Schlagwort: Hessen

  • Roller in Elz gestohlen und angezündet – Polizei sucht Zeugen

    Roller in Elz gestohlen und angezündet – Polizei sucht Zeugen

    Täter stehlen Piaggio und zünden ihn an

    In Elz kam es zu einem schweren Fall von Diebstahl und anschließender Brandstiftung. Unbekannte Täter entwendeten einen Roller und setzten ihn später in Brand. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Tatzeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen

    Der Roller Diebstahl in Elz ereignete sich in der Zeit von Sonntag, dem 03.05.2026, 18:00 Uhr, bis Montag, dem 04.05.2026, 03:45 Uhr. Die Täter stahlen das Fahrzeug in der Straße „Auf dem Woog“. Bei dem gestohlenen Roller handelt es sich um ein Modell der Marke Piaggio, Typ Liberty.

    Roller in Bahnhofstraße angezündet

    Nach dem Diebstahl transportierten die Täter den Roller offenbar in die Bahnhofstraße. Dort setzten sie das Fahrzeug gezielt in Brand. Anschließend flüchteten die Unbekannten in eine bislang nicht bekannte Richtung.

    Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar. Die Ermittler prüfen sowohl Diebstahl als auch vorsätzliche Brandstiftung.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Polizeistation Limburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sollen sich melden.

    Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 entgegen.

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  • Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau: 259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau: 259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    Bei einer groß angelegten Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau haben rund 180 Einsatzkräfte am Montag, 20.04., zwischen 06:30 Uhr und 22:00 Uhr zahlreiche Fahrzeuge und Personen überprüft. An der behördenübergreifenden Aktion beteiligten sich das Polizeipräsidium Südhessen, die hessische Bereitschaftspolizei, das Hauptzollamt, das Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie Ordnungsbehörden aus mehreren Städten und Gemeinden.

    Im gesamten Kreisgebiet nahmen die Einsatzkräfte insgesamt 467 Fahrzeuge und 575 Personen genauer unter die Lupe. Die Bilanz der Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau fiel deutlich aus: 259 Ordnungswidrigkeiten, 17 festgestellte Straftaten, zwei vollstreckte Haftbefehle und zusätzlich 541 Verstöße bei flankierenden Geschwindigkeitsmessungen.

    Mehrere berauschte Fahrer und Verstoß gegen das Waffengesetz

    Vier Fahrer standen nach bisherigen Erkenntnissen berauscht am Steuer. In drei Fällen bestand der Verdacht auf den vorherigen Konsum von Cannabis oder Amphetamin. Bei einem weiteren Fahrer ergab ein Atemalkoholtest 1,78 Promille. In allen Fällen nahmen die Einsatzkräfte die Personen vorläufig fest und veranlassten Blutentnahmen.

    Bei einer weiteren Kontrolle trug ein Autoinsasse eine geladene Schreckschusswaffe im Hosenbund. Im Fahrzeug fanden die Beamten außerdem einen Schlagring. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

    Lkw zu hoch und zu schwer – Weiterfahrt sofort gestoppt

    Am Tanklager in Raunheim kontrollierten Einsatzkräfte den gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Dabei fiel ein niederländischer Lastwagen auf, der zwei Zugmaschinen geladen hatte. Der Transport überschritt sowohl die zulässige Gesamthöhe als auch das zulässige Gesamtgewicht.

    Die Verkehrspolizisten untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt noch vor Ort. Zusätzlich erhoben sie eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3600 Euro.

    Schwere Mängel bei Krankentransport und Taxis

    Im Taxi- und Mietwagengewerbe stellten die Kontrolleure ebenfalls mehrere Verstöße fest. Bei einem Krankentransportfahrzeug entdeckten sie gravierende Mängel an der Rollstuhlrückhalteeinrichtung. Die Weiterfahrt wurde unmittelbar untersagt. Ein anderes Fahrzeug musste den vorgesehenen Krankentransport übernehmen.

    Vier Taxis durften ebenfalls nicht weiterfahren. In mehreren Fällen fehlte die vorgeschriebene Eichung der Taxameter. In einem Fall besaß ein Fahrer keinen gültigen Personbeförderungsschein mehr.

    Geschwindigkeitsverstöße und E-Scooter unter Drogeneinfluss

    Im Rahmen der Geschwindigkeitsüberwachung fiel unter anderem eine 58 Jahre alte Fahrerin auf der Landesstraße 3112 bei Gernsheim auf. Sie passierte die Kontrollstelle mit 96 km/h statt der erlaubten 70 km/h. Ebenfalls mit 96 km/h bei erlaubten 70 km/h war ein 35-jähriger Autofahrer auf der Landesstraße 3094 bei Wallerstädten unterwegs.

    Ein 20-Jähriger stand mit seinem E-Scooter unter dem Einfluss von Marihuana. Im Verlauf der Kontrolle stellten die Beamten außerdem fest, dass der Roller 35 km/h statt der erlaubten 25 km/h fuhr. Gegen den Mann laufen nun Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Cannabiseinfluss sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

    Festnahmen auf Autobahnen und zwei offene Haftbefehle

    Zivile Verkehrsfahnder kontrollierten am Nachmittag auf der A 67 bei Rüsselsheim ein Auto mit drei osteuropäischen Staatsangehörigen ohne gültigen Aufenthaltstitel. Die Beamten nahmen das Trio vorläufig fest. Im Fahrzeug fanden sie zudem eine Reisetasche mit zahlreichen hochpreisigen Drogerie- und Hygieneartikeln, für die keine Kaufbelege vorgelegt werden konnten. Es bestand der Verdacht der gewerbsmäßigen Hehlerei. Die Artikel wurden sichergestellt.

    Zwei der drei Männer kamen anschließend zur Prüfung der Abschiebung in Gewahrsam. Auf der A 5 bei Mörfelden-Walldorf stellten die Zivilfahnder bei einem 53 Jahre alten Beifahrer aus Offenbach außerdem zwei offene Haftbefehle fest. Die Geldstrafen beliefen sich auf insgesamt 4200 Euro. Weil der Mann die Summe nicht zahlen konnte, brachten ihn die Beamten für rund zwei Monate in eine Justizvollzugsanstalt.

    Schulwegüberwachung ohne gravierende Beanstandungen

    Erfreulich verliefen die ebenfalls durchgeführten Schulwegkontrollen an drei Schulen im Bereich Riedstadt. Dort registrierten die Einsatzkräfte keine gravierenden Beanstandungen.

    Die Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau zeigt damit ein breites Spektrum an Verkehrsverstößen, Straftaten und sicherheitsrelevanten Auffälligkeiten im gesamten Kreisgebiet.

    Weitere Polizeimeldungen aus Hessen, aktuelle Einsätze aus Deutschland sowie laufende Fahndungen findest Du ebenfalls bei Blaulicht-Report.

    Mehr Informationen zu den beteiligten Behörden gibt es beim Polizeipräsidium Südhessen, beim Zoll und beim Bundesamt für Logistik und Mobilität.

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  • Schwalmstadt: Polizei warnt nach Verbreitung von Gewaltvideo und Bildern in sozialen Netzwerken

    Schwalmstadt: Polizei warnt nach Verbreitung von Gewaltvideo und Bildern in sozialen Netzwerken

    Video-Schock in Schwalmstadt: Polizei greift hart durch

    Im Schwalm-Eder-Kreis kursieren aktuell Videos und Bilder in sozialen Netzwerken, die eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einem Jugendlichen und einem älteren Mann in Schwalmstadt zeigen. Die Polizei kennt das Material bereits und hat dazu umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.

    Nach aktuellen Angaben ermittelt die Polizei im Zusammenhang mit dem Gesamtgeschehen wegen mehrerer Straftaten. Dabei geht es unter anderem um den Verdacht der Körperverletzung sowie um mögliche Verstöße gegen das Kunsturhebergesetz. Zusätzlich prüfen die Ermittler weitere strafrechtliche Sachverhalte, die mit der Verbreitung von Video- und Bildmaterial sowie mit der Veröffentlichung persönlicher Daten zusammenhängen könnten.

    Polizei warnt vor Verbreitung von Videos aus Schwalmstadt

    Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang deutlich vor der Weiterverbreitung des Materials. Wer entsprechende Videos, Bilder oder personenbezogene Daten über soziale Medien, Messenger-Dienste oder andere Plattformen teilt, kann sich selbst strafbar machen. Genau darauf weist die Behörde ausdrücklich hin.

    Besonders wichtig bleibt aus Sicht der Ermittler der Schutz der Persönlichkeitsrechte aller Betroffenen. Das gilt nicht nur für mögliche Opfer, sondern auch für mutmaßliche Tatverdächtige. Die Polizei warnt deshalb davor, Inhalte unüberlegt weiterzuleiten oder öffentlich zugänglich zu machen.

    Ermittlungen laufen mit Nachdruck

    Die Ermittler verfolgen nach eigenen Angaben sämtliche bekannt gewordenen Straftaten in diesem Zusammenhang konsequent und mit dem erforderlichen Nachdruck. Dazu zählt nicht nur die eigentliche körperliche Auseinandersetzung, sondern auch alles, was im Anschluss durch die Veröffentlichung und Verbreitung des Materials im Internet geschehen sein könnte.

    Zu den laufenden Ermittlungen sowie zu einzelnen beteiligten Personen macht die Polizei derzeit keine weiteren Angaben. Dafür nennt sie zwei klare Gründe: Zum einen sollen die Ermittlungen nicht gefährdet werden. Zum anderen sollen die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen geschützt bleiben.

    Klare Empfehlung der Polizei

    Die Polizei rät dringend davon ab, die Aufnahmen weiter zu verbreiten. Nutzer sollten vorhandene Inhalte weder teilen noch weiterleiten oder erneut veröffentlichen. Wer auf entsprechendes Material stößt, sollte besonnen handeln und die Warnung der Polizei ernst nehmen.

    Weitere Polizeimeldungen aus Hessen findest Du auch in unseren Rubriken Hessen, Deutschland und Fahndungen.

    Offizielle Informationen gibt es außerdem bei der Polizeidirektion Schwalm-Eder sowie bei der Polizeistation Schwalmstadt.

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  • Kripo im Wetteraukreis warnt vor vermehrten Schockanrufen

    Kripo im Wetteraukreis warnt vor vermehrten Schockanrufen

    Schockanrufe im Wetteraukreis

    Die Kriminalpolizei im Wetteraukreis warnt aktuell vor einer auffälligen Häufung betrügerischer Telefonanrufe. Am Donnerstag, 19.03.2026, gingen im gesamten Kreisgebiet vermehrt Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern ein. Besonders häufig registrierten die Ermittler die Anrufe im Bereich Bad Vilbel und Karben sowie im Ostkreis. Auch aus Friedberg wurden entsprechende Fälle gemeldet.

    Bei der Masche geben sich die Täter am Telefon als Polizeibeamte aus. Sie behaupten, ein naher Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei. Danach setzen die Anrufer die Betroffenen gezielt unter Druck. Sie erklären, dem Angehörigen drohe nun eine Inhaftierung. Diese könne angeblich nur durch die sofortige Zahlung einer hohen Kaution verhindert werden.

    Schockanrufe im Wetteraukreis: Polizei meldet bislang keinen erfolgreichen Fall

    Nach aktuellem Stand blieb es am Donnerstag bei Versuchen. Der Polizei ist bislang kein Fall bekannt geworden, in dem die Täter mit dieser perfiden Betrugsmasche Erfolg hatten. Genau deshalb appellieren die Ermittler jetzt eindringlich an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und sich von solchen Anrufen nicht einschüchtern zu lassen.

    Schockanrufe im Wetteraukreis zeigen erneut, wie skrupellos Betrüger vorgehen. Sie bauen innerhalb weniger Sekunden enormen psychischen Druck auf und versuchen, ihre Opfer zu überstürzten Entscheidungen zu drängen. Vor allem die erfundene Notlage eines nahestehenden Menschen soll Angst auslösen und den klaren Blick auf die Situation verhindern.

    So sollten Betroffene bei verdächtigen Anrufen reagieren

    Die Polizei rät dringend dazu, am Telefon keine Auskünfte über Geld, Konten, Schmuck oder andere Vermögenswerte zu geben. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch sofort beenden und selbstständig die Polizei verständigen. Dafür kann auch der Notruf 110 gewählt werden.

    Ebenso wichtig ist ein klarer Grundsatz: Die Polizei fordert niemals telefonisch Geld, Wertgegenstände oder Bankunterlagen. Wer sich unsicher fühlt, sollte sofort Angehörige, Nachbarn oder andere Vertrauenspersonen hinzuziehen. Niemand sollte Bargeld, Schmuck oder sensible Unterlagen an unbekannte Personen übergeben.

    Familie und Bekannte sensibilisieren

    Die Kriminalpolizei empfiehlt außerdem, das Thema offen in der Familie und im Bekanntenkreis anzusprechen. Gerade ältere Menschen geraten häufig ins Visier solcher Täter. Wer über die Masche informiert ist, erkennt Warnzeichen meist schneller und reagiert besonnener.

    Schockanrufe im Wetteraukreis bleiben damit ein ernstes Thema für die Region. Umso wichtiger ist es, über die Vorgehensweise der Täter aufzuklären und im Verdachtsfall sofort richtig zu handeln.

    Weitere Informationen zu aktuellen Meldungen aus Deutschland findest Du auch in unseren Rubriken Deutschland, Hessen und Fahndungen.

    Weitere offizielle Tipps zum Schutz vor Telefonbetrug und Schockanrufen gibt es bei der Polizeilichen Kriminalprävention sowie beim Bundeskriminalamt.

  • 23-Jähriger aus Limburg vermisst – Polizei bittet um Hinweise

    23-Jähriger aus Limburg vermisst – Polizei bittet um Hinweise

    23-Jähriger aus Limburg spurlos verschwunden

    Seit dem Mittag des 16.03.2026 wird ein 23-Jähriger aus Limburg vermisst. Nach Angaben der Polizei verließ Tim P. seine Wohnanschrift in unbekannte Richtung. Die Ermittler schließen nicht aus, dass sich der junge Mann in einem hilflosen Zustand befinden könnte. Deshalb bittet die Polizei jetzt die Bevölkerung um Hinweise zu seinem aktuellen Aufenthaltsort.

    Der 23-Jährige aus Limburg beschäftigt aktuell die Polizei in der Region. Tim P. ist etwa 180 Zentimeter groß und hat eine schlanke Statur. Außerdem gehen die Beamten davon aus, dass er möglicherweise mit einem blauen VW Golf unterwegs ist. Das Fahrzeug trägt das Kennzeichen WEL-TP 523.

    Polizei veröffentlicht Beschreibung des Vermissten

    Im aktuellen Vermisstenfall aus Limburg zählt für die Ermittler jeder Hinweis. Wer den Mann gesehen hat oder Angaben zu seinem möglichen Aufenthaltsort machen kann, sollte sich deshalb umgehend bei der Polizei melden. Gerade weil nicht ausgeschlossen ist, dass er sich in einer hilflosen Lage befindet, gewinnt der Fall zusätzliche Dringlichkeit. 

    Hinweise bitte direkt an die Polizei Limburg

    Wer den Vermissten gesehen hat, den blauen VW Golf mit dem Kennzeichen WEL-TP 523 bemerkt hat oder sonstige sachdienliche Angaben machen kann, soll sich bei der Polizei Limburg melden. Die Dienststelle ist unter der Telefonnummer (06431) 9140 0 erreichbar. Alternativ nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen. 

    Wichtige Links zum Thema

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    Offizielle Personenfahndungen der Polizei Hessen
    Kontakt zur Polizeistation Limburg

    Wer Angaben machen kann, sollte nicht zögern und die Polizei informieren. Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Doppelmord in Raunheim: Zwei Menschen in Bistro erschossen – Täter auf der Flucht

    Doppelmord in Raunheim: Zwei Menschen in Bistro erschossen – Täter auf der Flucht

    Schock in Hessen!

    In Raunheim hat ein Gewaltverbrechen in der Nacht für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Nach bisher bekannten Informationen betrat ein bewaffneter Täter gegen 03:45 Uhr eine Lokalität an der Frankfurter Straße und eröffnete das Feuer auf zwei Personen. Beide Opfer erlagen noch am Tatort ihren schweren Verletzungen. Die Ermittler gehen aktuell von einem doppelten Tötungsdelikt aus.

    Die Polizei sperrte den Bereich rund um den Tatort weiträumig ab. Mehrere Straßen blieben zeitweise blockiert, der Verkehr wurde umgeleitet. Zahlreiche Einsatzkräfte sicherten Spuren und fahndeten nach dem flüchtigen Täter. Auch ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft.

    Polizei sucht weiter nach dem flüchtigen Täter

    Nach dem aktuellen Stand konnte die Polizei den Schützen zunächst nicht fassen. Die Fahndung lief am Morgen weiter. Die Beamten hielten sich mit weiteren Details bislang zurück. Weder zum Motiv noch zum genauen Hintergrund der Tat lagen zunächst gesicherte Informationen vor. Auch zur Identität der beiden Getöteten machten die Behörden zunächst keine öffentlichen Angaben.

    Für Anwohner und Verkehrsteilnehmer bedeutete der Einsatz erhebliche Einschränkungen. Rund um die Frankfurter Straße blieb die Lage zunächst angespannt, weil die Polizei den Tatort umfassend absicherte und parallel nach dem Täter suchte. Wer in dem Bereich unterwegs war, musste mit Sperrungen und Verkehrsbehinderungen rechnen.

    Ermittlungen wegen doppelten Tötungsdelikts laufen

    Die Kriminalpolizei übernahm noch in der Nacht die weiteren Ermittlungen. Spezialisten sicherten Spuren am Tatort und prüften erste Hinweise. Ob die Tatwaffe bereits gefunden oder sichergestellt wurde, ist bisher nicht bekannt. Ebenso offen bleibt, ob sich Täter und Opfer kannten oder ob es sich um eine gezielte Tat handelte.

    Die Ermittlungen zu dem Doppelmord in Raunheim stehen noch ganz am Anfang. Deshalb dürfte es einige Zeit dauern, bis Polizei und Staatsanwaltschaft belastbare Angaben zu Ablauf, Motiv und möglichem Tatverdächtigen machen können. Klar ist bislang nur: Der Doppelmord in Raunheim hat die Stadt in der Nacht erschüttert und einen massiven Polizeieinsatz ausgelöst.

    Zeugen sollen sich bei der Polizei melden

    Die Ermittler prüfen nun, wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht hat. Besonders wichtig sind nach der Tat mögliche Hinweise zu Fluchtweg, Fahrzeugen oder auffälligen Personen im Bereich der Frankfurter Straße. Wer Angaben machen kann, sollte sich an die zuständigen Ermittlungsbehörden wenden.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Hessen, bundesweite Polizeinachrichten aus Deutschland sowie laufende Fälle und Hinweise in der Rubrik Fahndungen findest Du bei uns im Überblick.

    Offizielle Informationen veröffentlicht unter anderem das Polizeipräsidium Südhessen. Zuständig für Raunheim ist außerdem die Polizeistation Rüsselsheim.

  • K32 bei Reimboldshausen: Unbekannte beschädigen mehrere Bäume massiv

    K32 bei Reimboldshausen: Unbekannte beschädigen mehrere Bäume massiv

    Mehrere Bäume mutwillig beschädigt

    Bei einer Streckenwartung entlang der K32 zwischen Reimboldshausen und Gershausen haben Mitarbeiter am Donnerstag, 12.03., an mehreren Bäumen auffällige Beschädigungen entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen könnten die Eingriffe so schwerwiegend sein, dass die betroffenen Bäume absterben. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

    Blaue Markierungen, Schnitte und Bohrlöcher festgestellt

    Die Mitarbeiter bemerkten zunächst blaue Farbmarkierungen an den Baumstämmen. Bei einer genaueren Kontrolle stellten sie zusätzlich Schnitte und Bohrlöcher fest. Diese Schäden betreffen nach aktuellem Stand mehrere Bäume entlang der Strecke an der K32.

    Die Baumbeschädigung an der K32 fiel im Rahmen der regulären Wartungsarbeiten auf. Gerade weil die Schäden nicht nur oberflächlich sichtbar waren, sondern auch gezielte Eingriffe am Stamm festgestellt wurden, geht die Polizei von einem ernsten Fall aus.

    Betroffene Bäume könnten absterben

    Nach ersten Einschätzungen könnten die festgestellten Beschädigungen dazu führen, dass die betroffenen Bäume absterben. Damit hat die Baumbeschädigung an der K32 nicht nur Auswirkungen auf die Natur, sondern verursacht auch einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden.

    Den entstandenen Sachschaden schätzen die Ermittler derzeit auf rund 5000 Euro. Wie viele Bäume genau betroffen sind, geht aus den bisherigen Angaben noch nicht hervor. Fest steht jedoch, dass die Schäden so gravierend sind, dass die Behörden nun strafrechtlich ermitteln.

    Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und möglichem Verstoß gegen das Naturschutzgesetz

    Die Polizei hat ein Verfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der gemeinschädlichen Sachbeschädigung. Zusätzlich prüfen die Beamten einen möglichen Verstoß gegen das Naturschutzgesetz.

    Mit der Baumbeschädigung an der K32 beschäftigt sich nun die Polizeistation Bad Hersfeld. Die Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung des Falls beitragen können.

    Hinweise an die Polizei

    Wer Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zu möglichen Tatverdächtigen machen kann, soll sich an die Polizeistation Bad Hersfeld unter der Telefonnummer 06621/932-0 wenden. Hinweise nimmt außerdem jede andere Polizeidienststelle entgegen.

    Auch eine Meldung über die Onlinewache der Polizei Hessen ist möglich.

  • Vermisst in Eschborn: Polizei sucht 14-jährigen – zuletzt in Richtung Frankfurt unterwegs

    Vermisst in Eschborn: Polizei sucht 14-jährigen – zuletzt in Richtung Frankfurt unterwegs

    Vermisst in Eschborn: Polizei sucht 14-jährigen Lionel Amadeus Fuchs

    Eschborn. Die Polizei in Eschborn sucht seit Donnerstagabend (19.02.2026) nach dem 14 Jahre alten Lionel Amadeus Fuchs aus Edertal. Der Jugendliche gilt seit 18:15 Uhr als vermisst. Bisherige Ermittlungen sowie Suchmaßnahmen verliefen ohne Erfolg.

    Nach Angaben der Polizei brachten Angehörige den Jungen am frühen Abend in ein Übergangswohnheim in Eschborn. Hintergrund sei eine angespannte Beziehung zu seiner Mutter. Gegen 17:30 Uhr traf Lionel dort ein und äußerte kurz darauf, dass er zum Hauptbahnhof Frankfurt am Main fahren wolle.

    Anschließend verließ er die Unterkunft. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Der Jugendliche kehrte nicht zurück.

    Beschreibung des Vermissten

    Die Polizei beschreibt Lionel Amadeus Fuchs wie folgt:

    • Alter: 14 Jahre
    • Größe: 153 cm
    • Statur: schmale Figur
    • Haare: kurze, lockige Haare
    • Kleidung: schwarze Oberbekleidung, schwarze Jogginghose
    • Mitgeführt: schwarzer Rucksack der Marke „East Pack“

    Polizei bittet um Zeugenhinweise

    Da die bisherigen Ermittlungen sowie Absuchen ohne Ergebnis blieben, wendet sich die Polizei nun an die Öffentlichkeit. Die Beamten veröffentlichten ein Lichtbild des Vermissten und hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung.

    Wer der 14-jährigen gesehen hat oder Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machen kann, soll sich umgehend bei der Polizei melden. Jeder Hinweis kann wichtig sein – auch scheinbar kleine Beobachtungen können die Ermittlungen entscheidend voranbringen.

    Hinweise an die Polizei Eschborn

    Hinweise nimmt die Polizeistation Eschborn unter der Telefonnummer 06196 / 9695 – 0 entgegen. Alternativ können sich Zeugen auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

    Weitere Polizeimeldungen aus der Region findest Du auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Fahndungen.

    Offizielle Informationen stellt die Polizei Hessen auch online bereit: polizei.hessen.de.

    Die Polizei bittet dringend um Mithilfe. Wenn Du Lionel gesehen hast oder weißt, wo er sich aufhalten könnte, informiere bitte sofort die Behörden.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Neue AfD-Jugendorganisation sorgt für Unruhe: Polizei erwartet Massenproteste

    Neue AfD-Jugendorganisation sorgt für Unruhe: Polizei erwartet Massenproteste

    Proteste zum AfD-Jugendtreffen

    In Hessen bereitet sich die Polizei auf ein ereignisreiches Wochenende vor. Anlässlich des Gründungstreffens der neuen AfD-Jugendorganisation rechnen die Behörden mit bis zu 50.000 Demonstrierenden. Hessens Innenminister Roman Poseck kündigte in Gießen an, dass sich die Einsatzkräfte seit Monaten intensiv auf diese „herausfordernde Großlage“ vorbereiten. Die Vorbereitungen laufen unter Hochdruck, denn das Protestgeschehen besitzt eine bundesweite Dimension.

    Großaufgebot aus 14 Bundesländern im Einsatz

    Die Polizei mobilisiert eine mittlere vierstellige Zahl an Einsatzkräften. Neben Beamtinnen und Beamten aus Hessen unterstützen Kräfte aus insgesamt 14 weiteren Bundesländern sowie der Bundespolizei die Maßnahmen. Hubschrauber, Drohnen, Wasserwerfer und eine Pferdestaffel verstärken das Einsatzkonzept. Poseck betonte, dass „hier an diesem Tag der größte Polizeieinsatz in Deutschland stattfinden“ werde.

    Die Behörden gehen davon aus, dass der überwiegende Teil der Demonstrierenden friedlich protestiert. Dennoch rechnen sie mit einer dreistelligen Anzahl gewaltbereiter Teilnehmender, wobei auch eine vierstellige Zahl nicht ausgeschlossen bleibt. Hinweise auf Gewaltaufrufe aus Teilen des linken Spektrums liegen ebenfalls vor.

    Aufruf zu friedlichem Protest und Diskussion um Blockaden

    Innenminister Poseck rief alle Beteiligten dazu auf, friedlich zu demonstrieren. Friedlicher Protest stelle einen zentralen Bestandteil der Demokratie dar. Gleichzeitig warnte er vor gezielten Blockaden anderer Versammlungen. Das Recht auf Meinungsfreiheit dürfe nicht dazu führen, anderen dieses Recht zu entziehen, sagte Poseck mit Blick auf das Bündnis „widersetzen“. Die Gruppe plant, Zufahrtswege zum Gelände des AfD-Treffens zu blockieren, um die Veranstaltung zu verhindern.

    Für weiterführende Nachrichten aus der Region finden Leserinnen und Leser zusätzliche Informationen auf blaulichtmyk.de/news/ sowie aktuelle bundesweite Entwicklungen unter blaulichtmyk.de/deutschland/. Offizielle Hinweise und Sicherheitsinformationen stellt die Polizei bereit.

    AfD gründet neue Jugendorganisation

    Die AfD plant am Samstag die Gründung ihrer neuen Jugendorganisation. Die bisherige „Junge Alternative“ löste sich im Frühjahr auf, nachdem die Partei die Zusammenarbeit durch einen Parteitagsbeschluss beendet hatte. Die frühere Struktur fungierte als eigenständiger Verein. Das neue Projekt soll als offizielles Jugendformat der Partei auftreten und rückt damit erneut bundesweit in den politischen Fokus.

    Die Proteste zum AfD-Jugendtreffen und das umfangreiche Polizeiaufgebot verdeutlichen die wachsende Bedeutung der politischen Auseinandersetzung um die Partei und ihre jugendpolitischen Strukturen. Das Wochenende in Hessen steht damit unter besonderer Beobachtung.

  • Wiesbaden: Trinkwasser muss abgekocht werden

    Wiesbaden: Trinkwasser muss abgekocht werden

    Wiesbaden ruft Abkochgebot aus: Bürgerinnen und Bürger müssen Leitungswasser abkochen

    In Wiesbaden herrscht momentan große Verunsicherung, denn die Stadt hat ein offizielles Abkochgebot für das Leitungswasser ausgesprochen. Der Energie- und Wasserversorger ESWE Versorgungs AG entdeckte bei einer routinemäßigen Untersuchung Keime im Trinkwassernetz. Daraufhin reagierte das Gesundheitsamt ohne Zögern und ordnete sofort an, dass das Wasser vor der Nutzung unbedingt abgekocht werden muss. Diese Entscheidung betrifft zahlreiche Haushalte, die nun besonders vorsichtig handeln sollten.

    Gesundheitsamt reagiert schnell und entschlossen

    Nachdem die Laborergebnisse die Verunreinigung bestätigten, griff das Gesundheitsamt umgehend ein. Die Behörden wollen verhindern, dass sich möglicherweise krankmachende Bakterien im Stadtgebiet verbreiten. Deshalb müssen alle Einwohnerinnen und Einwohner das Wasser mindestens eine Minute sprudelnd abkochen, bevor sie es trinken, zum Zähneputzen verwenden oder damit kochen. Nur so lassen sich gesundheitliche Risiken vermeiden. Wer das Wasser ohne vorheriges Abkochen nutzt, riskiert Magen-Darm-Beschwerden oder andere Infektionen, die sich leicht hätten verhindern lassen.

    Welche Stadtteile betroffen sind und welche nicht

    Das Abkochgebot gilt für nahezu das gesamte Stadtgebiet. Nur die Stadtteile Amöneburg, Kastel und Kostheim sind von der Maßnahme nicht betroffen. Alle anderen Stadtteile stehen unter Beobachtung, und die Bevölkerung wird gebeten, aufmerksam zu bleiben. Da die Verunreinigung über das Leitungsnetz verteilt auftreten kann, bittet die Stadt darum, das Wasser in allen betroffenen Gebieten grundsätzlich abzukochen – auch wenn es klar aussieht oder frisch riecht. Vorsicht ist in dieser Situation die beste Maßnahme.

    Wie lange das Abkochgebot bestehen bleibt

    Das Gesundheitsamt erklärte, dass das Abkochgebot mindestens so lange bestehen bleibt, bis drei aufeinanderfolgende Wasserproben keine Bakterien mehr zeigen. Frühestens ab Dienstag, dem 4. November, könnten die Behörden das Gebot aufheben. Bis dahin sollen alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin besonders achtsam handeln, denn nur durch konsequentes Abkochen lässt sich die Gefahr vollständig bannen. Auch beim Zubereiten von Babynahrung oder beim Waschen von Obst und Gemüse gilt: Sicherheit geht vor Bequemlichkeit.

    Stadt und Versorger informieren fortlaufend

    Die Stadt Wiesbaden und der Versorger ESWE aktualisieren regelmäßig ihre Informationen zur Wasserqualität. Beide Stellen veröffentlichen neue Testergebnisse, sobald sie vorliegen, und erklären Schritt für Schritt, wie die Bevölkerung sicher bleibt. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, sollte daher regelmäßig die offiziellen Internetseiten besuchen. Auf diese Weise erfahren Betroffene rechtzeitig, wenn das Abkochgebot aufgehoben wird.

    Was Bürgerinnen und Bürger jetzt tun sollten

    Wichtig ist, dass alle Menschen in Wiesbaden Ruhe bewahren, aber dennoch konsequent handeln. Wer das Wasser abkocht, schützt sich und seine Familie zuverlässig vor möglichen Infektionen. Außerdem sollte man Haustieren ebenfalls nur abgekochtes Wasser geben. So lässt sich sicherstellen, dass weder Mensch noch Tier durch die Keime erkranken. Das Gesundheitsamt betont, dass keine unmittelbare Gefahr bestehe, solange die Hinweise befolgt werden. Trotzdem raten die Behörden dazu, aufmerksam zu bleiben und bei ungewöhnlichen Gerüchen oder Verfärbungen sofort den Wasserversorger zu informieren.

    Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf blaulichtmyk.de/news, blaulichtmyk.de/deutschland und blaulichtmyk.de/verkehr. Dort erfahren Sie alles Wichtige rund um Sicherheit, Umwelt und aktuelle Meldungen.

     

  • Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster 25-Jähriger

    Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster 25-Jähriger

    Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach vermisster Pauline M.

    Die Polizei in Herborn sucht weiterhin nach der vermissten Pauline M. und hat im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung neue
    Fotos der 25-Jährigen veröffentlicht. Die Ermittler hoffen, mit Hilfe der Bevölkerung den Aufenthaltsort der jungen Frau schnell zu klären.

    Letzter bekannter Aufenthaltsort: Fachklinik in Herborn

    Nach Angaben der Polizei wurde Pauline M. zuletzt am Vormittag des 28. Oktober im hessischen Herborn südwestlich von Marburg gesehen. Sie befand sich dort in einer Fachklinik zur Behandlung. Beim Verlassen der Einrichtung trug sie eine dunkle Funktionssporthose, eine dunkle Funktionsjacke und möglicherweise einen Schal.

    Beschreibung der Vermissten

    Pauline M. ist etwa 158 Zentimeter groß, hat eine schmale Figur und mittelblonde, schulterlange Haare. Die Polizei betont, dass die junge Frau dringend auf ärztliche Hilfe angewiesen ist. Daher werden die Fahndungsmaßnahmen mit Hochdruck fortgesetzt.

    Polizei bittet um Hinweise

    Wer Pauline M. gesehen hat oder Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich umgehend bei der Kriminalpolizei Dillenburg unter der Telefonnummer 02771/907-0 zu melden. Alternativ können Hinweise an jede andere Polizeidienststelle weitergegeben werden.

    Die Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, keine eigenen Suchaktionen zu starten, sondern verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. Jede Information kann entscheidend sein, um die Vermisste schnell und sicher zu finden.

    Weitere Nachrichten und Polizeiberichte aus Hessen finden Sie unter BlaulichtMYK.de oder im Bereich Deutschland.

  • Familientragödie: Vater, Mutter und Tochter tot – Sohn überlebt schwer verletzt

    Familientragödie: Vater, Mutter und Tochter tot – Sohn überlebt schwer verletzt

     

     

     

    Familientragödie in Niederbiel: Vater, Mutter und Tochter tot – Sohn überlebt schwer verletzt

    In Niederbiel, einem kleinen Ortsteil von Solms (Hessen), herrscht tiefe Trauer und Fassungslosigkeit. Am Samstagvormittag entdeckten Anwohner einen schwer verletzten jungen Mann vor einem Wohnhaus. Der 20-Jährige, den die Nachbarn als freundlich und ruhig beschreiben, hatte blutende Kopfverletzungen. Mit letzter Kraft rettete er sich offenbar aus dem Haus seiner Familie.

    Familientragödie Niederbiel.

    Als Polizei und Rettungsdienst eintrafen, bot sich ihnen ein erschütterndes Bild: Der Vater (55), die Mutter (55) und die 18-jährige Tochter waren tot. Nur der Sohn überlebte und wurde sofort in eine Klinik gebracht. Laut Polizei besteht keine Lebensgefahr.

    Ermittler gehen von erweiterter Selbsttötung aus

    Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Wetzlar untersuchen den tragischen Fall. Nach ersten Erkenntnissen soll die Mutter zunächst ihren Mann und ihre Tochter getötet haben, bevor sie sich selbst das Leben nahm. Warum es zu dieser Tat kam, ist noch unklar. Hinweise auf eine psychische Belastung der Mutter sollen derzeit geprüft werden.

    Die Spurensicherung war den ganzen Samstag vor Ort. Kriminaltechniker sicherten Spuren, führten Vernehmungen durch und versuchten, das Geschehen im Haus zu rekonstruieren. Die Ermittler schließen aus, dass eine dritte Person beteiligt war.

    Trauer und Sprachlosigkeit im Dorf

    Das Dorf mit rund 2 000 Einwohnern steht unter Schock. Freunde, Nachbarn und Bekannte legten Kerzen und Blumen vor dem Wohnhaus nieder. Eine Freundin der getöteten Tochter sagte leise: „Sie war erst im Sommer 18 geworden. Das ist unfassbar.“ Auch Bürgermeister und Seelsorger sprachen der Familie des überlebenden Sohnes ihr tiefes Mitgefühl aus.

    Viele Menschen im Ort fragen sich, ob es Anzeichen für eine solche Verzweiflung gegeben haben könnte. Experten betonen, dass schwere psychische Krisen oft lange unentdeckt bleiben. Wichtig sei es, Warnsignale ernst zu nehmen und Betroffene frühzeitig zu unterstützen.

    Hilfsangebote bei seelischer Not

    Wer selbst in einer schwierigen Lebenslage steckt oder Suizidgedanken hat, sollte nicht zögern, Hilfe anzunehmen. Rund um die Uhr steht die Telefonseelsorge unter den Nummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 kostenlos und anonym zur Verfügung. Auch über krisenchat.de können Betroffene per Chat Hilfe erhalten.

    Unser erster Bericht zum Fall ist weiterhin hier abrufbar. Dort finden Sie auch aktuelle Polizeimeldungen zu weiteren Einsätzen in Hessen und Rheinland-Pfalz.

    Weitere Nachrichten aus Deutschland finden Sie ebenfalls auf unserer Seite.

     

  • Schüsse am Marktplatz Gießen: Verletzte

    Schüsse am Marktplatz Gießen: Verletzte

    Schüsse am Marktplatz Gießen: Mehrere Verletzte – Großfahndung läuft

    Gießen (Hessen), 11. Oktober 2025: Am Samstagnachmittag fielen am Marktplatz mehrere Schüsse. Nach ersten Informationen erlitten mehrere Menschen Verletzungen. Der mutmaßliche Schütze flüchtete, während die Polizei den Bereich weiträumig absperrte und Spuren sicherte. Augenzeugen berichten von hektischen Szenen, doch die Einsatzkräfte brachten schnell Struktur in die Lage und koordinierten Rettung und Fahndung in der Innenstadt.

    Was bislang bekannt ist

    Zeugen meldeten Schüsse kurz nach 15 Uhr in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes. Laut ersten Angaben fiel die Tat in oder nahe eines Sportwettenbüros. Während Rettungskräfte die Verletzten versorgten, starteten Streifen- und Unterstützungseinheiten eine intensive Suche in der City. Die Behörden teilten am Nachmittag mit, dass für die Bevölkerung zunächst keine akute Gefahr bestehe. Dennoch rieten sie dazu, Absperrungen strikt zu respektieren und Hinweise direkt an die Polizei zu geben.

    Polizei bittet um Hinweise

    Wer Beobachtungen gemacht hat – etwa auffällige Geräusche, Laufwege oder Fluchtfahrzeuge – sollte diese Angaben umgehend an die zuständigen Stellen weitergeben. Offizielle Informationen und künftige Updates findest du direkt beim Polizeipräsidium Mittelhessen sowie im Newsroom der Stadt Gießen.

    Einordnung und Hintergründe

    Die Ermittlungen laufen. Aus ermittlungstaktischen Gründen nennen die Behörden zunächst keine Details zu Anzahl und Zustand der Verletzten, zur Tatwaffe oder zu einem möglichen Motiv. Solche Zurückhaltungen sind in der frühen Phase üblich, weil sie Zeugenwahrnehmungen schützen und die Fahndung nicht gefährden. Klar ist: Die Schüsse am Marktplatz Gießen sorgen für Verunsicherung, doch die Polizei arbeitet mit Hochdruck an Aufklärung und Festnahme des Täters.

    So verhältst du dich richtig

    • Folge den Anweisungen der Einsatzkräfte und meide abgesperrte Bereiche.
    • Melde Beobachtungen direkt an die Polizei – idealerweise mit Uhrzeit, Ort, Richtung, Kleidung und besonderen Merkmalen.
    • Verbreite nur gesicherte Informationen, um falsche Gerüchte zu vermeiden.

    Mehr zum Thema

    Weitere sicherheitsrelevante Meldungen und Hintergründe findest du in unseren Ressorts News, Deutschland und aktuellen Fahndungen.

    Stand: 11.10.2025, 18:30 Uhr

  • Großrazzia gegen 17 Polizisten wegen mutmaßlicher Körperverletzung im Amt

    Großrazzia gegen 17 Polizisten wegen mutmaßlicher Körperverletzung im Amt

    Frankfurt: Razzia gegen Polizisten wegen Körperverletzung im Amt

    Am frühen Freitagmorgen haben Ermittler in Frankfurt am Main eine groß angelegte Razzia gegen Polizisten durchgeführt. Insgesamt durchsuchten Einsatzkräfte vier Dienststellen und 21 Privatwohnungen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen fünf Polizistinnen und zwölf Polizisten des 1. Reviers wegen des Verdachts auf Körperverletzung im Amt, Strafvereitelung im Amt und Verfolgung Unschuldiger.

    Ermittlungen gegen 17 Beamte des 1. Polizeireviers

    Die Durchsuchungen richteten sich gegen Polizeikräfte im Alter zwischen 24 und 56 Jahren, die im Streifendienst oder in leitenden Funktionen tätig waren. Laut Staatsanwaltschaft sollen einige Beamte Anfang des Jahres sechs festgenommenen Männern unrechtmäßig körperliche Gewalt zugefügt oder solche Handlungen ihrer Kollegen geduldet haben. Zudem sollen sie die Vorfälle nicht angezeigt haben.

    Bei der Razzia stellten Ermittler Mobiltelefone und Datenträger sicher. Auswertungen von Videoüberwachungen im Revier, Bodycams und öffentlicher Überwachungstechnik sollen Beweise für die mutmaßlichen Übergriffe liefern. In mehreren Fällen erkannten Kollegen das Fehlverhalten auf den Aufnahmen und meldeten es den Behörden.

    Videobeweise belasten Beamte schwer

    Die Ermittlungen umfassen laut Staatsanwaltschaft sechs Fallkomplexe mit 22 Tatvorwürfen wegen Körperverletzung im Amt, vier Komplexe mit 11 Tatvorwürfen wegen Strafvereitelung im Amt sowie fünf Komplexe mit 14 Tatvorwürfen wegen Verfolgung Unschuldiger. Insgesamt stehen 17 Polizeibedienstete im Zentrum der Untersuchung.

    Verdacht der Vertuschung von Polizeigewalt

    Nach bisherigen Erkenntnissen sollen einige Beamte gegen fünf der verletzten Personen Scheinverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet haben. Damit wollten sie offenbar die eigene Gewaltanwendung nachträglich rechtfertigen. Rund 150 Kräfte des Hessischen Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Frankfurt waren an der Aktion beteiligt. Hinweise auf ein extremistisches Motiv liegen derzeit nicht vor.

    Skandal-Revier erneut im Fokus

    Das 1. Polizeirevier auf der Zeil gerät damit erneut in den Fokus der Justiz. Bereits 2018 erschütterte die rechtsextreme Chatgruppe „Itiotentreff“ das Revier. Damals löste der Skandal eine landesweite Debatte über rechtsextreme Tendenzen in der Polizei aus. Später kamen weitere Vorwürfe wegen Mobbings, Ausgrenzung und Pflichtverletzungen hinzu.

    Die Ermittlungen dauern an. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt kündigte an, am Mittag weitere Details bekanntzugeben. Eine offizielle Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankfurt soll im Laufe des Tages folgen.

  • Armbrust-Angriff in Klinik : Prozess um Mord an Sprechstundenhilfe gestartet

    Armbrust-Angriff in Klinik : Prozess um Mord an Sprechstundenhilfe gestartet

    Armbrust-Angriff in der Klinik: Prozess um Mord an Sprechstundenhilfe gestartet

    Melanie (50) in der Radiologie erschossen – Täter soll gezielt nach Bad Zwesten gereist sein

    Schock in der Hardtwaldklinik

    Kassel – Ein grausames Verbrechen erschütterte die Hardtwaldklinik in Bad Zwesten (Hessen). Am Empfang der Radiologie wurde die 50-jährige Sprechstundenhilfe Melanie N. am helllichten Tag mit einer Armbrust attackiert und tödlich verletzt. Ermittler gehen davon aus, dass ihr Stiefneffe Jörg H. (58) den tödlichen Bolzen abfeuerte. Seit heute steht der Frührentner vor dem Landgericht Kassel – angeklagt wegen Mordes.

    Zeugin schildert dramatische Sekunden

    „Ich wollte gerade zur Toilette gehen, da stand da plötzlich jemand mit einer Armbrust“, erinnerte sich Melanies Kollegin Karin F. (60) vor Gericht. „Noch bevor ich verstand, was passiert, hatte er schon geschossen.“ Der 47,5 Zentimeter lange Bolzen durchbohrte Melanies Arm und Brust, zerstörte Organe und trat auf der Rückseite wieder aus. Schwerverletzt schleppte sich die Frau noch in ein Behandlungszimmer, wo sie kurz darauf starb. Um 16.03 Uhr wurde ihr Tod festgestellt.

    Eine beliebte Kollegin wird zum Opfer

    Melanie, von allen liebevoll „Melli“ genannt, galt als warmherzig, hilfsbereit und stets freundlich. Freunde und Kollegen beschreiben sie als Menschen, der für andere da war. Doch an jenem Tag wurde sie Opfer einer tödlichen Familienfehde. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft reiste Jörg H. mit zwei Armbrüsten, mehreren Bolzen und Metallklingen von Bad Füssing (Bayern) bis nach Bad Zwesten – rund 480 Kilometer –, um seine Tat auszuführen.

    Rache als Motiv

    Der Grund für die Tat: Jörg H. soll geglaubt haben, dass der Lebensgefährte seiner Mutter – Melanies Bruder Frank N. – ihn um sein Erbe betrogen habe. Obwohl bereits ein Vergleich über 60.000 Euro geschlossen worden war, soll der Angeklagte weiterhin überzeugt gewesen sein, benachteiligt worden zu sein. Staatsanwältin Trixi Sturm erklärte: „Er hegte einen tiefen Groll und wollte sich rächen.“ Der tödliche Angriff auf Melanie N. wurde so zu einem Akt der Vergeltung – mitten im Krankenhaus, während des laufenden Betriebs.

    Ermittlungen und Prozess

    Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob Jörg H. die Tat im Detail geplant hatte. Hinweise deuten darauf hin, dass er seine Waffen gezielt beschaffte und sein Opfer am Arbeitsplatz aufsuchte. Der Mordprozess vor dem Landgericht Kassel soll in den kommenden Wochen fortgesetzt werden. Polizei Hessen | Staatsanwaltschaft Kassel

    Weitere Berichte zu ähnlichen Fällen finden Sie unter blaulichtmyk.de/news und aktuelle Nachrichten aus ganz Deutschland unter blaulichtmyk.de/deutschland.

  • A3 – Lkw durchbricht Mittelleitplanke – Lkw und Transporter brennen aus

    A3 – Lkw durchbricht Mittelleitplanke – Lkw und Transporter brennen aus

     Lkw und Transporter brennen aus

    Auf der A3 in Hessen kam es nach einem technischen Defekt zu einem schweren Unfall. In der Folge brannten ein Lkw und ein Transporter aus, weshalb weiterhin Fahrstreifen gesperrt blieben und sich der Verkehr über viele Kilometer staute.

    So lief der Einsatz – erste bestätigte Details

    Nach ersten gesicherten Informationen durchbrach ein Lastwagen teilweise die Mittelleitplanke, woraufhin es im Zuge der Bergung zu einem Brand kam. Die Einsatzkräfte rückten sofort an, bauten zügig die Lösch- und Sperrmaßnahmen auf und sicherten die Unfallstelle umfassend ab. Weil die Flammen rasch um sich griffen, geriet zusätzlich ein Transporter in Brand. Glücklicherweise verletzte sich nach aktuellem Stand niemand lebensgefährlich; dennoch entstand erheblicher Sachschaden.

    Parallel koordinierte die Polizei den Verkehr, während die Autobahnmeisterei die betroffenen Fahrspuren sperrte. Dadurch bildeten sich, insbesondere in Richtung Frankfurt, jedoch lange Staus. Zudem erschwerten Schaulustige die Anfahrt der Einsatzkräfte, weshalb die Behörden eindringlich um Rücksicht und umsichtiges Verhalten baten.

    Verkehrslage, Umleitungen und Freigaben

    Der Unfall auf der A3 in Hessen führte zunächst zu erheblichen Behinderungen. Zunächst blieb mindestens ein Fahrstreifen gesperrt, anschließend erfolgte die Freigabe schrittweise. Beachtet bitte die fortlaufenden Verkehrsinformationen und weicht, sofern möglich, großräumig über benachbarte Autobahnen oder Bundesstraßen aus.

    Außerdem bleibt wichtig: Bildet konsequent eine Rettungsgasse, bleibt in euren Fahrzeugen und folgt den Anweisungen der Einsatzkräfte. Dadurch verlaufen die Bergungs- und Reinigungsarbeiten nachweislich schneller.

    Einordnung und Sicherheitshinweise

    Weil der Unfall auf der A3 in Hessen mit einem Brand einherging, prüften die Kräfte die Ladung und setzten – falls erforderlich – Schaum sowie Bindemittel ein. Anschließend kontrollierten Spezialisten die Fahrbahn auf Hitzeschäden und entfernten Trümmer, damit der Verkehr möglichst zügig wieder anlaufen konnte.

    Auch wenn die Akutgefahr gebannt ist, können Nachlöscharbeiten und Straßenreinigung noch zu Verzögerungen führen. Plant daher unbedingt zusätzliche Fahrzeit ein und informiert euch vor der Abfahrt über die aktuelle Lage.

    Weiterführende Informationen und regionale Hintergründe

    Mehr laufende Meldungen zu Polizei- und Feuerwehreinsätzen sowie zu Verkehr und Sperrungen findet ihr hier:

    Fazit

    Der Unfall auf der A3 in Hessen sorgte wegen des Feuers für großflächige Sperrungen und lange Staus. Weil die Bergung sowie die Straßensanierung Zeit benötigen, bleibt die Lage sensibel. Prüft weiterhin die Verkehrslage in Echtzeit und nutzt, wenn möglich, Umleitungsstrecken.

  • Massencrash auf der A3 in Hessen: Drei Tote

    Massencrash auf der A3 in Hessen: Drei Tote

    Massencrash auf der A3 in Hessen: Drei Tote – Autobahn stundenlang gesperrt

    Ort & Datum: A3 zwischen Offenbacher Kreuz und Frankfurt-Süd (Hessen), Sonntag, 7. September 2025, ca. 19:30 Uhr

    Drei Tote, mehrere Verletzte – was am Sonntagabend passierte

    Auf der vielbefahrenen Ost-West-Achse kam es am Sonntagabend zu einem Massencrash auf der A3 in Hessen. Acht Fahrzeuge kollidierten in Fahrtrichtung Köln, ein Wagen fing Feuer. Zwei Menschen starben noch an der Unfallstelle, ein weiteres Opfer erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Rettungskräfte kümmerten sich um mehrere Verletzte und löschten das brennende Fahrzeug.

    Die Trümmer verteilten sich über alle Fahrstreifen. Die Polizei sperrte die A3 in beide Richtungen, die Vollsperrung hielt bis in die frühen Morgenstunden an. Ermittler sichern Spuren; ein Gutachter untersucht die Unfallstelle und die beteiligten Fahrzeuge. Die genaue Ursache bleibt vorerst offen.

    Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr – das ist die Lage rund um die A3

    Kräfte der Polizei, Feuerwehr und des Rettungsdienstes koordinierten den Einsatz auf dem Autobahnabschnitt zwischen Offenbacher Kreuz und Frankfurt-Süd. Informationen und künftige Updates liefern die Polizei Hessen – Polizeipräsidium Südosthessen sowie die Feuerwehr Frankfurt am Main (Pressemeldungen). Beachten Sie: Bilden Sie konsequent die Rettungsgasse und folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte.

    Wegen laufender Fahrbahnsanierungen im Abschnitt zwischen Offenbacher Kreuz und Frankfurt-Süd kann die Verkehrslage zusätzlich angespannt sein. Hintergrundinfos zur Baustellenphase liefert die Autobahn GmbH – A3-Infos.

    Einordnung & Service: Hintergründe, Umleitungen, Sicherheitstipps

    Der Massencrash auf der A3 in Hessen zeigt, wie schnell sich auf eng befahrenen Autobahnabschnitten gefährliche Kettenreaktionen entwickeln können. Passen Sie Tempo und Abstand an, vermeiden Sie Ablenkung und halten Sie bei Staubildung frühzeitig die Rettungsgasse frei.

    Weitere Deutschland-Meldungen finden Sie in unserer Rubrik Deutschland. Thematisch ähnliche Artikel: Schwerer Verkehrsunfall auf der A3 – Vollsperrung sowie LKW-Brand auf der A3 (Epgert).

    Zeugenaufruf & Kontakt

    Sie haben den Massencrash auf der A3 in Hessen beobachtet oder besitzen Videos/Fotos? Melden Sie sich bitte bei der Polizei Südosthessen. Jede Beobachtung hilft, den Ablauf genau zu rekonstruieren.

    Hinweis der Redaktion: Wir aktualisieren diesen Beitrag, sobald Behörden neue, gesicherte Informationen veröffentlichen.

  • Auffinden eines verdächtigen Gegenstandes auf Gehweg in Wiesbaden

    Auffinden eines verdächtigen Gegenstandes auf Gehweg in Wiesbaden

    Auffinden eines verdächtigen Gegenstandes auf Gehweg, Wiesbaden, Heinrich-Zille-Straße, Mittwoch, 27.08.2025, 11:30 Uhr

    Am Mittwochvormittag meldet ein Passant über den Notruf einen verdächtigen Gegenstand auf dem Gehweg.

    Durch eine unmittelbar entsandte Streife konnte bei einer ersten Begutachtung des Gegenstandes eine Gefahr nicht ausgeschlossen werden, weshalb Fachkräfte der Feuerwehr sowie des Landeskriminalamtes hinzugezogen und der angrenzende Bereich abgesperrt wurde.

    Durch die hinzugezogenen Fachkräfte des Hessischen Landeskriminalamts konnte der Gegenstand letztendlich in Verwahrung genommen werden. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Anwohner.

  • 72-Jähriger schwerverletzt: Polizei sucht nach zwei Radfahrern

    72-Jähriger schwerverletzt: Polizei sucht nach zwei Radfahrern

    Schwere und zeitweise lebensbedrohliche Verletzungen hat sich ein 72 Jahre alter Radfahrer am Mittwoch auf einem Radweg im Bereich der Bundesstraße 276 zugezogen.

    Dort war der Mann aus dem Raum Gelnhausen am Vormittag zwischen Wächtersbach und der Anschlussstelle der Autobahn 66 unterwegs, als ihm zwei andere Radfahrer an einer Engstelle entgegenkamen und ihn zu einem Ausweichmanöver veranlasst hätten, so seine Schilderungen.

    Er kam daraufhin zu Fall und zog sich bei dem Sturz, wie sich später herausstellte, unter anderem mehrere Rippenbrüche zu. Nach einem kurzen Gespräch mit den beiden unbekannten Radfahrern – beides Mountainbiker, jeweils bekleidet mit rotem Oberteil – seien diese jedoch weitergefahren, weswegen nun unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht ermittelt wird.

    Der 72-Jährige ließ sich zunächst durch seinen Sohn abholen und begab sich nach Hause, wo sich kurz darauf sein Zustand verschlechterte. Er wurde folglich ins Krankenhaus eingeliefert und bei der Unfallaufnahme durch die mittlerweile verständigte Polizei nicht mehr ansprechbar. Wann genau der Unfall passierte, ist noch unklar, der Zeitpunkt dürfte jedoch nach bisherigen Erkenntnissen zwischen 9.40 und 10.40 Uhr liegen.

    Der 72-Jährige sei mit seinem grünen Rennrad nach dem Unfall noch einige Meter bis zu einem Parkplatz gelaufen. Die Polizei in Gelnhausen erwartet jetzt, dass sich die beiden unbekannten Radfahrer melden und auch Unfallzeugen werden gebeten, Kontakt zu den Beamten aufzunehmen (Telefon: 06051 827-0).