Schlagwort: Jugendamt

  • Hagen: Frau (35†) nach Messerangriff getötet

    Hagen: Frau (35†) nach Messerangriff getötet

    Hagen: Frau (35†) nach Messerangriff getötet – Lebensgefährte (41) festgenommen

    In Hagen hat ein tödlicher Messerangriff am Samstagabend, 22. Februar 2026, einen ganzen Stadtteil erschüttert. Die Tat passierte im Bereich der Eickertstraße im Stadtteil Remberg. Eine 35 Jahre alte Frau erlitt dabei zahlreiche Stichverletzungen. Rettungskräfte brachten sie unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus. Dort starb sie kurz nach der Einlieferung.

    Zeugen wählten gegen 22.30 Uhr den Notruf. Sie meldeten eine schwer verletzte Frau auf der Straße. Polizeikräfte trafen wenig später am Tatort ein. Sie fanden das Opfer bewusstlos zwischen geparkten Autos auf der Fahrbahn.

    Polizei sucht Verdächtigen und nimmt ihn an Bushaltestelle fest – Hagen Frau 35 † Messerangriff getötet

    Nach ersten Hinweisen flüchtete ein Mann zu Fuß vom Tatort. Die Polizei startete sofort eine Fahndung. Auch ein Diensthund unterstützte die Suche. Einsatzkräfte stellten schließlich einen 41-jährigen Mann an einer Bushaltestelle in der Feithstraße. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest.

    Nach dem aktuellen Ermittlungsstand handelt es sich um den Lebensgefährten der getöteten Frau. Der Mann trug ein Messer bei sich. Die Polizei prüft, ob es sich um die Tatwaffe handelt. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Vorführung vor dem Haftrichter.

    Fünf Kinder betroffen – Jugendamt übernimmt

    Die Frau stammte aus Syrien. Nach bisherigen Erkenntnissen lebte sie mit dem Tatverdächtigen in einer Beziehung. Das Paar soll fünf gemeinsame Kinder haben. Ermittler trafen die Kinder wohlbehalten an und übergaben sie an das Jugendamt.

    Die Mordkommission sichert Spuren und klärt den Ablauf der Tat. Außerdem soll eine Obduktion weitere Hinweise liefern. Die Ermittler prüfen jetzt das Umfeld, mögliche Auslöser und den genauen Tatablauf.

    Mehr Blaulicht aus NRW findest Du auch in unserer Rubrik Hagen sowie unter NRW. Offizielle Ansprechpartner findest Du bei der Polizei Hagen (Pressestelle) und bei der Staatsanwaltschaft Hagen. Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Drei Mädchen nach versuchtem Wohnungseinbruch in Dortmund-Nette gestellt

    Drei Mädchen nach versuchtem Wohnungseinbruch in Dortmund-Nette gestellt

    Drei jugendliche Tatverdächtige nach versuchtem Einbruch in Dortmund-Nette gestellt

    Nach einem versuchten Einbruch in Dortmund-Nette hat die Polizei am Dienstag (10. Februar 2026) drei jugendliche Tatverdächtige gestellt. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte gegen 16 Uhr über den Notruf die Einsatzkräfte, nachdem er verdächtige Aktivitäten an seiner Doppelhaushälfte bemerkt hatte.

    Zeuge meldet Tat und verfolgt Verdächtige telefonisch

    Der Melder beobachtete, wie drei Mädchen offenbar versuchten, in sein Wohnhaus einzudringen. Als sie den Zeugen bemerkten, flüchteten sie umgehend zu Fuß in Richtung der S-Bahn-Haltestelle Nette/Oestrich. Währenddessen hielt der Mann Kontakt zur Polizei und übermittelte fortlaufend den aktuellen Standort der Flüchtigen.

    Dank dieser präzisen Hinweise reagierten die Einsatzkräfte schnell. Im Rahmen einer fußläufigen Nacheile stellten sie zwei der Tatverdächtigen im Bereich der Haberlandstraße. Eine dritte Beteiligte trafen die Beamten wenig später nach einem weiteren Zeugenhinweis ebenfalls im Nahbereich an.

    Mögliche Tatwerkzeuge sichergestellt

    Im Umfeld des Einsatzortes fanden die Polizisten zwei Schraubendreher. Nach ersten Erkenntnissen könnten diese als Tatwerkzeuge bei dem versuchten Einbruch in Dortmund-Nette genutzt worden sein. Die Beamten stellten die Gegenstände sicher und leiteten entsprechende Ermittlungen ein.

    Tatverdächtige ohne festen Wohnsitz

    Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren. Nach aktuellem Stand sind sie französische Staatsbürgerinnen und verfügen über keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Zwei der Jugendlichen traten bereits zuvor wegen ähnlich gelagerter Delikte polizeilich in Erscheinung.

    Die Polizei informierte das zuständige Jugendamt und leitete Strafverfahren ein. Aufgrund des Alters der Beteiligten stehen nun jugendstrafrechtliche Maßnahmen im Raum.

    Ermittlungen dauern an

    Die Ermittlungen zum versuchten Einbruch in Dortmund-Nette dauern derzeit an. Die Polizei prüft unter anderem, ob die Jugendlichen für weitere Taten im Stadtgebiet in Betracht kommen.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Nordrhein-Westfalen finden Sie auch in unserer Rubrik Deutschland sowie im Bereich Fahndungen. Polizeiliche Informationen veröffentlicht zudem die Polizei Dortmund.

  • Baby nach mutmaßlicher Misshandlung im Krankenhaus

    Baby nach mutmaßlicher Misshandlung im Krankenhaus

    Halle: Baby nach mutmaßlicher Misshandlung im Krankenhaus – Polizei ermittelt

    Ein schockierendes Video sorgt in Halle (Saale) für Entsetzen. Die Aufnahmen zeigen, wie ein Mann einen weinenden Säugling im Arm hält, ihn wiederholt schüttelt und schlägt und dabei laut auf das Kind einbrüllt. Das Video kursiert im Internet, dennoch zeigen wir es nicht.

    Die Polizeiinspektion Halle (Saale) ermittelt wegen des Verdachts der Misshandlung Schutzbefohlener. Nach Angaben der Ermittler lag der Fall den Behörden bereits vor, bevor das Video öffentlich auftauchte. Gleichzeitig halten sich die Beamten mit Details zurück, weil sie den Opferschutz und die laufenden Ermittlungen priorisieren.

    Verdacht auf häusliche Gewalt mit familiärem Hintergrund – Baby im Krankenhaus in Halle

    Nach bisherigen Informationen entstand die Sequenz am Abend des 20. Januar in einer Mietwohnung im Stadtteil Halle-Neustadt. Die Polizei geht von einem familiären Hintergrund aus, und sie prüft den Vorgang als möglichen Fall häuslicher Gewalt. Zudem kennt die Polizei alle Beteiligten namentlich, dennoch veröffentlicht sie keine weiteren Einzelheiten.

    Kontakt- und Annäherungsverbot ausgesprochen

    Das Baby befindet sich aktuell im Krankenhaus. Ärzte veranlassten die notwendigen Untersuchungen und die medizinische Versorgung. Parallel informierten die Behörden auch das Jugendamt beziehungsweise die zuständigen Stellen der Stadt. Informationen und Hilfsangebote bündelt die Stadt Halle unter anderem beim Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD).

    Gegen den Tatverdächtigen ordneten die Behörden ein Kontakt- und Annäherungsverbot an. Außerdem traf die Polizei weitere Schutzmaßnahmen. Die Ermittler bitten zugleich um Verständnis, weil sie aus Gründen des Opferschutzes derzeit keine weiteren Angaben machen.

    Mehr Meldungen aus Deutschland findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland. Weitere Fälle und Zeugenaufrufe sammeln wir zudem unter Fahndung. Und wenn Du aktuelle Einsätze auf Straßen im Blick behalten willst, dann schau in Verkehr vorbei.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Polizei rettet sechs verwahrloste Kinder bei Großeinsatz in Menden

    Polizei rettet sechs verwahrloste Kinder bei Großeinsatz in Menden

    Polizei rettet sechs verwahrloste Kinder in Menden: Autofahrer schlägt Alarm

    Ein erschütternder Einsatz hat am Freitag (9. Januar 2026) das Sauerland bewegt: Die Polizei rettet sechs verwahrloste Kinder in Menden, nachdem ein aufmerksamer Autofahrer ein Kleinkind bei klirrender Kälte draußen bemerkt hatte. Der Mann zögerte nicht, sondern rief sofort die Polizei. Dadurch kam Hilfe schnell an, und die Einsatzkräfte verhinderten Schlimmeres.

    Kind läuft barfuß in die Kälte – und ein Zeuge reagiert sofort

    Der Autofahrer sah ein Kind, das nur leicht bekleidet und barfuß in der Kälte unterwegs war. Kurz darauf lief das Kind in ein Haus. Weil dem Zeugen die Situation sofort verdächtig vorkam, informierte er umgehend die Polizei. Die Beamten trafen wenig später am Mehrfamilienhaus ein und verschafften sich einen Überblick.

    Vor Ort stießen die Einsatzkräfte auf weitere Kinder. Nach ersten Erkenntnissen fanden sie insgesamt sechs Kinder in einem Zustand, der auf massive Vernachlässigung hindeutete. Nach Angaben aus ersten Informationen handelt es sich um drei Jungen und drei Mädchen im Alter zwischen zwei und elf Jahren.

    Polizei bringt alle Kinder in eine Klinik – Jugendamt übernimmt die nächsten Schritte

    Die Polizei handelte konsequent und koordinierte die medizinische Versorgung. Rettungskräfte brachten alle Kinder zur Untersuchung in eine Klinik, damit Ärzte ihren Gesundheitszustand prüfen. Gleichzeitig schalteten die Behörden das Jugendamt ein, denn die Kinder brauchen jetzt Schutz, Betreuung und vor allem Stabilität.

    Damit der Einsatz sicher ablief, kontrollierten weitere Kräfte das Umfeld. Außerdem klären Ermittler nun, wie es zu der Situation kommen konnte. Dabei prüfen sie mögliche Straftaten, und sie sichern Spuren sowie Aussagen. Klar ist: Die Polizei rettet sechs verwahrloste Kinder in Menden, weil ein Hinweis zur richtigen Zeit kam und weil die Einsatzkräfte entschlossen handelten.

    Ermittlungen laufen: Hintergründe bleiben zunächst offen

    Zum genauen Hintergrund machten die Behörden zunächst keine detaillierten Angaben. Die Ermittler wollen jetzt feststellen, wer Verantwortung trug und welche Umstände im Haushalt herrschten. Dabei spielt auch eine Rolle, wer die Kinder betreute und ob es bereits frühere Hinweise gab. Außerdem prüfen die Stellen, welche Maßnahmen langfristig greifen, damit die Kinder dauerhaft in Sicherheit leben.

    Solche Fälle zeigen, wie wichtig Zivilcourage bleibt. Ein kurzer Moment, ein mulmiges Gefühl, und dann der Anruf bei der Polizei – genau das kann Leben schützen. In Menden führte dieser Anruf dazu, dass die Polizei sechs verwahrloste Kinder in Menden rettet und die Behörden jetzt alles Weitere auf den Weg bringen.

    Mehr Informationen und offizielle Presse-Updates findest Du über das Presseportal der Polizei NRW sowie über kommunale Hilfsangebote der Stadt Menden.

    Weiterlesen bei Blaulicht-Report:
    Sauerland – aktuelle Meldungen
    Märkischer Kreis – Polizeimeldungen
    Verkehr – Einsätze und Unfälle

    Offizielle Infos / Hilfe:
    Polizei NRW – Pressemitteilungen
    Stadt Menden – Jugendschutz & Unterstützung

  • Säugling ausgesetzt – Zeugen und Mutter gesucht!

    Säugling ausgesetzt – Zeugen und Mutter gesucht!

    Säugling im Schildescher Park gefunden – Polizei bittet um Mithilfe

    In Bielefeld-Schildesche sorgt ein tragischer Fund für Aufsehen: Am Samstag, den 4. Oktober 2025, wurde im Schildescher Park ein Säugling entdeckt. Von den Eltern fehlt bislang jede Spur. Die Polizei Bielefeld wendet sich nun mit einem dringenden Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.

    Ermittlungen ohne Erfolg – Polizei hofft auf Zeugen

    Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Bielefeld verliefen bisher ohne Ergebnis. Weder die Mutter noch eine andere verantwortliche Person konnten identifiziert werden. Der Säugling, der vermutlich Anfang Oktober 2025 geboren und kurz darauf ausgesetzt wurde, befindet sich inzwischen in der Obhut einer Pflegefamilie. Das Jugendamt Bielefeld hat einen Vormund eingesetzt, der die Interessen des Kindes vertritt.

    Polizei fragt: Wer kennt eine Frau ohne Baby nach Schwangerschaft?

    Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Unterstützung: Wer kennt eine Frau, die bis vor Kurzem schwanger war, nun aber kein Baby vorweisen kann? Auffällig könnte auch sein, wenn jemand versucht hat, eine Schwangerschaft durch weite Kleidung zu verbergen. Ebenso sucht die Polizei Hinweise zu den Decken oder Handtüchern, in denen das Baby gefunden wurde.

    Hinweise und Kontakt

    Zeugen, die am Samstagabend, den 4. Oktober 2025, im Bereich des Schildescher Parks oder an der Straße „Im Bracksiek“ Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 unter der Telefonnummer 0521 – 545 0 zu melden. Jede noch so kleine Beobachtung kann entscheidend sein.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Entwicklungen zu diesem Fall finden Leserinnen und Leser regelmäßig in der Rubrik News sowie unter Fahndungen auf BlaulichtMYK. Auch bundesweite Fälle und Polizeimeldungen werden auf blaulichtmyk.de/deutschland fortlaufend aktualisiert.

  • Messerangriff auf Bürgermeisterin – die Tragödie vor der Tragödie

    Messerangriff auf Bürgermeisterin – die Tragödie vor der Tragödie

     

    Messerangriff  in Herdecke: Tochter sticht auf SPD-Bürgermeisterin ein – Sohn im Fokus der Ermittler

    Herdecke (NRW) – Es ist 12.05 Uhr, als ein Notruf die Leitstelle erreicht. Eine 17-Jährige meldet aufgeregt, ihre Mutter sei vor dem Haus überfallen worden – von mehreren Männern, schwer verletzt, kaum ansprechbar. Minuten später treffen Rettungskräfte und Polizei ein. Im Wohnzimmer sitzt Iris Stalzer (57), frisch gewählte SPD-Bürgermeisterin der Stadt Herdecke, blutüberströmt in einem Sessel. Die Anruferin ist ihre Adoptivtochter Zoe.

    Messerangriff auf Bürgermeisterin Herdecke – Die Tochter im Zentrum des Dramas

    Was anfangs wie ein brutaler Überfall aussieht, entpuppt sich rasch als familiäres Drama. Denn schon bald merken die Ermittler: Die Geschichte vom Angriff mehrerer Männer passt nicht. Keine Spuren eines Eindringens, keine Verwüstung vor dem Haus. Stattdessen Hinweise, die direkt in den Keller führen – und zu Zoe selbst.

    Nach kurzer Zeit gesteht Iris Stalzer, wer sie tatsächlich angegriffen hat. Ihre Tochter habe sie im Keller attackiert, zunächst mit Deospray und Feuerzeug, um sie anzuzünden, dann mit zwei Messern auf sie eingestochen. Die Ärzte zählen 13 Stichwunden – in Bauch, Brust und Rücken – sowie schwere Kopfverletzungen. Ein Martyrium, das laut Stalzer mehrere Stunden dauerte. Zoe rief später selbst den Notarzt. Ob aus Reue oder Kalkül, bleibt unklar.

    Der Bruder Frantz und das Blut im Zimmer

    In Zoes Zimmer finden Ermittler ihre blutverschmierte Kleidung. Die beiden Tatmesser liegen im Zimmer ihres Bruders Frantz (15). An den Klingen klebt das Blut der Bürgermeisterin. Unklar ist, ob Frantz an der Tat beteiligt war oder schlief, wie Zoe behauptet. Nachbarn berichten jedoch, sie hätten zuvor einen heftigen Streit gehört. Die Polizei schließt nicht aus, dass der Bruder mehr weiß, als er sagt.

    Die Geschwister leben seit vielen Jahren bei Iris Stalzer und ihrem Ehemann. Beide Kinder sind adoptiert – Zoe stammt aus Mali, Frantz aus Haiti. Die Bürgermeisterin und ihr Mann holten sie als Kleinkinder nach Deutschland, gaben ihnen ein Zuhause und hofften auf eine glückliche Familie. Doch hinter der bürgerlichen Fassade entwickelte sich offenbar ein explosives Familienleben.

    Konflikte, Gewalt und Hilferufe

    Nachbarn berichten von häufigen Streitigkeiten, teils mit der Polizei. Die Kinder sollen wiederholt Geld und Schmuck entwendet haben. Schon im Sommer musste die Polizei einschreiten, nachdem es zwischen Mutter und Tochter eskaliert war – angeblich war auch damals ein Messer im Spiel. Der Sohn habe zudem Gegenstände nach den Eltern geworfen. Iris Stalzer schrieb laut Informationen einen Hilferuf ans Jugendamt – sie fühlte sich überfordert und bat um Unterstützung.

    Am Tag vor der Tat suchte sie selbst die Polizeiwache Wetter/Ruhr auf. Ihr Mann war auf Dienstreise, sie allein mit den Kindern. Sie sagte, sie fühle sich bedroht – besonders von Zoe. Sie habe Angst um ihr Leben. Ein Polizeisprecher bestätigt: „Ein Vorgang wurde angelegt, alle notwendigen Maßnahmen wurden getroffen.“ Doch geholfen hat das nicht.

    Rache, Wut – oder Verzweiflung?

    Die Ermittler prüfen, ob Zoe aus Rache handelte. Laut Aussage der Bürgermeisterin soll die Tochter „Rache“ angekündigt haben, bevor sie im Keller auf sie losging. Ob der Angriff geplant war, bleibt unklar. Psychologen untersuchen derzeit, in welchem Zustand sich die Jugendliche befand und ob sie ihre Tat überblicken konnte. Dass sie den Notruf absetzte, wird juristisch als „Rücktritt von der versuchten Tat“ gewertet – ein Grund, weshalb kein Haftbefehl erlassen wurde. Strafverteidiger äußern jedoch Zweifel an dieser Einschätzung.

    Was wird aus den Kindern?

    Nach der Tat brachte die Polizei Zoe in eine psychiatrische Einrichtung. Dort wird sie betreut und medizinisch untersucht. Ihr Bruder Frantz steht unter Beobachtung des Jugendamtes. Ermittler wollen klären, ob er an der Tat beteiligt war oder Zeuge wurde. Beide Kinder bleiben bis auf Weiteres getrennt von ihren Eltern. Iris Stalzer erholt sich derweil im Krankenhaus von ihren schweren Verletzungen und steht weiterhin unter psychologischer Betreuung.

    Vom politischen Aufstieg in den privaten Albtraum

    Für Iris Stalzer war die Tat ein Absturz aus dem Erfolg ins Entsetzen. Tochter eines Stahlarbeiters, erfolgreiche Anwältin, politisch engagiert – sie war der neue Hoffnungsträger der SPD im Ruhrgebiet. Am 1. November hätte sie offiziell ihr Amt als Bürgermeisterin antreten sollen. Doch statt Rathaus wartet nun ein Krankenhauszimmer auf sie. Die Stadt Herdecke steht unter Schock, und die Frage bleibt: Wie konnte eine Familie, die so viel Gutes wollte, so tief in die Dunkelheit stürzen?

    Unser Redaktionsteam bleibt an dem Fall dran und berichtet, sobald neue Erkenntnisse über den Messerangriff auf die Bürgermeisterin von Herdecke und ihre Familie vorliegen.

  • Kind (11) musste stundenlang in Abstellraum warten

    Kind (11) musste stundenlang in Abstellraum warten

    Vilsbiburg: Kind (11) musste stundenlang im Abstellraum warten – Polizei ermittelt gegen Eltern

    Ein elfjähriges Mädchen aus Vilsbiburg (Landkreis Landshut) musste nach der Schule regelmäßig in einem engen Abstellraum warten, bis ihre Eltern nach Hause kamen. Der Fall sorgt bundesweit für Entsetzen und wirft erneut Fragen zum Kindeswohl auf.

    Polizei entdeckt Mädchen im Abstellraum

    Nach einem anonymen Hinweis fuhren Polizisten zu dem Haus der Familie und fanden das Mädchen in einem schmalen Fahrradraum vor. Dort wartete es offenbar täglich mehrere Stunden ohne Toilette oder frische Luft. Laut Ermittlern hatte das Kind nur einen Sessel, einen Heizlüfter und etwas zu essen zur Verfügung. Quelle: BILD

    Jugendamt und Polizei greifen ein

    Die Polizei nahm das Kind vorübergehend mit auf die Dienststelle, wo es betreut wurde. Anschließend wurde das Jugendamt eingeschaltet. Nach einem Gespräch mit den Eltern durfte das Mädchen zunächst wieder nach Hause zurückkehren. Gegen die Eltern läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Fürsorge- und Aufsichtspflicht. Polizei Bayern

    Rechtliche und gesellschaftliche Konsequenzen – Kind (11) musste stundenlang in Abstellraum warten

    Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen vieler Familien zwischen Beruf und Kinderbetreuung. Fachleute fordern mehr präventive Kontrollen durch Jugendämter und Schulen, um ähnliche Fälle frühzeitig zu erkennen. Auch Nachbarn und Bekannte sind aufgerufen, bei Verdacht nicht zu zögern, sondern sofort die Behörden zu informieren. Bundesfamilienministerium

    Entsetzen über mangelnde Fürsorge

    Viele Menschen in Vilsbiburg reagieren fassungslos auf den Vorfall. Die Polizei betont, dass das Mädchen äußerlich unverletzt war, aber Anzeichen emotionaler Belastung zeigte. Das Jugendamt will den Fall engmaschig weiter begleiten, um sicherzustellen, dass das Kind künftig in einem sicheren Umfeld aufwächst.

    Weitere ähnliche Berichte findest du auf blaulichtmyk.de/news/ sowie in der Rubrik Deutschland.

    Dieser Artikel basiert auf Berichten von BILD, Polizei Bayern und dem Jugendamt Landshut.

  • 13-Jährige widersetzt sich Bundespolizei am Würzburger Hauptbahnhof

    13-Jährige widersetzt sich Bundespolizei am Würzburger Hauptbahnhof

    13-Jährige widersetzt sich Bundespolizei 

    Am Dienstagmorgen, dem 23. September, entdeckten Einsatzkräfte der Bundespolizei ein 13-jähriges,
    als vermisst gemeldetes Mädchen im Hauptbahnhof Würzburg.

    Kaum bemerkte sie die Beamten, rannte sie davon und verschloss sich in einer Toilettenanlage.

    Die Polizisten handelten sofort, um die Minderjährige in Gewahrsam zu nehmen.

    Widerstand und Angriff gegen Beamte

    Als die Bundespolizisten die Kabine öffneten, wehrte sich das Mädchen heftig.

    Sie versuchte, eine Beamtin zu schlagen, und schlug die Türe zu. Dabei klemmte sich die Hand
    der Polizistin in der Türe ein.

    Zusätzlich beleidigte die 13-Jährige die Einsatzkräfte und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen mit erheblichem Widerstand.

    Schutzgewahrsam und Jugendamt

    Die Beamten setzten die Maßnahme konsequent durch und nahmen das Mädchen in Schutzgewahrsam. Glücklicherweise blieben alle Einsatzkräfte unverletzt und konnten ihren Dienst regulär fortsetzen.

    Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen übergaben die Polizisten das Mädchen an das zuständige Jugendamt.

    Strafverfahren eingeleitet

    Die Jugendliche muss nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

    Gegen sie laufen Ermittlungen wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte,
    eines tätlichen Angriffs sowie Beleidigung. 

    Weitere Informationen

    Mehr aktuelle Nachrichten finden Sie unter BlaulichtMYK News oder im Bereich Deutschland. Offizielle Mitteilungen der Bundespolizei gibt es direkt auf der Seite der Bundespolizei.

  • Polizei stoppt betrunkenen Fahrer mit Kind im Auto

    Polizei stoppt betrunkenen Fahrer mit Kind im Auto

    Betrunkener Fahrer mit Kind in Welver gestoppt

    Am heutigen Morgen gegen 10:28 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis auf ein auffälliges Fahrzeug.

    Ein Zeuge meldete, dass ein Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit auf das Gelände einer Tankstelle in der Bahnhofstraße in Welver fuhr und dieses ebenso rasant wieder verließ.

    Bereits zuvor hatte eine weitere Zeugin den Mann auf einem Supermarktparkplatz beobachtet, wo er mit quietschenden Reifen davongefahren war.

    Kind im Fahrzeug entdeckt

    Besorgniserregend war die Aussage von Zeugen, dass sich ein kleines Kind im Wagen befand.

    Die eingesetzten Polizeikräfte sichteten Videoaufnahmen an der Tankstelle und ermittelten über das
    Kennzeichen den Halter. An seiner Wohnanschrift in Hamm trafen sie den 44-jährigen Fahrer an.

    Er passte auf die Personenbeschreibung.

    In seiner Obhut befand sich seine dreijährige Tochter, die auch während der gefährlichen Fahrten im Auto gesessen hatte. Der ebenfalls im Haushalt anwesende zwölfjährige Sohn war nicht beteiligt.

    Fahrer alkoholisiert und ohne Führerschein

    Die Beamten stellten fest, dass der Mann deutlich alkoholisiert war und vermutlich zusätzlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Einen Atemalkoholtest verweigerte er. Daher ordnete die Polizei die Entnahme von zwei Blutproben an. Zudem besitzt der Mann keine gültige Fahrerlaubnis.

    Widerstand gegen Polizeibeamte

    Während der Maßnahmen wehrte sich der 44-Jährige aktiv und beleidigte die eingesetzten Beamtinnen und Beamten. Er wollte offenbar erneut mit dem Fahrzeug losfahren, als die Polizei eingriff.

    Kinder in Obhut von Verwandten

    Da die Mutter der Kinder zunächst nicht erreichbar war, übergab die Polizei die Kinder an Verwandte. Das zuständige Jugendamt wird über den Vorfall informiert, um weitere Schritte einzuleiten.

    Ermittlungen eingeleitet

    Gegen den Mann laufen nun mehrere Strafverfahren. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, mutmaßlicher Trunkenheit im Verkehr, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

    Weitere Informationen finden Sie auf BlaulichtMYK News oder im Bereich Deutschland. Zudem informiert die Polizei NRW regelmäßig über ähnliche Vorfälle.

  • Mann zieht Messer bei Abschiebung

    Mann zieht Messer bei Abschiebung

    Flughafen Hamburg: – SEK alarmiert

    Hamburg – Im Ausreisegewahrsam am Flughafen kam es am frühen Donnerstagmorgen zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein 42-jähriger Mann, der gemeinsam mit seiner 9-jährigen Tochter abgeschoben werden sollte, zog nach ersten Informationen ein Messer und drohte, sich selbst zu verletzen. Die Polizei alarmierte daraufhin Spezialkräfte. Nach rund einer Stunde endete der Einsatz ohne Verletzte.

    Der Einsatz im Überblick

    • Zeitpunkt: gegen 5:40 Uhr
    • Ort: Ausreisegewahrsam im Transitbereich des Flughafens Hamburg
    • Betroffene: Vater (42) und seine Tochter (9)
    • Lage: Mann drohte mit einem Messer, um die Rückführung zu verhindern
    • Maßnahmen: Polizei vor Ort, SEK in Bereitschaft
    • Ausgang: Situation deeskaliert, Mann kommt in eine psychiatrische Klinik; das Mädchen steht unter Obhut des Jugendamts

    Die Polizei Hamburg sicherte den Bereich. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) blieb in Bereitschaft, musste jedoch nicht mehr eingreifen. Ein Amtsarzt ordnete anschließend die Einweisung des Mannes in eine psychiatrische Einrichtung an. Das Jugendamt übernahm die weitere Betreuung der Tochter.

    Hintergrund: Was bedeutet Ausreisegewahrsam?

    Der Ausreisegewahrsam ist eine besondere Form der kurzfristigen Unterbringung, die in der Regel im Transitbereich eines Flughafens oder in einer gesicherten Einrichtung vollzogen wird. Ziel ist es, die organisierte Ausreise sicherzustellen. Die Maßnahme unterliegt dem Aufenthaltsrecht und ist zeitlich begrenzt. In diesem Zusammenhang sprechen Behörden von einem besonders sensiblen Umfeld, in dem es auf sichere Abläufe und geschulte Einsatzkräfte ankommt.

    Relevanz für die öffentliche Sicherheit

    Der Vorfall verdeutlicht, warum Sicherheitsbehörden an Verkehrsknotenpunkten konsequent vorgehen. Die Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg ist für den Luftsicherheitsbereich zuständig und arbeitet eng mit der Landespolizei zusammen. Das vorrangige Ziel: Deeskalation, Schutz Unbeteiligter und rechtskonforme Durchführung polizeilicher Maßnahmen.

    Einordnung und weitere Hinweise

    Die Behörden prüfen nach solchen Lagen routinemäßig, wie Personen im Gewahrsam an gefährliche Gegenstände gelangen konnten. Gleichzeitig verweisen Sicherheitsbehörden auf bestehende Verbotszonen und auf konsequente Kontrollen an neuralgischen Orten. Für Bürgerinnen und Bürger gilt: Wer eine akute Gefahrensituation bemerkt, wählt sofort 110.

    Weiterführende Informationen

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    Weitere bundesweite Fälle und Hintergründe findest du in unserer Rubrik Deutschland.

     

  • Sechsjähriger aus überhitztem Pkw befreit

    Sechsjähriger aus überhitztem Pkw befreit

    Sechsjähriger aus überhitztem Pkw befreit

    Wissen

    Am 13.08.2025 meldete gegen 18:15Uhr eine Passantin einen ca. sechs Jahre alten Jungen, der in der Stadionstraße in Wissen alleine in einem Pkw zurückgelassen wurde.

    Auf Grund der aktuellen Außentemperaturen habe die Mitteilerin den sechs jährigen Jungen schweißgebadet aus dem Pkw befreit.

    Noch vor Eintreffen der Polizei kam die Mutter des Jungen zurück und es entflammte ein Streitgespräch zwischen Mitteilerin und der uneinsichtigen Mutter.

    Aus diesem Streit ging hervor, dass sie den Jungen ca. 45min alleine im Auto zurückgelassen hatte. Der Junge blieb zum Glück unverletzt. Eine ärztliche Versorgung war nicht notwendig. Gegen die Mutter wird nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Jugendamt wird ebenfalls in Kenntnis gesetzt.

  • Bundespolizei verhindert Kindesentziehung

    Bundespolizei verhindert Kindesentziehung

    Bundespolizei verhindert Kindesentziehung

    Trier

    Im Rahmen der Grenzkontrollen nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei am Pfingstsonntag auf der
    BAB 64 eine 19-jährige Rumänin fest. Die junge Mutter wird in Frankreich wegen Kindesentziehung gesucht.

    Ihr wird vorgeworfen, ihre beiden Kinder der Obhut einer Pflegeeinrichtung entzogen zu haben. Zudem soll es zu kindeswohlgefährdendem Verhalten gekommen sein.

    Die Gesuchte reiste zuvor als Fahrerin eines PKW aus Frankreich über Luxemburg ins Bundesgebiet ein. Neben ihr und ihren beiden ein- und dreijährigen Kindern befanden sich noch zwei weitere rumänische Staatsbürger in dem Fahrzeug.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die 19-Jährige und ihre Kinder dem Jugendamt übergeben; die beiden Mitfahrer auf freiem Fuß belassen. Eine Klärung der weiteren Verfahrensweise erfolgt vonseiten des Jugendamtes mit den französischen Behörden.

  • Erfolgreiche Jugendschutzkontrollen durch Testkäufe – Verstöße festgestellt

    Erfolgreiche Jugendschutzkontrollen durch Testkäufe – Verstöße festgestellt

    Erfolgreiche Jugendschutzkontrollen durch Testkäufe – Verstöße festgestellt

    Koblenz

    Im Rahmen des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) führte das Ordnungsamt Koblenz gemeinsam
    mit Polizeibeamten des Gemeinsamen Sachgebietes Jugend und Mitarbeitenden des Jugendamtes
    am 11.04.2025 im Stadtgebiet Koblenz stichprobenartige Testkäufe mit Jugendlichen durch.

    Die minderjährigen Testpersonen kommen von der Höheren Berufsfachschule Polizei und Verwaltung
    in Lahnstein und wurden im Vorfeld auf ihren Einsatz entsprechend vorbereitet. Sie nehmen am
    Einsatz freiwillig teil und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Jugendschutz.

    Ziel der Aktion war es, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zum Verkauf von alkoholischen Getränken und Tabakwaren an Kinder und Jugendliche zu überprüfen.

    Die Testkäufe fanden in insgesamt 21 Verkaufsstellen, darunter Kioske, Supermärkte und Tankstellen, statt.

    In 12 Fällen kam es zu Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz. Trotz klarer gesetzlicher Regelungen verkaufte das Verkaufspersonal alkoholische Getränke bzw. Tabakwaren an die minderjährigen Testpersonen.

    Die Ergebnisse zeigen, dass der Jugendschutz leider nicht überall ausreichend beachtet wird.
    Das betroffene Verkaufspersonal wird nun mit ordnungsrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen.

    Die Jugendschutzkontrollen werden auch in Zukunft unangekündigt fortgeführt, denn der
    Schutz der Kinder und Jugendlichen bleibt in Koblenz nach wie vor ein zentrales Anliegen.

  • Würge-Attacke an Schule: 13-Jähriger bewusstlos

    Würge-Attacke an Schule: 13-Jähriger bewusstlos

    Würge-Attacke an Mittelschule in Neu-Ulm: 13-Jähriger bewusstlos – Polizei ermittelt

    Ein besorgniserregender Vorfall ereignete sich am Dienstag an der Peter-Schöllhorn-Mittelschule in
    Neu-Ulm. Ein 13-jähriger Schüler soll während des Unterrichts einen Mitschüler in den “Schwitzkasten” genommen und gewürgt haben. Der betroffene Junge verlor das Bewusstsein. Rettungsdienst und Polizei wurden alarmiert.

    Schüler in Klinik – Gesundheitszustand unklar

    Laut Angaben der Polizei wird das Opfer weiterhin in einer Kinderklinik behandelt. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands konnte der Junge bislang nicht befragt werden. Der tatverdächtige Mitschüler wurde vom Unterricht ausgeschlossen. Die Ermittlungen laufen.

    Tat ereignete sich während des Musikunterrichts

    Der Vorfall geschah während des Vormittagsunterrichts. Nach bisherigen Informationen waren die Lehrkraft und 18 Schüler gerade dabei, Musikinstrumente wegzuräumen. In diesem Moment soll der
    13-Jährige seinen Mitschüler attackiert haben. Die Lehrkraft bemerkte die Situation sofort und forderte den Schüler auf, die Umklammerung zu lösen. Obwohl er der Aufforderung nachkam, war das Opfer bereits bewusstlos und sank zu Boden.

    Polizei und Rettungskräfte rückten an

    Da der Junge nicht sofort das Bewusstsein wiedererlangte, alarmierte die Schule umgehend Polizei und Rettungskräfte. Der betroffene Schüler wurde in eine Klinik eingeliefert. Die Eltern beider Beteiligten wurden von der Schulleitung informiert. Der tatverdächtige Junge wurde in Anwesenheit seiner Mutter von der Polizeiinspektion Neu-Ulm befragt.

    Motiv der Tat weiterhin unklar

    Warum es zu der Attacke kam, ist noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen die Ermittlungen aufgenommen. Ob eine Internet-Challenge wie die “Blackout Challenge” aus dem Videoportal TikTok eine Rolle spielte, ist ungewiss.

    Tatverdächtiger gilt als strafunmündig

    Da der Verdächtige unter 14 Jahre alt ist, kann er strafrechtlich nicht belangt werden. In solchen Fällen prüft das Jugendamt, ob erzieherische Maßnahmen notwendig sind.  

    Gefährliche Mutproben im Internet: Ein besorgniserregender Trend

    Immer wieder tauchen Meldungen über Schüler auf, die Mitschüler würgen. Oft stehen solche Angriffe mit Social-Media-Challenges in Verbindung. Eine dieser Challenges, die “Blackout Challenge”, fordert Teilnehmer auf, sich bis zur Ohnmacht zu würgen und dies zu filmen. 

    Eltern und Schulen gefordert: Sensibilisierung ist wichtig

    Experten warnen vor den Gefahren solcher Mutproben. Schulen und Eltern sollten Schüler sensibilisieren und über die Risiken aufklären. Gespräche mit Kindern sind essenziell, um sie vor gefährlichen Online-Trends zu schützen. Auch Lehrkräfte sollten sensibilisiert werden, um verdächtiges Verhalten frühzeitig zu erkennen. 

  • Messerangriff auf Mitarbeiter des Jugendamtes

    Messerangriff auf Mitarbeiter des Jugendamtes

    Messerangriff auf Mitarbeiter des Jugendamtes

    Gerolstein

    Der Einsatz im Gerolsteiner Ortsteil Gees dauert weiter an. Im Einsatz befinden sich neben Kräften des Polizeipräsidiums Trier auch Kräfte der Spezialeinheiten. Das Umfeld des Wohnanwesens, in welchem sich die Tat ereignete, ist weiträumig gesperrt.

    Gegen 9:55 Uhr meldete eine der beiden geschädigten Personen, die im Auftrag des Jugendamtes einen vor Ort Termin in der Ortslage Gees wahrnahmen, der Polizei, dass ihr Kollege soeben mit einem Messer angegriffen worden sei. Beide Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg in ein Krankenhaus.

    Die Polizei hat aufgrund dieser Meldung und der Tatsache, dass der Tatverdächtige sich mit weiteren Familienmitgliedern in seinem Anwesen aufhält, das Gebäude zunächst umstellt.

  • Bundespolizei verhindert Kindesentziehung am Flughafen Frankfurt am Main

    Bundespolizei verhindert Kindesentziehung am Flughafen Frankfurt am Main

    Bundespolizei verhindert Kindesentziehung am Flughafen Frankfurt am Main

    Frankfurt/Main

    Am 4. Januar 2025 verhinderten Bundespolizisten, dass eine 35-jährige Türkin mit ihrem Sohn gegen den Willen des Vaters in die Türkei ausreisen konnte. Dabei saßen Mutter und Kind bereits im Flieger nach Istanbul.

    Der Ehemann der Türkin hatte sich auf einer Wache der Bundespolizei gemeldet und mitgeteilt, dass seine Frau mit dem 12-jährigen Sohn in die Türkei ausreisen wolle. Er ging davon aus, dass die beiden nicht mehr nach Deutschland zurückkehren werden.

    Die eingesetzten Beamten leiteten daraufhin umgehend Fahndungsmaßnahmen ein und konnten feststellen, dass sich die Frau mit ihrem Sohn bereits an Bord ihres geplanten aber noch nicht gestarteten Fluges befand. Und so konnten beide noch rechtzeitig vor dem Start wieder abgeladen werden.

    Eine Rücksprache mit dem Jugendamt ergab, dass kein alleiniges Sorgerecht der Mutter vorliegt und sie sich damit unrechtmäßig absetzen wollte. Die 35-Jährige gab an, dass sie nicht mehr in Deutschland leben wolle und zurück in die Türkei möchte.

    Der Reisepass des Kindes wurde sichergestellt, um eine erneute Ausreise zu verhindern.

  • Kinder im Auto auf „Immergut Festival“ vergessen – Jugendamt ermittelt

    Kinder im Auto auf „Immergut Festival“ vergessen – Jugendamt ermittelt

    Eltern vergaßen Kinder im Auto auf „Immergut Festival“ in Neustrelitz – Jugendamt ermittelt

    Neustrelitz –

    Ein schockierender Vorfall auf dem „Immergut Festival“ in Neustrelitz, Mecklenburg-Vorpommern.
    Ein Paar aus Brandenburg vergaß seine Kinder im Auto und feierte weiter.

    Passant entdeckt Kinder im Auto

    Wie die Polizeiinspektion Neubrandenburg mitteilte, entdeckte ein Passant die beiden Kleinkinder in
    der Nacht zu Samstag um kurz vor 2 Uhr. Die Kinder waren in einem abgeschlossenen Auto auf einem Parkplatz zurückgelassen worden.

    Kinder schrien und weinten panisch

    Die Kinder schrien und weinten panisch. Weder Vater noch Mutter waren in der Nähe. Die Feuerwehr schlug in Absprache mit der Polizei ein Autofenster ein, um die Kinder zu befreien.

    Medizinische Betreuung vor Ort

    Die Kinder wurden noch vor Ort medizinisch betreut und beruhigt. Zum genauen Alter der Kinder wurden keine Angaben gemacht. Der 60-jährige Vater wurde später auf der Veranstaltung ausfindig gemacht und zu seinen Kindern gebracht.

    Mutter hatte Festival ohne Kinder verlassen

    Die Mutter der Kinder hatte das Festival schon Stunden zuvor verlassen, ohne ihre Kinder mitzunehmen. Wie lange die Kinder allein im Auto waren, ist noch unklar. Der Vater gab an, bis zum Einschlafen der Kinder bei ihnen gewesen zu sein und dann nur kurz weggegangen zu sein.

    Veranstalter schließt Vater vom Festival aus

    Der Veranstalter schloss den Vater vom Festival aus. Die Polizei informierte das zuständige Jugendamt und nahm Ermittlungen wegen Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht auf. Der Mann stand laut Polizei nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen.

    Jugendamt ermittelt weiter

    Das Jugendamt wird den Vorfall gründlich untersuchen. Die Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder haben oberste Priorität. Die Eltern müssen sich nun den Konsequenzen ihres Handelns stellen.

    Sicherheitsmaßnahmen auf Festivals

    Dieser Vorfall wirft erneut die Frage nach Sicherheitsmaßnahmen auf Festivals auf. Eltern sollten stets für die Sicherheit ihrer Kinder sorgen. Veranstalter könnten zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um solche Vorfälle zu verhindern.

  • Kindesschleusung am Flughafen Frankfurt !

    Kindesschleusung am Flughafen Frankfurt !

    Kindesschleusung am Flughafen Frankfurt – Wohnungsdurchsuchung führt zum Erfolg

    Frankfurt/Main

    Am vergangenen Sonntag kam es am Flughafen Frankfurt am Main zu einer Schleusung eines Kindes. Aufgrund einer Fahndungsnotierung stellten Bundespolizisten einen 49-jährigen Ghanaer bei seiner Ankunft aus Casablanca fest. Er war in Begleitung eines zehnjährigen Jungen.

    Bei der Prüfung des Kinderreisepasses fielen den eingesetzten Beamten Verfälschungen an dem Dokument auf, welche der Kriminaltechnische Dienst bestätigte. Weiterhin ergab eine Fahndung des Kinderreisepasses, dass dieser bereits 2021 in Schleswig-Holstein als Blanko-Dokument gestohlen wurde.

    Der in Bremen wohnende Ghanaer schleuste das Kind auf Wunsch der Mutter nach Deutschland, obwohl er weder Mutter noch das Kind kannte.

    Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ordnete noch in der Nacht die Durchsuchung der Wohnung des Ghanaers an. Kräfte der Bundespolizeiinspektion Bremen stellten in der Wohnung drei Personen fest, wovon sich zwei derzeit unerlaubt in Deutschland aufhalten.

    Neben der Beihilfe zur unerlaubten Einreise muss sich der Ghanaer wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie der Einfuhr von falschen amtlichen Ausweisen verantworten.

    Die Bundespolizei übergab den zehnjährigen Jungen, dessen Staatsangehörigkeit noch ungeklärt ist, in die Obhut des Jugendamtes.

  • Minderjähriger lebt auf Straße – Warme Mahlzeit bei Bundespolizei

    Minderjähriger lebt auf Straße – Warme Mahlzeit bei Bundespolizei

    Rosenheim

    Die Bundespolizei hat Montagnacht (30. Januar) am Bahnhof in Rosenheim einen minderjährigen Rumänen in Gewahrsam genommen. Der Jugendliche machte auf die Beamten einen verwahrlosten Eindruck. Offenkundig lebte der 17-Jährige auf der Straße.

    Der Minderjährige erklärte, dass er ab und zu bei Bekannten Unterkunft gefunden hätte. Sofern das nicht möglich gewesen wäre, habe er jedoch im Freien geschlafen. Sein Vater sei bereits verstorben und die Mutter wohne wohl in Österreich. Der Kontakt zu ihr sei allerdings abgebrochen. Im Landkreis Rosenheim lebe seine Großmutter, bei der er aber aus verschiedenen Gründen nicht bleiben könnte.

    Die Bundespolizisten nahmen den obdachlosen Jugendlichen in die Dienststelle mit. Dort versorgten sie ihn zunächst mit einer warmen Mahlzeit. Abgesehen von zwei Euro war er mittellos. Mehrere Versuche der Bundespolizei, mit der Mutter oder der Großmutter in Verbindung zu treten, schlugen fehl. Bei den Recherchen stellte sich heraus, dass auch schon die Staatsanwaltschaft Rosenheim am Aufenthaltsort des 17-Jährigen interessiert ist. Hintergrund ist ein Verfahren wegen eines besonders schweren Diebstahlsfalls. Vorerst sollte der Minderjährige jedenfalls wieder eine feste Bleibe gefunden haben. Er konnte am Dienstagmorgen der Obhut des Rosenheimer Jugendamtes anvertraut werden.