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  • Amoklauf an Schule in Graz: Mehrere Tote nach Schusswaffenangriff

    Amoklauf an Schule in Graz: Mehrere Tote nach Schusswaffenangriff

    Amoklauf an Schule in Graz: Mehrere Tote nach Schusswaffenangriff

    Ein tragisches Ereignis erschüttert Österreich. In Graz kam es zu einem Amoklauf an einer Schule. Das Innenministerium bestätigte am Vormittag, dass es mehrere Todesopfer gegeben hat.

    Die Tat ereignete sich im Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) an der Dreierschützengasse. Die Polizei reagierte rasch und leitete einen großangelegten Einsatz ein.

    Laut einem Bericht der Website krone.at begann der Angriff gegen 10 Uhr. Der mutmaßliche Täter eröffnete das Feuer im Schulgebäude. Die Informationen sind bislang nicht offiziell bestätigt.

    Wie oe24.at berichtet, forderte der Angriff mindestens neun Todesopfer. Darunter sollen sich vier Mädchen aus einer 5. Klasse befinden. Auch drei Jungen aus einer 8. Klasse kamen ums Leben. Eine weitere Schülerin wurde offenbar außerhalb des Gebäudes erschossen.

    Die Polizei gab bekannt, dass der Täter ein Schüler der betroffenen Schule war. Nach der Tat beging er offenbar Selbstmord. Die Einsatzkräfte fanden seine Leiche auf einer Schultoilette.

    Mehrere Teams der Spezialeinheit Cobra rückten umgehend aus. Sie sind weiterhin im Einsatz in der steirischen Landeshauptstadt Graz. Die Lage vor Ort bleibt angespannt, aber unter Kontrolle.

    Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Ermittler versuchen derzeit, das Motiv des Schützen zu klären. Die Schule wurde abgesperrt und weiträumig gesichert.

    Ein Kriseninterventionsteam kümmert sich um die psychologische Betreuung der Betroffenen. Auch Eltern und Angehörige werden derzeit professionell begleitet. 

  • Till Lindemann gibt klares Statement zum Vorfall in Wien

    Till Lindemann gibt klares Statement zum Vorfall in Wien

    Till Lindemann gibt klares Statement zum Vorfall mit ORF Reporter

    Zum Mythos von Rammstein gehört es, dass sich die Band zu den sie umgebenden Kontroversen regelmäßig ausschweigt. Auch bei den aktuellen Vorwürfen gegen Till Lindemann. Den Angriff eines Fans auf Journalisten nach einer Show in Wien will nun aber auch der Sänger nicht unkommentiert lassen.

    Und sie spielen weiter: Mit zwei Auftritten in Wien haben Rammstein ungeachtet der Vorwürfe mehrerer Frauen, die gegen Sänger Till Lindemann im Raum stehen, ihre aktuelle Europa-Tournee am Mittwoch und Donnerstag fortgesetzt.

     

    Dabei kam es abermals auch zu Demonstrationen gegen die Band und ihren Frontmann. In Berichten österreichischer Medien über die Show am Mittwoch hieß es, die Stimmung unter den Fans sei extrem aufgeheizt gewesen. Wie zum Beweis ereignete sich nach Konzertende dann auch ein tätlicher Angriff auf ein Reportage-Team des Österreichischen Rundfunks (ORF).

    “Der scheiß ORF”

    Der Sender selbst thematisierte den Vorfall in seiner Nachrichtensendung “ZiB” und strahlte die von seinen Journalisten eingefangenen Szenen aus. Zu sehen ist, wie sich der Reporter Dietmar Petschl mit einem Mikrofon in der Hand vor der Kamera auf einen Aufsager vorbereitet, als er von einem zunächst nicht zu sehenden Mann beschimpft wird: “Ihr seid’s lauter Juden, Alter. Gfrasta seid’s es. Der scheiß ORF.” “Gfrasta” ist in Österreich ein umgangssprachlicher Ausdruck für Gesindel.

    Kurz darauf läuft offenbar der derart ausfällig gewordene Mann ins Sichtfeld der Kamera. Mit beiden Händen schlägt er dem Reporter gegen die Brust.

    Petschl erklärte später in seiner Schilderung vom Ort des Geschehens: “Die Stimmung ist extrem aggressiv und aufgeheizt. Es gab mehrere Schlägereien, und es ist tatsächlich so, dass wir hier jetzt unter Polizeischutz vor dem Stadion stehen, weil ich und meine Kamerafrau mehrmals attackiert worden sind.” Er habe dergleichen noch nie erlebt.

    Viele Medien berichten

    Über den Angriff wurde im Anschluss in vielen Medien berichtet. Auch die “Jüdische Allgemeine” griff ihn unter der Überschrift “Rammstein-Fans beleidigen ORF-Team antisemitisch” auf.

    Rammstein selbst haben sich in der Vergangenheit nur selten zu Kontroversen geäußert, die sich um sie ranken. Vorwürfe, sie zögen bei ihren Shows auch Rechtsextreme an, ließen sie in der Regel unkommentiert. Auch zu den Anschuldigungen diverser Frauen gegen Lindemann, die aktuell kursieren, äußerte sich die Gruppe bislang nur spärlich. Stattdessen schaltete der Sänger Anwälte ein.

    Zu dem Angriff auf das ORF-Team wollte nun aber offenbar auch Lindemann nicht schweigen. So beendete er die darauffolgende Show am Donnerstag mit einem Statement zu dem Ereignis, wie abermals mehrere österreichische Medien übereinstimmend berichten.

    Wörtlich erklärte Lindemann demnach: “Wir müssen zu den Vorfällen von gestern Stellung nehmen: Wir hassen Rassismus und Antisemitismus. Wir hassen das.”
    In diesem Fall hat der 60-Jährige also klar Stellung bezogen.

    NTV – ORF – Twitter