Schlagwort: Nürnberg

  • Nürnberg: Bewaffneter Jugendlicher gemeldet – SEK rückt an

    Nürnberg: Bewaffneter Jugendlicher gemeldet – SEK rückt an

    Polizeieinsatz an Schule in Nürnberg: Meldung über bewaffneten Jugendlichen sorgt für Großeinsatz

    Ein großangelegter Polizeieinsatz an einer Schule in Nürnberg hat am Vormittag für massive Unruhe gesorgt. An der Konrad-Groß-Schule gingen kurz vor 10 Uhr mehrere Notrufe ein. Zeugen meldeten einen Jugendlichen, der angeblich eine Waffe bei sich führte. Die Polizei reagierte umgehend und leitete umfangreiche Maßnahmen ein.

    Schule geräumt und vollständig durchsucht

    Obwohl keine konkreten Hinweise darauf vorlagen, dass sich der Jugendliche im Schulgebäude aufhielt, durchsuchten Einsatzkräfte die Konrad-Groß-Schule vorsorglich komplett. Auch Spezialeinsatzkräfte (SEK) unterstützten die Maßnahme. Parallel sperrte die Polizei das Umfeld ab. Zahlreiche Eltern warteten besorgt vor den Absperrungen.

    Die Polizei blieb währenddessen sichtbar präsent, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte zu gewährleisten. Der Einsatz reiht sich in mehrere größere Polizeilagen im Bereich Deutschland ein.

    Schüler berichten von angespannter Situation

    Mehrere Schülerinnen und Schüler schilderten im Nachhinein eine äußerst angespannte Lage. Lehrkräfte schlossen die Klassenzimmertüren ab und wiesen die Kinder an, ruhig auf ihren Plätzen zu bleiben. Etwa 25 Minuten herrschte nahezu vollständige Stille in den Klassenräumen.

    Polizeigeräusche auf den Fluren verstärkten die Unsicherheit. Erst nach einer Durchsage durften die Kinder das Gebäude verlassen. Einige Schülerinnen und Schüler reagierten emotional, vereinzelt kam es zu Tränen. Eltern erfuhren über Klassenchats von der Situation und eilten zur Schule.

    Jugendlicher identifiziert – Suche ausgeweitet

    Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen 15-jährigen Jugendlichen. Seine Identität ist bekannt, die Polizei steht bereits in Kontakt mit den Angehörigen. Derzeit prüfen die Ermittler, ob der Junge tatsächlich eine Schusswaffe mit sich führte.

    Da sich der Jugendliche nach aktuellem Stand nicht auf dem Schulgelände aufhält, weiteten die Einsatzkräfte ihre Suchmaßnahmen auf das Stadtgebiet aus. Verletzt wurde niemand. Die Polizei bleibt weiterhin im Einsatz und bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Hinweise nimmt die Polizei Bayern jederzeit entgegen. Auch die Polizei Mittelfranken informiert fortlaufend über neue Erkenntnisse.

    Weitere aktuelle Einsätze und Entwicklungen findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Verkehr.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Koffer mit Schmuck im Railjet gestohlen: 55-Jährige verliert Wertgegenstände auf Fahrt nach München

    Koffer mit Schmuck im Railjet gestohlen: 55-Jährige verliert Wertgegenstände auf Fahrt nach München

    Schmuck-Diebstähle in Railjet und ICE: Bundespolizei warnt vor Gepäckklau im Fernverkehr

    Die Bundespolizei ermittelt nach zwei schweren Diebstählen im Bahnverkehr und warnt Reisende vor einer wachsenden Gefahr: Gepäckdiebstahl im Fernverkehr. Innerhalb weniger Tage verschwanden in einem Railjet sowie in einem ICE hochwertige Schmuckstücke und persönliche Gegenstände. Der entstandene Schaden liegt insgesamt bei rund 40.000 Euro.

    Railjet 82: Koffer mit Schmuck und Kleidung verschwindet auf Fahrt nach München

    Am Montagabend (2. Februar) wurde eine 55-jährige Deutsche Opfer eines dreisten Diebstahls. Die Frau war zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr mit dem Railjet 82 von Innsbruck nach München unterwegs. Als sie am Münchner Hauptbahnhof ankam, bemerkte sie, dass ihr Koffer samt Inhalt verschwunden war.

    Im Gepäck befanden sich mehrere wertvolle Gegenstände, darunter Goldringe, ein Brillantring sowie hochwertige Kleidung. Die Polizei beziffert den Schaden auf etwa 21.500 Euro. Ein bislang unbekannter Täter soll den Koffer während der Fahrt entwendet haben.

    Ähnlicher Fall im ICE: Schmuck im Wert von 18.500 Euro gestohlen

    Bereits am Freitagnachmittag (30. Januar) kam es zu einem ähnlichen Vorfall im ICE 1507 auf der Strecke zwischen Nürnberg und München. Eine 60-jährige Deutsche stellte ihren Koffer in einer Gepäckablage ab und nahm in der Nähe Platz – allerdings ohne direkten Sichtkontakt zu ihrem Reisegepäck.

    Beim Aussteigen bemerkte die Berlinerin, dass ihr Koffer geöffnet und durchwühlt auf dem Boden lag. Als sie ihre Wertsachen kontrollierte, stellte sie den Verlust von hochwertigem Schmuck im Wert von rund 18.500 Euro fest.

    Bundespolizei ermittelt – und gibt klare Hinweise für Reisende

    In beiden Fällen ermittelt die Bundespolizei wegen Diebstahls. Gerade bei längeren Strecken im Fernverkehr raten die Beamten zu besonderer Vorsicht. Denn Täter nutzen häufig Momente aus, in denen Reisende abgelenkt sind, schlafen oder ihr Gepäck außerhalb des direkten Blickfelds abstellen.

    So schützt Du Dich vor Gepäckdiebstahl im Fernverkehr

    Damit es gar nicht erst zu einem Gepäckdiebstahl im Fernverkehr kommt, empfiehlt die Bundespolizei mehrere Maßnahmen. Reisende sollten ihr Gepäck jederzeit im Blick behalten und besonders wertvolle Gegenstände nicht unbeaufsichtigt lassen. Auch das Zugpersonal kann helfen, wenn Dir eine Person oder Situation verdächtig vorkommt.

    • Reisegepäck möglichst immer beaufsichtigen und nicht außer Sichtweite abstellen
    • Wertsachen wie Schmuck, Geld und Dokumente körpernah tragen
    • Verdächtige Personen sofort dem Zugpersonal melden
    • Bei Verlust unverzüglich Anzeige bei der Bundespolizei erstatten

    Wichtig: Wer einen Diebstahl feststellt, sollte schnell handeln. Videoaufzeichnungen an Bahnsteigen stehen oft nur zeitlich begrenzt zur Verfügung. Eine rasche Meldung erhöht deshalb die Chancen, Täter zu identifizieren und Beweise zu sichern.

    Die beiden aktuellen Fälle zeigen erneut, wie professionell Diebe im Zug vorgehen. Ein Gepäckdiebstahl im Fernverkehr kann innerhalb weniger Minuten passieren – und verursacht nicht nur finanzielle Schäden, sondern auch erheblichen Stress für Betroffene.

    Weitere Meldungen aus dem Bereich Bahn und Verkehr findest Du jederzeit auch in unserer Rubrik Verkehr sowie in den aktuellen News.

    Offizielle Informationen und Hinweise zum sicheren Reisen veröffentlicht die Bundespolizei ebenfalls regelmäßig über ihre Kanäle, unter anderem auf der Seite der Bundespolizei.

     

  • 43-jähriger Tatverdächtiger nach Tötungsdelikt festgenommen

    43-jähriger Tatverdächtiger nach Tötungsdelikt festgenommen

    Tötungsdelikt in Nürnberg: 26-Jähriger stirbt nach Stichverletzung – Tatverdächtiger (43) festgenommen

    In Nürnberg hat sich am Montagabend (02.02.2026) ein Tötungsdelikt in Nürnberg ereignet. In der Krugstraße kam es in einem Mehrfamilienhaus zu einem Streit, der für einen 26-jährigen Mann tödlich endete. Der Mann erlitt im Verlauf der Auseinandersetzung eine Stichverletzung und verstarb noch am selben Abend im Krankenhaus. Die Polizei nahm einen 43-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest.

    Streit in Mehrfamilienhaus eskaliert – Mann stirbt trotz Reanimation

    Nach aktuellem Ermittlungsstand gerieten die Beteiligten gegen 19:30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Nürnberger Krugstraße in Streit. Während der Auseinandersetzung wurde der 26-Jährige (deutsch) durch eine Stichverletzung schwer verletzt. Rettungskräfte versorgten ihn zunächst vor Ort, anschließend brachten sie ihn unter laufenden Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus. Dort erlag er in den Abendstunden seinen schweren Verletzungen.

    Die Polizeiinspektion Nürnberg-West nahm den 43-jährigen Tatverdächtigen (deutsch) noch am Tatort vorläufig fest. Damit reagierten die Einsatzkräfte schnell, um weitere Gefahren auszuschließen und erste Maßnahmen einzuleiten.

    Ermittlungen laufen: Hintergründe bislang unklar

    Warum es zu dem Streit kam, bleibt derzeit offen. Die Ermittler prüfen aktuell die Hintergründe der Tat und klären, wie genau sich die Situation zuspitzte. Nach dem bisherigen Sachstand geht die Polizei davon aus, dass sich der Tatverdächtige und das Opfer kannten. Weitere Details zu möglichen Motiven oder dem genauen Ablauf veröffentlichten die Behörden bislang nicht.

    Mit dem Tod des 26-Jährigen handelt es sich um ein Tötungsdelikt in Nürnberg, das nun umfangreiche kriminalpolizeiliche Ermittlungen nach sich zieht. In solchen Fällen sichern Spezialisten Spuren am Tatort, befragen Zeugen und werten mögliche Beweismittel aus, um die Ereignisse lückenlos zu rekonstruieren.

    Mordkommission übernimmt – Staatsanwaltschaft eingebunden

    Die Mordkommission der Nürnberger Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen noch am Abend in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Die Behörden arbeiten nun daran, die genauen Umstände zu klären und den Tatverdacht rechtlich einzuordnen. Ob und welche Haftmaßnahmen folgen, hängt von den weiteren Ermittlungsergebnissen ab.

    Weitere Informationen und Hintergründe

    Sobald die Polizei neue Erkenntnisse veröffentlicht, werden auch weitere Details zum Tatablauf und zur Einordnung des Geschehens erwartet. Bis dahin gilt: Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und die Behörden prüfen alle Spuren konsequent.

    Mehr Meldungen aus der Region findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland.

    Offizielle Informationen bieten außerdem die Behördenseiten der Polizei Bayern sowie der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

     

  • Fahrradwurf auf Wohnmobil – Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes

    Fahrradwurf auf Wohnmobil – Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes

    Polizei Nürnberg ermittelt wegen versuchten Mordes

    In der Nacht von Sonntag auf Montag (12./13. Oktober 2025) kam es auf dem Frankenschnellweg zu einem gefährlichen Angriff.

    Ein bislang unbekannter Täter warf ein Fahrrad von der Brücke an der Fürther Straße/Stadtgrenze auf ein fahrendes Wohnmobil.
    Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt wegen versuchten Mordes und sucht dringend nach Zeugen.

    Fahrrad trifft Wohnmobil – Fahrer bleibt unverletzt

    Gegen 01:00 Uhr befuhr ein 40-jähriger Deutscher den Frankenschnellweg in Richtung Nürnberg. Auf Höhe der Stadtgrenze warf der Unbekannte ein Fahrrad von der Brücke. Das Fahrrad traf die rechte Frontscheibe des Wohnmobils mit voller Wucht und verursachte erhebliche Schäden. Trotz des Schocks und der gefährlichen Situation gelang es dem Fahrer, das Fahrzeug sicher zum Stillstand zu bringen.

    Der Fahrer alarmierte sofort die Polizei über den Notruf. Eine großangelegte Fahndung unter Einbindung eines Polizeihubschraubers blieb jedoch ohne Erfolg. Der Kriminaldauerdienst sicherte Spuren am Tatort und stellte das Fahrrad sicher.

    Gestohlenes Fahrrad als Tatwerkzeug

    Bei dem sichergestellten Fahrrad handelt es sich um ein Mountainbike der Marke „Bulls“. Nach ersten Ermittlungen wurde dieses Rad Anfang August 2025 in der Heimerichstraße in Nürnberg gestohlen. Die Herkunft des Fahrrads und mögliche Nutzungen seit dem Diebstahl sind für die Ermittler von großem Interesse.

    Die Polizei prüft derzeit, ob zwischen dem Diebstahl und der Tat ein Zusammenhang besteht. Auch wird untersucht, ob der Täter das Fahrrad gezielt als Wurfobjekt auswählte, um Menschen zu verletzen oder zu töten.

    Zeugenaufruf der Polizei Nürnberg

    Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer in der Tatnacht gegen 01:00 Uhr an oder auf der Brücke Fürther Straße/Stadtgrenze eine Person mit einem Fahrrad gesehen hat oder Beobachtungen zum Wurf selbst machen kann, soll sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 melden.

    Auch Hinweise zu dem gestohlenen Fahrrad – etwa Sichtungen oder ungewöhnliche Standorte seit Anfang August – sind für die Ermittlungen relevant. Jede Beobachtung kann entscheidend sein, um den Täter zu fassen.

    Hinweisportal und Kontakt

    Zeugen können sich auch über das Online-Hinweisportal der Bayerischen Polizei melden. Alle Angaben werden vertraulich behandelt.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen finden Sie auf blaulichtmyk.de/news und in der Rubrik Deutschland.

  • Bestatter vergewaltigt Kollegin neben Leiche

    Bestatter vergewaltigt Kollegin neben Leiche

    Nürnberg (Bayern) – Ungeheurer Fall um Bestatter

    Bestatter Bodo G. (69) wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt, weil er seine Kollegin (41) neben einem offenen Sarg mit einer Leiche vergewaltigt haben soll.

    Mehr als vier Monate nahm sich Richter Claas Werner vom Landgericht Nürnberg-Fürth Zeit, um den Fall zu beurteilen, in dem Aussage gegen Aussage stand. Bodo G. beteuerte bis zum Schluss seine Unschuld. Seine Ex-Mitarbeiterin habe ein benutztes Kondom aus seinem Badezimmer-Mülleimer verwendet, um fingierte Spuren im Abschiedsraum zu hinterlassen.

    Die Nebenklägerin Susanne B. (Name geändert): „Nach einer Abschiedsfeier rief er mich an, er wollte mit mir dort Sex haben. Er hat mich immer begrapscht, jeden Tag!“

    Übergriffe in der Aussegnungshalle

    Angeklagt war Bodo G. wegen drei Missbrauchsfällen im Frühjahr 2022: vor dem Urnen-Lager, in der Aussegnungshalle und auf der Holzpalette eines Sarg-Innenausstatters.

    Die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Doch laut Justizsprecherin Tina Haase nach dem Urteil gegenüber der BILD:

    „Die zweite Strafkammer hat den Angeklagten der Vergewaltigung in zwei Fällen und sexueller Nötigung schuldig gesprochen.“

    Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    Für Susanne B. ist das klare Urteil eine Genugtuung. Bodo G. hatte sie zu Beginn des Prozesses verbal angegriffen:

    „Was die Dame von sich gelassen hat, ist beschämend – nur weil sie keinen Bock zu arbeiten hatte.“

    Er behauptete außerdem, sie sei lesbisch und habe sich an seine Frau herangemacht.

    Opfer leidet unter posttraumatischer Belastungsstörung

    Richter Claas Werner konfrontierte den Angeklagten mit belastenden Aussagen:

    „Sie sollen gesagt haben: ‘Mir juckt der Schwanz’.“

    Bodo G. bestritt das: Seine Frau sei 18 Jahre jünger, er habe keine Seitensprünge nötig. Auch die Geschichte mit dem angeblich gestohlenen benutzten Kondom überzeugte das Gericht nicht.

    „Wenn Sie sterilisiert sind, wozu benutzen Sie dann noch Kondome?“

    Bodo G. hat sein Unternehmen inzwischen verlassen. Susanne B. befindet sich wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung in Behandlung.

    Fotos des Angeklagten bei BILD

  • Verletzter Hund Sam gesucht

    Verletzter Hund Sam gesucht

    Nachtrag – Vermisster Hund Sam wieder aufgefunden

    Nürnberg

    Am Donnerstag (27. März) hat ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn in Gleisnähe in einem Gebüsch einen scheinbar verwahrlosten Hund entdeckt. Es handelte sich um den vermissten Boxer Sam. Die Besitzer haben ihren ausgehungerten und verletzten Hund in eine Tierklinik gebracht, wo er notoperiert wurde.

    Donnerstag früh fand ein Bahnmitarbeiter in Gleisnähe im Bereich des Kohlhofs Nürnberg, im Gebüsch liegend, einen ausgehungerten und verletzten Hund.

    Der Mann kontaktierte den Besitzer des vermissten Boxers Sam. Der 53-Jährige eilte daraufhin zur beschriebenen Örtlichkeit und konnte nach längerer Suche seinen geschwächten und verletzten Hund auffinden. Sofort brachte der Mann seinen Hund in eine Tierklinik. Dort wurde er wegen einer entzündeten Wunde am Hinterbein notoperiert. Sobald er sich von den Strapazen erholt hat, darf er zu seinen Besitzern, die mehr als froh über den Ausgang der Geschichte sind, zurück.

    Verletzter Hund Sam gesucht – Bundespolizei bittet um Hinweise

    Nürnberg

    Am Freitag (21. März) ist ein Boxer seinem 53-jährigen Besitzer über die Bahngleise bei Nürnberg-Steinbühl entwischt. Einen Tag später ist der Junghund in Gleisnähe bei Nürnberg-Steinbühl gesichtet worden. Die Bundespolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Freitagabend hielt ein 53-Jähriger gegen 19:30 Uhr mit seinem Pkw auf Höhe der Rampen (Nürnberg-Steinbühl). Als der Mann die Beifahrertür öffnete, sprang sein Boxer mit dem Namen Sam plötzlich aus dem Auto, wurde von einem weiteren Pkw angefahren und rannte anschließend verletzt in den Gleisbereich.

    Aufgrund der Dunkelheit konnte der der 53-Jährige seinen Junghund nicht mehr auffinden. Der Besitzer erstellte einen Online-Aufruf beim Tierschutzverein TASSO e.V. und meldete dort seinen Boxer als vermisst. Am darauffolgenden Tag erkannte ein Bürger den vermissten Hund im Gleisbereich zwischen den Haltestellen Nürnberg-Steinbühl und Nürnberg-Rothenburger Straße, verlor jedoch den Blickkontakt.

    Da seine Bemühungen, den Hund zu finden ohne Erfolg geblieben waren, meldete der 53-Jährige den Vorfall der Bundespolizeiinspektion Nürnberg, die nun um Hinweise aus der Bevölkerung bittet.

    Die Bundespolizei warnt: Betreten Sie niemals den Gleisbereich! Wenn Sie den verletzten Boxer Sam sehen, kontaktieren Sie bitte die Bundespolizei.

    Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Nürnberg unter der
    Rufnummer 0911 205551-0 oder bpoli.nuernberg@polizei.bund.de entgegen.

  • Paar mit Messern und Machete am Bahnhof unterwegs

    Paar mit Messern und Machete am Bahnhof unterwegs

    Paar mit Messern und Machete im Nürnberger Hauptbahnhof unterwegs

    Nürnberg

    Eine 18-Jährige hat am späten Dienstagabend (11. März) ein Messer aus der Hosentasche gezogen, nachdem Bahnmitarbeiter sie und ihren Begleiter angesprochen hatten. Die Bundespolizei ermittelt.

    Gegen 23 Uhr wurden Mitarbeiter der DB-Sicherheit auf eine Frau und einen Mann im Nürnberger Hauptbahnhof aufmerksam, die sich lautstark stritten. Nachdem sie die Wütenden ansprachen,
    zog die Frau plötzlich ein verbotenes Springmesser aus der Hosentasche und öffnete dieses.

    Die Bahnmitarbeiter drohten daraufhin mit dem Einsatz von Pfefferspray, woraufhin die 18-jährige Polin das Messer auf den Boden legte. Die hinzugezogenen Beamten der Bundespolizei stellten das Messer sicher.

    Anschließend durchsuchten sie die zwei Personen, die sich nicht ausweisen konnten. Bei dem Begleiter
    der Frau, einem 26-jährigen Polen, fanden sie zwei Einhandmesser und eine Machete in der Jackentasche bzw. im Rucksack auf.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, die daraufhin auf der Dienststelle vorzunehmen waren, durften die zwei polnischen Staatsbürger weiterziehen – allerdings ohne die Messer sowie die Machete.

    Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg leitete gegen die beiden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Außerdem muss sich die Frau wegen Bedrohung verantworten.

  • Verurteilung wegen Schießerei in der Nürnberger Südstadt !

    Verurteilung wegen Schießerei in der Nürnberger Südstadt !

    Verurteilung wegen Schießerei in der Nürnberger Südstadt !

    Der in Leipzig ansässige 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision des Angeklagten gegen
    das Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 16. Mai 2024 verworfen, mit dem er wegen Mordes in Tateinheit mit versuchtem Mord, mit gefährlicher Körperverletzung und mit Besitz sowie Führens einer halbautomatischen Kurzwaffe zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden ist.

    Zudem hat das Landgericht die besondere Schwere der Schuld bejaht.

    Nach den Feststellungen des Landgerichts erschoss der Angeklagte am Abend des 24. Oktober 2022 auf einer belebten Straße in der Nürnberger Südstadt Sahan Ö. und fügte Orhan A. mit drei weiteren Schüssen schwere Verletzungen zu. Die dem Angeklagten bekannten Opfer waren auf dem Weg zu einer Gaststätte, um den Geburtstag des Orhan A. zu feiern, und versahen sich keines Angriffs auf ihr Leben. Das Schwurgericht hat deshalb das Mordmerkmal der Heimtücke bejaht.

    Die Überprüfung des Urteils aufgrund der vom Angeklagten erhobenen Rügen der Verletzung formellen und materiellen Rechts hat keinen Rechtsfehler zu seinem Nachteil ergeben. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

  • Internationaler Schlag gegen organisierte Online-Kriminalität

    Internationaler Schlag gegen organisierte Online-Kriminalität

    Kriminalpolizei Nürnberg und ZCB zerschlagen internationale Betrügerbande

    Der Kriminalpolizei Nürnberg gelang nach intensiven und monatelangen gemeinsamen Ermittlungen
    mit der Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) ein empfindlicher Schlag gegen die
    organisierte Online-Kriminalität. Gegen fünf Tatverdächtige ergingen Haftbefehle des Amtsgerichts Bamberg bzw. der zuständigen rumänischen Gerichte. Sie stehen im Verdacht, u.a. im Bereich des
    Online-Versandhandels zahlreiche Geschädigte betrogen und hierdurch einen immensen Vermögensschaden verursacht zu haben.

    Seit August 2023 führen das Kriminalfachdezernat 5, Kommissariat 52 der Nürnberger Kriminalpolizei und die Zentralstelle Cybercrime Bayern umfangreiche Ermittlungen wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs gegen eine international agierende Gruppierung. Diese soll nach den bisherigen Ermittlungen spätestens seit November 2022 bis in die jüngste Vergangenheit eine Vielzahl von Geschädigten in ganz Europa betrogen haben.

    Ausgang der Betrugshandlungen waren sogenannte Phishing-E-Mails, mit denen
    die Täter an Daten gelangten und sich hierdurch Zugang zu den Händlerkonten eines großen Online-Versandhandels verschafften.

    Im Zeitraum von November 2022 bis Oktober 2024 kompromittierte die Gruppierung mindestens
    120 solcher Konten. Nach der Übernahme boten die Täter über diese diverse Waren wie beispielsweise Fernsehgeräte oder Spielekonsolen zum Kauf an. Zahlreiche Kunden tätigten daraufhin Bestellungen im Gesamtwert von rund 110 Millionen EUR. Die Betrüger wiesen die Käufer im Anschluss über die Nachrichtenfunktion des Online-Versandhandels an, den Kaufpreis vorab auf eine – meist spanische – Kontoverbindung zu überweisen.

    Die Bestellungen selbst wurden hingegen von den Tätern nie ausgeführt.

    Derzeit sind 381 Geschädigte namentlich ermittelt, die in Summe rund 192.000 EUR an die Tätergruppierung bezahlt haben, ohne jemals ihre bestellten Waren zu erhalten. Die Ermittlungen zu den weiteren Geschädigten dauern an.

    Darüber hinaus agierten die Täter in betrügerischer Art und Weise in der Immobilienbranche.

    Hier inserierten sie nichtexistente bzw. nicht in deren Eigentum befindliche Wohnungen auf diversen Portalen zur Miete. Tatsächlich hatte die Gruppierung zu keinem Zeitpunkt vor, eine Wohnung zu vermieten, vielmehr wollte sie die Interessenten dazu bewegen, die fällige Mietkaution in Vorkasse zu bezahlen.
    Nach derzeitigem Ermittlungsstand überwiesen mindestens sieben Geschädigte rund 17.000 EUR.

    Im Zuge intensiver Ermittlungen gelang es den Beamten des Kriminalfachdezernats für Cybercrime und Digitale Forensik der Kriminalpolizei Nürnberg und der Zentralstelle Cybercrime Bayern im Rahmen einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe mit den rumänischen Strafverfolgungsbehörden unter Beteiligung von Eurojust, sieben Tatbeteiligte im Alter zwischen 22 und 38 Jahren zu identifizieren und deren Aufenthalt zu lokalisieren.

    Am 17.12.2024 vollzogen Beamte der Nürnberger Kriminalpolizei gemeinsam mit zwei Staatsanwältinnen und zwei IT-Forensikern der Zentralstelle Cybercrime Bayern, des Landeskriminalamts Tirol und der rumänischen Spezialeinheit zur Bekämpfung von organisierter Kriminalität und Terrorismus (D.I.I.C.O.T) umfangreiche Maßnahmen gegen mutmaßliche Mitglieder der Tätergruppierung in Deutschland, Österreich und Rumänien.

    Gemeinsam mit den rumänischen und österreichischen Behörden durchsuchten die Kräfte insgesamt
    13 Objekte in Tirol, Bukarest, Ramnicu Valcea und im Raum Regensburg. Es konnten insgesamt
    ca. 70.000 EUR Bargeld, zahlreiche Mobiltelefone und Computer sichergestellt werden.

    Gegen zwei Personen ergingen in Rumänien Haftbefehle der dortigen Behörden, eine weitere Person wurde in Rumänien aufgrund eines europäischen Haftbefehls des Amtsgerichts Bamberg festgenommen. Je ein Haftbefehl des Amtsgerichts Bamberg wurde in Österreich und im Raum Regensburg vollstreckt. Bei den fünf männlichen Beschuldigten handelt es sich um rumänische Staatsangehörige.

    Insgesamt waren ca. 150 Polizeikräfte – davon 10 Polizeibeamte des Nürnberger Kriminalfachdezernats 5 – und zwei Staatsanwältinnen und zwei IT-Forensiker der ZCB in Deutschland, Rumänien und Österreich im Einsatz.

    Durch die akribische Ermittlungsarbeit der Beamtinnen und Beamten der Nürnberger Kriminalpolizei und der Generalstaatsanwaltschaft in Bamberg sowie der hervorragend funktionierenden länderübergreifenden Strafverfolgung bayerischer, österreichischer und rumänischer Ermittler, ist mit der Festnahme- und Durchsuchungsaktion ein empfindlicher Schlag gegen die internationale organisierte Kriminalität gelungen.

    Die Ermittlungen aller Beteiligten – deren Fokus in erster Linie auf der detaillierten Aufklärung der Bandenstrukturen sowie der Identifizierung etwaiger Mittäter liegt – dauern weiter an.

  • Rabiate Diebestour endet an Heiligabend im Gefängnis

    Rabiate Diebestour endet an Heiligabend im Gefängnis

    Rabiate Diebestour endet an Heiligabend im Gefängnis

    Nürnberg

    Am Morgen des 24. Dezember hat ein Mann am Hauptbahnhof Nürnberg in einer Drogerie Parfüm entwendet. Als der Ladendetektiv den Dieb festhielt, wurde er getreten und geschlagen. Den notorischen Dieb lieferten Bundespolizisten an Heiligabend ins Gefängnis ein.

    Innerhalb von zehn Tagen entwendete ein 33-Jähriger mehrmals in derselben Drogerie am
    Hauptbahnhof Nürnberg Parfüm im Gesamtwert von 370 Euro. Gegen 9 Uhr am 24. Dezember wurde er jedoch von einem Ladendetektiv auf frischer Tat ertappt. Der Detektiv der Drogerie konnte den Mann, der schon ein Hausverbot für das Geschäft innehatte, noch an der Flucht hindern und ihm das Stehlgut im Wert von 149 Euro abnehmen.

    Der Täter griff den Detektiv unvermittelt mit Faustschlägen und Tritten an, ein unbeteiligter Kunde kam dabei dem Mitarbeiter zu Hilfe. Eine Streife der Bundespolizei nahm den polizeibekannten renitenten Italiener noch vor Ort fest und führte ihn dem Ermittlungsrichter vor. Der Haftprüfung folgte die Einlieferung in die JVA Nürnberg. Der Detektiv erlitt Schmerzen, jedoch keine sichtbaren Verletzungen.

    Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg leitete gegen den Mann Ermittlungsverfahren wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls, Hausfriedensbruch sowie Körperverletzung ein.

  • Brutale Attacke im Nürnberger Hauptbahnhof

    Brutale Attacke im Nürnberger Hauptbahnhof

    Brutale Attacke im Nürnberger Hauptbahnhof

    Nürnberg

    Fünf Männer haben am frühen Samstagmorgen (5. Oktober) im Nürnberger Hauptbahnhof mit Fäusten auf einen 23-Jährigen eingeschlagen und mit den Füßen getreten.

    Gegen 1:30 Uhr meldete eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg Mitte der Bundespolizei eine körperliche Auseinandersetzung in der Osthalle im Nürnberger Hauptbahnhof. Vor Ort stellten die Beamten einen am Boden liegenden Deutschen sowie weitere Personen fest, die Zeugen der Auseinandersetzung waren.

    Nach ersten Befragungen und sofortiger Videosichtung stellten Bundespolizisten fest, dass eine Gruppe von fünf jungen Männern den 23-Jährigen zusammengeschlagen hat. Nachdem der Mann zu Boden gegangen war wurde er von den Angreifern mit Tritten gegen den Körper traktiert. Anlass für die körperliche Auseinandersetzung soll ein Streit zwischen dem 23-Jährigen und einer Frau in der Diskothek im Nürnberger Hauptbahnhof gewesen sein.

    Noch vor Eintreffen der Beamten entfernten sich die Aggressoren. Jedoch konnten vier durch eine sofortige Nahbereichsfahndung in unmittelbarer Bahnhofsnähe festgestellt werden.

    Der verständigte Jour-Staatsanwalt ordnete eine Haftrichtervorführung für einen der Schläger an, da er keinen festen Wohnsitz hat. Der 24-jährige Deutsche wurde nach erfolgter Vorführung in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die anderen Aggressoren durften nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Dienststelle verlassen.

    Der 23-Jährige erlitt durch die Schläge und Tritte leichte Verletzungen. Eine ärztliche Untersuchung im Krankenhaus lehnte er ab und verließ eigenständig die Dienststelle.

    Aus eigener Veranlassung erschien am Tag darauf der fünfte der Männer zur Dienststelle der Bundespolizei in Nürnberg für eine Beschuldigtenvernehmung. Aufgrund unklarer Wohnanschrift entschied der verständigte Bereitschaftsstaatsanwalt auf Haftvorführung. Bis zur Vorführung wurde der 21-jährige Deutsche in die Gewahrsamszelle der Bundespolizei eingeschlossen. Dabei wehrte sich der Mann gegen die Fesselung und leistete Widerstand.

    Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.

  • Baggerfahrer nach Kündigung auf Zerstörungstour

    Baggerfahrer nach Kündigung auf Zerstörungstour

    Baggerfahrer nach Kündigung auf Zerstörungstour

    Nürnberg

    Am Donnerstag (29. August) hat ein Mann mit seinem Bagger am Bahnhof in Ipsheim auf einer Strecke von ca. 200 Metern bahnspezifische Gegenstände mutwillig demoliert. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen 30.000 bis 50.000 Euro. Die Bundespolizei ermittelt.

    Ein 49-jähriger Baggerfahrer, der für ein Subunternehmen Bauarbeiten für die Deutsche Bahn am
    Bahnhof Ipsheim verrichtete, erhielt von seiner Firma eine Kündigung. Daraufhin fuhr der Pole
    am Donnerstagabend gegen 20:40 Uhr mit seinem privaten Pkw zur Baustelle am Bahnhof Ipsheim.

    Anschließend beschädigte er mit seinem Bagger auf einer Strecke von ca. 200 Metern diverse Kabelschächte, Betonhalterungen und eine Signalzeichenanlage. Nur durch das Eingreifen des Geschäftsführers und eines Vorabeiters der Baufirma konnte der alkoholisierte Mann gestoppt und
    bis zum Eintreffen der alarmierten Streife der Polizeiinspektion Bad Windsheim festgehalten werden.

    Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte, dass der Mann betrunken war. In Folge dessen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die verständigte Staatsanwaltschaft ordnete die Beschlagnahme des Baggers an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann die Dienststelle in Bad Windsheim verlassen.

    Nach Auskunft des Geschäftsführers der Baufirma entstand ein Sachschaden von 30.000 bis 50.000 Euro.

    Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und gemeinschädlicher Sachbeschädigung ein. Des Weiteren muss sich der Pole wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

  • Exhibitionist entblößt sich in der S-Bahn

    Exhibitionist entblößt sich in der S-Bahn

    Exhibitionist entblößt sich in der S-Bahn

    Nürnberg

    Am Montag (17. Juni) hat ein Mann einer Frau in der S-Bahn auf der Fahrt von Altdorf nach Nürnberg Hauptbahnhof sein Glied gezeigt. Die Bundespolizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Am Montagvormittag fuhr die 44-jährige Frau mit ihren beiden Kindern um 09:14 Uhr mit der
    S-Bahn S3 von Altdorf nach Nürnberg Hauptbahnhof. Auf Höhe der Haltestelle Ludersheim bemerkte sie einen Mann, der in der S-Bahn im Bereich einer Tür stand und mit heruntergelassener Hose sein erigiertes Glied zeigte.

    Der Exhibitionist kann wie folgt beschrieben werden: etwa 35 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlanke Gestalt, südländisches Aussehen, lockige schwarze Haare, großer Schnauzbart, dunkelblaue oder graue Cap, dunkelblaue Stoffhose, dunkles Oberteil. Der Mann führte einen dunkelblauen Rucksack mit sich.

    Die Bundespolizei führt die Ermittlungen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Bundespolizei Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 205551-0 oder über die E-Mail-Adresse bpoli.nuernberg@polizei.bund.de zu melden.

  • Exhibitionist entblößt sich vor Mädchen in der S-Bahn

    Exhibitionist entblößt sich vor Mädchen in der S-Bahn

    Exhibitionist entblößt sich vor Mädchen in der S-Bahn

    Nürnberg

    Am Donnerstag (25. Juli) hat ein bislang Unbekannter zwei 12-jährigen Mädchen in der S-Bahn auf der Fahrt von Nürnberg Hauptbahnhof nach Ottensoos sein Glied gezeigt. Die Bundespolizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Am Donnerstagmittag fuhren die 12-Jährigen um 12:21 Uhr mit der S-Bahn S2 von Nürnberg Hauptbahnhof nach Ottensoos, als ein Reisender sich neben sie setzte.

    Nach einigen Minuten stand der Unbekannte auf und ging weiter. Hierbei hing sein Glied aus der Hose. Die beiden Mädchen konnten dies deutlich sehen und drehten sich beschämt weg.

    Nach Ankunft am Haltepunkt in Ottensoos um 12:41 Uhr verließen die Kinder die S2 und vertrauten sich der dort wartenden Großmutter eines der Mädchen an, die daraufhin die Bundespolizei informierte.

    Der Exhibitionist kann wie folgt beschrieben werden:

    20-30 Jahre alt, ca. 170 cm groß, hagere Gestalt, kurze schwarze Haare, dunklere Hautfarbe
    (südländisch, arabisch), gelbes oder beiges T-Shirt mit Aufdruck, lange helle Hose mit Seitentaschen,
    schwarz-weiße Schuhe. Der Mann führte einen schwarzen Rucksack der Marke Adidas mit sich.

    Die Bundespolizei führt die Ermittlungen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Identifizierung des bislang Unbekannten geben können, sich bei der Bundespolizei Nürnberg unter
    der Telefonnummer 0911 205551-0 oder über die E-Mail-Adresse bpoli.nuernberg@polizei.bund.de zu melden.

  • Mann führt schussbereites Luftdruck-Gewehr im Hauptbahnhof Nürnberg mit sich

    Mann führt schussbereites Luftdruck-Gewehr im Hauptbahnhof Nürnberg mit sich

    Mann führt schussbereites Luftdruck-Gewehr im Hauptbahnhof Nürnberg mit sich

    Nürnberg

    Am Samstag (6. Juli) haben aufmerksame Reisende die Bundespolizei über einen Mann mit einem Gewehr in der S-Bahn (S2) informiert. Die Bundespolizei überprüfte den Mann bei Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Nürnberg und zeigte ihn an.

    In den frühen Abendstunden meldeten besorgte Reisende, die sich in der S2 von Lauf links der Pegnitz in Richtung Hauptbahnhof Nürnberg befanden, eine männliche Person, welche ein Gewehr mit sich führte. Bei Ankunft des Zuges in Nürnberg wurde der Waffenträger durch Streifen der Bundespolizei kontrolliert. Dabei stellten diese beim 21-Jährigen unter seiner Jacke ein geladenes Luftdruckgewehr fest. Weiterhin führte er in seinem Rucksack Ersatzmunition mit sich. Die Waffe und das Magazin wurden sichergestellt.

    Zu einer Bedrohung gegenüber Reisenden kam es nicht.

    Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Führens einer Schusswaffe in der Öffentlichkeit ein.

  • Zu laut telefoniert: Mann bedroht Reisende mit Waffe

    Zu laut telefoniert: Mann bedroht Reisende mit Waffe

    Zu laut telefoniert: Mann bedroht Reisende

    Lauf/ Pegnitz

    Am Samstagabend (29. Juni) hat ein Mann in der S-Bahn von Nürnberg nach Hersbruck eine Reisende bedroht, weil sie angeblich zu laut telefoniert hatte. Dabei hat der Unbekannte eine Waffe auf die Frau gerichtet. Ob es sich dabei um eine echte Waffe gehandelt hat, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise.

    Gegen 23:00 Uhr fühlte sich ein Mann in der S 2 (39679) auf der Fahrt von Nürnberg nach Hersbruck auf Höhe des Bahnhofes Lauf / links der Pegnitz offenbar von einer Reisenden gestört. Diese war in Röthenbach / Pegnitz zugestiegen, hatte in der Sitzgruppe neben dem Unbekannten Platz genommen und wohl zu laut telefoniert. Da die 18-Jährige seiner Aufforderung, das Telefonieren einzustellen, nicht nachkam, holte der Mann eine augenscheinliche Schusswaffe hervor, hantierte mit dieser vor seinem Körper und richtete sie schließlich auf die junge Frau.

    Diese sowie eine minderjährige Zeugin, flohen unverzüglich in ein anderes Abteil und verständigten die Polizei. Der Täter stieg am Bahnhof Hersbruck / Pegnitz aus und konnte trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nicht mehr angetroffen werden.

    Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat gegen den unbekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet.

    Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich,
    ca. 50 bis 65 Jahre alt, ca. 185 bis 195 cm groß, vollschlank bis hager, graues Haar nach hinten gekämmt mit Geheimratsecken, er war zum Tatzeitpunkt bekleidet mit einer Jeans, hellem Hemd locker über der Hose, Sneaker und trug ein Sonnenbrille auf dem Kopf und Inearkopfhörer.

  • Bundesweiter Rückruf – Wasserbombenpumpe von VEDES

    Bundesweiter Rückruf – Wasserbombenpumpe von VEDES

    Bundesweiter Rückruf Wasserbombenpumpe von VEDES

    Nürnberg

    Das Großhandelssortiment der VEDES wird mit besonderer Sorgfalt zusammengestellt. Jedoch lassen sich Mängel nie gänzlich vermeiden. Von der Wasserbombenpumpe der Handelsmarke Splash & Fun geht nach aktuellen Erkenntnissen ein potenzielles Risiko aus.

    Obwohl das Produkt rechtlich allen gesetzlichen Anforderungen entspricht, kann es bei der Pumpbewegung zu Verletzungen kommen. Konkret kann sich der blaue Druckknopf am Ende der Pumpstange lösen, wodurch das dann freiliegende Ende der Metallstange zur Gefahr werden kann. Aus diesem Grund wird die Wasserbombenpumpe von Splash & Fun vorsorglich zurückgerufen. Die VEDES möchte jedes Risiko minimieren und sieht sich als “Inverkehrbringer” in die Europäische Union in der Pflicht, das Produkt zum Wohle der Verbraucher aus dem Verkehr zu ziehen.

    Wasserbombenpumpe von Splash & Fun

    VEDES Sort.nr. 776 04 006 | EAN 4018501060320 | UVP 9,99 EUR

    VEDES Sort.nr. 776 09 342 | EAN 4018501093205 | UVP 9,99 EUR

    Es handelt sich um insgesamt 25.008 Stück der Chargen-Nummern 000063/10/2021, 000064/12/2021 und 000065/01/2022, die seit Februar 2022 über den Einzelhandel in Deutschland, Österreich, Italien, Luxembourg, Niederlande, Tschechien, Polen und in der Schweiz verkauft wurden.

    Verbraucher, die im Besitz dieses Produktes sind, können dieses kostenfrei in dem Geschäft zurückgeben, in dem es gekauft wurde. Sie erhalten dann den Einkaufspreis erstattet. Weitere Informationen unter www.vedes-gruppe.de/presse/produkt-rueckrufe.

    Als einer der führenden Spielwaren-Großhändler sieht sich die VEDES zu größter Sorgfalt gegenüber den Verbrauchern verpflichtet. Gerade die Sicherheit von Kindern hat für das Unternehmen höchste Priorität. Der hausinterne Qualitätsanspruch ist sehr hoch und zeigt sich unter anderem in der sorgfältigen und strengen Lieferanten- und Artikelauswahl bzgl. Produktsicherheit und Umweltverträglichkeit sowie permanenter Qualitätskontrollen vor Ort.

    Speziell für die Produkte der eigenen Handelsmarken gelten strengste Kriterien, die nicht nur den
    EU-Richtlinien entsprechen und in allen Belangen die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern in punkto Produktsicherheit, Zusammensetzung und Umweltverträglichkeit vorbildlich sind.

  • Tragödie am Nürnberger Hauptbahnhof: Bundespolizist (30) stirbt nach Auseinandersetzung

    Tragödie am Nürnberger Hauptbahnhof: Bundespolizist (30) stirbt nach Auseinandersetzung

    Tragödie am Nürnberger Hauptbahnhof:
    Bundespolizist (30) stirbt nach Auseinandersetzung

    Am 21. März ereignete sich am Nürnberger Hauptbahnhof eine folgenschwere Auseinandersetzung,
    die einen 30-jährigen Bundespolizisten das Leben kostete. Die Bundespolizei wurde an diesem Tag
    zu einem Vorfall gerufen, der tragischerweise eskalierte.

    Die genauen Umstände, die zum Tod des Polizisten führten, sind noch unklar und Gegenstand intensiver Ermittlungen. Es wird untersucht, ob sein Tod in direktem Zusammenhang mit der Auseinandersetzung steht, die sich am Hauptbahnhof abspielte.

    Der Vorfall ereignete sich, als der Polizist zusammen mit einem Kollegen zu einer Konfrontation zwischen einem 39-jährigen Pakistaner und zwei Reinigungskräften gerufen wurde. Berichten zufolge griff
    der 39-Jährige unvermittelt den Bundespolizisten an und traf ihn mit der Faust ins Auge.

    Trotz des Einsatzes von Pfefferspray gelang es den Polizisten, den Angreifer zu überwältigen. Nach den erforderlichen Maßnahmen auf der Polizeiwache wurde der Angreifer wieder freigelassen. Der verletzte Polizist begab sich daraufhin zu seinem Hausarzt, um seine Verletzungen behandeln zu lassen.

    Beim Arztbesuch brach der Bundespolizist plötzlich zusammen und konnte trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen nicht gerettet werden. Der Vorfall löste eine Untersuchung seitens der Staatsanwaltschaft aus, um die genauen Ursachen des Todes zu klären.

    Die Bundespolizei in Nürnberg äußerte sich zu dem Vorfall und bestätigte die Einleitung eines Todesermittlungsverfahrens. Die Staatsanwaltschaft hat ebenfalls Ermittlungen eingeleitet.

  • Hauptbahnhof Nürnberg – Streit am Bahnsteig eskaliert

    Hauptbahnhof Nürnberg – Streit am Bahnsteig eskaliert

    Hauptbahnhof Nürnberg – Streit am Bahnsteig eskaliert

    Nürnberg

    Am frühen Dienstagmorgen (30. Januar) sind zwei junge Männer in eine Auseinandersetzung geraten, bei der ein 23-jähriger Libyer eine Gasluftpistole gegen einen 18-jährigen Tunesier als Schlagwerkzeug eingesetzt hat. Ein hinzugekommener, weiterer Libyer hat eine Glasflasche nach den beiden geworfen. Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit konnten die Kontrahenten trennen. Die Bundespolizei ermittelt.

    Auf dem zu der Zeit (02:30 Uhr) leeren Bahnsteig 1 des Hauptbahnhofes Nürnberg entwickelte sich aus bisher ungeklärten Gründen eine Streitigkeit zwischen dem 23-Jährigen und 18-Jährigen. Im weiteren Verlauf verpassten die beiden sich gegenseitig Schläge in den Gesichts- und Oberkörperbereich.

    Schließlich holte der Libyer aus seiner Jackentasche eine Gasluftpistole und schlug damit mehrmals auf den Kopf des Tunesiers. Zu einer Schussabgabe kam es glücklicherweise nicht.

    Ein 20-jähriger Libyer kam zu der Schlägerei dazu und warf mit einer Glasflasche in Richtung der
    zwei Raufenden.

    Dabei traf er den Pistolenschläger am Ellbogen. Eine Streife der Deutschen Bahn Sicherheit bemerkte die Streithähne und trennte diese bis zum Eintreffen der Bundespolizei. Die Drei wurden von Kräften der Bundespolizei vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entschied
    die Staatsanwaltschaft Nürnberg die Personen auf freiem Fuß zu belassen.

    Beim Glasflaschenwurf wurde der 23-jährige Libyer am Arm verletzt und musste mit Verdacht einer Fraktur zur medizinischen Behandlung durch den Rettungsdienst ins Klinikum Nürnberg verbracht werden.

    Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg leitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung mittels eines gefährlichen Werkezugs, dem Führen einer Schusswaffe und Körperverletzung gegen die Beteiligten ein.