Schlagwort: Polizeihund

  • 70-Jähriger bei nächtlichem Dieseldiebstahl auf frischer Tat ertappt – Polizeihund im Einsatz

    70-Jähriger bei nächtlichem Dieseldiebstahl auf frischer Tat ertappt – Polizeihund im Einsatz

    Dieseldiebstahl an LKW: Polizei nimmt 70-jährigen Täter auf frischer Tat fest

    Dank der Aufmerksamkeit einer Anwohnerin endete in der Nacht ein umfangreicher Dieseldiebstahl an LKW mit der Festnahme eines 70 Jahre alten Mannes. Die Frau beobachtete verdächtige Aktivitäten auf einem Firmengelände und alarmierte umgehend die Polizei. Ihr schneller Anruf führte dazu, dass die Einsatzkräfte den Täter noch während der Tat stellten.

    23 Kanister und bereits 260 Liter Diesel abgezapft

    Als die Polizei am Tatort eintraf, entdeckten die Beamten den Mann beim Abzapfen von Diesel aus mehreren Lastkraftwagen einer Spedition. Der Täter hatte insgesamt 23 Kanister bei sich. Bereits 13 Kanister hatte er mit Diesel befüllt, den er mithilfe eines Schlauchs direkt aus den Tanks der LKW laufen ließ. In seinem PKW lagerten weitere volle Kanister sowie diverses Werkzeug und mehrere Schläuche.

    Nach ersten Erkenntnissen zapfte der Mann aus zwei LKW insgesamt rund 260 Liter Diesel ab. Dabei beschädigte er die Tankdeckel der Fahrzeuge. Die geschädigte Spedition beziffert den entstandenen Schaden auf etwa 650 Euro.

    Widerstand bei Festnahme – Polizeihund unterstützt Einsatz

    Bei der Festnahme leistete der 70-Jährige erheblichen Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, setzten die Kräfte einen Polizeihund ein. Erst danach konnten sie den Mann sicher fixieren und festnehmen. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.

    Mehrere Straftaten – umfangreiche Ermittlungen laufen

    Der Täter muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. Neben dem besonders schweren Fall des Diebstahls prüfen die Ermittler auch Sachbeschädigung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Polizei stellte sämtliche Kanister, das Werkzeug und den PKW des Mannes sicher.

    Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig die Mithilfe der Bevölkerung ist. Ohne das entschlossene Handeln der Anwohnerin hätte der Dieseldiebstahl an LKW vermutlich unentdeckt fortgesetzt werden können. Die Polizei lobte ausdrücklich das umsichtige Verhalten der Zeugin.

    Weitere aktuelle Einsätze und Polizeimeldungen findest du auch in unserem Bereich News sowie unter Verkehr. Offizielle Informationen stellt unter anderem die Polizei bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Geldautomatensprengung in Bergheim

    Geldautomatensprengung in Bergheim

    Geldautomatensprengung in Bergheim

    Köln

    Nach der Sprengung eines Geldautomaten am Montagmorgen (23. Juni) im Bezirk Quadrath-Ichendorf sucht die Polizei Köln nach mehreren an der Tat beteiligten Männern.

    Mindestens einer soll unmittelbar nach der Explosion mit einem weißen Audi in Richtung Bergheim und weiter in die Niederlande geflüchtet sein.

    Zwei mutmaßliche Komplizen ließ er am Tatort zurück.

    Polizisten des Rhein-Erft-Kreises stellten einen der beiden zu Fuß Flüchtenden noch im näheren Umfeld an der Kreuzung Kiesmühlenstraße/Zum Mühlenfeld. Die Suche nach dem anderen läuft noch.

    Die Polizei setzte in diesem Bereich zur weiteren Fahndung unter anderem einen Hubschrauber und einen Diensthund ein.

    Verletzt wurde durch die Sprengung nach derzeitigem Stand jedoch niemand.

    Laut Zeugen hatten die Automatensprenger sich gegen 4 Uhr Zutritt zu der Bankfiliale auf
    der Köln-Aachener-Straße verschafft und anschließend einen Geldautomaten im Vorraum gesprengt.
    Auf seiner Flucht soll einer der Männer versucht haben, einem Passanten das Fahrrad zu entreißen,
    um damit weiterzufahren. Dem Zeugen war es aber gelungen, sein Fahrrad festzuhalten.

    Die Identität des Festgenommen ist zurzeit noch nicht zweifelsfrei erwiesen.

    Spezialisten sind derzeit noch im Einsatz und sichern die umfangreiche Spurenlage vor Ort. Nach der ersten Überprüfung durch einen Sachverständigen ist die Statik des Gebäudes aktuell nicht beeinträchtigt.

    Zeugen die Hinweise zum Tatgeschehen oder zum Aufenthaltsort der Gesuchten geben können,
    werden gebeten, sich bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 23 unter der
    Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. 

  • Polizeihund “Woodstock” fasst Kiosk-Einbrecher

    Polizeihund “Woodstock” fasst Kiosk-Einbrecher

    Köln

    In der Nacht zu Samstag (29. März) hat Polizeihund “Woodstock” einen 47 Jahre alten Einbrecher in einem Kiosk auf der Domstraße in der Kölner Innenstadt aufgespürt.

    Der Eigentümer hatte die Polizei alarmiert, nachdem er gegen 0.30 Uhr über die Videoüberwachung beobachtet hatte, wie ein Mann durch das Oberlicht der Eingangstüre in das Geschäft eingestiegen
    war.

    Die Polizisten umstellten das Gebäude daraufhin und forderten den Polizeihund an, der den 47-Jährigen schließlich versteckt in einer Nische des Lagers fand. Der Mann wird einem Haftrichter
    vorgeführt.

  • Säugling von Polizeihund verletzt

    Säugling von Polizeihund verletzt

    Säugling von Polizeihund verletzt

    Ruppertsberg

    Nachdem am Freitagmorgen ein zwei Monate altes Mädchen von einem Polizeihund bei einer privaten Feier verletzt wurde, konnte das Kind zwischenzeitlich aus dem Krankenhaus entlassen werden. Das Kind erlitt durch den Hundebiss keine schweren Verletzungen und verblieb vorsorglich zur Untersuchung
    und Beobachtung über das Wochenende im Krankenhaus.

    Nach ersten Ermittlungen kam es nach einer Trauung, als die Gäste das Brautpaar im Freien begrüßten, zu dem Vorfall. Der Diensthundeführer stand mit seiner Ehefrau und dem angeleinten Diensthund etwas abseits der Hochzeitsgesellschaft. Als die Gäste anfingen zu klatschen und zu jubeln, sei die Mutter mit ihrem Baby auf dem Arm an dem Diensthund vorbeigelaufen und der Hund schnappte nach dem Kind.

    Das Mädchen fiel in der Folge auf den Boden. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern derzeit noch an. Auf Grund des Vorfalles wird der Diensthund nochmals eingehend geprüft und beurteilt.

  • Polizeihund findet KiTa-Einbrecher auf einem Baum

    Polizeihund findet KiTa-Einbrecher auf einem Baum

    Polizeihund findet KiTa-Einbrecher auf einem Baum

    Köln

    In der Nacht zu Sonntag (11. August) hat Polizeihund “Mayla” einen 27 Jahre alten mutmaßlichen Einbrecher auf einem Baum einer KiTa im Stadtteil Neubrück aufgespürt.

    Der 27-Jährige steht im Verdacht gegen 3 Uhr in den Kindergarten auf der De-Gasperi-Straße eingebrochen zu sein. Ein Wachdienstmitarbeiter hatte die Polizei alarmiert, nachdem ihm der Mann
    über die Überwachungskameras in dem Gebäude aufgefallen war. Die Polizisten hatten daraufhin das Gebäude umstellt und Mayla angefordert, die den Einbrecher in etwa fünf Meter Höhe auf einem Baum erschnüffelte. 

  • Polizeihund “Mayla” findet Lagerhaus-Einbrecher hinter Kartons – Festnahme

    Polizeihund “Mayla” findet Lagerhaus-Einbrecher hinter Kartons – Festnahme

    Polizeihund “Mayla” findet Lagerhaus-Einbrecher hinter Kartons – Festnahme

    Köln

    Am Dienstagnachmittag (19. März) hat Polizeihund “Mayla” einen mutmaßlichen 48 Jahre alten Einbrecher in einem Lagerhaus im Stadtteil Bilderstöckchen aufgespürt.

    Der 48-Jährige steht im Verdacht gegen 13 Uhr gemeinsam mit einem weiteren, derzeit noch unbekannten, Mann in ein Lagerhaus auf der Ludwigsburger Straße eingebrochen zu sein. Ein Mitarbeiter hatte die Polizei alarmiert, nachdem ihm die beiden Männer in dem Gebäude aufgefallen und vor ihm weggelaufen waren.

    Die Polizisten hatten daraufhin das Gebäude umstellt und Mayla angefordert, die einen der beiden Männer hinter Kartons hockend in einem Raum im dritten Obergeschoss. Die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen zweiten Einbrecher dauern an.  

  • Mann greift Diensthundführer und Polizeihund Ragnar an

    Mann greift Diensthundführer und Polizeihund Ragnar an

    Mann greift Diensthundführer und Polizeihund Ragnar an

    Hagen-Hohenlimburg

    In der Lohmannstraße warf ein 28-Jähriger Montagabend (08.01.) Silvesterknaller und einen Blumenkasten von einem Balkon aus in Richtung eines Linienbusses sowie eines Busfahrers. Als Polizisten um 17.50 Uhr eintrafen, gab der Busfahrer an, dass sich der Mann nach der Tat wieder in die Wohnung begeben hatte.

    Die Einsatzkräfte verschafften sich im weiteren Verlauf Zutritt zur Wohnung des 28-Jährigen. Eingesetzt war hierbei auch ein Diensthund mit seinem Hundeführer. Der 28-Jährige kam in der Wohnung mit erhobenen Fäusten auf den Beamten samt Polizeihund zu. Der Hundeführer musste seinen Hund Ragnar nach mehrfacher Androhung einsetzen.

    Während der anschließend folgenden Fixierung leistete der 28-Jähriger weiter Widerstand und beleidigte die Polizisten als “Wichser, Hurensöhne sowie scheiß Bullen”. Er versuchte immer wieder mittels heftigen Oberkörperbewegungen aus den Haltegriffen zu entkommen und biss dem Diensthundführer darüber hinaus in das Handgelenk und verletzte ihn leicht. Als er in einen Streifenwagen verbracht wurde, versuchte er die Beamten anzuspucken und wehrte sich weiter. Der Hagener musste nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hagen eine Blutprobe abgeben. Er erlitt durch den Einsatz des Diensthundes leichte Verletzungen. Er muss sich wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. Der Bus wies keine Beschädigungen auf.

  • Diensthund “Sam” stellt Einbrecher in einer Schule auf frischer Tat

    Diensthund “Sam” stellt Einbrecher in einer Schule auf frischer Tat

    Diensthund “Sam” stellt Einbrecher in einer Schule auf frischer Tat

    Köln

    Ein Polizeihund hat in der Nacht auf Donnerstag (4. Januar) im Stadtteil Immendorf drei
    Männer (20, 21, 26) nach einem Einbruch in eine Schule auf frischer Tat gestellt. Dabei erlitten die beiden Jüngeren leichte Bissverletzungen, die anschließend in einem Krankenhaus behandelt wurden.

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    Gegen 2.45 Uhr war zunächst die Alarmanlage durch die mutmaßlichen Einbrecher ausgelöst worden, nachdem sie die hintere Tür des Gebäudes aufgehebelt hatten.

    Als wenige Minuten später die ersten Streifenteams an der Gemeinschaftsschule eintrafen, flüchtete das Trio über ein Fenster im Erdgeschoss.

    Spürnase “Sam” nahm sofort die Verfolgung auf und führte seinen Hundeführer (35) ins angrenzende Waldstück, wo sich die Gesuchten im Gebüsch versteckt hatten – Festnahme.

  • Diensthundführer Frank Karkowski und Günni gehen in Pension

    Diensthundführer Frank Karkowski und Günni gehen in Pension

    Diensthundführer Frank Karkowski und Günni gehen in Pension

    Bochum, Herne, Witten

    Jahrelang haben sie als Team ermittelt, jetzt gehen Sie zusammen in den Ruhestand: Der Diensthundführer Frank Karkowski (61) und sein Hund Günni von den Sennequellen blicken auf elf gemeinsame Jahre zurück, in denen sie Sprengstoff erschnüffelt und Kriminelle verfolgt haben.

    Kofferraum öffnen, Hundebox auf, Halsband ab – und dann tut Frank Karkowski so, als ob er etwas versteckt. So sind er und sein Diensthund Günni stets in den Einsatz gestartet; zumindest dann, wenn nach Sprengstoff gesucht werden sollte. Günni ist ein Belgischer Schäferhund, ein Malinois, die heute bevorzugte Hunderasse im Polizeidienst. Als “Sprenger”, wie die Hundeführer ihre Sprengstoffspürhunde nennen, ist er dafür ausgebildet worden, militärische und gewerbliche Sprengstoffe, Selbstlaborate sowie Waffen und Munition zu erschnüffeln. Klassische Verbrecherjagd kann Günni natürlich auch.

    Nun ist Polizei nicht irgendein Job – und die Diensthundführerstaffel ist erst Recht nicht irgendeine Dienststelle. “Das muss man schon wollen”, sagt Karkowski, der seit dem 1. Oktober offiziell “Polizeihauptkommissar außer Dienst” ist. “Und die Familie muss natürlich auch mitspielen.”

    Schon Karkowskis Vater war Hundeführer, in seiner Kindheit gehörten die Polizeihunde immer dazu, sie waren Teil der Familie. Kein Wunder also, was Karkowski machen wollte, sobald er groß war. Sein Werdegang ist daher schnell erzählt: 1978 Ausbildung bei der Polizei, 1981 folgte der Wachdienst in Bochum-Mitte (da war die Wache noch an der Humboldstraße) und schließlich, 1985, fing er bei der Diensthundführerstaffel an. Später folgten die Zertifizierungen zum Trainer und zum Prüfer im Diensthundwesen. In diesen Funktionen und als Sprenstoffspürhundführer versah er seinen Dienst bis zum Schluss. 38 Jahre auf derselben Dienststelle – das kann sicher niemand toppen.

    Auf seinen Hund Günni hält der 61-Jährige große Stücke. Er beschreibt den Vierbeiner als “ehrliche Seele”, als einen, der “klar im Kopf” sei und sich gut im Rudel unterordnen könne. Das Rudel ist in diesem Fall Familie Karkowski. Während vertraute Menschen dem Hund durchaus nahekommen dürfen, gelten draußen andere Regeln: “Fremde dürfen meinen Hund auf keinen Fall anfassen”, sagt Karkowski. Das ist wichtig, schließlich musste der Vierbeiner sich im Einsatz stets auf seinen Auftrag (Sprengstoff erschnüffeln) oder die Verfolgung einer Zielperson konzentrieren.

    Regelmäßig haben Frank Karkowski und Günni die Kolleginnen und Kollegen der Wachen im täglichen Dienst unterstützt. Oft waren sie in ganz NRW im Einsatz, teilweise auch darüber hinaus. In Erinnerung sind Karkowski etwa die Krönungsfeier des niederländischen Königs Willem-Alexander 2013 in Amsterdam geblieben oder der Besuch von Barack Obama 2014 in Den Haag.

    Die Hundeführer dienen auch der Absicherung von Einsätzen: “Wenn ein Hund vor Ort ist, gibt es meist keinen Widerstand. Das Tier macht Eindruck”, sagt Karkowski. “Die Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen waren fast immer positiv. Die meisten sind dankbar für die Unterstützung.”

    Jetzt sind Günni, der mittlerweile elf Jahre alt ist, und Frank Karkowski gemeinsam in Pension gegangen. Der Hund lebt (das ist nicht unüblich) weiter bei seinem Herrchen – und hält Karkowski ordentlich auf Trab. Der lacht: “Der Hund muss ja beschäftigt werden.” Langeweile im Ruhestand? Er schüttelt den Kopf: “Wird mir nicht passieren!”