Schlagwort: Hehlerei

  • Bundespolizei zerschlägt mutmaßliches Diebstahlsnetzwerk in Bremen

    Bundespolizei zerschlägt mutmaßliches Diebstahlsnetzwerk in Bremen

    Bundespolizei Bremen im Einsatz gegen organisierte Eigentumskriminalität

    Die Bundespolizeidirektion Hannover hat am 5. Mai 2026 umfangreiche Einsatzmaßnahmen im Kampf gegen organisierte Eigentumskriminalität durchgeführt. Der Einsatz der Bundespolizei Bremen konzentrierte sich auf das Stadtgebiet Bremen und erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Verden.

    Haftbefehl und Durchsuchungen erfolgreich vollstreckt

    Unter der operativen Leitung der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Hamburg vollstreckten Einsatzkräfte einen Untersuchungshaftbefehl sowie sieben Durchsuchungsbeschlüsse. Diese richteten sich gegen einen deutsch-bulgarischen Beschuldigten, der im Verdacht steht, mehrfach hochwertige Fahrzeugteile gestohlen zu haben.

    Im Fokus der Ermittlungen stehen gestohlene Lenkräder inklusive Airbags, die aus einem Transportzug mit Neufahrzeugen entwendet wurden. Anschließend soll der Beschuldigte diese zum Verkauf angeboten haben. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 180.000 Euro.

    Beweismittel und Wertgegenstände sichergestellt

    Während des Einsatzes der Bundespolizei Bremen stellten die Ermittler umfangreiche Beweismittel sicher. Dazu zählen unter anderem fünf Lenkräder, mehrere Mobiltelefone sowie Tablet-PCs. Zusätzlich beschlagnahmten die Einsatzkräfte ein Fahrzeug der Marke Mercedes-Benz E-Klasse 350d.

    Darüber hinaus fanden die Beamten Bargeld in Höhe von rund 40.000 Euro, Schlagringe, Messer sowie etwa 300 Liter Kraftstoff. Auch mehrere Kennzeichenschilder und Sturmhauben wurden entdeckt.

    Ermittlungen laufen seit Oktober 2025

    Die Ermittlungen, die zu diesem Einsatz der Bundespolizei Bremen führten, dauern bereits seit Anfang Oktober 2025 an. Die Bundespolizei in Bremen und Hamburg arbeitet dabei eng zusammen. Im Zentrum des Verfahrens stehen der Verdacht auf besonders schweren Diebstahl sowie gewerbsmäßige Hehlerei.

    Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel soll weitere Hinweise auf mögliche Mittäter liefern und zusätzliche Straftaten aufklären.

    Spezialisierte Kräfte im Einsatz

    An den Maßnahmen waren zahlreiche spezialisierte Einheiten beteiligt. Neben der Bundesbereitschaftspolizei kamen Diensthundeführer, mobile Fahndungseinheiten sowie der Entschärfungsdienst der Bundespolizeidirektion 11 zum Einsatz.

    Der Einsatzleiter Helgo Martens erklärte, dass die Maßnahmen nicht nur zur Festnahme des Beschuldigten geführt haben, sondern auch weitere Straftaten verhindert haben könnten.

    Weitere aktuelle Meldungen finden Sie auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Fahndungen.

    Offizielle Informationen stellt die Bundespolizei sowie die Staatsanwaltschaft Verden bereit.

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  • Polizei zerschlägt mutmaßliche Diebesbande in Gera

    Polizei zerschlägt mutmaßliche Diebesbande in Gera

    Fünf Männer festgenommen

    In Gera hat die Polizei eine mutmaßliche Diebesbande zerschlagen. Bereits in der Nacht zum 13. April 2026 kontrollierten Einsatzkräfte in der Reichsstraße drei Männer im Alter von 24 bis 30 Jahren, die sich auffällig an einem abgestellten Lastkraftwagen aufhielten.

    Kontrolle führt zu umfangreichen Funden

    Während der Kontrolle entdeckten die Beamten in den Fahrzeugen der Tatverdächtigen zahlreiche Baumaschinen, Werkzeuge sowie mehrere Kennzeichentafeln. Die Polizei stellte alle Gegenstände sicher. Den genauen Gesamtwert ermitteln die Behörden aktuell noch.

    Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin die vorläufige Festnahme der drei Männer an. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Funde im Zusammenhang mit weiteren Straftaten stehen könnten.

    Weitere Festnahmen nach Ermittlungen

    Im Zuge intensiver Ermittlungen identifizierten die Beamten zwei weitere mutmaßliche Mitglieder der Diebesbande in Gera. Am 14. April 2026 nahmen Einsatzkräfte die beiden Männer im Alter von 26 und 30 Jahren in einer Ferienwohnung im Stadtgebiet fest.

    Bei anschließenden Durchsuchungen fanden die Ermittler weiteres mutmaßliches Diebesgut, das ebenfalls beschlagnahmt wurde. Damit erhöhte sich die Zahl der festgenommenen Tatverdächtigen auf insgesamt fünf Personen.

    Vorführung vor Haftrichter geplant

    Alle fünf Männer polnischer Herkunft sollen noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Behörden prüfen derzeit, ob Untersuchungshaft angeordnet wird.

    Die Kriminalpolizei Gera hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Bandendiebstahls und der Hehlerei übernommen. Die Ermittler arbeiten intensiv daran, die Hintergründe der Taten sowie mögliche weitere Tatorte der Diebesbande aufzuklären.

    Weitere Informationen stellt die Polizei unter polizei.thueringen.de bereit. Auch die Staatsanwaltschaft informiert über den Fortgang der Ermittlungen auf staatsanwaltschaft.thueringen.de.

    Aktuelle Entwicklungen und weitere Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Kategorien News und Deutschland.

  • Schwerpunktkontrolle in Utbremen – 61-Jähriger mit Medikamenten, Heroin und Bargeld erwischt

    Schwerpunktkontrolle in Utbremen – 61-Jähriger mit Medikamenten, Heroin und Bargeld erwischt

    Schwerpunktmaßnahmen in Utbremen: Polizei Bremen geht nach Bürgerbeschwerden gegen mutmaßlichen Handel vor

    Die Polizei Bremen führte am Montagvormittag Schwerpunktmaßnahmen in Utbremen durch und reagierte damit auf Beschwerden aus der Bevölkerung. Im Fokus stand die Meta-Sattler-Straße, zu der in der Vergangenheit wiederholt Hinweise eingegangen waren. Die Einsatzkräfte setzten dabei auch zivile Beamte ein, um unauffällig zu kontrollieren und verdächtige Situationen frühzeitig zu erkennen.

    Kontrolle in der Meta-Sattler-Straße: Austausch in Unterführung beobachtet

    Zwischen 9 Uhr und 13:30 Uhr überprüften zivile Kräfte den Bereich gezielt. Dabei beobachteten die Polizisten zwei Männer, die sich in einer Unterführung trafen, etwas austauschten und sich kurz darauf wieder trennten. Die Beamten kontrollierten anschließend den mutmaßlichen Erwerber und fanden bei ihm Tabletten.

    Im Zuge der weiteren Maßnahmen kontrollierte die Polizei auch den mutmaßlichen Verkäufer. Bei dem 61-jährigen Mann stellten die Einsatzkräfte verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente sowie Bargeld in szenischer Stückelung sicher. Die Schwerpunktmaßnahmen in Utbremen führten damit bereits vor Ort zu einem konkreten Verdacht.

    Wohnungsdurchsuchung bringt weitere Funde ans Licht

    Nach den ersten Feststellungen ordnete die Polizei weitere Schritte an. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung des 61-Jährigen entdeckten die Beamten zusätzliche Medikamente, Heroin sowie Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich. Damit erhärtete sich aus Sicht der Ermittler der Verdacht, dass der Mann nicht nur einzelne Tabletten weitergegeben haben könnte.

    Auch mögliche Hehlerware und Dokumente sichergestellt

    Neben Betäubungsmitteln und Bargeld fanden die Polizisten außerdem verschiedene Gegenstände, die möglicherweise aus anderen Straftaten stammen. Dazu zählten unter anderem originalverpackte Parfums und Rasierer. Zusätzlich stellten die Einsatzkräfte Ausweisdokumente und EC-Karten sicher, deren Herkunft nun geprüft wird.

    Strafanzeigen gegen 61-Jährigen – Ermittlungen laufen weiter

    Gegen den 61-jährigen Mann fertigte die Polizei mehrere Strafanzeigen. Unter anderem geht es um den Handel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln sowie den Verdacht der gewerbsmäßigen Hehlerei. Die Ermittlungen dauern aktuell an. Ob weitere Personen beteiligt waren oder ob es zusätzliche Abnehmer gab, klären die zuständigen Stellen im Verlauf der kommenden Wochen.

    Die Polizei Bremen kündigte an, auch künftig auf Hinweise aus der Bevölkerung zu reagieren. Gerade in Bereichen, in denen sich Anwohner wiederholt unsicher fühlen, können Schwerpunktmaßnahmen in Utbremen dazu beitragen, Straftaten aufzudecken und die Situation vor Ort spürbar zu verbessern.

    Mehr Meldungen aus der Region findest Du in unserer Rubrik Bremen sowie unter Fahndungen. Aktuelle Entwicklungen rund um Einsätze und Kontrollen gibt es außerdem in der Kategorie News.

    Offizielle Informationen und Präventionshinweise stellt die Polizei Bremen auch online bereit: polizei.bremen.de.

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  • Schafe in Wohnung geschlachtet

    Schafe in Wohnung geschlachtet

    Schafe in Berliner Wohnung geschlachtet – Polizei rettet Tier aus grausamer Haltung

    In der Nacht zum Dienstag kam es in Berlin-Köpenick zu einem schockierenden Vorfall.

    Gegen 2 Uhr morgens hörte ein Anwohner der Friedrichshagener Straße ungewöhnliche Geräusche aus einem Wohnhaus.

    Es waren keine menschlichen Hilferufe – sondern panische Schreie von Schafen.

    Der Zeuge beobachtete, wie aus einem Transporter drei Schafe über den Gehweg in eine Mietwohnung getragen wurden.

    Er alarmierte sofort die Polizei.

    Kurz darauf trafen die Beamten an der betreffenden Wohnung ein. Dort machten sie eine grausame Entdeckung.

    Im Wohn- und Küchenbereich lagen zwei tote Schafe.

    In der Nähe: mehrere blutige Messer und Schalen. Im Badezimmer entdeckten die Einsatzkräfte ein drittes, noch lebendes Schaf auf dem Boden.

    Die Polizei geht davon aus, dass die Tiere vor ihrem Tod gequält wurden.

    Der 41-jährige Wohnungsinhaber stammt aus Rumänien.

    Mit ihm in der Wohnung: zwei Familienangehörige.

    Die Polizei vermutet, dass die Tiere zur Schlachtung und zum Verzehr gedacht waren.

    Das überlebende Schaf wurde gerettet und befindet sich wieder beim rechtmäßigen Besitzer.

    Die gestohlenen Tiere stammen aus einem Landschaftspark im Berliner Bezirk Lichtenberg.

    Offenbar wurden sie dort entwendet und später weiterverkauft.

    Der Hauptverdächtige muss sich nun wegen Tierquälerei und Hehlerei verantworten.

    Gegen unbekannte Täter wird zudem wegen Diebstahls ermittelt.

    Die Ermittlungen der Polizei Berlin laufen auf Hochtouren.

  • Über eine Million unversteuerte Zigaretten in Kaiserslautern sichergestellt

    Über eine Million unversteuerte Zigaretten in Kaiserslautern sichergestellt

    Zollfahndung Frankfurt: Über eine Million unversteuerte Zigaretten in Kaiserslautern sichergestellt

    Frankfurt am Main / Kaiserslautern

    Mehr als 1,1 Millionen unversteuerte, gefälschte Zigaretten stellten Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main bei Durchsuchungsmaßnahmen am Dienstag, 06.05.2025, in Kaiserslautern sicher.

    Im Rahmen der seit Frühling 2024 geführten Ermittlungen verdichteten sich die Hinweise, dass zwei Tatverdächtige die unversteuerten Glimmstängel illegal an Abnehmer veräußerten.

    Nun schlugen die Zollfahnderinnen und Zollfahnder zu und zogen die Tabakwaren aus dem Verkehr. Als versteckter Lagerort für die Zigaretten und gleichzeitig als Verkaufsraum diente eine Garage in Kaiserslautern.

    Die beiden 59- und 61-jährigen Tatverdächtigen müssen sich nun wegen des Verdachts der Steuerhehlerei verantworten. Der geschätzte Steuerschaden an der Allgemeinheit für die rund 1,1 Millionen Stück unversteuerten und gefälschten Zigaretten beträgt ca. 238.000 Euro.

    Die weiteren Ermittlungen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern dauern an.