Schlagwort: Säugling

  • Baby nach mutmaßlicher Misshandlung im Krankenhaus

    Baby nach mutmaßlicher Misshandlung im Krankenhaus

    Halle: Baby nach mutmaßlicher Misshandlung im Krankenhaus – Polizei ermittelt

    Ein schockierendes Video sorgt in Halle (Saale) für Entsetzen. Die Aufnahmen zeigen, wie ein Mann einen weinenden Säugling im Arm hält, ihn wiederholt schüttelt und schlägt und dabei laut auf das Kind einbrüllt. Das Video kursiert im Internet, dennoch zeigen wir es nicht.

    Die Polizeiinspektion Halle (Saale) ermittelt wegen des Verdachts der Misshandlung Schutzbefohlener. Nach Angaben der Ermittler lag der Fall den Behörden bereits vor, bevor das Video öffentlich auftauchte. Gleichzeitig halten sich die Beamten mit Details zurück, weil sie den Opferschutz und die laufenden Ermittlungen priorisieren.

    Verdacht auf häusliche Gewalt mit familiärem Hintergrund – Baby im Krankenhaus in Halle

    Nach bisherigen Informationen entstand die Sequenz am Abend des 20. Januar in einer Mietwohnung im Stadtteil Halle-Neustadt. Die Polizei geht von einem familiären Hintergrund aus, und sie prüft den Vorgang als möglichen Fall häuslicher Gewalt. Zudem kennt die Polizei alle Beteiligten namentlich, dennoch veröffentlicht sie keine weiteren Einzelheiten.

    Kontakt- und Annäherungsverbot ausgesprochen

    Das Baby befindet sich aktuell im Krankenhaus. Ärzte veranlassten die notwendigen Untersuchungen und die medizinische Versorgung. Parallel informierten die Behörden auch das Jugendamt beziehungsweise die zuständigen Stellen der Stadt. Informationen und Hilfsangebote bündelt die Stadt Halle unter anderem beim Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD).

    Gegen den Tatverdächtigen ordneten die Behörden ein Kontakt- und Annäherungsverbot an. Außerdem traf die Polizei weitere Schutzmaßnahmen. Die Ermittler bitten zugleich um Verständnis, weil sie aus Gründen des Opferschutzes derzeit keine weiteren Angaben machen.

    Mehr Meldungen aus Deutschland findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland. Weitere Fälle und Zeugenaufrufe sammeln wir zudem unter Fahndung. Und wenn Du aktuelle Einsätze auf Straßen im Blick behalten willst, dann schau in Verkehr vorbei.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Polizei sucht weiter Zeugen nach Baby Fund

    Polizei sucht weiter Zeugen nach Baby Fund

    Säugling im Schildescher Park gefunden – Polizei weiterhin auf Zeugen­suche

    Die Polizei NRW bittet die Öffentlichkeit erneut dringend um Mithilfe im Fall des im Bereich der Straße „Im Bracksiek“ und des Parks „Schildesche“ aufgefundenen Säuglings.

    Aus Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte der Beteiligten können keine weiteren Details zum Baby oder zum genauen Fundort veröffentlicht werden.

    Hinweise zur Mutter oder zum Umfeld gesucht

    Bislang gingen bei der Kriminalpolizei nur wenige Hinweise ein.

    Nun lautet die Frage erneut:

    Wer kann Angaben machen zu einer Frau, die bis etwa September oder Anfang Oktober noch schwanger war oder bei der eine Schwangerschaft vermutet wurde, nun aber kein Baby vorzuweisen hat? Wer ist einer Frau aufgefallen, die sich auffällig gekleidet hat – z. B. sehr weit oder kaschierend –, möglicherweise um eine Schwangerschaft zu verbergen?

    Beobachtungen am Samstagabend, 04.10.2025, gefragt

    Gesucht werden Zeugen, die am Samstagabend, 04.10.2025, gegen 21:30 Uhr im Bereich Schildescher Park, Straße „Im Bracksiek“ oder im unmittelbaren Umfeld irgendwelche besonderen Beobachtungen gemacht haben – insbesondere eine Person, die ein Bündel Decken oder ähnliches bei sich trug. Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0521 – 545 0 zu melden.

    Weitere Informationen zur anonyme Geburt und Unterstützung

    Als Ergänzung: Das Klinikum Mitte Bielefeld unterstützt Frauen, die eine anonyme oder vertrauliche Geburt wünschen – von der Entbindung über Vor- und Nachsorge. Diese Möglichkeit gibt den Eltern eine rechtlich geschützte und medizinisch betreute Alternative.

    Was Sie tun können

    • Achten Sie auf auffällige Veränderungen im Umfeld: eine Frau, die kürzlich schwanger war, nun aber ohne Baby.
    • Erinnern Sie sich an Beobachtungen im genannten Zeitraum und Ort – insbesondere Samstagabend im Parkgebiet.
    • Rufen Sie sofort das Kriminalkommissariat 11 unter 0521-545 0 an, wenn Sie Hinweise haben.

    Ihre Informationen können helfen, den Eltern des Kindes und dem Kind selbst eine wichtige Antwort und Perspektive zu geben. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Mithilfe.

  • Säugling ausgesetzt – Zeugen und Mutter gesucht!

    Säugling ausgesetzt – Zeugen und Mutter gesucht!

    Säugling im Schildescher Park gefunden – Polizei bittet um Mithilfe

    In Bielefeld-Schildesche sorgt ein tragischer Fund für Aufsehen: Am Samstag, den 4. Oktober 2025, wurde im Schildescher Park ein Säugling entdeckt. Von den Eltern fehlt bislang jede Spur. Die Polizei Bielefeld wendet sich nun mit einem dringenden Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.

    Ermittlungen ohne Erfolg – Polizei hofft auf Zeugen

    Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Bielefeld verliefen bisher ohne Ergebnis. Weder die Mutter noch eine andere verantwortliche Person konnten identifiziert werden. Der Säugling, der vermutlich Anfang Oktober 2025 geboren und kurz darauf ausgesetzt wurde, befindet sich inzwischen in der Obhut einer Pflegefamilie. Das Jugendamt Bielefeld hat einen Vormund eingesetzt, der die Interessen des Kindes vertritt.

    Polizei fragt: Wer kennt eine Frau ohne Baby nach Schwangerschaft?

    Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Unterstützung: Wer kennt eine Frau, die bis vor Kurzem schwanger war, nun aber kein Baby vorweisen kann? Auffällig könnte auch sein, wenn jemand versucht hat, eine Schwangerschaft durch weite Kleidung zu verbergen. Ebenso sucht die Polizei Hinweise zu den Decken oder Handtüchern, in denen das Baby gefunden wurde.

    Hinweise und Kontakt

    Zeugen, die am Samstagabend, den 4. Oktober 2025, im Bereich des Schildescher Parks oder an der Straße „Im Bracksiek“ Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 unter der Telefonnummer 0521 – 545 0 zu melden. Jede noch so kleine Beobachtung kann entscheidend sein.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Entwicklungen zu diesem Fall finden Leserinnen und Leser regelmäßig in der Rubrik News sowie unter Fahndungen auf BlaulichtMYK. Auch bundesweite Fälle und Polizeimeldungen werden auf blaulichtmyk.de/deutschland fortlaufend aktualisiert.

  • Frau wird Opfer eines Tötungsdelikts – mutmaßlicher Täter und Säugling bei Verkehrsunfall verstorben

    Frau wird Opfer eines Tötungsdelikts – mutmaßlicher Täter und Säugling bei Verkehrsunfall verstorben

    Frau wird Opfer eines Tötungsdelikts – mutmaßlicher Täter bei Verkehrsunfall verstorben

    Am Sonntagabend kam es in einer Wohnung bei Pfalzgrafenweiler zu einem tödlichen Streit. Gegen 20:00 Uhr gerieten ein 37-jähriger Mann und seine 34-jährige Lebensgefährtin aus ungeklärten Gründen in einen heftigen Konflikt.

    Im Verlauf des Streits verletzte der 37-Jährige seine Partnerin tödlich mit einem scharfen Gegenstand. Danach verließ der Tatverdächtige die Wohnung.

    Er flüchtete mit seinem Auto, in dem sich auch die gemeinsamen Kinder befanden. Dabei waren ein knapp drei Monate alter Säugling und ein 22 Monate altes Kleinkind im Fahrzeug.

    Auf der Kreisstraße 4721 in Richtung Pfalzgrafenweiler lenkte der Mann vermutlich absichtlich in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er frontal mit einem VW, gesteuert von einer 29-jährigen Frau.

    Bei dem Zusammenstoß erlagen der Fahrer und der Säugling noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Das Kleinkind und die VW-Fahrerin wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

    Die Polizei sicherte beide Unfallfahrzeuge und sperrte die Kreisstraße 4721 für mehrere Stunden. Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

    Ein Gutachter wurde hinzugezogen, um die genaue Unfallursache zu ermitteln. Die Staatsanwaltschaft Rottweil überwacht die Ermittlungen.

    Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Pforzheim begann noch in der Nacht mit weiteren Untersuchungen. Dabei werden auch die Hintergründe und das Tatmotiv geprüft.

    Zusätzlich wird die Rechtsmedizin Tübingen eingebunden. Sie soll die Todesursache des Opfers genau klären.

  • Säugling stirbt in Waschmaschine – Mutter wegen Totschlags angeklagt!

    Säugling stirbt in Waschmaschine – Mutter wegen Totschlags angeklagt!

    Ein tragischer Vorfall erschüttert die Stadt Albstadt in
    Baden-Württemberg

    Eine 35-jährige Frau steht im Verdacht, ihr Neugeborenes kurz nach der Geburt getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft Hechingen hat nun Anklage wegen Totschlags erhoben.

    Säugling nach Geburt in Waschmaschine gelegt

    Nach Informationen der Ermittlungsbehörden brachte die Frau Ende März 2025 ihr Baby allein zur Welt. Die Geburt fand heimlich im Badezimmer der gemeinsamen Wohnung statt. Die Wohnung liegt in einem Mehrfamilienhaus in Albstadt. Der Lebensgefährte der Frau wusste laut Anklage nichts von der Schwangerschaft oder der Entbindung.

    Unmittelbar nach der Geburt soll die Frau das Neugeborene in die Waschmaschine gelegt haben. Zusammen mit schmutziger Wäsche verschloss sie laut Anklageschrift die Trommel.

    Lebensgefährte startet ahnungslos Waschmaschine

    Kurze Zeit später stellte der Lebensgefährte die Waschmaschine an. Er ahnte nicht, dass sich das Baby im Inneren befand. Die Mutter hatte zu diesem Zeitpunkt bereits über Schmerzen geklagt und sich in medizinische Behandlung begeben.

    Gegen 0:30 Uhr entdeckte der Mann das Neugeborene leblos in der Maschine. Er alarmierte sofort die Polizei. Eine hinzugerufene Notärztin konnte jedoch nur noch den Tod des Kindes feststellen.

    Obduktion ergibt schweres Schädeltrauma

    Die spätere Obduktion ergab als Todesursache ein ausgeprägtes Schädeltrauma. Zudem wurde ein starkes Gehirnödem festgestellt. Auch ein Sauerstoffmangel während des Waschvorgangs könnte zum Tod beigetragen haben.

    Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Frau in Kauf genommen hat, dass das Baby getötet wird. Der Vorwurf lautet deshalb auf Totschlag.

    Mutter äußert sich nicht zu den Vorwürfen

    Die 35-jährige Mutter wurde bereits kurz nach dem Vorfall festgenommen. Seitdem sitzt sie in Untersuchungshaft. Bisher hat sie sich nicht zu den Vorwürfen geäußert.

    Ob das Kind ein Mädchen oder ein Junge war, wurde nicht bekannt gegeben. Auch die Vaterschaft ist nach Behördenangaben ungeklärt. Mit Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte macht die Staatsanwaltschaft hierzu keine weiteren Angaben.

  • Schwerer Verkehrsunfall bei Plaidt – Rettungshubschrauber im Einsatz 

    Schwerer Verkehrsunfall bei Plaidt – Rettungshubschrauber im Einsatz 

    Schwerer Verkehrsunfall bei Plaidt – Rettungshubschrauber im Einsatz 

    Nach den bisherigen Ermittlungen befuhren ein 31- jähriger Skoda-Fahrer, aus der VGV Pellenz sowie der 23- jährige BMW- Fahrer, ebenfalls aus der VGV Pellenz, die B 256 von Plaidt kommend in Richtung Andernach. In Höhe der Zufahrt zur Reitanlage Birkenhain wollte der Fahrer des Skoda nach links abbiegen.

    Dies übersah der Fahrer des BMW und fuhr dem Skoda hinten auf.

    Da im Fahrzeug des Skoda noch ein Säugling mitfuhr, wurde von Seiten der Rettungsleitstelle der Rettungshubschrauber und die Feuerwehr Andernach-Miesenheim und Kernstadt alarmiert.

    Beide Fahrzeugführer hatten leichte Verletzungen und das Kind war unverletzt, was auch an der guten und vorschriftsmäßigen Sicherung des Kindes lag. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Alle Beteiligten wurden vorsorglich in Krankenhäuser nach Andernach und Neuwied verbracht.

    Für die Landung des Rettungshubschraubers sowie für die Unfallaufnahme musste die B 256 von 16:00- 17:20 Uhr voll gesperrt werden.

    Im Einsatz waren insgesamt 30 Kameraden von den Feuerwehren Andernach- Miesenheim und Andernach- Kernstadt, ein Rettungshubschrauber, drei Rettungswagen, sechs Beamte hiesiger Dienststelle sowie die Straßenmeisterei Kruft.

  • Warum durfte Säugling Dominik nicht leben ?

    Warum durfte Säugling Dominik nicht leben ?

    Warum durfte ich nicht leben?

    Eckenhagen

    Der Fall  

    Vor fast zwei Jahrzehnten, am Freitag, dem 12. Dezember 2003, ereignete sich ein tragisches Geschehen, das bis heute ungelöst ist. In Reichshof-Eckenhagen wurde ein neugeborener Säugling in einem Hauseingang am Höher Weg abgelegt, kurz vor dem dritten Adventswochenende. Die Entdeckerin, eine Frau, die eine ältere Dame im Wohnhaus pflegen wollte, alarmierte sofort den Notruf, als sie den in eine bunte Babydecke gewickelten Jungen fand.

     

     

    Trotz aller Rettungsversuche verstarb das stark unterkühlte Kind nur wenige Stunden später im Krankenhaus. Das Schicksal dieses kleinen Jungen ist geprägt von Anonymität – niemand kennt seine Eltern, niemand weiß, wo sie zu dieser Zeit waren. Um ihm einen Namen zu geben, wurde er auf
    den Namen Dominik getauft.

    Die Ermittlungen

    Trotz intensiver Ermittlungsarbeit sind Mutter und Vater von Dominik bis heute völlig unbekannt. Der Fall bleibt ungelöst. Obwohl die DNA der Mutter damals gesichert wurde, gibt es immer noch keine Hinweise auf die Herkunft des Kindes. Selbst eine DNA-Reihenuntersuchung erbrachte keine neuen Erkenntnisse über die Eltern.

    Die Beweisstücke

    Das Ermittlerteam setzt nun seine Hoffnungen auf die damals sichergestellten Kleidungsstücke, um neue Zeugen zu finden. Zeugen, die sich bisher nicht gemeldet haben oder schwiegen. Dieser Fall beschäftigt unsere Ermittler seit über zwei Jahrzehnten. Wir appellieren an die Öffentlichkeit: Wer kann Angaben zu den aufgefundenen Kleidungsstücken oder zur Babydecke machen? Haben Sie verdächtige Beobachtungen an jenem Freitagabend auf dem Höher Weg gemacht? Jeder Hinweis, so klein er auch sein mag, kann entscheidend sein!

    Bitte unterstützen Sie uns dabei, Licht in dieses Dunkel zu bringen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass die Fragen rund um Dominik und seine unbekannten Eltern endlich beantwortet werden. Wenn Sie Informationen haben, kontaktieren Sie uns bitte umgehend.

    Für weitere Informationen und Hinweise stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Lassen Sie uns gemeinsam an der Aufklärung dieses tragischen Falles arbeiten. Ihre Mithilfe kann den Unterschied machen.

  • Bundespolizei nimmt Säugling in Berlin in Obhut

    Bundespolizei nimmt Säugling in Berlin in Obhut

    Berlin-Mitte – 

    Die Bundespolizei nahm am Sonntag einen Säugling in Obhut, dessen Mutter im Verdacht der Kindeswohlgefährdung steht.

    Gegen 06:30 Uhr bemerkten Reisende im Bahnhof Alexanderplatz eine Frau, die mit ihrem Säugling auf dem Boden schlief. Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrollierten die 31-jährige Russin daraufhin. Bei der Überprüfung ihrer Personalien stellte sich heraus, dass gegen sie eine Ausschreibung des Jugendamtes zur Inobhutnahme ihres neun Monate alten Babys wegen Gefährdung des Kindeswohls besteht.

    Die Streife nahm den Jungen an sich und übergab ihn vorsorglich zur medizinischen Begutachtung an ein Krankenhaus. Die Mutter entließen die Einsatzkräfte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder von der Dienststelle.

  • Kindesmutter wg. des Verdachts des Totschlags festgenommen

    Kindesmutter wg. des Verdachts des Totschlags festgenommen

    Celle

    In dem Fall des in einer Wohnung in Winsen/Aller aufgefundenen verstorbenen Säuglings ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen die Kindesmutter wegen des Verdachts des Totschlags.

    Der 32-jährigen Frau wird vorgeworfen, ihren von ihr am frühen Morgen des 20.03.2023 in ihrer Wohnung entbundenen Sohn nach der Geburt in einen Plastikbeutel gelegt und diesen verschlossen zu haben. Danach soll die Frau den Beutel in einen Abfallbehälter im Badezimmer deponiert haben, wobei Sie den Tod des Säuglings wenigstens billigend in Kauf genommen habe. Aufgrund der Lagerung des Kindes in dem Behälter oder aufgrund eines Sauerstoffmangels verstarb dieses hiernach.

    Die durch einen Arzt des Allgemeinen Krankenhauses Celle, in das sich die Beschuldigte nach der Geburt des Kindes am Abend zur Behandlung selbst einliefern lies, informierte Polizei hatte den Säugling nach einer gerichtlich angeordneten Durchsuchung leblos im Badezimmer ihrer Wohnung aufgefunden. Zur Feststellung der Todesursache wurde durch die Strafverfolgungsbehörden die Obduktion des Leichnams in Auftrag gegeben. Nach deren vorläufigem Ergebnis sei davon auszugehen, dass der Säugling nach seiner Geburt gelebt habe und lebensfähig gewesen sei. Die Beschuldigte, die keine weiteren Kinder hat, hat sich zu dem Vorwurf bislang nicht geäußert. Im Krankenhaus gab sie an, ihre Schwangerschaft nicht bemerkt zu haben. Nach der Geburt habe sie einen Bekannten damit beauftragt, den Säugling in einer Babyklappe abzugeben. Die bisherigen Ermittlungen ergaben indes keinen Anhalt dafür.

    Die Beschuldigte wurde durch die Polizei vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Celle heute Haftbefehl. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Angaben, auch zu einem etwaigen Motiv der Beschuldigten zu der ihr vorgeworfenen Tat, können derzeit nicht gemacht werden.

  • Spaziergänger findet toten Säugling im Wald

    Spaziergänger findet toten Säugling im Wald

    Ein Passant hat am Sonntagmittag (4. Dezember) einen toten Säugling in der Nähe des bekannten Wintersportorts Ruhpolding (Kreis Traunstein) entdeckt.
    Das Neugeborene wurde getötet!

    Das Kind lag im Bereich des Wanderparkplatzes Seekopf. Ob es sich um einen Jungen oder um ein Mädchen handelte, wollte die Polizei auf BILD-Anfrage nicht sagen. Die Kriminalpolizei Traunstein hat die Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts aufgenommen.

    Der Passant fand die Leiche gegen 12.20 Uhr hinter einem Wall am Wanderweg in Richtung Förchensee und rief den Notruf.
    Die Einsatzkräfte der Polizeistation Ruhpolding rückten an.

    Noch vor Ort nahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes, des zuständigen Fachkommissariats 1 sowie des Fachkommissariats für Spurensicherung der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein und der zuständige Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen auf.

    Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte das Neugeborene kurz vor seinem Fund im Wald abgelegt worden sein.

    Das Kind wurde gleich obduziert – dabei ergaben sich mehrere Hinweise auf einen gewaltsamen Tod.

    Staatsanwaltschaft und Kripo bitten um Hinweise: 0861/9873-0:

    • Sind jemandem im näheren Umfeld des Tatorts Personen aufgefallen, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten?

    • Wer kann Hinweise auf die mögliche Kindsmutter geben? Wer kennt eine schwangere Person, die kürzlich entbunden haben müsste und kein Kind hat?

    • Etwaige Hinweise können auch anonym abgegeben werden.

    • Wer konnte außerdem verdächtige Wahrnehmungen im persönlichen Umfeld machen, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten?