Schlagwort: Grenzkontrolle

  • Bundespolizei fasst mutmaßlichen Messerstecher auf der BAB 64 bei Grenzkontrolle

    Bundespolizei fasst mutmaßlichen Messerstecher auf der BAB 64 bei Grenzkontrolle

    Messer-Angriff auf der Flucht?

    Im Rahmen der Grenzkontrollen hat die Bundespolizei in der Nacht zu Samstag einen 35-jährigen Afghanen auf der BAB 64 festgenommen. Der Mann befand sich als Insasse in einem aus Luxemburg kommenden Reisebus.

    Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den 35-Jährigen ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Hamburg vorlag. Die Ermittler werfen ihm versuchten Totschlag vor.

    Stichverletzung im Halsbereich

    Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Tatverdächtige dem Geschädigten mit einem Klappmesser eine Stichverletzung im Bereich des Halses zugefügt haben. Dabei wurde die Luftröhre laut Ermittlungsstand nur knapp verfehlt.

    Zusätzlich bestand gegen den Mann ein aktuelles Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

    Einlieferung in Justizvollzugsanstalt

    Nach der Festnahme führten die Beamten den 35-Jährigen einem Richter vor. Anschließend lieferten sie ihn in eine nahe gelegene Justizvollzugsanstalt ein.

    Grenzkontrollen führen erneut zu Fahndungserfolg

    Die Bundespolizei setzt ihre Kontrollen an den Grenzen weiterhin konsequent fort. Dabei stellen die Beamten regelmäßig gesuchte Straftäter fest und vollstrecken offene Haftbefehle.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in den Bereichen News, Fahndungen und Deutschland.

    Weitere Informationen zur Bundespolizei gibt es auf der offiziellen Seite der Bundespolizei.

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  • Bundespolizei stoppt Schleusung: Vier Migranten ohne Papiere am Bahnhof Rosenheim aufgegriffen

    Bundespolizei stoppt Schleusung: Vier Migranten ohne Papiere am Bahnhof Rosenheim aufgegriffen

    Migranten ohne Einreisepapiere in Rosenheim gestoppt

    Die Bundespolizei hat am Dienstag (31. März) am Bahnhof Rosenheim eine vierköpfige Gruppe von Migranten ohne Einreisepapiere aufgegriffen. Die Männer waren zuvor mit einem Regionalzug aus Kufstein eingereist. Obwohl sie gültige Fahrkarten vorweisen konnten, fehlten ihnen die notwendigen Dokumente für die Einreise nach Deutschland.

    Kontrolle am Bahnhof führt zu Feststellung

    Im Rahmen einer Grenzkontrolle überprüften Einsatzkräfte die Insassen des Zuges. Dabei stellten sie fest, dass die vier Männer keine gültigen Ausweispapiere oder Visa mitführten. Die Bundespolizei brachte die Gruppe daraufhin zur Dienststelle am Bahnhof Rosenheim.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch unter News oder im Bereich Deutschland.

    Schleusung über Österreich organisiert

    Nach eigenen Angaben stammen die Männer im Alter zwischen 22 und 33 Jahren aus der Türkei. Sie erklärten, dass sie zuvor mithilfe eines Lastkraftwagens nach Österreich gebracht worden seien. Die Weiterreise nach Deutschland erfolgte anschließend per Zug.

    Das Ticket für die Zugfahrt wurde laut Aussage der Migranten von einer bislang unbekannten Person organisiert. Für die gesamte Schleusung zahlten sie nach eigenen Angaben jeweils rund 2.500 Euro.

    Keine Dokumente – direkte Zurückweisung

    Da die Männer weder Reisepässe noch andere Identitätsnachweise oder Visa vorlegen konnten, leitete die Bundespolizei Verfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein. Anschließend wiesen die Beamten die vier Personen nach Österreich zurück.

    Informationen zur Arbeit der Bundespolizei findest Du auch auf der offiziellen Seite der Bundespolizei.

    Ermittlungen laufen weiter

    Die genauen Hintergründe der Schleusung sowie die beteiligten Personen sind derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Behörden prüfen insbesondere, wer die Organisation der Reise übernommen hat und welche Strukturen hinter der Schleusung stehen. 

  • Bundespolizei stoppt mehrere unerlaubte Einreisen und vollstreckt Haftbefehle bei Freilassing

    Bundespolizei stoppt mehrere unerlaubte Einreisen und vollstreckt Haftbefehle bei Freilassing

    Haftbefehl, Einreiseverbot, Zurückweisung: Heftiger Kontrolleinsatz an der Grenze

    Die Bundespolizei Freilassing hat am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag bei mehreren Kontrollen im Grenzraum zahlreiche Verstöße festgestellt. Dabei stoppten die Beamten am Bahnhof Freilassing, am Grenzübergang Saalbrücke sowie an der Kontrollstelle auf der A8 mehrere Reisende. In zwei Fällen vollstreckte die Polizei Haftbefehle. Zudem wiesen die Einsatzkräfte mehrere Personen nach Österreich beziehungsweise in den Kosovo zurück.

    Einreise trotz Verbots am Bahnhof Freilassing gestoppt

    Für einen 35-jährigen Äthiopier endete die Reise am Mittwochmittag, 18. März, bereits am Bahnhof Freilassing. Die Bundespolizei Freilassing kontrollierte den Mann in einem grenzüberschreitenden Zug. Er konnte keine Ausweisdokumente vorlegen. Die Überprüfung seiner Personalien ergab außerdem ein bis Februar 2029 gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot.

    Die Beamten brachten den 35-Jährigen zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle der Bundespolizei nach Freilassing. Gegen ihn besteht der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise trotz bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wiesen ihn die Einsatzkräfte noch am selben Tag nach Österreich zurück.

    Slowakischer Reisender ohne Freizügigkeitsrecht und ohne Ticket

    Nur kurze Zeit später geriet am Bahnhof Freilassing ein weiterer Reisender in den Fokus der Beamten. Die Bundespolizei Freilassing kontrollierte in einem Einreisezug einen 35-jährigen Slowaken. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass ihm bis April 2030 das Recht auf Freizügigkeit entzogen worden war. Damit ist ihm die Einreise in die Bundesrepublik untersagt.

    Zusätzlich konnte der Mann kein gültiges Ticket für die Zugfahrt vorweisen. Die Beamten erstatteten deshalb auch Anzeige wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen. Nach Abschluss aller Maßnahmen wiesen die Einsatzkräfte auch ihn nach Österreich zurück.

    Haftbefehl an der Saalbrücke vollstreckt

    Am Mittwochabend gelang den Bundespolizisten am Grenzübergang Saalbrücke zudem ein Fahndungstreffer. Dort kontrollierten die Beamten einen 24-jährigen Rumänen, der als Mitfahrer in einem Fahrzeug unterwegs war. Die Überprüfung ergab einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Landshut.

    Da der Mann die verhängte Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis nicht begleichen konnte, lieferten ihn die Behörden am folgenden Tag in eine Justizvollzugsanstalt ein.

    Kontrolle an der A8: Kosovare überschreitet Aufenthaltsdauer

    Im Rahmen weiterer Kontrollen überprüfte die Bundespolizei Freilassing am Mittwoch auch Reisende an der Kontrollstelle auf der A8. Dabei stellten die Beamten bei einem 45-jährigen Kosovaren fest, dass er seine zulässige Aufenthaltsdauer im Schengenraum bereits um 18 Tage überschritten hatte.

    Zwar wies sich der Mann mit einem gültigen kosovarischen Reisepass sowie einem gültigen Schweizer Visum für einen Kurzaufenthalt aus, dennoch besteht gegen ihn der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Am Donnerstag erfolgte seine Zurückweisung per Flug vom Flughafen Memmingen in den Kosovo.

    Weiterer Haftbefehl bei Buskontrolle auf der A8

    Zu einem weiteren Fahndungserfolg kam es in den frühen Morgenstunden des Donnerstags, 19. März, bei der Kontrolle eines Reisebusses an der A8. Bei der Überprüfung eines 39-jährigen slowenischen Insassen stellten die Beamten einen Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München II fest.

    Der Mann war wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Da er den geforderten Betrag vor Ort nicht begleichen konnte, lieferten ihn die Einsatzkräfte noch am selben Tag in eine Justizvollzugsanstalt ein. Dort muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 80 Tagen verbüßen.

    Weitere Meldungen

    Weitere Nachrichten aus Deutschland findest Du in unserer Rubrik Deutschland. Aktuelle Fahndungsfälle gibt es außerdem unter Fahndung. Weitere Verkehrsberichte findest Du hier: Verkehr.

    Weitere Informationen zur Bundespolizei gibt es auf der offiziellen Seite der Bundespolizei. Informationen zu den genannten Behörden finden sich auch bei der Staatsanwaltschaft Landshut sowie der Staatsanwaltschaft München II.

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  • Gefälschte Aufenthaltskarte bei Grenzkontrolle entdeckt

    Gefälschte Aufenthaltskarte bei Grenzkontrolle entdeckt

    Gefälschte Aufenthaltskarte bei Grenzkontrolle an der A4 entdeckt

    Beamte der Bundespolizei stoppten am frühen Morgen einen aus Polen kommenden litauischen Reisebus am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf bei Görlitz. Gegen 4:25 Uhr führten die Einsatzkräfte eine routinemäßige Grenzkontrolle durch. Dabei geriet ein irakischer Staatsangehöriger besonders in den Fokus der Beamten.

    Reisepass fehlte – angebliche Aufenthaltskarte vorgelegt

    Der Mann konnte bei der Kontrolle keinen gültigen Reisepass vorlegen. Stattdessen zeigte er eine vermeintlich polnische Aufenthaltskarte. Nach eigenen Angaben habe er seinen Reisepass verloren. Zur Untermauerung seiner Darstellung übergab er den Bundespolizisten mehrere polnische Anmeldeschreiben.

    Die Beamten prüften die Dokumente unmittelbar vor Ort. Bereits bei der ersten Sichtung stellten sie eindeutige Fälschungsmerkmale an der angeblichen Aufenthaltskarte fest. Eine anschließende vertiefte Überprüfung bestätigte den Verdacht: Sowohl die Aufenthaltskarte als auch sämtliche Anmeldeschreiben erwiesen sich als Totalfälschungen.

    Identität ebenfalls falsch angegeben

    Trotz der eindeutigen Beweislage beharrte der Mann darauf, sich legal in Polen aufzuhalten. Die Bundespolizei ließ diese Aussage jedoch nicht gelten und führte weitere Maßnahmen durch. Eine Abfrage der Fingerabdrücke brachte ein weiteres Ergebnis ans Licht: Auch die angegebene Identität des Mannes stimmte nicht. Lediglich seine irakische Staatsangehörigkeit ließ sich eindeutig bestätigen.

    Bereits abgelehnter Asylantrag in Deutschland

    Die weiteren Ermittlungen zeigten, dass der Mann den deutschen Behörden bereits bekannt war. Er stellte zuvor einen Asylantrag in Deutschland, den das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Jahr 2025 ablehnte. Die zuständige BAMF-Außenstelle Augsburg forderte ihn anschließend zur Ausreise auf. Für den Fall der Nichtbefolgung drohte eine Abschiebung.

    Um dieser Maßnahme zu entgehen, tauchte der Mann unter. Erst die Kontrolle am Grenzübergang Ludwigsdorf beendete sein unerlaubtes Verweilen im Schengen-Raum.

    Strafverfahren eingeleitet

    Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung sowie wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. Die gefälschten Dokumente zog sie ein. Nach Abschluss des Strafverfahrens streben die Behörden eine Zurückweisung entweder in das Heimatland oder nach Polen an.

    Weitere aktuelle Einsätze der Bundespolizei findest Du auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Fahndungen.

    Offizielle Informationen zur Arbeit der Bundespolizei stellt auch die Bundespolizei auf ihrer Internetseite bereit.

  • Grenzkontrolle bei Bärnau: Bundespolizei stoppt verdächtigen Tiertransport

    Grenzkontrolle bei Bärnau: Bundespolizei stoppt verdächtigen Tiertransport

    Verdächtiger Tiertransport bei Bärnau: Bundespolizei greift ein

    Bei einer Grenzkontrolle nahe Bärnau haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus am Donnerstagabend, dem 8. Januar, einen verdächtigen Tiertransport gestoppt. Die Einsatzkräfte kontrollierten ein Fahrzeug, das zahlreiche Hunde und Katzen geladen hatte. Dabei stellten sie erhebliche Unstimmigkeiten bei den mitgeführten Tierdokumenten fest. Die Behörden prüfen nun mögliche Verstöße gegen das Tierseuchen- und Tierschutzrecht.

    Hunde und Katzen in Transportboxen entdeckt

    Die Bundespolizisten kontrollierten den Pkw im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung. In dem Fahrzeug saßen zwei ukrainische Staatsangehörige im Alter von 28 und 34 Jahren. Zusätzlich transportierten die Frauen mehrere Tiere auf der Ladefläche. Die Beamten fanden in Transportboxen insgesamt fünf Katzen und zwölf Hunde vor.

    Für einen Teil der Tiere legten die Frauen ukrainische Heimtierausweise vor. Für mehrere Hunde und Katzen fehlten jedoch sämtliche vorgeschriebenen Dokumente. Damit erfüllte der Transport offenbar nicht die gesetzlichen Vorgaben für die Einfuhr von Tieren nach Deutschland.

    Blanko-Ausweise und Impfmaterial geben Rätsel auf

    Bei der weiteren Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten im Fahrgastraum mehrere vorausgefüllte sowie leere Heimtierausweise. Zudem fanden sie Labortestunterlagen, leere Impfdosen und Spritzen. Diese Funde verstärkten den Verdacht, dass die Dokumente möglicherweise nicht ordnungsgemäß ausgestellt wurden oder einzelnen Tieren nicht eindeutig zugeordnet werden können.

    Die Bundespolizei prüft nun, ob die vorgelegten Unterlagen echt sind und ob sie den transportierten Tieren zweifelsfrei zugeordnet werden können. In diesem Zusammenhang leitete die Behörde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutz- und Tiergesundheitsrecht ein.

    Veterinäramt eingeschaltet – Tiere unter Beobachtung

    Die Einsatzkräfte informierten umgehend das zuständige Veterinäramt des Landkreises Tirschenreuth. Ein Amtstierarzt begutachtete die Hunde und Katzen noch vor Ort und überprüfte ihren gesundheitlichen Zustand. Die weiteren Ermittlungen sollen nun klären, aus welchem Grund die Tiere nach Deutschland gebracht werden sollten.

    Sollten sich die Verdachtsmomente bestätigen und für einzelne Tiere keine gültigen Papiere existieren oder gefälschte Dokumente vorliegen, übergeben die Behörden die Hunde und Katzen in die Obhut eines Tierheims.

    Weitere Meldungen zu Polizeieinsätzen findest Du in unserem Bereich News sowie unter Deutschland. Informationen zur Bundespolizei stellt auch die offizielle Seite der Bundespolizei bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Zwölffach Gesuchter in Weil am Rhein gefasst

    Zwölffach Gesuchter in Weil am Rhein gefasst

    Zwölffach Gesuchter in Weil am Rhein gefasst

    Weil am Rhein

    Ein 24-Jähriger, der versuchte zu Fuß nach Deutschland einzureisen, scheiterte an den Grenzkontrollen.

    Die Bundespolizei verweigerte ihm die Einreise und wies ihn in die Schweiz zurück.

    Am frühen Donnerstagmorgen (07.08.2025) gegen 00:30 Uhr, geriet der algerische Staatsangehörige in Weil am Rhein – Friedlingen, in die Kontrolle der Bundespolizei.

    Bei der Überprüfung des Mannes stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen ihn im Fahndungsbestand ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland vorlag. Zudem lagen elf Ersuchen von Staatsanwaltschaften vor, den Aufenthaltsort des Mannes zu ermitteln. Ihm werden diverse Straftaten wie Diebstahl, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

    Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein und wies den Mann in die Schweiz zurück.

  • Totschläger bei Grenzkontrollen festgenommen

    Totschläger bei Grenzkontrollen festgenommen

    International wegen Totschlags gesucht

    Kiefersfelden (A93) / Rosenheim – 

    Am Montag, dem 14. Juli, hat die Bundespolizei auf der A93 bei Kiefersfelden einen flüchtigen Straftäter festgenommen. Der 35-jährige Mann wurde international wegen Totschlags gesucht.

    Kontrolle auf der A93 deckt Identitätsbetrug auf

    Im Rahmen einer grenzpolizeilichen Kontrolle überprüften die Beamten die Insassen eines in Deutschland zugelassenen Fahrzeugs. Der Beifahrer zeigte einen bulgarischen Ausweis vor.

    Doch schnell war klar: Das Dokument war eine Fälschung.

    Weitere gefälschte Papiere entdeckt

    Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten zudem einen bulgarischen Führerschein. Auch dieser stellte sich als gefälscht heraus. Die Beamten nahmen den Mann fest.

    Fingerabdrücke decken wahre Identität auf

    Die Identitätsprüfung per Fingerabdruck brachte Klarheit. Der Mann stammt aus der Republik Moldau. Er wird seit 2017 mit internationalem Haftbefehl gesucht. Der Vorwurf: Totschlag.

    Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro

    Die Staatsanwaltschaft Rosenheim ordnete eine Sicherheitszahlung von 3.000 Euro an. Diese wurde geleistet. Der Beschuldigte wurde daraufhin dem Amtsgericht Rosenheim vorgeführt.

    Inhaftierung in München-Stadelheim

    Der Haftrichter ordnete die Inhaftierung an. Die Bundespolizei brachte den Mann in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Dort wartet er auf ein mögliches Auslieferungsverfahren an die Republik Moldau.

  • Zwei Niederländer mit 2,5 Kilogramm Marihuana an Grenze gestoppt

    Zwei Niederländer mit 2,5 Kilogramm Marihuana an Grenze gestoppt

    Grenzüberschreitende Teamarbeit zeigt mal wieder Wirkung 

    Aachen

    Am gestrigen Abend des 07. Juli reisten zwei Niederländer (25 und 34) über die B56N aus den Niederlanden nach Deutschland ein.

    Sie wurden durch das grenzüberschreitende Einsatzteam, bestehend aus Polizeibeamten der Bundespolizei sowie niederländischen Polizeibeamten, kontrolliert.

    Das augenscheinlich nervöse Verhalten des Fahrers sowie ein leichter Marihuana-Geruch im Fahrzeug veranlasste die Beamten zur genaueren Inaugenscheinnahme.

    Die Überprüfung der Personalien in den polizeilichen Fahndungssystemen verlief ohne Erkenntnisse.

    Die darauffolgende Durchsuchung des Fahrzeugs führte zum Auffinden einer Tragetasche, in welcher sich fünf verschweißte Beutel mit Marihuana befanden. Nach Rücksprache mit dem Zoll wurde das Fahrzeug verkehrssicher abgestellt und die beiden Männer zur Dienststelle der Bundespolizei in Eschweiler verbracht.

    Die Drogen wurden verwogen und ergaben eine Menge von 2,5 kg. Sie wurden samt den beiden Niederländern zuständigkeitshalber an die Beamten der Zollfahndung übergeben.

  • Mit vier Haftbefehlen Gesuchter versucht mit falschen Ausweisen einzureisen

    Mit vier Haftbefehlen Gesuchter versucht mit falschen Ausweisen einzureisen

    Serbischer Staatsbürger mit gefälschten Dokumenten erwischt – Zwei Jahre Haft

    Basel

    Ein 48-Jähriger wies sich bei der Einreisekontrolle gleich mit mehreren gefälschten Dokumenten aus und scheiterte mit seinem Täuschungsversuch. Er verbüßt nun eine mehrjährige Haftstrafe.

    Am Montag (07.07.2025) geriet der Mann in einem Fernzug nach Deutschland, auf Höhe des Badischen Bahnhofs Basel, in eine Kontrolle der Bundespolizei.

    Bei der Überprüfung der drei vorgelegten bulgarischen Dokumente stellten die Einsatzkräfte Fälschungsmerkmale fest. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte der originale serbische Reispass des Mannes aufgefunden werden. Beim Abgleich der Daten stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den Mann vier Haftbefehle vorlagen. Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Betrugs und Unterschlagung, verhängten Gerichte eine Geld- bzw. zwei Haftstrafen.

    Da der in Serbien wohnhafte Mann in einem weiteren Fall wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis nicht zur Gerichtsverhandlung erschien, erließ auch hier das zuständige Amtsgericht Haftbefehl. Die Bundespolizei führte den serbischen Staatsangehörigen einem Haftrichter vor, der auch diesen Haftbefehl in Vollzug setzte. Danach erfolgte die Einlieferung in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt. Dort verbüßt er eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten. Zudem muss er sich wegen des Verdachts der Urkundenfälschung verantworten.

  • Bundespolizei verhindert Kindesentziehung

    Bundespolizei verhindert Kindesentziehung

    Bundespolizei verhindert Kindesentziehung

    Trier

    Im Rahmen der Grenzkontrollen nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei am Pfingstsonntag auf der
    BAB 64 eine 19-jährige Rumänin fest. Die junge Mutter wird in Frankreich wegen Kindesentziehung gesucht.

    Ihr wird vorgeworfen, ihre beiden Kinder der Obhut einer Pflegeeinrichtung entzogen zu haben. Zudem soll es zu kindeswohlgefährdendem Verhalten gekommen sein.

    Die Gesuchte reiste zuvor als Fahrerin eines PKW aus Frankreich über Luxemburg ins Bundesgebiet ein. Neben ihr und ihren beiden ein- und dreijährigen Kindern befanden sich noch zwei weitere rumänische Staatsbürger in dem Fahrzeug.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die 19-Jährige und ihre Kinder dem Jugendamt übergeben; die beiden Mitfahrer auf freiem Fuß belassen. Eine Klärung der weiteren Verfahrensweise erfolgt vonseiten des Jugendamtes mit den französischen Behörden.

  • Teurer Zwischenstopp – Polizei fasst gesuchten Urkundenfälscher bei Grenzkontrollen

    Teurer Zwischenstopp – Polizei fasst gesuchten Urkundenfälscher bei Grenzkontrollen

    Bundespolizei fasst gesuchten Urkundenfälscher bei Grenzkontrollen

    Mittenwald

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (30. Mai) hat die Bundespolizei nahe Mittenwald einen gesuchten Urkundenfälscher gefasst.

    Gegen den Mann lag ein Strafbefehl des Amtsgerichts Memmingen vor. Die festgesetzte Geldstrafe belief sich auf mehrere tausend Euro. Der rumänische Staatsangehörige konnte diese Summe nicht aufbringen. Um nicht ersatzweise eine Freiheitsstrafe verbüßen zu müssen, war er auf die Unterstützung seiner Begleiter angewiesen. Diese fuhren nach Österreich zurück.

    Bei der Personalienüberprüfung der Insassen eines Kleinbusses mit österreichischem Kennzeichen, fanden Garmisch-Partenkirchner Bundespolizisten heraus, dass einer der Mitfahrer von der Memminger Justiz gesucht wurde. Hintergrund des ausgestellten Haftbefehls war eine Geldstrafe, die dem in Österreich gemeldeten Bulgaren vor etwa einem Jahr wegen Urkundenfälschung auferlegt wurde. Seinen Justizschulden in Höhe von rund 4.300 Euro einschließlich Verfahrenskosten hatte er seither jedoch offenkundig keine weitere Beachtung geschenkt.

    Im Rahmen der Grenzkontrolle brachte die Bundespolizei dem 27-Jährigen das “Versäumnis” wieder in Erinnerung. Mangels finanzieller Möglichkeiten war er jedoch nicht in der Lage, den geforderten Betrag zu entrichten. Mithilfe seiner Begleiter versuchte er, die unmittelbar bevorstehende Ersatzhaft abzuwenden. Ohne ihn fuhren sie zurück nach Österreich, um das Geld zu besorgen. Schließlich gelang es Familienangehörigen des zwischenzeitlich festgesetzten Bulgaren, den vierstelligen Betrag zu zahlen, sodass dieser am frühen Freitagmorgen seine Reise doch noch fortsetzten konnte.

  • Autofahrer unter Drogeneinfluss, ohne Führerschein aber mit Machete kontrolliert

    Autofahrer unter Drogeneinfluss, ohne Führerschein aber mit Machete kontrolliert

    Autofahrer unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein aber mit Machete kontrolliert

    Ellund

    Gestern Nachmittag gegen 17.30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten im Rahmen der
    wiedereingeführten Grenzkontrollen einen Audi A4 mit dänischen Kennzeichen auf der Autobahn
    in Ellund.

    Der Fahrer wurde fahndungsmäßig überprüft konnte jedoch keinen Führerschein vorlegen. Er gab an, keine Fahrerlaubnis zu besitzen. Somit bestand der Verdacht einer Straftat und die Weiterfahrt wurde untersagt. Da der 24-jährige Mann ein unruhiges Verhalten aufwies, zitterte und schwitzte lag der Verdacht von Drogeneinfluss vor.

    Die beiden Mitfahrer konnten sich ordnungsgemäß ausweisen. Sie gaben an nach Flensburg zum Einkaufen zu wollen.

    Eine Streife der Polizeistation Handewitt wurde hinzugerufen. Ein Drogenschnelltest auf THC und Kokain gab ein positives Ergebnis. Es wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

    Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Bundespolizisten ein neuwertiges E-Bike sowie ein Brecheisen und einen Bolzenschneider. Auch wurden zwei dänische Kennzeichenpaare im Kofferraum aufgefunden.  

    Ermittlungen über die dänische Polizei ergaben, dass diese Autokennzeichen am Vortag in Dänemark gestohlen worden waren. Auch wurde eine Machete mit einer Klingenlänge von ca. 30 cm aufgefunden.

    Alle Gegenstände inkl. des E-Bikes und der Machete wurden präventiv sichergestellt. Die Autokennzeichen wurden ebenfalls sichergestellt.

    Den Fahrer erwarten nun Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Drogeneinfluss sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz.

  • Kampfmesser bei Grenzkontrolle sicher

    Kampfmesser bei Grenzkontrolle sicher

    Kampfmesser bei Grenzkontrolle sicher

    Kiefersfelden (A93) / Rosenheim

    Die Bundespolizei Rosenheim hat am Sonntagabend (23. März) bei Grenzkontrollen an der Inntalautobahn im Rucksack eines Reisebusinsassen ein Kampfmesser entdeckt. Die Waffe wurde sichergestellt.

    Das Messer mit einer Klingenlänge von 17 Zentimeter fanden die Bundespolizisten zugriffsbereit im Rucksack eines deutschen Staatsangehörigen. Der 25-Jährige war mit einem Reisebus von Italien nach Deutschland unterwegs. Ersten Angaben zufolge habe er das Messer von seiner Großmutter in Italien geschenkt bekommen.

    Ein solches Kampfmesser im öffentlichen Raum zu führen, stellt einen Verstoß gegen das Waffengesetz dar. Der Deutsche wird sich voraussichtlich schon bald in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten müssen. Er konnte die Reise ohne die Stichwaffe fortsetzen. Ob er seiner Oma den “Verlust” des Geschenks beichten wird, ist nicht bekannt.

  • Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle

    Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle

    Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle

    Schwarzbach

    Am Sonntag (16. März) hat die Bundespolizeiinspektion Freilassing bei Grenzkontrollen an der Kontrollstelle auf der A8 einen gesuchten Ungarn verhaftet. Er muss nun für eine längere Zeit
    ins Gefängnis.

    Der 53-Jährige versuchte am Sonntagmorgen um 2.20 Uhr als Insasse eines PKW in die Bundesrepublik einzureisen. Einsatzkräfte der Bundespolizei stoppten das Fahrzeug mit Schweizer Kennzeichen und überprüften die Insassen.

    Bei dem Ungarn stellten die Bundespolizisten fest, dass die Staatsanwaltschaft München I wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls nach dem Mann sucht. Das Amtsgericht München hatte ihn im September 2017 zu drei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.

    Nachdem der Ungar einen Teil der Strafe in der Justizvollzugsanstalt Bernau verbüßt hatte, wurde er im Oktober 2019 in sein Heimatland abgeschoben. In diesem Zusammenhang wurde gegen den Mann
    eine Einreisesperre für die Bundesrepublik verhängt. Trotzdem versuchte er nun wieder nach
    Deutschland einzureisen.

    Zur Vollstreckung der Restfreiheitsstrafe von 354 Tagen wurde der Ungar durch die Bundespolizei verhaftet und erneut in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

    Auch am Montag (17. März) haben Bundespolizisten kurz nach Mitternacht bei Grenzkontrollen an der Kontrollstelle auf der A8 einen Mann verhaftet. Den 45-jährigen Bosnier kontrollierten die Beamten als Insasse eines Reisebusses. Die Überprüfung seiner Daten ergab einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main.

    Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde er im Februar 2022 zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Er muss nun den Gang ins Gefängnis antreten.

  • Mit drei falschen Ausweisen erwischt

    Mit drei falschen Ausweisen erwischt

    Mit drei falschen Ausweisen erwischt

    Waidhaus

    Bei Grenzkontrollen auf der Autobahn A6 haben Beamte der Bundespolizei Waidhaus am Donnerstagabend (13. Februar) zwei Migranten mit drei gefälschten Ausweisen im Gepäck aufgegriffen.

    Gegen die beiden wird nun wegen versuchter unerlaubter Einreise, Missbrauch von Ausweispapieren und Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen ermittelt. Zudem leitet die Bundespolizei Waidhaus ein Ermittlungsverfahren gegen einen unbekannten Schleuser ein. Da sie in Deutschland Asyl beantragt hatten, leiteten die Beamten sie an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Regensburg weiter.

    Bei der Grenzkontrolle eines Fernreisebusses auf der A6 bei Waidhaus fielen
    den Beamten zwei Insassen mit zweifelhaften Dokumenten auf.

    Ein 26-jähriger Fahrgast händigte den Bundespolizisten eine belgische Identitätskarte aus, die nach kurzer Überprüfung durch die Beamten auf eine andere Person ausgestellt war. Auch seine 25-jährige Begleiterin versuchte die Grenzbeamten mit einem niederländischen Reisepass zu täuschen, auf dem das Bild einer anderen Person abgebildet war.

    Die nähere Überprüfung der Dokumente ergab, dass beide Ausweise im europäischen Fahndungssystem als gestohlen notiert waren.

    Bei der Durchsuchung des Gepäcks der Personen fanden die Bundespolizisten neben zwei griechischen Asylkarten mit den syrischen Personalien der Migranten auch eine gefälschte portugiesische Identitätskarte, die auf den Namen des 26-jährigen Syrers ausgestellt war.

    Da die Einreise offenbar mit Unterstützung eines bislang unbekannten Schleusers organisiert wurde,
    hat die Bundespolizei Waidhaus ein Ermittlungsverfahren wegen Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Die beiden Syrer müssen sich wegen versuchter unerlaubter Einreise, Verschaffens falscher Ausweise und Missbrauchs von Ausweispapieren verantworten.

    Die beiden syrischen Staatsangehörigen stellten in Deutschland einen Asylantrag und wurden daraufhin an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Regensburg weitergeleitet.

  • Bundespolizei bringt zwei Syrer in Haft

    Bundespolizei bringt zwei Syrer in Haft

    Bundespolizei bringt zwei Syrer in Haft

    Lindau

    Am Freitag (4. Oktober) haben Bundespolizisten zwei syrische Migranten in Zurückschiebungshaft eingeliefert. Die beiden Migranten hatten am Vortag zweimal versucht, unerlaubt nach Deutschland zu gelangen. Da sich Hinweise auf einen Unterstützer ergaben, hat die Bundespolizei auch die Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern aufgenommen.

    In der Nacht auf Donnerstag (3. Oktober) kontrollierten Lindauer Bundespolizisten am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) die Passagiere eines Fernreisebusses mit dem Routing Mailand-Białystok. Zwei 23 und 27 Jahre alte Insassen wiesen sich dazu mit ihren gültigen syrischen Reisepässen aus. Im Besitz eines notwendigen Aufenthaltstitels waren die beiden Männer jedoch nicht. Die Bundespolizisten fanden heraus, dass die Migranten durch einen in Deutschland wohnhaften Verwandten Unterstützung für ihre unerlaubte Reise erhalten hatten, weswegen die Beamten gegen den Mann wegen Einschleusens von Ausländern ermitteln. Die Polizisten beschlagnahmten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft das Smartphone des 23-Jährigen, zeigten beide Syrer wegen versuchter unerlaubter Einreise an und wiesen sie gegen Mittag nach Österreich zurück.

    Am frühen Nachmittag stoppten Beamte der Lindauer Grenzpolizei dieselben syrischen Migranten am Grenzübergang Ziegelhaus und übergaben die beiden unerlaubt Eingereisten anschließend an die zuständige Bundespolizei. Die Syrer erhielten Anzeigen wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes und wurden jeweils mit einem vierjährigen Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik belegt. Die Bundespolizisten führten die Migranten am Freitagnachmittag beim Amtsgericht Lindau vor und lieferten sie am Abend in Zurückschiebungshaft in die Kombinierte Transit- und Abschiebungshafteinrichtung München ein. Am Montagmittag (7. Oktober) wurden die Syrer an die österreichischen Behörden übergeben.

  • Erfolge der Bundespolizei an den Grenzen währende der EM

    Erfolge der Bundespolizei an den Grenzen währende der EM

    Bundespolizei stoppt 230 Menschen-Schleuser während der EM

    In den letzten fünf Wochen führte die Bundespolizei intensive Kontrollen an den deutschen Außengrenzen durch. Der Hauptgrund dafür war die Verhinderung der Einreise gewaltbereiter Hooligans. Zudem wollte man potenzielle Gefährder wegen der hohen islamistischen Terrorgefahr stoppen.

    Beeindruckende Bilanz der Bundespolizei

    Die Zahlen sind sowohl schockierend als auch beeindruckend.
    Manuel Ostermann, stellvertretender Vorsitzender der Bundespolizei-Gewerkschaft, äußerte sich dazu: „Das polizeitaktische Konzept der Bundespolizei geht vollumfänglich auf. Wir erleben die eindrucksvolle Effizienz meiner Kolleginnen und Kollegen. Die größte Sicherheitsbehörde Deutschlands beweist, dass Sicherheit in Zeiten von hoher Terrorgefahr und hybrider Kriegsführung aus Moskau ohne die Bundespolizei nicht denkbar ist.“

    Erfolgreiche Maßnahmen an den Grenzen

    An den Grenzen zu Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und den Niederlanden vollstreckte die Polizei über 1000 Haftbefehle. Zudem stellte man 110 Verdächtige wegen politisch motivierter Kriminalität fest. Diese Verdächtigen umfassen Linksextreme, Rechtsextreme und Islamisten.

    Verweigerungen und Festnahmen

    Die Bundespolizei verweigerte 480 Personen die Einreise und stellte über 7700 Fälle unerlaubter Einreisen fest. Besonders hervorzuheben ist, dass die Fahnder an den Grenzen über 250 Menschen-Schleusungen stoppten. Dabei wurden über 700 illegal geschleuste Personen festgesetzt und mehr als 230 Schleuser festgenommen.

    Weitere Erfolge der Grenzkontrollen

    Zusätzlich gab es über 1700 Fahndungstreffer. Das bedeutet, dass 1700 gesuchte Tatverdächtige oder gestohlene Autos bei der Ein- oder Ausreise gestoppt wurden.

    Forderungen für zukünftige Maßnahmen

    Manuel Ostermann betonte weiter: „Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Wir brauchen zwingend die Weiterführung der Grenzkontrollen an allen Binnengrenzen der Bundesrepublik. Wichtig ist, dass die Bundesregierung auch mit Blick auf den Haushalt der Bundespolizei die Möglichkeiten gibt, notwendige Grenzkontroll-Technik und andere Grundlagen für diese wichtige Aufgabe zu beschaffen. Gerade nach langer Verweigerungshaltung durch die Bundesinnenministerin sollten diese Zahlen die Bundesregierung endgültig überzeugen, wie wichtig und unverzichtbar die Grenzkontrollen bei der aktuellen Sicherheitslage sind.“

  • Acht Italiener an Einreise gehindert

    Acht Italiener an Einreise gehindert

    Acht Italiener an Einreise gehindert – Bundespolizei verweigert mehreren Männern bei Grenzkontrollen die Einreise

    Kiefersfelden / Rosenheim

    Am Montag (24. Juni) hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen an der A93 einer achtköpfigen Reisegruppe die Einreise verweigert.

    Die Männer wollten nach Leipzig fahren, wo Montagnacht das Gruppenspiel der Fußball-EM zwischen Italien und Kroatien ausgetragen wird. Den vorliegenden Erkenntnissen zufolge hatten sie jedoch kein vorrangiges Interesse an dem anstehenden Fußballspiel.

    Bei der Personalienüberprüfung der acht Insassen eines in Italien zugelassenen Fahrzeugs auf Höhe Kiefersfelden stellte sich heraus, dass drei von ihnen in der Vergangenheit im Zusammenhang mit einer Sportveranstaltung als Gewalttäter eingestuft worden waren.

    Ferner fanden die Bundespolizisten im Rahmen der Durchsuchung des im Wagen mitgeführten Reisegepäcks gleich mehrere Kleidungsgegenstände, die besonders zur Vermummung geeignet sind.

    In der Gesamtbetrachtung kamen die Beamten zu dem Schluss, dass die Italiener nicht primär wegen der anstehenden EM-Partie, sondern vielmehr zur Verabredung und Verübung von Gewalttaten in
    Richtung Leipzig unterwegs waren.

    Die Rosenheimer Bundespolizei wies alle acht Personen nach Österreich zurück.

  • Zehnjähriger aus Guinea allein unterwegs

    Zehnjähriger aus Guinea allein unterwegs

    Zehnjähriger aus Guinea allein unterwegs

    Kiefersfelden / Rosenheim

    Die Bundespolizei hat am Montagmorgen (24. Juni) bei Grenzkontrollen an der A93 nahe Kiefersfelden in einem Reisebus mit italienischen Kennzeichen einen Jungen angetroffen, der ohne Begleitung unterwegs war. Papiere führte er nicht mit.

     

    Eigenen Angaben zufolge stammt der Minderjährige ursprünglich aus Guinea, wo sich noch seine Eltern aufhalten sollen. Er erklärte, dass er zehn Jahre alt sei und in Deutschland leben und arbeiten wolle. Verwandte oder Bekannte habe er in der Bundesrepublik keine. Zuletzt hätte er sich in Italien einige Zeit in einer Flüchtlingsunterkunft aufgehalten.

    Von dort aus sei er auf eigenen Entschluss hin aufgebrochen. Die Bundespolizei in Rosenheim verständigte das Jugendamt, das den jungen Guineer in seine Obhut nahm.