Schlagwort: Lautzenhausen

  • Schnupperpraktikum bei der Polizei Cochem: Vier Tage Einblicke in Einsatz, Ermittlungen und Studium

    Schnupperpraktikum bei der Polizei Cochem: Vier Tage Einblicke in Einsatz, Ermittlungen und Studium

    Schnupperpraktikum bei der Polizei Cochem 

    Zeitraum: 13.–16. Oktober 2024 (Herbstferien) • Ort: Cochem, Mayen, Mendig, Lautzenhausen

    Vier Tage mitten drin: Schüler erleben den Polizeiberuf

    Sechs motivierte Schülerinnen und Schüler nahmen am Schnupperpraktikum Polizei Cochem teil. Die Polizei vermittelte praxisnah, wie vielseitig der Polizeiberuf ist – vom Streifendienst über Verkehrskontrollen bis zur Kriminaltechnik. Am Ende der vier Tage zeigten sich alle Teilnehmenden begeistert und bestätigten: Der Polizeiberuf verbindet Verantwortung, Teamarbeit und Abwechslung.

    Wer sich grundsätzlich für Blaulicht-Themen interessiert, findet aktuelle Meldungen auch in unserer Rubrik Deutschland sowie im Bereich Verkehr.

    Tag 1: Polizeiinspektion Cochem – Alltag auf der Dienststelle

    Die Teilnehmenden starteten bei der Polizeiinspektion Cochem.

    Die Beamtinnen und Beamten erklärten Ausrüstung und Einsatzmittel; Schutzwesten durften die Jugendlichen selbst anlegen.
    Danach begleiteten sie Verkehrskontrollen und beobachteten – mit Einverständnis der Kontrollierten – professionelles, rechtssicheres Handeln im Straßenverkehr.

    So erlebten sie, wie Prävention und Kommunikation wirken.

    Zur weiteren Orientierung über die Dienststelle informiert die Polizeiinspektion Cochem auf ihrer offiziellen Seite.

    Tag 2–3: Kriminalinspektion Mayen, Autobahnstation Mendig & Training

    Am zweiten und dritten Tag vertieften die Jugendlichen ihr Wissen: Bei der Kriminalinspektion Mayen erklärten Ermittler Arbeitsweisen von Spurensuche bis Vernehmung. Ein weiterer Programmpunkt führte zur Polizeiautobahnstation Mendig, wo die Gruppe Verkehrsüberwachung, Unfallaufnahme und Besonderheiten auf Autobahnen kennenlernte.

    Zusätzlich besuchte die Gruppe das Schieß- und Einsatzzentrum am Standort Mendig.

    Ausbilder demonstrierten Trainingsinhalte, Sicherheitsregeln und taktische Abläufe. So verstanden die Jugendlichen, warum Übung und Eigensicherung im Einsatz höchste Priorität haben.

    Diensthundestaffel: Teamarbeit auf vier Pfoten

    Eine Vorstellung der Polizeihundestaffel zeigte, wie ausgebildete Diensthunde Sucheinsätze, Schutzmaßnahmen und Spurverfolgung unterstützen. Hundeführer erläuterten Ausbildung, Ausrüstung und Einsatzszenarien – ein Highlight des Schnupperpraktikum Polizei Cochem, das eindrucksvoll die Bandbreite polizeilicher Aufgaben demonstrierte.

    Tag 4: Campus Hahn – Studium & Sporttest

    Am Abschlusstag fuhr die Gruppe zum Polizeicampus in Lautzenhausen (Flughafen Hahn).

    Vor Ort erhielten die Jugendlichen Informationen zum Studium, zu Bewerbungswegen und zur Laufbahnausbildung. In sportlichen Einheiten bewiesen sie ihr Können und erhielten Feedback zu Fitnessanforderungen.

    Mehr Details zum Studienort bietet der offizielle Auftritt des Campus Hahn der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz.

    Fazit & Ausblick: Nächste Termine in 2026

    Das Schnupperpraktikum Polizei Cochem vermittelte realistische Einblicke in Einsatz, Ermittlungen und Ausbildung.

    Die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus. Die Polizei Cochem kündigte weitere Schnupperangebote für das neue Jahr an – geplant sind Durchgänge in den Oster- und Herbstferien.

    Interessierte Jugendliche informieren sich über künftige Anmeldetermine auf den offiziellen Seiten der Polizei Rheinland-Pfalz oder verfolgen aktuelle Hinweise in unseren Rubriken Fahndungen und Deutschland.

  • Brand in Burger King-Filiale in Lautzenhausen: Feuerwehr im Großeinsatz

    Brand in Burger King-Filiale in Lautzenhausen: Feuerwehr im Großeinsatz

    Brand des Schnellrestaurants Burger King in Lautzenhausen

    Lautzenhausen

    In der Nacht zum Dienstag hat ein Feuer in einer Burger King-Filiale in Lautzenhausen
    (Rhein-Hunsrück-Kreis) einen groß angelegten Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der Brand ereignete sich auf einem Gelände nahe des Flughafens Hahn, wo sich auch eine Tankstelle und ein Omnibusunternehmen befinden.

    Feuerwehr öffnet Zwischendecke zur Brandbekämpfung

    Nach Angaben der Polizei brach das Feuer am späten Montagabend aus. Erste Bilder vom Einsatzort zeigen dichten Rauch und Flammen, die aus dem Gebäude schlugen. Zur Bekämpfung des Feuers
    musste die Feuerwehr eine Zwischendecke des Gebäudes öffnen. Das Restaurant wurde dabei
    erheblich beschädigt.

    Keine Verletzten unter Gästen oder Mitarbeitenden

    Weder Gäste noch Mitarbeitende der Filiale wurden bei dem Vorfall verletzt. Die Polizeiinspektion Simmern bestätigte, dass es keine Gefahr für die umliegende Bevölkerung gab. Ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude, darunter eine Tankstelle, konnte erfolgreich verhindert werden.

    Löscharbeiten abgeschlossen, Gefahr von Glutnestern

    Das Feuer wurde in den frühen Morgenstunden gelöscht. Die Feuerwehr bleibt jedoch vor Ort, um mögliche Glutnester zu kontrollieren. Der Brand hat große Schäden am Gebäude verursacht, die genaue Schadenshöhe ist jedoch noch unklar. Auch zur Brandursache gibt es bislang keine Informationen.

    Standort der Burger King-Filiale

    Die betroffene Filiale liegt strategisch günstig an der B50, nahe des Flughafens Hahn. Neben der Tankstelle und dem Omnibusunternehmen befinden sich hier weitere Gewerbebetriebe.

    Feuerwehr und Polizei im Dauereinsatz

    Die Feuerwehr und die Polizei koordinierten den Einsatz mit einem Großaufgebot an Kräften. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte verhinderte Schlimmeres. Die Ermittlungen zur Ursache des Feuers laufen. 

     

  • Bundespolizei vollstreckt sieben Haftbefehle am Flughafen Hahn

    Bundespolizei vollstreckt sieben Haftbefehle am Flughafen Hahn

    Bundespolizei vollstreckt sieben Haftbefehle am Flughafen Hahn

    Lautzenhausen –

    An Karfreitag und Ostersamstag vollstreckte die Bundespolizei Trier, anlässlich grenzpolizeilicher Kontrollen, sieben Haftbefehle am Flughafen Hahn.

    Bei der Einreisekontrolle aus der Ukraine gegen eine 27-jährige Ukrainerin und einen 48-jährigen Ukrainer. Beide wurden wegen Diebstahls zu Geldstrafen in Höhe von 600 und 200 Euro verurteilt. Nach Zahlung der Geldstrafen blieben beide auf freiem Fuß.

    Kurz darauf erfolgte die Kontrolle eines Rumänen bei der Ausreise in die Ukraine. Er wurde mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wegen Urkundenfälschung gesucht. Er zahlte vor Ort die geforderte Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro und konnte seine Reise wie geplant antreten.

    Gleich zwei Haftbefehle lagen gegen eine 55-jährige Bulgarin vor. Die aus Bulgarien eingereiste Frau wurde wegen Erschleichens von Leistungen und Fischwilderei zu einer Haftstrafe von 94 Tagen verurteilt, welche sie nun in der JVA Rohrbach verbüßt.

    Ein aus Nordmazedonien eingereister Albaner wurde bereits 2018 wegen eines Eigentumsdeliktes zu einer Haftstrafe von 3 Jahren verurteilt. Zur Verbüßung der noch ausstehenden Restfreiheitsstrafe von 131 Tagen wurde er in die JVA Rohrbach eingeliefert.

    Eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro hatte ein aus dem Vereinigten Königreich eingereister, mittelloser Rumäne wegen einer begangenen Körperverletzung noch zu zahlen. Nachdem sein Vorgesetzter die Geldstrafe bei der Polizei in Aschaffenburg einzahlte, verließ er die Diensträume als freier Mann.