Schlagwort: Migranten

  • Bundespolizei stoppt Schleusung: Vier Migranten ohne Papiere am Bahnhof Rosenheim aufgegriffen

    Bundespolizei stoppt Schleusung: Vier Migranten ohne Papiere am Bahnhof Rosenheim aufgegriffen

    Migranten ohne Einreisepapiere in Rosenheim gestoppt

    Die Bundespolizei hat am Dienstag (31. März) am Bahnhof Rosenheim eine vierköpfige Gruppe von Migranten ohne Einreisepapiere aufgegriffen. Die Männer waren zuvor mit einem Regionalzug aus Kufstein eingereist. Obwohl sie gültige Fahrkarten vorweisen konnten, fehlten ihnen die notwendigen Dokumente für die Einreise nach Deutschland.

    Kontrolle am Bahnhof führt zu Feststellung

    Im Rahmen einer Grenzkontrolle überprüften Einsatzkräfte die Insassen des Zuges. Dabei stellten sie fest, dass die vier Männer keine gültigen Ausweispapiere oder Visa mitführten. Die Bundespolizei brachte die Gruppe daraufhin zur Dienststelle am Bahnhof Rosenheim.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch unter News oder im Bereich Deutschland.

    Schleusung über Österreich organisiert

    Nach eigenen Angaben stammen die Männer im Alter zwischen 22 und 33 Jahren aus der Türkei. Sie erklärten, dass sie zuvor mithilfe eines Lastkraftwagens nach Österreich gebracht worden seien. Die Weiterreise nach Deutschland erfolgte anschließend per Zug.

    Das Ticket für die Zugfahrt wurde laut Aussage der Migranten von einer bislang unbekannten Person organisiert. Für die gesamte Schleusung zahlten sie nach eigenen Angaben jeweils rund 2.500 Euro.

    Keine Dokumente – direkte Zurückweisung

    Da die Männer weder Reisepässe noch andere Identitätsnachweise oder Visa vorlegen konnten, leitete die Bundespolizei Verfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein. Anschließend wiesen die Beamten die vier Personen nach Österreich zurück.

    Informationen zur Arbeit der Bundespolizei findest Du auch auf der offiziellen Seite der Bundespolizei.

    Ermittlungen laufen weiter

    Die genauen Hintergründe der Schleusung sowie die beteiligten Personen sind derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Behörden prüfen insbesondere, wer die Organisation der Reise übernommen hat und welche Strukturen hinter der Schleusung stehen. 

  • Polizeibekannte Migranten im Zug

    Polizeibekannte Migranten im Zug

    Polizeibekannte Migranten im Zug – Bundespolizei bringt zwei Männer in Abschiebehafteinrichtung

    Lindau

    In den vergangenen Tagen (2./3. September) hat die Bundespolizei einen Afghanen und einen Iraner in Zurückschiebungshaft gebracht. Die Männer waren der Polizei sowie den deutschen Ausländer- und Justizbehörden bereits bekannt. Gegen die beiden Migranten lagen mehrere Fahndungsnotierungen vor.

    Am Sonntagabend (1. September) kontrollierte eine Streife der Bundespolizei im Lindauer Inselbahnhof einen Afghanen. Der Migrant, der nur eine Kopie seiner abgelaufenen österreichischen Aufenthaltskarte für Geduldete vorweisen konnte, gab an, aus Bregenz eingereist zu sein.

    Die Bundespolizisten ermittelten, dass gegen den 27-Jährigen ein bis Februar 2026 gültiges
    Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik besteht. Der Migrant war erstmals im April 2021 nach Deutschland eingereist und seither wegen ausländerrechtlicher Verstöße, Erschleichens von Leistungen und Diebstahls aktenkundig.

    Weiterhin recherchierten die Polizisten, dass der Mann bereits 2015 und 2021 in Österreich sowie im August 2024 in Frankreich Asylanträge gestellt hatte. Die Beamten zeigten den Afghanen wegen unerlaubter Einreise sowie unerlaubten Aufenthaltes an und führten ihn am Montag beim
    Amtsgericht Lindau vor. Am Abend musste der 27-Jährige die Zurückschiebungshaft in der Abschiebehaftanstalt Eichstätt antreten. Von dort aus soll der Mann an die österreichischen Behörden überstellt werden.

    Am Montagabend (2. September) stoppten Bundespolizisten im
    Bahnhof Lindau-Reutin einen ausweislosen Iraner, der mit dem Zug aus Bregenz eingereist war.

    Die Beamten fanden durch die Überprüfung der Fingerabdrücke heraus, dass gegen den 28-Jährigen zwei Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwaltschaften Erfurt und Halle wegen Erschleichens von Leistungen vorlagen. Der Mann war erstmals 2020 in Deutschland als Asylbewerber registriert worden und hatte 2022 in der Schweiz und 2024 in Österreich ebenso Asylanträge gestellt.

    Der Iraner erhielt Anzeigen wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes. Außerdem wurde er mit einer vierjährigen Wiedereinreisesperre belegt. Die Beamten führten den 28-Jährigen am Dienstag (3. September) beim Amtsgericht Lindau vor und lieferten ihn anschließend in die Abschiebehafteinrichtung Eichstätt ein. Auch er soll in den für sein Asylverfahren zuständigen Staat Österreich zurückgeschoben werden.

  • Bundespolizei verweigert acht Migranten die Einreise

    Bundespolizei verweigert acht Migranten die Einreise

    Bundespolizei verweigert acht Migranten die Einreise

    Lindau

    Am vergangenen Wochenende (19./20. Juli) hat die Bundespolizei am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) in Fernreisebussen aus Italien zwei Migranten mit gefälschten Dokumenten ertappt. Eine afghanische Familie verfügte zwar über gültige Papiere, durfte aber trotzdem nicht nach Deutschland einreisen.

    Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Samstagmorgen (20. Juli) in einem Fernreisebus aus Rom einen nigerianischen Staatsangehörigen. Der 43-Jährige legte den Beamten spanische Dokumente vor.

    Die Polizisten stellten bei der Überprüfung fest, dass es sich bei dem Ausweis und Reisepass um Fälschungen handelt. Die Bundespolizisten zeigten den Migranten wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise an und belegten ihn mit einer dreijährigen Wiedereinreisesperre für die Bundesrepublik. Die Beamten verweigerten dem Nigerianer schließlich die Einreise.

    Bereits am Freitagmorgen (19. Juli) hatte eine Streife der Bundespolizei in einem Fernbus aus Rom einen Kameruner mit einem manipulierten Dokument ertappt. Der 47-Jährige, der in Hannover wohnt, hatte in seiner deutschen Fiktionsbescheinigung die Gültigkeit handschriftlich verlängert. Die Beamten stellten das Dokument sicher und zeigten den Busreisenden wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise an. Der Kameruner ist als geduldeter Ausländer in Deutschland registriert und kam später auf freien Fuß. Er muss sich nun bei der für ihn zuständigen Ausländerbehörde melden.

    Im selben Bus befand sich auch eine sechsköpfige afghanische Familie. Der 38-jährige Familienvater, der sich angeblich seit mehreren Jahren in Italien aufhielt, wies sich mit seinem afghanischen Reisepass und italienischen Aufenthaltstitel aus. Seine mitreisende 29-jährige Frau und die vier Kinder im Alter zwischen zwei und zehn Jahren verfügten über afghanische Reisepässe und italienische Aufenthaltstitel für einen längerfristigen Aufenthalt aus familiären Gründen. Gegenüber den Beamten machten die Erwachsenen hinsichtlich ihres Reiseziels und -zwecks unglaubwürdige und teilweise widersprüchliche Angaben. Die Bundespolizisten ermittelten, dass die Afghanin bei der Visabeantragung falsche Angaben gemacht hatte. Die Familie hatte von vornherein einen Daueraufenthalt in Deutschland angestrebt. Der Familienvater, der als Organisator der Reise fungierte, erhielt eine Anzeige wegen versuchten Einschleusens von Ausländern. Da er mit der Begehung von Straftaten sein Reiserecht verwirkt hatte, muss er sich außerdem wegen versuchter unerlaubter Einreise verantworten. Auch die Frau wurde wegen versuchter unerlaubter Einreise und zusätzlich wegen Visaerschleichung angezeigt. Nach Abschluss der Maßnahmen wiesen die Beamten die Familie nach Österreich zurück.

  • Bundespolizei-Fahnder beenden offenkundige Schleusungsfahrt auf A8

    Bundespolizei-Fahnder beenden offenkundige Schleusungsfahrt auf A8

    Bundespolizei-Fahnder beenden offenkundige Schleusungsfahrt auf A8

    Weyarn / Rosenheim

    Migranten stopfen Papiere in Getränkedosen – Fahrer ignoriert Signale der Grenzfahnder und erzählt “Tankstellen-Geschichte”

    Fahnder der Bundespolizei haben am Donnerstag (14. September) an der A8 nahe Weyarn einen mutmaßlichen Schleuser gefasst. Der deutsche Fahrzeugführer beförderte in seinem Pkw vier syrische Migranten. Zunächst bereitete der Fahrer den Beamten auf der Autobahn Probleme beim Ausleiten zur Kontrolle, dann erzählte er ihnen eine offenkundig frei erfundene Geschichte. Gegen den gebürtigen Tunesier wird wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt. Die Geschleusten versuchten, mithilfe von Getränkedosen ihre Herkunft zu verschleiern. Sie wurden jeweils wegen illegaler Einreise angezeigt. Zwei von ihnen werden das Land wieder in Richtung Österreich beziehungsweise Bulgarien verlassen müssen.

    80er Koblenz Party

    Der mit fünf Personen besetzte Wagen mit deutschem Kennzeichen war den Bundespolizisten bereits nahe Irschenberg aufgefallen. Die aus dem Streifenwagen heraus aufleuchtende rote Signalschrift mit der Aufforderung “Bitte folgen” schien den Mann am Steuer nicht zu interessieren. Mit unverminderter Geschwindigkeit fuhr er weiter. Das Polizeifahrzeug musste den voll besetzten Wagen mehrfach überholen und “ausbremsen”. Nachdem es gelungen war, den Pkw am Autobahnrastplatz Seehamer See – Ost gefahrlos aus dem fließenden Verkehr zu leiten, unterzogen die Fahnder die Insassen des gestoppten Autos einer grenzpolizeilichen Kontrolle. Lediglich der Fahrer konnte sich mit deutschen Papieren ausweisen.

    Kommunikation über leere Getränkedosen 

    Seine vier Begleiter gaben an, keine Dokumente mitzuführen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuginnenraums fanden die Bundespolizisten geöffnete, scheinbar leere Getränkedosen. In diesen entdeckten die Beamten verschiedene Papiere und Plastikkarten, die auf die Personalien und vorausgegangene Registrierungen in anderen europäischen Ländern hinweisen.

    Die vier syrischen Migranten im Alter von 16, 19, 21 und 25 Jahren gaben an, dass die letzte organisierte Etappe nach Deutschland ihren Ausgangspunkt in Österreich gefunden hätte. Sie erhielten wegen ihrer unerlaubten Einreisen Strafanzeigen. Der 19- und der 21-Jährige wurden auf richterliche Anordnung hin in Zurückschiebehaft genommen, um ihre Rückführung nach Österreich beziehungsweise Bulgarien sicherzustellen. Die Bundespolizei brachte sie am Freitag von Rosenheim aus in die Abschiebehaftanstalt nach Eichstätt. Der Minderjährige Syrer und sein 25-jähriger Bruder wurden einer Erstaufnahmeeinrichtung zugeleitet.

    Bundespolizisten findest Geld in Handschuhfach

    Der Fahrzeugführer erklärte den Beamten gegenüber, dass er seine vier Begleiter unterwegs zufällig an einer Tankstelle getroffen und aus reiner Gefälligkeit mitgenommen hätte. Wo genau das gewesen sei, wusste er angeblich nicht mehr. Im Handschuhfach fanden die Bundespolizisten Bargeld in Höhe von 1.500 Euro. Die Ermittler schließen nicht aus, dass es sich dabei um den “Schleuserlohn” handelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der in Hessen gemeldete und eigenen Angaben zufolge verschuldete 34-Jährige die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei verlassen. Er muss voraussichtlich schon bald mit einem Strafverfahren wegen Schleuserei rechnen.