Schlagwort: Pflegeheim

  • 86-jähriger Mann wegen Exhibitionismus und sexueller Übergriffe festgenommen

    86-jähriger Mann wegen Exhibitionismus und sexueller Übergriffe festgenommen

    Essen: 86-Jähriger nach mutmaßlichen Sexualdelikten in Überruhr und Steele festgenommen

    In Essen haben Einsatzkräfte am Freitagvormittag, 13. März, einen 86-jährigen Mann aus Überruhr festgenommen. Dem deutschen Tatverdächtigen werfen die Ermittler vor, in den vergangenen Tagen mehrfach exhibitionistische Handlungen begangen und sexuelle Übergriffe verübt zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen soll der Mann noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

    Vorwürfe nach Taten in Pflegeheimen und im öffentlichen Raum

    Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 86-Jährige bereits am vergangenen Wochenende in einem Pflegeheim in Überruhr-Hinsel Seniorinnen umarmt und sie im Intimbereich angefasst haben. Zudem soll der Mann im Außenbereich eines Pflegeheims in Steele eine Frau dazu aufgefordert haben, sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen.

    Die Vorwürfe wiegen schwer, weil sich mehrere Taten gegen besonders schutzbedürftige Personen richten sollen. Die Ermittlungen konzentrieren sich deshalb auf mehrere Tatorte in Essen, darunter Überruhr-Hinsel und Steele.

    Mehrere Kinder in Steele und Überruhr-Hinsel angesprochen

    Außerdem soll der 86-Jährige in dieser Woche mehrfach Kinder in Steele und Überruhr-Hinsel angesprochen haben. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen soll er Kindern sein Geschlechtsteil gezeigt oder sie zu sexuellen Handlungen aufgefordert haben.

    Mit der Festnahme des Mannes reagieren Polizei und Staatsanwaltschaft auf eine Reihe von Vorfällen, die in kurzer Zeit in mehreren Stadtteilen gemeldet worden sein sollen. Die Ermittler prüfen jetzt die einzelnen Taten und mögliche Zusammenhänge.

    Weiterer Fall am Morgen des 13. März

    Zusätzlich kam es am Freitagmorgen, 13. März, in Überruhr-Hinsel zu einem weiteren Fall. Dort wurden nach Angaben der Ermittler zwei Kinder auf dem Schulweg von einem Mann angesprochen. In diesem Zusammenhang konnte die BAO Herkules bereits einen weiteren Tatverdächtigen ermitteln. Dabei handelt es sich um einen 65-jährigen deutschen Mann.

    Ob zwischen diesem Fall und den Vorwürfen gegen den 86-Jährigen ein direkter Zusammenhang besteht, geht aus den bislang bekannten Informationen nicht hervor. Die Ermittlungen dauern an.

    Ermittlungen laufen weiter

    Für den 86-Jährigen steht noch am heutigen Tag die Vorführung bei einem Haftrichter an. Die Staatsanwaltschaft Essen hat den entsprechenden Antrag gestellt. Die Polizei arbeitet die gemeldeten Fälle weiter auf.

    Weitere Informationen der Behörden finden Leser auf der offiziellen Seite der Polizei Essen sowie im Justizportal Nordrhein-Westfalen.

  • Erbschleicherei : Wie eine Seniorin  über eine Million Euro verlor

    Erbschleicherei : Wie eine Seniorin über eine Million Euro verlor

    Erbschleicherei in München: Wie eine Seniorin durch eine Vorsorgevollmacht über eine Million Euro verlor

    Veröffentlicht am: 5. November 2025 | Autor: Redaktion LiP CHAT

    Ein aufrüttelnder Fall aus Ismaning bei München sorgt derzeit für bundesweite Diskussionen. Die 84-jährige Christa Z. ist offenbar Opfer eines skrupellosen Erbschleichers geworden, der ihr Vertrauen gewann, sie von Freunden und Familie isolierte und schließlich Zugriff auf ihr gesamtes Vermögen erhielt. Eine aktuelle Recherche von tz.de sowie Beiträge in ARD „Plusminus“ zeichnen die Abläufe nach und zeigen, weshalb die Behörden häufig machtlos sind.

    Vom Untermieter zum Bevollmächtigten – der Beginn eines Albtraums

    Im April 2021 zog ein Mann namens Kevin R. als Untermieter bei der Seniorin ein. Anfangs erschien er hilfsbereit und freundlich, doch schon bald übernahm er immer mehr Kontrolle. Nach kurzer Zeit erhielt er eine umfassende Vorsorgevollmacht – ein Dokument, das ihm erlaubte, über sämtliche finanziellen und persönlichen Angelegenheiten von Christa Z. zu bestimmen. Innerhalb weniger Monate wurden laut Umfeld rund 400.000 Euro von ihren Konten abgehoben; außerdem wurde eine Eigentumswohnung im Wert von etwa 680.000 Euro verkauft. Insgesamt soll der Schaden über eine Million Euro betragen (Quelle).

    Freunde und Familie ausgeschlossen – Polizei ohne Handlungsspielraum

    Freunde berichten, dass nach dem Einzug von Kevin R. plötzlich alle Kontakte abrissen. Selbst enge Verwandte wie die Schwester durften nicht mehr zu der Seniorin. Die Polizei wurde eingeschaltet, konnte jedoch kaum eingreifen, weil eine formell gültige Vollmacht vorlag. Was juristisch wie eine legitime Bevollmächtigung wirkte, wurde in der Praxis zum Instrument des Missbrauchs (tz.de).

    Dokubeiträge zeigen Muster systematischer Erbschleicherei

    Die Redaktion von Plusminus beleuchtet seit Monaten Fälle, in denen Bevollmächtigte Vermögen abziehen oder Immobilien veräußern. Eine Themenübersicht mit aktuellen Folgen findest du hier: Plusminus – aktuelle Sendungen. Eine Programmbegleitung nennt das Thema „Machtlos gegen Erbschleicherei“ (Sendungsinfo).

    Ein Muster aus Kontrolle und psychologischer Manipulation

    Typisch ist ein schleichender Prozess: Zunächst wird Vertrauen aufgebaut, dann das Umfeld abgeschottet, schließlich die vollständige Kontrolle übernommen. In vergleichbaren Fällen werden Konten geleert, Vollmachten ausgeweitet und Immobilien veräußert – oftmals, bevor Angehörige die Tragweite erkennen (Hintergrund bei tz.de).

    Rechtlicher Kontext: Vorsorgevollmacht mit Risiken

    Vorsorgevollmachten sind grundsätzlich sinnvoll, können aber missbraucht werden. Fachartikel warnen seit Langem vor Lücken in Kontrolle und Aufsicht, etwa hier: Anwalt24 – „Vorsorgevollmacht als Instrument der Erbschleicherei?“ sowie praxisnahe Übersichten zu Vollmachtsmissbrauch (anwalt.de) und TV-Aufbereitung zu Vollmacht-Betrug (ZDFheute – Aktenzeichen XY).

    Wie sich Angehörige und Senioren schützen können

    Experten raten, Vollmachten nicht allein an eine Person zu erteilen, Kontrollmechanismen einzubauen (z. B. Mit-Bevollmächtigte oder regelmäßige Konto-Einsicht), notarielle Beurkundungen aktuell zu halten und bei Anzeichen von Isolation sofort zu handeln. Konkrete Handlungsempfehlungen liefern u. a. diese Übersichten: Voegele Rechtsanwälte – Ratgeber sowie Erbrecht in München – Vorsicht Erbschleicher.

    Fazit

    Der Fall aus Ismaning steht stellvertretend für eine Problemzone zwischen nötiger Vorsorge und fehlender Kontrolle. Öffentliche Aufmerksamkeit, klare Prüfmechanismen und rechtliche Nachschärfungen sind entscheidend, damit Vertrauen nicht weiter zum Einfallstor für Missbrauch wird.

  • Seniorin (80) tot in Pflegeeinrichtung bei Köln aufgefunden

    Seniorin (80) tot in Pflegeeinrichtung bei Köln aufgefunden

    Seniorin (80) tot in Hürther Pflegeheim aufgefunden  – Mordkommission ermittelt

    Einsatzkräfte der Polizei Rhein-Erft-Kreis haben am Sonntagnachmittag (25. Juni) einen 66-jährigen Bewohner eines Seniorenzentrums in Hürth-Hermülheim festgenommen. 

    Tatverdacht – Tötung einer Mitbewohnerin 

    Er steht im Verdacht eine 80-jährige Mitbewohnerin getötet zu haben. Die Polizei Köln hat eine Mordkommission eingerichtet.

    War es Mord im Pflegeheim ?!

    Nach ersten Ermittlungen hatten Pflegekräfte die Seniorin gegen 17 Uhr leblos in dem Zimmer des Festgenommenen gefunden.

    Rettungskräfte hatten nach der erfolglosen Reanimation Verletzungen festgestellt, die auf eine Fremdeinwirkung hindeuten könnten.

    Die Obduktion hat den Verdacht bestätigt.


    Die Hintergründe sind derzeit noch unklar.
    Der Beschuldigte soll heute noch einem Haftrichter vorgeführt werden.

  • Rauferei im Pflegeheim

    Rauferei im Pflegeheim

    Saale-Holzland-Kreis – 

    Am Montagabend kam es in einem Pflegeheim in Kahla zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Ein 61-jähriger Bewohner war außerhalb der Einrichtung unterwegs und konsumierte Alkohol. Als er wieder zurückkehrte, kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einem 71-jährigen Mitbewohner, welche in Tätlichkeiten endete. Noch vor Eintreffen der Polizei konnte die Situation durch das Pflegepersonal unter Kontrolle gebracht werden. Der 61-Jährige muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten.

  • Person bei Brand in Wohn- und Pflegeheim verstorben

    Person bei Brand in Wohn- und Pflegeheim verstorben

    Hannover

    Am Montagmorgen, 06.02.2023, ist in einem Wohn- und Pflegeheim am Osterfelddamm in Hannover-Groß Buchholz ein Brand ausgebrochen. Während der Rettungsarbeiten bargen die Einsatzkräfte eine Leiche.
    Die Ermittlungen dauern an.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Fachinspektion für Brand- und Sprengstoffdelikte des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) Hannover entstand der Brand gegen 08:45 Uhr in dem Zimmer einer Bewohnerin der Unterkunft. Da die im Gebäude installierte Brandmeldeanlage den Alarm auslöste, eilten Rettungs- und Einsatzkräfte unverzüglich zum Brandort am Osterfelddamm. In dem Zimmer, in dem der Brand ausbrach, konnten sie aber nur noch eine Leiche bergen. Des Weiteren wurden zwei Personen leicht verletzt.

    Die Brandermittlerinnen und -ermittler waren noch am Montag vor Ort und stellten einen technischen Defekt
    an einer Mehrfachsteckdose im Zimmer fest. Der Gesamtschaden kann noch nicht beziffert werden.

    Bei der Bewohnerin des Zimmers handelte es sich um eine 85 Jahre alte Frau, die trotz der unmittelbar auslösenden Brandmeldeanlage durch den Brand verstarb. 

  • Seniorin (93) im Pflegeheim unter Trockenhaube vergessen – 10 Tage später ist sie tot!

    Seniorin (93) im Pflegeheim unter Trockenhaube vergessen – 10 Tage später ist sie tot!

    Schwedt/Oder (Brandenburg)Waltraud B. (93) hatte, wie die meisten Menschen in ihrem Alter, eher feines Haar. Eine Trockenhaube hätte sie nicht unbedingt gebraucht. Trotzdem setzte der Pfleger in der betreuten Wohneinrichtung in Schwedt ihr eine auf. Mutmaßlich, damit es schneller geht. Und vergaß sie auf ihrem Kopf…. das berichtet die BILD Zeitung in der heutigen online Ausgabe.

    Die Rentnerin (Pflegegrad 5) erlitt schwerste Verbrennungen. Zehn Tage später verstarb sie.
    Ihre Tochter Annette V. (64) hat nun Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung gestellt. Zudem fordert sie postum Schmerzensgeld als Strafe von der Einrichtung. „Hätte man sofort einen Arzt gerufen, hätte meine Mutter dieses furchtbare Leid nicht ertragen müssen“, sagt sie. Sie vermutet „eine Kombination aus Überforderung und Vertuschung“, die zum Pflege-Versagen geführt hat.

    4. August 2022, „Haus Gerda“ des PWG Pflegeteams 24, Feldsteinweg: Pfleger Kevin (Name geändert) wäscht Waltraud die Haare und dreht sie auf Lockenwickler. Es sind 37 Grad! Waltrauds Haare wären auch von allein im Nu trocken gewesen. Trotzdem setzt er der demenziellen Frau im Pflegebett die Haube auf, geht aus dem Zimmer.

    Sie ist nicht in der Lage, auf sich aufmerksam zu machen. Erst nach zehn Minuten wird das Unglück bemerkt. Im Pflegebericht ist notiert: „Ganze Stirn von Verbrennungen betroffen. Absonderung gelbes Sekret.“ Eine Salbe wird aufgetragen.

    5. August: Blasen bilden sich. Die Tochter wird telefonisch informiert, von „ein paar Verbrennungen“ ist die Rede. „Als ich vormittags zu Besuch kam, wurden meiner Mutter erneut die Haare gewaschen, sodass ich das Ausmaß nicht erkennen konnte“, so Annette V.

    Erst nach 20 Uhr, mehr als 30 Stunden später, wird ein Rettungswagen gerufen. Im Krankenhaus stellt der Notarzt Verbrennungen ersten Grades fest, empfiehlt eine stationäre Aufnahme zur weiteren Diagnostik. Im Notfallambulanzbericht heißt es: „Die Angehörigen wollen keine Aufnahme…“ Die Tochter: „Wir wurden nicht gefragt!“

    In den folgenden Tagen verkrusten die Wunden an Kopf und Hals zu einer schwarzbraunen Schorfschicht. Ein Arzt stuft die Verbrennungen nun als zweitgradig ein, auch tiefere Hautschichten sind betroffen.

    Waltraud B., die schon vorher wenig aß und trank, stellt die Nahrungsaufnahme ein. Annette V. hat Angst um ihre Mutter, verlangt Antworten. „Die Pflegeleitung sagte zu mir, ich solle die Füße stillhalten…“

    14. August, 4 Uhr: Waltraud B. ist tot.

    Die PWG Pflegeteam 24 Schwedt GmbH wollte auf BILDfragen laut BILD keine Stellungnahme abgeben.

    BILD – privat – NTV