Schlagwort: Märkischer Kreis

  • Lovescam: Auf Liebesschwüre folgen Forderungen

    Lovescam: Auf Liebesschwüre folgen Forderungen

    Seniorin aus Balve erkennt Love-Scamming rechtzeitig 

    Eine Seniorin aus Balve hat einen mutmaßlichen Betrugsversuch im Internet noch rechtzeitig erkannt und Anzeige bei der Polizei erstattet. Nach Angaben der Polizei lernte sie vor rund drei Wochen über Facebook einen Unbekannten kennen. Der Mann nahm Kontakt zu ihr auf, baute schnell eine persönliche Beziehung auf und erklärte der Frau schon kurz darauf seine Liebe.

    Im weiteren Verlauf verlagerte sich der Kontakt von Facebook auf das Handy. Der Unbekannte behauptete, als Soldat in Aleppo zu dienen. Danach erzählte er der Seniorin, dass er gemeinsam mit Kameraden ein Millionen-Geschenk erhalten habe. Dieses wolle er über das Rote Kreuz nach Deutschland schicken. Dafür bat er die Frau aus Balve um ihre Adresse. Die Seniorin gab diese Daten zunächst weiter.

    Geldforderung brachte den Betrugsverdacht ans Licht

    Am Dienstag erreichte die Balverin dann die entscheidende Nachricht. Das angebliche Paket werde in Polen von einer Behörde festgehalten. Damit es freigegeben werde, müsse sie eine vierstellige Summe bezahlen. Spätestens an diesem Punkt wurde die Frau misstrauisch. Sie reagierte richtig, zahlte kein Geld und erstattete Anzeige wegen Betrugsverdachts.

    Der Fall zeigt, wie schnell sich Love-Scamming in Balve und anderswo entwickeln kann. Die Täter bauen in kurzer Zeit Nähe, Vertrauen und emotionale Abhängigkeit auf. Danach folgen erfundene Notlagen, angebliche Paketsendungen oder dringende Geldforderungen. Häufig geben sich die Betrüger als Soldaten, Ärzte oder Geschäftsleute im Ausland aus, um persönliche Treffen zu vermeiden.

    Typische Masche beim Love-Scamming

    Nach Einschätzung der Polizei beginnen solche Kontakte oft harmlos. Auf sozialen Netzwerken reicht schon ein Satz wie „Dein Profilbild gefällt mir“. Kurz darauf folgen intensive Nachrichten, Liebesbekundungen und teilweise sogar Heiratsversprechen. Ziel bleibt jedoch fast immer dasselbe: Die Täter wollen Geld, persönliche Daten oder die Mithilfe ihrer Opfer bei dubiosen Paketgeschäften.

    Im geschilderten Fall sollte die Seniorin aus Balve eine Sendung annehmen. Genau darin liegt eine weitere Gefahr. Entweder verlangen die Täter plötzlich hohe Gebühren für eine angebliche Freigabe. Oder das Paket kommt tatsächlich an, enthält dann aber womöglich illegale Gegenstände. Dadurch können Betroffene selbst in den Fokus von Ermittlungen geraten.

    Polizei rät zu besonderer Vorsicht

    Love-Scamming in Balve macht deutlich, wie professionell Täter im Internet vorgehen. Wer online jemanden kennenlernt, sollte misstrauisch werden, wenn die andere Person sehr schnell von Liebe spricht, persönliche Daten verlangt oder Geld ins Spiel bringt. Besonders bei Geschichten über Auslandseinsätze, Notlagen oder wertvolle Pakete gilt höchste Vorsicht.

    Wer ähnliche Erfahrungen macht, sollte keine Zahlungen leisten, keine Sendungen weiterleiten und den Kontakt sofort abbrechen. Wichtig ist außerdem, Chatverläufe und Nachrichten zu sichern und die Polizei zu informieren. Weitere aktuelle Meldungen findet Ihr auch in unserem Bereich Deutschland sowie bei unseren Fahndungen.

    Hinweise und Präventionstipps zum Thema gibt es außerdem bei Polizei NRW, auf polizei-beratung.de sowie über die Internetwache der Polizei NRW. Love-Scamming in Balve endete in diesem Fall glimpflich, weil die Seniorin rechtzeitig misstrauisch wurde.

  • Polizei rettet sechs verwahrloste Kinder bei Großeinsatz in Menden

    Polizei rettet sechs verwahrloste Kinder bei Großeinsatz in Menden

    Polizei rettet sechs verwahrloste Kinder in Menden: Autofahrer schlägt Alarm

    Ein erschütternder Einsatz hat am Freitag (9. Januar 2026) das Sauerland bewegt: Die Polizei rettet sechs verwahrloste Kinder in Menden, nachdem ein aufmerksamer Autofahrer ein Kleinkind bei klirrender Kälte draußen bemerkt hatte. Der Mann zögerte nicht, sondern rief sofort die Polizei. Dadurch kam Hilfe schnell an, und die Einsatzkräfte verhinderten Schlimmeres.

    Kind läuft barfuß in die Kälte – und ein Zeuge reagiert sofort

    Der Autofahrer sah ein Kind, das nur leicht bekleidet und barfuß in der Kälte unterwegs war. Kurz darauf lief das Kind in ein Haus. Weil dem Zeugen die Situation sofort verdächtig vorkam, informierte er umgehend die Polizei. Die Beamten trafen wenig später am Mehrfamilienhaus ein und verschafften sich einen Überblick.

    Vor Ort stießen die Einsatzkräfte auf weitere Kinder. Nach ersten Erkenntnissen fanden sie insgesamt sechs Kinder in einem Zustand, der auf massive Vernachlässigung hindeutete. Nach Angaben aus ersten Informationen handelt es sich um drei Jungen und drei Mädchen im Alter zwischen zwei und elf Jahren.

    Polizei bringt alle Kinder in eine Klinik – Jugendamt übernimmt die nächsten Schritte

    Die Polizei handelte konsequent und koordinierte die medizinische Versorgung. Rettungskräfte brachten alle Kinder zur Untersuchung in eine Klinik, damit Ärzte ihren Gesundheitszustand prüfen. Gleichzeitig schalteten die Behörden das Jugendamt ein, denn die Kinder brauchen jetzt Schutz, Betreuung und vor allem Stabilität.

    Damit der Einsatz sicher ablief, kontrollierten weitere Kräfte das Umfeld. Außerdem klären Ermittler nun, wie es zu der Situation kommen konnte. Dabei prüfen sie mögliche Straftaten, und sie sichern Spuren sowie Aussagen. Klar ist: Die Polizei rettet sechs verwahrloste Kinder in Menden, weil ein Hinweis zur richtigen Zeit kam und weil die Einsatzkräfte entschlossen handelten.

    Ermittlungen laufen: Hintergründe bleiben zunächst offen

    Zum genauen Hintergrund machten die Behörden zunächst keine detaillierten Angaben. Die Ermittler wollen jetzt feststellen, wer Verantwortung trug und welche Umstände im Haushalt herrschten. Dabei spielt auch eine Rolle, wer die Kinder betreute und ob es bereits frühere Hinweise gab. Außerdem prüfen die Stellen, welche Maßnahmen langfristig greifen, damit die Kinder dauerhaft in Sicherheit leben.

    Solche Fälle zeigen, wie wichtig Zivilcourage bleibt. Ein kurzer Moment, ein mulmiges Gefühl, und dann der Anruf bei der Polizei – genau das kann Leben schützen. In Menden führte dieser Anruf dazu, dass die Polizei sechs verwahrloste Kinder in Menden rettet und die Behörden jetzt alles Weitere auf den Weg bringen.

    Mehr Informationen und offizielle Presse-Updates findest Du über das Presseportal der Polizei NRW sowie über kommunale Hilfsangebote der Stadt Menden.

    Weiterlesen bei Blaulicht-Report:
    Sauerland – aktuelle Meldungen
    Märkischer Kreis – Polizeimeldungen
    Verkehr – Einsätze und Unfälle

    Offizielle Infos / Hilfe:
    Polizei NRW – Pressemitteilungen
    Stadt Menden – Jugendschutz & Unterstützung

  • Alkohol und Drogenkontrollen in Altena: Polizei stoppt mehrere Verstöße

    Alkohol und Drogenkontrollen in Altena: Polizei stoppt mehrere Verstöße

    Alkohol und Drogenkontrollen in Altena: Polizei stoppt mehrere Verkehrssünder auf der B236

    In Altena setzt die Polizei in der Adventszeit konsequent auf Alkohol und Drogenkontrollen in Altena. Am Mittwochabend überprüften Beamtinnen und Beamte den Verkehr auf der B236 unter der Fritz-Berg-Brücke und nahmen dabei zahlreiche Fahrzeuge genauer unter die Lupe. Viele Menschen wärmen sich in diesen Tagen mit Glühwein oder anderen alkoholischen Getränken auf Weihnachtsmärkten auf – wer anschließend ins Auto steigt, riskiert nicht nur seinen Führerschein, sondern auch schwere Unfälle.

    Vier Fahrer nach positiven Drogenvortests zur Blutprobe

    Der Schwerpunkt der Kontrolle lag auf der Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer. Nach positiven Drogenvortests begleiteten die Beamtinnen und Beamten vier Fahrer zur Entnahme einer Blutprobe. Für sie kann der Abend deutlich teurer werden als geplant: Neben hohen Bußgeldern drohen Punkte im Fahreignungsregister und Fahrverbote. In Deutschland gelten klare Regeln zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, über die unter anderem die polizeiliche Aufklärung zu Drogen im Straßenverkehr informiert. 

    Die Polizei betont, dass bereits geringe Mengen Alkohol oder Drogen die Reaktionsfähigkeit stark beeinträchtigen. Abhängig von Substanz und Dosis steigt das Unfallrisiko deutlich. Informationsportale wie der ADAC zur Promillegrenze im Auto machen immer wieder deutlich, dass niemand nach Alkoholgenuss noch ans Steuer steigen sollte. 

    Film am Steuer und weitere Ablenkungen

    Für Kopfschütteln sorgte ein Autofahrer, der beim Heranfahren an die Kontrollstelle auf der B236 einen Film anschaute. Statt sich auf die Straße zu konzentrieren, blickte er auf den Bildschirm. Das ausstehende Bußgeld fällt mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich höher aus als jedes übliche Streaming-Abo. Ablenkung gehört inzwischen zu den häufigsten Ursachen für gefährliche Situationen im Straßenverkehr.

    Neben dem Film am Steuer stellten die Einsatzkräfte zahlreiche weitere Verkehrsverstöße fest: fehlende Fahrzeugpapiere, nicht mitgeführte Führerscheine und defekte Beleuchtungseinrichtungen an den Fahrzeugen. Gerade kaputte Leuchten gefährden in der dunklen Jahreszeit andere Verkehrsteilnehmer massiv, weil Fahrzeuge oder Fußgänger später oder gar nicht auffallen.

    Lkw-Fahrer ignoriert Verbotsbeschilderung

    Pech hatte auch ein Lkw-Fahrer, der die Verbotsbeschilderung und Schilderbrücken ignorierte und trotzdem über die Bahnhofstraße fuhr. Die Polizei stoppte das Fahrzeug und leitete entsprechende Maßnahmen ein. Schwerlastverkehr in Straßen, die dafür nicht ausgelegt sind, gefährdet Anwohner, beschädigt die Infrastruktur und sorgt oft für zusätzliche Gefahrensituationen im ohnehin dichten Stadtverkehr.

    Polizei setzt in der Adventszeit auf sichtbare Präsenz

    Die Alkohol und Drogenkontrollen in Altena stehen stellvertretend für zahlreiche Aktionen, mit denen die Polizei in der Vorweihnachtszeit Präsenz zeigt. Landesweit führen die Behörden Schwerpunktkontrollen durch, um alkoholisierte oder berauschte Fahrer frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen. Die Polizei NRW setzt dabei auf eine Kombination aus Kontrollen und Prävention, um Unfälle zu verhindern und über Risiken aufzuklären. 

    Die Beamtinnen und Beamten appellieren eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer: Wer Glühwein oder andere alkoholische Getränke konsumiert, organisiert im Vorfeld eine sichere Heimfahrt – etwa mit Taxi, öffentlichen Verkehrsmitteln oder als Beifahrer. Schon eine Fahrt unter leichtem Einfluss kann schwerwiegende Folgen haben. Fachstellen wie das Portal „Alkohol und Straßenverkehr“ des DVR unterstreichen, dass schon geringe Alkoholmengen die Leistungsfähigkeit deutlich herabsetzen. 

    Hinweis für Leserinnen und Leser

    Aktuelle Blaulichtmeldungen, Verkehrsunfälle und Einsätze aus vielen Regionen findest du fortlaufend auf Blaulicht-Report. Einen Überblick über Nachrichten aus ganz Deutschland bietet außerdem die Rubrik Blaulicht-News aus Deutschland. Die Redaktion berichtet dort über ernste Unfälle, Fahndungen und besondere Einsätze.

    Die Alkohol und Drogenkontrollen in Altena zeigen eindrücklich, dass die Polizei gerade in der Adventszeit genau hinschaut. Wer verantwortungsvoll handelt, schützt sich selbst, seine Mitfahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer – und sorgt dafür, dass die Vorweihnachtszeit sicher bleibt.

  • Polizei Köln sucht mit Phantombildern nach Betrügern

    Polizei Köln sucht mit Phantombildern nach Betrügern

    Polizei Köln sucht mit Phantombildern nach Betrügern

    Mit Phantombildern fahndet die Polizei Köln nach zwei unbekannten Männern, die im Juni 2025 eine Seniorin aus dem Märkischen Kreis um Gold im Wert von mehreren Hunderttausend Euro betrogen haben. Die Täter gaben sich als ausländische Investoren aus, die angeblich ein Rennpferd kaufen wollten. Im weiteren Verlauf täuschten sie der Frau einen lukrativen Goldhandel vor.

    Seniorin übergibt Goldbarren in Kölner Hotel

    Nach Angaben der Ermittler traf sich die Frau mit den Verdächtigen zunächst in Mailand. Dort überzeugten sie sie, in einen angeblichen Goldhandel zu investieren. Die Rentnerin kaufte daraufhin Goldbarren im Wert eines großen Teils ihres Vermögens. Am 5. Juni 2025 übergab sie das Edelmetall in der Lobby eines Kölner Hotels an einen der Betrüger. Im Gegenzug erhielt sie eine Tragetasche mit vermeintlichem Bargeld – fast doppelt so viel wie der Goldwert.

    Erst zu Hause bemerkte ein Familienmitglied der Frau, dass es sich bei den eingeschweißten 200-Euro-Scheinen um Falschgeld handelte. Die Seniorin erstattete daraufhin Anzeige. Das Kriminalkommissariat 35 der Polizei Köln übernahm die Ermittlungen und bittet nun die Öffentlichkeit um Hinweise.

    Beschreibung der Tatverdächtigen

    Der erste Tatverdächtige soll etwa 55 Jahre alt und rund 1,80 Meter groß sein. Er spricht mit Schweizer Akzent, hat schwarze, nach hinten gegelte Haare und trug eine rot-goldene Rolex-Uhr, einen dunklen Anzug und eine Brille. Er soll mit einem schwarzen Mercedes vorgefahren sein.

    Der zweite Mann wird auf etwa 75 Jahre geschätzt, ist ebenfalls 1,80 Meter groß, schlank, hat weiße Haare und einen weißen Bart. Zum Tatzeitpunkt trug er einen dunklen Anzug und eine schwarze Kappe.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Phantombilder der beiden Tatverdächtigen sind auf der Website der Polizei Nordrhein-Westfalen abrufbar. Zeugen, die Hinweise zu den Männern geben können, sollen sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de wenden.

    Weitere regionale Polizeimeldungen finden Sie unter Fahndungen und News auf BlaulichtMYK.de.

  • Mordfall Zeynep I. – Polizei Hagen rollt ungelösten Kindermord von 1986 neu auf

    Mordfall Zeynep I. – Polizei Hagen rollt ungelösten Kindermord von 1986 neu auf

    Mordfall Zeynep Neuenrade: Polizei Hagen setzt auf neue DNA-Spuren

    Fast 39 Jahre nach dem grausamen Mord an der damals fünfjährigen Zeynep I. aus Neuenrade (Märkischer Kreis) geben Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen den Fall nicht auf. Mit modernen DNA-Untersuchungen und einem erneuten Fahndungsaufruf hoffen die Ermittler, den Täter doch noch zu finden.

    Die Tatnacht im November 1986

    Am Abend des 14. November 1986 verbrachte die Familie des türkischen Mädchens den Abend in ihrer Wohnung am Waldrand von Neuenrade. Gegen 21 Uhr brachte der Vater seine Tochter zu Bett. In der Nacht verschwand Zeynep unbemerkt – bis heute ist unklar, ob sie freiwillig das Haus verließ oder von jemandem gelockt wurde.

    Am frühen Morgen des 15. November 1986 entdeckte die Mutter das leere Bett ihrer Tochter. Rund eine Stunde später fanden Angehörige und Polizeibeamte die Leiche des Kindes nur wenige hundert Meter entfernt in einem Waldstück gegenüber des Hauses. Zeynep war teilweise entkleidet und wies mehrere Stichverletzungen im Halsbereich auf. Ihre Kleidung war teilweise verschwunden – darunter ein weißes Ringelsöckchen, das nie wieder auftauchte.

    Ermittlungen ohne Durchbruch

    Die Polizei Hagen leitete sofort umfangreiche Ermittlungen ein. Zahlreiche Zeugen wurden vernommen, das Umfeld durchkämmt und Spuren gesichert. Trotz intensiver Ermittlungsarbeit blieb der Täter unbekannt. Auch spätere Überprüfungen brachten keine neuen Erkenntnisse.

    Die Staatsanwaltschaft Hagen führt die Ermittlungen bis heute fort. Mord verjährt in Deutschland nicht – daher bleibt der Fall weiterhin offen. Aktuell prüfen Experten alte Asservate erneut mit modernster DNA-Technik, um vielleicht doch noch einen Treffer zu erzielen. Ergebnisse stehen allerdings noch aus.

    Neue Hoffnung durch „Aktenzeichen XY… ungelöst“

    Am 26. November 2025 wird der Mordfall in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ vorgestellt. Der Fall wird dort filmisch rekonstruiert und einem Millionenpublikum präsentiert. Die Ermittler hoffen, dass sich nach fast vier Jahrzehnten neue Zeugen melden, die bislang geschwiegen haben oder entscheidende Details wissen.

    Für Hinweise, die zur Ergreifung oder Identifizierung des Täters führen, setzt die Staatsanwaltschaft Hagen eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro aus.

    Hinweise dringend gesucht

    Wer in der Nacht vom 14. auf den 15. November 1986 verdächtige Beobachtungen im Bereich Neuenrade (Eichendorfstraße / Winterlit) gemacht hat, soll sich bei der Mordkommission Hagen melden. Auch scheinbar unbedeutende Hinweise können entscheidend sein.

    Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02331 / 986 – 2066 entgegen. Weitere Informationen finden Leserinnen und Leser auf blaulichtmyk.de/fahndungen/ oder im Bereich blaulichtmyk.de/deutschland/.

    Ein offizielles Fahndungsplakat in deutscher und türkischer Sprache wird derzeit im gesamten Märkischen Kreis verteilt.

  • Tödliche Auseinandersetzung in Rönsahl: 56-Jähriger stirbt nach Messerangriff

    Tödliche Auseinandersetzung in Rönsahl: 56-Jähriger stirbt nach Messerangriff

    Festnahme nach Tötungsdelikt in Kierspe

    Am Sonntagabend, den 21. September 2025, kam es in der Hauptstraße in Rönsahl, einem Ortsteil von Kierspe
    im Märkischen Kreis, zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

    Gegen 21:10 Uhr eskalierte ein Streit, der nach ersten Ermittlungen auf einen Beziehungsstreit zurückzuführen ist.

    Holzlatte und Messer im Einsatz

    Ein 56-jähriger Mann griff zunächst mit einer Holzlatte seinen 51-jährigen Kontrahenten an.
    Der 51-Jährige zog daraufhin ein Messer und stach mehrfach auf den Angreifer ein.

    Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche durch Rettungskräfte, die von Zeugen alarmiert wurden,
    erlag der 56-Jährige noch am Tatort seinen schweren Verletzungen.

    Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

    Die Polizei nahm den 51-Jährigen am Einsatzort widerstandslos fest.

    Das mutmaßliche Tatmesser wurde sichergestellt. Der Mann befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam.

    Die Ermittlungen führt eine Mordkommission der Hagener Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hagen.

    Staatsanwaltschaft prüft Haftbefehl

    Die Staatsanwaltschaft prüft aktuell die Beantragung eines Haftbefehls gegen den Tatverdächtigen.

    Weitere Hintergründe zum Beziehungsstreit sowie zur genauen Tatdynamik sind derzeit Gegenstand
    der Ermittlungen.

    Regionale Bedeutung

    Der Vorfall hat in der Gemeinde Rönsahl und im gesamten Märkischen Kreis für große Betroffenheit gesorgt. Tödliche Gewaltdelikte sind in der Region selten und ziehen umfangreiche Ermittlungen nach sich.

    Mehr aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie in unserem News-Bereich sowie im Ressort Deutschland.

  • Schneebilanz am Freitagmorgen

    Schneebilanz am Freitagmorgen

    Schneebilanz am Freitagmorgen

    Märkischer Kreis

    Freitagmorgen, 9 Uhr: Seit dem Mittwochabend hat die Polizei im gesamten Kreis 214 Einsätze
    im Zusammenhang mit dem Wetter wahrgenommen.

    Überwiegend ging es hierbei um Unfälle mit Sachschäden und um gemeldete Gefahrenstellen, meist waren auch Feuerwehr, Abschleppdienst oder andere Freunde und Helfer zugegen. Ein großes Engagement zeigten auch immer wieder die Aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger, die zuverlässig Informationen über aktuelle Schwerpunkte mitteilten.

    Schwer verletzt wurde zu derzeitigem Kenntnisstand bei Verkehrsunfällen zudem niemand, wenige Personen wurden leicht verletzt. Aktuell sind noch drei Straßen über den weiteren Tagesverlauf gesperrt und werden schnellstmöglich freigegeben, dies betrifft die Altenaer Straße in Lüdenscheid, die Grüner Talstraße in Iserlohn und die B236 in Richtung Pasel in Plettenberg.

    Durch die stürmischen Tage in der Vergangenheit und die nun dazugekommene Schneelast auf den Baumkronen sind mehrere Bäume umgekippt, die Polizei rät auch weiterhin zur Vorsicht. Insbesondere bei bereits gesperrten Straßen ist es wichtig, die Sperrungen ernst zu nehmen und sich über diese nicht eigenmächtig hinwegzusetzen. Hier kann es zu gefährlichen Situationen kommen.

  • Zahlreiche Unfälle und chaotische Straßenzustände

    Zahlreiche Unfälle und chaotische Straßenzustände

    Zahlreiche Unfälle und chaotische Straßenzustände

    Märkischer Kreis

    Mit dem einsetzenden Schneefall in den Mittagsstunden hat sich die Einsatzsituation nochmals deutlich verschärft. Polizeibeamtinnen und -beamte sind zur Stunde im Dauereinsatz.

    Seit Beginn des Schneefalls am gestrigen Abend kam es zu über 140 witterungsbedingten Einsätzen (Stand: 16.50 Uhr). Aktuell werden noch mehrere Dutzend Einsätze bearbeitet. Autofahrer sahen und sehen sich massiven Verkehrsbehinderungen ausgesetzt. Vornehmlich durch liegengebliebene LKW, aufgrund der Schneelast umgestürzter Bäume und Verkehrsunfällen. Bislang ist es bei Sachschäden geblieben. Die Polizei schätzt die entstandenen Schäden auf eine sechsstellige Summe.

    Zahlreiche Straßen mussten gesperrt werden. Darunter auch die Umleitungsstrecke BAB45 im Bereich “Im Grund”. Hier regelten Polizeibeamte mehrere Stunden im starken Schneetreiben den Verkehr.

    Auf mehreren Straßen im ganzen Kreisgebiet geht zur Stunde weiterhin nichts. Aktuell ist unter anderem die Altenaer Straße in Lüdenscheid zwischen Rathmecke und Im Wiesental gesperrt.

    Die Polizei tickert aktuell über den WhatsApp-Kanal unter https://whatsapp.com/channel/0029VaYtDR984OmHf0ApOm1t  

  • Tag des Notrufs am 1.10.: Die Polizei geht bei WhatsApp auf Streife

    Tag des Notrufs am 1.10.: Die Polizei geht bei WhatsApp auf Streife

    Tag des Notrufs am 1.10.: Die Polizei geht bei WhatsApp auf Streife

    Märkischer Kreis

    Am 1.10.2024, dem “Tag des Polizei-Notrufs 110”, geht die Polizei des Märkischen Kreises bei WhatsApp auf Streife. Seit Jahren ist die Polizei MK auf den größten Social Media Plattformen präsent. Seit Mai auch mit einem eigenen WhatsApp-Kanal.

    Zwischen 12 und 20 Uhr berichtet die Pressestelle exklusiv auf diesem Kanal (fast) Live vom laufenden Einsatzgeschehen des Tages. Um nichts zu verpassen, empfehlen wir, bereits heute den Kanal
    “Polizei NRW Märkischer Kreis” bei WhatsApp zu abonnieren und die kleine Glocke im oberen rechten Bereich zu aktivieren:

    https://whatsapp.com/channel/0029VaYtDR984OmHf0ApOm1t  

  • 46 neue Polizeibeamte bei der Kreispolizeibehörde

    46 neue Polizeibeamte bei der Kreispolizeibehörde

    46 neue Polizeibeamte bei der Kreispolizeibehörde

    Märkischer Kreis – 

    Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis hat am Freitag in Iserlohn 46 neue Polizeibeamtinnen und -beamte begrüßt. Sie nehmen in den kommenden Tagen ihren Dienst in den Wachen und Kommissariaten im Märkischen Kreis auf.

    40 Polizeikommissare und -kommissarinnen kommen frisch von der Hochschule der Polizei. Nach dem dreijährigen Studium können sie die erlernten Fähigkeiten nun “auf die Straße” bringen. Landrat Marco Voge als Behördenleiter nahm ihnen den Eid ab. Außerdem wechseln sieben erfahrene Kolleginnen und Kollegen aus anderen Behörden in den Märkischen Kreis.

    Auf der anderen Seite gibt es aus verschiedenen Gründen immer wieder Abgänge im Laufe eines Jahres. Allein zum Stichtag 1. September verlassen 19 Beamte die Kreispolizeibehörde. Sie verabschieden sich in den Ruhestand, wechseln aus persönlichen Gründen in andere Kreise oder Städte oder nutzen die vielfältigen Möglichkeiten der NRW-Polizei, sich beruflich weiterzuentwickeln. So haben mehrere Beamte aus dem MK ihren Dienst beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten aufgenommen, um dort ihre Erfahrungen weiterzugeben und die nächsten Jahrgänge von Studierenden auszubilden.

    Insgesamt gehören nun 657 Polizeivollzugsbeamte zur Kreispolizeibehörde. Hinzu kommen 108 Regierungsbeschäftigte und 30 Mitarbeiter/-innen des Märkischen Kreises (jeweils in Personen gerechnet, ohne Berücksichtigung von Teilzeit-Kräften).  

     

  • Rot für Raser und Poser

    Rot für Raser und Poser

    Märkischer Kreis – 

    Unter dem Slogan “Rot für Raser und Poser” führten Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei im Märkischen Kreis am Karfreitag zwischen 16 Uhr und Mitternacht Schwerpunktkontrollen durch. Diese standen im unmittelbaren Zusammenhang mit den szenetypischen Veranstaltungen zu “Carfreitag”.

    Kontrollen in Menden und Iserlohn

    Im Stadtgebiet Menden hielten die Beamten zwei Pkw-Fahrer an, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Bei vier Fahrzeugen war durch technische Veränderungen die Betriebserlaubnis erloschen. Bei einem dieser Fahrzeuge war durch diverse technische Veränderungen die Lautstärke fast 10 Dezibel lauter als vorgeschrieben. Dies entspricht einer subjektiven Verdopplung der Lautstärke.

    Im Stadtgebiet Iserlohn wurden ebenfalls drei Fahrzeuge festgestellt, bei denen die Betriebserlaubnis erloschen war. In einem Fall wurden mangelhafte Reifen beanstandet. Bei einem Motorrad war die Abgasanlage so manipuliert, dass auch hier viel zu hohe Lautstärkewerte gemessen wurden.

    Die Polizeibeamten schrieben eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen mangelhafter Landungssicherung von Gefahrgut. In Iserlohn wurde zudem ein Transporter festgestellt der 26% überladen war. Neben den technischen und fachlichen Kontrollen wurde an mehreren Stellen in Menden und Iserlohn die Geschwindigkeit gemessen. Hierbei waren insgesamt 102 Fahrzeugführer zu schnell unterwegs.
    17 davon erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

    Tempolimit weit überschritten 

    Traurige Spitzenreiter waren ein Mann aus Iserlohn, der auf der Hans-Böckler-Straße in Iserlohn sein Fahrzeug auf 96 km/h beschleunigte und eine Frau aus Iserlohn, welche mit 86 km/h auf dem Schapkerweg gemessen wurde. An beiden Stellen gilt ein Tempolimit von 50 km/h. Beide erwartet neben dem Ordnungswidrigkeitenverfahren nun auch ein Fahrverbot.

    Neben den repressiven Maßnahmen nahmen sich die eingesetzten Kräfte auch viel Zeit für aufklärende Gespräche.

    Dieser Einsatz zeigt erneut, dass die Präsenz der Polizei auch an vermeintlich “stillen Feiertagen” erforderlich ist. Auch in Zukunft wird der Verkehrsdienst der Polizei im Märkischen Kreis die Tuningszene und Raser im Blick behalten.

  • Festnahmen und Sicherstellungen bei BtM-Durchsuchungen

    Festnahmen und Sicherstellungen bei BtM-Durchsuchungen

    Märkischer Kreis – 

    Polizisten haben heute Vormittag u.a. mit Unterstützung von Zoll-Beamten insgesamt sieben Gebäude in Iserlohn (5), Hemer (1) und Nachrodt-Wiblingwerde (1) durchsucht. Vollstreckt wurden mehrere auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen durch das Amtsgericht Hagen erlassene Durchsuchungsbeschlüsse. Hintergrund ist ein umfangreiches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

    Die Durchsuchungen förderten u.a. zwei scharfe Schusswaffen, ein Luftgewehr, 2 kg Marihuana (Foto), über 500 Stangen Zigaretten (Foto), ein halbes Dutzend Haschplatten und Bargeld im fast fünfstelligen Bereich zu Tage. Alle Beweismittel wurden sichergestellt. Polizeibeamte nahmen fünf Tatverdächtige im Alter zwischen 32 und 45 vorläufig fest. Die Ermittlungen dauern an. 

  • Bewaffneter Überfall auf Kiosk – Wer kennt den Täter?

    Bewaffneter Überfall auf Kiosk – Wer kennt den Täter?

     
     

    Lüdenscheid

    Raub auf DB Center an der Bahnhofsallee

    Am Freitag, 02.07.2021, gegen 18:15 Uhr, betrat ein Mann das Geschäft und stellte sich an den Tresen im Bereich des dortigen Kiosks. Als die Angestellte zu dem Mann ging, holte dieser sein Handy heraus und zeigte ihr das Display. Auf dem Display stand, dass dies ein Überfall sei und sie die Schlüssel herausgeben solle. Sie gab ihm einen Schlüssel und der Täter forderte das Bargeld aus den Kassen. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen deutete der Täter auf seine Hand in der Tasche seines Hoodies. Die Geschädigte erkannte eine Pistole und verstaute das Geld in eine mitgeführte Plastiktüte. Im Anschluss an die Geldübergabe flüchtete der Täter in Richtung Bahnhofstraße und anschließend über den Fußweg in Richtung Haus Wiedenhof. Die Geschädigte blieb bei dem Überfall glücklicherweise unverletzt.

    Täterbeschreibung:

       - ca. 1,75 m groß, bekleidet mit einem dunkelblauen Hoodie (helle 
         Aufschrift auf der Front) und grauer Stoffhose, In der Hand eine
         Plastiktüte von Snipes, blauer medizinischer Mundnasenschutz, 
         schwarze Base Cap 

    Sachdienliche Hinweise zu dem Täter oder der Erpressung nimmt die Polizei in Lüdenscheid entgegen.

    Unbekannte Täter versuchten am Freitag, in der Zeit von 17 Uhr – 22 Uhr, eine Wohnungstür einer Wohnung an der Loher Straße aufzubrechen. Dieser Versuch schlug fehl und es entstand Sachschaden. Lassen Sie sich kostenlos von der Polizei zum Thema Einbruchschutz beraten! Die Fachleute der Kriminalprävention sind erreichbar unter 02372/9099-5510 oder -5511. Viele weitere Tipps und Hinweise finden Sie auf www.polizeiberatung.de.

    Am Sonntag, 04.07.2021, in der Zeit von 06:45 Uhr – 10 Uhr, brachen unbekannte Täter einen schwarzen VW Touran auf der Parkstraße auf und stahlen aus diesem ein im Fahrzeug liegendes Portemonnaie. An der Mathildenstraße musste am Freitag (in der Zeit von 10:50 Uhr – 11:30 Uhr) ein KIA Sportage dran glauben. Der/die Täter zerschlugen die Seitenscheibe des Fahrzeugs und stahlen eine unter dem Beifahrersitz liegende Handtasche.

    In der Hotopstraße wurden in der Nacht zum Sonntag zwei Fahrzeuge durch Sachbeschädigungen nicht unerheblich beschädigt.

    Am vergangenen Freitagmorgen hielten sich wieder Trickdiebe im Innenstadtbereich auf. So musste die Polizei drei Anzeigen wegen Geldbörsendiebstahls aufnehmen. Den drei Damen (68, 57 und 41 Jahre alt) wurden die Geldbörsen aus ihren Handtaschen gestohlen.

    Sachdienliche Hinweise zu den Pkw Aufbrechern, Sachbeschädigern, Trickdieben und dem versuchten Einbruch nimmt die Polizei in Lüdenscheid entgegen.