polizei über ihre offiziellen Kanäle sowie über die zuständige Polizei Hessen und die Staatsanwaltschaft Gießen.

    Mehr aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Rubriken News, Deutschland und Fahndungen.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Gießen: Autofahrer fährt gezielt in Bushaltestelle – Haftprüfung wegen versuchten Mordes

    Gießen: Autofahrer fährt gezielt in Bushaltestelle – Haftprüfung wegen versuchten Mordes

    Gießen: Autofahrer fährt gezielt in Bushaltestelle – Staatsanwaltschaft beantragt Unterbringung

    Ein schwerwiegendes Gewaltverbrechen hat am gestrigen Tag den innerstädtischen Bereich von Gießen erschüttert. Im Umfeld einer Bushaltestelle an der Südanlage fuhr ein Autofahrer gezielt in mehrere Fahrzeuge und erfasste dabei mehrere Menschen. Die Staatsanwaltschaft Gießen sieht einen dringenden Tatverdacht des versuchten Mordes, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie gefährlicher Körperverletzung und lässt den Beschuldigten noch heute dem Haftrichter vorführen.

    Autofahrer fährt in Bushaltestelle Gießen – mehrere Verletzte

    Nach bisherigen Erkenntnissen wechselte der 32 Jahre alte Mann in Höhe der Bleichstraße bewusst auf die Gegenspur. Anschließend beschleunigte er sein Fahrzeug und prallte frontal in einen geparkten Pkw. Durch die massive Wucht des Aufpralls schleuderte das Fahrzeug in Richtung der dortigen Bushaltestelle und erfasste eine 64 Jahre alte Passantin. Die Frau erlitt schwere Verletzungen und musste umgehend medizinisch versorgt werden.

    Der Fahrer setzte seine Fahrt danach fort und nutzte dabei stellenweise sogar den Gehweg. Während dieser Fahrt verletzte er zwei weitere Personen leicht. In der Johannesstraße kollidierte der Mann schließlich mit einem weiteren geparkten Fahrzeug. Ein 29-jähriger Gießener griff mutig ein und hielt den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest.

    Weitere Kollisionen und umfangreiche Ermittlungen

    Bereits vor dem eigentlichen Tatgeschehen beschädigte der Beschuldigte mehrere Fahrzeuge. Bei diesen Zusammenstößen verletzten sich zwei weitere Personen leicht. Die Polizei sicherte den dunklen Audi A6 als Tatfahrzeug und leitete gemeinsam mit dem Hessischen Landeskriminalamt umfangreiche Ermittlungen ein.

    In der Tatnacht vernahmen die Einsatzkräfte zahlreiche Zeugen, sicherten Spuren am Tatort und durchsuchten die Wohnung des Beschuldigten. Ermittler stellten dabei verschiedene Beweismittel sicher, darunter Mobiltelefone und digitale Speichermedien, die nun ausgewertet werden.

    Psychiatrisches Gutachten angeordnet

    Die Staatsanwaltschaft Gießen beauftragte zusätzlich einen psychiatrischen Sachverständigen. Erste Hinweise deuten auf eine akute psychische Erkrankung in Form einer Psychose hin. Aus diesem Grund beantragt die Staatsanwaltschaft die Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus.

    Ein unfallanalytischer Gutachter rekonstruiert derzeit den genauen Ablauf der Tat. Zur Motivation des Beschuldigten liegen aktuell keine gesicherten Erkenntnisse vor, da er nach seiner Festnahme lediglich zusammenhangslose Aussagen machte. Hinweise auf eine politisch oder terroristisch motivierte Tat bestehen nach aktuellem Stand nicht.

    Weitere Informationen zu laufenden Ermittlungen findest Du auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Verkehr.

    Offizielle Informationen stellen unter anderem die Polizei Hessen sowie die Staatsanwaltschaft Gießen bereit.

  • Neue AfD-Jugendorganisation sorgt für Unruhe: Polizei erwartet Massenproteste

    Neue AfD-Jugendorganisation sorgt für Unruhe: Polizei erwartet Massenproteste

    Proteste zum AfD-Jugendtreffen

    In Hessen bereitet sich die Polizei auf ein ereignisreiches Wochenende vor. Anlässlich des Gründungstreffens der neuen AfD-Jugendorganisation rechnen die Behörden mit bis zu 50.000 Demonstrierenden. Hessens Innenminister Roman Poseck kündigte in Gießen an, dass sich die Einsatzkräfte seit Monaten intensiv auf diese „herausfordernde Großlage“ vorbereiten. Die Vorbereitungen laufen unter Hochdruck, denn das Protestgeschehen besitzt eine bundesweite Dimension.

    Großaufgebot aus 14 Bundesländern im Einsatz

    Die Polizei mobilisiert eine mittlere vierstellige Zahl an Einsatzkräften. Neben Beamtinnen und Beamten aus Hessen unterstützen Kräfte aus insgesamt 14 weiteren Bundesländern sowie der Bundespolizei die Maßnahmen. Hubschrauber, Drohnen, Wasserwerfer und eine Pferdestaffel verstärken das Einsatzkonzept. Poseck betonte, dass „hier an diesem Tag der größte Polizeieinsatz in Deutschland stattfinden“ werde.

    Die Behörden gehen davon aus, dass der überwiegende Teil der Demonstrierenden friedlich protestiert. Dennoch rechnen sie mit einer dreistelligen Anzahl gewaltbereiter Teilnehmender, wobei auch eine vierstellige Zahl nicht ausgeschlossen bleibt. Hinweise auf Gewaltaufrufe aus Teilen des linken Spektrums liegen ebenfalls vor.

    Aufruf zu friedlichem Protest und Diskussion um Blockaden

    Innenminister Poseck rief alle Beteiligten dazu auf, friedlich zu demonstrieren. Friedlicher Protest stelle einen zentralen Bestandteil der Demokratie dar. Gleichzeitig warnte er vor gezielten Blockaden anderer Versammlungen. Das Recht auf Meinungsfreiheit dürfe nicht dazu führen, anderen dieses Recht zu entziehen, sagte Poseck mit Blick auf das Bündnis „widersetzen“. Die Gruppe plant, Zufahrtswege zum Gelände des AfD-Treffens zu blockieren, um die Veranstaltung zu verhindern.

    Für weiterführende Nachrichten aus der Region finden Leserinnen und Leser zusätzliche Informationen auf blaulichtmyk.de/news/ sowie aktuelle bundesweite Entwicklungen unter blaulichtmyk.de/deutschland/. Offizielle Hinweise und Sicherheitsinformationen stellt die Polizei bereit.

    AfD gründet neue Jugendorganisation

    Die AfD plant am Samstag die Gründung ihrer neuen Jugendorganisation. Die bisherige „Junge Alternative“ löste sich im Frühjahr auf, nachdem die Partei die Zusammenarbeit durch einen Parteitagsbeschluss beendet hatte. Die frühere Struktur fungierte als eigenständiger Verein. Das neue Projekt soll als offizielles Jugendformat der Partei auftreten und rückt damit erneut bundesweit in den politischen Fokus.

    Die Proteste zum AfD-Jugendtreffen und das umfangreiche Polizeiaufgebot verdeutlichen die wachsende Bedeutung der politischen Auseinandersetzung um die Partei und ihre jugendpolitischen Strukturen. Das Wochenende in Hessen steht damit unter besonderer Beobachtung.

  • Tragischer Unfall in Gießen: 11-jähriger Junge stirbt nach Zusammenstoß mit PKW

    Tragischer Unfall in Gießen: 11-jähriger Junge stirbt nach Zusammenstoß mit PKW

    Schüler stirbt nach Verkehrsunfall

    Ein tragischer Verkehrsunfall erschütterte am Mittwochmorgen die Stadt Gießen.

    Gegen 07:40 Uhr kam es in der Licher Straße zu einem schweren Zusammenstoß zwischen einem Schulkind und einem Auto.
    Der 11-jährige Junge war mit seinem Fahrrad unterwegs, als er auf Höhe einer Tankstelle mit dem PKW eines 64-jährigen Fahrers kollidierte.

    Reanimationsversuche ohne Erfolg

    Nach dem Unfall leiteten Ersthelfer und Rettungskräfte sofort Reanimationsmaßnahmen ein.

    Trotz aller Bemühungen verstarb der Junge noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen. Der 64-jährige Autofahrer erlitt einen Schock und wurde vor Ort medizinisch betreut.

    Unfallursache wird durch Gutachter untersucht

    Zur genauen Klärung des Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Gießen die Einschaltung eines Gutachters an. Die Ermittlungen sollen Aufschluss darüber geben, wie es zu dem folgenschweren Zusammenstoß kam.

    Straßensperrung und Verkehrsbehinderungen

    Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Licher Straße teilweise gesperrt werden. Der Verkehr wurde zeitweise umgeleitet, was zu Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr führte. Die Sperrungen wurden nach Abschluss der Unfallaufnahme wieder aufgehoben.

    Polizei bittet um Zeugenhinweise

    Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich bei der Polizeistation Gießen-Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 zu melden. Jeder Hinweis kann für die Ermittlungen von Bedeutung sein. 

  • Brutaler Überfall in Gießen: Drei Unbekannte schlagen 36-jährigen Passanten bewusstlos

    Brutaler Überfall in Gießen: Drei Unbekannte schlagen 36-jährigen Passanten bewusstlos

    Drei Unbekannte attackieren 36-Jährigen am Wiesecker Weg

    Ein 36-jähriger Mann wurde am Mittwoch, den 22. Oktober, Opfer eines brutalen Überfalls in Gießen. Gegen 14:30 Uhr stieg er an der Bushaltestelle „Feuerbachstraße“ aus einem Linienbus aus und lief in Richtung Herkules. Auf Höhe des Wiesecker Weg 62 sprach ihn ein Unbekannter an. Wenig später tauchten zwei weitere Personen auf – und die Situation eskalierte.

    Drei Täter schlagen Opfer bewusstlos

    Die Männer griffen den Passanten plötzlich von hinten an. Sie schlugen und traten so heftig auf ihn ein, dass er zu Boden fiel und das Bewusstsein verlor. Als er wieder zu sich kam, befanden sich bereits Rettungskräfte vor Ort. Diese brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Dort stellte das Opfer fest, dass sein Portemonnaie und ein Medikament fehlten – offenbar gestohlen von den Tätern.

    Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

    Nach Angaben der Kriminalpolizei Gießen war der Haupttäter etwa 1,80 Meter groß, hatte eine normale Statur mit einem Gewicht zwischen 80 und 90 Kilogramm und einen dunkleren Hautteint. Weitere Merkmale sind bislang nicht bekannt.

    Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die den Überfall in Gießen beobachtet haben oder Hinweise zu den drei flüchtigen Tätern geben können. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Wiesecker Weg oder der Feuerbachstraße gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Gießen zu melden.

    Kontakt zur Polizei

    Zeugen können sich telefonisch unter 0641 / 7006-6555 bei der Kriminalpolizei melden oder Hinweise auch über das Hinweisportal der Polizei Hessen einreichen.

    Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Täter den 36-Jährigen gezielt ausgewählt haben. Weitere Informationen folgen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

    Mehr aktuelle Blaulicht-News aus Deutschland

  • Schüsse am Marktplatz Gießen: Verletzte

    Schüsse am Marktplatz Gießen: Verletzte

    Schüsse am Marktplatz Gießen: Mehrere Verletzte – Großfahndung läuft

    Gießen (Hessen), 11. Oktober 2025: Am Samstagnachmittag fielen am Marktplatz mehrere Schüsse. Nach ersten Informationen erlitten mehrere Menschen Verletzungen. Der mutmaßliche Schütze flüchtete, während die Polizei den Bereich weiträumig absperrte und Spuren sicherte. Augenzeugen berichten von hektischen Szenen, doch die Einsatzkräfte brachten schnell Struktur in die Lage und koordinierten Rettung und Fahndung in der Innenstadt.

    Was bislang bekannt ist

    Zeugen meldeten Schüsse kurz nach 15 Uhr in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes. Laut ersten Angaben fiel die Tat in oder nahe eines Sportwettenbüros. Während Rettungskräfte die Verletzten versorgten, starteten Streifen- und Unterstützungseinheiten eine intensive Suche in der City. Die Behörden teilten am Nachmittag mit, dass für die Bevölkerung zunächst keine akute Gefahr bestehe. Dennoch rieten sie dazu, Absperrungen strikt zu respektieren und Hinweise direkt an die Polizei zu geben.

    Polizei bittet um Hinweise

    Wer Beobachtungen gemacht hat – etwa auffällige Geräusche, Laufwege oder Fluchtfahrzeuge – sollte diese Angaben umgehend an die zuständigen Stellen weitergeben. Offizielle Informationen und künftige Updates findest du direkt beim Polizeipräsidium Mittelhessen sowie im Newsroom der Stadt Gießen.

    Einordnung und Hintergründe

    Die Ermittlungen laufen. Aus ermittlungstaktischen Gründen nennen die Behörden zunächst keine Details zu Anzahl und Zustand der Verletzten, zur Tatwaffe oder zu einem möglichen Motiv. Solche Zurückhaltungen sind in der frühen Phase üblich, weil sie Zeugenwahrnehmungen schützen und die Fahndung nicht gefährden. Klar ist: Die Schüsse am Marktplatz Gießen sorgen für Verunsicherung, doch die Polizei arbeitet mit Hochdruck an Aufklärung und Festnahme des Täters.

    So verhältst du dich richtig

    • Folge den Anweisungen der Einsatzkräfte und meide abgesperrte Bereiche.
    • Melde Beobachtungen direkt an die Polizei – idealerweise mit Uhrzeit, Ort, Richtung, Kleidung und besonderen Merkmalen.
    • Verbreite nur gesicherte Informationen, um falsche Gerüchte zu vermeiden.

    Mehr zum Thema

    Weitere sicherheitsrelevante Meldungen und Hintergründe findest du in unseren Ressorts News, Deutschland und aktuellen Fahndungen.

    Stand: 11.10.2025, 18:30 Uhr

  • Durchsuchungen und Festnahmen in Gießen

    Durchsuchungen und Festnahmen in Gießen

    Durchsuchungen und Festnahmen in Gießen

    Gießen

    Am gestrigen Dienstag (03.06.2025) wurden durch Beamte der Gießener Kriminalpolizei, unterstützt
    von Beamten des Hessischen Präsidiums Einsatz, Durchsuchungsbeschlüsse an insgesamt 7 Objekten
    in Gießen vollstreckt.

    Insgesamt waren mehr als 100 Einsatzkräfte an den Maßnahmen beteiligt, darunter auch hessische Spezialeinheiten.

    Den insgesamt 5 Beschuldigten, bei denen es sich um marokkanische, algerische und afghanische Staatsangehörige handelt, wird u. a. vorgeworfen seit mehreren Monaten insbesondere im Bereich der Gießener Innenstadt ihren Lebensunterhalt mit dem schwunghaften Handel von Betäubungsmitteln
    (vor allem Kokain) in nicht unerheblichen Mengen bestritten zu haben.

    Im Rahmen der zuvor akribisch vorbereiteten und zeitgleich durchgeführten Maßnahmen konnten
    die Ermittler am Dienstag Kokain und Cannabis in nicht geringen Mengen, diverse Handelsutensilien, 27.000,00 Euro Bargeld, gefälschte Pässe, diverse Waffen und waffenähnliche Gegenstände, darunter eine scharfe Schusswaffe samt dazugehöriger Munition sowie einen Transporter mit Hehlerware sicherstellen.

    Nachdem die zuständige Haftrichterin des Amtsgerichts Gießen am heutigen Vormittag auf Antrag
    der Staatsanwaltschaft Gießen gegen 4 Beschuldigte Haftbefehle wegen Verstößen gegen
    das Betäubungsmittelgesetz erlassen hat, befinden sich diese nunmehr in hessischen Justizvollzugsanstalten.

  • Kontrollmaßnahmen “Sicheres Gießen”

    Kontrollmaßnahmen “Sicheres Gießen”

    Kontrollmaßnahmen “Sicheres Gießen” – mehrere Messer in Bussen sichergestellt

    Gießen

    Bußgelder bis zu 10.000 Euro drohen Personen, die Messer im öffentlichen Personennahverkehr mitführen.

    Dies nahmen sich Beamte der Gießener Kontrollgruppe am Freitag (30.5.) zum Anlass, im Rahmen der Aktion “Sichere Innenstädte” Kontrollen im ÖPNV durchzuführen. Unterstützt wurden die Beamten, die teils zivil, teils uniformiert auftraten, von Kollegen des Hessischen Präsidiums Einsatz (Bereitschaftspolizei Lich). Ebenso war ein Drogenspürhund zur Unterstützung vor Ort eingesetzt. Den Schwerpunkt setzten die Einsatzkräfte auf den Marktplatz.

    Weitere Unterstützung erhielt die Polizei von den Gießener Stadtwerken, die ihre Räumlichkeiten am Marktplatz zur Verfügung stellten. So konnten die Beamten Personen direkt vor Ort durchsuchen. Ein Transport zu Polizeidienststellen konnte dadurch vermieden werden, Personen, die keine verbotenen Gegenstände mit sich führten, sofort wieder vor Ort entlassen werden.

    Im Rahmen der Kontrollen stellten die Einsatzkräfte insgesamt bei vier Personen in Bussen Messer, darunter zwei Einhandmesser, sicher.

    Auf die Kontrollierten kommen nun Bußgeldverfahren zu. Darüber hinaus vollstreckten die Beamten noch einen Haftbefehl gegen einen Mann, der wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gesucht war. Er musste mit zur Dienststelle, letztlich konnte er mit der Zahlung von ausstehenden 1.800 Euro seine Verhaftung abwenden. Sie klärten im Rahmen der Kontrollen mehrere Aufenthaltsermittlungen und nahmen eine Anzeige wegen Bedrohung und Hausfriedensbruch in einem Supermarkt am Marktplatz auf. Auch einen E-Roller, der ohne Kennzeichen gefahren wurde, zogen die Beamten aus dem Verkehr. Eine Strafanzeige wurde eingeleitet, da das Fahrzeug nicht ordnungsgemäß versichert war. Bei insgesamt drei Personen fanden die Kontrollierenden illegale Vapes auf, die nicht versteuert waren. Sie leiteten jeweils Verfahren wegen des Verdachts der Steuerhehlerei ein.

    Bereits Mitte Mai hatte die Kontrollgruppe, ebenfalls durch die Bereitschaftspolizei unterstützt, bei ähnlichen Kontrollen sechs Messer bei Fahrgästen in Stadtbussen aufgefunden, sichergestellt und entsprechende Verfahren eingeleitet.

    Weitere, ähnliche Aktionen befinden sich bereits in Planung.

  • Gießen: LKW-Kontrollen – viele Mängel

    Gießen: LKW-Kontrollen – viele Mängel

    Gießen: LKW-Kontrollen – viele Mängel

    Gießen

    Am Mittwoch (14.5.) überprüften Beamte des Regionalen Verkehrsdienstes (RVD) Gießen an einer Kontrollstelle in der Licher Straße den gewerbliche Güterkraftverkehr. Unterstützung erhielten sie dabei von Beamten des RVD Wetterau sowie eines Mitarbeiters des Ordnungsamtes Gießen (“Serviceteam Gefahrgut”).

    Die Einsatzkräfte kontrollierten dabei gemeinsam insgesamt 26 LKW und einen PKW. Von diesen 27 Fahrzeugen wurden 22 bemängelt, nur 5 Fahrzeuge befanden sich in einem ordnungsgemäßen Zustand. 9 Fahrzeugen musste die Weiterfahrt untersagt werden, da die Ladungssicherung nicht den Vorschriften entsprach.

    Dabei fiel ein Sattelzug, bestehend aus einer tschechischen Zugmaschine und einem belgischen Auflieger, der mit Gefahrgut beladen war, auf. Hier wurden 22 sog. IBC (Transportbehälter; “Intermediate Bulk Container”) mit ca. 23,5 t flüssigen umweltgefährdenden Stoffen (Epoxitharz) transportiert. Diese IBC wurden komplett ungesichert auf der Ladefläche des Aufliegers befördert. Der Fahrer verfügte zudem über keine schriftlichen Weisungen. Die Ausrüstungsgegenstände, die für so einen Transport mitzuführen sind, waren nicht auffindbar bzw. mangelhaft. Das Fahrzeug musste zu einer nahegelegenen Firma zwecks Sicherung der Ladung begleitet werden. Den Fahrer, den Halter sowie den Verlader erwarten Bußgeldanzeigen, die im mittleren dreistelligen Bereich liegen.

    Darüber hinaus wurden einige Verstöße im Zusammenhang mit den Sozialvorschriften im Straßenverkehr festgestellt:

    Unter anderem stellten die Beamten hier Lenkzeitüberschreitung, Fahrten ohne Fahrerkarten, fehlerhafte Bedienungen des Kontrollgerätes, keine durchgeführten Datendownloads und Verstöße im Zusammenhang mit der Kabotageverordnung fest. Alleine bei drei LKW wurde keine Unternehmenssperre gesetzt, so dass hier Sicherheitsleistungen gegen die ausländischen Fahrzeughalter erhoben wurden.

    Ein Autotransporter war zudem zu hoch beladen und der dazugehörige Fahrer führte das Fahrzeug barfuß. Statt der vorgeschrieben 4 m hatte der Transport eine Höhe von 4,20 m. Nachdem der Fahrzeugführer die geladenen Fahrzeuge neu positionierte und sich Socken und festes Schuhwerk angezogen hatte, konnte die Fahrt fortgesetzt werden.

  • Tödlicher Verkehrsunfall bei Marburg: Motorradfahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß

    Tödlicher Verkehrsunfall bei Marburg: Motorradfahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß

    Tödlicher Verkehrsunfall mit Krad-Fahrer

    Gießen

    Zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen einem Krad-Fahrer und einem Pkw kam es am
    Montag, 24. März 2025, kurz nach 21 Uhr.

    Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 45-jährige Krad-Fahrer mit seiner Kawasaki auf der Verlängerung der Straße “Am Energiepark” von Marburg-Moischt in Richtung Ebsdorfergrund-Heskem.

    Als er einen weißen Opel überholen wollte übersah der Mann aus dem Ebsdorfergrund den entgegenkommenden BMW einer 25-jährigen Marburgerin und stieß frontal mit diesem zusammen. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. Die BMW-Fahrerin erlitt einen Schock.

    Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger für Unfallursachenermittlung mit der Untersuchung des Unfallgeschehens beauftragt. Die Straße war für die Dauer der Bergungsarbeiten und der Tätigkeit des Gutachters bis ca. 0.40 Uhr gesperrt, was jedoch, da es sich um einen Schleichweg für Ortskundige handelt, keine weiteren Auswirkungen hatte.

    An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Bei dem Krad wird ein geschätzter Schaden von
    ca. 3.000 Euro angenommen, bei dem BMW wird von 22.000 Euro ausgegangen. Sollten noch unbekannte Zeugen den Verkehrsunfall beobachtet haben, werden diese gebeten sich bei der Polizeistation in Marburg (Tel. 06421-4060) zu melden.

  • Suche nach vermisstem 15-Jährigen aus Rauschenberg

    Suche nach vermisstem 15-Jährigen aus Rauschenberg

    Suche nach vermisstem 15-Jährigen aus Rauschenberg

    Gießen

    Seit dem frühen Dienstagabend, 11.02.2025, wird der 15-jährige Johannes Bast aus Rauschenberg von einem Krankenhausaufenthalt in Marburg vermisst. Johannes benötigt Hilfe.

    Er kann wie folgt beschrieben werden:

    15 Jahre alt, 180 cm groß, schlanke Figur, kurze gewellte braune Haare, Seitenscheitel.
    Zur Bekleidung kann gesagt werden, dass er eine blaue Hose, einen dunklen Pullover und Sneaker trägt.

    Wer hat Johannes seit seinem Verschwinden gesehen? Wer kann sachdienliche Angaben zu seinem Aufenthalt machen? Hinweise bitte an die Polizei in Marburg (06421-4060) oder jede andere Polizeidienststelle.  

  • Vermisstenfahndung – wo ist Julian?

    Vermisstenfahndung – wo ist Julian?

    Wo ist Julian?

    Gießen

    Die Polizei in Gießen bittet um Hilfe bei der Suche nach dem 16-jährigen Julian, der zuletzt am Freitagmorgen (17. Januar) gesehen wurde. Seitdem ist der Aufenthaltsort des Jugendlichen unbekannt.

    Julian ist etwa 170cm groß. Seine hellbraunen Haare sind hinten und an den Seiten kurz, oben länger und gelockt. Er trägt vermutlich eine schwarze Jacke und Jeans, dazu weiße Sportschuhe.

    Wer hat Julian seit Freitag gesehen oder kennt seinen aktuellen Aufenthaltsort? Hinweise bitte an die Polizei in Gießen, Telefonnummer 0647/7006-3755, oder jede andere Polizeistation.

  • Tödlicher Verkehrsunfall auf der L3007

    Tödlicher Verkehrsunfall auf der L3007

    Hungen: Tödlicher Verkehrsunfall

    Gießen

    Am Mittwochmorgen (15. Januar) ereignete sich gegen 6.20 Uhr ein Verkehrsunfall auf der L3007, bei dem ein 59-jähriger Grünberger starb.

    Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr ein 38-Jähriger aus Lich mit einem VW in Richtung Nonnenroth. Zwischen Hungen und Nonnenroth setzte er dazu an, einen vor ihm fahrenden PKW zu überholen und kollidierte dabei mit dem entgegenkommenden Opel des Grünbergers.

    Der 59-Jährige starb an der Unfallstelle, der 38-Jährige kam schwerverletzt ins Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft ordnete das Hinzuziehen eines Gutachters sowie die Sicherstellung der Fahrzeuge an. Die Schadenshöhe dürfte bei etwa 50.000 Euro liegen. Die Straße war bis etwa 11.30 Uhr voll gesperrt. Zeugen des Unfalls, die sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation in Grünberg unter der Telefonnummer 06401/ 91430 zu melden.

  • Raub eines Hundes scheitert

    Raub eines Hundes scheitert

    Raub eines Hundes scheitert

    Gießen

    Nachdem ein Unbekannter gestern Abend eine Seniorin im Wellersburgring angriff, bittet die
    Gießener Polizei um Mithilfe.

    Die Gießenerin ging gegen 20.00 Uhr in Höhe der Hausnummer 14 mit ihrem “Jack-Russel-Mischling” spazieren. Dort sprach sie der Unbekannte an und wollte ihr mutmaßlich den Hund abkaufen. Die resolute Seniorin forderte den Mann daraufhin auf zu verschwinden. Dieser griff sie plötzlich an und versuchte ihr den Hund loszureißen. Er scheiterte und rannte über den gegenüberliegenden Gehweg in Richtung eines Autohauses davon.

    Der Angreifer war größer als 165 cm und hatte dunkle lockige Haare. Er trug eine dunkle Jogginghose sowie dunkle Turnschuhe von “Nike”.

    Die Polizei ermittelt wegen versuchten Raubes und sucht Zeugen:

       - Wer hat den Angriff gestern Abend, gegen 20.00 Uhr im 
         Wellersburgring beobachtet?
       - Wer kann weitere Angaben zu dem Angreifer machen?

    Hinweise erbittet die Kriminalpolizei in Gießen unter Tel.: (0641) 7006-6555.  

  • 16-jähriger aus Gießen vermisst

    16-jähriger aus Gießen vermisst

    Wo ist Julian Schröder?

    Gießen

    Gießen: Seit Sonntagmorgen (22.12.2024) wird der 16-jährige Julian Schröder aus Gießen vermisst. Der Jugendliche wurde gegen 11.15 Uhr zuletzt in Gießen gesehen. Seit dem ist sein Aufenthaltsort nicht bekannt.

    Julian ist ca. 170 cm groß und schlank. Er hat gold-braune kurze Haare und trägt eine dunkle Jacke, dunkelblaue Jogginghosen sowie eine schwarze Wintermütze.

    Wer hat Julian Schröder seit Sonntagmorgen gesehen? – Wer kann sonst Angaben zum Aufenthaltsort von Julian machen?

    Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Gießen unter Tel.: (0641) 7006-6555 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

  • Mann nach Angriff schwer verletzt

    Mann nach Angriff schwer verletzt

    Mann nach Angriff schwer verletzt

    Gießen

    Zeugen informierten die Polizei am Samstagmorgen (30.11.) über einen Vorfall in der Heinrich-Will-Straße.

    Den Angaben nach griffen mehrere Personen einen 30-Jährigen gegen 6.15 Uhr auf der Straße, der sich gerade zu Fuß im Bereich der Hochhäuser befand, unvermittelt an. Dabei sollen sie auch mit Gegenständen, vermutlich Baseballschlägern, auf ihn eingeschlagen haben. Das Opfer erlitt zudem eine Stichverletzung im Bein. Die Angreifer flüchteten vermutlich mit einem dunklen Fahrzeug in Richtung der Innenstadt. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Er erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Die Hintergründe des Angriffs sind unklar, die Ermittlungen diesbezüglich laufen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos.

    Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat den Vorfall beobachtet? Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Wer kann Angaben zu den Hintergründen und den flüchtigen Angreifern machen? Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

  • Fernwald: 30 Kilogramm Drogen sichergestellt

    Fernwald: 30 Kilogramm Drogen sichergestellt

    Fernwald: 30 Kilogramm Drogen sichergestellt

    Gießen

    Nach einem Zeugenhinweis durchsuchten Ermittler der Gießener Kriminalpolizei bereits am 3.11. eine Wohnung und deren Nebenräume in Fernwald. Dabei fanden sie unterschiedliche Arten von Betäubungsmittel sowie eine Schusswaffe auf.

    In den Wohnräumen nahmen sie eine 24-jährige deutsche Staatsangehörige fest. Zusammen mit ihrem 31-jährigen, ebenfalls deutschen Ehemann steht sie im Verdacht, illegal mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Den zum Zeitpunkt der Durchsuchung bereits flüchtigen Ehemann spürten Fahnder der Gießener Kriminalpolizei am 12.11. im Landkreis Marburg-Biedenkopf auf und nahmen ihn dort am selben Tag widerstandslos fest.

    Insgesamt stellten die Beamten knapp 30 kg Drogen sicher, daruntear Amphetamin, Ecstasy, Haschisch, Marihuana, Ketamin, sowie weitere Streckmittel und Substanzen, bei denen es sich vermutlich ebenfalls um Betäubungsmittel handelt. Diesbezüglich eingeleitete Ermittlungen dauern noch an. Bei der aufgefundenen Waffe handelt es sich um eine CO2-Waffe (mit F im Fünfeck).

    Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gießen wurden die Festgenommenen einem Haftrichter am Amtsgericht Gießen vorgeführt. Dieser erließ gegen beide dringend Tatverdächtigen einen Untersuchungshaftbefehl. Die Beamten lieferten das Ehepaar daraufhin in Justizvollzugsanstalten ein.