Schlagwort: LKW-Kontrolle

  • Großkontrollen auf der A2: Polizei stoppt gefährliche Lkw und deckt 95 Verstöße auf

    Großkontrollen auf der A2: Polizei stoppt gefährliche Lkw und deckt 95 Verstöße auf

    Polizei Bielefeld stellt 95 Verstöße fest

    Bielefeld/A2. Bei zwei kooperativen Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs haben Einsatzkräfte am Donnerstag, 30. April 2026, und Dienstag, 5. Mai 2026, insgesamt 130 Fahrzeuge überprüft. Die A2 Kontrolle bei Bielefeld führte zu 95 festgestellten Verstößen.

    Beamte des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei Bielefeld kontrollierten gemeinsam mit mehreren Behörden auf dem Rastplatz Fuchsgrund und an der Raststätte Gütersloh Nord. An den Maßnahmen beteiligten sich unter anderem das Hauptzollamt Bielefeld, das Bundesamt für Logistik und Mobilität, das Veterinäramt, Lebensmittelkontrolleure des Kreises Gütersloh sowie die Bezirksregierung Detmold.

    Viele Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten

    Die meisten Verstöße lagen nach Angaben der Polizei im Bereich der Sozialvorschriften. Dabei ging es vor allem um nicht eingehaltene Lenk- und Ruhezeiten. Außerdem stellten die Kontrollkräfte zahlreiche Mängel bei der Ladungssicherung fest.

    Fünf Fahrzeugführer durften ihre Fahrt wegen technischer Mängel oder mangelhafter Ladungssicherung zumindest vorläufig nicht fortsetzen. Weitere Meldungen aus dem Verkehr gibt es auf blaulichtmyk.de/verkehr.

    Durchgerostete Achse und gefälschter Führerschein

    Auf dem Rastplatz Fuchsgrund stoppten die Einsatzkräfte den Fahrer einer litauischen Sattelzugmaschine. Die Achse am Auflieger war an mehreren Stellen stark durchgerostet. Da eine solche Achse die notwendige Tragfähigkeit nicht mehr gewährleisten kann, werteten die Beamten den Zustand als erheblichen Sicherheitsmangel.

    Der Container auf dem Auflieger musste auf einen anderen Anhänger umgeladen werden. Zudem stellten die Beamten fest, dass der Fahrer einen gefälschten ukrainischen Führerschein mitführte. Wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis leiteten sie ein Strafverfahren ein. Der Fahrer zahlte vor Ort eine Sicherheitsleistung von 600 Euro.

    Gefahrgut nicht richtig gesichert

    Auch ein 43-jähriger Fahrer einer polnischen Sattelzugmaschine musste seine Fahrt beenden. Auf der Ladefläche befanden sich unter anderem Gefahrgutbehälter, die nicht ordnungsgemäß gesichert waren.

    Das Transportunternehmen musste ein Ersatzfahrzeug zum Kontrollort schicken, da der Fahrer die Ladung mit dem vorhandenen Material nicht korrekt sichern konnte. Für die eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn und das Unternehmen zahlte der Fahrer eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro. Gegen vier weitere für die Verladung verantwortliche Personen leiteten die Behörden ebenfalls Verfahren ein.

    Bremsanlage stark beschädigt

    Bei der A2 Kontrolle bei Bielefeld an der Raststätte Gütersloh Nord fiel eine weitere polnische Sattelzugmaschine mit erheblichen technischen Mängeln auf. Am Auflieger waren die Bremsbeläge komplett verschlissen. Außerdem war der Druckluftbehälter der Bremse weitestgehend durchgerostet. Ein Stoßdämpfer wies bereits Löcher auf.

    Die Halterfirma musste eine Reparaturwerkstatt mit dem Austausch der defekten Einzelteile beauftragen. Nachrichten aus Deutschland finden Leserinnen und Leser auch unter blaulichtmyk.de/deutschland.

    Zoll ahndet illegale Beschäftigung

    Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls stellte an der Raststätte Gütersloh Nord acht Verstöße im Bereich illegaler Beschäftigung fest. Damit zeigte die A2 Kontrolle, wie wichtig gemeinsame Maßnahmen von Polizei, Zoll und Fachbehörden im gewerblichen Verkehr sind.

    Weitere Polizeimeldungen gibt es unter blaulichtmyk.de/news. Informationen zur Arbeit der Polizei Nordrhein-Westfalen finden sich außerdem bei der Polizei NRW und beim Zoll.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Überladener Holztransporter auf der Oststraße gestoppt

    Überladener Holztransporter auf der Oststraße gestoppt

    Überladener Holztransporter auf der Oststraße gestoppt

    Meinerzhagen – Polizisten haben am Dienstagmittag auf der Oststraße einen deutlich überladenen Holztransporter kontrolliert. Der LKW bestand aus einem Zugfahrzeug samt Anhänger und hatte Baumstämme geladen.

    Bereits beim ersten Blick auf das Gespann vermuteten die Beamten eine Überladung. Deshalb begleiteten sie den 28-jährigen Fahrer zur nächstgelegenen Waage. Dort bestätigte sich der Verdacht.

    Überladener Holztransporter wog 30 Prozent mehr als erlaubt

    Der überladene Holztransporter brachte insgesamt rund 30 Prozent mehr Gewicht auf die Waage, als laut Papieren zugelassen war. Für das Zugfahrzeug waren maximal 40 Tonnen erlaubt. Tatsächlich zeigte die Waage 52 Tonnen an.

    Auch der Anhänger überschritt das zulässige Gewicht deutlich. Statt der erlaubten 26 Tonnen wog er fast 33 Tonnen. Damit lag das komplette Gespann erheblich über den zulässigen Werten.

    Fahrer und Halter angezeigt

    Die Beamten zeigten sowohl den 28-jährigen Fahrer als auch den Halter des Holztransports an. Beide müssen nun jeweils mit einem Bußgeld über mehrere hundert Euro rechnen. Außerdem erwarten sie Punkte in Flensburg.

    Gerade bei schweren Transporten erhöht eine Überladung das Risiko im Straßenverkehr erheblich. Ein überladener Holztransporter kann unter anderem längere Bremswege verursachen und die Fahrzeugtechnik stärker belasten.

    Polizei kontrolliert Schwerverkehr

    Kontrollen im Schwerverkehr dienen dazu, gefährliche Transporte frühzeitig zu erkennen. In diesem Fall verhinderte die Polizei, dass das überladene Gespann unbeanstandet weiterfuhr.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du in unseren Bereichen News und Verkehr.

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  • Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau: 259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau: 259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    Bei einer groß angelegten Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau haben rund 180 Einsatzkräfte am Montag, 20.04., zwischen 06:30 Uhr und 22:00 Uhr zahlreiche Fahrzeuge und Personen überprüft. An der behördenübergreifenden Aktion beteiligten sich das Polizeipräsidium Südhessen, die hessische Bereitschaftspolizei, das Hauptzollamt, das Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie Ordnungsbehörden aus mehreren Städten und Gemeinden.

    Im gesamten Kreisgebiet nahmen die Einsatzkräfte insgesamt 467 Fahrzeuge und 575 Personen genauer unter die Lupe. Die Bilanz der Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau fiel deutlich aus: 259 Ordnungswidrigkeiten, 17 festgestellte Straftaten, zwei vollstreckte Haftbefehle und zusätzlich 541 Verstöße bei flankierenden Geschwindigkeitsmessungen.

    Mehrere berauschte Fahrer und Verstoß gegen das Waffengesetz

    Vier Fahrer standen nach bisherigen Erkenntnissen berauscht am Steuer. In drei Fällen bestand der Verdacht auf den vorherigen Konsum von Cannabis oder Amphetamin. Bei einem weiteren Fahrer ergab ein Atemalkoholtest 1,78 Promille. In allen Fällen nahmen die Einsatzkräfte die Personen vorläufig fest und veranlassten Blutentnahmen.

    Bei einer weiteren Kontrolle trug ein Autoinsasse eine geladene Schreckschusswaffe im Hosenbund. Im Fahrzeug fanden die Beamten außerdem einen Schlagring. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

    Lkw zu hoch und zu schwer – Weiterfahrt sofort gestoppt

    Am Tanklager in Raunheim kontrollierten Einsatzkräfte den gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Dabei fiel ein niederländischer Lastwagen auf, der zwei Zugmaschinen geladen hatte. Der Transport überschritt sowohl die zulässige Gesamthöhe als auch das zulässige Gesamtgewicht.

    Die Verkehrspolizisten untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt noch vor Ort. Zusätzlich erhoben sie eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3600 Euro.

    Schwere Mängel bei Krankentransport und Taxis

    Im Taxi- und Mietwagengewerbe stellten die Kontrolleure ebenfalls mehrere Verstöße fest. Bei einem Krankentransportfahrzeug entdeckten sie gravierende Mängel an der Rollstuhlrückhalteeinrichtung. Die Weiterfahrt wurde unmittelbar untersagt. Ein anderes Fahrzeug musste den vorgesehenen Krankentransport übernehmen.

    Vier Taxis durften ebenfalls nicht weiterfahren. In mehreren Fällen fehlte die vorgeschriebene Eichung der Taxameter. In einem Fall besaß ein Fahrer keinen gültigen Personbeförderungsschein mehr.

    Geschwindigkeitsverstöße und E-Scooter unter Drogeneinfluss

    Im Rahmen der Geschwindigkeitsüberwachung fiel unter anderem eine 58 Jahre alte Fahrerin auf der Landesstraße 3112 bei Gernsheim auf. Sie passierte die Kontrollstelle mit 96 km/h statt der erlaubten 70 km/h. Ebenfalls mit 96 km/h bei erlaubten 70 km/h war ein 35-jähriger Autofahrer auf der Landesstraße 3094 bei Wallerstädten unterwegs.

    Ein 20-Jähriger stand mit seinem E-Scooter unter dem Einfluss von Marihuana. Im Verlauf der Kontrolle stellten die Beamten außerdem fest, dass der Roller 35 km/h statt der erlaubten 25 km/h fuhr. Gegen den Mann laufen nun Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Cannabiseinfluss sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

    Festnahmen auf Autobahnen und zwei offene Haftbefehle

    Zivile Verkehrsfahnder kontrollierten am Nachmittag auf der A 67 bei Rüsselsheim ein Auto mit drei osteuropäischen Staatsangehörigen ohne gültigen Aufenthaltstitel. Die Beamten nahmen das Trio vorläufig fest. Im Fahrzeug fanden sie zudem eine Reisetasche mit zahlreichen hochpreisigen Drogerie- und Hygieneartikeln, für die keine Kaufbelege vorgelegt werden konnten. Es bestand der Verdacht der gewerbsmäßigen Hehlerei. Die Artikel wurden sichergestellt.

    Zwei der drei Männer kamen anschließend zur Prüfung der Abschiebung in Gewahrsam. Auf der A 5 bei Mörfelden-Walldorf stellten die Zivilfahnder bei einem 53 Jahre alten Beifahrer aus Offenbach außerdem zwei offene Haftbefehle fest. Die Geldstrafen beliefen sich auf insgesamt 4200 Euro. Weil der Mann die Summe nicht zahlen konnte, brachten ihn die Beamten für rund zwei Monate in eine Justizvollzugsanstalt.

    Schulwegüberwachung ohne gravierende Beanstandungen

    Erfreulich verliefen die ebenfalls durchgeführten Schulwegkontrollen an drei Schulen im Bereich Riedstadt. Dort registrierten die Einsatzkräfte keine gravierenden Beanstandungen.

    Die Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau zeigt damit ein breites Spektrum an Verkehrsverstößen, Straftaten und sicherheitsrelevanten Auffälligkeiten im gesamten Kreisgebiet.

    Weitere Polizeimeldungen aus Hessen, aktuelle Einsätze aus Deutschland sowie laufende Fahndungen findest Du ebenfalls bei Blaulicht-Report.

    Mehr Informationen zu den beteiligten Behörden gibt es beim Polizeipräsidium Südhessen, beim Zoll und beim Bundesamt für Logistik und Mobilität.

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  • Gefährlicher Schwertransport auf der A7 gestoppt

    Gefährlicher Schwertransport auf der A7 gestoppt

    Polizei stoppt schlecht gesicherte 26-Tonnen-Maschine

    Eine Streife der Schwerverkehrsüberwachung der Autobahnpolizei Bad Hersfeld hat am Montag (30.03.) einen gefährlichen Schwertransport auf der Rastanlage „Rimberg“ festgestellt. Die Beamten kontrollierten einen LKW, der eine rund 26 Tonnen schwere Erdbaumaschine geladen hatte. Dabei zeigte sich schnell, dass die mangelhafte Ladungssicherung ein erhebliches Risiko für den Straßenverkehr darstellte.

    Deutlich sichtbare Mängel bei der Sicherung

    Den Einsatzkräften fiel sofort auf, dass die verwendeten Zurrketten deutlich durchhingen und somit ihre Sicherungsfunktion nicht ausreichend erfüllten. Zusätzlich war die Führung der Ketten unzureichend umgesetzt. Besonders kritisch: Eine seitliche Sicherung der schweren Stachelwalze fehlte vollständig.

    Bereits zum Zeitpunkt der Kontrolle stand die Maschine nicht mehr mittig auf dem Tieflader. Dies deutete darauf hin, dass die Ladung während der Fahrt verrutscht war. Gerade bei Kurvenfahrten oder plötzlichen Ausweichmanövern hätte dies schwerwiegende Folgen haben können.

    Erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer

    Die Beamten bewerteten die Situation als gefährlich. Bei stärkeren Fliehkräften bestand die reale Möglichkeit, dass die 26 Tonnen schwere Maschine vom Anhänger stürzen könnte. Eine solche Situation hätte nicht nur den Fahrer selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer massiv gefährdet.

    Weitere Informationen zu Verkehrssicherheit finden Sie auch in unserer Rubrik Verkehr sowie unter Deutschland.

    Polizei greift schnell ein

    Die Autobahnpolizei reagierte umgehend und untersagte die Weiterfahrt, bis die mangelhafte Ladungssicherung am LKW ordnungsgemäß behoben wurde. Der Fahrer musste die Maschine mit zusätzlichen Sicherungsmitteln nachsichern und eine sogenannte Knicksicherung aktivieren.

    Erst nach der fachgerechten Sicherung durfte der Transport seine Fahrt fortsetzen. Informationen zur korrekten Ladungssicherung stellt auch die Polizei Deutschland bereit.

    Bußgeld und Punkt in Flensburg

    Für den Fahrer bleibt der Verstoß nicht ohne Konsequenzen. Ihn erwartet ein Bußgeld im hohen zweistelligen Bereich sowie ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg. Angesichts der potenziellen Gefahren fällt die Strafe jedoch vergleichsweise mild aus.

    Die mangelhafte Ladungssicherung am LKW zeigt einmal mehr, wie wichtig eine ordnungsgemäße Sicherung von Schwerlasten ist. Nur durch das schnelle Eingreifen der Polizei konnte eine mögliche Gefährdung rechtzeitig verhindert werden.

    Weitere aktuelle Meldungen finden Sie unter News.

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  • Polizei Hamm stoppt massiv überladenen Lkw auf dem Afyonring

    Polizei Hamm stoppt massiv überladenen Lkw auf dem Afyonring

    73 Prozent über dem zulässigen Gesamtgewicht

    Ein deutlich schief fahrender Lkw hat am Mittwochmorgen, 18. März, die Aufmerksamkeit der Polizei Hamm auf sich gezogen. Einsatzkräfte bemerkten das Fahrzeug auf dem Afyonring wegen seiner auffälligen Schieflage und kontrollierten den Lkw anschließend genauer. Schon bei der ersten Überprüfung vor Ort ergaben sich klare Hinweise auf eine erhebliche Überladung.

    Der Verkehrsdienst der Polizei Hamm begleitete den Lkw mit polnischen Kennzeichen daraufhin zu einer Brückenwaage. Dort stand das gerichtsverwertbare Ergebnis fest: Der Transporter überschritt das zulässige Gesamtgewicht massiv. Bei erlaubten 3.500 Kilogramm brachte das Fahrzeug tatsächlich 6.060 Kilogramm auf die Waage. Damit lag eine Überladung von 73 Prozent vor.

    Technische Kontrolle zeigt weiteren schweren Mangel

    Die Kontrolle endete nicht mit dem Wiegevorgang. In einer Fachwerkstatt prüften Experten das Fahrzeug zusätzlich technisch. Dabei zeigte sich, dass die auffällige Schieflage nicht nur auf die aktuelle Beladung zurückzuführen war. Vielmehr war der Rahmen des Fahrgestells hinten rechts erheblich verbogen.

    Nach Angaben der Polizei deutet dieser Schaden darauf hin, dass der Lkw bereits zuvor mehrfach mit erheblicher Überladung unterwegs gewesen sein muss. Der technische Zustand des Fahrzeugs machte deutlich, welche Folgen dauerhaftes Missachten der Vorschriften im Güterverkehr haben kann.

    Spedition spart laut Polizei vier Fahrten ein

    Nach den Feststellungen der Einsatzkräfte hatte die verantwortliche Spedition durch die Überladung insgesamt vier Fahrten eingespart. Bei gesetzeskonformer Beladung wären diese zusätzlichen Fahrten erforderlich gewesen. Genau daraus leitete die Polizei weitere Konsequenzen ab.

    Die Beamten veranlassten eine Vermögensabschöpfung im vierstelligen Bereich. Der Betrag wurde noch vor Ort entrichtet. Damit zog die Polizei den wirtschaftlichen Vorteil aus dem Transport ein, da die Fahrt unter diesen Bedingungen nicht hätte durchgeführt werden dürfen.

    Weiterfahrt sofort untersagt

    Zusätzlich fertigte die Polizei gegen den Fahrzeugführer und gegen den Fahrzeughalter jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Für den Fahrer war die Fahrt an diesem Punkt beendet: Die Beamten untersagten die Weiterfahrt unmittelbar.

    Der Fall zeigt, wie konsequent die Polizei Hamm bei Verstößen im gewerblichen Güterverkehr einschreitet. Die Kontrolle machte nicht nur eine massive Überladung sichtbar, sondern deckte auch erhebliche technische Schäden am Fahrzeug auf. Gerade solche Kombinationen aus Übergewicht und Fahrzeugmängeln stellen ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsteilnehmer dar.

  • Herborn: Polizei und Behörden kontrollieren Gefahrguttransporte – 14 Lkw gestoppt

    Herborn: Polizei und Behörden kontrollieren Gefahrguttransporte – 14 Lkw gestoppt

    Zahlreiche Verstöße bei Schwerpunktaktion festgestellt

    Bei einer umfangreichen Gefahrgutkontrolle in Herborn überprüften Einsatzkräfte am Dienstag (24.02.2026) den gewerblichen Güterverkehr auf dem Parkplatz Hörbach. Beamte der Regionalen Verkehrsdienste Lahn-Dill und Marburg arbeiteten dabei eng mit den Gefahrgutüberwachungen des Lahn-Dill-Kreises, des Landkreises Marburg-Biedenkopf sowie dem Regierungspräsidium Gießen zusammen.

    58 Fahrzeuge im Fokus der Kontrolleure

    Im Rahmen der Gefahrgutkontrolle nahmen die Einsatzkräfte insgesamt 58 Fahrzeuge genauer unter die Lupe. Der Schwerpunkt lag gezielt auf dem Thema „Gefahrgut“. Die Kontrolleure überprüften dabei sowohl die Einhaltung der Ladungssicherungsvorschriften als auch sozialrechtliche Vorgaben im Straßenverkehr.

    Dabei stellten sie 15 Verstöße gegen Vorschriften zur Ladungssicherung fest. Ebenso dokumentierten sie 15 Verstöße gegen Sozialvorschriften. In 14 Fällen untersagten die Ordnungshüter die Weiterfahrt der betroffenen Lastkraftwagen zunächst.

    Zwölf Lkw zu schnell unterwegs

    Neben Mängeln bei der Ladungssicherung ahndeten die Beamten auch Geschwindigkeitsverstöße. Insgesamt zwölf Lkw überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Besonders gravierend fiel ein Fall auf: Ein Fahrer eines deutschen Lastkraftwagens war bei erlaubten 60 km/h mit 90 km/h unterwegs.

    Zudem transportierte dieser Fahrer seine Ladung komplett ungesichert. Die Einsatzkräfte stoppten das Fahrzeug umgehend. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld sowie ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg.

    Konsequente Überwachung des Güterverkehrs

    Die Gefahrgutkontrolle in Herborn verdeutlicht die Bedeutung regelmäßiger Überprüfungen im gewerblichen Güterverkehr. Gerade beim Transport gefährlicher Güter spielt die ordnungsgemäße Sicherung eine entscheidende Rolle für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

    Weitere Meldungen rund um Verkehrskontrollen finden Sie in unserer Rubrik Verkehr sowie aktuelle Nachrichten aus ganz Deutschland unter Deutschland.

    Informationen zu Gefahrgutvorschriften stellt unter anderem das Regierungspräsidium Gießen bereit. Details zu Verkehrssicherheitsarbeit veröffentlicht auch die Polizei Hessen.

  • Lkw mit 11,8 Tonnen gestoppt – Fahrer mit gefälschtem Führerschein unterwegs

    Lkw mit 11,8 Tonnen gestoppt – Fahrer mit gefälschtem Führerschein unterwegs

    Lkw Kontrolle: Polizei zieht Mega-Überlader aus dem Verkehr!

    Am Montag, 23. Februar, gegen 10 Uhr bemerkten Beamte des Verkehrsdienstes im Bereich Dorstener Straße / Riemker Straße einen deutlich überladen wirkenden Lastwagen. Die Lkw Kontrolle in der Dorstener Straße zeigte schnell: Das Fahrzeug stellte ein echtes Schwergewicht dar.

    Fahrzeug hing sichtbar durch

    Der mit Splitt beladene 7,49-Tonnen-Kipper hing tief in der Federung. Die Radabdeckungen berührten bereits den Boden, das gesamte Fahrzeug wirkte stark abgesenkt. Schon der äußere Eindruck ließ auf eine erhebliche Überladung schließen.

    Auf einer geeichten Waage bestätigte sich der Verdacht: Statt der zulässigen 7,49 Tonnen brachte der Lkw 11,8 Tonnen auf die Waage. Damit überschritt das Fahrzeug das erlaubte Gesamtgewicht massiv.

    Gefälschter Führerschein entdeckt

    Der 60-jährige Fahrer, ein Bauarbeiter, sprach kein Deutsch und legte den Beamten einen polnischen Führerschein vor. Während der Kontrolle fiel auf, dass er Fragen nur schwer beantworten konnte. Die geschulten Einsatzkräfte überprüften das Dokument genauer.

    Dabei stellten sie fest, dass es sich um eine Fälschung handelte. Im Zuge der weiteren Durchsuchung fanden die Beamten zusätzlich einen gefälschten polnischen Aufenthaltstitel.

    Fahrer besitzt nur georgische Pkw-Fahrerlaubnis

    Der aus Georgien stammende Mann gab an, sich die Dokumente beschafft zu haben, um als EU-Bürger arbeiten zu können. Tatsächlich verfügt er lediglich über einen Auto-Führerschein aus Georgien. Eine gültige Fahrerlaubnis für das Führen eines Lkw lag nicht vor.

    Ermittlungen wegen Schwarzarbeit und weiterer Verstöße

    Die Polizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der Schwarzarbeit sowie weiterer Verstöße ein. Neben den strafrechtlichen Konsequenzen muss sich der Fahrer auch wegen der erheblichen Überladung verantworten.

    Weitere Meldungen zu Verkehrskontrollen findest Du in unserer Rubrik Verkehr sowie aktuelle Einsätze aus ganz Deutschland unter Deutschland. Offizielle Informationen zur Verkehrssicherheit veröffentlicht auch die Polizei NRW.

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  • Großkontrolle auf der A45: Polizei stoppt überladene LKW – Fahrer trickst mit falscher Karte

    Großkontrolle auf der A45: Polizei stoppt überladene LKW – Fahrer trickst mit falscher Karte

    Knallharte Kontrolle auf der Autobahn: 6.300 Euro kassiert – Weiterfahrt verboten!

    Mit einer umfassenden ROADPOL-Kontrolle auf der A45 hat die Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südosthessen am Dienstag ein deutliches Zeichen gesetzt. Im Rahmen der europaweiten Aktionswoche „Truck and Bus“ überprüften die Einsatzkräfte den gewerblichen Güter- und Personenverkehr gezielt auf Sicherheitsverstöße.

    Die Beamtinnen und Beamten kontrollierten zwischen 9 Uhr und 15.45 Uhr auf dem Parkplatz Pfingstweide Ost an der Autobahn 45 in Fahrtrichtung Gießen. Gerade auf stark frequentierten Strecken wie der A45 erhöht unsachgemäßer Fahrzeugbetrieb das Unfallrisiko erheblich.

    77 LKW und 87 Personen überprüft

    Im Rahmen der ROADPOL-Kontrolle A45 nahmen die Verkehrsspezialisten 77 Lastkraftwagen sowie 87 Personen genau unter die Lupe. Sie kontrollierten Fahrzeugzustand, Ladungssicherung und die Einhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten. Zusätzlich bauten sie eine mobile Waage auf, um die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeuge zu prüfen.

    Holztransporter massiv überladen

    Besonders schwer wog der Verstoß eines Holztransporters aus Nordrhein-Westfalen. Die Beamten stellten eine deutliche Überladung fest. Sie leiteten ein Verfahren zur Vermögensabschöpfung ein.

    Zudem prüften sie den Verdacht der Fälschung beweiserheblicher Daten.

    Die Einsatzkräfte durchsuchten Fahrzeug und Fahrer gezielt nach entsprechenden Beweismitteln.

    Weiterfahrt mit „falscher“ Fahrerkarte

    Ein weiterer LKW-Fahrer setzte seine Fahrt offenbar trotz ausgeschöpfter Lenkzeit fort. Nach bisherigen Erkenntnissen nutzte er dazu eine „falsche“ Fahrerkarte. Die Polizei stellte die Karte sicher und leitete die notwendigen Maßnahmen ein.

    Deutliche Bilanz am Ende des Einsatztages

    Die ROADPOL-Kontrolle A45 brachte zahlreiche Verstöße ans Licht:

    • 12 Verstöße gegen Sozialvorschriften
    • 6 Verstöße gegen die ordnungsgemäße Ladungssicherung
    • 5 Strafanzeigen
    • 8 weitere Ordnungswidrigkeiten

    In zwei Fällen untersagten die Einsatzkräfte die Weiterfahrt vollständig. Drei Lastkraftwagen wiesen technische Mängel auf, die nun zwingend behoben werden müssen.

    Über 6.300 Euro Sicherheitsleistung erhoben

    Die Polizei erhob Sicherheitsleistungen in Höhe von rund 6.300 Euro. Zusätzlich verhängten die Beamten 260 Euro Verwarngelder.

    Diese Maßnahmen treffen sowohl Fahrer als auch verantwortliche Unternehmen.

    Kontrollen erhöhen die Sicherheit auf Autobahnen

    Die regelmäßige Durchführung einer ROADPOL-Kontrolle A45 trägt entscheidend zur Verkehrssicherheit bei. Verstöße gegen Lenkzeiten, mangelhafte Ladungssicherung oder technische Defekte gefährden alle Verkehrsteilnehmer. Besonders auf Autobahnen können schon kleine Fehler gravierende Folgen haben.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du in unseren Rubriken News, Verkehr und Deutschland.

    Informationen zur europaweiten Kontrollwoche veröffentlicht unter anderem ROADPOL. Details zu Lenk- und Ruhezeiten stellt das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) bereit. 

  • Zoll stoppt türkischen LKW mit Potenzhonig auf A3 bei Regensburg

    Zoll stoppt türkischen LKW mit Potenzhonig auf A3 bei Regensburg

    Zoll stoppt türkischen LKW auf der A3 bei Regensburg: 523 Gramm Potenzhonig sichergestellt

    Bei einer Kontrolle auf der A3 bei Regensburg haben Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald am 23.01.2026 einen türkischen LKW aus dem Verkehr gezogen. Der Fahrer erklärte zunächst, dass er keine verbotenen oder anmeldepflichtigen Waren mitführe. Dennoch nahmen die Einsatzkräfte das Fahrzeug genauer unter die Lupe.

    Drei Gläser in der Fahrerkabine: Verdächtiger Fund bei der Kontrolle

    Im Rahmen der Überprüfung entdeckten die Zöllner in der Fahrerkabine drei Gläser mit insgesamt 523 Gramm sogenanntem Potenzhonig mit Sildenafil. Solche Produkte wirken häufig nicht nur durch pflanzliche Inhaltsstoffe, sondern enthalten teils Arzneistoffe, die ohne medizinische Kontrolle erhebliche Risiken mit sich bringen können.

    Sildenafil im Honig: Rezeptpflichtiger Wirkstoff nicht zugelassen

    Nach Angaben der Zollbehörden enthielt der aufgefundene Honig den Wirkstoff Sildenafil. Dabei handelt es sich um einen verschreibungspflichtigen Arzneistoff, der in Deutschland in dieser Form nicht zugelassen ist. Der Fahrer konnte zudem kein ärztliches Rezept vorlegen. Aus diesem Grund stellten die Beamten den Potenzhonig mit Sildenafil sicher.

    Zoll warnt vor Gesundheitsrisiken

    René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg, betonte die Problematik solcher Produkte: „Potenzfördernde Produkte mit nicht zugelassenen Wirkstoffen werden häufig im Ausland oder über Online-Plattformen angeboten. Die Einnahme ohne ärztliche Beratung kann erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich bringen.“

    Strafverfahren wegen Arzneimittelgesetz und Bannbruch eingeleitet

    Gegen den Fahrer leiteten die Behörden ein Strafverfahren ein. Der Vorwurf lautet auf einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz in Verbindung mit Bannbruch. Nach Abschluss der zollrechtlichen Maßnahmen durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

    Serie ähnlicher Aufgriffe: Bereits fünf Fälle seit Anfang Januar

    Der aktuelle Fund gilt nicht als Einzelfall. Seit Anfang Januar registrierte die Kontrolleinheit Verkehrswege bereits fünf ähnliche Fälle, bei denen entweder Potenzhonig mit Sildenafil oder potenzfördernde Tabletten mitgeführt wurden. Die Zollbehörden achten daher weiterhin besonders auf verdächtige Mitbringsel und Waren aus dem Ausland.

    Weitere Meldungen aus dem Bereich Kontrollen und Einsätze findest Du in unserer Kategorie News sowie unter Deutschland.

    Offizielle Informationen und Hinweise zu illegalen Arzneimitteln bieten unter anderem die Behördenseiten des Zolls und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Betrunkene LKW-Fahrer nach Wochenruhezeit gestoppt – Polizei Montabaur zieht klare Bilanz

    Betrunkene LKW-Fahrer nach Wochenruhezeit gestoppt – Polizei Montabaur zieht klare Bilanz

    LKW-Fahrer Alkoholkontrolle auf Rastanlagen bei Montabaur

    Die Polizeiautobahnstation Montabaur führte am Sonntagabend turnusmäßige Abfahrtskontrollen auf den Tank- und Rastanlagen Montabaur und Heiligenroth durch. Die Beamten überprüften gezielt die Fahrtüchtigkeit von LKW-Fahrern nach deren gesetzlich vorgeschriebener Wochenruhezeit. Ziel der Maßnahme war es, alkoholisierte Fahrer frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen und so die Sicherheit auf der Autobahn nachhaltig zu erhöhen.

    Mehrheit der kontrollierten Fahrer verhält sich vorbildlich

    Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 23 LKW-Fahrer. Positiv fiel auf, dass sich der Großteil der Fahrer verantwortungsbewusst verhielt. 18 Fahrzeugführer waren vollständig nüchtern und durften ihre Fahrt ohne Einschränkungen fortsetzen. Dieses Ergebnis zeigt, dass viele Berufskraftfahrer die Risiken von Alkohol am Steuer ernst nehmen und ihre Verantwortung im Straßenverkehr kennen.

    Restalkohol und erhebliche Verstöße festgestellt

    Bei zwei weiteren Fahrern stellten die Beamten eine geringe Restalkoholkonzentration fest. Diese lag unterhalb eines kritischen Wertes und dürfte innerhalb weniger Stunden vollständig abgebaut sein. Eine Weiterfahrt war nach entsprechender Wartezeit möglich.

    Deutlich gravierender fielen jedoch drei andere Kontrollen aus. Diese LKW-Fahrer wiesen Atemalkoholkonzentrationen von über einem Promille auf. In zwei Fällen lagen die Werte sogar erheblich darüber. Der höchste gemessene Wert betrug alarmierende 3,5 Promille. Die Polizei untersagte diesen Fahrern die Weiterfahrt für mindestens zehn Stunden, in Einzelfällen sogar bis zu 24 Stunden oder bis zur vollständigen Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit.

    Alkoholabbau dauert länger als viele vermuten

    Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass der menschliche Körper nur begrenzt Alkohol abbauen kann. Als Faustregel gilt ein Abbau von etwa 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde. Wer stark alkoholisiert ist, bleibt somit über viele Stunden hinweg fahruntüchtig. Gerade bei LKW-Fahrern kann dies fatale Folgen haben, da sie tonnenschwere Fahrzeuge bewegen.

    Weitere Verkehrsmeldungen und Polizeiberichte findest Du in unserem Bereich Verkehr sowie unter Deutschland. Offizielle Informationen zum Thema Alkohol am Steuer stellt auch die Polizei bereit.

  • 19 Stunden am Steuer – völlig übermüdeter Lkw-Fahrer gestoppt

    19 Stunden am Steuer – völlig übermüdeter Lkw-Fahrer gestoppt

    Übermüdeter Lkw-Fahrer auf der B10 bei Hinterweidenthal gestoppt

    Die Polizeiinspektion Dahn hat am Mittwochmittag, 07. Januar 2026, einen gefährlich übermüdeten Lastwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen. Gegen 14 Uhr kontrollierten die Beamten auf der Bundesstraße 10 bei Hinterweidenthal einen Sattelzug mit belgischer Zulassung, nachdem der Fahrer zuvor durch deutliche Fahrunsicherheiten aufgefallen war.

    Während der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte schnell fest, dass weder Alkohol noch Betäubungsmittel für das auffällige Fahrverhalten verantwortlich waren. Stattdessen saß der 39-jährige Fahrer bereits seit mehr als 19 Stunden nahezu ununterbrochen am Steuer. Die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten hatte er vollständig missachtet.

    Polizei erkennt akute Gefahr durch Übermüdung

    Die Beamten beschrieben den Mann als sichtbar erschöpft und stark übermüdet. Aufgrund des kritischen Zustands untersagte die Polizei dem Fahrer die sofortige Weiterfahrt mit dem Sattelzug. Die Entscheidung diente dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer, da Übermüdung zu ähnlichen Reaktionsausfällen wie Alkohol führen kann.

    Wie ernst die Situation war, zeigte sich wenig später auf der Dienststelle: Während der weiteren polizeilichen Maßnahmen schlief der Fahrer mehrfach ein. Dieses Verhalten bestätigte die Einschätzung der Einsatzkräfte, dass eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr bestand.

    Bußgeldverfahren eingeleitet

    Gegen den 39-Jährigen leitete die Polizei ein entsprechendes Bußgeldverfahren ein. Neben einem empfindlichen Bußgeld drohen dem Fahrer weitere verkehrsrechtliche Konsequenzen. Auch das verantwortliche Transportunternehmen könnte im Rahmen der Ermittlungen überprüft werden.

    Die Polizei nutzt den Vorfall, um erneut auf die Bedeutung der Einhaltung gesetzlicher Ruhezeiten hinzuweisen. Besonders im gewerblichen Güterverkehr zählt Übermüdung zu den häufig unterschätzten Unfallursachen auf deutschen Bundesstraßen und Autobahnen.

    Polizei appelliert an Verantwortung im Straßenverkehr

    Die Polizei Rheinland-Pfalz appelliert eindringlich an alle Berufskraftfahrer, ihre Pausen konsequent einzuhalten und Warnsignale des Körpers ernst zu nehmen. Nur so lassen sich schwere Verkehrsunfälle vermeiden. Weitere Informationen zu Verkehrskontrollen und Präventionsmaßnahmen finden Interessierte auf der offiziellen Seite der Polizei Rheinland-Pfalz.

    Aktuelle Meldungen rund um Verkehrskontrollen und Polizeieinsätze findest Du auch in unserem Bereich Verkehr sowie in der Rubrik Deutschland.

  • Polizei stoppt Lkw mit gefährlich beschädigter Bremse in Schalke-Nord

    Polizei stoppt Lkw mit gefährlich beschädigter Bremse in Schalke-Nord

    Lkw mit gravierenden Fahrzeugmängeln

    Am Dienstag, 2. Dezember 2025, entdeckten Einsatzkräfte der Polizei in Schalke-Nord einen Lkw mit gravierenden Fahrzeugmängeln. Die Beamten kontrollierten das Fahrzeug gegen 14 Uhr an der Alfred-Zingler-Straße und prüften es aufgrund seines Einsatzes zum Abtransport von Altglas besonders gründlich. Bereits nach wenigen Augenblicken zeigte sich, dass der technische Zustand des Lasters ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellte.

    Risse und Brüche an der Bremsscheibe entdeckt

    Während der Sichtprüfung stellten die Polizisten fest, dass die vordere linke Bremsscheibe mehrere deutliche Risse und Bruchstellen aufwies. Diese Schäden beeinträchtigten die Bremsleistung massiv und machten eine Weiterfahrt unmöglich. Da die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs in keiner Weise mehr gewährleistet war, entschieden die Beamten sofort über eine Stilllegung des Lkw.

    Sofortige Maßnahmen zur Gefahrenabwehr

    Die Polizei untersagte dem Fahrer umgehend die Weiterfahrt. Er organisierte daraufhin eigenständig den Abtransport des defekten Fahrzeugs. Die beschädigte Bremsscheibe stellte ein akutes Risiko für den Straßenverkehr dar, weshalb die schnelle Reaktion der Beamten ein mögliches Unfallgeschehen verhinderte. Gegen den Fahrer läuft nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

    Hinweis auf regelmäßige Fahrzeugkontrollen

    Der Vorfall verdeutlicht, wie wichtig regelmäßige technische Überprüfungen bei Nutzfahrzeugen sind. Besonders im Transportbereich, wo schwere Lasten bewegt werden, gefährden Defekte wie beschädigte Bremsscheiben nicht nur den Fahrer selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

    Weitere Informationen zu ähnlichen Ereignissen im Straßenverkehr finden Sie unter Verkehrsmeldungen und aktuelle Nachrichten unter News.

    Offizielle Hinweise zur Verkehrssicherheit stellt die Polizei bereit: Polizei.de

  • ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis: Polizei zieht klare Bilanz – 60 Anzeigen an einem Tag

    ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis: Polizei zieht klare Bilanz – 60 Anzeigen an einem Tag

    ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis: Polizei zieht 60 Anzeigen an einem Einsatztag

    Grenzen überschreiten, um Leben zu retten – dieser Leitgedanke bestimmt die europaweite Arbeit von ROADPOL.

    Das Netzwerk „European Roads Policing Network“ vereint Verkehrspolizeien aus EU-Mitgliedstaaten und koordiniert gemeinsame Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Auch im Rhein-Sieg-Kreis führen die Behörden regelmäßig Schwerpunktaktionen durch, um die Zahl der Verkehrsunfallopfer spürbar zu senken.

    Gezielte Kontrollen an drei zentralen Kontrollstellen

    Am Mittwoch (19. November) beteiligte sich die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis mit einem groß angelegten Kontrolltag an der europaweiten ROADPOL-Initiative. Teams aus den Polizeiwachen Troisdorf, Hennef und Eitorf sowie dem Verkehrsdienst überprüften ganztägig Lkw und Busse an drei Kontrollpunkten: der B8 in Hennef-Uckerath, der Kaldauer Straße in Siegburg und im Bereich der Meiger Mühle in Lohmar.

    Die Einsatzkräfte konzentrierten sich auf Fahrzeuge, die Warentransporte durchführen oder mehr als fünf Personen befördern. Ziel war es, Verstöße frühzeitig zu erkennen und unmittelbare Gefahren aus dem Verkehr zu ziehen.

    Fokus auf Geschwindigkeit, Ladung und Sozialvorschriften

    Die ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis deckten eine Vielzahl unterschiedlicher Verstöße auf. Besonders im Fokus standen Geschwindigkeitsübertretungen, nicht gesicherte Ladung, technische Mängel sowie Missachtungen der Sozialvorschriften. Immer wieder stellten die Beamten fehlende oder unvollständige Kontrollkarten der digitalen Tachographen fest – ein Pflichtnachweis, der die Lenk- und Ruhezeiten dokumentiert.

    Insgesamt leitete die Polizei rund 60 Anzeigen ein. Vier davon betrafen Verstöße gegen Sozialvorschriften, die sich auf insgesamt 116 Einzelverstöße summierten. Hinzu kamen Anzeigen wegen mangelhafter Ladungssicherung, darunter ein Fall in Hennef-Uckerath, bei dem Gartenbausteine auf einem Anhänger unzureichend gegen Herabfallen gesichert waren.

    Gefährliche Rechtsabbiegemanöver – 13 Lkw-Fahrer erwartet Bußgeld

    Ein weiterer Schwerpunkt betraf das Rechtsabbiegen innerorts. 13 Lkw-Fahrer verstießen gegen die Pflicht, mit Schrittgeschwindigkeit abzubiegen. Diese Vorgabe soll schwere Abbiegeunfälle verhindern. Die Fahrer müssen nun mit Bußgeldern sowie Punkten in Flensburg rechnen.

    Weitere Kontrollen angekündigt

    Die Polizei kündigt an, im gesamten Zuständigkeitsbereich weiterhin regelmäßige Schwerpunktaktionen durchzuführen. Die ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis folgen dabei einem klaren Ziel: Verkehrsunfälle verhindern und Menschenleben schützen.

    Weitere Informationen zur Verkehrssicherheit finden Leser auch auf blaulichtmyk.de/verkehr/. Aktuelle Polizeimeldungen stehen unter blaulichtmyk.de/news/ bereit.  

  • Illegale Abfallverbringung und abgelaufener Führerschein: Polizei stoppt mehrere Lkw in der Eifel

    Illegale Abfallverbringung und abgelaufener Führerschein: Polizei stoppt mehrere Lkw in der Eifel

    Illegale Abfallverbringung und abgelaufener Führerschein: Kontrollen decken schwere Verstöße auf

    Bundesamt und Polizei stoppen gleich zwei problematische Transporte

    Beamte des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) Mainz und der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier führten am Mittwoch und Donnerstag letzter Woche umfangreiche Verkehrskontrollen im gewerblichen Güterverkehr durch.

    Dabei deckten sie sowohl einen Fall von illegaler Abfallverbringung als auch einen gravierenden Führerscheinverstoß auf. Die Einsatzkräfte verhinderten damit zwei gefährliche Weiterfahrten und leiteten mehrere Verfahren ein.

    Am Mittwoch kontrollierten die Beamten auf der B 51 bei Olzheim einen niederländischen Heutransport. Der Lkw-Zug war von Losheim im Saarland auf dem Weg in die Niederlande. Bei der Überprüfung zeigte der Fahrer einen deutschen Führerschein vor, dessen Klassen C und CE jedoch bereits seit Februar 2018 abgelaufen waren. Damit fehlte ihm seit Jahren die erforderliche Berechtigung zum Führen des schweren Fahrzeuggespanns.

    Maßüberschreitung und ungültiger Führerschein

    Neben dem ungültigen Führerschein stellten die Kontrolleure einen weiteren massiven Verstoß fest: Der Lkw-Zug überschritt die zulässige Länge von 18,75 Metern um mehr als 50 Zentimeter. Die gemessene Gesamtlänge betrug 19,27 Meter. Aufgrund dieser Verstöße untersagten die Beamten die Weiterfahrt. Erst als ein Ersatzfahrer am Nachmittag eintraf und den Transport übernahm, durfte das Gespann seine Fahrt fortsetzen.

    Gegen den ursprünglichen Fahrer leiteten die Einsatzkräfte ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis ein. Zusätzlich folgen Verfahren wegen der Maßüberschreitung sowie zur möglichen Einziehung des Frachterlöses.

    Illegale Abfallverbringung auf der A 1 aufgedeckt

    Am Donnerstag stoppten die Kontrollkräfte auf der A 1 bei Hetzerath einen Lkw, der Kerzenreste und Kerzenwachs von Frankreich über Luxemburg nach Deutschland transportierte. Schnell zeigte sich, dass der Transport nicht den abfallrechtlichen Vorgaben entsprach. Weder vorne noch hinten war das vorgeschriebene A-Schild angebracht. Der Fahrer konnte zudem keine Erlaubnis nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz für den Transport gefährlicher Abfälle vorweisen.

    Besonders schwer wog eine fehlende Notifizierung für die grenzüberschreitende Abfallverbringung. Da die transportierten Materialien – Kerzenreste und Wachs – nicht in den entsprechenden Abkommen gelistet sind, stufte die Behörde den Vorgang als illegale Abfallverbringung ein. Zusätzlich stellten die Beamten mehrere Verstöße gegen Sozialvorschriften fest, etwa in Bezug auf Lenk- und Ruhezeiten.

    Mehrere Verfahren eingeleitet

    Die Verantwortlichen erwartet nun ein Strafverfahren wegen der illegalen Abfallverbringung. Außerdem erstellt die Behörde einen Kontrollbericht zu den weiteren abfallrechtlichen Verstößen sowie einen weiteren Bericht an die zuständige BALM-Außenstelle hinsichtlich der Verstöße gegen Sozialvorschriften.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie auf blaulichtmyk.de/news/ sowie im Bereich Verkehr. Zusätzliche Informationen zu gesetzlichen Vorgaben stellt unter anderem die Bundespolizei bereit.

  • Großkontrolle auf der A3

    Großkontrolle auf der A3

    Großkontrolle A3 bei Sessenhausen: Polizei leitet 13 Strafverfahren ein

    Am Abend des 18. September 2025 führte die Verkehrsdirektion Koblenz an der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt eine umfassende Großkontrolle durch. Der Einsatz konzentrierte sich auf den Park- und Rastplatz Sessenhausen und angrenzende Parkflächen. Ziel war die Bekämpfung von Verkehrsdelikten und organisierter Kriminalität.

    Kontrollablauf und eingesetzte Kräfte

    Die Polizei leitete den Verkehr über einen Geschwindigkeitstrichter ab und führte Pkw-Fahrer an eigens eingerichteten Kontrollstellen stichprobenartig Überprüfungen zu. Den gewerblichen Güterverkehr kontrollierten Spezialkräfte der Verkehrsdirektion auf einem nahegelegenen Parkplatz. Zusätzlich fanden mobile Kontrollen statt.

    An dem Einsatz beteiligten sich neben den Polizeipräsidien Koblenz, Mainz und Trier auch Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik. Unterstützung erhielten sie von der Bundespolizei, dem Hauptzollamt, der Zollfahndung, der Staatsanwaltschaft sowie dem Technischen Hilfswerk.

    Schwerpunkt auf Drogen- und Schleuserkriminalität

    Im Zeitraum von 21:30 Uhr bis 02:00 Uhr konzentrierten sich die Maßnahmen auf Delikte wie das Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln, Urkundenfälschungen und das Fahren ohne Fahrerlaubnis. Gleichzeitig wollten die Einsatzkräfte Strukturen im Bereich Schmuggel- und Schleuserkriminalität sowie Planenschlitzer-Delikten aufhellen.

    Ergebnisse der Kontrolle

    Im Rahmen der Vollkontrolle leitete die Polizei insgesamt 13 Strafverfahren ein. Darunter befanden sich Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Pflichtversicherungsgesetz sowie Verfahren wegen Urkundenfälschung. Vier Ordnungswidrigkeitenverfahren entstanden durch Fahren unter Drogeneinfluss.

    Sicherstellungen umfassten einen Pkw, mehrere Führerscheine und Betäubungsmittel. Darüber hinaus zogen die Beamten einen Teleskopschlagstock, zwei Schlagringe und drei Kennzeichen aus dem Verkehr. Besonders im Bereich des Schwerlastverkehrs griffen die Einsatzkräfte konsequent durch: Zwölf Lkw wurden wegen gravierender Mängel stillgelegt.

    Fazit der Einsatzkräfte

    Die Großkontrolle an der A3 bei Sessenhausen zeigte die enge Zusammenarbeit von Polizei, Zoll und weiteren Behörden. Durch die Maßnahmen verhinderten die Beamten die Weiterfahrt zahlreicher verkehrsunsicherer Fahrzeuge und deckten kriminelle Strukturen auf. Solche Kontrollen tragen maßgeblich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Bekämpfung organisierter Kriminalität auf den Transitstrecken in Rheinland-Pfalz bei.

    Weitere Meldungen aus Rheinland-Pfalz finden Sie unter BlaulichtMYK News und Verkehrsmeldungen.

  • 5 Tonnen Ladung zu viel – LKW auf der A60 gestoppt

    5 Tonnen Ladung zu viel – LKW auf der A60 gestoppt

    LKW auf der A60 gestoppt: Gerüstbauer mit über 5 Tonnen Ladung zu viel unterwegs

    Wörrstadt

    Am Dienstagmorgen gegen 09:50 Uhr entdeckten Verkehrspolizisten der Direktion Mainz einen überladenen LKW auf der A60.

    Der Lastwagen war in Richtung Mainz-Weisenau unterwegs und fiel durch seine schiefe Fahrweise sowie überhöhte Ladung auf.

    Die Gerüstteile auf der offenen Ladefläche ragten weit über die Oberkante hinaus.

    Dies erregte sofort die Aufmerksamkeit des Kontrolltrupps „Gewerblicher Güter- und Personenverkehr“.

    Die Beamten lotsten das Fahrzeug von der Autobahn.

    An einer nahegelegenen Kontrollstelle erfolgte eine genaue Überprüfung.

    Schon beim ersten Anblick war klar

    Der LKW war massiv überladen. Er war für ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,49 Tonnen zugelassen.

    Tatsächlich brachte das Fahrzeug 12,58 Tonnen auf die Waage. Das bedeutet eine Überladung von rund 67,95 Prozent – mehr als 5 Tonnen zu viel.

    Die Fahrt durfte erst fortgesetzt werden, nachdem die überschüssige Ladung umverteilt wurde.

    Zwei zusätzliche Fahrzeuge wurden hinzugezogen.

    Der Fahrer sowie der Halter müssen mit hohen Bußgeldern rechnen. Die Polizei prüft weitere ordnungsrechtliche Maßnahmen.

    Überladene Fahrzeuge sind ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Sie beeinflussen das Fahrverhalten negativ, insbesondere das Bremsverhalten.

    Die Polizei Mainz warnt erneut vor den Folgen von Überladungen.

    Sie fordert alle Transportunternehmen zur Einhaltung der Gewichtsvorgaben auf.

  • Polizei Montabaur verhindert Alkoholfahrten bei Lkw-Kontrollen an Rastanlagen

    Polizei Montabaur verhindert Alkoholfahrten bei Lkw-Kontrollen an Rastanlagen

    Polizei Montabaur verhindert Alkoholfahrten bei Lkw-Kontrollen an Rastanlagen

    Montabaur/Heiligenroth

    Am Sonntag, 15.06.2025, in der Zeit von 21:00 Uhr bis 22:00 Uhr, führte die Polizeiautobahnstation Montabaur präventive Abfahrtskontrollen an den Tank-/Rastanlagen Montabaur und Heiligenroth durch.

    Von insgesamt 19 kontrollierten Lkw-Fahrern durften 3 ihren geplanten Fahrtantritt nach dem Wochenende noch nicht antreten. In den vorgenannten Fällen ergaben die freiwilligen Atemalkoholtests Werte von 0,59, 2,15 und 2,35 Promille. Bis zur Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit wurde der Fahrtantritt untersagt und mit entsprechenden Sicherstellungen verhindert.

    Bei allen anderen überprüften Fernfahrern gab es aus polizeilicher Sicht keine Beanstandungen.

  • Polizei führt Großkontrolle auf Schnellrestaurant-Parkplatz durch

    Polizei führt Großkontrolle auf Schnellrestaurant-Parkplatz durch

    Polizei führt Großkontrolle auf Schnellrestaurant-Parkplatz durch

    Am Mittwoch führte die Polizei Northeim eine umfassende Verkehrskontrolle in Nörten-Hardenberg durch.

    Der Einsatz fand von 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants statt.

    Studierende der Polizeiakademie sammeln Praxiserfahrung

    Die Kontrollaktion wurde in Zusammenarbeit mit der Polizeiakademie Niedersachsen durchgeführt. Eine Studiengruppe des Standorts Hann. Münden unterstützte die Maßnahme. Für die angehenden Polizeikräfte war dies eine wertvolle Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln.

    Bundesbehörden und Zoll beteiligten sich aktiv

    Auch das Hauptzollamt Braunschweig und das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) nahmen teil. Sie konzentrierten sich vor allem auf Kontrollen im gewerblichen Güterverkehr.

    Insgesamt 89 Fahrzeuge überprüft

    Während des Kontrollzeitraums wurden insgesamt 89 Fahrzeuge sowie deren Fahrerinnen und Fahrer kontrolliert. Dabei deckten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße auf.

    Drogenverdacht bei Fahrer aus Bovenden

    Bei einem 60-jährigen Fahrer aus Bovenden zeigten sich auffällige Symptome. Diese deuteten auf möglichen Drogenkonsum hin. Es wurde eine Blutprobe in der Polizeistation Nörten-Hardenberg durchgeführt.

    Urkundenfälschung aufgedeckt – Weiterfahrt untersagt

    Ein 36-jähriger Mann aus Katlenburg-Lindau wurde mit einem Pkw samt Anhänger kontrolliert. Der Anlass war eine unzureichende Ladungssicherung.

    Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht zum
    Auto gehörten. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt. Außerdem wurden Kennzeichen und Fahrzeugschlüssel zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

    Mehr als 30 Verkehrsverstöße geahndet

    Neben den genannten Fällen stellte die Polizei weitere 30 Verkehrsordnungswidrigkeiten fest. Diese wurden vor Ort geahndet.

  • Schwerverkehrskontrolle auf der B10 – Polizei und Zoll ziehen Bilanz

    Schwerverkehrskontrolle auf der B10 – Polizei und Zoll ziehen Bilanz

    Schwerverkehrskontrolle auf der B10 bei Rinnthal

    Rinnthal

    Am 11.06.25, zwischen 9-13.30 Uhr, fand eine Schwerverkehrskontrolle, mit Zielrichtung Güterkraftverkehr, auf dem Parkplatz an der B 10, bei Rinnthal, statt.

    Neben Polizei, mit speziell geschulten Kräften für LKW Kontrollen, war auch der Zoll dabei. Bei der Kontrolle konnten Geschwindigkeitsverstöße und Verstöße gegen Sozialvorschriften und Arbeitsrecht festgestellt werden. Insgesamt wurden 18 LKWs durch die Kräfte kontrolliert.