Schlagwort: Kierspe

  • Axt-Angriff auf Geschäft in Kierspe – Täter flüchtet ohne Beute und Axt

    Axt-Angriff auf Geschäft in Kierspe – Täter flüchtet ohne Beute und Axt

    Axt-Angriff in Kierspe: Täter scheitert an Geschäftstür

    Ein Axt-Angriff in Kierspe hat in der Nacht zu Sonntag einen Polizeieinsatz ausgelöst. Gegen 2 Uhr wurde die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses an der Kölner Straße durch laute Geräusche geweckt. Sie reagierte umgehend und verständigte die Polizei.

    Täter gelangt über Garage ins Haus

    Nach bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich ein bislang unbekannter Mann über eine Garage Zugang zum Flur des Hauses. Anschließend griff er die Tür zu einem Geschäft im Erdgeschoss an. Mit brachialer Gewalt setzte er eine große Axt ein, um sich Zutritt zu verschaffen.

    Der Axt-Angriff in Kierspe verursachte erhebliche Schäden an der Tür. Dennoch gelang es dem Täter nicht, in die Geschäftsräume einzudringen. Er brach den Versuch schließlich ab.

    Axt bleibt im Türblatt stecken

    Besonders auffällig: Die eingesetzte Axt blieb in der Tür stecken. Der Täter ließ das Werkzeug zurück und flüchtete in unbekannte Richtung. Ob er sich bei dem Axt-Angriff in Kierspe verletzte, ist derzeit nicht bekannt.

    Die Polizei sicherte Spuren am Tatort und stellte die Axt als Beweismittel sicher. Die Ermittlungen laufen.

    Polizei bittet um Zeugenhinweise

    Die Polizei fragt nun: Wer vermisst eine größere Axt oder kann Hinweise auf deren Herkunft geben? Auch Beobachtungen zu verdächtigen Personen im Bereich der Kölner Straße zur Tatzeit könnten entscheidend sein.

    Zeugen melden sich bitte unter der Telefonnummer 02354/9199-0 bei der Polizei in Kierspe.

    Weitere aktuelle Meldungen finden Sie in unserer Rubrik News sowie im Bereich Fahndungen. Informationen der zuständigen Behörde veröffentlicht die Polizei Märkischer Kreis.

  • Tödliche Auseinandersetzung in Rönsahl: 56-Jähriger stirbt nach Messerangriff

    Tödliche Auseinandersetzung in Rönsahl: 56-Jähriger stirbt nach Messerangriff

    Festnahme nach Tötungsdelikt in Kierspe

    Am Sonntagabend, den 21. September 2025, kam es in der Hauptstraße in Rönsahl, einem Ortsteil von Kierspe
    im Märkischen Kreis, zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

    Gegen 21:10 Uhr eskalierte ein Streit, der nach ersten Ermittlungen auf einen Beziehungsstreit zurückzuführen ist.

    Holzlatte und Messer im Einsatz

    Ein 56-jähriger Mann griff zunächst mit einer Holzlatte seinen 51-jährigen Kontrahenten an.
    Der 51-Jährige zog daraufhin ein Messer und stach mehrfach auf den Angreifer ein.

    Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche durch Rettungskräfte, die von Zeugen alarmiert wurden,
    erlag der 56-Jährige noch am Tatort seinen schweren Verletzungen.

    Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

    Die Polizei nahm den 51-Jährigen am Einsatzort widerstandslos fest.

    Das mutmaßliche Tatmesser wurde sichergestellt. Der Mann befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam.

    Die Ermittlungen führt eine Mordkommission der Hagener Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hagen.

    Staatsanwaltschaft prüft Haftbefehl

    Die Staatsanwaltschaft prüft aktuell die Beantragung eines Haftbefehls gegen den Tatverdächtigen.

    Weitere Hintergründe zum Beziehungsstreit sowie zur genauen Tatdynamik sind derzeit Gegenstand
    der Ermittlungen.

    Regionale Bedeutung

    Der Vorfall hat in der Gemeinde Rönsahl und im gesamten Märkischen Kreis für große Betroffenheit gesorgt. Tödliche Gewaltdelikte sind in der Region selten und ziehen umfangreiche Ermittlungen nach sich.

    Mehr aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie in unserem News-Bereich sowie im Ressort Deutschland.

  • Musikvideodreh mit Waffen löst Großalarm aus

    Musikvideodreh mit Waffen löst Großalarm aus

    Videodreh mit Waffen und Folgen

    Kierspe

    Zeugen beobachteten Freitagnachmittag Verdächtiges auf einem Firmengelände an der
    Friedrich-Ebert-Straße. Rund zehn Personen hätten sich demnach dort vermummt aufgehalten und dabei Maschinenpistolen und Handfeuerwaffen bei sich getragen.

    Die Polizei zog daraufhin Einsatzkräfte aus den umliegenden Städten zusammen und konnte schließlich den Großteil der Personen antreffen. Wie sich herausstellte, hatten sich die Verdächtigen aus Meinerzhagen und Kierspe (15-40 Jahre) dort getroffen, um ein Musikvideo zu drehen.

    Gegenüber den Beamten zeigten sich die Beteiligten reumütig und gaben an, davon ausgegangen zu sein, dass man sie auf dem Firmengelände nicht sehen könne. Gegen den mutmaßlichen Inhaber der
    Waffen (17) wird nun wegen des Anfangsverdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Polizisten stellten sechs Softairwaffen sicher. 

  • Streit beim Einkauf / Diebstahl auf dem Friedhof

    Streit beim Einkauf / Diebstahl auf dem Friedhof

    Streit beim Einkauf / Diebstahl auf dem Friedhof

    Kierspe

    Streit im Supermarkt

    Beim Einkaufen in einem Verbrauchermarkt an der Friedrich-Ebert-Straße in Kierspe gerieten zwei Kundinnen in einen verbalen Streit. Eine 21 Jahre alte Lüdenscheiderin wurde gestern gegen 17:45 Uhr durch die 85-jährige Kontrahentin aus Kierspe mit dem Gehstock geschlagen, man rief die Polizei, die sich vor Ort um die Parteien kümmerte. Nun erwartet die Seniorin eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung – schwer verletzt wurde die Lüdenscheiderin hierbei nicht.

    Diebstahl auf dem Friedhof

    Am Büscherweg wurden zwischen dem 4.10. – 8.10. die Buchstaben eines Grabsteines entfernt, die Polizei sucht Zeugen zum Geschehen. Hinweise nimmt die Wache Meinerzhagen unter 02354 91990 entgegen. 

  • Opfer und Zeuge einer Bedrohung gesucht

    Opfer und Zeuge einer Bedrohung gesucht

    Opfer und Zeuge einer Bedrohung gesucht

    Kierspe

    Nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung soll Freitag, gegen 17.10 Uhr, ein 37-jähriger Mann sein Gegenüber mit einem Messer bedroht haben.

    Die Tat ereignete sich in einem Supermarkt an der Schmiedestraße. Die Hintergründe des Streits sind noch unklar. Der Tatverdächtige flüchtete vom Ort des Geschehens. Polizeibeamte nahmen zwar die Verfolgung auf, konnten den Gesuchten am Abend jedoch nicht mehr stellen. Anhand weiterer Ermittlungen war es trotzdem möglich, ihn zu identifizieren.

    Das Opfer der Bedrohung sowie ein unmittelbarer Zeuge des Vorfalls entfernten sich vor Eintreffen der Polizei ebenfalls vom Ort des Geschehens. Die Beamten leiteten dennoch ein Ermittlungsverfahren ein und suchen nun insbesondere das bedrohte Opfer sowie den unmittelbaren Zeugen. Beide werden gebeten, sich bei der Polizei Meinerzhagen zu melden: 02354/9199-0. 

  • Taschendiebe unterwegs: Drei Taten in rund zwei Stunden

    Taschendiebe unterwegs: Drei Taten in rund zwei Stunden

    Taschendiebe unterwegs: Drei Taten in rund zwei Stunden

    Meinerzhagen/Kierspe

    Die Taschendiebe haben am Montag wieder in Meinerzhagen und Kierspe zugegriffen.

    Der erste Diebstahl wurde zwischen 11.15 und 11.35 Uhr in einem Discounter an der Ihnestraße begangen. Dort musste eine 66-jährige Frau am Ende ihres Einkaufs feststellen, dass die Geldbörse nicht mehr in ihrer Jackentasche steckte.

    Ihre zweite Runde drehten die Diebe zwischen 11.50 und 12 Uhr in einem
    Discounter an der Lindenstraße:

    Dort erwischten sie eine 80-Jährige, die ihre Einkaufstasche mitsamt Geldbörse in den Einkaufswagen gelegt hatte. Es sei recht voll gewesen, berichtete die Seniorin später der Polizei. Sie habe außerdem geglaubt, ihre Geldbörse immer im Blick gehabt zu haben. An der Kasse bemerkte sie, dass das Portemonnaie nicht mehr in dem Einkaufsbeutel lag. Nachdem sie noch einmal zu Hause nachgeschaute, erstattete sie Anzeige bei der Polizei.

    Zwischen 12.30 und 13.30 Uhr wurde einer 73-jährigen Meinerzhagenerin in einem Geschäft an der Kiersper Dr.-Hans-Wernscheid-Straße die Geldbörse aus der Handtasche gestohlen. Sie kann sich an eine etwas merkwürdige Begegnung erinnern: Während sie nach einem Teppichläufer suchte, wurde sie von einer jungen Frau nach der Größe eines Teppichs gefragt. Dann ließ sie eine kleine Teppichrolle auf die Seniorin fallen, wodurch diese ein paar Sekunden abgelenkt war. Die Frau entschuldigte sich und ging mit einer zweiten Frau davon. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um ein Ablenkungsmanöver handelte. Denn unmittelbar danach ging die Seniorin zur Kasse und stellte fest, dass der Reißverschluss ihrer Handtasche offenstand und das Portemonnaie weg war. Sie machte sich direkt auf den Weg zur Polizei nach Meinerzhagen, um Anzeige zu erstatten.

    Sie beschrieb die unbekannten Frauen wie folgt:

    Beide Frauen waren mit 1,65 Meter relativ klein, die ältere wurde auf 40 bis 45 Jahre geschätzt. Sie hat dunkle, schulterlange, wellige schwarze Haare und trug eine beigefarbene Hose mit auffällig weitem Bein, einen weiten, dunklen evtl. anthrazitfarbenen Mantel und schwarze Schuhe. Die Jüngere wurde auf etwa 20 Jahre geschätzt. Sie sprach mit osteuropäischem Akzent, hat dunkle, glatte, lange, schwarze Haare (zum Pferdeschwanz gebunden) und trug eine dunkle Hose, eine helle ¾ Jacke, etwa knielang mit Gürtel, dunkle Schuhe und kleine Ohrringe.

    Die Polizei warnt weiter dringend vor Taschendieben, die vor allem in den heimischen Discountern nach ihren meist älteren Opfern Ausschau halten. Deshalb sollten Kunden dort besonders gut auf ihre Wertsachen aufpassen und diese möglichst dicht am Körper tragen – zum Beispiel in Innentaschen von Jacken. Der Einkaufswagen ist der schlechteste Platz. Niemand behält beim Einkaufen seine Tasche im Wagen immer im Blick. Ein kurzer Moment beim Suchen nach Ware oder provoziert durch ein Ablenkmanöver reicht den Tätern. Sie sind oft mit mehreren Personen unterwegs, so dass die Beute blitzschnell an einen Komplizen weitergereicht werden kann. So schnell die Tat erfolgt, so schnell sind sie auch wieder verschwunden. Finden Sie eine PIN im Portemonnaie, so führt ihr direkter Weg zum nächsten Geldautomaten. In dieser Zeit haben die Opfer meist noch nicht einmal bemerkt, dass sie bestohlen wurden. Und schon werden sie am Geldautomaten meist noch einmal deutlich mehr Geld los als in ihrem Portemonnaie steckte. Für die Opfer kommt der Aufwand hinzu, um Führerschein, Ausweise und Bank- oder Kundenkarten neu zu beantragen. Persönliche Dinge wie Fotos sind möglicherweise endgültig verloren. Mit etwas Glück werden die Geldbörsen mitsamt Papieren in irgendeinem Papierkorb wiedergefunden und finden so ihren Weg zurück zum rechtmäßigen Eigentümer.

    Die Polizei nahm in allen beschriebenen Fällen Anzeigen auf, schrieb die Dokumente zur Fahndung aus und veranlasste eine KUNO-Sperrung. Denn selbst bei der Bank gesperrte Bank- (“EC”)-Karten lassen sich im Einzelhandel sonst weiter per Lastschriftverfahren einsetzen. Deshalb sollten sich Opfer auch umgehend bei der Polizei melden. Dazu müssen allerdings Angaben gemacht werden zur IBAN und – falls mehrere Karten vorhanden sind – zu der Kartenfolgenummer.  

  • Ladendieb gefasst

    Ladendieb gefasst

    Ladendieb gefasst 

    Kierspe

    Am Dienstagnachmittag wurde die Polizei zu einem Getränkemarkt an der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße gerufen, da dort ein Ladendiebstahl begangen wurde. Wie sich herausstellte, hatte ein 15 Jahre alter Kiersper Zigaretten gestohlen und rannte davon. Der Filialmitarbeiter eilte diesem hinterher und erhielt die Ware zurück.

    Die Polizei erschien vor Ort und brachte den Jugendlichen zurück ins Elternhaus.  

  • Betrüger bringt Seniorin um mittleren fünfstelligen Betrag

    Betrüger bringt Seniorin um mittleren fünfstelligen Betrag

    Betrüger bringt Seniorin um mittleren fünfstelligen Betrag

    Kierspe

    Eine Seniorin aus Kierspe lernte bereits im Oktober des vergangenen Jahres im Internet einen Mann kennen. Mit diesem schrieb sie in der Folge immer wieder E-Mails. Bereits nach einem Monat gab der angebliche Seelenverwandte vor, dass er in finanzielle Notlage geraten sei.

    Die Seniorin glaubte dem Betrüger und überwies in den Folgemonaten insgesamt einen mittleren fünfstelligen Betrag an unterschiedliche Konten. Die Polizei warnt weiterhin vor solchen “Lovescammern” und rät:

       - Suchen Sie Partner nur auf einer Dating-Plattform mit 
         verifizierten Nutzern.
       - Nehmen Sie Kontaktanfragen in sozialen Netzwerken nur von 
         Personen an, die Sie kennen.
       - Seien Sie wachsam! Love-Scammer erscheinen attraktiv, charmant 
         und äußerst verständnisvoll.
       - Seien Sie misstrauisch! Warum interessiert sich ein völlig 
         fremder und zudem überdurchschnittlich attraktiver Single für 
         Sie und verspricht Ihnen die große Liebe, obwohl man sich noch 
         nie gesehen hat?
       - Verschicken Sie kein Geld oder Wertgegenstände!
       - Keine Kontodaten weitergeben! Abbuchungen oder auch Geldwäsche 
         wäre über das Konto möglich.
       - Überprüfen Sie Ihren Flirtpartner über Suchmaschinen: Bilder, 
         Namen, Telefonnummern, Adresse.
       - Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen oder guten Freunden über die 
         Situation und holen sich einen Ratschlag ein.
       - Wenn Sie gescammt werden: Brechen Sie sofort jeglichen Kontakt 
         ab, ob per E-Mail oder Telefon. Legen Sie sich am besten eine 
         neue E-Mailadresse und Telefonnummer zu.
       - Sichern Sie alle E-Mails und Chat-Verläufe als Beweis auf 
         externer Festplatte, USB-Stick oder CD-ROM. Heben Sie 
         Überweisungsbelege auf.
       - Gehen Sie zur Polizei und erstatten Strafanzeige 
  • 42-jähriger greift Mann mit Stock an und wehrt sich gegen Ingewahrsamnahme

    42-jähriger greift Mann mit Stock an und wehrt sich gegen Ingewahrsamnahme

    42-jähriger greift Mann mit Stock an und wehrt sich gegen Ingewahrsamnahme

    Kierspe

    Ein alkoholisierter 42-jähriger hat am Dienstagabend, gegen 19:20 Uhr, einen 48-jährigen Nachbarn im Herlinghauser Weg mit einem Stock und Fäusten attackiert. Anschließend lief der Mann in Richtung B54 davon. Durch Polizeikräfte konnte er im weiteren Verlauf angetroffen werden. Gegen eine Ingewahrsamnahme setzte sich der Mann zur Wehr.

    Unter anderem versuchte er einen Beamten zu beißen. Den Polizisten gelang es dennoch, trotz aller Gegenwehr, den Mann in die Gewahrsamszelle zu bringen. Dort verbrachte er die Nacht. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 42-jährigen. Der 48-jährige Kiersper wurde nicht ernsthaft verletzt. 

  • Randale in Blumengeschäft

    Randale in Blumengeschäft

    Randale in Blumengeschäft

    Kierspe

    Ein 42-jähriger Kierspe hat am Freitagmorgen in einem Blumengeschäft an der Friedrich-Ebert-Straße randaliert. Zuvor hatte er versucht einen Blumenstrauß zu kaufen, hatte jedoch nicht genügend Geld dabei.

    Als Reaktion auf den Hinweis einer Mitarbeiterin, dass das Geld für den Kauf nicht ausreiche,
    beleidigte und bedrohte der 42-jähige die Angestellte sowie die ebenfalls anwesende Eigentümerin
    des Ladens. Anschließend bewarf der Mann die beiden Frauen mit Blumen und Töpfen.

    Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Gegen den 42-jährigen wird nun unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung ermittelt. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten vorübergehend in Gewahrsam genommen. 

  • 30-Jährige geht Gruppe an

    30-Jährige geht Gruppe an

    Kierspe

    Eine 30-Jährige hat am Donnerstagabend, gegen 20:15 Uhr, mehrere Personen vor einem Supermarkt in der Kölner Straße angepöbelt. Die Frau beleidigte eine Gruppe junger Erwachsener, bedrohte sie verbal und schubste eine Frau.

    Die alarmierten Polizisten nahmen die erheblich alkoholisierte Frau in Gewahrsam. Dagegen sperrte sich die 30-Jährige und bespuckte eine Polizistin. Ihren Rausch schlief sie auf der Polizeiwache aus. Gegen die Frau wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung ermittelt.   

  • Mit 116 statt 50 km/h durch die Ortschaft

    Mit 116 statt 50 km/h durch die Ortschaft

    Mit 116 statt 50 km/h durch die Ortschaft

    Kierspe – 

    Mit 116 statt der in der geschlossenen Ortschaft erlaubten 50 km/h ist heute Morgen ein Pkw-Fahrer mit GM-Kennzeichen am Radarwagen der Polizei vorbei gefahren. Der Wagen stand von 7.18 bis 11.15 Uhr an der B 54 in Richtung Brügge und erfasste in dieser Zeit 852 Fahrzeuge. 130 Fahrer/-innen hatten es zu eilig. 110 lagen noch im Verwarngeldbereich, 20 bekommen Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Insgesamt zwei Fahrerinnen oder Fahrer müssen demnächst für einige Zeit auf ihre Fahrerlaubnis verzichten.

    Bei dem Rekordhalter läuft es auf zwei Punkte in Flensburg, mindestens 700 Euro Bußgeld zuzüglich Verwaltungsgebühren sowie drei Monate Fahrverbot hinaus. Die Polizei mahnt noch einmal dazu, sich an die Tempolimits zu halten. Zu hohe Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptunfallursachen.

     

  • Roller in Brand gesetzt

    Roller in Brand gesetzt

    Roller in Brand gesetzt / E-Scooter gestohlen

    Kierspe – 

    Am Donnerstagabend wurde auf dem Gelände der Gesamtschule ein Motorroller in Brand gesetzt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Zeugen berichteten der Polizei von einer etwa zehn- bis 15-köpfigen Gruppe Jugendlicher, die eine ganze Weile versuchten, den ausgeschlachteten Roller in Brand zu setzen.

    Nachdem es gelungen war, rannten die auf etwa 16 bis 18 Jahre geschätzten jungen Leute in Richtung Jugendzentrum davon. Der Roller hatte keine Kennzeichen und die Identifikationsnummer war zerkratzt. Es entstand Schaden an den Pflastersteinen durch geschmolzenen Kunststoff. Die Polizei sicherte Spuren und bittet um Hinweise zur möglichen Identität der Jugendlichen unter Telefon 02354/9199-0.

    Aus einem Keller am Haunerbusch wurde zwischen Montag, 26. Juni, und Donnerstagnachmittag dieser Woche ein E-Scooter samt Ladekabel gestohlen. Es handelt sich um einen Windgoo Electric Sccoter T10.  

  • 17-jähriger ohne Führerschein fährt Pkw gegen Baum

    17-jähriger ohne Führerschein fährt Pkw gegen Baum

    Kierspe – 

    Ein 17-jähriger Kiersper hat heute Morgen gegen 0.45 Uhr in einer Kurve der Höherstraße mit einem Kleinwagen einen Baum gerammt. Nach jetzigem Kenntnisstand der Polizei hatte ein 18-Jähriger einen Pkw zum Geburtstag geschenkt bekommen. Einer der Gäste, ein 17-Jähriger, setzte sich, ohne zu fragen, ans Steuer des Pkw, lud drei Freunde ein und fuhr los. Er hatte keine Fahrerlaubnis. Auf der Höherstraße in Höhe des Abzweigs Eickmannsholt schaffte er die Kurve nicht und fuhr den Kleinwagen gegen einen Baum. Er flüchtete zunächst, gab sich aber später gegenüber der Polizei als Fahrer zu erkennen. Ein Drogenvortest fiel positiv aus, weshalb ihm ein Arzt Blutproben abnahm. Der Wagen erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden. Mindestens einer der Mitfahrer wurde schwer verletzt. 

  • Räuber droht mit Messer

    Räuber droht mit Messer

    Kierspe

    Ein 25-Jähriger aus Kierspe wurde am Montagabend, gegen 18:55 Uhr, auf der Friedrich-Ebert-Straße durch
    einen unbekannten Mann ausgeraubt. Der Unbekannte stellte sich unvermittelt auf Höhe eines dortigen asiatischen Restaurants vor den Geschädigten und zückte ein Messer. Unter Vorhalt des Messers forderte der Täter die Herausgabe von Bargeld. Nachdem der 25-Jährige Münzgeld ausgehändigt hatte, floh der unbekannte Täter in Richtung Innenstadt. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte er im Rahmen der Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Der Räuber wird wie folgt beschrieben:

       - ca. 30 bis 35 Jahre alt
       - ca. 180cm groß
       - stämmige Figur
       - schwarzer Kapuzenpullover, bis ins Gesicht gezogen
       - schwarze Hose
       - schwarze Winterschuhe
       - schwarze Handschuhe

    Zeugen, die Angaben zur Identität des Täters machen können oder ihn auf seiner Flucht beobachtet haben, werden gebeten sich unter 02354/9199-0 mit der Polizeiwache in Meinerzhagen in Verbindung zu setzen.  

  • Drei Festnahmen nach Geldautomatensprengung

    Drei Festnahmen nach Geldautomatensprengung

    Kierspe

    Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hagen und der Kreispolizeibehörden Märkischer Kreis und Rheinisch-Bergischer-Kreis

    Drei Männer stehen im Verdacht, in der vergangenen Nacht einen Geldautomaten in Kierspe gesprengt zu haben. Kurz vor 2 Uhr hörten Anwohner mehrere Explosionen im Bereich eines Automaten an der Friedrich-Ebert-Straße und wählten den Notruf.

    Den Tatverdächtigen gelang zunächst die Flucht vom Ort des Geschehens. Sie hinterließen massiven Gebäudeschaden (Fotos). Durch umherfliegende Teile wurde die Fassade eines gegenüberliegenden Gebäudes beschädigt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Polizei leitete daraufhin umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Das Fahrzeug konnte im Märkischen Kreisgebiet zuletzt im Raum Halver gesehen, jedoch nicht gestoppt werden.

    Einsatzkräfte der Polizei sichteten den flüchtigen Audi gegen 2.25 Uhr in Raum Wermelskirchen.
    Die anschließende Verfolgung führte über Burscheid nach Odenthal. Auf ihrer Flucht blendeten die Insassen das verfolgende Polizeifahrzeug mit einem Laserpointer. Im Stadtgebiet Odenthal gelang es den Einsatzkräften den Audi in einer Sackgasse zu stoppen. Die drei Insassen flüchteten weiter zu Fuß in ein Waldstück.

    Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft. Alle drei mutmaßlichen Täter konnten kurz darauf festgenommen werden. Polizeibeamte setzen Pfefferspray ein. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei Männer aus den Niederlanden im Alter von 23 bis 24 Jahren. Im Fahrzeug fanden Polizeibeamte umfangreiches Spuren- und Beweismaterial, das nun ausgewertet wird. Der Audi wurde sichergestellt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Eventuelle Zusammenhänge zu anderen Taten werden geprüft.