Schlagwort: Illegales Autorennen

  • Schwerer Unfall in Oberhausen – BMW kracht in mehrere geparkte Fahrzeuge

    Schwerer Unfall in Oberhausen – BMW kracht in mehrere geparkte Fahrzeuge

    Schwerer Unfall in Oberhausen 

    In der Nacht zu Mittwoch (13.05.) hat sich auf der Weseler Straße in Oberhausen ein schwerer Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden ereignet.

    Gegen 03:25 Uhr verlor ein 18-jähriger Fahrer eines BMW in Höhe der Mathildestraße die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen mehrere geparkte Autos.

    Mehrere Fahrzeuge massiv beschädigt

    Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden mehrere abgestellte Fahrzeuge teilweise in Vorgärten und gegen eine Mauer geschoben. Auf der Fahrbahn entstand ein großflächiges Trümmerfeld. Vier beschädigte Pkw mussten abgeschleppt werden.

    Die Weseler Straße blieb während der umfangreichen Unfallaufnahme vollständig gesperrt.

    Fahrer spricht von Ausweichmanöver wegen Tier

    Nach Angaben des 18-jährigen BMW-Fahrers sei er mit etwa 50 km/h unterwegs gewesen.

    Gegenüber den eingesetzten Polizeikräften erklärte er, einem plötzlich auf die Fahrbahn laufenden Tier ausgewichen zu sein.

    Das Spurenbild sowie die massiven Schäden deuteten nach ersten Erkenntnissen jedoch darauf hin, dass der BMW möglicherweise mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

    Polizei ermittelt wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen

    Im Fahrzeug befanden sich neben dem Fahrer zwei weitere Personen. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt niemand Verletzungen.

    Der entstandene Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 130.000 Euro geschätzt.

    Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Die Einsatzkräfte stellten sowohl den BMW als auch den Führerschein des Fahrers sicher.

    Alkohol- und Drogentests verliefen laut Polizei negativ.

    Weitere Nachrichten und Polizeimeldungen

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  • Spektakuläre Verfolgungsjagd in Dortmund: Polizei stoppt flüchtigen Raser nach Stunden

    Spektakuläre Verfolgungsjagd in Dortmund: Polizei stoppt flüchtigen Raser nach Stunden

    Spektakuläre Verfolgungsfahrt in Dortmund endet mit Festnahme

    Eine Verfolgungsfahrt in Dortmund hat am Donnerstag und Freitag (30. April und 1. Mai 2026) für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Nach mehreren Fluchten durch das Dortmunder und Recklinghäuser Stadtgebiet nahmen Einsatzkräfte schließlich einen 26-jährigen Dortmunder fest. Gegen ihn bestehen mehrere strafrechtliche Vorwürfe.

    Erste Flucht in Mengede sorgt für gefährliche Situation

    Gegen 17:53 Uhr bemerkten Polizeibeamte auf der Westerwikstraße in Dortmund-Mengede einen Daimler, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Erst nach rund einem Kilometer konnten sie zu dem Fahrzeug aufschließen.

    Doch der Fahrer ignorierte sämtliche Anhaltezeichen und setzte seine Flucht fort. Über die Bockenfelder Straße raste er in Richtung Recklinghausen. Während der Verfolgungsfahrt Dortmund überholte er mehrfach gefährlich über die Gegenfahrbahn. Nach aktuellem Stand kamen keine Unbeteiligten zu Schaden. Allerdings beschädigte ein Streifenwagen bei einem Unfall leicht.

    Zweite Sichtung und Flucht über die Autobahn

    Am selben Abend gegen 20:46 Uhr entdeckten Einsatzkräfte das flüchtige Fahrzeug erneut im Bereich Dortmund-Hörde. Als der Fahrer die Polizei erkannte, flüchtete er erneut – diesmal über die Autobahn 40. Trotz intensiver Fahndung gelang ihm zunächst wieder die Flucht.

    Die Verfolgungsfahrt in Dortmund zog sich damit über mehrere Stunden und verschiedene Stadtgebiete hinweg. Die Polizei setzte ihre Maßnahmen konsequent fort.

    Festnahme nach Mitternacht

    Gegen 00:44 Uhr gelang schließlich der Zugriff: Polizeibeamte stellten den Tatverdächtigen im Bereich der Martener Straße. Der 26-jährige Dortmunder, der bereits polizeilich bekannt ist, wurde festgenommen.

    Da der Verdacht bestand, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, ordnete die Staatsanwaltschaft Dortmund eine Blutprobe an. Den verwendeten Pkw – einen Mietwagen – stellten die Beamten sicher.

    Mehrere Strafanzeigen und weitere Ermittlungen

    Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen. Ihn erwarten jedoch mehrere Strafanzeigen. Im Fokus stehen unter anderem zwei verbotene Kraftfahrzeugrennen gemäß § 315d StGB.

    Zusätzlich prüfen die Behörden seine Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Verkehr.

    Offizielle Informationen stellt auch die Polizei Nordrhein-Westfalen bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Illegales Autorennen in Lünen: Frau schwer verletzt – Fahrer flüchten mit Kind nach Horror-Crash

    Illegales Autorennen in Lünen: Frau schwer verletzt – Fahrer flüchten mit Kind nach Horror-Crash

    Frau schwer verletzt – Polizei sucht flüchtige Fahrer

    Ein illegales Autorennen in Lünen hat in der Nacht auf Dienstag zu einem schweren Verkehrsunfall geführt. Eine 59-jährige Frau aus Waltrop erlitt dabei schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Nach ersten Angaben flüchteten die mutmaßlich beteiligten Fahrer unmittelbar nach dem Zusammenstoß. Die Polizei Dortmund bittet jetzt dringend um Zeugenhinweise.

    Crash auf der Königsheide in Lünen

    Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die 59-Jährige gegen 00:14 Uhr mit ihrem Renault auf der Straße Königsheide in Lünen in westlicher Richtung. Hinter ihrem Fahrzeug sollen sich zwei bislang unbekannte Fahrer mit einem Audi und einem BMW ein illegales Autorennen in Lünen geliefert haben. Beide Fahrzeuge sollen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein.

    Im weiteren Verlauf fuhr der Audi auf den Renault der Frau aus Waltrop auf. Durch die Wucht des Aufpralls verlor die 59-Jährige die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Ihr Auto prallte anschließend gegen zwei geparkte Fahrzeuge. Rettungskräfte versorgten die schwer verletzte Frau vor Ort und brachten sie danach in ein Krankenhaus.

    Mutmaßlicher Fahrer flüchtet nach dem Unfall

    Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 100.000 Euro. Besonders brisant: Nach Aussagen von Zeugen stieg der mutmaßliche Audi-Fahrer nach dem Unfall mit einem etwa fünf Jahre alten Kind aus dem Fahrzeug aus. Anschließend soll er in den ebenfalls am Rennen beteiligten BMW gestiegen sein. Beide flüchteten laut Zeugen in Richtung Yorkstraße.

    Die Polizei stellte den Audi sicher und leitete mehrere Strafverfahren ein. Die Ermittlungen zum illegalen Autorennen in Lünen laufen mit Hochdruck.

    Beschreibung des gesuchten Fahrers

    Die Polizei beschreibt den flüchtigen Audi-Fahrer wie folgt:

    • lange schwarze Haare
    • blaue Jacke
    • dunkle Jeans

    Polizei sucht dringend Zeugen

    Wer den Unfall auf der Königsheide beobachtet hat oder Angaben zu den flüchtigen Fahrern machen kann, soll sich bei der Polizeiwache Lünen unter 0231/1323121 melden.

    Die Polizei macht in diesem Zusammenhang erneut deutlich, wie gefährlich verbotene Kraftfahrzeugrennen für Unbeteiligte sind. Überhöhte Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle. Gerade dieser Fall zeigt, welche dramatischen Folgen ein illegales Autorennen in Lünen innerhalb von Sekunden auslösen kann.

    Weitere aktuelle Blaulichtmeldungen findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland sowie in der Übersicht Fahndung.

    Offizielle Informationen und weitere Polizeimeldungen veröffentlicht die Polizei Dortmund. Hintergrundinformationen zum Thema verbotene Kraftfahrzeugrennen findest Du außerdem bei der Polizei NRW.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Illegales Autorennen in Dülmen gestoppt: Polizei Coesfeld zieht zwei BMW aus dem Verkehr

    Illegales Autorennen in Dülmen gestoppt: Polizei Coesfeld zieht zwei BMW aus dem Verkehr

    Zivilstreifen stoppen zwei graue BMW mit Tempo über 100 km/h

    Dülmen. Zwei Zivilstreifen der Polizei Coesfeld haben am Sonntagabend in Dülmen ein illegales Autorennen in Dülmen beendet. Nach Angaben der Polizei fuhren die Beteiligten dabei innerorts mit Geschwindigkeiten im dreistelligen Bereich. Die Beamten verhinderten damit möglicherweise eine gefährliche Eskalation im Straßenverkehr.

    BMW 5er und BMW 3er fallen am Bahnhof auf

    Die Besatzung eines zivilen Streifenwagens bemerkte zunächst am Bahnhof zwei Fahrzeuge, die bereits zuvor durch deutlich überhöhte Geschwindigkeit aufgefallen waren. Als sich die Beamten näherten, setzte sich eines der Autos – ein grauer BMW der 5er-Reihe – in Bewegung und bog nach rechts in die Eisenbahnstraße ab. Der BMW fuhr in Richtung Ostlandwehr und überholte in Höhe der Einmündung Ostdamm ein unbeteiligtes Fahrzeug.

    Während die Einsatzkräfte versuchten, zu dem BMW aufzuschließen, näherte sich von hinten das zweite Fahrzeug: ein ebenfalls grauer BMW der 3er-Reihe. Dieser überholte sowohl den zivilen Streifenwagen als auch den vorausfahrenden BMW 5er. Die Polizei spricht dabei von einer Geschwindigkeit im dreistelligen Bereich innerhalb geschlossener Ortschaften – ein extrem hohes Risiko für alle Verkehrsteilnehmer.

    Polizei blockiert Fahrzeuge und zwingt sie zum Anhalten

    In Höhe der Einmündung „Auf dem Quellberg“ mussten beide Fahrzeuge aufgrund von Querverkehr ihre Fahrt verlangsamen. In diesem Moment unterstützte ein zweites Einsatzfahrzeug die Maßnahme. Gemeinsam gelang es den Beamten, die beiden Autos zu blockieren und zum Anhalten zu zwingen.

    Bei der anschließenden Kontrolle überprüften die Polizisten die Fahrzeuginsassen. Im BMW befanden sich eine 18-jährige Dülmenerin sowie ein 20-jähriger Dülmener und dessen Mitfahrer.

    Tatfahrzeuge sichergestellt – Führerschein und Handys beschlagnahmt

    Wegen des Verdachts der Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen stellten die Beamten beide Tatfahrzeuge sicher und ließen sie abschleppen. Außerdem stellten sie den Führerschein des 20-Jährigen sowie drei Mobiltelefone sicher. Beide Fahrzeugführer müssen nun mit entsprechenden Strafverfahren rechnen.

    Das illegale Autorennen in Dülmen beschäftigt weiterhin die Ermittler. Die Polizei setzt ihre Untersuchungen fort, um den genauen Ablauf und mögliche weitere Beteiligte oder Gefährdungen zu klären.

    Zeugen gesucht: Polizei bittet um Hinweise

    Zeugen, die durch die beiden Fahrzeuge während der Tat oder bereits im Vorfeld behindert oder gefährdet wurden, sollen sich bei der Polizei melden. Hinweise nimmt die Polizei in Dülmen unter der Telefonnummer 02594-793611 entgegen.

    Weitere Meldungen aus dem Bereich Verkehr und Polizeieinsätze findest Du auch in unserer Rubrik Verkehr sowie unter News.

    Offizielle Informationen und Präventionshinweise zum Thema Verkehrssicherheit bietet auch die Polizei NRW online unter polizei.nrw.

     

  • Mordprozess nach Raser-Unfall in Ludwigsburg: Zwei junge Frauen tot

    Mordprozess nach Raser-Unfall in Ludwigsburg: Zwei junge Frauen tot

    Tödlicher Raserunfall in Ludwigsburg

    In Stuttgart hat der Mordprozess nach einem schweren Raser-Unfall in der Innenstadt von Ludwigsburg begonnen. Zwei junge Frauen im Alter von 22 und 23 Jahren verloren dabei ihr Leben. Auf der Anklagebank sitzen zwei Brüder im Alter von 32 und 35 Jahren sowie ihr 25 Jahre alter Cousin. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen ein illegales Autorennen und zweifachen Mord vor.

    Illegales Rennen mitten durch die Ludwigsburger Innenstadt

    Der Raser-Unfall ereignete sich am 20. März in der Innenstadt von Ludwigsburg. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Brüder mit zwei leistungsstarken Mercedes-S-Klassen unterwegs gewesen sein. Sie fuhren mutmaßlich mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch die Stadt und lieferten sich ein Rennen. Laut Gutachten beschleunigte einer der Fahrer sein Fahrzeug bis auf etwa 150 km/h, obwohl an der Unfallstelle nur 50 km/h erlaubt sind.

    In diesem Moment wollten zwei Freundinnen mit ihrem Ford Focus von einer Tankstelle auf die Straße einbiegen. Der Mercedes des jüngeren Bruders prallte mit hoher Geschwindigkeit in die Seite des Kleinwagens. Das Auto der Frauen schleuderte mehrere Meter weit gegen einen Baum und eine Mauer. Beide Insassinnen erlitten so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle starben.

    Große Anteilnahme nach dem Tod der beiden Frauen

    Der tragische Raser-Unfall in Ludwigsburg löste große Betroffenheit aus. Zur Beerdigung der beiden jungen Frauen kamen nach Medienberichten rund 2000 Menschen. Familie, Freundeskreis und zahlreiche weitere Trauernde nahmen Abschied. Auch im Gerichtssaal des Landgerichts Stuttgart herrscht große emotionale Anspannung. Viele Angehörige verfolgen den Mordprozess und brechen bei der Schilderung des Unfallhergangs immer wieder in Tränen aus.

    Die Staatsanwaltschaft spricht von einem kaltblütigen Verhalten der Angeklagten. Aus Sicht der Anklage nahmen die Männer bei ihrem mutmaßlichen Autorennen den Tod Unbeteiligter billigend in Kauf. Deshalb lautet der Vorwurf auf zweifachen Mord und weitere schwere Straftaten. Die Angeklagten machen von ihrem Schweigerecht Gebrauch.

    Cousin soll Rennen gefilmt haben

    Eine besondere Rolle soll der 25-jährige Cousin gespielt haben. Er saß nach Angaben der Ermittler im zweiten Mercedes und filmte das mutmaßliche Rennen. Die Aufnahmen sollen den Ablauf der Fahrt dokumentieren. Außerdem wertete die Polizei Videomaterial einer Tankstellenkamera aus. Die Bilder sollen einen der Angeklagten kurz vor dem Zusammenstoß zeigen.

    Nach dem Unfall soll der Fahrer des zweiten Mercedes zunächst geflohen sein. Drei Wochen später nahm die Polizei den Mann fest. Zuvor soll er sich bereits wieder im Umfeld der Familie der Getöteten aufgehalten und dabei den Unbeteiligten gespielt haben. Diese Details belasten die Angehörigen der Opfer zusätzlich.

    Frühere Verkehrsdelikte und Gutachten zur Geschwindigkeit

    Im Mordprozess nach dem Raser-Unfall in Ludwigsburg spielt auch die Vorgeschichte eines Angeklagten eine wichtige Rolle. Der jüngere Bruder stand wegen Verkehrsdelikten bereits früher vor Gericht. Er erhielt eine Bewährungsstrafe und musste den Führerschein zeitweise abgeben. Die Staatsanwaltschaft sieht darin ein deutliches Warnsignal, das der Mann ignoriert haben soll.

    Ein Sachverständiger rekonstruierte die Abläufe des Unfalls anhand von Spuren, Fahrzeugschäden und elektronischen Daten. Demnach drückte der Fahrer der ersten S-Klasse das Gaspedal über mehrere Sekunden vollständig durch. Der zweite Mercedes folgte mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h. Beide Fahrzeuge fuhren damit weit über dem erlaubten Tempo. Die Gutachter kommen zu dem Ergebnis, dass die jungen Frauen keine Chance hatten, den Zusammenstoß zu verhindern.

    Prozess in Stuttgart – Urteil für April angekündigt

    Der Raser-Prozess in Stuttgart soll sich über mehrere Verhandlungstage erstrecken. Neben Sachverständigen sagen zahlreiche Zeugen aus. Dazu zählen auch Einsatzkräfte, die unmittelbar nach dem Unfall in Ludwigsburg vor Ort waren, sowie Menschen aus dem Umfeld der Opfer. Das Landgericht Stuttgart will voraussichtlich im April das Urteil sprechen. Den Angeklagten droht im Fall einer Verurteilung wegen Mordes eine lebenslange Freiheitsstrafe.

    Die Stadt Ludwigsburg und viele Menschen in der Region verfolgen den Raser-Prozess aufmerksam. Immer wieder sorgt rücksichtsloses Fahren für schwere Unfälle im Straßenverkehr. Polizei und Behörden weisen deshalb regelmäßig auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit hin. Informationen zur Arbeit der Polizei in der Region finden Interessierte auf der offiziellen Internetseite des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter ppludwigsburg.polizei-bw.de.

    Weitere Nachrichten zu schweren Unfällen und zu Verkehrsthemen lesen Sie in der Rubrik Deutschland auf Blaulicht-Report unter blaulichtmyk.de/category/deutschland/ sowie in der Kategorie Verkehr unter blaulichtmyk.de/category/verkehr/. Alle Angeklagten im aktuellen Verfahren gelten bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung weiterhin als unschuldig.

  • 19-Jähriger stirbt bei schwerem Unfall auf der B28 – Verdacht auf illegales Rennen

    19-Jähriger stirbt bei schwerem Unfall auf der B28 – Verdacht auf illegales Rennen

    19-Jähriger stirbt bei schwerem Unfall auf der B28 – Polizei ermittelt wegen illegalem Rennen

    Ein tragischer Verkehrsunfall auf der B28 bei Blaubeuren hat am späten Mittwochabend ein Todesopfer gefordert.

    Gegen 17.45 Uhr war ein 19-jähriger Opel-Astra-Fahrer von Blaustein in Richtung Blaubeuren unterwegs, als er laut Polizeiangaben in einer langgezogenen Linkskurve auf Höhe des Steinbruchs die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

    Nach den bisherigen Ermittlungen kam der Wagen zunächst rechts ins Bankett, geriet dann beim Gegenlenken ins Schleudern und prallte frontal in einen ordnungsgemäß entgegenkommenden VW Passat.

    Der Opel überschlug sich anschließend und blieb auf dem Dach in einem Abhang liegen.

    Rettungskräfte im Großeinsatz – Fahrer stirbt noch an der Unfallstelle

    Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr waren sofort vor Ort. Für den jungen Opel-Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät – er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 60-jährige Fahrer des entgegenkommenden VW Passat wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

    Die Verkehrspolizei Laupheim übernahm die Ermittlungen und zog zur Rekonstruktion des Unfallhergangs einen Sachverständigen hinzu. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 37.000 Euro geschätzt.

    Verdacht auf illegales Autorennen – Zeugen gesucht

    Im Rahmen der Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass der tödlich verunglückte 19-Jährige zuvor an einem illegalen Kraftfahrzeugrennen beteiligt war. Zeugen berichteten, dass er sich mit einem gleichaltrigen VW-Golf-Fahrer gegenseitig überholt haben soll – und das trotz Überholverbot. Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des mutmaßlich beteiligten VW-Fahrers auf Anordnung der Staatsanwaltschaft.

    Durch herumfliegende Fahrzeugteile wurde zudem ein dritter Wagen, ein weiterer VW Passat, beschädigt. Der Schaden beläuft sich hier auf etwa 2.000 Euro. Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Bundesstraße blieb für die Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme bis nach Mitternacht gesperrt.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Polizei Laupheim bittet Zeugen, insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise der beiden jungen Männer gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 0731/188-3812 zu melden.

    Hinweise können helfen, die genauen Umstände des mutmaßlichen Rennens auf der B28 aufzuklären.

    Im Einsatz waren neben der Polizei auch die Feuerwehren Blaubeuren und Blaustein, das Technische Hilfswerk (THW), die Straßenmeisterei sowie Notfallseelsorger, die sich um Angehörige und Unfallbeteiligte kümmerten.

    Weitere aktuelle Meldungen aus dem süddeutschen Raum finden Sie auf BlaulichtMYK.de.

  • Sieben Verletzte nach mutmaßlichem Autorennen im Herkulestunnel

    Sieben Verletzte nach mutmaßlichem Autorennen im Herkulestunnel

    Mutmaßliches Autorennen im Herkulestunnel: Sieben Verletzte auf der A57

    Ein schwerer Verkehrsunfall im Herkulestunnel auf der Bundesautobahn 57 hat am späten Samstagabend (18. Oktober) sieben Menschen leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte ein illegales Autorennen Auslöser des Unfalls gewesen sein.

    Rasender Audi RS3 verliert Kontrolle bei über 170 km/h

    Gegen 23 Uhr raste ein 22-jähriger Fahrer mit seinem grauen Audi RS 3 in Richtung Innenstadt. Zeugen berichten, dass der Wagen mit zeitweise mehr als 170 km/h unterwegs war. Mit zwei Mitfahrern (21 und 17 Jahre alt) an Bord wechselte der Fahrer mehrfach die Spur, bevor er im Tunnel die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.

    Der Audi schleuderte und prallte gegen einen blauen Renault Captur, den ein 44-jähriger Mann steuerte. Im Renault saßen vier weitere Personen – ein 77-jähriger Mann, ein 15-jähriger Junge sowie zwei Frauen im Alter von 71 und 52 Jahren. Alle Insassen erlitten leichte Verletzungen und wurden von Rettungskräften versorgt. Nur der 17-jährige Beifahrer des Audi blieb unverletzt.

    Polizei sperrt Herkulestunnel für mehrere Stunden

    Die Polizei sperrte den Herkulestunnel für die Unfallaufnahme vollständig. Spurensicherung und Aufräumarbeiten dauerten bis etwa 7.30 Uhr am Sonntagmorgen. Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei NRW, Feuerwehr und Rettungsdienste waren vor Ort im Einsatz.

    Ermittlungen wegen Verdachts auf illegales Kraftfahrzeugrennen

    Die Ermittler prüfen nun, ob es sich bei dem Vorfall um ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen gemäß § 315d StGB handelt. Den 22-jährigen Fahrer des Audi erwartet ein Strafverfahren. Neben dem Führerscheinentzug drohen ihm eine hohe Geldstrafe und eine mögliche Freiheitsstrafe.

    Zeugen, die weitere Beobachtungen zum Fahrverhalten des Audi RS 3 oder anderer Fahrzeuge im Bereich der A57 gemacht haben, bittet die Polizei um Hinweise unter der bekannten Rufnummer oder über das Online-Portal der Polizei NRW.

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Verkehrsunfällen finden Sie auf BlaulichtMYK.de/news und im Bereich Deutschland.

  • Verdacht des illegalen Fahrzeugrennens

    Verdacht des illegalen Fahrzeugrennens

    Verdacht des illegalen Fahrzeugrennens

    Erkrath

    In der Nacht zum Dienstag, den 29. Juli 2025, hat die Polizei in Erkrath ein illegales Autorennen gestoppt. Beamte beschlagnahmten ein Fahrzeug der Marke Seat. Ein 21-jähriger Fahrer steht nun im Fokus eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens.

    Polizeikontrolle nach Tempoverstoß

    Gegen 1 Uhr fiel einer Polizeistreife ein Seat an der Kreuzung Morper Allee / Düsseldorfer Straße auf. Das Fahrzeug überfuhr die Kreuzung mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Erkrath. Die Beamten entschieden sich zur Nachfahrt, um den Fahrer zu kontrollieren.

    Fluchtversuch mit über 100 km/h

    Der Fahrer beschleunigte stark. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h wurde erheblich überschritten. Die Polizei verfolgte den Seat durch das Stadtgebiet. Auf der Beethovenstraße hielt der 21-jährige Wülfrather schließlich an.

    Ermittlungsverfahren wegen Alleinrennen eingeleitet

    Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Alleinrennens ein. Fahrzeug und Führerschein des Fahrers wurden sichergestellt. Damit wurden erste Maßnahmen im Rahmen der strafrechtlichen Verfolgung ergriffen.

    Polizei warnt vor illegalen Autorennen

    Illegale Straßenrennen sind seit 2017 strafbar. Wer sich daran beteiligt, muss mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Neben Geld- oder Freiheitsstrafe droht auch der dauerhafte Entzug des Führerscheins. Zudem kann das eigene Fahrzeug eingezogen werden.

    Null-Toleranz-Strategie bei Verkehrsdelikten

    Die Polizei verfolgt Verkehrsdelikte dieser Art konsequent. Raserei im öffentlichen Raum gefährdet Menschenleben. Daher wird jede Zuwiderhandlung mit Nachdruck verfolgt. Ziel ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu stärken.

  • Illegales Autorennen in Dortmund – Polizei stellt Ferrari und Mercedes sicher

    Illegales Autorennen in Dortmund – Polizei stellt Ferrari und Mercedes sicher

    Illegales Autorennen in Dortmund – Polizei stellt Ferrari und Mercedes sicher

    Dortmund

    Nach einem mutmaßlichen Kraftfahrzeugrennen in der Nacht zu Montag (2. Juni) stellte die Polizei auf dem Südwall einen Mercedes und einen Ferrari sicher.

    Die beiden Fahrer aus Dortmund (23 und 24 Jahre alt) waren mit einem Ferrari und einer
    Mercedes E-Klasse gegen 1:30 Uhr auf dem Südwall in Fahrtrichtung Osten unterwegs. Vor der Kreuzung Neutor sahen Polizeibeamte, wie die beiden Fahrzeuge vor der roten Ampel warteten. Als die Ampel grün zeigte, fuhren die Fahrzeuge nicht sofort los, sondern warteten noch kurze Zeit ab. Anschließend beschleunigten die beiden Fahrer ihre Fahrzeuge stark und fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit über den Wall. Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf. Vor der fest installierten Radarkontrolle verlangsamten die beiden Fahrer ihre Fahrzeuge. An der Kreuzung Ostwall Ecke Arndtstraße konnte die Polizei die beiden Autos anhalten und kontrollieren.

    Da der Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens besteht, beschlagnahmten die Polizeibeamten die Fahrzeuge sowie die Führerscheine der beiden Dortmunder. Bis sie ihre Führerscheine zurückerhalten, dürfen die Fahrer keine Kraftfahrzeuge mehr führen. Als weitere Beweismittel beschlagnahmte die Polizei insgesamt vier Handys.

  • Illegales Autorennen – Führerscheine beschlagnahmt, Fahrzeugschlüssel sichergestellt

    Illegales Autorennen – Führerscheine beschlagnahmt, Fahrzeugschlüssel sichergestellt

    Illegales Autorennen – Führerscheine beschlagnahmt, Fahrzeugschlüssel sichergestellt

    Bochum

    Nach einem möglichen Straßenrennen am späten Donnerstagabend, 21. März, auf dem Parkplatz eines großen Einkaufscenters in Bochum, ermittelt die Polizei gegen zwei 20-jährige Herner. Die Führerscheine der Männer wurden beschlagnahmt, die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

    Gegen 23.50 Uhr meldeten Zeugen der Polizei ein illegales Autorennen auf dem Parkplatz in Höhe der Riemker Straße/Dorstener Straße. Zwei Autofahrer würden den Parkplatz nebeneinander mit überhöhter Geschwindigkeit mehrfach “hoch und runter” fahren, ohne auf Fahrbahnmarkierungen und Fahrtrichtungen zu achten.

    Polizisten kontrollierten die beiden Fahrer, zwei 20-jährige Herner, noch an Ort und Stelle. Die Beamten beschlagnahmten die Führerscheine der beiden und stellten die Fahrzeugschlüssel sicher.

  • Illegales Autorennen – Führerscheine beschlagnahmt

    Illegales Autorennen – Führerscheine beschlagnahmt

    Illegales Autorennen – Führerscheine beschlagnahmt

    Tempelhof-Schöneberg –

    Nach einem illegalen Autorennen wurden gestern Nachmittag in Schöneberg zwei Führerscheine beschlagnahmt. Gegen 16.20 Uhr konnten Fahnder der Polizei beobachten, wie ein
    20-jähriger BMW-Fahrer und ein 29-jähriger SEAT-Fahrer mit hoher Geschwindigkeit auf der Hauptstraße in Richtung Dominicusstraße unterwegs waren.

    An der Kreuzung Hauptstraße/Dominicusstraße hielten beide Männer ihre Autos an und warteten, bis die Ampel grün wurde. Dann rasten beide los, sodass die Räder durchdrehten und die Reifen qualmten. Das Fahrzeugheck des BMW brach nach rechts aus und wirbelte Split auf. Ein E-Rollerfahrer, der daneben fuhr, wurde dadurch gefährdet. Der SEAT-Fahrer wendete dann und fuhr zurück in Richtung Innsbrucker Platz.

    Die Polizeikräfte fuhren ihm hinterher. Als er bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h seine Geschwindigkeit mehr als verdoppelte, schalteten die Polizisten Blaulicht sowie Martinshorn ein
    und hielten ihn an der nächsten Kreuzung an.

    Weitere Polizeikräfte suchten den BMW-Fahrer zu Hause auf. Beide Führerscheine wurden beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen hat eine Fachdienststelle der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen.

  • Illegales Autorennen – Auto beschlagnahmt

    Illegales Autorennen – Auto beschlagnahmt

    Illegales Autorennen – Auto beschlagnahmt

    Tempelhof-Schöneberg – 

    Nach einem illegalen Autorennen und einer Verkehrsunfallflucht wurde in der vergangenen Nacht in Tempelhof ein Auto beschlagnahmt. Gegen Mitternacht konnten Polizeibeamte beobachten,
    wie ein BMW-Fahrer mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn A100 in Richtung Wexstraße
    unterwegs war.

    Als die Polizeikräfte mit Blaulicht und Martinshorn auf sich aufmerksam machten, um ihn anzuhalten, beschleunigte der BMW-Fahrer sein Auto, um zu flüchten. An der Kreuzung Wexstraße/Bundesallee/Detmolder Straße überfuhr der Autofahrer eine rote Ampel. Anschließend bog der Flüchtende in eine Sackgasse, die Weimarische Straße. Dort stellte er den BMW ab und vier Insassen rannten zu Fuß in unbekannte Richtungen.

    Beim Öffnen der Türen stieß einer der Flüchtenden mit der Tür an ein dort parkendes Fahrzeug, das dabei beschädigt wurde. Den BMW ließen die Flüchtenden unverschlossen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Einsatzkräfte zwei Brecheisen und eine Werkzeugtasche im Kofferraum. Im gesamten Auto waren mehrere Arbeitshandschuhe verstaut.

    Das Fahrzeug wurde zu Beweissicherungszwecken beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen zu den bisher unbekannt gebliebenen Personen hat eine Fachdienststelle der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen.