Schlagwort: Justizvollzugsanstalt

  • Brand in JVA Rohrbach: Acht Personen medizinisch betreut

    Brand in JVA Rohrbach: Acht Personen medizinisch betreut

    Schwelbrand in der JVA Rohrbach sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

    Am Montagmorgen, den 11.05.2026, wurde die Feuerwehr gegen 06.00 Uhr zu einem Brandereignis in die Justizvollzugsanstalt Rohrbach in der Peter-Caesar-Allee in Wöllstein alarmiert. In einer Zelle war es zu einem Schwelbrand einer Matratze gekommen. Durch das Feuer entstand eine starke Rauchentwicklung in der betroffenen Zelle sowie auf dem entsprechenden Geschoss.

    Feuerwehr leitet sofort Menschenrettung und Brandbekämpfung ein

    Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte reagierten umgehend und leiteten sofort Maßnahmen zur Menschenrettung sowie zur Brandbekämpfung ein. Gleichzeitig führten die Einsatzkräfte umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch, um die verrauchten Bereiche schnellstmöglich rauchfrei zu machen.

    Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand nach Angaben der Einsatzleitung nicht.

    Acht Personen medizinisch betreut

    Insgesamt sichtete und betreute der Rettungsdienst acht Personen medizinisch. Vier Personen mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Dabei handelte es sich um vier Bedienstete der Justizvollzugsanstalt sowie vier Insassen.

    Zusätzlich verletzte sich ein Feuerwehrangehöriger während des Einsatzes.

    Mehrere Einheiten im Einsatz

    An dem Einsatz waren Einheiten der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Wöllstein beteiligt. Zusätzlich unterstützten die Hygienestaffel der Verbandsgemeinde Wöllstein, die Abschnittsleitung Gesundheit mit Leitendem Notarzt sowie Organisatorischem Leiter Rettungsdienst den Einsatz. Außerdem waren mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes vor Ort.

    Nach Angaben der Feuerwehr bestanden keine Auswirkungen auf die umliegende Infrastruktur. Eine Warnung der Bevölkerung war ebenfalls nicht erforderlich.

    Ermittlungen zur Brandursache laufen

    Zur Ursache des Schwelbrandes sowie zu den genauen Umständen des Brandgeschehens machte die Feuerwehr keine Angaben. Die zuständigen Stellen haben die Ermittlungen aufgenommen.

    Nach Einschätzung des Wehrleiters Benjamin Roos machte sich während des Einsatzes bemerkbar, dass in den vergangenen Jahren regelmäßig größere und kleinere Übungen in der Justizvollzugsanstalt durchgeführt wurden. Diese hätten maßgeblich zum Einsatzerfolg beigetragen.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Rheinland-Pfalz findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland sowie unter News.

    Offizielle Informationen der Feuerwehr Rheinland-Pfalz findest Du unter mdi.rlp.de.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Grenzkontrollen an der A6: Bundespolizei nimmt zwei Gesuchte fest

    Grenzkontrollen an der A6: Bundespolizei nimmt zwei Gesuchte fest

    Fahndungserfolg an der A6

    Bei Grenzkontrollen an der A6 haben Beamte der Bundespolizei Waidhaus am Mittwoch, 29. April, zwei per Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen. Beide standen seit mehreren Jahren auf der Fahndungsliste der deutschen Justiz. Die Einsatzkräfte lieferten den 29-jährigen Mann und die 39-jährige Frau anschließend in Justizvollzugsanstalten ein.

    29-Jähriger bei Grenzkontrolle festgenommen

    Am Nachmittag kontrollierten Bundespolizisten einen 29-jährigen rumänischen Staatsangehörigen. Beim Abgleich seiner Personalien mit dem Fahndungsregister stellten die Beamten einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I zur Strafvollstreckung fest.

    Grundlage für den Haftbefehl war eine Verurteilung wegen Betrugs durch das Amtsgericht München aus dem April 2019. Der Mann hatte seine Justizschulden in Höhe von rund 10.000 Euro bislang nicht bezahlt. Außerdem hatte er sich der Strafvollstreckung entzogen. Deshalb schrieb ihn die Justiz zur Fahndung aus.

    Da der 29-Jährige den geforderten Betrag vor Ort nicht aufbringen konnte, nahmen ihn die Beamten fest. Anschließend lieferten sie ihn in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein. Dort verbüßt er nun eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe.

    Weitere Festnahme am Abend

    Am Abend desselben Tages erzielten die Beamten bei den Grenzkontrollen an der A6 einen weiteren Fahndungstreffer. Sie kontrollierten eine 39-jährige Rumänin und stellten dabei ein weiteres Fahndungsersuchen der Justiz fest.

    Die Staatsanwaltschaft Mainz hatte gegen die Frau einen Haftbefehl zur Strafvollstreckung erlassen. Das Amtsgericht Bingen hatte sie im September 2021 wegen unerlaubten Umgangs mit Abfällen verurteilt. Da sie die verhängte Geldstrafe in Höhe von 3.700 Euro nicht bezahlt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft den Haftbefehl.

    Beide Personen müssen Ersatzfreiheitsstrafen verbüßen

    Auch die 39-Jährige konnte die geforderte Summe bei der Kontrolle nicht begleichen. Die Bundespolizisten nahmen sie deshalb fest und übergaben sie der Justiz. Dort muss auch sie nun eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.

    Der Einsatz zeigt, welche Bedeutung konsequente Grenzkontrollen an der A6 für die Fahndungsarbeit haben. Die Beamten der Bundespolizei überprüfen bei solchen Kontrollen unter anderem Personalien und offene Fahndungsnotierungen. Weitere Meldungen aus dem Bereich Blaulicht gibt es in unseren Rubriken News und Deutschland.

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  • Bundespolizei fasst per Haftbefehl gesuchte Französin am BER – Reizstoffsprühgerät entdeckt

    Bundespolizei fasst per Haftbefehl gesuchte Französin am BER – Reizstoffsprühgerät entdeckt

    Haftbefehl am Flughafen Berlin Brandenburg: Bundespolizei nimmt 36-Jährige fest

    Berlin/Schönefeld. Die Bundespolizei hat am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) am Montagmorgen eine Frau festgenommen, nach der die Staatsanwaltschaft München per Haftbefehl suchte. Die 36-jährige französische Staatsangehörige geriet im Rahmen einer Kontrolle am Airport ins Visier der Einsatzkräfte.

    Reizstoffsprühgerät bei Luftsicherheitskontrolle entdeckt

    Am frühen Morgen erschien die Reisende an der Luftsicherheitskontrolle. Dort stellte ein eingesetzter Luftsicherheitsassistent ein verbotenes Reizstoffsprühgerät fest. Nach dem Fund zogen Mitarbeitende die Bundespolizei hinzu, die anschließend die Identität der Frau überprüfte.

    Bei der Kontrolle ermittelten die Beamten, dass gegen die Französin ein Haftbefehl am Flughafen Berlin Brandenburg vorlag. Damit nahm der Vorfall eine unerwartete Wendung: Aus einer Routinekontrolle entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit eine Festnahme.

    Staatsanwaltschaft München suchte die Frau per Vollstreckungshaftbefehl

    Nach Angaben der Bundespolizei hatte die Staatsanwaltschaft München bereits im April des vergangenen Jahres einen Vollstreckungshaftbefehl erlassen. Hintergrund war ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

    Die Einsatzkräfte eröffneten der Frau den Haftbefehl und nahmen sie noch vor Ort fest. Damit setzte die Bundespolizei den bestehenden Haftbefehl am Flughafen Berlin Brandenburg konsequent durch und verhinderte eine mögliche Weiterreise.

    Ersatzfreiheitsstrafe: 1.646 Euro konnten nicht gezahlt werden

    Da die Ersatzfreiheitsstrafe in Höhe von 1.646 Euro nicht unmittelbar beglichen werden konnte, brachten die Beamten die Festgenommene in eine brandenburgische Justizvollzugsanstalt. Dort muss die Frau nun die weiteren Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Vollstreckungshaftbefehl abwarten.

    Bundespolizei kontrolliert am BER regelmäßig Reisende

    Die Bundespolizei führt am Flughafen BER regelmäßig Kontrollen durch, um die Sicherheit im Luftverkehr zu gewährleisten. Dazu gehören Identitätsprüfungen, die Zusammenarbeit mit der Luftsicherheitskontrolle sowie die Überprüfung von Verstößen gegen waffenrechtliche Bestimmungen oder bestehende Fahndungsmaßnahmen.

    Der aktuelle Fall zeigt erneut, wie schnell sich ein Routinevorgang zu einer Festnahme entwickeln kann, wenn ein Haftbefehl am Flughafen Berlin Brandenburg vorliegt oder verbotene Gegenstände entdeckt werden.

    Weitere Nachrichten aus dem Bereich Polizei und Ermittlungen findest Du auch in unseren Rubriken News und Deutschland. Aktuelle Meldungen rund um Einsätze und Kontrollen veröffentlichen wir außerdem unter Fahndungen.

    Mehr Informationen zur Arbeit der Bundespolizei gibt es auch auf der offiziellen Seite der Bundespolizei.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Mehrere Festnahmen am Flughafen München

    Mehrere Festnahmen am Flughafen München

    Mehrere Festnahmen am Flughafen München

    Flughafen München

    Die Bundespolizei am Flughafen München nahm am gestrigen Dienstag (26. August) im Rahmen der grenzpolizeilichen Kontrollen mehrere gesuchte Personen fest.

    Bei der Ausreisekontrolle überprüften die Beamten eine 44-jährige kanadische Staatsangehörige. Gegen die Frau lag ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Frankfurt wegen Diebstahls vor. Sie konnte die fällige Ersatzgeldstrafe in Höhe von 1.377,50 Euro begleichen und ihre Reise anschließend fortsetzen.

    Ebenfalls gestern überstellten die dänischen Behörden einen 29-jährigen afghanischen Staatsangehörigen am Flughafen München an die Bundespolizei. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Nürnberg wegen Erschleichens von Leistungen vor. Da er die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen konnte, muss er nun eine siebentägige Freiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Erding absitzen.

    Darüber hinaus kontrollierten die Bundespolizisten einen 35-jährigen Schweden,
    der aus Ho-Chi-Minh-Stadt eingereist war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er von den schwedischen Behörden wegen Rauschgiftdelikten zur Fahndung ausgeschrieben war. Nach der Vorführung beim Amtsgericht Landshut wurde der Mann in die Justizvollzugsanstalt Landshut eingeliefert, wo er auf seine Auslieferung nach Schweden wartet.

  • Schlägerei zwischen drei Männern in Hachenburg

    Schlägerei zwischen drei Männern in Hachenburg

    Schlägerei zwischen drei Männern

    Hachenburg

    Am Montag, den 28.07.2025, gegen 19:15 Uhr kam es in der Graf-Heinrich-Straße in Hachenburg zu einer körperlichen Auseinandersetzung, an welcher drei Männer beteiligt waren.

    Aus bislang unbekannten Gründen gerieten ein 43-jähriger und ein 38-jähriger Mann mit
    einem 25-Jährigen in Streit, was in einer Schlägerei endete.

    Alle Beteiligten wurden bei der Auseinandersetzung lediglich leicht verletzt.

    Im Rahmen der Anzeigenaufnahme wurde festgestellt, dass die beiden älteren Männer unter Alkoholeinfluss standen.

    Der 25-Jährige führte ein Messer mit sich, welches jedoch bei der Tat nicht eingesetzt wurde. Weiterhin bestand gegen ihn ein Haftbefehl, weshalb er in eine Justizvollzugsanstalt verbracht wurde.

  • Rauschgifthandel im Raum Worms zerschlagen

    Rauschgifthandel im Raum Worms zerschlagen

    Schlag gegen Betäubungsmittelkriminalität in Worms

    Worms/Mainz

    Am Mittwoch, dem 23. Juli 2025, ist der Kriminalinspektion Worms gemeinsam mit der
    Staatsanwaltschaft Mainz ein bedeutender Schlag gegen den Drogenhandel gelungen. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens, das seit Ende 2024 läuft.

    Im Fokus stand ein 31-jähriger Mann aus Worms, der im Verdacht steht, mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gehandelt zu haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen nach einem abgeschlossenen Drogengeschäft am Mittwochvormittag in der Innenstadt von Mannheim fest. Der Zugriff erfolgte durch Spezialkräfte.

    Im Anschluss durchsuchten die Ermittlerinnen und Ermittler mit richterlichen Beschlüssen sowohl die Wohnung des Beschuldigten als auch eine von ihm genutzte Lagerhalle in Worms.

    Dabei stellten sie umfangreiche Mengen an Drogen sicher.

    Die Funde umfassen unter anderem:

    • über zehn Kilogramm Kokain,

    • mehrere Hundert Gramm Ecstasy,

    • eine Schreckschusswaffe,

    • sowie zusätzlich mehrere Hundert Gramm Amphetamin bei einer weiteren beteiligten Person.

    Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen beträgt rund eine Million Euro.

    Am Donnerstag wurde der Hauptbeschuldigte dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

    Die Ermittlungen in dem Fall dauern weiterhin an. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen mögliche Verbindungen zu weiteren Tatverdächtigen und Hintermännern im Rauschgifthandel.

  • Urteil wegen Geiselnahme in der JVA Burg !

    Urteil wegen Geiselnahme in der JVA Burg !

    Urteil wegen Geiselnahme in der JVA Burg !

    Der 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in Leipzig hat ein Urteil des Landgerichts Stendal bestätigt.

    Sowohl die Revision der Staatsanwaltschaft als auch die des Angeklagten wurden verworfen.

    Das Urteil datiert vom 27. Februar 2024. Der Angeklagte wurde zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Grund war eine Geiselnahme in Tateinheit mit illegalem Waffenbau und -besitz. Zudem wurden den Verletzten Schmerzensgeld und Schadensersatz zugesprochen.

    Fluchtversuch aus der JVA Burg

    Am 12. Dezember 2022 versuchte der Täter aus der Justizvollzugsanstalt Burg zu entkommen. Dort saß er eine lebenslange Freiheitsstrafe ab. Diese war 2021 durch das Oberlandesgericht Naumburg verhängt worden – wegen zweifachen Mordes, versuchten Mordes in mehreren Fällen und weiterer Straftaten.

    Für den Fluchtversuch nutzte der Mann eine selbstgebaute Schusswaffe. Diese hatte er während seiner Haft hergestellt – samt Patronen. Er nahm zwei Justizbeamte als Geiseln. Einen davon ließ er später frei.

    Mit dem zweiten Geisel ging er in Richtung Hauptschleuse. Dort konnte der Justizbeamte fliehen. Der Angeklagte brach den Fluchtversuch daraufhin ab.

    Kein Erfolg mit Revisionen

    Die Staatsanwaltschaft Stendal kritisierte das Fehlen einer zusätzlichen Sicherungsverwahrung. Doch der BGH wies diesen Einwand zurück. Der Generalbundesanwalt hatte zuvor ebenfalls die Abweisung der Revision beantragt.

    Das Landgericht hatte nachvollziehbar entschieden. Die Sicherung der Allgemeinheit sei bereits durch das Urteil aus Naumburg erfüllt. Damals wurde neben der lebenslangen Haft auch Sicherungsverwahrung angeordnet.

    Die Prüfung des BGH ergab keine Rechtsfehler. Auch die Revision des Angeklagten, die sich nur auf die Adhäsionsentscheidung bezog, blieb ohne Erfolg. Lediglich eine kleine formale Korrektur wurde vorgenommen.

    Urteil ist rechtskräftig

    Mit dem Beschluss des Bundesgerichtshofs ist das Urteil nun endgültig rechtskräftig. Die Justiz sieht damit keine weiteren rechtlichen Schritte mehr als nötig an.

  • 23-Jähriger tot in Zella-Mehlis gefunden – Zwei Tatverdächtige festgenommen

    23-Jähriger tot in Zella-Mehlis gefunden – Zwei Tatverdächtige festgenommen

    23-Jähriger tot in Zella-Mehlis gefunden – Zwei Tatverdächtige festgenommen

    Nach dem Fund eines toten 23-Jährigen in Zella-Mehlis hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen.

    Wie die Staatsanwaltschaft Meiningen mitteilt, handelt es sich um zwei 19-jährige Männer.

    Gegen beide wird wegen Mordverdachts ermittelt

    Die jungen Männer wurden am Freitag in Zella-Mehlis und Meiningen festgenommen.

    Noch am selben Tag kamen sie in Justizvollzugsanstalten.

    Leiche in Bachlauf bei Heinrich-Heine-Straße entdeckt

    Der Leichnam des 23-Jährigen wurde am 24. Juni von Passanten entdeckt.

    Der Tote lag in einem Bachlauf nahe der Heinrich-Heine-Straße in Zella-Mehlis.

    Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät. Er wurde durch die Rechtsmedizin untersucht.

    Die Todesursache ist bislang nicht bekannt. Wegen laufender Ermittlungen machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine weiteren Angaben. 

    Bürgermeister verurteilt die Tat

    Zella-Mehlis’ Bürgermeister Torsten Widder (parteilos) zeigte sich betroffen.

    Er erklärte, es sei “schlimm, dass so ein abscheuliches Verbrechen in unserer Stadt passiert ist”.

    Widder betonte, dass er froh sei, dass die Ermittlungen Fortschritte gemacht hätten.

    Er sprach den Hinterbliebenen und der Familie im Namen der Stadt sein Beileid aus.

    Zudem dankte er den Ermittlungsbehörden für ihre Arbeit.

    Leblose Person im Bachlauf

  • Europaweit gesuchte mutmaßliche Wohnungseinbrecherin festgenommen

    Europaweit gesuchte mutmaßliche Wohnungseinbrecherin festgenommen

    Europaweit gesuchte mutmaßliche Wohnungseinbrecherin wird an Bundespolizei überstellt

    Am Montagvormittag, dem 7. Juli 2025, wurde eine 27-jährige serbische Staatsangehörige an der deutsch-schweizerischen Grenze durch die Bundespolizei übernommen. Zuvor war sie in der Schweiz festgenommen worden.

    Die Frau steht im Verdacht, im vergangenen Jahr in eine Wohnung eingebrochen zu sein. Dabei soll sie Schmuck im Wert von 6.000 Euro entwendet haben. Die Tat hatte die deutsche Justiz dazu veranlasst, einen nationalen sowie einen europäischen Haftbefehl zu erlassen.

    Nach dem Einbruch war die Beschuldigte untergetaucht. Sie wurde deshalb europaweit mit Untersuchungshaftbefehl gesucht.

    Der Vorwurf: Wohnungseinbruchdiebstahl.

    Zusätzlich laufen gegen die 27-Jährige noch zwei weitere Ermittlungsverfahren wegen Einbruchsdiebstahls. Zwei Staatsanwaltschaften hatten daher Anträge gestellt, um den Aufenthaltsort der Frau zu ermitteln.

    Nach ihrer Festnahme in der Schweiz wurde sie am Autobahnübergang Weil am Rhein an die deutschen Behörden überstellt. Die Bundespolizei führte sie einem Haftrichter vor. Anschließend wurde sie in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

  • Mit vier Haftbefehlen Gesuchter versucht mit falschen Ausweisen einzureisen

    Mit vier Haftbefehlen Gesuchter versucht mit falschen Ausweisen einzureisen

    Serbischer Staatsbürger mit gefälschten Dokumenten erwischt – Zwei Jahre Haft

    Basel

    Ein 48-Jähriger wies sich bei der Einreisekontrolle gleich mit mehreren gefälschten Dokumenten aus und scheiterte mit seinem Täuschungsversuch. Er verbüßt nun eine mehrjährige Haftstrafe.

    Am Montag (07.07.2025) geriet der Mann in einem Fernzug nach Deutschland, auf Höhe des Badischen Bahnhofs Basel, in eine Kontrolle der Bundespolizei.

    Bei der Überprüfung der drei vorgelegten bulgarischen Dokumente stellten die Einsatzkräfte Fälschungsmerkmale fest. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte der originale serbische Reispass des Mannes aufgefunden werden. Beim Abgleich der Daten stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den Mann vier Haftbefehle vorlagen. Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Betrugs und Unterschlagung, verhängten Gerichte eine Geld- bzw. zwei Haftstrafen.

    Da der in Serbien wohnhafte Mann in einem weiteren Fall wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis nicht zur Gerichtsverhandlung erschien, erließ auch hier das zuständige Amtsgericht Haftbefehl. Die Bundespolizei führte den serbischen Staatsangehörigen einem Haftrichter vor, der auch diesen Haftbefehl in Vollzug setzte. Danach erfolgte die Einlieferung in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt. Dort verbüßt er eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten. Zudem muss er sich wegen des Verdachts der Urkundenfälschung verantworten.

  • Häftling (39) aus JVA Bielefeld-Senne ausgebrochen – Polizei warnt Bevölkerung und sucht Zeugen!

    Häftling (39) aus JVA Bielefeld-Senne ausgebrochen – Polizei warnt Bevölkerung und sucht Zeugen!

    Entwichener Straftäter aus Bielefeld 

    Am Dienstagmorgen, den 17. Juni 2025, ist ein 39-jähriger Insasse aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bielefeld-Senne entwichen. Der Vorfall ereignete sich gegen 07:35 Uhr. Derzeit läuft ein groß angelegter Polizeieinsatz.

    Häftling flüchtete in Richtung A33

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Bielefeld flüchtete der Mann in Richtung der Autobahn A33. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass der Entwichene versucht, möglichst schnell eine große Entfernung zur Haftanstalt aufzubauen.

    Beschreibung des Gesuchten

    Der Flüchtige wird wie folgt beschrieben:

    • Alter: 39 Jahre

    • Größe: 1,86 Meter

    • Statur: schlank

    • Haare: Glatze

    • Bart: Vollbart

    • Besonderes Merkmal: Tattoo auf der linken Körperseite

    Der Mann war wegen Gewaltdelikten inhaftiert.

    Polizei bittet um Vorsicht und Hinweise

    Die Polizei warnt eindringlich davor, Anhalter im Raum Bielefeld, insbesondere in der Nähe der JVA oder der A33, mitzunehmen. Verkehrsteilnehmer und Anwohner sollten besonders aufmerksam sein.

    Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des Gesuchten geben kann, wird gebeten, sich umgehend unter der Notrufnummer 110 bei der Polizei Bielefeld zu melden.

    Fahndung mit Hubschrauber läuft

    Die Polizei hat umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Auch ein Polizeihubschrauber wurde zur Unterstützung der Suche eingesetzt. Die Ermittlungen dauern derzeit an.

  • Tötungsdelikt in Hanau: 39-Jähriger in Untersuchungshaft – Ermittlungen wegen Totschlags eingeleitet

    Tötungsdelikt in Hanau: 39-Jähriger in Untersuchungshaft – Ermittlungen wegen Totschlags eingeleitet

    Untersuchungshaft gegen Tatverdächtigen angeordnet – Hinweise auf vorangegangenen Streit in gemeinsamer Wohnung

    Hanau

    Am späten Dienstagabend (13. Mai 2025) kam es in Hanau zu einem tragischen Gewaltverbrechen. Ein 38 Jahre alter Mann verstarb noch am Tatort. Die Polizei nahm kurz nach der Tat einen 39-jährigen Tatverdächtigen fest.

    Dieser wurde am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hanau dem Haftrichter beim Amtsgericht Hanau vorgeführt. Der Richter ordnete daraufhin die Untersuchungshaft an. Der Beschuldigte befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

    Nach aktuellem Stand der Ermittlungen soll der 39-Jährige sein Opfer in einer gemeinsam genutzten Wohnung in der Wilhelmstraße schwer verletzt haben.

    Trotz schneller Hilfe durch erst eintreffende Polizeikräfte, die mit Reanimationsmaßnahmen begannen, verstarb der 38-Jährige noch am Einsatzort.

    Tatortarbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden

    Die kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort zogen sich bis in die frühen Morgenstunden. Dabei wurden Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamts sowie des Gerichtsmedizinischen Instituts Frankfurt am Main hinzugezogen.

    Auch eine Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Hanau war in der Nacht am Tatort anwesend. Sie koordinierte die weiteren strafprozessualen Schritte.

    Das Amtsgericht Hanau ordnete eine Obduktion des Leichnams an. Ziel ist es, die genauen Todesumstände und den Tathergang aufzuklären.

    Streit als mögliches Tatmotiv – Ermittlungen wegen Totschlags laufen

    Nach ersten Erkenntnissen ging der Tat offenbar ein Streit zwischen den beiden Männern voraus. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind jedoch noch weitgehend unklar.

    Die Staatsanwaltschaft Hanau und die Kriminalpolizei führen die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Totschlag fort.

    Zeugen gesucht – Hinweise erbeten

    Einige Zeugen sind der Polizei bereits bekannt. Dennoch bitten die Ermittler um weitere Hinweise.

    Zeugen können sich telefonisch unter 06181 100-123 an die Polizei wenden.

  • Acht Haftbefehle in zwei Tagen

    Acht Haftbefehle in zwei Tagen

    Acht Haftbefehle in zwei Tagen

    Freilassing/Schwarzbach

    Am Dienstagfrüh kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Grenzübergang am Walserberg ein Fahrzeug mit rumänischer Zulassung. Der 22-jährige Fahrer konnte sich ordnungsgemäß mit seiner rumänischen Identitätskarte ausweisen. Eine Abfrage seiner Personalien im Fahndungssystem ergab allerdings, dass die Staatsanwaltschaft Traunstein per Haftbefehl nach dem jungen Mann suchte. Da der Rumäne die verhängte Geldstrafe wegen Geldwäsche in Höhe von 3.600 Euro nicht zahlen konnte, brachten die Beamten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.

    Nicht besser erging es seinem Landsmann, der nur wenige Stunden später mit der Bahn über Freilassing nach Deutschland einreisen wollte. Nach dem 23-jährigen Rumänen suchten die Staatsanwaltschaften München beziehungsweise Augsburg per Untersuchungshaftbefehl wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls. Nach einer Vorführung beim Richter lieferten die Bundespolizisten auch ihn in ein Gefängnis ein.

    Auch für einen 30-jährigen Kroaten endete die Einreise per Reisebus am Mittwochmorgen am Walserberg. Wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis lag gegen den 30-Jährigen ein Haftbefehl der
    Staatsanwaltschaft Amberg vor. Auch er konnte die verhängte Geldstrafe in Höhe von 3.400 Euro zuzüglich 7.200 Euro Verfahrenskosten nicht aufbringen und wurde ins Gefängnis eingeliefert.

    Bei einer weiteren Kontrolle eines Reisebusses am Grenzübergang an der A8 ging den Fahndern am Mittwochabend der nächste Haftbefehl ins Netz. Nach einem der Insassen, einem 35-jährigen Bulgaren, suchte die Staatsanwaltschaft Memmingen wegen Trunkenheit im Verkehr. Die noch ausstehenden 6.000 Euro Geldstrafe konnte der Mann nicht zahlen. Bei der Durchsuchung des Gepäcks entdeckten die Beamten zudem insgesamt vier Messer, darunter ein verbotenes Springmesser. Nach einer Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz muss er nun eine mehrmonatige Freiheitsstrafe absitzen.

    Auch für einen Slowenen, einen Ungarn sowie einen Rumänen endete die Einreise aufgrund eines Haftbefehls. Da auch sie ihre jeweiligen Geldstrafen nicht zahlen konnten, mussten alle drei Personen in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert werden.

  • Nach schwerem Raub in Wohnung: 41-Jähriger in Untersuchungshaft

    Nach schwerem Raub in Wohnung: 41-Jähriger in Untersuchungshaft

    Nach schwerem Raub in Wohnung: 41-Jähriger in Untersuchungshaft

    Bonn

    Den Raubermittlern des Kriminalkommissariats 13 der Bonner Polizei gelang am Montag (25.11.2024)
    die Festnahme eines mit Untersuchungshaftbefehl gesuchten Mannes. Er soll im vergangenen Juli eine
    84-jährige Seniorin in ihrer Wohnung überfallen und schwer verletzt haben.

    In der Tatnacht im Juli soll der 41-jährige Deutsch-Tunesier durch eine unverschlossene Terrassentüre in die Wohnung der Geschädigten gelangt sein. Als diese auf Geräusche im Flur aufmerksam wurde und den Mann überraschte, soll er sie zu Boden geschlagen haben und mit dem erbeuteten Schmuck durch den Garten geflüchtet sein.

    Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen brachten am Tatort hinterlassene DNA-Spuren die Beamtinnen und Beamten auf die Spur des Mannes, der der Polizei bereits einschlägig wegen
    Eigentums- und Gewaltdelikten bekannt, nach einer Haftstrafe aber nicht mehr amtlich gemeldet war. Nachdem am Donnerstag (21.11.2024) Versuche, den 41-Jährigen an vermuteten Aufenthaltsorten anzutreffen, gescheitert waren, konnte er am Montagmittag auf der Adenauerallee festgenommen werden. Ein Richter verkündete ihm im Anschluss den Untersuchungshaftbefehl. Danach wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

  • Kiel: Tatverdächtiger nach schwerem Raub in Untersuchungshaft

    Kiel: Tatverdächtiger nach schwerem Raub in Untersuchungshaft

    Kiel: Tatverdächtiger nach schwerem Raub in Untersuchungshaft

    Kiel

    Montagabend kam es in Gaarden zu einem schweren Raub. Ein Tatverdächtiger ist bereits ermittelt. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft fahnden nach zwei weiteren Tatverdächtigen.

    Nach Angaben des 32 Jahre alten Geschädigten befand er sich gegen 22:45 Uhr in Höhe der Kreuzung Karlstal / Elisabethstraße, als einer der späteren Täter auf ihn zugekommen sei und “sein” Geld gefordert habe. Es soll sich um angebliche Schulden gehandelt haben. Während des Gesprächs seien zwei weitere Personen dazu gekommen. Der Haupttäter habe dann auf ihn eingeschlagen und mit einem Messer bedroht. Letztlich habe dieser das Portemonnaie an sich genommen und sei in Richtung Vinetaplatz geflüchtet. Der 32-Jährige erlitt leichte Verletzungen, eine medizinische Versorgung lehnte er ab.

    Beamten des 4. Reviers gelang kurz darauf im Rahmen der Fahndung die Festnahme des 36 Jahre alten Haupttatverdächtigen in der Schulstraße. Er kam ins Polizeigewahrsam. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erfolgte Dienstag die Vorführung. Der Haftrichter folgte dem Antrag und erließ Untersuchungshaftbefehl. Dieser wurde sofort vollstreckt, der Mann kam in eine Justizvollzugsanstalt.

    Die Fahndung nach den Mittätern läuft noch. Nach Angaben des Geschädigten habe sich einer der Männer passiv verhalten und noch während der Tat entfernt, so dass zu diesem keine Beschreibung vorliegt. Bei dem anderen soll es sich um eine Person namens “Speedy” handeln. Speedy soll etwa 165cm groß und bulgarischer Herkunft sein. Auffällig soll eine nicht näher beschriebene Tätowierung im Hals- beziehungsweise Gesichtsbereich sein.

    Das Kommissariat 13 der Kieler Kriminalpolizei sucht Zeuginnen und Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu den Mittätern machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter 0431 / 160 3333 entgegen.

  • Vergewaltiger festgenommen

    Vergewaltiger festgenommen

    Vergewaltiger festgenommen

    Stuttgart-Mitte

    Polizeibeamte haben am Samstag (02.12.2023) einen Mann festgenommen, dem vorgeworfen wird, am Dienstag (28.11.2023) eine 39 Jahre alte Frau vergewaltigt zu haben. Die Frau hatte am späten Abend
    des 28.11.2023 Anzeige erstattet, nachdem sie am selben Tag von dem Mann vergewaltigt worden war.

    Die Frau erlitt hierbei schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben einen Tatverdacht gegen einen 35-jährigen Rumänen, der am Samstag (02.12.2023) festgenommen wurde.

    Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Tat dauern weiterhin an. Der 35-Jährige wurde am Sonntag (03.12.2023) auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Richter vorgeführt, der Haftbefehl gegen ihn erließ und in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

  • Schwere Straftat am 03.12.2023 in Weimar

    Schwere Straftat am 03.12.2023 in Weimar

    Schwere Straftat am 03.12.2023 in Weimar

    Weimar

    Am 03.12.2023 kam es in einem Mehrfamilienhaus in Weimar Nord zu einer schweren Straftat. Ein 42-jähriger Mann wirkte dabei so massiv auf sein Opfer ein, dass dieses mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

    Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen, am 04.12.2023 erfolgte die Haftrichtervorführung am AG Erfurt. Durch den Richter wurde ein Haftbefehl erlassen, der 42-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Die Hintergründe für diese Tat sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Weimar.