Schlagwort: Karneval

  • Spay: Unbekannte versprühen Reizgas während Karnevalsveranstaltung

    Spay: Unbekannte versprühen Reizgas während Karnevalsveranstaltung

    Spay: Unbekannte versprühen Reizgas während Karnevalsveranstaltung – 59 Betroffene in Dorfhalle

    In Spay im Landkreis Mayen-Koblenz ist eine Karnevalsveranstaltung am Sonntagabend, 15.02.2026, abrupt eskaliert. Gegen 22:26 Uhr setzten bislang unbekannte Täter in der Dorfhalle Reizgas ein. Nach aktuellem Stand sprühten sie das Mittel mitten in der Halle, nachdem es zuvor innerhalb einer Personengruppe zu Streitigkeiten gekommen war. Viele Gäste reagierten sofort mit Husten, brennenden Atemwegen und deutlichen Reizungen.

    Weil sich die Beschwerden rasch häuften, räumten Verantwortliche die Dorfhalle. Einsatzkräfte organisierten anschließend die Versorgung vor Ort. Die Feuerwehr richtete dafür im Gerätehaus eine Verletztensammelstelle ein. Dort untersuchte der Rettungsdienst zahlreiche Betroffene, während weitere Helfer die Lage in und um die Halle absicherten. Insgesamt behandelten die Einsatzkräfte 59 Personen. Neun Verletzte brachten Rettungswagen vorübergehend in umliegende Krankenhäuser, damit Ärzte sie weiter untersuchen und versorgen.

    Zum aktuellen Gesundheitszustand der Betroffenen liegen der Polizei derzeit keine konkreten Angaben vor. Die Ermittler prüfen nun, wer das Reizgas versprühte und wie es zu dem Angriff kam. Außerdem klärt die Polizei, ob die Streitigkeiten direkt mit der Tat zusammenhingen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein, und sie arbeiten weiter an der Identifizierung der Täter.

    Die Polizei bittet Zeugen sowie weitere Geschädigte um schnelle Hinweise. Wer Beobachtungen zum Streit, zu verdächtigen Personen oder zu Auffälligkeiten rund um die Dorfhalle gemacht hat, soll sich umgehend melden. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Boppard unter der Telefonnummer 06742/809-0 entgegen. Zudem empfiehlt die Polizei, bei anhaltenden Beschwerden ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Mehr Hintergründe und weitere Meldungen aus der Region findest Du auch hier: Schwerer Verkehrsunfall mit Personenschaden bei Mayen, Öffentlichkeitsfahndung – Wer kennt den Mann sowie Verkäufer ersticht Chefin bei NEW YORKER.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Alkoholkontrollen an Weiberdonnerstag

    Alkoholkontrollen an Weiberdonnerstag

    Weiberdonnerstag in Cochem: Polizei erwischt vier Autofahrer mit Handy am Steuer

    Am Weiberdonnerstag, 12. Februar 2026, führte die Polizei Cochem im Stadtgebiet gezielte Verkehrskontrollen durch. Zwischen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr überprüften die Einsatzkräfte mehrere Fahrzeuge und legten dabei den Schwerpunkt auf die Verkehrssicherheit – passend zur beginnenden Karnevalszeit.

    Vier Verstöße: Handy am Steuer bleibt ein großes Risiko

    Im Rahmen der Kontrolle stellte die Polizei insgesamt vier Fahrzeugführer fest, die während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzten. Gegen alle Betroffenen fertigten die Beamten entsprechende Anzeigen.

    Die Polizei weist regelmäßig darauf hin, dass schon ein kurzer Blick aufs Display schwere Folgen haben kann. Wer bei Tempo 50 nur wenige Sekunden abgelenkt fährt, legt bereits eine große Strecke nahezu „blind“ zurück. Genau deshalb zählt das Handy am Steuer weiterhin zu den häufigsten und gefährlichsten Verkehrsverstößen.

    Auto wegen technischer Mängel stillgelegt

    Zusätzlich stoppte die Polizei ein Fahrzeug, das aufgrund technischer Mängel nicht den geltenden Vorschriften entsprach. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt, um mögliche Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer auszuschließen.

    Gerade in der Karnevalszeit achten viele Menschen weniger auf Wartung und Kontrolle ihres Fahrzeugs. Die Polizei macht jedoch klar: Technische Defekte können jederzeit zu einem Unfall führen – besonders bei hohem Verkehrsaufkommen.

    Keine Alkohol- und Drogenverstöße – positives Ergebnis

    Erfreulicherweise stellte die Polizei bei den durchgeführten Maßnahmen keine Verstöße im Zusammenhang mit Alkohol oder Drogen fest. Das werten die Beamten als positives Signal – besonders an einem Tag, an dem viele Menschen bereits in Karnevalsstimmung unterwegs sind.

    Weitere Kontrollen angekündigt

    Die Polizei Cochem kündigte an, dass weitere Kontrollen folgen werden. Die Einsatzkräfte möchten damit weiterhin konsequent gegen Ablenkung, technische Mängel und andere Risikofaktoren im Straßenverkehr vorgehen.

    Zum Abschluss richtete die Polizei außerdem Grüße an alle Verkehrsteilnehmer und wünschte eine gute Fahrt sowie eine schöne Karnevalszeit.

    Mehr Blaulicht-News aus der Region

    Weitere aktuelle Meldungen findest du jederzeit in unserem Bereich News sowie in der Rubrik Verkehr.

    Offizielle Informationen

    Weitere Hinweise und Präventionsinformationen stellt auch die Polizei Rheinland-Pfalz bereit: polizei.rlp.de.

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  • Stadtverwaltung Koblenz ändert Öffnungszeiten rund um Karneval

    Stadtverwaltung Koblenz ändert Öffnungszeiten rund um Karneval

    Das gilt an Schwerdonnerstag, Rosenmontag und Veilchendienstag

    Wer rund um die närrischen Tage noch schnell etwas bei der Stadt erledigen möchte, sollte genau hinschauen:

    Die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Koblenz an Karneval ändern sich in der Zeit rund um Schwerdonnerstag, Rosenmontag und Veilchendienstag. Damit alle Närrinnen und Narren an Rhein und Mosel die Karnevalstage genießen können, passt die Stadtverwaltung den Publikumsverkehr teilweise an.

    Wichtig für alle Bürgerinnen und Bürger:

    Am Rosenmontag bleibt die gesamte Stadtverwaltung Koblenz geschlossen. An den übrigen Tagen gelten größtenteils die gewohnten Zeiten – jedoch mit klaren Ausnahmen.

    Stadtverwaltung Koblenz: Diese Zeiten gelten an den Karnevalstagen

    Am Schwerdonnerstag (12. Februar) öffnet die Verwaltung vormittags wie gewohnt für den Publikumsverkehr. Alle Ämter und Eigenbetriebe, die normalerweise am Nachmittag geöffnet hätten, schließen jedoch bereits ab 13.00 Uhr.

    Am Freitag (13. Februar) sowie am Veilchendienstag (17. Februar) gelten die gewohnten Öffnungszeiten. Am Rosenmontag (16. Februar) bleibt die gesamte Stadtverwaltung Koblenz geschlossen.

    Abweichende Öffnungszeiten bei Ämtern und Eigenbetrieben

    Bücherbus

    Der Bücherbus bleibt von Schwerdonnerstag bis einschließlich Veilchendienstag geschlossen.

    Kompostieranlage Niederberg

    Am Schwerdonnerstag gelten die normalen Öffnungszeiten. Am Rosenmontag und am Veilchendienstag bleibt die Anlage geschlossen.

    Ludwig-Museum

    Das Ludwig-Museum bleibt am Schwerdonnerstag sowie am Veilchendienstag geschlossen.

    Mittelrhein-Museum

    Das Mittelrhein-Museum schließt am Schwerdonnerstag und am Rosenmontag.

    Musikschule

    In der Musikschule gelten von Schwerdonnerstag bis Veilchendienstag unterrichtsfreie Tage für den Allgemeinbetrieb. Die Verwaltung ist in dieser Zeit nicht durchgehend besetzt.

    Schadstoffsammelstelle

    Am Schwerdonnerstag gelten die normalen Öffnungszeiten. Am Rosenmontag bleibt die Schadstoffsammelstelle geschlossen.

    Stadtbibliothek im Forum Confluentes

    Die Stadtbibliothek öffnet am Schwerdonnerstag nur bis 13 Uhr und bleibt am Rosenmontag geschlossen. Ausgeliehene Medien können dennoch über die Außenrückgabe in der Zentralbibliothek zurückgegeben werden.

    Stadtteilbüchereien Horchheim und Karthause

    Die Stadtteilbüchereien in Horchheim und auf der Karthause bleiben von Schwerdonnerstag bis Veilchendienstag geschlossen.

    Volkshochschule (VHS)

    Die Volkshochschule öffnet am Schwerdonnerstag bis 13 Uhr. Von Karnevalfreitag bis Veilchendienstag gelten unterrichtsfreie Tage für den Allgemeinbetrieb.

    Wertstoffhof

    Am Schwerdonnerstag gelten die normalen Öffnungszeiten. Am Rosenmontag bleibt der Wertstoffhof geschlossen.

    Tipp für Bürgerinnen und Bürger: Wege rechtzeitig planen

    Wer Behördengänge, Bibliotheksbesuche oder Entsorgungsfahrten plant, sollte die Öffnungszeiten Stadtverwaltung Koblenz Karneval unbedingt berücksichtigen. Gerade am Schwerdonnerstag kann es durch die frühere Schließung ab 13 Uhr zu Zeitdruck kommen. Am Rosenmontag sind zudem keine Erledigungen bei der Stadt möglich.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Koblenz und der Region findest Du jederzeit in unserem Bereich News sowie in der Rubrik Deutschland.

    Offizielle Informationen zu städtischen Dienstleistungen und Öffnungszeiten gibt es auch direkt bei der Stadt Koblenz

  • Was geschah mit Jens (21)?

    Was geschah mit Jens (21)?

    Fall Jens Salaw: Eltern zweifeln Unfall-These an

    Der Fall Jens Salaw bewegt die Eifel bis heute. Jens (21) feierte an Weiberfastnacht 2020 in der Nordeifel und verschwand anschließend spurlos. Anderthalb Tage später fand ein Landwirt den jungen Mann leblos auf einem Feld bei Konzen. Offiziell lautet die Einschätzung: Tod durch Unterkühlung unter Alkoholeinfluss. Doch die Eltern widersprechen dieser Deutung deutlich – und stellen neue Fragen.

    Widersprüche: Spuren, Kleidung, fehlende Gegenstände

    Freunde berichten von einer unbeschwerten Karnevalsparty. Später steigt Jens in einen Bus, kurz darauf bricht ein Telefonat mit einem Freund abrupt ab. Als Suchkräfte, Angehörige und Helfer die Umgebung absuchen, bleibt Jens zunächst unentdeckt. Schließlich entdeckt ein Mitarbeiter eines Hofes den 21-Jährigen auf einem abgelegenen Feld. Laut Familie passten zentrale Details nicht zu einem tragischen Unglück: Kratzspuren am Körper, fehlende Kleidungsteile, verschwundene persönliche Gegenstände – und dennoch ein unversehrtes rot-weißes Hemd. Diese Punkte treiben Eltern und Unterstützer an, weiter nach Antworten zu suchen.

    Suche und Obduktion: Eltern fordern neue Bewertung

    Die Eltern wünschen eine erneute, sorgfältige Prüfung der damaligen Abläufe. Sie betonen, dass ein Hubschrauber noch am Folgetag über den relevanten Bereich flog. Falls Jens dort schon lag, stellt sich die Frage: Warum fand man ihn nicht? Zudem sorgt ein in Akten erwähnter medizinischer Befund für Diskussionen. Angehörige und ihr Rechtsbeistand plädieren daher für eine Neubewertung – nicht aus Sensationslust, sondern um Widersprüche aufzuklären und Gewissheit zu schaffen.

    Hinweise erbeten – wer weiß etwas?

    Wer die Nacht rund um Weiberfastnacht 2020 in Monschau, Konzen, Kalterherberg oder Eicherscheid erlebte und Beobachtungen machte, kann mit einem Hinweis helfen. Melden Sie sich – auch anonym – bei den zuständigen Behörden. Das Ziel bleibt klar: Der Fall Jens Salaw braucht Aufklärung, damit die Familie endlich Antworten erhält.

    Einordnung: Warum der Fall weiterhin relevant ist

    Fünf Jahre später steht die Familie weiterhin für Transparenz ein. Der Fall Jens Salaw mahnt, Such- und Ermittlungsabläufe konsequent zu dokumentieren und offene Punkte klar zu adressieren. Gleichzeitig zeigt er, wie wichtig Hinweise aus der Bevölkerung bleiben. Jede Beobachtung – ob klein oder groß – kann entscheidend sein.

  • Angst vor Anschlägen! Erste Karnevalsumzüge abgesagt

    Angst vor Anschlägen! Erste Karnevalsumzüge abgesagt

    Angst vor Anschlägen! Erste Karnevalsumzüge abgesagt

    „Terroristen haben ihr Ziel erreicht“

    Zum ersten Mal werden Karnevalsumzüge abgesagt, weil sie nicht anschlagssicher sind!

    Nach der Amokfahrt am Weihnachtsmarkt von Magdeburg mit sechs Toten forderten Polizei und Behörden verschärfte Sicherheitskonzepte. Doch es fehlen Poller, Sperren und Geld.

    Bei großen Umzügen gehen diese Kosten in die Hunderttausende, bei kleineren sind sie fünfstellig. Das schnürt vielen ehrenamtlichen Vereinen den Atem ab“, erklärt Klaus-Ludwig Fess (57) vom „Bund Deutscher Karneval“.

    „Der islamistische Terrorismus hat sein Ziel erreicht“

    Beim Faschingsumzug am 1. März in Kempten im Allgäu (Bayern) hätte die Gilde „Rottach 97“ zum Schutz der 15.000 Besucher alle Zufahrtswege durch schwere Fahrzeuge oder Betonquader absperren müssen. Kosten: 50.000 Euro. Der Umzug ist abgesagt.

    „Der islamistische Terrorismus hat sein Ziel erreicht“, schreibt der Verein. Nicht-kommerzielle Veranstaltungen würden so vielerorts unmöglich.

    Karnevalsumzug ist in Erfurt abgesagt

    Der größte Karnevalszug Thüringens am 2. März findet nicht statt – Sicherheitsbedenken! Gefeiert wird deutlich kleiner, ohne Wagen und ohne Alkohol.

    „Es gibt eine Demonstration durch die Stadt, um darauf aufmerksam zu machen, dass Traditionen wichtig sind, und dann eine Feier auf dem Domplatz“, so Thomas Kemmerich, Präsident der Gemeinschaft Erfurter Carneval.

    90 Privat-Pkw müssten Straßen absperren

    Der Rosenmontagszug in Neukirchen-Vluyn (NRW) ist abgesagt. Die Karnevalsgesellschaft Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiss müsste mit 90 Privat-Pkw Zufahrten blockieren. Und haften!

    Im nahen Moers bangen die Jecken um ihren „Nelkensamstagszug“ am 1. März, zu dem mehr als 100.000 Zuschauer erwartet werden. Die Entscheidung fällt nächste Woche.

    „Unser Brauchtum ist in Gefahr“

    Der Nachtumzug in Macherbach (Saarland) fällt ebenfalls aus. Die „Mistelhexen“ in Neckarweihingen (Baden-Württemberg) dürfen zeitgleich zur Bundestagswahl am 23. Februar nicht tanzen.

    In den Hochburgen Düsseldorf, Köln und Mainz finden die Umzüge statt. Hans-Peter Suchand vom Comitee Düsseldorfer Carneval hofft, dass man Zusatzkosten künftig über Sponsoren abdecken kann.

    Narren-Chef Klaus-Ludwig Fess aber warnt: „Unser Brauchtum ist in Gefahr.“

    Sicherheit sei Staatsaufgabe. Fess weiter: „Es kann nicht sein, dass Karnevalsvereine für die Kosten aufkommen müssen, während fast alle Fußball-Bundesligisten nichts zahlen.“

    Mann randaliert im Petersdom

     

  • Polizei Mayen zieht eine positive Bilanz über die Fastnachtstage 16.02.2023 – 21.02.2023

    Polizei Mayen zieht eine positive Bilanz über die Fastnachtstage 16.02.2023 – 21.02.2023

    Polizeiinspektion Mayen

    Insgesamt kam es über die kompletten Faschingstage zu

       -11 Körperverletzungen (hierunter 1 Fall häuslicher Gewalt), -6 
    Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, -1 
    Straßenverkehrsgefährdung durch einen alkoholbedingten Verkehrsunfall
    mit Sachschaden, -1 folgenlose Trunkenheitsfahrt im Straßenverkehr, 
    -1 Ordnungswidrigkeit -7 Sicherstellungen von Betäubungsmitteln, 
    Alkohol, Tabak, E-Zigaretten und 1 Messer bei einem Jugendlichen

    An Weiberdonnerstag, dem 16.02.2023 wurden in vorheriger Absprache mit den Schulleitungen Jugendschutzkontrollen in Zusammenarbeit mit dem Lehrpersonal, dem Ordnungsamt und Jugendpflege der Stadt Mayen an der Carl-Burger-Schule, der Albert-Schweitzer-Realschule Plus und am Megina-Gymnasium durchgeführt. Hier kam es überwiegend zu den Sicherstellungen von Alkohol E-Zigaretten, Tabak und einem verbostwidrig mitgeführten Messer.

    Rund um die Rathauserstürmung wurden in weiteren 3 Fällen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt und Joints bei Jugendlichen im Umfeld der Veranstaltung sichergestellt. Gegen Veranstaltungsende kam es zu einer wechselseitigen Körperverletzung auf dem Mayener Marktplatz.

    Im Umfeld der Karnevalsfeier in Bell wurde eine Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen und bei einem Jugendlichen ebenfalls ein Joint sichergestellt.

    Es wurden bei Kontrollen 272 Personen, schwerpunktmäßig Jugendliche und Heranwachsende überprüft.

    Am Faschings-Wochenende gab es vereinzelt Körperverletzungsdelikte ohne große Ausschreitungen in Mayen, Naunheim, Ettringen, Thür und Polch. In Kottenheim wurde nach einer Fastnachtsveranstaltung ein Handy gestohlen. Beim Ausparken seines Pkw, touchierte ein Fahrzeugführer in Mendig mit 1,38 Promille ein parkendes Fahrzeug und verlor hierdurch seinen Führerschein.

    Der Rosenmontagsumzug in Mayen verlief insgesamt sehr ruhig und friedlich, im anschließenden närrischen Treiben im Stadtgebiet, kam es zu 3 Körperverletzungen und einer Sachbeschädigung. Im Rahmen von Jugendschutzkontrollen wurden insgesamt wurden 32 Jugendliche und Heranwachsende beanstandungsfrei überprüft.

    In der Nacht zum Faschingsdienstag fiel einer Streife ein 29-jähriger Fahrzeugführer eine Pkw, BMW auf, der sein Fahrzeug in enthemmter Fahrweise führte. Eine Kontrolle es Fahrers ergab, dass dieser unter Alkoholeinfluss stand, eine Alkoholtest ergab den Wert von 1,32 Promille, sein Führerschein wurde ebenfalls sichergestellt.

    Die Polizei Mayen war rund um die Veranstaltungen stets präsent und setzte an örtlichen Schwerpunkten zusätzliche Streifen ein. Hierdurch konnten Auseinandersetzungen im Vorfeld verhindert oder geklärt werden.

    Erfreulich ist das die Masse der Besucher von Karnevalszügen bei überwiegend gutem Wetter fröhlich und ausgelassen Karneval feiern konnten.

  • Karneval in Lahnstein

    Karneval in Lahnstein

    Lahnsein

    Fröhlich und vor allem friedlich feierten die Lahnsteiner Jecken ihre drei Karnevalsumzüge. Am Samstag startete bei leichtem Regen der Kinder- und Jugendumzug. Trotz des Wetters waren viele Zuschauerinnen und Zuschauer gekommen und bestaunten den Umzug. In Oberlahnstein ging es dann am Rosenmontag bei strahlender Sonne weiter. Am Dienstag fand das Finale bei der Kappenfahrt in Niederlahnstein statt.

    Die Polizeiinspektion Lahnstein verzeichnete keinerlei Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen im Rahmen der Feierlichkeiten.

  • Rosenmontag in Koblenz verlief überwiegend friedlich – Polizei und Ordnungsamt ziehen Bilanz

    Rosenmontag in Koblenz verlief überwiegend friedlich – Polizei und Ordnungsamt ziehen Bilanz

    Koblenz

    Nach dem gestrigen Zwischenstand zieht die Polizei und das Ordnungsamt nun auch heute abschließend eine positive Gesamtbilanz des Rosenmontags in Koblenz.

    Bei bestem Wetter feierten die ca. 120.000 – 130.000 Besucherinnen und Besucher ausgelassen und überwiegend friedlich während des Umzuges, der sich gegen 16:30 Uhr auflöste. Im Anschluss begaben sich viele “Schängelche” und angereiste Jecken zur After-Zug-Party an den “Münzplatz” und “Am Plan”, wo der Karneval bis in die Nacht auf den Straßen und in den Gaststätten andauerte.

    Aufgrund der starken Präsenz von Polizei und Ordnungsamt wurden Konfliktsituationen frühzeitig erkannt und entsprechend unterbunden. Die gegen 18:30 Uhr über Notruf eingegangene Meldung über zwei in die Mosel gestürzte Personen konnte nach umfangreichen Such- und Ermittlungsmaßnahmen relativiert werden. Hierbei handelte es sich um einen Unglücksfall, bei dem ein 29-jähriger Mann in die Mosel abgerutscht und durch einen aufmerksamen Zeugen gerettet werden konnte. Aufgrund einer Unterkühlung wurde der 29-Jährige in ein umliegendes Krankenhaus verbracht und dort behandelt.

    Die wie bereits in den vergangenen Jahren eingerichtete “Bunte Anlaufstelle” an der Liebfrauenkirche hat sich auch dieses Jahr erneut bewährt. Als gemeinsame Anlaufstelle von Polizei, Jugend- und Ordnungsamt, sowie DRK rundete sie das bestehende Einsatzkonzept nochmals ab. So konnten während der gestrigen Veranstaltung zwei Kinder, die ihre Eltern verloren hatten, angetroffen und in Obhut genommen werden. An der Bunten Anlaufstelle konnten diese wieder mit ihren Eltern zusammengebracht werden.

    Insgesamt konnten erfreulicherweise weniger Straftaten als bei der letztmaligen Veranstaltung im Jahre 2020 verzeichnet werden. Bei den 13 Anzeigen kam es in einem Fall zu einem gefährlichen Körperverletzungsdelikt, drei Beleidigungen, zwei Diebstählen, einer Bedrohung, einer Trunkenheitsfahrt, zwei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und einer Gefährdung des Straßenverkehrs. Zwei Anzeigen wurden wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte gefertigt und 17 Platzverweise ausgesprochen. Sechs Personen wurden in Gewahrsam genommen. Im Rahmen des Einsatzverlaufes und der damit einhergehenden Kontrollen konnten zwei Personen festgestellt werden, die per Haftbefehl ausgeschrieben waren. Diese wurden festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.

    Ebenso wurden durch Polizei und kommunalen Vollzugsdienst wieder gemeinsame Jugendschutzkontrollen durchgeführt, bei denen erfreulicherweise nur einzelne Verstöße festgestellt werden konnten. Hier zeigte sich erneut die seit vielen Jahren gute und ineinander verzahnte Zusammenarbeit aller Organisationseinheiten.

    Zusammenfassend können wir sagen, dass der Rosenmontag in Koblenz überwiegend friedlich und ohne besondere Vorkommnisse verlief. Wie bereits Bürgermeisterin Ulrike Mohrs und Polizeiführer Florian Stadtfeld am gestrigen Tage appellierten und heute resümieren können, “haben die Närrinnen und Narren und all diejenigen, die für die Sicherheit der Veranstaltung zuständig waren, alles richtig gemacht.”

  • Offizielle Mitteilung der Polizei zu den Eskalationen in Menden

    Offizielle Mitteilung der Polizei zu den Eskalationen in Menden

    Die Polizei berichtet hier detaillierter über die im Kontext der Veranstaltung zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen angezeigten Sachverhalte.

    Innerhalb der Warteschlange vor dem Festzelt kam es gegen 17.30 Uhr zu einer sexuellen Belästigung. Ein Balver (27) soll in der Schlange sein Opfer (20) versucht haben zu küssen. Wenige Minuten später soll eine weitere noch unbekannte Person ihr zudem unter den Rock an ihr Gesäß gefasst haben. Polizeibeamte konnten einen der Tatverdächtigen antreffen. Er erhielt einen Platzverweis und ein Veranstaltungsverbot. Die zweite Person ist flüchtig. Die Geschädigte konnte diese Person nicht näher beschreiben. Sie hatte im Gedränge eine Panikattacke bekommen und sich anschließend während der medizinischen Versorgung den Mitarbeitern des Rettungsdienstes anvertraut, die die Polizei hinzuzogen.

    Eine weitere Tat ereignete sich um 18.45 Uhr. Ersten Angaben zufolge, soll ein Mendener (32) eine Gruppe von vier Frauen “begrapscht” haben. Die Frauen hatten auf sich aufmerksam gemacht, konnten aufgrund der unruhigen Gesamtumstände jedoch nicht unmittelbar detailliert befragt werden. Die Identität des mutmaßlichen Täters wurde festgestellt. Er erhielt einen Platzverweis. Nach Abschluss der Maßnahmen hatten sich die Opfer bereits vom Tatort entfernt.

    Die Polizei bittet die Frauen, sich mit der Polizeiwache Menden in Verbindung zu setzen.

    Im Festzelt am Neumarkt kam es um 20 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen. Dabei soll eine Hemeranerin (19) eine Iserlohnerin (21) ins Gesicht geschlagen haben. Warum die beiden in Streit gerieten, ist noch unklar. Die Polizei verwies die Tatverdächtige des Platzes und ermittelt wegen Körperverletzung.

    Eine Schlägerei nahm etwa zwischen 21 und 21.30 Uhr im Raucherbereich des Zeltes ihren Anfang und soll kurz darauf auch draußen fortgesetzt worden sein. Die Tat selbst wurde später durch eines der Opfer im Krankenhaus Menden zur Anzeige gebracht. Demnach habe ein 24-jähriger Hemeraner zwei 27-jährige Männer aus Münster und Düsseldorf geschubst, geschlagen und auf dem Boden liegend getreten. Beide Opfer wurden leicht verletzt.

    Vor einer Diskothek in der Marktstraße kam es gegen 4.20 Uhr zu einer Auseinandersetzung. In deren Verlauf soll eine Person Pfefferspray gegen einen 19-jährigen Hemeraner eingesetzt haben. Anschließend habe eine unbekannte Person auf ihn eingeschlagen. Im Rahmen dessen ging die Fensterscheibe eines Restaurants zu Bruch. Eine Rettungswagenbesatzung versorgte die Verletzungen des Opfers. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

    Polizei MK

  • Jugendschutz- und Polizeikontrollen an den Faschingstagen

    Jugendschutz- und Polizeikontrollen an den Faschingstagen

    Mayen – 

    An den kommenden Faschingstagen führt die Polizeiinspektion Mayen in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt und der Jugendpflege der Stadt Mayen Jugendschutzkontrollen durch. Hierbei werden schwerpunktmäßig auch die ortsansässigen Schulen mit einbezogen. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf den unrechtmäßigen Konsum von Alkohol, Tabakwaren und Drogen gelegt.

    Auch an anderen Orten im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Mayen müssen Sie jederzeit mit Verkehrskontrollen rechnen. Führen Sie keine Fahrzeuge unter dem Einfluss von Alkohol oder sonstiger berauschender Mittel, denn es könnte Sie die eigene Fahrerlaubnis kosten. Die jeweilige Rechtsfolge ist ein Straf- oder Bußgeldverfahren.

  • Ordnungsamt zieht Bilanz zum Karnevalsauftakt

    Ordnungsamt zieht Bilanz zum Karnevalsauftakt

    Zum Auftakt der Karnevalssession wurden durch den Kommunalen Vollzugsdienst des Ordnungsamtes zahlreiche Kontrollen in der Gastronomie durchgeführt. Im Vorfeld wurden diese Überprüfungen auf Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen bereits angekündigt.
     
        Bevor sich die Kneipen und Gaststätten füllten erinnerten die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes in Gastronomiebetrieben an die einzuhaltenden Vorschriften und berieten bei der Umsetzung. Wie schon bei den Kontrollen am letzten Oktoberwochenende zieht das Ordnungsamt eine überwiegend positive Bilanz.
     
        Während die meisten Betriebe mittlerweile auf „2G“ bzw. „2G plus“ umgestellt haben und diese Regeln auch eingehalten wurde, musste häufig noch an die Pflicht und konsequente Kontrolle der Kontakterfassung erinnert werden. Nur in einem Fall wurden gravierende Verstöße festgestellt. Ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren wird nunmehr eingeleitet.
     
        Das Ordnungsamt wird die Kontrollmaßnahmen weiterhin aufrechterhalten.