Schlagwort: Rhein

  • Revision im Fall Totschlag mit Waffenbesitz: Nebenklägerin strebt Mordverurteilung an

    Revision im Fall Totschlag mit Waffenbesitz: Nebenklägerin strebt Mordverurteilung an

    Mordrevision in Karlsruhe: Nebenklägerin fordert härteres Urteil

    Die Revision im Totschlagsfall vor dem BGH rückt in einem der aufsehenerregendsten Gewaltdelikte des Jahres 2023 in den Fokus der Öffentlichkeit. Das Landgericht Waldshut-Tiengen verurteilte den Angeklagten am 18. November 2024 zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten. Die Kammer sah den Tatbestand des Totschlags erfüllt und stellte zudem das unerlaubte Führen einer halbautomatischen Kurzwaffe fest. Nun will die Nebenklägerin eine Verurteilung wegen Mordes erreichen.

    Gewalttat am 23. Dezember 2023 in einem Naturfreundehaus

    Nach den Feststellungen des Gerichts hielt sich der Angeklagte während der Weihnachtsfeiertage in einem angemieteten Naturfreundehaus auf. Dort erschoss er am 23. Dezember 2023 einen in einer benachbarten Unterkunft lebenden tunesischen Staatsangehörigen.

    Die Tatwaffe: eine halbautomatische Selbstladepistole, für die er keine Erlaubnis besaß.

    Die Revision im Totschlagsfall vor dem BGH befasst sich auch mit der besonders brutalen Beseitigung der Leiche. Der Angeklagte zerteilte den Körper mit einer Machete in sechs Teile, umwickelte diese mit Maschendraht und warf sie anschließend in den Rhein. Ermittler fanden später mehrere Leichenteile, was zur Aufklärung des Falls beitrug.

    Nebenklägerin strebt Mordverurteilung an

    Mit ihrer Revision will die Nebenklägerin erreichen, dass das Urteil nicht wegen Totschlags, sondern wegen Mordes erfolgt. Sie argumentiert, dass die Merkmale Heimtücke oder niedrige Beweggründe erfüllt seien. Das Gericht in Karlsruhe muss nun prüfen, ob das Urteil des Landgerichts Bestand hat oder eine Neuverhandlung notwendig wird.

    Termin vor dem Bundesgerichtshof

    Die Hauptverhandlung über die Revision im Totschlagsfall vor dem BGH findet am 16. Dezember 2025 um 11:30 Uhr im Sitzungssaal E 004, Rintheimer Querallee 11, 76131 Karlsruhe statt.  

    Weitere Hintergründe zu Kriminalfällen in Deutschland finden Leser unter: Deutschland sowie im Bereich News. Für amtliche Informationen empfiehlt sich zudem die Website der Polizei.

  • Vermisster Senior aus Rheinland-Pfalz tot im Rhein entdeckt

    Vermisster Senior aus Rheinland-Pfalz tot im Rhein entdeckt

    Vermisster Senior aus Rheinland-Pfalz tot im Rhein gefunden

    Fahrer stürzt mit Auto in den Rhein – Großangelegte Suche in der Nacht

    Ein 82-jähriger Mann aus Rheinland-Pfalz ist mit seinem Auto in Baden-Württemberg in den Rhein gefahren und dabei ums Leben gekommen. Der Senior, der seit Samstag in Bad Bergzabern im Landkreis Südliche Weinstraße als vermisst galt, fuhr nach Angaben der Polizei am späten Samstagabend über einen Fähranleger in Rheinstetten direkt in den Fluss.

    Zeugen alarmierten sofort die Rettungskräfte, doch die nächtliche Suchaktion verlief zunächst erfolglos. Taucher und Tauchroboter konnten das Fahrzeug nicht erreichen, da die Strömung des Rheins zu diesem Zeitpunkt extrem stark war.

    Rettungskräfte setzen Suche bei Tagesanbruch fort

    Mit dem ersten Tageslicht intensivierten Polizei, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei ihre Maßnahmen. Unter anderem kam ein Sonarboot zum Einsatz, das einen großen Bereich des Flussbetts abtastete. Die Einsatzkräfte koordinierten die Suchabschnitte eng miteinander, um das vermisste Fahrzeug möglichst schnell zu lokalisieren.

    Am Nachmittag gelang schließlich der entscheidende Fund: Ein Peilboot der Wasserschutzpolizei ortete das Auto in der Nähe eines Restaurants in Au am Rhein im Kreis Rastatt. Trotz weiterhin starker Strömung schafften es die Einsatzkräfte etwa eine Stunde später, das versunkene Fahrzeug sicher an Land zu bringen.

    Identität bestätigt – Polizei schließt Fremdverschulden aus

    Im Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte den leblosen Fahrer noch angeschnallt am Steuer. Die Polizei bestätigte nach der Bergung, dass es sich um den vermissten 82-jährigen Mann aus Bad Bergzabern handelt. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nach aktuellem Ermittlungsstand nicht vor. Die Hintergründe des tragischen Unfalls bleiben jedoch Bestandteil der laufenden Untersuchungen.

    Weitere Informationen liefert auch die Polizei Rheinland-Pfalz sowie die Polizei Baden-Württemberg. Regionale Entwicklungen finden sich fortlaufend unter Deutschland-News und im Bereich Verkehr.

  • Neubau der Pfaffendorfer Brücke: Stahlmontage 2025 abgeschlossen – Anschlussarbeiten schreiten voran

    Neubau der Pfaffendorfer Brücke: Stahlmontage 2025 abgeschlossen – Anschlussarbeiten schreiten voran

    Neubau der Pfaffendorfer Brücke 

    Der Neubau der Pfaffendorfer Brücke Koblenz macht große Fortschritte.

    In den vergangenen Wochen erfolgte der Einhub weiterer, tonnenschwerer Stahlbauteile.

    Nachdem bereits im Juni die ersten Elemente auf der Schlossseite montiert wurden, stand nun die Pfaffendorfer Seite im
    Fokus der Arbeiten.

    Stahlbauteile per Schiff aus Mannheim angeliefert

    Die neuen Stahlsegmente wurden über den Rhein aus Mannheim transportiert und mit einem Gittermast-Raupenkran auf einem
    Ponton präzise eingehoben.

    Diese aufwendige Maßnahme erforderte millimetergenaue Arbeit auf dem Wasser.

    Den Abschluss bildete ein rund 280 Tonnen schweres Bauteil, das nun die Verbindung zur Pfaffendorfer Seite
    herstellt.

    „Damit haben wir rund 60 Prozent des Stahls für den gesamten Überbau der neuen Brücke bereits verbaut“, erklärt Dr.-Ing. Kai Mifka, Leiter
    des Tiefbauamtes Koblenz.

    In den kommenden Wochen werden die neuen Bauteile verschweißt und verschlossert, um die Tragstruktur
    weiter zu festigen.

    Vorschau: Brückenschluss in der Flussmitte für 2026 geplant

    Für Anfang 2026 sind weitere Stahlanlieferungen vorgesehen.

    Dann sollen die noch fehlenden Elemente in der Mitte des Rheins eingehoben werden.

    „Ziel ist es, die Stahlbaukonstruktion bis Mitte kommenden Jahres zu schließen.
    Dann steht die tragende Konstruktion der neuen Brücke“, kündigt Mifka
    an.

    Parallel laufende Arbeiten an den Uferbereichen

    Neben der eigentlichen Flussbrücke gehen auch die Arbeiten an den Anbindungen weiter.

    An der Ostrampe, die künftig als Zufahrt von der Emser Straße dienen wird, entsteht derzeit eine neue Stahlkonstruktion,
    auf der bald erste Betonfertigteile
    verlegt werden.

    Auf der Schlossseite erfolgt parallel der Ausbau der Anschlussbereiche an das bestehende Straßennetz.

    Informationen zum Großbauprojekt

    Das Tiefbauamt Koblenz informiert regelmäßig über den Fortschritt des Projekts. Interessierte finden aktuelle Informationen und Visualisierungen unter koblenz-baut.de/pb.

    Weitere regionale Nachrichten finden Sie auf blaulichtmyk.de/news/, blaulichtmyk.de/verkehr/ und blaulichtmyk.de/deutschland/.

  • Badeverbot im Rhein

    Badeverbot im Rhein

    Polizei unterstützt weiterhin die Stadt Düsseldorf und appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger

    Düsseldorf

    Die Stadt Düsseldorf hat ein Badeverbot für den Rhein erlassen.

    Grund sind mehrere tödliche Badeunfälle in den vergangenen Wochen.

    Zur Unterstützung des Ordnungs- und Servicedienstes setzt das Polizeipräsidium Düsseldorf auf verstärkte Kontrollen. Bereits kurz nach den ersten Unfällen wurden gemeinsame Doppelstreifen mit dem Ordnungsamt eingerichtet. Diese werden regelmäßig durchgeführt, um das Verbot konsequent durchzusetzen.

    Polizeipräsidentin Miriam Brauns betonte: „Die Polizei Düsseldorf wird die Stadt auch weiterhin bei der Überwachung unterstützen. Wir appellieren eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, nicht im Rhein zu schwimmen.“

    Die Behörde warnt vor den erheblichen Gefahren des Flusses.

    Vor allem die starken Strömungen seien oft unsichtbar und lebensgefährlich. Selbst erfahrene Rettungsschwimmer würden ohne spezielle Sicherungen nicht in den Rhein gehen.

    Neben den Doppelstreifen sind alle Einsatzkräfte der Polizei sensibilisiert. Das Ziel ist es, weitere tragische Unfälle zu verhindern. Wer sich an das Badeverbot hält, minimiert das Risiko erheblich. Dennoch kann auch durch Kontrollen kein vollständiger Schutz gewährleistet werden.

  • Rettungseinsatz im Hafen Germersheim

    Rettungseinsatz im Hafen Germersheim

    Rettungseinsatz im Hafen Germersheim

    Mainz

    Am Nachmittag des 6. August 2025 ging bei der Wasserschutzpolizei Germersheim ein Notruf ein. Eine Person sei im Hafenbereich Germersheim im Rhein in Lebensgefahr geraten.

    Großangelegte Rettungsaktion auf dem Rhein

    Unmittelbar nach Eingang der Meldung begann ein umfangreicher Rettungseinsatz. Neben dem Polizeiboot der Wasserschutzpolizei Germersheim waren sechs weitere Boote im Einsatz. Diese kamen von umliegenden Feuerwehren. Auch ein Rettungshubschrauber, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) waren beteiligt.

    Sportbootführer reagiert geistesgegenwärtig

    Während die Suche lief, meldete sich ein Sportbootführer. Er hatte kurz zuvor eine Person aus dem Wasser gezogen. Der Gerettete erklärte, dass er seinem angeleinten Hund hinterhergesprungen war. Das Tier war zuvor ins Hafenbecken gesprungen.

    Im Wasser verließen den Mann jedoch schnell die Kräfte. Seine Begleiterin setzte einen Notruf ab. Der Sportbootführer hörte die Rufe und handelte schnell. Mit seinem Beiboot erreichte er den Mann rechtzeitig und zog ihn aus dem Wasser.

    Kein Schaden für Mensch und Tier

    Dank des schnellen Handelns kam es zu keinem Schaden. Sowohl der Mann als auch sein Hund blieben unverletzt.

    Die Wasserschutzpolizei dankt dem Sportbootführer für sein couragiertes Eingreifen. Der Einsatz konnte so schnell beendet werden.

  • Rettungseinsatz im Rhein bei Lahnstein

    Rettungseinsatz im Rhein bei Lahnstein

    Am Samstag den 02.08.2025 gegen 11:05 Uhr wurde den Rettungskräften und der Polizei gemeldet, dass eine männliche Person in Oberlahnstein in Höhe des Martinsschlosses in den Rhein gegangen ist. Aufgrund der Schilderung musste von einer Notlage der Person ausgegangen werden. Es wurden daher zahlreiche Rettungskräfte als auch ein Polizeihubschrauber und ein Polizeiboot zur Rettung der Person zum Einsatz gebracht.

    Die Person konnte schließlich rheinabwärts in Höhe des Johannesklosters in Niederlahnstein aufgenommen und durch das örtliche THW mit einem Schlauchboot aus dem Rhein gerettet werden.

    Bei dem Geretteten handelte es sich um einen 44-jährigen Mann aus dem Rhein-Lahn-Kreis. Dieser kam zur medizinischen Versorgung in ein Koblenzer Krankenhaus. Die Ärzte gehen von einer vollständigen Genesung aus.

    Die Polizei bedankt sich bei den eingesetzten Kräften für den professionellen und zügigen Rettungseinsatz. Zwischen Alarmierung und Rettung der Person aus dem Rhein vergingen lediglich etwa 17 Minuten.

  • Koblenz – Großeinsatz im Rhein – Personensuche !

    Koblenz – Großeinsatz im Rhein – Personensuche !

    Am heutigen Morgen kam es gegen 4:20 Uhr im Bereich Kaiserin- Augusta-Ufer / Konrad-Adenauer-Ufer zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr.

    Passanten meldeten, dass in diesem Bereich eine Person ins Wasser gefallen sei. Eine großangelegte Suchaktion brachte leider keinen Erfolg. Es konnte im Rhein keine Person vorgefunden werden.

    Im Einsatz war die Feuerwehr Koblenz mit insgesamt 36 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr. Außerdem waren Feuerwehreinheiten aus Lahnstein, Vallendar, Bendorf, Weißenthurm und Neuwied im Einsatz.
    Sowie die Polizei, die Wasserschutzpolizei und der Rettungsdienst.

    Der Einsatz wurde gegen 6:15 abgebrochen.

  • Lebensgefahr Rhein – Mehrere Badeunfälle und drei Vermisste in NRW

    Lebensgefahr Rhein – Mehrere Badeunfälle und drei Vermisste in NRW

    Lebensgefahr Rhein – Mehrere Vermisste nach Badeunfällen

    Das heiße Sommerwochenende am 21. und 22. Juni 2025 führte viele Menschen zur Abkühlung an den Rhein.

    Doch der Fluss wurde dabei zur tödlichen Gefahr. Die Wasserschutzpolizei NRW registrierte
    mehrere Notfälle, teils mit dramatischem Ausgang. Drei Personen werden aktuell vermisst.

    Düsseldorf: Zwei Vermisste nach Badeunfällen

    Am Paradiesstrand in Düsseldorf wurde am Samstag ein 22-jähriger Mann aus Remscheid vermisst.

    Trotz groß angelegter Suche mit Feuerwehr, DLRG, Tauchern und Polizei blieb der Mann unauffindbar.

    Sein Bruder wurde vor Ort durch Seelsorger betreut.

    Am Sonntag gegen 16:50 Uhr wurde erneut ein Mann im Wasser treibend gesehen – im Stadtteil Niederkassel.

    Zeugen beobachteten, wie er in die Flussmitte gezogen und dann unter Wasser verschwand.

    Die Suche mit Hubschrauber und Rettungskräften blieb ohne Erfolg.

    Jugendlicher in Not – Vier Personen gerettet

    Ebenfalls in Düsseldorf geriet am Sonntag ein 16-jähriger Junge beim Baden an einer Hafeneinfahrt in Not.

    Drei Personen – darunter ein 37-jähriger Mann aus Gelsenkirchen – sprangen zur Hilfe.

    Alle Beteiligten konnten mit Hilfe eines Jetski-Fahrers und der Feuerwehr gerettet werden.

    Der Helfer musste ambulant behandelt werden.

    Duisburg: Vater rettet Kinder aus dem Rhein

    Im Bereich der Hafeneinfahrt zum Eisenbahnhafen sprang ein Vater ins Wasser, um seine zwei Kinder zu retten.

    Alle drei schafften es ans Ufer, waren aber stark erschöpft. Sie wurden vorsorglich ins Krankenhaus
    gebracht.

    Bonn: Schwimmer lösen Großsuche aus

    Am Sonntag gegen 19:00 Uhr meldeten Passanten zwei vermisste Schwimmer in Bonn-Rüngsdorf.

    Eine aufwendige Suchaktion mit Feuerwehr und Hubschrauber begann.

    Später gab es Hinweise, dass beide das Wasser wohl selbst verlassen hatten.

    Köln: Weitere Person wird vermisst

    Im Bereich Deutz beobachteten Zeugen eine Person im Wasser. Sie soll beim Fahrgastschiffanleger untergegangen sein.

    Trotz intensiver Suche durch Luftrettung und Feuerwehr wurde niemand
    gefunden.

    Polizei warnt eindringlich: Der Rhein ist lebensgefährlich

    Die Wasserschutzpolizei appelliert eindringlich an alle:


    Der Rhein ist kein Badegewässer, sondern ein gefährlicher Strom.

    Starke Strömungen, Strudel und der Schiffsverkehr machen ihn unberechenbar – auch für gute Schwimmer.

    Wer hier badet, bringt sich selbst und andere in Lebensgefahr.

    Verhalten Sie sich verantwortungsvoll – besonders gegenüber Kindern und Rettern!

    Weitere Informationen und Sicherheitshinweise: polizei.nrw/Lebensgefahr im Rhein

     

  • Sportboot kentert – Sieben Personen im Wasser

    Sportboot kentert – Sieben Personen im Wasser

    Sportboot kentert – Sieben Personen im Wasser

    Duisburg

    Die Mitarbeiterin eines Ölwerks verständigte am Donnerstagnachmittag (19. Juni, 16:55 Uhr) die Polizei und berichtete, im Rhein auf Höhe einer Verladestelle sei gerade ein Boot gekentert.

    Als die Emmericher Wasserschützer Rheinkilometer 857 erreichten, konnten sie außerhalb der Fahrrinne im Bereich des rechten Rheinufers ein kieloben treibendes Sportboot sehen. Zudem befanden sich sieben Menschen im Wasser, die augenscheinlich keine Schwimmwesten trugen. Zwei Jetskifahrer hatten sich der Unfallstelle ebenfalls genähert und halfen den Personen, ans Ufer zu gelangen.

    Nachdem alle Menschen aus dem Wasser gerettet worden waren, schilderte der Bootsführer den Unfallhergang. Er habe mit seinen sechs Fahrgästen einen Ausflug auf dem Rhein gemacht, als die große Welle eines Binnenschiffes über sein Boot hereingebrochen sei. Durch das viele Wasser und den Schwung sei das Boot gekentert. Rettungskräfte brachten zwei der Mitfahrenden zur Kontrolle in ein Krankenhaus, die übrigen blieben unverletzt. Die Wasserschützer sicherten das Boot und brachten es in den Emmericher Sportboothafen. Der Unfall beeinträchtigte den Schiffsverkehr nicht.

  • Baggerschiff bei Niederwerth festgefahren

    Baggerschiff bei Niederwerth festgefahren

    Festfahrung eines Baggerschiffes an der Südspitze der Rheininsel Niederwerth

    Am gestrigen Nachmittag fuhr sich gegen 13:35 Uhr ein zu Berg fahrendes Baggerschiff bei Rkm 594,100, an der Südspitze der Insel Niederwerth fest.

    Daraufhin verfiel es aufgrund der Strömung und lag mit dem Heck fest auf Grund. Das Schiff musste durch ein weiteres Schiff freigeschleppt werden. Die Turngenehmigung wurde durch WSA erteilt.

    Ein entsprechendes Schleppschiff, ein Schubverband traf gegen 17:45 Uhr ein. Die Schlepptrosse wurde entsprechend angebracht. Gegen 19:30 Uhr war diese Trosse gespannt und man begann mit den Turnmaßnahmen im Beisein des Wasserschifffahrtsamtes. Um 19:57 Uhr war der 2. Turnversuch erfolgreich, das Motorschiff ist wieder frei. Es entstand kein Sachschaden. Die Schifffahrt war nicht gesperrt.

  • Lebloser Mann im Rhein gefunden

    Lebloser Mann im Rhein gefunden

    Lebloser Mann im Rhein gefunden – Identifizierung steht noch aus

    Köln

    Am Dienstagmorgen (6. Mai) hat eine Spaziergängerin in Höhe des Fähranlegers am Hitdorfer Fährweg in Köln-Langel einen noch unbekannten Toten im Rhein gemeldet.

    Rettungskräfte der Wasserschutzpolizei sowie der Berufsfeuerwehr Köln wurden zur Bergung des Leichnams hinzugezogen. Derzeit wird geprüft, ob es sich bei dem Toten um den vermissten Schwimmer (36) handelt, der am Maifeiertag (1. Mai) in Höhe des Tanzbrunnens in den Rhein gegangen war.

    Dort wollte der Mann laut Zeugen von der Deutzer Rheinseite ins Linksrheinische schwimmen. Nach kurzer Zeit hatte sich seine Spur in dem Gewässer jedoch verloren. Eine groß angelegte Suche nach dem aus Rumänien stammenden Mann blieb ebenfalls erfolglos.

    Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen zur Identität des Verstorbenen aufgenommen. Das endgültige Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchung steht jedoch noch aus.

  • Schiffsunfall auf dem Rhein

    Schiffsunfall auf dem Rhein

    Schiffsunfall auf dem Rhein

    St. Goarshausen

    Am 16.04.2025 gegen 01:15 Uhr kam es im Bereich St. Goarshausen zu einem Schiffsunfall.

    Während einer Begegnung bei Rheinkilometer 553 stieß ein talfahrendes mit 1400 Tonnen Benzin beladenes Tankmotorschiff mit einem bergfahrenden ungeladenen Tankmotorschiff seitlich zusammen. In der Folge fuhr sich das talfahrende Fahrzeug bei Rheinkilometer 553,600 rechtsrheinisch fest.

    Hierbei kam es im Bereich des Buges zu einem geringen Wassereinbruch. Die undichte Stelle konnte mit bordeigenen Mittel abgedichtet werden. Es kam zu keinem Produktaustritt. Verletzt wurde niemand.

    Bei dem Bergfahrer konnten kein Schaden festgestellt werden. Das Fahrzeug setzte seine Fahrt nach der Schiffsunfallaufnahme fort.

    Nach der Havarie wurde der Bereich zwischen Bingen und St. Goar durch das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) für die Schifffahrt gesperrt. Die Schifffahrtssperre dauert an.

    Im Laufe des heutigen Tages wird durch das WSA über die weitere Vorgehensweise entschieden.

    Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

  • Bombenfund in Koblenz: Entschärfung am Freitag geplant

    Bombenfund in Koblenz: Entschärfung am Freitag geplant

    Bombenfund in Koblenz: Entschärfung am Freitag geplant

    Bei Baggerarbeiten im Rhein im Bereich der Pfaffendorfer Brücke wurde im Laufe des Dienstags ein Blindgänger gefunden. Es handelt sich dabei um eine 500-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit zwei intakten Zündern. Diese wurde auf das mit den Baggerarbeiten tätige Schiff geladen.

    Das Baggerschiff wurde zwischenzeitlich zur Sicherung in die Moselschleuse Koblenz gefahren. Laut der Experten vom Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz darf die Bombe vom Schiff nicht umgelagert werden. Die Entschärfung muss demnach auf dem Schiff erfolgen.

    Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für die Entschärfung ist die Entscheidung nach Abwägung des geringstmöglichen Evakuierungsaufkommens und der besten Infrastruktur auf eine Stelle im Bereich des Gülser Moselbogens gefallen. Der notwendige Evakuierungsradius beträgt 1.000 Meter.

    Am ursprünglichen Fundort im Rhein hätten rund 16.000 Personen und diverse Einrichtungen evakuiert werden müssen.

    Am ausgewählten Entschärfungsort auf der Mosel beläuft sich die Zahl der zu evakuierenden Personen auf rund 1.000. Betroffen ist hier ein Bereich des Stadtteils Lay, die Grundschule Lay, die dortige Kindertagesstätte, sowie der Campingplatz Güls und der Sportboothafen.

    Die Entschärfung wird am kommenden Freitag, 4. April, stattfinden. Bis 8.30 Uhr muss der Evakuierungsradius verlassen sein. Erst nach Abschluss der Evakuierung kann der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung auf dem Baggerschiff auf der Mosel beginnen.

    Für zu betreuende Kinder aus der Kindertagesstätte und der Grundschule, ebenso wie für weitere Betroffene werden im Stadtteil Lay Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen.

    Weitere Informationen zum genauen Evakuierungsradius, sowie zum Bürgertelefon und den Aufenthaltsmöglichkeiten erfolgen in einer Pressemeldung am heutigen Nachmittag.

  • Fund einer Wasserleiche in Bonn-Graurheindorf

    Fund einer Wasserleiche in Bonn-Graurheindorf

     

    Am Vormittag des 22.03.2025 meldeten Passanten im Bereich des linksrheinischen Rheinufers in Höhe der Mondorfer Fähre einen in Unfernähe treibenden, menschlichen Körper.
    Der männliche Leichnam wurde durch die Polizei und die DLRG geborgen.

    Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
    Identität und Todesursache sind Inhalt polizeilicher Ermittlungen.

    Wir berichten weiter

  • Schiffsunfall auf dem Rhein bei Wanheim

    Schiffsunfall auf dem Rhein bei Wanheim

    Gütermotorschiff fährt in anderes Schiff

    Duisburg

    Am Freitagabend (20. Dezember, 19:15 Uhr) übersah ein belgischer Schiffsführer eines Gütermotorschiffes ein stillliegendes Gütermotorschiff und fuhr in Höhe Wanheim (Rhein-Kilometer 771) ungebremst in dieses hinein.

    Das niederländische Schiff wurde am Heck senkrecht aufgerissen und stark eingedrückt. Da der
    Riss oberhalb der Wasserlinie lag, kam es zu keinem Wassereinbruch.

    Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten zwei andere Fahrzeuge auf die Gefahrenstelle
    aufmerksam gemacht werden. Nachdem die Maschine, die Ruderanlage und die Pfahlanker des niederländischen Schiffes durch einen Sachverständigen geprüft worden waren, fuhr das Schiff
    um 00:50 Uhr in den Hafen Huckingen.

    Das Schiff des Belgiers konnte ohne großen Schaden seine Fahrt fortsetzen. Personenschäden oder
    eine Gewässerverunreinigung gab es durch den Unfall nicht. Die Wasserschutzpolizei hat die
    Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

  • Gewässerverunreinigung im Bereich des Koblenzer Rheinhafens !

    Gewässerverunreinigung im Bereich des Koblenzer Rheinhafens !

    Gewässerverunreinigung im Bereich des Koblenzer Rheinhafens !

    Koblenz

    Am 17.08.2023 kam es zu einer Gewässerverunreinigung durch ein Öl-Emulsionsgemisch im Bereich des Wallersheimer Hafens. Vermutlich ist infolge des gestrigen Starkregenereignisses ein Öl-Emulsionsbehälter übergelaufen. Dieser defekte Ölabscheider befindet sich in einer Industrieanlage im Hafen Koblenz-Wallersheim.

    Die Menge der ausgetretenen Emulsion ist nicht bekannt, jedoch erheblich. Es sind massive Ölschlieren auf dem Rhein, ausgehend vom Hafen Wallersheim bis etwa Höhe Brohl-Lützing, über Stunden hinweg festzustellen. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

    Im Einsatz befanden sich das kriminalpolizeiliche Fachkommissariat, das Umweltministerium, die Polizeihubschrauberstaffel zwecks Beweissicherung sowie die WSP-Stationen Koblenz und Andernach.

  • Exhibitionistische Handlung am Rheinufer

    Exhibitionistische Handlung am Rheinufer

    Exhibitionistische Handlung am Rheinufer

    In den Abendstunden des 8.7.2023 wurde der Polizei Linz am Rhein durch einen unbeteiligten Zeugen eine exhibitionistische Handlung durch einen derzeit unbekannten Täter zum Nachteil einer ebenfalls unbekannten weiblichen Geschädigten gemeldet.

    Diese hatte sich an den Mitteiler gewendet.

    Die Polizei Linz am Rhein sucht nun insbesondere die Geschädigte, wie auch weitere Zeugen des Vorfalls.

  • Wasserleiche im Rhein bei Weissenthurm

    Wasserleiche im Rhein bei Weissenthurm

    Leiche im Rhein bei Weissenthurm

    Am Vormittag wurde in Weißenthurm eine Leiche im Rheinhafen von der Polizei geborgen.
    Ein Passant hatte den leblosen Körper entdeckt und die Polizei verständigt.

    Bei der Suche nach der Leiche im Wasser waren sowohl die Polizeihubschrauberstaffel als auch verschiedene Rettungskräfte im Einsatz.

    Laut Polizeiangaben handelt es sich um einen unbekannten Mann, der vermutlich schon längere Zeit im Wasser trieb.
    Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen, kann aber derzeit noch keine weiteren Informationen zu den Hintergründen geben.

    Symbolbild – Feuerwehr – Polizei Koblenz – Symbolbild

  • Mann aus Rhein gerettet

    Mann aus Rhein gerettet


    40jähriger Mann aus dem Rhein gerettet 


    Am 17.06.2023, gegen 15:10 Uhr, begab sich ein 40-jähriger, alkoholisierter Mann mehrfach in Höhe des Mainzer Fischtorplatzes in den Rhein und kletterte aus eigener Kraft wieder ans Ufer.

    Als er letztlich ca. 20 Meter vom Ufer in Richtung Flussmitte schwamm, wurde er zunächst von Angehörigen der DLRG in deren Boot gezogen und danach an die Besatzung eines Bootes der Wasserschutzpolizei übergeben.
    Die brachte den 40-jährigen zurück zum Ufer.
    Der Mann blieb unverletzt.

    Da er wegen anderer Vorfälle von der Polizei gesucht wurde und um zu verhindern, dass er sich in alkoholisiertem Zustand erneut in den Rhein begibt, wurde er zur Polizeiinspektion in der Altstadt verbracht.