Schlagwort: Haftrichter

  • Tötungsdelikt in Dornburg-Frickhofen: Frau tot aufgefunden

    Tötungsdelikt in Dornburg-Frickhofen: Frau tot aufgefunden

    Frau tot aufgefunden – 64-Jähriger festgenommen

    Dornburg-Frickhofen. In Dornburg-Frickhofen ist am Montagabend (16.02.2026) eine Frau tot aufgefunden worden. Polizeikräfte entdeckten die Leiche im Umfeld eines Wohnhauses, nachdem ein Hinweis auf eine mögliche Straftat bei den Behörden eingegangen war. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf den 64-jährigen Hausbewohner.

    Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen steht der Mann unter dem dringenden Verdacht, für den Tod der Frau verantwortlich zu sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau durch körperliche Gewalt zu Tode kam. Der 64-Jährige ließ sich nach Angaben der Polizei ohne Widerstand festnehmen.

    Polizei findet Leiche nach Hinweis auf mögliche Straftat

    Wie die Polizei mitteilte, rückten die Einsatzkräfte nach einem konkreten Hinweis zu dem betroffenen Wohnhaus in Dornburg-Frickhofen aus. Dort stellten sie die Situation fest und fanden die tote Frau. Noch am selben Abend nahmen sie den Hausbewohner fest.

    Die Behörden machten bislang keine Angaben zur Identität der Frau oder zur Beziehung zwischen dem Tatverdächtigen und dem Opfer. Auch Informationen zum genauen Tatort im Umfeld des Wohnhauses liegen derzeit nicht vor.

    64-Jähriger soll dem Haftrichter vorgeführt werden

    Die Staatsanwaltschaft beantragte nach dem aktuellen Ermittlungsstand die Vorführung des 64-jährigen Mannes vor dem zuständigen Haftrichter. Dieser soll über die Untersuchungshaft entscheiden. Die Polizei bestätigte, dass der Mann als dringend tatverdächtig gilt.

    Ermittlungen zu Motiv und Tathergang laufen

    Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem Ablauf der Tat dauern aktuell noch an. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen unter anderem, wie es zu dem Tod der Frau kam und welche Umstände der Tat vorausgingen. Weitere Details wollen die Behörden erst nach Abschluss erster Maßnahmen veröffentlichen.

    Weitere Polizeimeldungen aus der Region findest Du auch in unseren Rubriken News und Deutschland.

    Hinweise für Zeugen

    Ob Zeugen gesucht werden, teilten die Ermittler bislang nicht mit. Wer jedoch relevante Beobachtungen gemacht hat, kann sich jederzeit an die nächste Polizeidienststelle wenden. Offizielle Informationen veröffentlicht die Polizei in der Regel über ihre Pressestellen.

    Weitere Informationen und Hinweise stellt die Polizei Hessen auch online bereit: polizei.hessen.de.

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  • Brutaler Streit endet tödlich: 52-Jähriger in Kölner Wohnung getötet – 19-Jähriger festgenommen

    Brutaler Streit endet tödlich: 52-Jähriger in Kölner Wohnung getötet – 19-Jähriger festgenommen

    Tödlicher Streit in Köln-Bickendorf: Polizei findet 52-Jährigen leblos in Wohnung

    Ein tödlicher Streit in Köln-Bickendorf hat am Mittwoch, den 14. Januar, einen umfangreichen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach einem Hinweis eines besorgten Zeugen entdeckten Einsatzkräfte einen 52 Jahre alten Mann tot in einer Wohnung am Ollenhauerring. Ein 19-jähriger Bewohner der Wohnung steht unter dringendem Tatverdacht und wurde festgenommen.

    Streit eskaliert am Vorabend der Tat

    Nach aktuellem Ermittlungsstand kam es bereits am Dienstagabend, dem 13. Januar, zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 19-Jährigen und dem späteren Opfer. Der 52-Jährige hatte sich nach Absprache mit den im Ausland lebenden Eltern des jungen Mannes regelmäßig um dessen Wohlergehen gekümmert. Während des Streits soll der Tatverdächtige dem Mann tödliche Verletzungen zugefügt haben.

    Nach der Tat verließ der 19-Jährige offenbar die Wohnung. Der tödliche Streit in Köln-Bickendorf blieb zunächst unentdeckt.

    Weiterer Polizeieinsatz an der Venloer Straße

    Unabhängig von dem späteren Leichenfund geriet der 19-Jährige gegen 23.10 Uhr an der Venloer Straße in eine körperliche Auseinandersetzung mit einem Sicherheitsmitarbeiter der DITIB-Moschee. Grund war der Versuch, die bereits geschlossene Moschee zu betreten.

    Polizeibeamte stellten bei dem Mann leichte Verletzungen fest und veranlassten einen Transport ins Krankenhaus. Dort zeigte sich der 19-Jährige aggressiv, leistete Widerstand und bewarf Polizisten mit einer Urinflasche. Die Einsatzkräfte nahmen ihn daraufhin in Gewahrsam.

    Zeugenhinweis führt zum Leichenfund

    Am Mittwoch meldete sich ein Zeuge bei der Polizei, da der 52-Jährige nicht zur Arbeit erschienen war. Zudem hatte er sich am Vorabend in der Wohnung des 19-Jährigen aufgehalten. Die Beamten suchten daraufhin die Adresse in Köln-Bickendorf auf.

    Da niemand öffnete, kletterten Polizisten auf den Balkon der Wohnung. Dort trafen sie auf den apathisch wirkenden Tatverdächtigen. Aufgrund seiner Aussagen ergaben sich Hinweise auf einen schwer verletzten Mann in der Wohnung. Mit Unterstützung der Feuerwehr Köln öffneten Einsatzkräfte die Wohnung gewaltsam und fanden den 52-Jährigen leblos vor.

    Ermittlungen dauern an

    Der 19-Jährige bestreitet bislang die Tat. Noch am selben Tag soll er einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Polizei Köln ermittelt wegen eines Tötungsdelikts. Das Tatmotiv und die genauen Hintergründe des tödlichen Streits in Köln-Bickendorf bleiben weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

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  • Weihnachtsmarkt-Attentäter wieder vor Gericht – Hungerstreik beendet

    Weihnachtsmarkt-Attentäter wieder vor Gericht – Hungerstreik beendet

    Magdeburg-Prozess: Weihnachtsmarkt-Attentäter wieder vor Gericht – Hungerstreik beendet, Video-Vernehmung im Saal

    Im Magdeburg-Prozess rückt der Angeklagte am Donnerstag (08.01.2026) erneut in den Fokus. Taleb al-Abdulmohsen (51) steht am 14. Prozesstag wieder vor Gericht. Er soll am 20. Dezember 2024 mit einem leistungsstarken Mietwagen in eine Menschenmenge auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt gefahren sein. Dabei starben sechs Menschen, außerdem erlitten mehr als 300 Personen Verletzungen.

    Hungerstreik beendet: Angeklagter nimmt wieder Nahrung zu sich

    Zu Beginn des Tages geht es auch um den Zustand des Angeklagten. Nach Informationen aus dem Umfeld des Verfahrens setzte er in den vergangenen Wochen seinen Hungerstreik aus. Er nahm wieder Nahrung und Flüssigkeit zu sich. Er aß und trank zwar nur wenig, aber er stoppte den völligen Verzicht.

    Damit läuft der Magdeburg-Prozess nach der Pause rund um die Feiertage wieder an. Zuvor erklärte das Gericht ihn am letzten Termin vor Weihnachten für nicht verhandlungsfähig. Nun führt ihn die Justiz wieder in den Saal.

    Video aus der Haftprüfung: „Ich habe keine Erinnerung“

    Im Gerichtssaal spielt das Gericht außerdem ein Video ab. Es zeigt die Vernehmung des Angeklagten beim Haftrichter vom 21. Dezember 2024. Diese Vorführung fand am Abend statt, also rund 26 Stunden nach der Tat. Im Video sitzt er neben seinem Anwalt, außerdem übersetzt ein Dolmetscher. Hinter ihnen stehen mehrere Justizbedienstete.

    Der Haftrichter fragt nach der Tat und nach Bildern im Kopf. Der Angeklagte erklärt, er habe keine Erinnerung. Er versucht laut eigener Darstellung zwar, sich zu erinnern, aber es gelingt ihm nicht. Er sagt, seine Erinnerung setze erst im Gewahrsam wieder ein. Trotzdem lenkt er das Gespräch immer wieder auf Konflikte mit einer säkularen Flüchtlingshilfe und auf seine eigene Rolle.

    Vorwürfe gegen Behörden und neue Details zur Person

    Im Video erhebt der Angeklagte zudem Vorwürfe gegen Behörden. Er spricht über Polizei, Staatsanwaltschaften und Richter, und er behauptet Straftaten gegen seine Person. Außerdem fallen weitere Details zu seinem Hintergrund: Er nennt Stationen in Deutschland und berichtet von Asyl in Deutschland seit 2016. Ein Gutachter fragt auch nach seinen Finanzen. Der Angeklagte nennt ein hohes monatliches Nettoeinkommen und räumt Schulden ein. Er beziffert diese insgesamt auf rund 80.000 Euro.

    Viele Punkte bleiben offen, und deshalb dürfte der Magdeburg-Prozess weiter intensiv diskutiert werden. Gleichzeitig beobachten Angehörige und Nebenkläger jede neue Aussage sehr genau.

    Wer offizielle Informationen sucht, findet Anlaufstellen bei der Polizei Sachsen-Anhalt sowie bei der Staatsanwaltschaft Magdeburg. Weitere Meldungen aus Deutschland, dem Verkehr und laufenden Fahndungen gibt es bei uns auch unter Deutschland, Verkehr und Fahndung.

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  • Tödlicher Angriff: 70-Jähriger stirbt – Tatverdächtiger festgenommen

    Tödlicher Angriff: 70-Jähriger stirbt – Tatverdächtiger festgenommen

    Tödlicher Angriff in Wohnhaus: 70-Jähriger stirbt nach Gewalttat

    Braunschweig – Westliches Ringgebiet

    Ein tödlicher Angriff im Wohnhaus erschütterte am frühen Dienstagmorgen die Region. Ein 70 Jahre alter Mann verlor nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung sein Leben. Seine 64-jährige Lebensgefährtin erlitt bei dem Angriff Verletzungen, überlebte jedoch. Die Polizei nahm einen 26-jährigen Mann fest, der dringend tatverdächtig ist.

    Ungeklärtes Eindringen und eskalierende Gewalt

    Nach aktuellem Ermittlungsstand verschaffte sich der 26-jährige Tatverdächtige auf bislang ungeklärte Weise Zutritt zum Wohnhaus des Paares. Kurz nach dem Eindringen kam es aus bisher unbekannten Gründen zu massiver Gewalt gegen den 70-jährigen Bewohner. Der Angreifer wirkte so heftig auf den Mann ein, dass dieser tödliche Verletzungen erlitt.

    Als die 64-jährige Lebensgefährtin auf das Geschehen aufmerksam wurde, griff der Täter auch sie an. Sie erlitt Verletzungen, konnte den Angriff jedoch überleben. Rettungskräfte versorgten die Frau medizinisch. Für den 70-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

    Festnahme und Vorführung vor den Haftrichter

    Im Zuge umfangreicher Ermittlungen identifizierten Einsatzkräfte einen 26-jährigen Mann als dringend tatverdächtig. Die Polizei nahm ihn noch im Zusammenhang mit der Tat vorläufig fest. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des Totschlags. Der Tatverdächtige wird einem Haftrichter vorgeführt, der über weitere Maßnahmen entscheidet.

    Die Polizei arbeitet eng mit der Polizei und der zuständigen Staatsanwaltschaft zusammen, um den genauen Ablauf der Tat zu rekonstruieren.

    Ermittlungen dauern an

    Die Ermittler prüfen derzeit intensiv die Hintergründe des tödlichen Angriffs im Wohnhaus. Sowohl das Motiv als auch die Art und Weise, wie der Täter in das Haus gelangte, bleiben bislang unklar. Aufgrund der laufenden Ermittlungen teilen die Behörden aktuell keine weiteren Details mit.

    Die Polizei bittet um Verständnis, dass zum Schutz der Ermittlungen und der Beteiligten derzeit Zurückhaltung geboten ist. Neue Erkenntnisse will sie veröffentlichen, sobald der Stand der Ermittlungen dies zulässt.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du jederzeit in unserem Bereich News sowie in der Rubrik Deutschland, wo wir fortlaufend über schwere Gewaltverbrechen und laufende Ermittlungen berichten.

  • Versuchtes Tötungsdelikt in Lünen

    Versuchtes Tötungsdelikt in Lünen

    Versuchtes Tötungsdelikt in Lünen

    Dortmund

    Ein 27-jähriger Mann aus Bayern steht im Verdacht, am Montagabend (18.08.) gegen 19 Uhr mit einem Auto auf eine ihm bekannte Frau zugefahren zu sein. Die Frau konnte sich nur durch einen Sprung retten. Im weiteren Verlauf kollidierte das Auto mit einem vor einer Garage abgestellten Fahrzeug.

    Polizisten konnten den 27-Jährigen kurze Zeit später festnehmen.

    Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Der 27-Jährige wurde am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Unterbringungsbefehl erlassen hat. 

  • Festnahme nach versuchtem Handtaschenraub

    Festnahme nach versuchtem Handtaschenraub

    Kripo sucht nach zwei betroffenen Frauen

    Köln –

    Am Donnerstagnachmittag, den 14. August 2025, wurde am Neumarkt ein 26-jähriger Mann nach einem versuchten Handtaschenraub festgenommen.

    Gegen 15 Uhr hörten Zivilbeamte in der Fleischmengergasse Schreie. Sie bemerkten ein Gerangel zwischen dem Tatverdächtigen und einer Frau.

    Laut Auswertung der polizeilichen Videobeobachtung näherten sich zwei Frauen von hinten. Der Mann versuchte, einer Frau die Handtasche zu entreißen. Die Frau wehrte sich erfolgreich. Der Täter flüchtete ohne Beute in Richtung Neumarkt.

    Kurz darauf entdeckten Einsatzkräfte den Verdächtigen wieder in Tatortnähe. Er wurde festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Schmuck. Dieser soll vermutlich aus weiteren Diebstahlsdelikten stammen. Die Herkunft der Gegenstände wird noch untersucht.

    Die Kriminalpolizei Köln bittet die beiden bislang unbekannten Frauen, sich als Zeuginnen zu melden. Sie hatten sich vom Einsatzort entfernt, bevor ihre Daten aufgenommen werden konnten.

    Der festgenommene Mann hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Er soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

    Zeugenhinweise, insbesondere von den beiden betroffenen Frauen, nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

  • Drei Verdächtige nach mutmaßlichem Kokain-Deal festgenommen

    Drei Verdächtige nach mutmaßlichem Kokain-Deal festgenommen

    Polizei Köln nimmt mutmaßliche Drogendealer am Mauritiuskirchplatz fest

    Am Montagabend, den 21. Juli, griff die Polizei Köln gegen 19:30 Uhr drei Verdächtige im Zentrum der Stadt auf.

    Der Einsatzort war der Mauritiuskirchplatz. Mehrere Zeugen meldeten mutmaßlichen Drogenhandel zwischen den Beteiligten.

    Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Männer (51 und 59 Jahre) sowie eine Frau (45 Jahre).

    Die 45-jährige Frau besitzt keinen festen Wohnsitz. Bei ihr fanden die Beamten rund 20 Gramm Kokain.

    Zusätzlich stellten die Polizisten mehrere Mobiltelefone bei allen drei Personen sicher.

    Der 51-Jährige trug eine Feinwaage bei sich, die ebenfalls sichergestellt wurde.

    Die drei Verdächtigen wurden zur Vernehmung ins Polizeipräsidium gebracht.

    In der Nacht führten Ermittler zwei Durchsuchungen durch. Dabei kamen auch Drogenspürhunde zum Einsatz.

    Ein Durchsuchungsbeschluss betraf die Wohnung des 59-Jährigen in Köln-Weidenpesch.

    Der zweite Einsatz fand in einer Wohnung in Köln-Nippes statt. Dort hielt sich die Verdächtige ohne Anmeldung auf.

    Der Spürhund reagierte auf eine Jacke in der Wohnung. Darin fand sich Amphetamin.

    Die Jacke gehört einem 49-jährigen Mitbewohner. Gegen ihn wird nun ebenfalls ermittelt.

    Die 45-jährige Frau muss sich am 22. Juli vor einem Haftrichter verantworten.

    Die Polizei Köln und die Staatsanwaltschaft führen die weiteren Ermittlungen fort.

  • Täterfestnahme nach versuchtem Tötungsdelikt mittels Hammer

    Täterfestnahme nach versuchtem Tötungsdelikt mittels Hammer

    Täterfestnahme nach versuchtem Tötungsdelikt mittels Hammer

    Frankfurt

    Gestern Nachmittag (17. Juni 2025) eskalierten Unstimmigkeiten unter Lieferanten, die in einem versuchten Tötungsdelikt gipfelten.

    Nach bisherigen Erkenntnissen kam es im Cargo-Bereich des Frankfurter Flughafens, gegen 16:30 Uhr, zu Streitigkeiten zwischen einem 37- jährigen LKW-Fahrer und einem jungen Paar, welches ebenfalls mit einem LKW dort aufhältig war.

    Der 37- Jährige fühlte sich während des Parkens durch den anderen LKW gestört und tat dies durch Hupen kund. Das 24- und 26-jährige Paar reagierte mit Gestik und Würfen von Getränkeflaschen.

    Nachdem der 37- Jährige geparkt hatte, griff die 24- jährige Frau diesen plötzlich an. Der Mann fiel zu Boden und wehrte weitere Angriff ab, indem er die Frau festhielt. Nun setzte der 26- jährige Partner unvermittelt nach und schlug dem 37- Jährigen mit einem Hammer auf den Kopf. Nur das beherzte Eingreifen eines 40-jährigen Zeugen verhinderte weitere Schläge mit dem Hammer, zudem hinderte dieser das Paar an der Flucht, indem er deren Lkw blockierte.

    Die alarmierte Polizei nahm die Tatverdächtigen fest. Nur durch viel Glück wurde der 37- jährige nicht schwerer verletzt. Die 24- und 26- jährigen aus Portugal stammende Tatverdächtigen werden wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen versuchten Totschlags heute dem Haftrichter vorgeführt. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

  • 47-jähriger Kiosk-Einbrecher vorläufig festgenommen

    47-jähriger Kiosk-Einbrecher vorläufig festgenommen

    47-jähriger Kiosk-Einbrecher vorläufig festgenommen

    Hagen-Mitte

    Polizeibeamte nahmen in der Nacht auf Mittwoch (04.06.2025) einen 47-jährigen Tatverdächtigen nach einem Kiosk-Einbruch in der Innenstadt vorläufig fest.

    Gegen 03.45 Uhr wurden die Beamten zum Schwenke Zentrum in der Elberfelder Straße alarmiert.

    Der Betreiber des Kiosks in dem Einkaufszentrum hatte eine Meldung über die Auslösung der Alarmanlage erhalten. Als die Polizisten eintrafen, sahen sie einen Mann, der beim Erblicken des Streifenwagens innerhalb des Zentrums über die Rolltreppe nach oben flüchtete.

    Sie stellten den 47-Jährigen und legen ihm Handschellen an. Ersten Ermittlungen zufolge hatte er die Scheibe des Kiosks mit einer Spitzhacke eingeschlagen und anschließend Tabakwaren aus der Auslage gestohlen. Bei der Tat zog er sich eine Schnittverletzung an der Hand zu.

    Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn nach einer ärztlichen Behandlung zum Polizeigewahrsam. Auf Antrag der Hagener Staatsanwaltschaft wird der Tatverdächtige voraussichtlich noch am heutigen Nachmittag einem Haftrichter vorgeführt.

  • Seniorin (92) durch Pflegekraft schwer verletzt

    Seniorin (92) durch Pflegekraft schwer verletzt

    Seniorin (92) durch Pflegekraft schwer verletzt

    Bochum

    Am 21. Mai kam es in Bochum an der Straße Stemmannsfeld zu einem Körperverletzungsdelikt zum Nachteil einer 92-jährigen Seniorin.

    Am 22. Mai wurde die Seniorin durch Rettungskräfte der Notfallaufnahme eines Bochumer Krankenhauses zugeführt. Die Frau hatte äußerlich multiple Verletzungen und wurde stationär aufgenommen.

    Nach ersten Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass diese Verletzungen durch ihre 60-jährige Pflegekraft zugefügt wurden, welche seit kurzer Zeit mit im gleichen Haus lebt.

    Ersten Erkenntnissen zufolge habe die 60-Jährige die Seniorin eine Treppe im Haus heruntergestoßen und ihr auch mehrfach mit einem Schuh in das Gesicht geschlagen.

    Die Pflegekraft wurde gestern vorläufig festgenommen.

    Zur weiteren Klärung und aufgrund der erheblichen Verletzungen hat das Polizeipräsidium Bochum unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bochum eine Mordkommission eingerichtet.

    Die 60-jährige Beschuldigte soll im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden.

    Zur Motivlage oder den Hintergründen der Tat liegen noch keine Informationen vor. Die Ermittlungen dauern weiter an.

  • Cannabis-Plantage im ehemaligen Steinbruch – Zwei Festnahmen

    Cannabis-Plantage im ehemaligen Steinbruch – Zwei Festnahmen

    Cannabis-Plantage im ehemaligen Steinbruch – Zwei Festnahmen

    Altena

    Im alten Steinbruch an der Rahmedestraße wurde am Mittwoch eine illegale Cannabis-Plantage
    entdeckt. Gebäude und Geländekomplex gehören seit wenigen Wochen der Stadt Altena.

    Mitarbeiter des Ordnungsamtes inspizierten gegen Mittag eine der hinteren Hallen, entdeckten die große Anlage und informierten die Polizei. Die nahm vor Ort zwei Männer (27 und 38 Jahre alt) vorläufig fest. Sie werden heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. In dem Gebäudekomplex wuchsen über 1000 Pflanzen. Spurensicherung und Ermittlungen dauern an. Das Technische Hilfswerk wird die sichergestellte Anlage abbauen und abtransportieren. 

  • 18-Jähriger mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt

    18-Jähriger mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt

    18-Jähriger mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt

    Dortmund

    Nach einem versuchten Tötungsdelikt an der Westerfilder Straße am gestrigen Donnerstagabend (8. Mai) gegen 21:15 Uhr sucht die Polizei Dortmund jetzt dringend Zeugen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen stach ein 18-jähriger Dortmunder unvermittelt auf einen 18-Jährigen
    (aus Castrop-Rauxel) ein. Die Tat ereignete sich zwischen den Straßen Wattenscheidskamp und der Schloß-Westhusener-Straße.

    Der Geschädigte musste noch in der Nacht notoperiert werden. Es bestand Lebensgefahr, inzwischen ist der 18-Jährige stabil.

    Dank umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen nahm die Polizei Dortmund den Tatverdächtigen noch am Abend fest und brachte ihn ins Polizeigewahrsam. Der 18-Jährige wurde am heutigen Freitag dem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft.

    Die Polizei Dortmund sucht nun dringend Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen machen können. Haben Sie etwas gesehen oder können sonstige Hinweise geben? Dann melden Sie sich bitte auf der Dortmunder Kriminalwache unter 0231/132-7441. 

  • Großeinsatz gegen Drogenhandel und Waffenschmuggel in mehreren Bundesländern

    Großeinsatz gegen Drogenhandel und Waffenschmuggel in mehreren Bundesländern

    Koordinierter Schlag gegen Drogen- und Waffenhändler

    Frankfurt –

    Am frühen Morgen des 7. Mai 2025 schlugen Ermittler in einer konzertierten Aktion zu.

    In zwei voneinander unabhängigen Verfahren wurden deutschlandweit mehrere Mitglieder zweier Tätergruppen festgenommen.
    Die Maßnahmen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaften Marburg und Kassel.
    Das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) und das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main (ZFA) führten den Einsatz.

    Ihnen wird bandenmäßiger Drogenhandel sowie Waffenhandel in großem Stil zur Last gelegt.

    Waffenhandel und Drogen im Fokus der Ermittlungen

    Im Verfahren der Staatsanwaltschaft Kassel geht es um den Kauf und Verkauf von Waffen und Munition.

    Die Verdächtigen sollen diese im Ausland erworben und in Deutschland verkauft haben. Die Ermittlungen aus Marburg betreffen vor allem den Drogenschmuggel. Konkret geht es um Kokain und Cannabis in erheblichem Umfang. Die Mengen sollen im Bereich von mehreren Dutzend bis Hunderten Kilogramm liegen.

    Festnahmen und Durchsuchungen in vier Bundesländern

    Die Polizei nahm insgesamt 16 Personen fest. Darunter sind zwei Frauen und 14 Männer im Alter zwischen 22 und 62 Jahren. Fünf Männer werden einem Haftrichter vorgeführt.

    Durchsucht wurden 34 Objekte – darunter Wohnungen und Geschäftsräume. Die Einsätze fanden in Hessen, Thüringen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen statt.

    Große Mengen Waffen, Drogen und Bargeld sichergestellt

    Die Einsatzkräfte beschlagnahmten über 60 Schusswaffen und tausende Patronen. Darunter befanden sich auch umgebaute Waffen, wie ein Kugelschreiber mit Schussfunktion. Zusätzlich fanden Ermittler Kokain, Cannabis und Drogenzubehör.

    Ein halbes Kilo Betäubungsmittel wurde sichergestellt. Außerdem wurden 10.000 Euro Bargeld,
    vier Goldbarren und sechs Luxusuhren gefunden.

    Kooperation mehrerer Behörden bei dem Zugriff

    An dem Einsatz beteiligt waren neben HLKA und ZFA auch Spezialeinheiten. Unterstützt wurden sie von Beamten aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Thüringen. Auch das Zollkriminalamt und das Hauptzollamt Gießen wirkten mit. Die Durchsuchungen und Festnahmen erfolgten zeitgleich.

    Weitere Schritte in der Beweissicherung laufen

    Die Ermittlungen dauern an. Alle sichergestellten Beweismittel werden aktuell ausgewertet. Dazu gehören über 50 Mobiltelefone sowie verschiedene Datenträger und Dokumente. Die Pressestellen der Staatsanwaltschaften Marburg und Kassel sind für Auskünfte zuständig.

    Hintergrund: Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER)

    Die GER Hessen wurde im Jahr 2012 gegründet. Ziel der Einheit ist die Bekämpfung grenzüberschreitender Rauschgiftkriminalität. Sie besteht aus Experten des HLKA und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main. Die Gruppe führt besonders komplexe Ermittlungen im Bereich organisierter Kriminalität.

  • Drogen und Bargeld in Einfamilienhaus sichergestellt

    Drogen und Bargeld in Einfamilienhaus sichergestellt

    Fünf mutmaßliche Drogenhändler festgenommen

    Köln

    Die Polizei Köln hat bei einem Schwerpunkteinsatz am Donnerstagabend (13. März) im Stadtteil Porz ein Einfamilienhaus mit richterlicher Anordnung durchsucht.

    Die Polizisten stellten dabei größere Mengen Drogen, mehrere zehntausend Euro Bargeld sowie Mobiltelefone sicher. Die Beamten nahmen vor Ort fünf mutmaßliche Drogendealer im Alter zwischen
    20 bis 34 Jahren fest, die im Verdacht stehen, am bandenmäßigen Drogenhandel sowie der Herstellung von Cannabis in nicht geringer Menge beteiligt gewesen zu sein.

    Der Hinweis eines Zeugen hatte die Polizisten auf die Spur der Tatverdächtigen gebracht, wonach aus einem leerstehenden Einfamilienhaus rege mit Drogen gehandelt werde.

    Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte über 17 Kilogramm Marihuana, mehrere Kilo Haschisch, über ein Kilo Amphetamin, Crystal Meth, LSD und mehrere hundert Pillen Ecstasy. Zudem stellten sie insgesamt rund 25.000 Euro Bargeld sowie Zubereitungsmaterialien für die Herstellung von Drogen sicher.

    In einem ehemaligen Schwimmbecken im Keller des Hauses endeckten die Beamten eine Cannabisplantage.

    Die teilweise bereits abgeernteten Pflanzen befanden sich dabei in professionell ausgestatteten Zelten,
    die größtenteils über Elektrik sowie Abluft- und Beleuchtungsanlagen verfügten.

    Die Festgenommenen, die angesichts der Polizeikräfte noch versucht hatten, durch den Garten zu flüchten, sollen heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

  • Erfolgreicher Schlag gegen Drogenkriminalität

    Erfolgreicher Schlag gegen Drogenkriminalität

    Erfolgreicher Schlag gegen Drogenkriminalität: Polizei Mönchengladbach nimmt sechs Tatverdächtige fest

    Mönchengladbach

    Unter der Federführung der Polizei Mönchengladbach haben Polizisten bereits am Montag, 17. Februar nach intensiver Ermittlungsarbeit im Rahmen einer Ermittlungskommission mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Mönchengladbach, Krefeld und Düsseldorf vollstreckt und sechs Tatverdächtige festgenommen.

    In den jeweiligen Wohnungen stellten die Einsatzkräfte zudem eine nicht geringe Menge Kokain, Bargeld im fünfstelligen Bereich sowie Waffen sicher. Die Polizei Mönchengladbach wurde bei dem Sondereinsatz von Polizeikräften aus den Nachbarbehörden Krefeld, Kleve und Neuss unterstützt.

    Aufgrund intensiver Ermittlungsarbeit ergab sich der Verdacht gegen eine sechs-köpfige Gruppe, die im Mönchengladbacher Stadtgebiet den Straßenverkauf von Kokain organisiert. Unter anderem sollen sie an Konsumenten im Bereich des Tippweg in Rheydt und am Mönchengladbacher Hauptbahnhof verkauft haben.

    Die Ermittler führten einen Tag später alle Männer, die zwischen 24 und 30 Jahre alt sind, wegen des bandenmäßigen Handeltreibens mit Kokain in nicht geringer Menge einer Haftrichterin vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ordnete die Haftrichterin am Dienstag, 18. Februar, Untersuchungshaft für die Männer an.

  • Erste Erkenntnisse nach Tötungsdelikt in Hamburg

    Erste Erkenntnisse nach Tötungsdelikt in Hamburg

    Erste Erkenntnisse nach einem Tötungsdelikt in Hoheluft-West und versuchtem Tötungsdelikt in Hamburg-Marienthal

    Hamburg

    Zeiten: 18.02.2025, 04:20 Uhr
            18.02.2025, 07:50 Uhr
    Tatorte: Hamburg-Marienthal, Claudiusstraße
             Hamburg-Hoheluft-West, Gneisenaustraße

    Einsatzkräfte der Polizei nahmen heute Morgen im Hamburger Stadtteil Marienthal einen 25-jährigen Mann vorläufig fest, nachdem dieser eine 51-jährige Frau und einen 40-jährigen Mann mit einem
    Messer verletzt hatte. Bei einer anschließenden Überprüfung seiner Wohnanschrift in Hoheluft-West fanden die Polizistinnen und Polizisten eine mutmaßlich getötete Frau.

    Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge suchte der 25-Jährige in der Nacht
    die 51-jährige Verwandte in ihrer Wohnung in Marienthal auf und stach im Zuge seines Aufenthaltes unvermittelt mit einem Messer auf die Frau ein.

    Nachdem ein 40-jähriger Mitbewohner durch Schreie auf die Auseinandersetzung aufmerksam
    geworden war, kam er der Frau zu Hilfe und wurde hierbei ebenfalls verletzt.

    Alarmierte Funkstreifenwagenbesatzungen nahmen den 25-jährigen Deutschen noch in der Wohnung vorläufig fest. Da dieser sich bei der Tat ebenfalls verletzt hatte, wurde er unter Begleitung von Polizistinnen und Polizisten mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert und dort behandelt.

    Auch die 51-Jährige und der 40-jährige Mitbewohner wurden in Krankenhäusern behandelt.
    Lebensgefahr bestand nicht.

    Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) führte die ersten Ermittlungen, welche am Morgen von der Mordkommission (LKA 41) in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kapitaldelikte der
    Staatsanwaltschaft übernommen wurden.

    Im weiteren Verlauf überprüfte eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats 23 die Wohnung des Tatverdächtigen in der Gneisenaustraße. In der Wohnung fanden die Beamtinnen und Beamten eine tote Frau, deren Identität bisher nicht eindeutig geklärt ist.

    Es ergaben sich Hinweise darauf, dass die Frau gewaltsam zu Tode gekommen ist.

    Die Maßnahmen der Mordkommission wurden umgehend auf diesen Tatort erweitert.

    Nach Abschluss der ärztlichen Behandlung im Krankenhaus und der anschließenden polizeilichen Maßnahmen wird der Mann dem Haftrichter vorgeführt.

    Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an.

    Zeuginnen und Zeugen, die zu den beiden Vorfällen Beobachtungen gemacht haben
    und/oder anderweitig Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 040 4286-56789
    beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

    Frau getötet und Weitere schwer verletzt

  • Tatverdächtiger nach Mord an 20-Jähriger Ex-Freundin gefasst

    Tatverdächtiger nach Mord an 20-Jähriger Ex-Freundin gefasst

    Ex-Freundin getötet – Tatverdächtiger (28) gefasst 

    Genthin (Sachsen-Anhalt) –

    Nach einer intensiven Fahndung hat die Polizei Dominik S. (28) festgenommen. Der Mann stand im Verdacht, seine Ex-Freundin Anna-Lena M. (20) getötet zu haben. Der Zugriff erfolgte etwa 19 Stunden nach der Tat in Jerichow, unweit einer psychiatrischen Einrichtung.

    Großangelegte Fahndung mit Polizeihubschrauber und SEK

    Stundenlang kreiste ein Polizeihubschrauber über Genthin, während das SEK am Boden nach dem mutmaßlichen Täter suchte. Auch die Bevölkerung wurde gewarnt: Zeugen sollten den Tatverdächtigen keinesfalls ansprechen, da er möglicherweise bewaffnet sei.

    Am Freitagmittag gab die Polizei Entwarnung. Dominik S. wurde gefasst und festgenommen.

    Tödliche Auseinandersetzung in Wohnung der Mutter

    Nach bisherigen Informationen ereignete sich die Tat in der Wohnung von Anna-Lenas Mutter in Genthin. Die junge Frau wartete dort auf ihre Schwester Liane (24), mit der sie verabredet war.

    Statt ihrer Schwester stand plötzlich der polizeibekannte Dominik S. vor der Tür. Gegen ihn bestand ein Annäherungsverbot. Dennoch fiel er über die 20-Jährige her und erwürgte sie.

    Schwester setzte Notruf ab

    Wenig später betrat Anna-Lenas Schwester die Wohnung und fand ihre schwer verletzte Schwester vor. Sie setzte sofort den Notruf ab. Doch trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen erlag Anna-Lena noch am Tatort ihren Verletzungen.

    Polizei bestätigt Festnahme des Hauptverdächtigen

    Die Staatsanwaltschaft machte aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst keine Angaben zum Tathergang, zur Tatwaffe oder zum Motiv. Nach Informationen hatte Dominik S. Anna-Lena bereits länger bedrängt.

    Mutter Corinna M. schilderte: „Der Mann hatte ein Annäherungsverbot auf 25 Meter. Doch er drückte sich zuletzt wieder dauernd um unser Haus herum. Meine Tochter hatte Todesangst.“

    Mutmaßlicher Täter nun vor Haftrichter

    Unklar ist weiterhin, ob Dominik S. bei seiner Festnahme Widerstand leistete oder bewaffnet war. Die Polizei und Staatsanwaltschaft gaben dazu keine weiteren Informationen.

    Der 28-Jährige soll nun dem Haftrichter vorgeführt werden.

    20-Jährige Frau getötet – Polizei sucht Tatverdächtigen

  • Verfolgungsjagd im Münchner Hauptbahnhof: 17-Jähriger attackiert Polizisten und flüchtet über Gleise

    Verfolgungsjagd im Münchner Hauptbahnhof: 17-Jähriger attackiert Polizisten und flüchtet über Gleise

    Tätlicher Angriff gegen mehrere Beamte – Auffälliger 17-Jähriger nach Flucht gestellt

    München

    Ein verhaltensauffälliger 17-Jähriger griff in einem aus Essen kommenden ICE in den frühen Morgenstunden des Mittwochs (15. Januar) zunächst Beamte der Landespolizei, anschließend – bei der Festnahme – Bundespolizisten tätlich an und verletzte mehrere Beamte leicht. Nach Flucht über die Gleise im Hauptbahnhof konnte er bei Fahndungsmaßnahmen gestellt werden.

    Im ICE 821 (Essen – München) machte ein Zugbegleiter zwei Beamte der bayerischen Landespolizei auf einen Verhaltensauffälligen aufmerksam. Der 17-jährige Deutsche bedrängte Mitreisende, u.a. mittels islamischer Gebete. Bei der Ansprache verhielt sich der gebürtige Rheinländer äußerst unkooperativ. Statt sich auszuweisen und einen Fahrschein vorzuzeigen, schrie er lautstark herum und sprang im Abteil auf einen Tisch. Beim anschließenden Versuch ihn zu beruhigen und seine Handlung zu unterbinden,
    griff er die beiden Beamten tätlich an, bespuckte, beleidigte und verletzte sie leicht.

    Nach Ankunft des Fernzuges im Hauptbahnhof München verlagerte sich die Situation gegen 00:40 Uhr auf den Bahnsteig zu den Gleisen 20/21. Der 17-Jährige entwich beim Ausstieg und floh, während die Beamten den Weg zum Querbahnsteig abschnitten, über die Gleise. Am Gleis 21 begab er sich in den Gleisbereich und kroch, unter einem auf Gleis 22 abgestellten Zug, in Richtung des Starnberger Flügelbahnhofs.

    Bei einer Tatortnahbereichsfahndung erkannten Bundespolizisten den Flüchtigen, der sich zuvor über Gleis 36 aus dem Bahnhofsbereich entfernt hatte. Nach Geräuschen in einem Gebüsch, nahe eines Zaunes außerhalb des Starnberger Flügelbahnhofs, kniete der 17-Jährige im Gestrüpp. In Gebetsposition spielte er auf einem Handy Musik oder gebetsähnliche Aufnahmen ab.

    Bei seiner Festnahme widersetzte er sich den Bundespolizisten, griff diese mit Schlägen und Fußtritten tätlich an. Des Weiteren setzte es Bedrohungen und Beleidigungen. Nur unter erheblichen Kraftanstrengungen und mit Verstärkung war es möglich den 17-Jährigen zu überwältigen. Bei der Festnahme wurden zwei Beamte leicht verletzt; diese konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Bei einem weiteren verhinderte die Diensthose eine Verletzung, nachdem der 17-Jährige versucht hatte, dem Beamten in den Oberschenkel zu beißen.

    Der 17-Jährige wird wegen tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Erschleichens von Leistungen heute dem Haftrichter vorgeführt. Aufgrund seines Verhaltens war er in der Nacht einer psychiatrischen Klinik zugeführt worden.

  • 21-Jähriger bietet Zivilfahndern Kokain zum Kauf an

    21-Jähriger bietet Zivilfahndern Kokain zum Kauf an

    Drogenhändler auf frischer Tat festgenommen

    Köln

    Streifenpolizisten haben am Montag (13. Januar) einen mutmaßlichen Drogenhändler (21) am Gereonswall in der Kölner Innenstadt auf frischer Tat festgenommen. Der 21-Jährige soll zuvor zwei Zivilbeamten, die im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes am Ebertplatz unterwegs waren, Kokain und andere Betäubungsmittel “zum Kauf” angeboten haben.

    Gegen 19 Uhr waren die uniformierten Polizisten hinzugezogen worden, nachdem der aus Rumänien stammende Mann die Zivilbeamten auf der Turnierstraße angesprochen hatte. Als sie ihm daraufhin bis
    zu einem Wettbüro folgten und er dort zwei Männer (22, 23) für die Übergabe des angebotenen
    Kokains kontaktierte, meldeten sich die Beamten unauffällig bei den Streifenpolizisten, die daraufhin das verdächtige Trio unter die Lupe nahmen.

    Bei einer ersten Durchsuchung fanden sie dann auch verkaufsfertiges Kokain bei dem 21-Jährigen sowie bei dem 23-jährigen Komplizen mehrere hundert Euro Bargeld und zwei Tütchen mit Cannabis. In einem Mülleimer unmittelbar neben den angetroffenen Tatverdächtigen wurden sie anschließend ebenfalls fündig und stellten weitere Verkaufseinheiten Kokain sicher.

    Da sich nach ersten Ermittlungen auch Hinweise darauf ergeben hatten, dass mutmaßliche Dealer zudem Betäubungsmittel in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Nippes aufbewahren würde, durchsuchten die Beamten mit einem richterlichen Beschluss auch eine Privatwohnung auf der Xantener Straße. Die Durchsuchung verlief ohne weiteren Fund.

    Der mittlerweile wohnsitzlose Mann soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Die beiden mutmaßlichen Komplizen erwartet ebenfalls ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.