Schlagwort: Grenzkontrollen

  • Bundespolizei Trier nimmt ausweislosen Algerier mit acht Fahndungstreffern fest

    Bundespolizei Trier nimmt ausweislosen Algerier mit acht Fahndungstreffern fest

    Bundespolizei Trier nimmt ausweislosen Algerier nach Grenzkontrolle fest

    Im Rahmen der aktuell intensivierten Grenzkontrollen griff die Bundespolizei Trier in der Nacht zu Montag einen ausweislosen algerischen Staatsangehörigen im Stadtgebiet von Trier auf. Die Beamten kontrollierten den Mann nach seiner Einreise mit einer Regionalbahn aus Luxemburg und stellten dabei gleich mehrere schwerwiegende Verstöße fest.

    Acht Fahndungsnotierungen bei Kontrolle festgestellt

    Bei der polizeilichen Überprüfung ergab sich ein umfangreiches Fahndungsbild. Gegen den Mann lagen insgesamt acht Fahndungsnotierungen vor. Darunter befanden sich zwei offene Haftbefehle der Staatsanwaltschaften Hannover und Braunschweig. Diese resultierten aus früheren Verurteilungen wegen Diebstahls sowie wegen Erschleichens von Leistungen.

    Zusätzlich suchten die Behörden den Mann in zwei weiteren Fällen zur Aufenthaltsermittlung. Vier weitere Treffer betrafen das Schengener Informationssystem, was auf frühere grenzüberschreitende Auffälligkeiten hindeutete. Die Bundespolizei Trier handelte unmittelbar und nahm den Mann vorläufig fest.

    Haftantritt wegen unbezahlter Geldstrafe

    Da der Festgenommene die gegen ihn verhängte Geldstrafe in Höhe von 1.250 Euro nicht begleichen konnte, ordneten die zuständigen Stellen den Vollzug der Ersatzfreiheitsstrafe an. Die Beamten lieferten den Mann noch in der Nacht in eine örtliche Justizvollzugsanstalt ein.

    Er muss dort nun eine 110-tägige Haftstrafe verbüßen. Mit diesem Schritt setzte die Bundespolizei Trier die bestehenden richterlichen Anordnungen konsequent um und unterstrich erneut die Bedeutung effektiver Grenz- und Fahndungskontrollen.

    Aufenthaltsbeendende Maßnahmen angekündigt

    Nach Abschluss der Haftstrafe planen die zuständigen Ausländerbehörden aufenthaltsbeendende Maßnahmen. Ziel bleibt es, den unerlaubten Aufenthalt dauerhaft zu beenden und eine erneute illegale Einreise zu verhindern. Die Bundespolizei arbeitet hierbei eng mit anderen nationalen und internationalen Behörden zusammen.

    Der Fall zeigt erneut, wie wichtig konsequente Kontrollen im grenznahen Raum sind. Gerade durch die Zusammenarbeit mit europäischen Fahndungssystemen können Einsatzkräfte gesuchte Personen identifizieren und bestehende Haftbefehle vollstrecken.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland und Fahndungen.

    Offizielle Informationen zur Arbeit der Einsatzkräfte stellt die Bundespolizei bereit. Rechtliche Hintergründe zu Haftbefehlen erläutern unter anderem die Staatsanwaltschaften.

  • 17 unerlaubte Einreisen, 37 Fahndungstreffer und mehrere Haftbefehle an einem Wochenende

    17 unerlaubte Einreisen, 37 Fahndungstreffer und mehrere Haftbefehle an einem Wochenende

    Bundespolizei Freilassing meldet zahlreiche Verstöße bei Grenzkontrollen

    Die Einsatzkräfte der Bundespolizei Freilassing verzeichneten am vergangenen Wochenende von Freitag bis Sonntag eine hohe Zahl an Feststellungen im grenznahen Raum. Insgesamt deckten die Beamten 17 unerlaubte Einreisen auf und erzielten 37 Fahndungstreffer. In vier Fällen vollstreckten sie bestehende Haftbefehle. Die Kontrollen fanden sowohl im Bahnverkehr als auch auf der Autobahn A8 statt.

    Haftbefehl am Bahnhof Freilassing vollstreckt

    Bereits am Freitag kontrollierten Beamte der Bundespolizei Freilassing einen grenzüberschreitenden Einreisezug am Bahnhof Freilassing. Dabei stellten sie einen 24-jährigen deutschen Staatsangehörigen fest, gegen den die Staatsanwaltschaft Traunstein wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eine Strafvollstreckung ausgeschrieben hatte. Ein Bekannter beglich die fällige Geldstrafe in Höhe von 2.100 Euro, sodass der Mann seine Reise noch am selben Abend fortsetzen konnte.

    Manipulierter Reisepass und verbotenes Messer

    Am Samstagabend überprüften Einsatzkräfte erneut einen Einreisezug am Bahnhof Freilassing. Ein 40-jähriger Österreicher fiel den Beamten durch einen stark manipulierten Reisepass auf. Mehrere Seiten fehlten vollständig, zudem beschriftete der Mann den Einband eigenhändig. In seiner Umhängetasche fanden die Beamten zusätzlich ein Butterflymesser. Da der Besitz solcher Messer ausnahmslos verboten ist, leiteten die Einsatzkräfte Ermittlungen wegen Urkundenfälschung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

    Weitere Urkundendelikte und Zurückweisungen

    Am Sonntag stellten die Beamten der Bundespolizei Freilassing weitere Fälle von Urkundenfälschung fest. In einem Einreisezug kontrollierten sie einen 54-jährigen algerischen Staatsangehörigen, der lediglich eine italienische Identitätskarte vorlegte. Die Beamten erkannten mehrere Unregelmäßigkeiten am Dokument. Der Mann gestand später die Tat und wurde nach Abschluss der Maßnahmen nach Österreich zurückgewiesen.

    Nur wenige Stunden später kontrollierten die Einsatzkräfte an der A8 einen Reisebus. Ein 51-jähriger Staatsangehöriger aus Bosnien und Herzegowina legte zwar einen Reisepass und einen Arbeitsvertrag vor, konnte jedoch keine weiteren Nachweise erbringen. Da er den Arbeitsvertrag nach eigenen Angaben nur zur Erleichterung der Einreise erhalten hatte und über keine ausreichenden Barmittel verfügte, wiesen die Beamten ihn ebenfalls nach Österreich zurück.

    Haftbefehl auf der A8 führt in die Justizvollzugsanstalt

    Ebenfalls an der Kontrollstelle auf der A8 überprüften Beamte am Sonntag einen Pkw. Gegen einen 57-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankenthal wegen Urkundenfälschung. Da der Mann die Geldstrafe nicht begleichen konnte, brachten ihn die Einsatzkräfte in eine Justizvollzugsanstalt, wo er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßt.

    Die Bundespolizei Freilassing kündigte an, die intensiven Grenzkontrollen weiterhin konsequent fortzusetzen, um unerlaubte Einreisen sowie grenzüberschreitende Kriminalität effektiv zu bekämpfen.

    Weitere Meldungen zu ähnlichen Einsätzen findest Du auch in unseren Rubriken News, Deutschland und Fahndungen. Offizielle Informationen stellt zudem die Bundespolizei sowie die jeweils zuständige Staatsanwaltschaft bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Bundespolizei stoppt 70 Kilogramm verbotene Pyrotechnik

    Bundespolizei stoppt 70 Kilogramm verbotene Pyrotechnik

    Bundespolizei beschlagnahmt verbotene Pyrotechnik

    Die Bundespolizei stoppte am Sonntagabend eine erhebliche Menge verbotener Pyrotechnik in Küstrin-Kietz. Im Zuge der aktuell wieder eingeführten Grenzkontrollen überprüften Einsatzkräfte gegen 20 Uhr den Fahrer eines Berliner Fahrzeugs am ehemaligen Grenzübergang. Der Kontrollpunkt gilt als bedeutende Schnittstelle für den grenzüberschreitenden Verkehr.

    Beamte entdecken große Mengen gefährlicher Sprengsätze

    Während der Fahrzeugkontrolle stießen die Beamtinnen und Beamten auf insgesamt rund 70 Kilogramm Sprengmasse. Darunter befanden sich etwa 15.000 Vogelschreckpatronen mit rund 60 Kilogramm Nettosprengmasse. Zusätzlich fanden sie mehrere Kartons mit Feuerwerkskörpern der Kategorien F3 und F4 sowie vier Kugelbomben mit rund acht Kilogramm Nettosprengmasse.

    Der 22-jährige deutsche Fahrer konnte weder eine Einfuhrgenehmigung noch weitere erforderliche Berechtigungsdokumente vorlegen. Die Pyrotechnik gilt in Deutschland als verboten und unterliegt strengen Regulierungen des Sprengstoff- und Waffenrechts.

    Ermittlungsverfahren eingeleitet

    Die Bundespolizei beschlagnahmte sämtliche Feuerwerkskörper und leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz sowie das Waffengesetz ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann seine Reise ohne die verbotenen Artikel fortsetzen.

    Hintergrund: Verstärkte Kontrollen an der Grenze

    Die Grenzbehörden registrieren regelmäßig Versuche, illegale Pyrotechnik aus Nachbarländern nach Deutschland einzuführen. Die aktuellen Kontrollen sollen solche Gefahrenquellen frühzeitig erkennen und verhindern. Weitere Informationen zu sicherheitsrelevanten Ereignissen finden Leserinnen und Leser im Newsbereich von blaulichtmyk.de sowie in der Rubrik Deutschland.

    Auch offizielle Stellen wie die Bundespolizei und das Bundesinnenministerium informieren regelmäßig über Sicherheitslagen und gesetzliche Vorgaben.

  • Video in sozialen Medien: Polizei prüft Vorfall an der deutsch-polnischen Grenze

    Video in sozialen Medien: Polizei prüft Vorfall an der deutsch-polnischen Grenze

    Polizei prüft Video in den sozialen Netzwerken

    Neubrandenburg

    Im Zusammenhang mit den heute begonnen Kontrollen an der deutsch-polnischen Grenze, kursieren in den Sozialen Medien derzeit Bilder und Videos, die Polizeibeamte der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern in einem Streifenwagen zeigen sollen.

    Der Wagen vollzieht in einem Waldgebiet ein Wendemanöver. Im Fokus der Posts und Kommentare stehen die sich im Wagen befindenden Streifenbeamten.

    Neben der Sicherung der Aufnahmen prüft das Polizeipräsidium Neubrandenburg derzeit auch die Umstände, unter denen das Video entstanden ist. Diese Prüfung ist noch nicht abgeschlossen und dauert aktuell an.

    Weitere Angaben können zum derzeitigen Zeitpunkt daher nicht gemacht werden.

  • Bundespolizei stellt geladene Waffe bei Grenzkontrollen sicher

    Bundespolizei stellt geladene Waffe bei Grenzkontrollen sicher

    Bundespolizei stellt geladene Waffe sicher

    Wasserbilligerbrück

    Im Rahmen der Grenzkontrollen stellte die Bundespolizei am Samstagnachmittag eine Schreckschusswaffe sicher.

    Der Fahrer, ein 34-jähriger Rumäne, führte die Waffe im geladenen Zustand zugriffsbereit in der Mittelkonsole seines PKW mit sich.

    Die Waffe wurde sichergestellt und gegen den Fahrer ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet.

  • Asyl-Stopp an allen Grenzen per sofort!

    Asyl-Stopp an allen Grenzen per sofort!

    Strengere Grenzkontrollen: Deutschland weist ab sofort alle illegalen Migranten zurück

    Seit dem heutigen Tag gelten an allen deutschen Landgrenzen neue Regeln zur Einreise.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) setzt damit ein zentrales Wahlversprechen um.

    Wie angekündigt, wird nun jeder illegale Grenzübertritt konsequent unterbunden – selbst dann,
    wenn Asyl beantragt
    wird. Der Schritt soll die Kontrolle über die Zuwanderung deutlich verschärfen.

    Der historische Moment wurde durch Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) umgesetzt.
    Er übernahm die operative Verantwortung für die Maßnahme.

    Am Mittag erließ Dobrindt eine mündliche Weisung an die Bundespolizei. Diese ordnet die sofortige Verstärkung der Grenzkontrollen an. Ziel ist es, die Zurückweisungen an der Grenze drastisch zu erhöhen.

    Derzeit sind rund 11.000 Bundespolizisten im Einsatz

    Weitere 2000 bis 3000 Beamte werden laut Informationen zusätzlich eingesetzt. Sie sollen an nahezu allen Übergängen entlang der etwa 4000 Kilometer langen Außengrenze bereitstehen.

    Ein weiterer Schritt betrifft eine Richtlinie aus dem Jahr 2015. Dobrindt widerrief heute eine damals mündlich erteilte Anweisung seines Amtsvorgängers Thomas de Maizière (CDU) schriftlich.

    Diese Anordnung galt seit der Flüchtlingskrise 2015

    Damals durften Drittstaatsangehörige ohne gültige Dokumente einreisen, wenn sie Asyl begehrten.
    Dies wird jetzt gestoppt.

    Deutschland ist vollständig von sicheren Drittstaaten umgeben. Daher hätten laut geltendem Recht viele Einreisen schon damals abgewiesen werden müssen.

    Nach über 3500 Tagen endet nun die Aussetzung dieses Rechts. Friedrich Merz und Alexander Dobrindt stellen damit das nationale Grenzregime neu auf.

    Bereits seit Oktober 2023 wurden die Grenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz kontrolliert.
    Die Maßnahmen an der Grenze zu Österreich bestanden schon zuvor.

    Im September 2024 weitete die Bundespolizei ihre Kontrollen zusätzlich auf die Grenzen zu Dänemark, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg aus.

    Bis Ende April 2025 wurden laut Bundespolizei 10.302 Personen zurückgewiesen. Diese Zurückweisungen erfolgten direkt an der Grenze oder im Zusammenhang mit illegalen Grenzübertritten.

    Fazit:

    Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz setzt ein deutliches Signal. Die Grenzen Deutschlands werden wieder konsequent kontrolliert.

    Illegale Einreisen sollen so verhindert werden.

  • Einreiseversuche mit falschen oder fremden Papieren

    Einreiseversuche mit falschen oder fremden Papieren

    Einreiseversuche mit falschen oder fremden Papieren

    Kiefersfelden / Rosenheim

    Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Mittwoch (29. Januar) mehreren Männern jeweils die Einreise verweigert. Die Migranten hatten im Bereich Kiefersfelden offenkundig versucht, die Beamten während der Grenzkontrollen mit ihren Papieren zu täuschen. Damit handelte sich jeder der Beschuldigten eine Strafanzeige ein.

    Am Mittwochmorgen stoppten Raublinger Grenzpolizisten in Kiefersfelden einen Wagen mit deutschen Kennzeichen. Der Beifahrer wies sich mit einem griechischen Flüchtlingspass aus. Ein bei der Durchsuchung des 21-Jährigen aufgefundener türkischer Führerschein bestätigte die Vermutung, dass die im griechischen Pass vermerkte Person und der türkische Staatsangehörige nicht identisch sind. Wie der Türke an den fremden Pass gekommen war, ist Gegenstand der Ermittlungen der hinzugezogenen Rosenheimer Bundespolizei. Wie sich ferner herausstellte, war der Mann nur wenige Tage zuvor von Bundespolizisten im Zug von Kufstein nach Rosenheim beim Versuch, illegal einzureisen, ohne Papiere angetroffen und zurückgewiesen worden. Mit seiner Rückkehr unter falschen Personalien handelte er sich eine zweite Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise sowie ein Strafverfahren wegen Missbrauchs von Ausweispapieren ein. Über den weiteren Aufenthalt im Land wird das eingeschaltete Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zuständigkeitshalber noch zu entscheiden haben.

    Ein 29-jähriger Insasse eines italienischen Reisebusses wies sich bei der Grenzkontrolle an der A93 auf Höhe Kiefersfelden mit einem italienischen Ausweis aus. Den Bundespolizisten fiel sofort auf, dass es sich bei der Identitätskarte um eine “glatte Fälschung” handelte. Wie die Ermittlungen ergaben, handelt es sich bei dem vermeintlichen Italiener tatsächlich um einen Algerier. Mit einer Strafanzeige wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise im Gepäck musste der Nordafrikaner Deutschland wieder verlassen und die Rückreise nach Österreich antreten.

    Auch einem bosnischen Staatsangehörigen verweigerte die Bundespolizei die Einreise. Der 24-Jährige wurde an der Inntalautobahn ebenfalls in einem italienischen Reisebus kontrolliert. Er händigte den Beamten zur Kontrolle einen italienischen Ausweis aus. Auch dieses Dokument erwies sich als Fälschung. Demzufolge wurde der junge Mann festgenommen, angezeigt und wenig später nach Österreich zurückgewiesen.

  • Seit 872 Tage unerlaubt im Schengen-Raum

    Seit 872 Tage unerlaubt im Schengen-Raum

    Seit 872 Tage unerlaubt im Schengen-Raum

    Waidhaus

    Bei Grenzkontrollen an der A6 bei Waidhaus haben Beamte der Bundespolizei einem Mann die Einreise verweigert, der sich bereits 872 Tage zu lange im Schengen-Raum aufgehalten hatte. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein und verweigerten ihm die Einreise nach Deutschland.

    Der 38-jährige Ukrainer war als Insasse eines Fernreisebusse auf dem Weg nach München als ihn die Beamte bei den Grenzkontrollen an der A6 überprüften. Er konnte den Bundespolizisten zwar einen gültigen ukrainischen Reisepass vorlegen, hatte aber weder ein Visum noch einen Aufenthaltstitel für
    den Schengen-Raum.

    Bei der Überprüfung seiner Dokumente stellten die Beamten fest, dass er sich bereits seit 962 Tagen
    im Schengen-Raum aufhält.

    Ukrainische Staatsangehörige können sich mit einem gültigen Reisepass bis zu 90 Tage innerhalb
    eines Referenzzeitraumes von 180 Tagen visafrei im Schengen-Gebiet aufhalten.

    Damit hatte der 38-Jährige seine zulässige Aufenthaltsdauer um 872 Tage überschritten.
    Die Beamten nahmen ihn fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein. Außerdem verweigerten sie dem 38-Jährigen die Einreise nach Deutschland und wiesen
    ihn nach Tschechien zurück.

  • Verstöße gegen das Waffengesetz

    Verstöße gegen das Waffengesetz

    Verstöße gegen das Waffengesetz

    Kiefersfelden / A93 / Rosenheim

    Die Bundespolizei Rosenheim hat am Wochenende (11./12. Januar) bei Grenzkontrollen an der Inntalautobahn mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. In drei Autos wurden zwei Schreckschusswaffen, eine Luftpistole und ein Butterflymesser gefunden. Die Waffen wurden sichergestellt. Die ehemaligen Besitzer erhielten eine Anzeige.

    Bei einem 21-jährigen Deutschen fanden die Beamten an der Kontrollstelle an der A93 im Kofferraum seines Autos zwei Schreckschusspistolen, die echten Waffen täuschend ähnlich sahen. Da er nicht im Besitz der dafür notwendigen Dokumente war, wurden die Pistolen sichergestellt. Der junge Mann muss sich mit einer Anzeige wegen des unerlaubten Führens und Besitzens von Schusswaffen auseinandersetzen.

    Ein 22-Jähriger aus Rumänien erhielt die gleiche Anzeige. Die Frage der Bundespolizisten, ob er Waffen dabeihätte, verneinte er. Bei der anschließenden Kontrolle seines Fahrzeugs wurden die Beamten jedoch fündig. Unter dem Beifahrersitz war eine Luftpistole versteckt, für die der Rumäne keine Genehmigung vorlegen konnte.

    Zuvor war den Bundespolizisten bei der Kontrolle ein anderer rumänischer Staatsangehöriger aufgefallen, weil ein Butterfly-Messer auf dem Armaturenbrett seines Wagens lag. Er wurde wegen des Besitzes eines verbotenen Gegenstandes angezeigt. 

  • Bundespolizei vollstreckt Geld- und Freiheitsstrafen

    Bundespolizei vollstreckt Geld- und Freiheitsstrafen

    Bundespolizei vollstreckt Geld- und Freiheitsstrafen

    Kiefersfelden (A93) / Rosenheim

    Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen an der A93 am Dienstag (7. Januar) die Reise eines gesuchten türkischen Staatsangehörigen wegen einer offenen Geldstrafe unterbrochen. Tags zuvor trafen die Beamten in der Kontrollstelle auf eine Italienerin, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Dieser Feststellung gingen die Verhaftungen eines Kroaten sowie eines Bulgaren an der Inntalautobahn voraus. Beide Männer müssen längere Freiheitsstrafen verbüßen.

    Der Türke, der lediglich eine österreichische Asylkarte mitführte, war Beifahrer eines in Österreich zugelassenen Autos. Mithilfe seiner Personalien fanden die Bundespolizisten heraus, dass er aufgrund eines Strafbefehls des Amtsgerichts Laufen wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eine Geldstrafe von rund 1.200 Euro zu zahlen hatte. Der 22-Jährige verfügte zunächst nicht über diese Summe, allerdings legten seine Mitfahrer zusammen und zahlten den geforderten Betrag. Somit blieb ihm die Ersatzhaft erspart. Da er jedoch keine Papiere für den geplanten Aufenthalt in Deutschland besaß, wurde er mit einer Anzeige wegen illegalen Einreiseversuchs im Gepäck nach Österreich zurückgewiesen.

    Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hatte das Amtsgericht Bamberg eine Geldstrafe von rund 1.000 Euro einschließlich Verfahrenskosten gegen eine Italienerin angeordnet. Die 46-Jährige musste ihre Busreise unterbrechen, um die ausstehenden Justizschulden zu begleichen. Nachdem ihr dies gelungen war,
    konnte sie ihre Fahrt in Richtung München fortsetzen.

    Für einen bulgarischen Businsassen blieb die Fahrt hingegen beendet.

    Wie sich bei der Personalienüberprüfung herausstellte, war dem 35-Jährigen das Freizügigkeitsrecht vom Ausländeramt Hamburg aberkannt worden. Er hatte Deutschland verlassen müssen, nachdem er einen Teil seiner in der Vergangenheit von der Hamburger Justiz verhängten Haftstrafen wegen schweren Raubs und Diebstahls “abgesessen” hatte. Mit seiner Rückkehr in die Bundesrepublik wurden die Restfreiheitsstrafen von insgesamt 449 Tagen fällig. Die Rosenheimer Bundespolizei brachte den Bulgaren in die Justizvollzugsanstalt Bernau.

    Dort fand sich auch ein Kroate wieder, der ebenfalls mit einem italienischen Reisebus unterwegs war. Bei seiner Kontrolle schlug der Polizeicomputer Alarm, weil er wegen eines früheren Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz gesucht wurde. Das Amtsgericht Offenbach hatte eine Geldstrafe in Höhe von 4.900 Euro festgesetzt. Da der 37-Jährige nicht über die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten verfügte, blieb ihm nichts anderes übrig, als die vom Gericht ersatzweise festgelegte 120-tägige Haft anzutreten. Die Bundespolizisten lieferten ihn ins Bernauer Gefängnis ein.

  • Bundespolizei nimmt sieben gesuchte Straftäter fest

    Bundespolizei nimmt sieben gesuchte Straftäter fest

    Mit Haftbefehlen ins neue Jahr – Bundespolizei Waidhaus nimmt sieben gesuchte Straftäter fest

    Waidhaus

    Das neue Jahr begann für zwei von sieben gesuchten Straftätern im Gefängnis. Beamte der Bundespolizei Waidhaus haben am vergangenen Wochenende (3. – 6. Januar) bei Grenzkontrollen in Waidhaus sieben gesuchte Straftäter festgenommen.

    Fünf der mit Haftbefehl gesuchten Männer und Frauen konnten ihre Justizschulden begleichen. Zwei Straftäter verbüßen nun die im Haftbefehl angeordnete Freiheitsstrafe in
    der Justizvollzugsanstalt Weiden.

    Am Freitag kontrollierten Bundespolizisten an der A6 bei Waidhaus eine 29-jährige Rumänin, die auf der Fahndungsliste der Staatsanwaltschaft Stade stand. Wegen Steuerhinterziehung hatte das Amtsgericht Stade die Frau im November 2022 zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt. Da sie die Geldstrafe bislang nicht bezahlt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft Saarbrücken Haftbefehl gegen die Osteuropäerin. Diese zeigte sich nun einsichtig und bezahlte ihre Justizschulden bei der Bundespolizeiinspektion Waidhaus. Einer Weiterreise stand somit nichts mehr im Weg.

    Ebenfalls am Samstag konnten die Beamten der Bundespolizei Waidhaus
    zwei Fahndungserfolge verbuchen.

    Ein 26-jähriger Moldauer fuhr von der Autobahn direkt ins Gefängnis ein. Niederländische Behörden hatten gegen den mutmaßlichen gewerbsmäßigen Dieb einen europäischen Haftbefehl erlassen, den Bundespolizisten nun bei Grenzkontrollen vollstreckten. Beamte führten ihn dem zuständigen Haftrichter in Weiden vor und lieferten ihn im Anschluss in die Justizvollzugsanstalt ein.

    Nur kurze Zeit später klickten an der A6 ein zweites Mal die Handschellen. Bei der Kontrolle einer
    28-jährigen Rumänin stellten die Bundespolizisten einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Main) fest. Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte die 28-Jährige wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro, die sie erst jetzt an der Grenzkontrollstelle der Bundespolizei in Waidhaus bezahlte. Die im Haftbefehl angeordnete Ersatzfreiheitsstrafe von zwei Monaten blieb ihr somit erspart und sie konnte weiterreisen.

    Zwei weitere Straftäter gingen den Beamten am Sonntag ins Netz.

    Wegen Trunkenheit im Verkehr verhafteten die Beamten einen 30-jährigen Rumänen, der seine Justizschulden in Höhe von 250 Euro bereitwillig bezahlte und seine Fahrt fortsetzen konnte. Ein weiterer Verkehrssünder bezahlte nur kurze Zeit später 3.000 Euro bei den Beamten ein und entging somit einer mehrmonatigen Haftstrafe. Das Amtsgericht Ingbert (Saarland) hatte ihn wegen Trunkenheit im Verkehr im März 2023 zu der Geldstrafe verurteilt. Ein Bekannter des 39-jährigen Rumänen bezahlte seine Justizschulden bei der Polizeiinspektion Homburg ein und ermöglichte ihm somit die Weiterfahrt.

    Für einen 37-jährigen Polen endete am Montag die Reise nach Deutschland in der Justizvollzugsanstalt Weiden.

    Bei Grenzkontrollen an der A6 in Waidhaus verhafteten Bundespolizisten den mit drei Haftbefehlen gesuchten Straftäter. Nach zwei Verurteilungen durch das Amtsgericht Frankfurt am Main im März und Dezember 2023 hatte er sich mitsamt den gerichtlich verhängten Justizschulden in Höhe von 4.000 Euro ins Ausland abgesetzt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main quittierte die mangelnde Zahlungsmoral des Osteuropäers mit gleich zwei Haftbefehlen. Auch die Ausländerbehörde Frankfurt am Main wurde auf den 37-Jährigen aufmerksam und erließ einen weiteren Haftbefehl zur Ausweisung und Abschiebung aus Deutschland. Bundespolizisten nahmen den Polen noch auf der Autobahn fest und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein. Nur wenige Stunden später erwischten die Beamten der Waidhauser Grenzinspektion den letzten gesuchten Straftäter des “verlängerten Wochenendes”.

    Der 27-jährige Moldauer hatte wegen Diebstahls noch eine Justizrechnung aus einem Gerichtsverfahren des Amtsgerichts Berlin (Tiergarten) offen und beglich seine Justizschulden in Höhe von 450 Euro bei der Bundespolizeiinspektion Waidhaus. Auch er konnte seine Reise fortsetzen.

  • Grenzkontrollen auf der A6: Bundespolizei stellt zwölf verbotene Waffen sicher

    Grenzkontrollen auf der A6: Bundespolizei stellt zwölf verbotene Waffen sicher

    Verbotene Waffen am Wochenende

    Waidhaus

    Die Asservatenkammer der Bundespolizeiinspektion Waidhaus füllt sich. Am vergangenen Wochenende (3. bis 7. Januar) stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus bei Grenzkontrollen insgesamt zwölf verbotene Waffen sicher. Die Besitzer erhielten Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und mussten ihre verbotenen Gegenstände bei der Bundespolizei lassen.

    In zehn Fällen erstatteten die Bundespolizisten Strafanzeige gegen die Besitzer verbotener Waffen.
    Bei den Grenzkontrollen auf der A6 stellten die Beamten bei zehn Männern im Alter von 19 bis 57 Jahren insgesamt zwölf verbotene Waffen sicher.

    Darunter befanden sich ein Schlagring, ein Teleskopschlagstock, vier Messer, zwei Bajonette, mehrere Patronen, zwei Elektroschocker, ein Pfefferspray und ein Reizstoffsprühgerät. Alle Waffen ergänzen nun den Fundus der Asservatenkammer der Bundespolizeiinspektion und dienen als Beweismittel in anhängigen Strafverfahren.

  • Bundespolizei entlarvt gefälschte Papiere – Syrer und Italiener bei Grenzkontrollen vorläufig festgenommen

    Bundespolizei entlarvt gefälschte Papiere – Syrer und Italiener bei Grenzkontrollen vorläufig festgenommen

    Bundespolizei entlarvt gefälschte Papiere
    Syrer und Italiener bei Grenzkontrollen vorläufig festgenommen

    Kiefersfelden / Rosenheim

    Die Bundespolizei hat am Dienstag (17. Dezember) bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden mehrere Papiere als Fälschungen entlarvt. Auf die bei den Grenzkontrollen festgestellten Besitzer der gefälschten Urkunden kommen voraussichtlich schon bald die jeweiligen Strafverfahren zu.

    Am Abend überprüften die Bundespolizisten an der A93 die Dokumente eines Syrers. Der Businsasse verfügte über einen syrischen Reisepass und einen internationalen Führerschein. Andere erforderliche Einreisepapiere, wie etwa ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis, besaß er nicht. Die Beamten erkannten, dass es sich bei dem Führerschein des 53-Jährigen um eine “glatte Fälschung” handelt. Er wurde wegen eines illegalen Einreiseversuchs sowie wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt. Aufgrund seines Schutzersuchens ist er am Mittwoch einer Aufnahmestelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zugeleitet worden. Dort wird über seinen weiteren Verbleib im Land noch entschieden werden.

    Bereits Dienstagnachmittag fanden die Kontrollbeamten einen weiteren gefälschten Führerschein. In diesem Fall führte ein italienischer Staatsangehöriger das offenkundig falsche Dokument in seinen Reiseutensilien mit. Der 37-Jährige musste den Bundespolizisten ebenfalls in die Rosenheimer Dienststelle folgen. Dort wurde auch er wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt. Nach dieser “zwangsweise” eingelegten Reiseunterbrechung konnte er seine Fahrt wieder fortsetzen.

    Zuvor nahmen die Bundespolizisten einen 38-Jährigen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie der versuchten unerlaubten Einreise fest. Dieser wies sich in der Kontrollstelle den Beamten gegenüber mit einer griechischen Identitätskarte aus. Rasch stellte sich bei der Überprüfung des Ausweises heraus, dass es sich dabei um einen Täuschungsversuch des Mannes handelte. Recherchen ergaben, dass der Busreisende tatsächlich aus Syrien stammt. Das vorgezeigte griechische Dokument war schlicht falsch. Der angezeigte Syrer wurde seinem Schutzersuchen entsprechend vorerst an eine Aufnahmeeinrichtung in München weitergeleitet. Über seinen Aufenthalt in der Bundesrepublik wird noch zu entscheiden sein.

  • Intensivtäter bei Grenzkontrollen gefasst

    Intensivtäter bei Grenzkontrollen gefasst

    Intensivtäter bei Grenzkontrollen gefasst

    Waidhaus

    Beamten der Bundespolizeiinspektion Waidhaus ist am Sonntag (25. November) ein mit Haftbefehl gesuchter Intensivtäter ins Netz gegangen. Wegen mehreren Straftaten verurteilte das Berliner Amtsgericht den Osteuropäer zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Diese verbüßt er nun in der Justizvollzugsanstalt Weiden.

    Bei der Kontrolle des 19-Jährigen auf der A6 bei Waidhaus fiel den Bundespolizisten sofort der rot blinkende Fahndungsaufruf im Computer auf. Die Staatsanwaltschaft Berlin suchte den 19-Jährigen Moldauer mittels Haftbefehles. Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahls, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Unterschlagung, Körperverletzung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und verbotener Kraftfahrzeugrennen verurteilte ihn das Amtsgericht Berlin Tiergarten im Dezember 2023 zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Da sich der damals noch minderjährige Täter dem Strafvollzug durch Flucht ins Ausland entzogen hatte, wurde er von der Staatsanwaltschaft zur Fahndung ausgeschrieben. Bundespolizisten nahmen den mittlerweile erwachsenen Intensivtäter fest und lieferten ihn zur Verbüßung seiner Haftstrafe in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein.

  • 17 syrische Migranten in Gewahrsam genommen

    17 syrische Migranten in Gewahrsam genommen

    17 syrische Migranten in Gewahrsam genommen

    Kiefersfelden / Rosenheim

    Von Donnerstag auf Freitag (22. November) hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen an der A93
    nahe Kiefersfelden die Busreisen von insgesamt 17 syrischen Staatsangehörigen beendet. Es wurden Ermittlungen wegen illegaler Einreiseversuche sowie Visumserschleichung aufgenommen.

    Einer der syrischen Busreisenden verfügte über eine bulgarische Aufenthaltskarte, die ihn aber lediglich dazu berechtigt, sich in Bulgarien aufzuhalten. Bei der grenzpolizeilichen Befragung erklärte er,
    dass er sich auf dem Weg zu einer Arbeitsstelle in Niedersachsen befände. Für einen Arbeitsaufenthalt
    in der Bundesrepublik fehlten dem 40-Jährigen jedoch die notwendigen Dokumente.

    Während der Kontrolle der anderen Insassen des italienischen Reisebusses stellte sich heraus, dass der Mann von seiner 33-jährigen Ehefrau und seinen fünf Kindern im Alter von 9 bis 16 Jahren begleitet wurde.

    Der Syrer gestand ein, dass er in Bulgarien als Flüchtling registriert worden wäre, sich aber nun mit seiner Familie, die er zunächst in der syrischen Heimat zurückgelassen hätte, ein neues Leben in Deutschland aufbauen wollte. Die bulgarischen Visa, die er über Mittelsmänner für seine Frau und seine Kinder für einen fünfstelligen Betrag hatte beschaffen lassen, dienten lediglich dem Zweck, dass diese überhaupt in die EU reisen konnten. Ziel sei jedoch von Anfang an gewesen, sich gemeinsam in Deutschland niederzulassen.

    In einem anderen Reisebus mit italienischer Zulassung trafen die Bundespolizisten auf eine 35-jährige Syrerin mit ihren fünf Kindern im Alter von 8 bis 16 Jahren sowie eine 43-jährige Landsfrau mit ihren drei Kindern im Alter von 14, 15 und 17 Jahren. Alle verfügten über bulgarische Visa, die sie berechtigt hätten, sich für begrenze Zeit in Bulgarien aufzuhalten. Ihren Schilderungen zufolge hätten sie sich diese Visa allerdings nur besorgt, um nach Europa zu gelangen. An einem Aufenthalt in Bulgarien hätten sie generell kein Interesse gehabt, vielmehr wollten sie nach Deutschland um jeweils Asyl zu beantragen.

    Die insgesamt vier Erwachsenen und 13 Minderjährigen mussten die beiden Reisebusse verlassen und den Beamten von der Kontrollstelle an der Inntalautobahn nach Rosenheim zur Dienststelle der Bundespolizei folgen. Die Bundespolizisten leiteten Verfahren wegen versuchter illegaler Einreisen beziehungsweise wegen Visumserschleichung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Migranten einer Aufnahmestelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zugeleitet. Von dort aus wird über ihren weiteren Verbleib in der Bundesrepublik zu entscheiden sein.

  • Bundesweit gesuchter Seriendieb gefasst

    Bundesweit gesuchter Seriendieb gefasst

    Bundespolizei Waidhaus verhaftet zehnfach gesuchten Straftäter

    Waidhaus

    Ein dicker Fisch ist Beamten der Bundespolizeiinspektion Waidhaus am Mittwochnachmittag (23. Oktober) ins Netz gegangen. Der wegen Taschendiebstahl gesuchte Seriendieb stand auf der Fahndungsliste von gleich zehn Justizbehörden. Da es sich bei zwei der Fahndungsersuchen um Untersuchungshaftbefehle handelte, lieferten Beamte der Bundespolizei den Osteuropäer bei der Justiz in Nürnberg ab.

    Nicht weniger als acht Staatsanwaltschaften und zwei Amtsgerichte aus ganz Deutschland suchten den 49-jährigen Rumänen. Gegen ihn lagen vier Wohnortfeststellungen, vier Vernehmungsersuchen und zwei Untersuchungshaftbefehle auf sich. Wegen des dringenden Tatverdachts des Diebstahls in Tateinheit mit Computerbetrug erließen die Amtsgerichte Nürnberg und Augsburg Untersuchungshaftbefehl gegen den 49-Jährigen. Nach den bisherigen Ermittlungen soll der Taschendieb in mehreren Fällen über 5.500 Euro erbeutet haben. In sieben Fällen soll er Menschen beim täglichen Einkauf im Supermarkt die Geldbörse entwendet haben. Anschließend soll er die PIN der erbeuteten Bankkarten ausgelesen und die Bestohlenen so um mehrere hundert Euro erleichtert haben.

    Bei Grenzkontrollen an der A6 bei Waidhaus klickten nun die Handschellen. Bei der Kontrolle des 49-Jährigen war sein langes Fahndungsregister nicht zu übersehen. Er wird nun der Justiz überstellt und dem zuständigen Ermittlungsrichter in Nürnberg vorgeführt.

  • 40 Kilo Cannabis und Schusswaffe bei Kontrollen auf der A64 beschlagnahmt

    40 Kilo Cannabis und Schusswaffe bei Kontrollen auf der A64 beschlagnahmt

    40 Kilo Cannabis und Schusswaffe bei Grenzkontrollen auf der BAB 64 beschlagnahmt

    Koblenz / Trier

    Im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizei am vergangenen Donnerstag (10. Oktober 2024) auf der Bundesautobahn 64 ein mit zwei türkischen Staatsangehörigen besetztes Wohnmobil.

    Die Männer im Alter von 28 und 35 Jahren wiesen sich hierbei zunächst mit einem türkischen Reisepass – ohne das erforderliche Visum / den erforderlichen Aufenthaltstitel – bzw. einer deutschen Aufenthaltsgestattung aus. Aufgrund des fehlenden Visums / Aufenthaltstitels bestand gegen
    den 28-jährigen Fahrer in diesem Zusammenhang der Anfangsverdacht einer versuchten unerlaubten Einreise.

    Im Zuge der weiteren Kontrolle vernahmen die Einsatzkräfte dann aus dem Innenraum des Fahrzeugs einen deutlichen Cannabisgeruch.

    Hierauf angesprochen händigte der sichtlich nervöse Fahrer zunächst eine kleine Menge Haschisch aus. Im Rahmen der anschließend durchgeführten Fahrzeugdurchsuchung stießen die Beamtinnen und Beamten auf zwei große Einkaufstüten, in denen sich insgesamt rund 40 Kilogramm Cannabisblüten befanden. Außerdem fanden sie circa 2.300EUR in bar sowie eine geladene Schusswaffe.

    Die Gegenstände wurden vor Ort beschlagnahmt und die beiden Männer wegen des Verdachts der Verstöße gegen das Betäubungsmittel-, Waffen- sowie Aufenthaltsgesetz vorläufig festgenommen.

    Sie wurden am Freitag dem Haftrichter am Amtsgericht Trier vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier Untersuchungshaft anordnete.

    Die weiteren Ermittlungen werden zuständigkeitshalber von dem Zollfahndungsamt Frankfurt am Main geführt.

  • Bundespolizei entdeckt große Menge Pyrotechnik

    Bundespolizei entdeckt große Menge Pyrotechnik

    Bundespolizei entdeckt große Menge Pyrotechnik

    Hohenwutzen (Märkisch Oderland)

    Am Montagvormittag stellte die Bundespolizei Pyrotechnik mit rund 36 kg Sprengmasse bei Hohenwutzen sicher.

    Im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen kontrollierten die Beamtinnen und Beamten gegen 10:30 Uhr einen PKW mit niederländischen Kennzeichen am ehemaligen Grenzübergang in Hohenwutzen.

    Bei der Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten die Einsatzkräfte mehrere Kartons mit mehr als 20.000 Feuerwerkskörpern. Das Nettogewicht der Sprengmasse betrug über 36 kg. Eine Einfuhrgenehmigung und weitere erforderliche Berechtigungsdokumente konnten die drei Insassen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren nicht vorlegen.

    Die Bundespolizei beschlagnahmte die gesamte Pyrotechnik und leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz gegen die drei niederländischen Staatsangehörigen ein.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Männer ihre Reise fortsetzen.

  • Von der Autobahn ins Gefängnis

    Von der Autobahn ins Gefängnis

    Von der Autobahn ins Gefängnis

    Waidhaus 

    Für zwei per Haftbefehl gesuchten Männer endete die Reise nach Deutschland im Gefängnis. Beamte der Bundespolizei nahmen die Osteuropäer am Samstagvormittag bei Grenzkontrollen an der A6 in Waidhaus fest und übergaben sie in die Hände der Justiz.

    Bei der Kontrolle eines 24-jährigen Bulgaren blinkte im Fahndungscomputer der Beamten ein Fahndungsersuchen der Staatsanwaltschaft Stuttgart auf. Wegen des dringenden Tatverdachts in mehreren Fällen des besonders schweren Diebsstahls erließ das Amtsgericht Stuttgart Untersuchungshaft gegen den Bulgaren. Er soll zusammen mit Komplizen im Raum Stuttgart Europalletten im Wert von 8.000 Euro gestohlen haben. Der 24-Jährige wurde festgenommen und wir jetzt dem Haftrichter vorgeführt. Nur kurze Zeit später stellten die Beamten einen weiteren Haftbefehl fest. Ein 27-jähriger Ungare hatte wegen einer Verurteilung des Amtsgerichts Laufen eine offene Justizrechnung in Höhe von 1.400 Euro, die er bis dato nicht beglichen hatte. Die Staatsanwaltschaft Traunstein hatte ihn deswegen mittels Haftbefehles gesucht. Dieser kann nun ad acta gelegt werden. Beamte der Bundespolizei Waidhaus nahmen den Ungarn an der A6 bei Waidhaus fest und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt in Weiden ein. Da er seine Justizschulden nicht bezahlen konnte muss er nun die im Haftbefehl angeordnete Ersatzfreiheitsstrafe von knapp zwei Monaten absitzen.