Schlagwort: Polizei Bremerhaven

  • Polizei sucht vermisste 13-jährige – Hinweise dringend erbeten

    Polizei sucht vermisste 13-jährige – Hinweise dringend erbeten

    Vermisst in Bremerhaven: Polizei sucht 13-jährige Tabarak A.

    Die Polizei Bremerhaven bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach der 13-jährigen Tabarak A. Das Mädchen gilt seit Sonntagnachmittag, dem 14. Dezember, als vermisst. Ermittler verloren gegen 16 Uhr in Bremerhaven-Geestemünde die Spur der Jugendlichen. Seitdem fehlt von ihr jedes Lebenszeichen.

    Letzter bekannter Aufenthaltsort in Geestemünde

    Nach bisherigen Erkenntnissen sah man Tabarak A. zuletzt gegen 16 Uhr im Stadtteil Geestemünde. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass sich die 13-Jährige nicht mehr im Stadtgebiet von Bremerhaven aufhält. Hinweise deuten darauf hin, dass sie gemeinsam mit einem weiteren Mädchen mit dem Zug unterwegs sein könnte.

    Die Ermittler prüfen aktuell insbesondere eine mögliche Fahrt in Richtung Berlin. Ob das Mädchen ihr Ziel bereits erreicht hat oder sich noch auf dem Weg befindet, bleibt unklar. Die Polizei Bremerhaven wertet alle eingehenden Hinweise intensiv aus.

    Personenbeschreibung der Vermissten

    Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug die 13-Jährige eine helle Jacke, eine weiße Hose sowie weiße Sneaker. Zudem führte sie eine Papiertüte mit sich. Diese Angaben könnten für mögliche Zeugen entscheidend sein, um Tabarak A. wiederzuerkennen.

    Polizei bittet um schnelle Hinweise

    Da es sich um eine Minderjährige handelt, stuft die Polizei den Fall als besonders dringlich ein. Jede Beobachtung kann für den Verlauf der Suche von großer Bedeutung sein. Wer Tabarak A. gesehen hat oder Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen kann, soll sich umgehend bei den Behörden melden.

    Hinweise nimmt die Polizei Bremerhaven unter der Telefonnummer 0471 / 953-4444 entgegen. Alternativ können sich Zeugen auch an jede andere Polizeidienststelle wenden. Weitere Informationen zur Arbeit der Polizei finden sich auf der offiziellen Website der Polizei Bremen.

    Öffentlichkeit spielt zentrale Rolle bei Vermisstensuche

    Immer wieder zeigen Vermisstenfälle, wie wichtig die Aufmerksamkeit der Bevölkerung ist. Gerade bei Fahndungen nach Jugendlichen entscheidet oft die schnelle Weitergabe von Beobachtungen über den Erfolg der Suche. Die Polizei Bremerhaven appelliert daher eindringlich, Hinweise nicht zurückzuhalten.

    Weitere aktuelle Fahndungen und Polizeimeldungen aus der Region finden Leser auch in den Bereichen Fahndungen, Bremen sowie News.

  • Polizei stoppt Drogenfahrt – Fake Penis soll Urintest täuschen

    Polizei stoppt Drogenfahrt – Fake Penis soll Urintest täuschen

    Polizei enttarnt Urin-Trick

    In der Nacht zu Dienstag, 21. Oktober, stoppte eine Streifenwagenbesatzung auf der Autobahn 27 einen Audi mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Am Anschluss Überseehäfen kontrollierten die Einsatzkräfte den 28-jährigen Fahrer – und entdeckten neben Cannabisgeruch einen dreisten Manipulationsversuch beim Drogentest.

    Tempoverstoß führt zur Kontrolle

    Die Beamten erkannten den Audi kurz vor Mitternacht in einer Tempo-80-Zone und registrierten eine deutlich überhöhte Geschwindigkeit. Sie fuhren am Fahrzeug vorbei, gaben das Signal „Bitte folgen!“ und leiteten den Wagen an der Abfahrt Überseehäfen von der A27. Der Fahrer reagierte ungewöhnlich: Er fuhr plötzlich sehr langsam und stockend hinter dem Streifenwagen her.

    Am Kontrollort überprüften die Polizisten Fahrzeug und Insassen. Bereits beim Öffnen des Fensters stellten sie intensiven Marihuana-Geruch fest. Der Mann wirkte schläfrig und unkonzentriert, sodass der Verdacht auf eine Drogenfahrt auf der A27 in Bremerhaven im Raum stand.

    Cannabisgeruch, Geständnis – und ein Manipulationsversuch

    Auf Nachfrage gab der 28-Jährige an, Cannabis im Auto zu transportieren, das angeblich nicht ihm gehöre. Er bestritt dennoch den Konsum und stimmte einem freiwilligen Urin-Schnelltest zu. Kurz vor der Abgabe deckten die Polizisten den Versuch auf, das Ergebnis zu verfälschen: Am Oberschenkel des Fahrers hing ein unechter Penis mit einer bereitgestellten, gefälschten Urinflüssigkeit.

    Nachdem diese Option wegfiel, gab der Mann eine echte Probe ab. Der Test reagierte positiv auf den Cannabis-Wirkstoff THC. Damit erhärtete sich der Verdacht auf eine Drogenfahrt.

    Drogenfund: über 90 Gramm Marihuana und etwas Kokain

    Die Einsatzkräfte durchsuchten den Audi und fanden mehrere sogenannte Verkaufseinheiten Marihuana – insgesamt mehr als 90 Gramm. Außerdem stellten sie eine geringe Menge Kokain sicher. Die Indizien sprachen für unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln. Die Polizisten leiteten eine Strafanzeige ein und fertigten zusätzlich eine Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss.

    Auf dem Revier entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Die Beamten stellten die Fahrzeugschlüssel, die Betäubungsmittel, mehrere Mobiltelefone und den Fake-Penis sicher.

    Konsequenzen und weitere Maßnahmen

    Den 28-Jährigen erwarten nun Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln sowie wegen Fahrens unter Drogeneinfluss. Je nach Ergebnis der Blutuntersuchung drohen ein Fahrverbot oder die Entziehung der Fahrerlaubnis, Geld- bzw. Freiheitsstrafen im Betäubungsmittelverfahren sowie Punkte im Fahreignungsregister. Die Polizei setzte zudem weitere Maßnahmen zur Beweissicherung in Gang.

    Die Ortspolizeibehörde Bremerhaven veröffentlicht fortlaufend Hinweise zum aktuellen Einsatzgeschehen. Bürgerinnen und Bürger erreichen die Behörde über die offiziellen Kontaktseiten.

    Hinweis für Verkehrsteilnehmer

    Wer unter Einfluss berauschender Mittel fährt, gefährdet sich und andere. Polizeikontrollen erkennen Drogenfahrten regelmäßig – auch bei vermeintlichen „Tricks“. Schon der Nachweis von THC kann zu empfindlichen Sanktionen führen. Bleiben Sie nüchtern am Steuer und planen Sie im Zweifel Alternativen ein.

    Mehr Einsatz- und Verkehrsmeldungen aus dem Norden finden Sie in unseren Rubriken Bremen, Verkehr und den aktuellen News.