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  • Messermann löst Großeinsatz in ICE aus – Verletzte !

    Messermann löst Großeinsatz in ICE aus – Verletzte !

    Polizei-Einsatz in Siegburg: Mann löst Großeinsatz in ICE aus

    Ein Mann hat am Donnerstagabend im ICE 19 am Bahnhof Siegburg-Bonn einen Großeinsatz von Bundespolizei, Rettungskräften und Feuerwehr ausgelöst. Der Zug stand ab etwa 20.30 Uhr an Gleis 6 still, nachdem es in einem Waggon zu einer Detonation und zu Rauchentwicklung gekommen war. Deshalb sperrten die Einsatzkräfte den Bereich weiträumig ab und brachten zahlreiche Reisende in Sicherheit.

    Zwölf Menschen verletzt

    Nach bisherigen Erkenntnissen verletzten sich bei dem Vorfall zwölf Fahrgäste leicht. Eine Person kam wegen eines vermuteten Knalltraumas in ein Krankenhaus. Außerdem evakuierten die Einsatzkräfte rund 180 Reisende aus dem Zug. Danach durchsuchten Spezialkräfte den betroffenen Waggon und kontrollierten den ICE gründlich auf weitere gefährliche Gegenstände.

    Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein 20-jähriger deutscher Tatverdächtiger aus Aachen. Laut bisherigen Informationen soll er im Zug mit einem Anschlag gedroht und pyrotechnische Gegenstände gezündet haben. Zeugen griffen ein, hielten den Mann in Schach und verhinderten so offenbar eine weitere Eskalation, bis die Bundespolizei eingreifen konnte.

    Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen fest

    Die Beamten nahmen den Mann noch am Bahnhof fest. Bei der Durchsuchung fanden sie nach aktuellem Stand unter anderem ein großes Messer, ein weiteres Messer, eine Maske sowie frei verkäufliche Rauchgranaten. Weil die Lage zunächst unklar blieb, erklärte die Bundespolizei den betroffenen Wagen zum Tatort. Zudem untersuchten Sprengstoffexperten den Zug sehr genau.

    Für viele Reisende zog sich der Einsatz bis tief in die Nacht. Erst nachdem die Ermittler keine weitere Gefahr mehr feststellten, gaben sie den Zug und den Bahnhofsbereich wieder frei. Einige Fahrgäste mussten bis dahin warten, weil ihr Gepäck noch im gesperrten Waggon lag. Ersatzbusse brachten gestrandete Passagiere anschließend in Richtung Frankfurt weiter.

    Ermittlungen zu Motiv und Hintergründen laufen

    Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie wegen möglicher Verstöße gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz. Das Motiv des 20-Jährigen ist bislang weiter unklar. Die Ermittler prüfen jetzt, was genau sich in dem ICE abgespielt hat und ob der Mann seine Drohungen konkret vorbereitete oder gezielt Panik unter den Reisenden auslösen wollte.

    Weitere Informationen der Bundespolizei und aktuelle Hinweise zum Bahnverkehr gibt es auch bei der Deutschen Bahn. Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus Deutschland findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland sowie in der Kategorie Fahndungen.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Schlägerei zwischen drei Männern in Hachenburg

    Schlägerei zwischen drei Männern in Hachenburg

    Schlägerei zwischen drei Männern

    Hachenburg

    Am Montag, den 28.07.2025, gegen 19:15 Uhr kam es in der Graf-Heinrich-Straße in Hachenburg zu einer körperlichen Auseinandersetzung, an welcher drei Männer beteiligt waren.

    Aus bislang unbekannten Gründen gerieten ein 43-jähriger und ein 38-jähriger Mann mit
    einem 25-Jährigen in Streit, was in einer Schlägerei endete.

    Alle Beteiligten wurden bei der Auseinandersetzung lediglich leicht verletzt.

    Im Rahmen der Anzeigenaufnahme wurde festgestellt, dass die beiden älteren Männer unter Alkoholeinfluss standen.

    Der 25-Jährige führte ein Messer mit sich, welches jedoch bei der Tat nicht eingesetzt wurde. Weiterhin bestand gegen ihn ein Haftbefehl, weshalb er in eine Justizvollzugsanstalt verbracht wurde.

  • Schwerer Raubüberfall in Leverkusen-Hitdorf: Drei Tatverdächtige nach Angriff auf 17-Jährigen gefasst

    Schwerer Raubüberfall in Leverkusen-Hitdorf: Drei Tatverdächtige nach Angriff auf 17-Jährigen gefasst

    Raubüberfall in Leverkusen-Hitdorf 

    Leverkusen-Hitdorf –

    Am Montagabend (14. Juli) wurde ein 17-Jähriger in seinem Garten Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Drei junge Männer im Alter von 17, 19 und 21 Jahren sollen ihn gegen 22 Uhr mit Pfefferspray angegriffen und geschlagen haben. Anschließend raubten sie ihm seinen E-Scooter.

    Polizei stellt Tatverdächtige noch am selben Abend

    Unmittelbar nach dem Angriff leitete die Polizei eine Nahbereichsfahndung ein. Dank einer genauen Täterbeschreibung konnten alle drei Tatverdächtigen in der Nähe des Tatorts gefasst werden.

    Diensthund Ciri entdeckt Beweismittel

    Eine hinzugezogene Diensthundeführerin setzte ihre Hündin „Ciri“ zur Spurensuche ein. Der ausgebildete Polizeihund spürte in einem Gebüsch den gestohlenen E-Scooter auf. Neben dem Fahrzeug fanden die Beamten auch ein Messer und ein Reizstoffsprühgerät – mutmaßlich Tatmittel und Beute.

    Strafverfahren wegen schweren Raubes eingeleitet

    Die Polizei hat gegen alle drei Beschuldigten Strafverfahren wegen schweren Raubes eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.